Der geo-ökonomische Kaiser Xi Jinping hat fünfzehn Jahre Vorsprung

 

Während die westliche Presse sich über das Hochamt des chinesischen kommunistischen Partei-Kongresses lustig gemacht hat, nimmt Alfredo Jalife die Anzeigen von Präsident Xi sehr ernst. Er vergleicht ihn nicht mit einem Kaiser, sondern sieht in ihm einen der hohen Beamten, die das mehrfach tausendjährige China gemacht haben. Er beobachtet die Verfolgung des Seidenstraßen-Projekts und den deutlichen Willen, westliche Investoren über ein Abonnement in Dollar an ihm zu beteiligen. Er stellt auch die Reform der Kommandostruktur der Streitkräfte für ihre kommende Entwicklung fest.

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Einige Tage vor dem Beginn seiner Asientour hat Donald Trump Xi Jinping, der gerade als oberster Führer für eine zweite fünfjährige Amtszeit während des XIX. Kongresses der kommunistischen Partei Chinas (KPCH) zertifiziert wurde, mit überschwänglichen Worten beglückwünscht: Er bezeichnete ihn als „König“.

Die Unwissenheit von Trump ist legendär, denn der Titel König in der sechs tausend Jahre alten Tradition Chinas existiert nicht, es gab ja nur Mandarinen und Kaiser. Nach Angaben der Washington Post hat Trump Xi als das mächtigste Staatsoberhaupt Chinas seit einem Jahrhundert geehrt. Also mehr als Mao Zedong und Deng Xiaoping? Die Zukunft wird es zeigen.

Xi Jinping, den ich eher als Mandarin bezeichnen würde, ist am heutigen Tage Kaiser in Geo-Wirtschaftssachen, weil er die Zügel des Landes mit dem größten wirklichen BIP der Welt fest in der Hand hat [1], laut dem World Factbook der CIA. Man erwartet, dass China in 2020 in Bezug auf das nominale BIP sowohl das der Europäischen Union als auch das der USA, die jeweils an erster und zweiter Stelle stehen, überschreiten wird. China hat die größten Währungsreserven mit 3,1 Billionen US-Dollar, gegenüber 774 Milliarden der EU (vier Mal weniger) und 117 Milliarden USA, 26 mal weniger [2].

Innerhalb einer Woche wurde das globale von den Rothschild Bankiers gesteuerte neoliberale Magazin, The Economist, in seiner interessierten Taxonomie erratisch: es hat zuerst den globalen Kaiser Xi als den mächtigsten Mann der Welt dargestellt, und dann Wladimir Putin den neuen Zar genannt, hundert Jahre nach der kommunistischen Revolution von Oktober 1917 [3]. Für The Economist hat Xi mehr Einfluss als Donald Trump, was die Welt vorsichtig machen sollte, und beurteilt in negativer Weise, weil es nicht den Interessen der perfiden Albion entspricht, dass man nicht „erwarten sollte, dass Xi China oder die Welt (sic!) im Sinne der Verbesserung ändern wird.“ [4].

Dem The Economist zufolge, leidet die Armee des mächtigsten Landes der Erde, – der USA -, darunter, einen schwächeren Führer in Innenpolitik und einen weniger effektiven in Aussenpolitik zu haben, während Xi der Motor des globalen Wachstums ist. Mit der Seidenstraße wird China Milliarden Dollar im Ausland in Eisenbahnen, Häfen, Kraftwerken und Infrastruktur investieren. [5].

In der Tat wissen die Strategen von Trump, sowohl Henry Kissinger als auch Steve Bannon, dass Xi das Rennen mit den USA, denen es auf wirtschaftlicher Ebene an Muskeln fehlt, durch die chinesischen Infrastrukturinvestitionen in Eurasien gewinnen wird [6].

Aber aus klassischer Perspektive der trilateralen geostrategischen Stabilität zwischen China, USA und Russland, ist Beijing das militärisch schwächste Glied; deshalb hat Xi in den Tagen nach seiner militärischen Ernennung aufgerufen, in Mitten der neuen Ära des chinesischen Sozialismus eine starke Armee aufzubauen.

In der chinesischen Liturgie wurde Xi als Generalsekretär des Zentralkomitees der KPC bestätigt. Aber er ist auch Präsident und Leiter der legendären zentralen Militärkommission, die die eigentliche Macht hinter seiner hierarchischen Struktur darstellt. Xi hat daher die Streitkräfte aufgefordert, eine Armee der Weltklasse für die 2050er Jahre vorzubereiten [7].

Die South China Morning Post in Hong Kong, im Besitz von Jack Ma, Patron der berühmten chinesischen Alibaba Online-Vertriebsgesellschaft, zeigt, dass Xi die militärische Führung von China durch die Schaffung einer kleineren, direkt unter seinem Kommando stehenden Kommission, mit dem Schritt einer beschleunigten Modernisierung der Streitkräfte erschüttert hat [8].

Die USA, mit allen ihren verschiedenen demokratischen und republikanischen Präsidenten, haben ihre Amtszeit mit Kriegen an allen Ecken der Welt verbracht, mit dem egoistischen Ziel, ihren Wohlstand durch Kriegswirtschaft und ihren allmächtigen Militär-Industrie Komplex zu erhöhen, während China den Ländern, die es wünschen, durch eine attraktive Politik eine Entwicklung für den Aufbau von Infrastruktur verspricht, die sowohl die Seidenstraße umfasst, als auch weiße Kredit-Finanzierungen durch die sagenhafte Bank AIIB [9].

