Der Donald, Theresa und der “Goldstandard“

von: N8Waechter

Manche mögen sich fragen, was eigentlich genau auf dem NATO-Gipfel besprochen wurde. Offiziell ging es wohl um die Finanzierung, doch abgesehen von einem Ischias-trunkenen Juncker gab es kaum nennenswertes über den Gipfel zu berichten.

Ebenso geht es den Spottdrosseln in Bezug auf Trumps England-Besuch bei der Queen und bei Theresa May. Ein wahrer Skandal wurde hochgekocht, denn so wie Trump sich gegenüber Theresa May verhalten habe, so geht es nun wirklich nicht. Eine insgesamt sehr schwache Darbietung im sommerlöchrigen Illusionstheater.

Jedoch reibt sich der geneigte Beobachter die Augen über einen kleinen Nebenaspekt des Treffens von May und Trump, dies aufgrund zweier Worte, welche den Meisten offenbar entgangen sind: “Gold“ und “Standard“.

Deutsche Medien, wie tagesschau.de und n-tv.de erwähnen sie, doch setzen sie sie in Anführungsstriche und liefern zudem praktisch keine Zusammenhänge mit. Was also wurde denn genau bei der Pressekonferenz von May und Trump gesagt? Politico liefert den vollen Text und Auszüge geben einige sehr pikante Hinweise:

Theresa May: »Keine zwei Länder tun mehr gemeinsam als unsere, um ihre Völker sicher und wohlhabend zu halten. Und wir wollen diese Zusammenarbeit noch weiter vertiefen, um den gemeinsamen Herausforderungen, vor denen wir heute und in den kommenden Jahren stehen, gerecht zu werden. […]

Im Hinblick auf unsere wirtschaftliche Zusammenarbeit, bei der wir gegenseitig bereits über 1 Billion Dollar investieren, wollen wir noch weiter gehen. Wir haben heute vereinbart, dass wir, wenn Großbritannien die Europäische Union verlässt, ein ehrgeiziges Freihandelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien anstreben werden.

Das in der vergangenen Woche erzielte Abkommen von Chequers bietet die Plattform für Donald und mich, um eine ehrgeizige Vereinbarung zu treffen, die für beide Länder in unseren Volkswirtschaften funktioniert. Ein Abkommen, das auf der unabhängigen Handelspolitik Großbritanniens aufbaut, Zölle senkt, einen Goldstandard bei der Zusammenarbeit bei Finanzdienstleistungen bietet und – als zwei der fortschrittlichsten Volkswirtschaften der Welt – die Gelegenheiten neuer Technologien ergreift.«

Was also sagt Theresa May hier? Das Vereinigte Königreich plant zum 29. März 2019 aus der EU auszutreten (… sofern diese dann überhaupt noch existiert) und strebt eine »unabhängige Handelspolitik« an, welche auf einem »Goldstandard« im Finanzbereich basieren soll. Und niemandem klingeln da die Glocken?

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2018/07/der-donald-theresa-und-der-goldstandard/

 

 

Altes Ziel, neue Methode – Die Dekonstruktion des deutschen Volkes

von https://der-dritte-weg.info

 

Die „Vogelschiss“-Rede von Alexander Gauland hat die zu erwartenden Reaktionen hervorgerufen. In einem Staat, der Auschwitz als Gründungsmythos (Joschka Fischer) zelebriert, kommt jede Abweichung vom quasi-religiösen Dogma des Holocaust als über der Geschichte stehendem Menschheitsverbrechen einem Sakrileg gleich. Bezeichnenderweise muss man sich für ein derartiges Gedankenverbrechen nicht einmal in die Niederungen des Revisionismus begeben, eine historisierende Einordnung wie die Gaulandsche genügt völlig. Auf den immer absurdere Züge annehmenden Schuldkult muss hier nicht näher eingegangen werden. Die Sieger von 1945 haben aus den Fehlern von 1918 gelernt und Deutschland am 8. Mai nicht zum Zweck seiner Befreiung besetzt, sondern als besiegten Feindstaat, wie es in der US-amerikanische Besatzungsdirektive JCS 1067 so treffend heißt. Zeitgleich wurden die Strategien der Umerziehung in Kraft gesetzt, wie sie bereits während des Krieges entwickelt worden waren.
Die Charakterwäsche sollte erst abgeschlossen sein, wenn die Deutschen diese in eigener Regie betreiben würden. Treffender lässt sich der bundesdeutsche Umgang mit der eigenen Geschichte nicht bezeichnen. Der Rest ist bekannt – der Holocaust wurde eine „Industrie“ zur politisch-finanziellen Erpressung der Deutschen, der Vorwurf des Antisemitismus zur politischen Waffe. Nolte, Jenninger, Homann, Höcke – auch für die Gauland-Affäre gilt „in der BRD nichts Neues“.

Und doch gibt es im Windschatten des Erwartbaren einen Unterschied zu den vorangegangenen Affären. Neben das Beharren auf dem Schuldkult tritt ein neues Phänomen, um die geschichtspolitisch Widerspenstigen zu zähmen – die Dekonstruktion der Deutschen als Ganzes. „Warum es keinen homogenen deutschen Volkskörper gibt“  betitelte der SPIEGEL einen unlängst erschienenen Beitrag von Armin Langer, einem jüdischen Publizisten in Deutschland. Die von Gauland angestrebte historische Einordnung in die 1000 Jahre Deutschland vor 1933 sei bereits deshalb unsinnig, weil es eine geschichtliche Kontinuität der Deutschen als Volk gar nicht gebe. Deutschland, das sei schon immer ein Einwanderungsland gewesen, dessen einzige Klammer die gemeinsame Sprache gewesen sei. Oder kürzer ausgedrückt: Ein deutsches Volk gab und gibt es nicht, sondern nur eine Ansammlung von Menschen, die die deutsche Sprache sprechen, ohne ein ethnisches Zusammengehörigkeitsgefühl aufzuweisen.

