Bayer AG gestand in ganz Europa Menschen ausspioniert zu haben

Zero Hedge:

Bayer … gesteht einflußreiche Europäer bespitzelt zu haben

Bayer Ordered To Pay $2 Billion In Roundup Damages; Admits Spying On Influential Europeans

The second piece of bad news was a Reuters  story reporting that Bayer said on Monday its Monsanto unit, which is being investigated by French prosecutors for compiling files of influential people such as journalists in France, likely did the same across Europe, suggesting a potentially wider problem.

Orbán bei Trump: So wichtig ist Ungarn für die geopolitische Strategie der USA in Europa

Von Reinhard Werner

Deutsche Medien zeigen sich wenig glücklich ob der demonstrativen Aufwertung, die Ungarns Premierminister Viktor Orbán durch den Besuch im Weißen Haus 14 Tage vor der Europawahl erhält. Donald Trump scheint das wenig zu kümmern. Er hat erkannt: Für die USA ist Ungarn eines der wichtigsten geopolitischen Assets in Osteuropa.

(L-R) US-Präsident Donald Trump und der ungarische Premierminister Viktor Orban während eines Familienfotos während des NATO-Gipfels am 25. Mai 2017 in Brüssel.Foto: ANNY GYS/AFP/Getty Images

 

Wenn US-Präsident Donald Trump am Montag (13.5.) den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in Washington empfängt, ist es der erste Besuch eines ungarischen Regierungschefs im Weißen Haus seit 2005, als dort noch George W. Bush residierte.

Mit diesem Besuch in Washington erhält Orbán zwei Wochen vor der Europawahl noch einmal Gelegenheit, seine Bedeutung als Staatsmann nicht nur in Europa, sondern auch in der Welt zu unterstreichen.

Maren Hennemuth und Gregor Mayer von der Deutschen Presse-Agentur wittern in ihrer Analyse eine weitere Verschwörung gegen die EU und deren „Werte“: Der mit einem „Faible für Autokraten“ ausgestattete Trump würde Orbán mit diesem Besuch einen „Freibrief“ ausstellen, sodass dieser weiter „freie Medien einschränken“, „Zivilorganisationen kriminalisieren“ und „die Wissenschaftsfreiheit bedrohen“ könne – wie das dpa-eigene Framing schärfere Kontrollmaßnahmen der ungarischen Regierung mit Blick auf das breite Engagement des in Ungarn geborenen US-amerikanischen Milliardärs und Philanthropen George Soros in seiner alten Heimat umschreibt.

Gemeinsames und Trennendes

Tatsächlich zieht es die US-Regierung vor, sich ein eigenes Bild von den Ereignissen in Ungarn zu machen. Während Orbán im Weißen Haus zu Gast ist, besuchen zwei bekannte Oppositionelle das Außenministerium.

Auch Trump selbst ist sich der Tatsache bewusst, dass es neben Punkten, in denen zwischen Orbán und ihm Konsens herrscht, wie etwa in der Betonung von Patriotismus und Souveränität oder der Übereinstimmung bezüglich einer restriktiven Einwanderungspolitik, auch Trennendes gibt. Dazu gehört zweifellos die Zusammenarbeit, die Orbán in Fragen wie dem Handel, der Energieversorgung, der Mobilfunkinfrastruktur und der Cybersicherheit zu Russland und der Volksrepublik China sucht.

Trump ist sich offenbar aber auch darüber im Klaren, dass Ungarn diese Form der Nähe vor allem aus historischen und pragmatischen Motiven heraus sucht. Zum einen hat die Zwangseingemeindung in den sowjetischen Unterdrückungsapparat und dessen Kommandowirtschaftssystem Ungarns Entwicklung zwar gehemmt und für eine Ausbeutung der Bürger gesorgt. Auf der anderen Seite fragt man sich in Budapest, warum man dann nicht zum Ausgleich dafür heute wenigstens an jenen Verbindungen nach Moskau festhalten soll, die beispielsweise in der Energieversorgung günstige und sichere Optionen ermöglichen.

USA wollen Ungarn das bessere Angebot machen

Zum anderen ist die Öffnung gegenüber Russland und der Volksrepublik China für ein kleines Land immer auch eine Rückversicherung gegenüber dem Bullying vonseiten Brüssels und mächtiger Einzelakteure wie Deutschland oder Frankreich.

Das bedeutet jedoch auch, dass diese Herangehensweise keine dogmatische ist, und dass Ungarn in gleicher Weise enge Beziehungen zu den USA sucht – und diese, wenn der politische und wirtschaftliche Nutzen das rechtfertigen, auch noch deutlich intensivieren könnte – auf Kosten der EU, aber auch Russlands und der Volksrepublik. Genau dort setzen die USA an, und 2017 war ein entscheidendes Jahr für die neue Nähe zwischen Washington und Budapest.

Dass Trump in Ungarn wie auch in Polen strategisch wichtige Partner sieht, hat er selbst bereits 2017 unterstrichen, als er persönlich den ersten Gipfel des „Drei-Meere-Initiative“ (3SI) im Jahr nach der Gründung dieses Verbundes in Warschau besuchte. Mitglieder in dieser Initiative sind die Baltenstaaten, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien.