Anja Manuel, in The Atlantic, ist der Ansicht, dass China die Welt durch diese Initiativen in Infrastruktur gelassen neukonfiguriert, wie es die Seidenstraße zeigt, und die zu Investitionen bis zu 8 Billionen Dollar führen können: China wächst rasant als das größte kommerzielle Imperium der Welt [10]. Es genügt sie mit dem Marshall-Plan von $ 800 Milliarden (im heutigen Wert) der USA zu vergleichen, gegenüber den gewaltigen Investitionen Chinas, das bereits 300 Milliarden investiert hat und auch noch vorschlägt eine weitere Billion Dollar im nächsten Jahrzehnt zu investieren. China allein hat mehr Kredite für Entwicklungsländer zugestanden als die Weltbank.

Einige Tage vor dem offiziellen Besuch von Trump in China hat Peking zum ersten Mal in zehn Jahren Staatsanleihen in Dollar (sic!) in der Höhe von 2 Milliarden Dollar auf der Hong Kong Börse angeboten, genau einen Tag nachdem die CCP eine zweite fünfjährige Amtszeit Xi anvertraut hatte [11]. Die Menge ist jedoch nur symbolisch, weil der Löwenanteil der angebotenen chinesischen Anleihen in Renminbi gemacht wird.

Diese spektakuläre Aktion von China, welche in der Ausgabe von Anleihen in US-Dollar besteht, hängt mit der Seidenstraße und dem Aufbau der Infrastruktur in Entwicklungsländern zusammen. Der Vize-Minister der chinesischen Finanzen, Shi Yaobin, hat betont, dass dieses Angebot von Anleihen in Dollar den Willen der Öffnung für Investitionen bezeugt [12].

Laut Wang Xiangweil von der South China Morning Post, hat das neue, pragmatischere Team (eine Traummannschaft), das Xi bei seinen Aufgaben begleitet, eine besondere Bedeutung für die chinesische Wirtschaft, und schlägt eine wichtige Wende zu Reformen ein, die den Markt (im Sinne des „Angebots“ [„supply side“]) betreffen [13].

Li Qiaoyi und Song Shengxia vom Global Times versichern, dass der 19. Kongress und der Aufstieg von Xi China dazu drängen, das „Qualitäts“-Wachstum zu wählen, und dass die „Modernisierung fünfzehn Jahre früher als programmiert erreicht werden wird.“ [14].

Der Entwicklungsplan von 2020 bis 2050 wird zwei Stufen haben, und das Ziel wird nicht mehr die Verdopplung des BIP sein, sondern ein qualitatives Wachstum: China zu einem großen modernen sozialistischen Land zu machen, das schon ab 2020 mäßig erfolgreich sein wird. Die Modernisierung wird nicht bei einem vulgären Ökonomismus und bei der Zunahme des BIP bleiben, sondern eine „größere Aufmerksamkeit für soziale Wohlfahrt, regionale Ausgewogenheit, nationale Sicherheit (sic!) und Kohäsionspolitik“ ansteuern, und auf chinesische Art.

Die am Horizont drohende Unsicherheit ist das Ausmaß an Offenheit für globales Kapital, das China entarten und destabilisieren kann.

Die von Kaiser Xi bereits unternommenen Versprechen, wonach die Geschichte ihn beurteilen wird, sind die Beseitigung der Armut ab 2020 (bereits), die Rückkehr zum blauen, unverschmutzten Himmel, und um aus China ein modernes Land im Jahr 2035 zu machen.

Er wird nach seinen Ergebnissen beurteilt werden.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
La Jornada (Mexiko)

[1] Es gibt das reale BIP, d. h. unter Berücksichtigung der Änderungen der Währung, und das nominale BIP, nach den aktuellen Kursen berechnete.

[2] “Reserves of foreign exchange and gold”, World Factbook, CIA, 2017.

[3] “A tsar is born”, The Economist, October 26, 2017.

[4] “Xi Jinping has more clout than Donald Trump. The world should be wary”, The Economist, October 14, 2017.

[5] «La nueva ruta de la seda de China: ¿plan Marshall optimizado?», Alfredo Jalife-Rahme, La Jornada, 14 de mayo de 2017.

[6] «Kissinger y Bannon „forman proyecto de alarma contra China“», Alfredo Jalife-Rahme, La Jornada, 4 de octubre de 2017.

[7] “Xi calls for building a strong army”, Xinhua, October 27, 2017.

[8] “Xi Jinping shakes up China’s military leadership … what changes at the top mean for world’s biggest armed forces”, Liu Zhen, South China Morning Post, October 26, 2017.

[9] «El banco chino que sepulta Bretton Woods», Alfredo Jafile-Rahme, La Jornada, 22 de abril de 2015.

[10] «China Is Quietly Reshaping the World», Anja Manuel, The Atlantic, October 17, 2017.

[11] “China sells first dollar bond in more than a decade”, Gabriel Wildau, Financial Times, October 26, 2017.

[12] “First dollar bond sale since 2004 indicates more opening-up: Chinese Vice FinMin”, Xinhua, October 28, 2017.