Der Jude Langer haut damit in die gleiche Kerbe, wie zuvor bereits die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD). Diese hatte in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel behauptet, dass „eine spezifisch deutsche Kultur jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar sei. Schon historisch haben eher regionale Kulturen, haben Einwanderung und Vielfalt unsere Geschichte geprägt“.

Natürlich soll die Minimierung des ethnischen Begriffs auf die Sprache nur bei den Deutschen erfolgen. Für Langer steht es nämlich außer Frage, dass sich die Zuschreibungen „englisch“ oder „französische“ von Beginn an auf die Völker der Angel-Sachsen und Franken bezogen hätten, von Juden, Türken oder anderen ganz zu schweigen.
Nur die Deutschen seien schon immer eine multikulturelle Einwanderungsnation gewesen.
Als Kronzeugen müssen erwartungsgemäß Hugenotten und Ruhrpottpolen herhalten – kein Wunder, denn andere signifikante Einwanderungswellen hat es in den letzten 1500 Jahren auf deutschem Boden auch gar nicht gegeben.

Özoguz und Langer lasse den politisch und historisch zumindest laienhaft Bewanderten sprachlos zurück – handelt es sich um pure Dummheit oder plumpe Propaganda? Ein jüdischer Theologe und die Integrationsbeauftragte des Bundes sollten es eigentlich besser wissen.

Ein Blick in ein Standardgeschichtswerk zur deutschen Geschichte beschreibt die Volkwerdung der Deutschen ein wenig anders.
Nach dem Tod Karls des Großen zerfällt das Frankenreich aufgrund innerer Widersprüche in anfangs drei, später zwei Teile. Der von mehreren germanischen Großstämmen besiedelte Ostteil erhielt im Laufe des 9. Jahrhunderts die Bezeichnung deutsch (althochdeutsch diutisc) als Bezeichnung der weiter germanisch Sprechenden, während in den westfränkischen Gebieten romanisch gesprochen wurde.

Es trifft zu, dass „deutsch“ ursprünglich kein klar definiertes Volk, sondern eine Sprachgemeinschaft bezeichnete. Es sind jedoch Völker, die sich eine Sprache schaffen und nicht Sprachen, die sich Völker suchen.
Vor etwa 1000 Jahren siedelten im heutigen Deutschland jene Germanenstämme, die schon zuvor dort seßhaft waren – Sachsen, Thüringer, Bajuwaren (Bayern), Sueben (Schwaben), Friesen, Chatten (Hessen), (West-)Falen – und deren Namen noch heute die betreffenden Gebiete benennen.
Franken und Angelsachen brachen aus ihren germanisch-deutschen Stammlanden auf, um Frankreich (Frankenreich) und England (Angel-Sachsenland) zu begründen – in Frankreich und England sollen sie zu ethnisch definierbaren Völkern geworden sein, ihre in der alten Heimat verbliebenen Stammesbrüder jedoch nicht?

Nach der Trennung von den Westfranken 817 wird Ludwig der Deutsche, ein Enkelsohn Karls des Großen, der erste König des neu gebildeten ostfränkischen Reiches. 911 erlischt die ostfränkisch-karolingische Linie und die (germanisch-deutsch) sprechenden Herzöge der im ehemals ostfränkischen Reich lebenden Germanenstämme wählen mit dem Frankenherzog Konrad I. einen der ihren zum König des neuen deutschen Reiches.
Germanisch-deutsch ist die Sprache des Reiches, überwiegend germanisch ist auch das dort heimische Reichsvolk – Einwanderung und Multikulti Fehlanzeige.

Daran hat sich bis heute wenig geändert. Fremdes Kriegsvolk – Hunnen, Ungarn und die Heere des dreißig-jährigen Krieges – zog durchs Land, hinterließ vereinzelt seine Spuren und zog weiter. Nennenswerte Einwanderung gab es bis zur Neuzeit nicht, die mittelalterliche-Feudalgesellschaft hätte es auch nicht zugelassen.

Was die Neuzeit angeht, so vermischen die Propagandisten der Einwanderungsnation geschickt Fakten und Fiktion. Wer die Tragweite von Einwanderungsbewegungen erfassen will, der muss sich vor allem mit den Faktoren Quantität und Qualität auseinandersetzen – je geringer die Zahl der Einwanderer und je größer die Ähnlichkeit zum aufnehmenden Volk, desto unproblematischer verläuft die Integration.
Wenden wir uns vor diesem Hintergrund den bis zum 20. Jahrhundert einzigen beiden größeren Einwanderergruppen zu.