[13] “What President Xi Jinping’s new leadership team means for China’s economy”, Wang Xiangwei, South China Morning Post, October 28, 2017.

[14] “China shifts to quality growth”, Li Qiaoyi & Song Shengxia, Global Times, October 27, 2017.

http://www.voltairenet.org/article198628.html

Der transatlantische Schusswaffenmarkt

Posted by Maria Lourdes

Deutsche Hersteller von Handfeuerwaffen ändern ihre Geschäftsstrategie und setzen künftig vor allem auf den Absatzmarkt USA.

Dies bestätigen neben Erklärungen aus den Firmenspitzen von Heckler und Koch sowie von SIG Sauer vor allem der Bau einer Heckler und Koch-Fabrik in Columbus (Georgia/USA) sowie Aufträge in teilweise dreistelliger Millionenhöhe aus dem US-Militär. Demnach soll etwa Heckler und Koch das U.S. Marine Corps mit Sturmgewehren vom Typ HK416 ausrüsten. SIG Sauer startet im kommenden Monat die Belieferung der US-Streitkräfte mit seiner Pistole P320, die zur neuen Standardwaffe der Armee wird.

Der Täter beim ‚Massaker von Orlando‘ benutzte ein SIG Sauer-Sturmgewehr MCX. In Orlando sind 50 Menschen gestorben (den Täter mit eingerechnet), 53 weitere wurden verletzt. Der Angreifer wurde von der Polizei erschossen. „Kaspar Trump“ nutzte das Verbrechen für seine politischen Zwecke aus. Er gilt als Garant dafür, dass der Kauf und Verkauf von Schusswaffen in den USA nicht signifikant reguliert wird.

Der transatlantische Schusswaffenmarkt

Vor allem aber haben Heckler und Koch sowie SIG Sauer den US-Zivilmarkt im Blick. Hohe Beliebtheit genießt dort insbesondere das SIG Sauer-Sturmgewehr MCX, mit dem das Massaker von Orlando (Florida) im vergangenen Juni begangen wurde. SIG Sauer zählt heute zu den ‚Top Five‘ auf dem US-Markt für Handfeuerwaffen und hat im US-Wahlkampf Donald Trump unterstützt.

US-Produktionsstätten ermöglichen es beiden Firmen, die deutschen Vorschriften zum Rüstungsexport zu umgehen. Dies erleichtert unter anderem die Ausfuhr von Waffen nach Mexiko.

Die neue Standardpistole

Die deutsche Waffenschmiede SIG Sauer nimmt in Kürze die Belieferung der US-Streitkräfte mit einer neuen Generation von Handfeuerwaffen auf. Wie die U.S. Army mitteilt, wird die 101st Airborne Division in Fort Campbell (Kentucky) im November die ersten neuen Pistolen P320 erhalten. Noch in diesem Jahr wird zudem das 3rd Cavalry Regiment in Fort Hood (Texas) mit der Waffe ausgestattet. SIG Sauer hatte am 19. Januar den Großauftrag zur Lieferung von 280.000 Standard-Handfeuerwaffen an die US-Armee sowie weiteren 212.000 Exemplaren an die anderen Teilstreitkräfte erhalten.

Die deutsche Firma hatte sich damit gegen den Konkurrenten Beretta aus Italien durchgesetzt, der die U.S. Armed Forces seit 1985 mit der jüngsten Pistolengeneration versorgt hatte. Aus dem US-Militär heißt es, die P320 werde in künftigen Kriegen mutmaßlich stärker genutzt werden als ihr Vorläufermodell: Habe die Beretta vor allem der Selbstverteidigung gedient, so sei die SIG Sauer-Waffe bestens für den Kampf in nächster Nähe („Close Quarters Combat“) geeignet [1], der in den jüngsten Mittelost-Kriegen stark an Bedeutung gewonnen habe. Der Auftrag hat einen Wert von rund 580 Millionen US-Dollar; er soll sich über die nächsten zehn Jahre erstrecken. SIG Sauer-Geschäftsführer Franz von Stauffenberg erhofft sich von ihm zudem „eine Sogwirkung“ – nicht zuletzt „für den europäischen Markt und deutsche Behörden“.[2]

Wahlkampf für Donald Trump

Hintergrund für diese Hoffnung ist, dass die Waffenbranche in nächster Zeit auch in Deutschland mit der Vergabe von Aufträgen in Milliardenhöhe rechnet. Neben der Bundeswehr, die zuletzt das Nachfolgemodell des Sturmgewehrs G36 ausgeschrieben hat, werden „fast alle Bundesländer Aufträge für neue Pistolen, Maschinenpistolen und neue Gewehre“ für ihre Polizeien erteilen, berichtet Stauffenberg, ein Oberstleutnant der Reserve, der auch als Ausbilder am Zentrum für spezielle Operationen der Bundeswehr tätig ist.[3] Damit gewinnt der deutsche Markt nicht zuletzt für SIG Sauer wieder an Bedeutung. In den vergangenen Jahren hatte die Firma an ihrem Standort in Eckernförde die Produktion erheblich verringert, dafür aber die Kapazitäten ihrer Schwestergesellschaft in den Vereinigten Staaten stark erweitert: 2016 erwirtschaftete sie in Newport (New Hampshire) 90 Prozent ihres Gesamtumsatzes von 500 Millionen Euro.[4]