Mit dem Edikt von Potsdam 1685 gestattete der brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm I. 20 000 französischen Hugenotten, sich in Brandenburg anzusiedeln. Sein Enkel, der „Soldatenkönig“, ließ weitere 20 000 Protestanten aus dem Salzburger Land nach Ostpreußen und etwa 10 000 weitere Hugenotten aus Frankreich zogen nach Württemberg, Hessen, Hamburg und Lüneburg. Zahlenmäßig spielten jene 50 000 Einwanderern, von denen 20 000 ohnehin Deutsch-Österreicher waren, angesichts der damaligen Einwohnerzahl von mehreren Millionen keine große Rolle. In qualitativer Hinsicht waren die 30 000 Franzosen den Deutschen nicht nur ethnisch-kulturell verwandt, sondern trugen als Handwerker und Gewerbetreibende zum Wohl ihrer Gastländer bei. Dennoch dauerte es rund 100 Jahre, bis ihre Assimilation, nicht Integration, abgeschlossen war.

Vergleichbares ist über die Ruhrpottpolen zu sagen. Ihre Zahl ging in die Hunderttausende, allerdings hatte das Deutsche Reich zum damaligen Zeitpunkt ca. 80.000.000 Einwohner, was ihre quantitative Bedeutung deutlich einschränkt. Die meisten stammten aus der preußischen Provinz Posen und gehörten damit staatsrechtlich ohnehin zum Deutschen Reich.

Langer hat Recht, wenn er auf die Namen der AfD-Vorstände Georg Pazderski und Stephan Protschka, sowie auf Heinz Buschkowsky, Oskar Lafontaine oder Thilo Sarrazin verweist. Die Namen sind allerdings auch das Einzige, an dem man die Einwanderungsgeschichte einiger ihrer Vorfahren ablesen kann, was man in 300 Jahren von den Nachfahren der hereinströmenden Araber, Afrikaner und Asiaten nicht wird behaupten können. Ein paar zehn- oder hunderttausend eingewanderte Franzosen und Polen mit der neuen Völkerwanderung des 20. und 21. Jahrhunderts in Zusammenhang zu setzen, erinnert an den sprichwörtlichen Vergleich von Äpfel und Birnen.

Langers Quintessenz lautet: „Die Realität der Einwanderungsgesellschaft Deutschland fordert auch eine Neudefinition des Deutschseins. Diese Auseinandersetzung dürfen wir aber nicht den Rechtspopulisten überlassen. Sonst würde sich endgültig ein ethnisch-definierter Nationenbegriff durchsetzen, der die Geschichte unserer schon immer multikulturell gewesenen deutschen Gemeinschaft leugnet.“

Die Wahrheit ist, wir Deutschen sind seit mehr als 1000 Jahren ein Volk, keine Bevölkerung und wir haben eine angestammte Heimat, kein für alle verfügbares Siedlungsgebiet.

Nachdem die Fremdarbeiter der 50er Jahre Fremde blieben, der Traum von Multikulti nur zum Steckenpferd für ein paar wohlstandsverwöhnte Intellektuelle taugte und die Willkommenskultur wegen überlasteter Sozialsystem und brutaler Verbrechen gegen das Gastvolk jeden Tag mehr zerbröselt, wird die Umvolkung mit dem propagandistischen Holzhammer vorangetrieben.

Deutsche, haltet den Mund, wenn man euch austauscht – es hat euch nämlich nie gegeben. Und es gibt uns doch.

https://der-dritte-weg.info/2018/07/01/altes-ziel-neue-methode-die-dekonstruktion-des-deutschen-volkes/?pk_campaign=feed&pk_kwd=altes-ziel-neue-methode-die-dekonstruktion-des-deutschen-volkes

Abkehr von Weltleitwährung: Welche Länder sich des US-Dollars entledigen wollen – und warum

Die Europäische Union erwägt, die Zahlungen vom US-Dollar auf den Euro umzustellen, nachdem Washington damit gedroht hatte, im Iran tätige europäische Firmen ins Visier zu nehmen. Auch andere Länder denken über ähnliche Schritte nach oder bereiten sie vor.

Diese Maßnahme könnte der EU helfen, einen der größten Märkte der Welt zu erhalten, der nach dem historischen Atomabkommen zwischen Teheran und den P5+1-Mächten (China, Frankreich, Russland, Großbritannien, USA und Deutschland) im Juni 2015 für den Handel geöffnet wurde.

Die Idee, den Dollar im internationalen Zahlungsverkehr zu beseitigen, ist nicht neu. Neben der EU haben eine Reihe von Nationen darüber nachgedacht. RT diskutierte mit Analysten darüber, wie realistisch die Aussicht auf eine Abstoßung des US-Dollars ist.

Angesichts der jüngsten Entwicklungen steht der Iran am stärksten unter Druck, den Dollar fallenzulassen, da Teheran den Handel ohne die US-Währung teilweise angepasst habe, erklärte Alexandre Kateb, Präsident von Competence Finance SAS, gegenüber RT.

Als der Iran von 2012 bis 2015 unter Sanktionen stand, etablierte er neue Mechanismen wie den Tauschhandel, um US-Finanzinstitutionen zu umgehen und den Dollar durch andere Währungen wie den Yuan im bilateralen Handel mit China oder den Euro im Handel mit europäischen Ländern zu ersetzen“, sagte der Ökonom.

Gleichzeitig wird Chinas jüngste Maßnahme, Öl in Yuan zu handeln, als ein erster Schritt gesehen, um die Dollar-Dominanz in Frage zu stellen, erklärte Stephen Innes, Leiter des FX-Handels für OANDA im asiatisch-pazifischen Raum, gegenüber RT und betonte, dass sich die bilateralen Handelsabkommen, die zwischen den asiatisch-pazifischen Ländern unterzeichnet wurden, in Yuan einpendeln würden. Er fügte hinzu:

Auf dem Festland wird der Grundstein für die Neue Seidenstraße gelegt, und China versüßt diese sogar, indem es lokalen Ländern Tauschmöglichkeiten anbietet, um die Verwendung des Yuan zu fördern.

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Experten sind sich einig, dass bi- und multilaterale Pakte zwischen verschiedenen Nationen die Hauptantriebsquellen auf dem Weg zur Verringerung der Abhängigkeit von der US-Währung im internationalen Handel werden könnten.

„Das hängt von der Hebelwirkung ab, die die EU, das Vereinigte Königreich, Russland und China ausüben. Das wahrscheinliche Szenario ist Diversifizierung – bilaterale Vereinbarungen zwischen Handelspartnern oder regionale Vereinbarungen, die multilaterale Vereinbarungen ersetzen, die die Dollar-Dominanz unterstützen“, sagte Ramaa Vasudevan, außerordentlicher Professor der Wirtschaftsfakultät der Colorado State University, zu RT.

Schwieriges Unterfangen: Ablösung des US-Dollars als Weltleitwährung 

Gleichzeitig geben die Analysten zu, dass es keine leichte Aufgabe ist, den Dollar loszuwerden. Der US-Dollar brauchte fast ein Jahrhundert, um das britische Pfund zu verdrängen, das im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die globale Reservewährung war.

„Alte Gewohnheiten sind schwer zu brechen, da die meisten globalen Absicherungen immer noch an US-Börsen wie Nymex oder ICE durchgeführt werden“, sagt Innes. Er führte weiter aus:

Die Probleme sind die Ermittlung der Faktoren des Verhältnisses zwischen Lieferbarkeit und Absicherung, die viele davon abhalten könnten, mit einer langfristige Abwicklung in US-Dollar zu brechen.

„Der US-Dollar ist nach wie vor, aus vielen Gründen, die internationale Handels- und Reservewährung der Wahl“, so Kateb. „Das gesamte internationale Finanzsystem ist derzeit um die Vereinigten Staaten und um die zentrale Rolle des Dollars herum strukturiert.“

Der Experte stellte jedoch fest, dass sich das internationale System dramatisch verändern werde. Die rasante Entwicklung der Blockchain-Technologie zusammen mit der Verwurzelung virtueller Währungen solle den Wandel herbeiführen.

„Schließlich wird die Entwicklung des globalen Finanzwesens sehr stark mit der Entwicklung des globalen Kräftegleichgewichts zusammenhängen“, sagte der Ökonom gegenüber RT. „Das wird nicht von heute auf morgen passieren. Es wird Zeit brauchen und noch viele weitere Krisen und Gleichgewichtsverschiebungen. Keiner weiß wirklich, wie das neue System aussehen wird.“

Die Experten waren sich einig, dass die Verdrängung des US-Dollars von seiner beherrschenden Stellung im internationalen Währungssystem viel mehr Aufwand erfordere, als ihn nur durch den Euro oder andere Währungen zu ersetzen.

Die Dominanz des Dollars hängt nicht nur von seiner Verwendung zur Bezeichnung des Handels ab, sondern auch von seiner Rolle als Dreh- und Angelpunkt des internationalen Finanzsystems – die Tatsache, dass etwa 88 Prozent des durchschnittlichen Tagesumsatzes von Devisen in Dollar abgewickelt wird, im Gegensatz zum Anteil des Euro, der nur etwa 31 Prozent beträgt“, sagte Vasudevan.

Der Forscher betonte, dass der jüngste Impuls, die US-Währung zu verdrängen, ein Symptom für eine breitere Unzufriedenheit mit den Regeln des Dollarsystems sei, aber keine Heilung für das Dollarproblem darstelle.

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https://deutsch.rt.com/wirtschaft/70188-welche-laender-sich-dollars-entledigen-wollen-und-warum/

Goldjunge

Trump hat es getan. Wir haben darauf gewartet und es erhofft und Trump hat einmal mehr nicht enttäuscht.

Das Theaterstück um den Iran-Deal ist meisterlich inszeniert. Zunächst war die schwere Geburt des Deals, in Zusammenarbeit von Russland, USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Eine Zusammenarbeit von Russland und China auf der einen Seite und den USA und der EU auf der anderen Seite. Diese beiden gegeneinander kämpfende Blöcke decken die größten und wichtigsten Machtzentren der Welt ab. In der Frage des iranischen Atomprogramms konnten sich diese feindlichen Blöcke einigen, was bemerkenswert erscheint. Der Deal wurde als riesiger Erfolg für alle Beteiligten und die gesamte Welt verkauft. Wir haben also etwas, das von allen Machtzentren der Welt als großer, teuer erkaufter Erfolg bewertet wird.