Der Durchbruch auf dem US-Markt ist SIG Sauer mit dem aggressiven Verkauf von Sturmgewehren an Zivilisten gelungen.[5] Populär ist insbesondere das Sturmgewehr MCX, das der Attentäter Omar Mateen am 12. Juni 2016 für den Massenmord an 49 Personen in einem Nachtclub in Orlando (Florida) nutzte. Nicht zuletzt das MCX hat dem US-Ableger von SIG Sauer einen Platz unter den Top Five der US-Handfeuerwaffenindustrie gesichert. Die Firma hat ihr Werk in Newport Donald Trump als Kulisse für Wahlkampfauftritte zur Verfügung gestellt; darüber hinaus hat sie mit 100.000 US-Dollar zu einer Wahlkampagne der National Shooting Sports Foundation (NSSF) beigetragen, die massiv gegen Trumps Rivalin Hillary Clinton mobilisierte.[6] Trump gilt als Garant dafür, dass der Kauf und Verkauf von Schusswaffen in den USA nicht signifikant reguliert wird.

Sturmgewehre für die Marines


Zunehmend auf den US-Markt setzt auch Heckler und Koch. Dies betrifft zum einen Aufträge der US-Streitkräfte. Das Oberndorfer Unternehmen hat die US-Spezialeinheit Delta Force mit dem Sturmgewehr HK416 versorgt und im Oktober 2009 den Auftrag zur Lieferung von zunächst rund 4.000 weiteren Exemplaren der Waffe an das U.S. Marine Corps erhalten. Im April 2016 folgte die Bestellung von rund 3.600 Scharfschützengewehren für die U.S. Army; das Geschäftsvolumen belief sich auf 44 Millionen US-Dollar. Heckler und Koch gelang es dabei, den einheimischen Konkurrenten Knight’s Armament auszubooten. Im August hieß es nun in US-Militärmedien, das Marine Corps bereite den Kauf von 11.000 weiteren Sturmgewehren HK416 vor, die in der Truppe eine hohe Beliebtheit genössen.[7] Der Stückpreis wird mit 3.000 US-Dollar angegeben.

Neben den – zunehmenden – Geschäften mit dem Militär trägt bislang allerdings vor allem der zivile Waffenmarkt zu den Profiten der Firma in den Vereinigten Staaten bei. Im vergangenen Jahr hat ihr Umsatz mit Privatkunden in den USA um 48 Prozent zugelegt; damit stieg ihr US-Gesamtumsatz auf 76,5 Millionen Euro – beinahe 40 Prozent des Firmenumsatzes weltweit, der sich auf 202,4 Millionen Euro belief. Auch für Heckler und Koch sind die Vereinigten Staaten damit der größte Absatzmarkt – vor Deutschland (25 Prozent des Gesamtumsatzes), Frankreich (zehn Prozent) und Großbritannien (sechs Prozent).

Produktionsstandorte in den USA

Mit Blick auf die Chancen, die sich in den Vereinigten Staaten ergeben, hat Heckler und Koch im Mai Sturmgewehr HK416 angekündigt, ein erstes US-Werk in Columbus (Georgia) zu errichten. Bislang unterhält die Firma dort nur ein Verkaufsbüro. Die neue Fabrik soll rund 23 Millionen US-Dollar kosten und im kommenden Jahr die Produktion aufnehmen; der Verkaufsbeginn ist für Anfang 2019 geplant – auf der „SHOT Show“, einer bedeutenden Waffenmesse in Las Vegas. Zumindest vorläufig sollen in den USA nur „Pistolen für den Zivilbereich“ hergestellt werden, heißt es bei Heckler und Koch.[8]

Sturmgewehr HK416

Der neue Standort soll nicht nur bessere Zugänge zum US-Markt schaffen und etwaige Importbeschränkungen unterlaufen; er ermöglicht es zudem, wie Berichte bestätigen, die deutschen Vorschriften zum Rüstungsexport zu umgehen: In den USA ohne deutsche Technologie produzierte Waffen unterliegen den dortigen Ausfuhrbestimmungen.[9] Das gilt beispielsweise für Lieferungen nach Mexiko. Ex-Mitarbeiter von Heckler und Koch müssen sich im kommenden Frühjahr wegen des Verkaufs von G36-Sturmgewehren nach Mexiko gerichtlich verantworten, die in Gebieten verwendet wurden, für die keine Genehmigung vorlag. Die Waffe wurde dort mutmaßlich bei schweren Menschenrechtsverbrechen durch die Polizei genutzt (german-foreign-policy.com berichtete [10]).

Während Heckler und Koch seine in Deutschland produzierten Waffen deshalb nicht mehr nach Mexiko liefern darf, verkaufte SIG Sauer allein 2015 gut 7.500 Pistolen und Gewehre in das mittelamerikanische Land, ohne dafür belangt zu werden: Die Handfeuerwaffen wurden am US-Standort in Newport produziert.[11]

Die neue Geschäftsstrategie

Die Ausweitung des US-Geschäfts ist Teil eines Strategiewechsels, den Heckler und Koch sowie SIG Sauer gleichermaßen vollziehen. Heckler und Koch hat im November 2016 offiziell angekündigt, in Zukunft nur noch mit NATO- und NATO-gleichgestellten Ländern Geschäfte zu machen.[12] Man wolle keine Staaten mehr bewaffnen, in denen Menschenrechtsverletzungen begangen würden, hieß es zur Begründung. Dies ist auf der Aktionärshauptversammlung am 15. August bekräftigt worden. Zwar bestehen nach wie vor Zweifel, ob die Ankündigung umgesetzt wird; erst Ende 2016 hat der Bundessicherheitsrat erneut grünes Licht für die Lieferung von Heckler und Koch-Waffen an Staaten gegeben, für die staatliche Menschenrechtsverletzungen dokumentiert sind: Indonesien und Malaysia.[13]

Dennoch scheint sich ein Kurswechsel für die Waffenschmieden zu rechnen: Weil in Kürze der US-Standort für die Ausweitung des Geschäfts in den Vereinigten Staaten und für etwaige Exporte beispielsweise nach Lateinamerika bereitsteht, genügt es, von Oberndorf aus nur noch enge Verbündete zu beliefern. Ähnlich will künftig auch SIG Sauer vorgehen. Geschäftsführer Stauffenberg erklärt:

„Wir haben im Unternehmen festgelegt, dass wir uns zukünftig auf den deutschen Markt, Europa, Nato-Staaten und Nato-gleichgestellte Staaten konzentrieren.“[14]

Mit „Unternehmen“ ist dabei der deutsche Standort in Eckernförde gemeint. Der Standort in Newport ist formell als eigenständige Firma tätig.

Fußnoten
[1] Matthew Cox: Army to Field New Sidearm to 3 Units by Year’s End. kitup.military.com 04.10.2017.
[2], [3] Warum die US-Armee zukünftig mit deutschen Pistolen schießt. http://www.bild.de 19.02.2017.
[4] Christian Schaudwet: Pistolen für die US Army: Millionen-Knaller aus Emsdetten. http://www.noz.de 21.03.2017.
[5] Eric Markowitz: How Sig Sauer Cashed In by Selling Assault Rifles to Civilians. http://www.newsweek.com 27.06.2016.
[6] Matt Corley, Alexis Hill: Gun Companies Arm Trade Association with Cash to Influence 2016 Elections. http://www.citizensforethics.org 18.10.2016. Josh Harkinson: Trump’s Connection to the Maker of the Weapon Used in Orlando. http://www.motherjones.com 15.06.2016.
[7] Todd South: Marines want 11,000 Infantry Automatic Rifles to replace M4 in every infantry squad. http://www.marinecorpstimes.com 15.08.2017.
[8] Gerhard Hegmann: Heckler und Koch baut erstes eigenes Pistolenwerk in den USA. http://www.welt.de 03.05.2017.
[9] Marcella Danner: Heckler und Koch: Erste Pistolen made in USA. http://www.schwarzwaelder-bote.de 06.05.2017.
[10] S. dazu Von Sturmgewehren und Menschenrechten.
[11] Wolf-Dieter Vogel: Lukrative Exporte in den Drogenkrieg. http://www.taz.de 14.12.2016.
[12] Waffenschmiede ändert ihre Strategie. http://www.wiwo.de 28.11.2016.
[13] Matthias Schiermeyer: Heckler und Koch fährt noch auf altem Kurs. http://www.stuttgarter-zeitung.de 01.12.2016.
[14] Warum die US-Armee zukünftig mit deutschen Pistolen schießt. http://www.bild.de 19.02.2017.
Quelle: german-foreign-policy.com/de

 

https://lupocattivoblog.com/2017/10/29/der-transatlantische-schusswaffenmarkt/

Japan: Frau stirbt nach 159 Überstunden an Überarbeitung

(Truth Theory) Japan ist als eines der Länder mit den meisten Überstunden bekannt. Der kürzliche Tod einer 31-jährigen japanischen Journalistin hat die Behörden dazu gezwungen, sich mit der großen Anzahl an Todesfällen auseinanderzusetzen, die mit Arbeitspraktiken in Verbindung stehen. Miwa Sado arbeitete als Journalistin bei NHK, einem öffentlichen Rundfunkunternehmen mit Sitz in Tokio.

Sado hatte 159 Überstunden registriert und nahm im Monat nur zwei Tage frei, was 2013 zu ihrem Tod durch Herzversagen führte. Ihr Tod wurde erst in der ersten Oktoberwoche 2017 öffentlich bekanntgegeben. Die Bekanntgabe hat eine landesweite Debatte über Japans Haltung gegenüber der Ausgeglichenheit zwischen Arbeit und Freizeit entzündet.

Viele japanische Unternehmen haben eine Arbeitskultur, die die Angestellten dazu zwingt, lange Überstunden abzuleisten. Obwohl es wenig Beweise dafür gibt, die darauf hindeuten, dass lange Arbeitszeiten die Produktivität erhöhen, sind die Überstunden dazu gedacht, Engagement zu demonstrieren. Angestellte sind sich dessen überaus bewusst, dass die Chefs sie jederzeit aktiv arbeiten sehen müssen, um innerhalb des Unternehmens befördert zu werden.