Dann taucht Trump auf der Bühne auf. Er stellt den Deal von Anfang an infrage. Er wettert dagegen, droht immer wieder mit dem Ausstieg der USA. Russland und China sind ganz entspannt, sie unterhalten ohnehin gute Beziehungen zum Iran. Die EU aber wird zunehmend nervös. Die EU braucht neue Märkte und der Iran ist ein solcher Markt. Europäische Banken und Großkonzerne stehen in Teheran Schlange, um Verträge abzuschließen. Die Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran als Teil des Deals ist der Türöffner für Europa in dieses große, von Großkonzernen relativ unbefleckte Land, das gigantische Gewinne verspricht. Der Ausstieg der USA bedeutet konkret die Wiedereinführung von Sanktionen. Und dass die USA ihre Vasallen zwingen, bei US-Sanktionen mitzumachen, haben die Europäer in den letzten Jahren sehr schmerzvoll und kostenintensiv am eigenen Leib erfahren. Trumps Ausstiegs-Drohung war ein Horror-Szenario für die EU – wenn denn alles nach den alten Herr-Vasall-Regeln gelaufen wäre. Aber diese Regeln wurden bereits gebrochen, die EU gehorcht nicht mehr. Unter diesen Umständen bedeutet der Ausstieg der USA, der mit schmerzhaften Forderungen an die EU verknüft ist, entweder die erneute bedingungslose Unterwerfung der EU samt Geißelung oder eine dramatische Vertiefung des transatlantischen Bruchs, der sich seit 2014 bereits aufgetan hat. Wobei die bedingungslose Unterwerfung als unrealistischer Traum einzustufen ist und eine zunehmende Abspaltung der ohnehin sich abspaltenden Vasallen als unausweichliche Realität. Vor die harte Wahl gestellt hat die EU praktisch keine Wahl. Aber das heißt nicht, dass die EU vor diese Wahl gestellt werden möchte. Jedenfalls offiziell nicht, denn offiziell sind EU und USA doch noch enge Freunde, strategisch verbunden, mit gemeinsamen Werten usw.

Die EU redet offen auf Trump ein, nicht aus dem Deal auszusteigen. Hunderte europäische Parlamentarier schreiben einen offenen Brief an den US-Kongress. Sie drohen damit auch. Ein Ausstieg bedeutet Schaden an der Glaubwürdigkeit des Westens. Und:

Aber eines ist klar: Falls das Abkommen scheitert, wird es nahezu unmöglich sein, noch einmal ein großes und geschlossenes Bündnis zur Sanktionierung des Iran zu schmieden.

Das ist die klare Ansage, dass Europa sich erneuten Sanktionen gegen den Iran verweigern wird. Dann gibt es da noch solche Sätze:

Es liegt im ureigensten Interesse Europas und der USA, (…) das transatlantische Bündnis als verlässliche und glaubwürdige Gestaltungskraft der Weltpolitik zu erhalten.

Damit wird unzweideutig klargestellt, was ein Ausstieg der USA zerstören würde – das transatlantische Bündnis.

Trump ließ sich nicht beirren. Die EU versuchte weiter ihr Glück. Macron und Merkel besuchten kurz aufeinander Trump und bei beiden war einer der wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung der Versuch, Trump vom Ausstieg aus dem Iran-Deal abzuhalten.

Was hat all dieses Theater gebracht? Es hat dazu geführt, dass sich USA und EU deutlich gegeneinander positioniert haben, mit ultimativen Ansagen und roten Linien. Dieses Theater hat die Kompromisslosigkeit in der Frage des Iran-Deals öffentlich bekundet. Die EU hat vor aller Welt klargestellt, dass sie den USA im Ausstieg aus dem Iran-Deal nicht folgen werden.

Das mag vielleicht zufällig wirken, aber das ist es nicht. Die Zuspitzung der Positionen, die keinen Raum für Kompromisse lässt, ist hart erarbeitet, von beiden Seiten des Atlantiks.

Und dann hat Trump den Ausstieg der USA aus dem Iran-Deal verkündet.

Mögliche Sanktionen könnten laut Trump auch für die Länder gelten, die Wirtschaftsbeziehungen zu Teheran unterhalten.

Da ist die Drohung von US-Seite an die EU. Trump droht der EU Sanktionen an. Großartig!

Die EU reagiert, wie sie reagieren muss – die EU werde den Deal nicht aufkündigen und sie bittet auch den Iran darum, den Deal weiterlaufen zu lassen:

In einer gemeinsamen Erklärung schrieben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und die britische Premierministerin Theresa May an Teheran: “Wir ermuntern Iran, mit Augenmaß auf die US-Entscheidung zu reagieren.” Merkel sagte außerdem: “Wir werden diesem Abkommen verpflichtet bleiben und alles daran setzen, dass auch Iran seine Verpflichtungen einhält.”

Die EU wird angepeitscht vom Iran, der sich gerade in einer herrlichen Lage befindet und ganz neue Spielräume bekommt:

Rohani drängte die europäischen Partner laut der Nachrichtenagentur Isna zur Eile: “Unter den aktuellen Umständen hat Europa eine sehr limitierte Gelegenheit, das Atomabkommen zu bewahren”, sagte Rohani demnach. Europa müsse “so schnell wie möglich” seine Position klarstellen und seine Absichten in Bezug auf seine Verpflichtungen genau darlegen.

Teheran hat außerdem einem Regierungssprecher zufolge einen Plan ausgearbeitet, um mit dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen umzugehen. Einzelheiten gab der Sprecher nicht bekannt.