Aufgrund der Tatsache, dass Leistung oft anhand der Zahl der geleisteten Überstunden bemessen wird, fühlen sich die Angestellten unter Druck gesetzt, viele Überstunden anzusammeln, was dazu tendiert, ein ernsthaftes Gesundheitsproblem für sie darzustellen.

Im ersten White Paper über „Karoshi“ (Tod durch Überarbeitung), gab die Regierung einige alarmierende Statistiken bekannt. Sie sagte, dass einer von fünf Angestellten dem Risiko ausgesetzt sei, an Überarbeitung zu sterben.

Sie erklärte auch, dass sich mehr als 2.000 Japaner aufgrund von Stress im Zusammenhang mit ihrer Arbeit innerhalb des Jahres bis März 2016 umgebracht hatten. Das White Paper berichtete auch, dass eine von fünf Firmen in Japan Angestellte hatte, die mehr als 80 Überstunden pro Monat eingetragen hatten.

Um die Work-Life-Balance in Japan zu verbessern, braucht das Land eine Neubewertung darüber, was es bedeutet, ein “guter Arbeiter” zu sein. Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Angestellten, die mehr als 60 Stunden pro Woche arbeiten, um fünf Prozent zu verringern.

Sie plant auch, monatliche Überstunden auf 100 Stunden zu deckeln und wird Strafen für Unternehmen einführen, die ihren Angestellten erlauben, das Limit zu überschreiten.

Verweise:

Dirk Müller : Deutschland vor dem Kollaps ?

 

Der bekannte Ökonom Dirk Müller mit düsteren Prognosen für Deutschland.

Ist die BRD vor dem Zusammenbruch ?

Autoindustrie am Ende, Massenarbeitslosigkeit und Masseneinwanderung.

US-Verbündeter Saudi-Arabien schloss gerade ein Drei-Milliarden-Dollar-Waffengeschäft mit „Freund“ Russland ab

 

Der saudische König Salman eröffnete seinen historischen viertägigen Besuch in Moskau mit der Unterzeichnung eines Waffengeschäftes über drei Milliarden Dollar [ca. 2,5 Milliarden Euro] und erklärte Russland zu „einem Freund“.

Zwischen Russland und Saudi-Arabien waren die Dinge nicht immer zum besten bestellt, da sich die Saudis lange Zeit im Einflussbereich der USA befanden. Jedoch im Zuge dessen, was der russische Außenminister Sergei Lawrow als einen „echten Wendepunkt“ bezeichnete, besuchte der saudische König Salman Russland und verließ das Land wieder mit dem Abschluss eines drei Milliarden Dollar schweren Waffengeschäfts.

Das Drei-Milliarden-Dollar-Waffengeschäft beinhaltet die Anschaffung von russischen S-400-Luftverteidigungssystemen, infolge der eigenen Anschaffung des Systems durch die Türkei. Diese Erwerbungen stellen somit ein zunehmendes Interesse unter US-Verbündeten am Ankauf von russischer Militärtechnologie dar.

Dies wird bei der Trump-Regierung vermutlich auf wenig Gegenliebe stoßen, welche ihrerseits versucht hatte, Waffenverkäufe in riesigem Umfang innerhalb des Nahen Ostens sicherzustellen. Dass sie nun bei zukünftigen Verkäufen mit Russland konkurrieren muss, stellt wahrscheinlich eine unwillkommene Nachricht dar.

Dass König Salman Russland zu einem „Freund“ erklärte, ist ebenfalls ein Faktor, der für zunehmende Komplikationen sorgen wird, indem die USA gegenüber Russland eine zunehmend feindselige Haltung eingenommen haben. Inzwischen scheint Russland erfolgreich neue Freunde und Geschäftspartner zu finden, was das Scheitern von US-Versuchen widerspiegelt, das Land zu isolieren.

Verweise:

 

http://derwaechter.net/us-verbuendeter-saudi-arabien-schloss-gerade-ein-drei-milliarden-dollar-waffengeschaeft-mit-freund-russland-ab

Wie sich Unternehmer und Juristen gesund stoßen

Indexexpurgatorius's Blog

Das Model ist einfach und beruht auf „Insolvenz auf Kosten der Steuerzahler und Gläubiger“.

Die Düsseldorfer Wirtschaftskanzlei Buchalik Brömmekamp, die mit knapp 40 Anwälten und noch einmal so vielen Beratern eine der größeren Anstalten ihrer Art ist, versucht mit solchen unmoralischen Angeboten Klienten zu gewinnen.

So versendet Dirk Eichelbaum, Filialleiter von Buchalik Brömmekamp in Stuttgart, vierseitige eng beschriebenen Briefe an Unternehmer und rät diesen sich auf Kosten der Steuerzahler zu sanieren.

Diese Form der Pleite, bei der die Geschäfte wie bisher und unter Umständen sogar mit demselben Management fortsetzt werden können, lässt einem Unternehmen größere Spielräume zur Verhandlung mit seinen Gläubigern und anderen Beteiligten und biete darüber hinaus, wie Dirk Eichelbaum schrieb, „eine Vielzahl von Sondervergünstigungen“: So würden „für die Dauer von bis zu drei Monaten die Löhne und Gehälter aus den Mitteln des Insolvenzgeldes finanziert“, also aus Mitteln, die von anderen Firmen aufgebracht werden.