Köstlich! Teheran hat einen “Plan”, wie der Ausstieg der USA für die übrigen Vertragspartner zu regeln ist. Einzelheiten werden den EU-Diplomaten hinter verschlossenen Türen zur Unterschrift vorgelegt! Der West-Block des Deals in Gestalt der USA rüttelt am Deal und der West-Block des Deals in Gestalt der EU wird dafür bezahlen müssen. Ein Teil der zukünftigen Gewinne von EU-Konzernen und EU-Banken wird dem Iran und/oder den anderen Vertragspartnern überschrieben werden. Beachten Sie, wie die EU bei diesen Forderungen des Iran keinen Spielraum hat, denn die EU hat sich im Theater mit Trump bereits klar darauf positioniert, dass der Iran-Deal so wahnsinnig wichtig ist, dass man ihn auf keinen Fall aufkündigen darf. Die EU bekommt jetzt von beiden Seiten auf die Fresse, von der einen Seite von Trump und von der anderen Seite vom Iran.

Derweil goss der gerade erst ins Amt getretene neue US-Botschafter in Deutschland kräftig Öl ins Feuer und rief deutsche Unternehmen auf, Geschäfte mit dem Iran umgehend zu beenden. Die Reaktionen fielen allseits feindlich aus, stellvertretend die von Wolfgang Ischinger, dem Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz:

Aber sagen Sie dem Gastland nie, was es zu tun hat, wenn Sie keinen Ärger wollen. Deutsche hören gern zu, aber Anweisungen werden sie übelnehmen.

So redet man nicht mit seinem Herren. Aber die USA sind auch kein Herr mehr. Schon lange nicht, aber zunehmend kann und will man das nicht mehr vor den Massen verbergen. Dem US-Botschafter war es egal, er hat weiter nachgetreten, er wolle einfach ehrlich sein. Kein Ausrutscher eines unerfahrenen Diplomaten, nein nein, Deutschland, beende deine gewinnträchtigen Geschäfte! Die USA wollen die Eskalation mit Deutschland und der EU.

Und die bestellte Konfrontation ist da. Die Medien sind kriegslüstern gegen die USA. “Europas Stunde”, heißt es etwa, und im Beitrag steht unter anderem:

Und schließlich geht es um die über Jahrzehnte wichtigste, verlässlichste und, ja, beste Konstante europäischer Außenpolitik: die Partnerschaft mit den USA, das transatlantische Verhältnis.

(….)

Dieser Konflikt hat das Potenzial, zu einer echten Konfrontation zwischen Europa und den USA zu eskalieren, im schlimmsten Fall würde Trump die Europäer vor die Wahl stellen: Wir oder Iran. Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.

Die EU wird vor die Wahl zwischen USA und Iran gestellt. Und die EU entscheidet sich für Iran. Merken Sie, wie grundlegend sich die Welt in den letzten vier Jahren verändert hat? Bei der Wahl zwischen USA und Iran entscheidet sich die EU für den Iran.

Nachdem sich die Redakteure gesammelt, die Anweisungen von oben verdaut und sich beraten haben, wurde der Ton noch schriller:

Der Westen existiert nicht mehr. Donald Trumps Iran-Entscheidung zerstört das transatlantische Bündnis. Europa muss sich wehren.

Und das sind alles Zitate aus der deutschen CIA-Pressestelle. Offensichtlich hat Trump die CIA gut unter Kontrolle gebracht und die Clintonisten gründlich ausgemistet.

Das ist aber nicht nur der Tenor der Presse. Neben der oben bereits erwähnten gemeinsamen Erklärung von Deutschland, Frankreich und Großbritannien hat die europäische Spitzenpolitik weitere Duftmarken gesetzt. Zum Beispiel Merkel:

Europas Beitrag zu Frieden und Stabilität hängt von unseren Fähigkeiten ab, gemeinsam zu handeln und international mit einer Stimme zu sprechen. Nach Jahrzehnten ist es uns in den letzten Monaten gelungen, eine Ständige Strukturierte Zusammenarbeit im Bereich der Verteidigungspolitik zu erreichen. Das ist ein Riesenschritt, den es lange nicht gab. Aber seien wir ehrlich: Bezüglich der gemeinsamen Außenpolitik steckt Europa noch in den Kinderschuhen. Diese wird aber existenziell notwendig sein. Denn die Art der Konflikte hat sich seit dem Ende des Kalten Krieges vollständig verschoben. Sehr viele große globale Konflikte finden vor der Haustür Europas statt. Und es ist nicht mehr so, dass die Vereinigten Staaten von Amerika uns einfach schützen werden, sondern Europa muss sein Schicksal selbst in die Hand nehmen. Das ist die Aufgabe der Zukunft.

Die USA schützen die EU nicht mehr. Die EU muss ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. So sieht sie aus, die transatlantische Scheidung. Und wer treibt die Scheidung voran? Trump. Er ist der Mann, der den Drecksjob machen muss und sich von allen Seiten mit verbaler Gülle übergießen lassen muss. Trump ist großartig darin, wie er das aushält und seinen Job pflichtbewusst weiter führt. Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken für ihn und Dank ist ihm nicht gewiss. In den europäischen Geschichtsbüchern könnte er als der Dumme und Böse enden, und die wahren Dummen werden glauben, dass ihre Unabhängigkeit von den USA sich zufällig ergeben hat. Die EU wird sich unabhängig von den USA machen und Trump gebührt ein Großteil der Ehre dafür.