Förderlich sei auch die „Nichtabführung…

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45.000 LKW-Fahrer gesucht: Warum niemand den Job machen will

Epoch Times

In Deutschland fehlen derzeit 45.000 LKW-Fahrer, weshalb der Deutsche Speditions- und Logistikverband vor Versorgungsengpässen warnt. Ein Ende des Preisdumpings müsse her.

Bis zu 45.000 LKW-Fahrer fehlen derzeit allein in Deutschland, doch keiner will mehr den Job machen. Das schreibt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) auf seiner Website.

Ein Ende des LKW-Fahrer-Mangels sei nicht abzusehen. Dabei habe die Situation erhebliche Auswirkungen auf die Industrie, denn sie betrifft nicht nur den LKW-Verkehr, sondern auch Lieferketten verschiedener Verkehrsmittel und internationale Industrie und Handel.

Der Arbeitsmarkt sei teilweise „wie leergefegt“, schreibt der DSLV. Sogar in der See- und Luftfracht seien Auswirkungen zu spüren. Die Logistiker warnen vor Versorgungsengpässen und „schwerwiegenden Auswirkungen auf die Volkswirtschaften Europas“. Ein Ende des Trends sei derzeit nicht absehbar.

Lohndumping und Regulierungen

Der Mangel an LKW-Fahrern hat mehrere Gründe. Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen gehören dazu.

„Zwar ziehen die Fahrerlöhne an, doch daraus generiert sich auf dem Arbeitsmarkt kein zusätzliches Arbeitskräfteangebot“, so der DSLV-Präsident Mathias Krage. „Trotz nachhaltiger Lohnanpassungen steigt die Attraktivität des Berufsbilds nicht.“

Oft entwürdigender Umgang

Krage schreibt, dass die externen Begleitumstände des Fahreralltags in den vergangenen Jahren weder im Fern- noch im Nahverkehr wesentlich verbessert werden konnten.

Dazu gehört der zum Teil sehr schlechte persönliche Umgang an den Be- und Entladerampen von Industrie und Handel und der Airlines. Dieser verletzte die Würde der Fahrer „in einer Weise, die mit dem berechtigten Qualitätsanspruch eines Kunden an seinen Dienstleister längst nicht mehr zu rechtfertigen ist.“

Um Personalkosten zu sparen, werden die Fahrer zu oft zu Be- und Entladetätigkeiten beim Kunden herangezogen.

Zu wenig Parkplätze

Zudem sind auf europäischen Autobahnen die Parkplätze knapp, schlecht ausgestattet und teilweise unsicher: Das gesetzliche Verbot zur Übernachtung in der Fahrerkabine während der Ruhezeit verschärft das Problem punktuell, anstatt Abhilfe zu leisten.

Übernachtungsalternativen außerhalb des Fahrzeugs seien oftmals – wenn überhaupt verfügbar – noch schlechter, bemängelt Krage. „Die Politik hat mit dieser Maßnahme nicht gerade zur Verbesserung der Situation beigetragen“, sagt er. Während der laufenden Beratungen zum EU-Mobilitätspaket habe die Politik die Chance, dies zu korrigieren und die Rahmenbedingungen europaweit zu verbessern.

Branche wirbt sich gegenseitig Fahrer ab

„Es gibt einfach zu wenig qualifizierte Kräfte. Selbst wenn es dem eigenen Unternehmen gelingt, neue Fahrer anzuwerben, reißt dies im Unternehmen des Wettbewerbers ein Loch. Für die Transportbranche insgesamt ist das ein Nullsummenspiel. Die Entlohnungsbasis ist europäisch betrachtet auch auf einem zu geringen Niveau, als dass Lohnanpassungen den Abwärtstrend zügig stoppen könnten“, erklärte Krage das Problem.

Er fordert ein gesellschaftliches Umdenken. Allen Lieferempfängern sollte bewusst sein, dass Warentransporte immer noch von Menschen durchgeführt werden und dass Logistik und Transportdienstleistungen „nicht zum Spottpreis“ gekauft werden können. (rf)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/45-000-lkw-fahrer-in-deutschland-gesucht-warum-niemand-den-job-machen-will-a2212686.html

Krieg macht Geld: Wer wird an der Nordkorea-Krise gut verdienen?

Aufgeschreckt von den neusten amerikanisch-nordkoreanischen Drohgebärden wollen zahlreiche asiatische Staaten wie etwa Japan oder Südkorea Militärtechnik für Millionen-Summen einkaufen: Kampfjets, Raketenabwehrsysteme und anderweitiges teures Gerät. Das Land, das all dies liefern soll, steht wohl auch schon fest – die USA.

Nach Angaben des „Stockholm International Peace Research Institute“ (SIPRI) wächst der internationale Waffenhandel seit 2001 unaufhörlich. Ein Land führt mit Abstand in dieser Domäne – die Vereinigten Staaten. Ihr Anteil am globalen Waffenmarkt soll zwischen 2011 und 2015 auf 33 Prozent gestiegen sein – zwischen 2006 und 2010 lag er demzufolge noch bei 29 Prozent.