Juncker hat in einer Rede vor dem flämischen Regionalparlament gefordert, die USA als Supermacht zu ersetzen. Die Haltung der EU ist also eindeutig und geschlossen hinsichtlich der Iran-Frage. Und obwohl es angeblich um den Iran geht, geht es zufälligerweise darum, dass die USA kein verlässlicher Partner und kein Beschützer mehr sind und dass die EU sich schleunigst selbstständig machen muss. Wem hat die EU zu verdanken, dass sie sich so klar zur Selbstständigkeit und gegen die USA positionieren kann, und dass dabei die Transatlantiker keine Chance zum Aufmucken haben? Trump.

http://analitik.de/2018/05/11/goldjunge/

Wie Amazon durch niedrige Löhne bald dreifach kassiert

Während der Konzern mit Milliarden subventioniert wird, sind Amazons US-Angestellte auf Lebensmittelgutscheine angewiesen. 

Amazon bezahlt seine US-Angestellten so schlecht, dass sie staatliche Unterstützung brauchen. Jeder dritte Amazon-Angestellte im Staat Arizona sowie jeder Zehnte in Ohio und Pennsylvania bezog in mindestens einem Monat in 2017 Essensmarken, hat das Onlinemedium «The Intercept» recherchiert.

Der «Intercept» hat in 30 US-Staaten nachgefragt, wie viele Angestellte welcher Unternehmen im Lebensmittelhilfeprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program) registriert sind. Fünf Staaten haben geantwortet, ein weiterer stellt diese Zahlen öffentlich zur Verfügung. In allen sechs Staaten ist Amazon unter den 20 Unternehmen, deren Angestellte am häufigsten Lebensmittelhilfe brauchen.

An einer grossen Zahl von Teilzeitangestellten, ausbeuterischen Personalverleihern oder Subunternehmen kann das nicht liegen. Nach eigenen Angaben beschäftigt Amazon zu 90 Prozent Vollzeitkräfte, die direkt angestellt sind.

Weltkonzern mit Hilfe des Steuerzahlers

Amazon wird nach Schätzungen von «Fortune» bis 2021 die Hälfte aller Onlineverkäufe in den USA tätigen. Der Konzern hat einen Börsenwert von 600 Milliarden Dollar und verspricht weiter zu wachsen. Ein Wachstum, das nicht zuletzt durch den Steuerzahler möglich wurde. Laut dem «Intercept» wurde Amazon bisher mit 1,2 Milliarden Dollar an Subventionen, Steuererleichterungen und Infrastrukturmassnahmen unterstützt.

Das «Business Journal» hat für viele US-Bundesstaaten in einer interaktiven Grafik zusammengetragen, wie viele Subventionen Amazon wo erhalten hat (direkt zur Grafik).

Nach einem Pilotprojekt in acht Bundesstaaten will Amazon noch in diesem Jahr anfangen, SNAP-Gutscheine in den ganzen USA anzunehmen. Dann kassiert das Unternehmen gleich dreifach: durch Subventionen, niedrige Löhne und über die staatliche Unterstützung der Angestellten, die es so schlecht bezahlt.

Viele Arbeitsplätze, wenig Lohn

Ausser in Seattle, wo sich die Zentrale befindet, arbeitet der grösste Teil der Angestellten in den Warenhäusern des Konzerns.

Ein Amazon-Warenhaus verspricht tausende neue Arbeitsplätze, steigenden Wohlstand und höhere Steuereinnahmen. Das lassen sich Staaten und Bezirke etwas kosten. Im US-Staat Pennsylvania beispielsweise gibt es 13 Amazon-Lagerhäuser, die mit mindestens 25 Millionen Dollar Subventionen gefördert wurden.

Dennoch haben von den etwa 10’000 Angestellten, die dort arbeiten, 1’000 nicht genügend Geld, um satt zu werden.

Mit Amazon wird niemand reich – ausser Amazon

Oft rechnen sich die Erwartungen der betroffenen Bezirke nicht, weil Amazon eine ungleich grössere Verhandlungsmacht hat. So schätzten die Verantwortlichen im Bezirk Miami-Dade, dass ein 2017 von Amazon geplantes Logistikzentrum etwa 2’300 Arbeitsplätze mit einem durchschnittlichen Lohn von 37’000 Dollar schaffen würde. Amazon sicherte sich aufgrund dieser Prognosen Steuerrückzahlungen in Höhe von 1,5 Millionen Dollar und eine Anleihe in Höhe von 5 Millionen Dollar für die Verbesserung der Infrastruktur.

Als die Verhandlungen abgeschlossen waren, war die Zahl der vorgesehenen Arbeitsplätze auf 1’000 gekürzt worden, und die Gehaltsvorstellungen sanken auf 24’018 bis 27’500 Dollar. Für eine vierköpfige Familie liegt ersteres an der US-Armutsgrenze. Auch in Dutzenden anderen Fällen seien Verhandlungen mit Amazon eher zum Nachteil der lokalen Bevölkerung ausgegangen, berichtet das «Pudget Sound Business Journal» (Paywall).

30 Prozent mehr Lohn als die Konkurrenz – von wegen!

Wenn Amazon ein neues Logistikzentrum eröffnet, wirbt das Unternehmen oft damit, dass es um die 30 Prozent mehr für eine vergleichbare Position bezahle als die Konkurrenz. Stimmt nicht, fanden verschiedene Studien. Das Medianeinkommen eines Amazon-Angestellten beträgt aktuell 28’446 Dollar im Jahr, etwa halbsoviel wie bei UPS, berichtet die «Süddeutsche Zeitung».