Nach eigenen Angaben verkauften die USA im Jahr 2015 Waffen im Wert von 47 Milliarden Dollar an andere Länder, was 15 Milliarden mehr ist als im Jahr davor. Dabei ist es kein Einzelfall, sondern eine Tendenz über Jahre hinweg – im Jahr 2005 verkaufte das Land noch Waffen für lediglich 8,6 Milliarden, was im Vergleich zu den heutigen Waffenlieferungen fast schon mickrig erscheint.Der serbische Militäranalyst und Kolumnist der Zeitung „Politika“ Miroslav Lazanski betonte in einem Interview für Sputnik, dass jeder Konflikt in der Welt ein Geschenk für die Rüstungsindustrie der größten waffenproduzierenden Staaten sei.

Nach seiner Einschätzung verdienen etwa die Vereinigten Staaten an jedem Konflikt in der Welt etwa 20 bis 25 Milliarden Dollar – und die Korea-Krise werde hier sicherlich zu keiner Ausnahme.

Lazanski fügte hinzu, dass beispielsweise allein der saudisch-iranische Konflikt – der wohlgemerkt noch nicht einmal „heiß“ geworden sei, sondern sich bislang nur auf Drohgebärden beschränkt habe – Washington mindestens 65 Milliarden Dollar beschert habe. Genau für diese Summe hätten die Saudis als Reaktion Waffen bei der amerikanischen Rüstungsindustrie eingekauft.

John Kerry und der Prinz Saud al-Faisal: Waffen für die Saudis - Millionen für die Amerikaner
John Kerry und der Prinz Saud al-Faisal: Waffen für die Saudis – Millionen für die Amerikaner

 

Allerdings könne man sich hierbei auch deutlich verkalkulieren, warnte der Experte.

„Es kam vor, dass sie (die USA – Anm. d. Red.) Milliarden und eine immense Zahl an Soldatenleben verloren haben. So war es in Vietnam und sogar in Afghanistan. Dieser Krieg kostete ihnen mehrere Billionen Dollar, verdient haben sie aber nichts“, erklärte Lazanski.

Der Krieg im Irak sei wiederum vorteilhaft für die Amerikaner gewesen, schließlich habe sich das Land in eine „private Tankstelle der Familie Bush“ verwandelt, betonte der Analyst.Mehr noch, für jede abgeschossene Kugel und Rakete, für jeden verbrauchten Liter Benzin habe im Endeffekt der Irak selbst zahlen müssen, sodass die USA im Prinzip „keinen einzigen Cent“ für diesen Kriegseinsatz gezahlt hätten.

Ähnlich profitabel sei der Krieg in Libyen gewesen: „Sie beschlagnahmten Konten, auf denen über 250 Milliarden aus dem libyschen Staatsbudget gewesen sind. Im Prinzip war es also so, dass der Krieg gegen Libyen von Libyen bezahlt wurde“, hob Lazanski hervor.

Nicht nur die USA, sondern auch Großbritannien und Frankreich hätten so gehandelt.

In diesem Zusammenhang verwies der Experte auf die Veröffentlichung eines bislang geheimen Dokuments aus dem britischen Nationalarchiv – eines Briefes von Alan Clark, Minister im Thatcher-Kabinett. In diesem bezeichnete jener den Angriff des Irak gegen Kuweit im Jahr 1991 und den erwarteten Gegenschlag der USA als eine „nie dagewesene Möglichkeit“ für den Waffenexport.

Zweiter Golfkrieg - nie dagewesene Möglichkeit für die Rüstungsindustrie
Zweiter Golfkrieg – „nie dagewesene Möglichkeit für die Rüstungsindustrie“

 

Und so stelle sich die Frage, ob die aktuelle Nordkorea-Krise auch zu einer „nie dagewesenen Möglichkeit“ für die Rüstungsindustrie bestimmter Staaten werden könnte.

Die Frage sei eher rhetorisch zu verstehen – die Antwort kenne man schließlich.

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20170908317366313-krieg-macht-geld-wer-wird-an-der-nordkorea-krise-gut-verdienen/

Manager-Magazin benennt das Offensichtliche: MerkelSchulz vernichtet Deutschlands Wohlstand

Viele Wähler sind durch die diversen Bildungsreformen, Schulreformen, TV-Gehirnwäschen und Hormone im Trinkwasser nicht mehr fähig zu erkennen in welch fataler Lage sie sich befinden.

Manager Magazin:

Die Hybris der deutschen Politik

3. Teil: Bewusste Wohlstandsvernichtung

– Dazu zählt auch eine Zuwanderungspolitik, die zu einer nachhaltigen Belastung der deutschen Sozialkassen über die nächsten Jahrzehnte führen wird. Schätzungen gehen auch hier in die Größenordnung von rund einer Billion Euro alleine für die im Jahre 2015 zugewanderten Personen. Schon heute lässt sich der gesamte Anstieg der Armut in Deutschland in den letzten zehn Jahren auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur zurückführen.

Hinzu kommen Folgen für die innere Sicherheit und das soziale Gefüge. Beides belastet eine bei uns immer kleinere Gruppe von Leistungsträgern, von denen schon seit Jahren mehr aus- als zuwandern. Dieser Trend dürfte sich in Zukunft verstärken.

Die Politiker schwafeln derweil weiterhin vom „reichen Land“, …

– Fakt ist zunächst, dass die deutschen Privathaushalte im europäischen Kontext zu den ärmsten gehören.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2017/09/04/manager-magazin-erkennt-das-offensichtliche-merkelschulz-vernichtet-deutschlands-wohlstand/