36’720 Dollar pro Minute

Der Konzern rechtfertigt niedrige Stunden- und Einstiegslöhne mit der Einstufung seiner Angestellten. «Sie vergleichen Arbeitsplätze im Lager nicht mit anderen Jobs in solchen Zentren, sondern mit Stellen im Einzelhandel», erklärt die Wissenschaftlerin Kasia Tarczysnka von «Good Jobs First». Traditionelle Lagerarbeiter verdienten etwas mehr. Dafür, sagte eine Sprecherin des Konzerns, bekämen Amazon-Angestellte Zusatzleistungen wie Krankenversicherung, Elternurlaub und höhere Boni. Sie weigerte sich jedoch anzugeben, um wieviel diese den durchschnittlichen monatlichen Lohn erhöhen.

Den CEO lässt die Diskussion kalt. «Ich bin sehr stolz auf unsere Löhne», sagt Amazon-Chef Jeff Bezos. Laut der «Süddeutschen Zeitung» verdient der Boss 36’720 Dollar pro Minute.

Weiterlesen auf infosperber.ch

http://derwaechter.net/wie-amazon-durch-niedrige-loehne-bald-dreifach-kassiert

Die Schwächung Europas und wie der VW Skandal und die Diesel-Affäre zusammenhängen. Der Wirtschaftskrieg ist schon längst im Gange!

Sei herzlich Willkommen beim Dude

Vor ein paar Tagen hatte ich eine sehr angeregte Diskussion mit einem mir sehr geschätzten Gesprächspartner und Mitautor Enkidu Gilgamesh. Er führte dabei aus, das wie bereits im “Hooton Plannäher ausgeführt, Deutschland vom Angesicht der Erde getilgt werden soll. Im Verlauf der Unterhaltung führte er weiter aus, das die Immobilienkrise in 2008 nur ein Schritt auf dem Weg darstelle. In mir wuchs der Gedanke, das dies als ein Angriff in mehreren Wellen zu werten ist. Übergeordnetes Ziel: Die Schwächung Europas um jeden Preis.

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China kauft keine US-Staatsanleihen mehr! Schon seit Wochen!

Zero Hedge:

„We Understand The Chinese Government Has Halted Purchases Of US Treasuries“: SGH

„Despite the direct encouragement, according to Chinese sources, by US Treasury Secretary Steve Mnuchin for China to „stay put,” Beijing has apparently discontinued purchases of US Treasuries “for the past few weeks.“

 

Da stecken die USA jetzt tief im Schlamassel. China hat seit langen Jahren so getan als ob die Staatsanleihen der USA werthaltig seien und hat sie gekauft. Auf diese Weise hat China den USA geholfen die Illusion aufrecht zu erhalten daß die USA finanziell und schuldenmäßig – genau wie der gesamte Westen – nicht vollständig fertig haben.
Es sind schon wegen unwichtigerer Ereignisse Kriege geführt werden. Jetzt bleibt den USA eigentlich nur noch das was sie seit ihrer Gründung praktisch andauernd getan haben: Einen neuen Krieg zu inszenieren um abzulenken.

Ukrainischer Flugzeug-Gigant steuert auf Leipziger Flughafen zu – VIDEOs

Die ukrainische Antonow AN-225, die als das größte Frachtflugzeug der Welt gilt, ist am Dienstag am Flughafen in Leipzig/Halle gelandet. Dies geschieht vor dem Hintergrund der wenig erfreulichen Nachrichten über den Zustand des Konzerns Antonow.

 

 

Nach den Angaben des Portals Flightradar landete die Maschine um 17.42 Ortszeit auf dem Flughafen Schkeuditz. Das Flugzeug kam aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Für den Flug benötigte es zwei Stunden und zehn Minuten. Am Mittwochabend soll der Gigant wieder starten

 

 

Ende März des laufenden Jahres beschrieb der frühere Stellvertreter des Antonow-Chefkonstrukteurs, Anatoli Wownjanjko, in dem Artikel unter dem Titel „Wie Antonow stirbt“ die aktuellen Zustände in dem Betrieb. Darin bezeichnete er den Stand der ukrainischen Flugzeugbauindustrie als eine „Katastrophe“.

Nach dem Umsturz in der Ukraine 2014 hatte die neue, prowestliche Regierung in Kiew sämtliche Industrie- und Handelsbeziehungen mit dem damals noch wichtigsten Handelspartner Russland kappen lassen, um sich der EU zuzuwenden.

 

 

Vor drei Jahren hatte Antonow sämtliche Verbindungen zu den Kunden und Partnern in Russland abgebrochen und musste selbst die Produktion einstellen. 2017 wurde das 1946 gegründete Unternehmen de-jure liquidiert und vom Rüstungskonzern Ukroboronprom übernommen.

https://de.sputniknews.com/videos/20180404320188827-ukraine-leipzig-flugzeug-gigant-antonow/

DDR Version 2.0 : Kommt das AUSREISEVERBOT für DEUTSCHE ?

 

Kommt das AUSREISEVERBOT für DEUTSCHE ?

Wenn viele Leute den Braten riechen und auswandern.

Die Leute aber für etwas bestimmtes gebraucht werden,
ist es dann nicht logisch sie an der Ausreise zu hindern?

Anmerkung :

Wer der Meinung ist : „Wir haben ja offene Grenzen , ich kann überall hin“.

Was ist wenn die BRD Diktaur deine Konten sperrt oder dich via Interpol zum Terroristen erklärt ?