In der Ukraine gibt es vor allem in der nationalen Rechten bedeutende Stimmen, die einen Eintritt in die 3SI anstreben, um diese perspektivisch zu einem Intermarium 2.0 auszubauen, wie es Polen zwischen dem Ersten und Zweiten Weltkrieg angestrebt hatte. Im US-Think-Tank „Atlantic Council“ gibt es ebenfalls Erwägungen, die Ukraine sowie Moldawien mit unter den 3SI-Schirm zu nehmen. Da im ursprünglichen Intermarium-Konzept auch Italien als Teilnehmer vorgesehen war, bleibt auch dessen Einbindung eine denkbare Option.

Drei-Meere-Initiative könnte Win-Win-Situation für USA und Osteuropäer schaffen

Bislang ist 3SI lediglich ein wirtschaftliches Bündnis, dessen Ziel es ist, gemeinsam weitreichende Projekte zur Infrastruktur und Versorgungssicherheit für Mittel-, Ost- und Südosteuropa umzusetzen. Demnach soll es mehr und bessere Verbindung im Bereich der Energie, des Transportwesens und der digitalen Kommunikation entlang der Nord-Süd-Achse geben, während die meisten bestehenden zwischen Ost und West verlaufen. Zu den großen Investitionsvorhaben der 3SI gehören die Via Carpathia, ein Autobahnprojekt von Ostsee in Litauen bis zur Ägäis, eine Pipeline zur Verbindung von LNG-Terminals zwischen Kroatien und Polen sowie eine Erdgaspipeline, die in Aserbaidschan beginnen soll und durch die Türkei, Bulgarien, Rumänien und Ungarn nach Österreich führen soll.

Zwar hat die Volksrepublik China auf einige dieser Projekte ebenfalls ein Auge geworfen und versucht, mit seiner Seidenstraßenstrategie daran anzuknüpfen. Die Regierung Trump scheint allerdings ein eigenes Konzept im Auge zu haben, das für die osteuropäischen Staaten selbst wie auch die Amerikaner eine Win-Win-Situation schaffen könnte – insbesondere, sobald die 3SI auch damit beginnt, politische Strukturen zu bilden.

Trump sprach 2017 vor allem von einem freieren Energiemarkt und der dadurch verbesserten Energiesicherheit der Drei-Meere-Staaten. Insbesondere Polen, das russische Dominanz- und Einflussversuche befürchtet, will nicht vorwiegend von einem einzigen Versorger abhängig sein. Deshalb kommen von dort auch die stärksten Widerstände gegen „Nord Stream 2“. Die energiepolitische Planwirtschaft im Zeichen des „Klimaschutzes“ und die deutsche „Energiewende“, so argwöhnt man nicht nur in Warschau, würden perspektivisch die Abhängigkeit von Russland noch zusätzlich verstärken.

Die Amerikaner drinnen, die Russen draußen und die Westeuropäer unten halten

Die USA versprechen sich hingegen vom Bestreben der 3SI-Staaten nach eigener Energiesicherheit mehr Abnehmer und perspektivisch auch konkurrenzfähigere Preise ihres eigenen Flüssiggases. In Zeiten der demonstrativen Distanz deutscher und französischer Regierungen zu Washington zeigt sich unterdessen auch ein Phänomen wieder, das sich 2002 im Vorfeld des Irak-Krieges angedeutet hatte: Frei nach der damaligen Unterscheidung durch Ex-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld steht innerhalb der EU ein „altes Europa“ einem „neuen“ gegenüber.

Während das eine seine Privilegien und seinen Führungsanspruch in Europa verteidigen will, besteht das andere darauf, selbstbewusst eigene Wege zu gehen und sich von Deutschland oder Frankreich nicht gängeln zu lassen. Gleichzeitig ist man dort bestrebt, nicht wieder unter russischen Einfluss zu geraten. Sich möglichst eng an die USA zu binden, ist daher für die osteuropäischen Staaten eine Lebensversicherung für die eigene Souveränität – für die USA hingegen bietet der 3SI-Gedanke die Perspektive, dauerhaft politisch, wirtschaftlich und militärisch in Europa ihren Einfluss zu bewahren.

Den Einfluss der USA in Europa über den Osten zu stabilisieren, den der Westeuropäer zurückzudrängen und eine Ausweitung des russischen zu verhindern, ist nicht nur für Washington eine attraktive Perspektive: Nicht zuletzt diese strategische Überlegung dürfte die Regierung Trump dazu motiviert haben, den ungarischen Premierminister 14 Tage vor den Europawahlen demonstrativ aufzuwerten.
(Mit Material der dpa)

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Sichtweise der Epoch Times Deutschland wiedergeben.

Studie bestätigt: 600 tausend italienische Arbeitskräfte wurden durch Einwanderer ersetzt

Indexexpurgatorius's Blog

Die Gewerkschaften haben bei dieser ethnischen Substitution in der Arbeitswelt eine aktive Rolle gespielt.

In den letzten zehn Jahren haben die ausländischen Arbeitnehmer die italienischen ersetzt. Dies ist das Hauptergebnis einer vom ImpresaLavoro-Studienzentrum durchgeführten Untersuchung, die zur Datenverarbeitung von Istat und Eurostat durchgeführt wurde und hier in seiner integrierten Version verfügbar ist.

In Italien scheint sich die Beschäftigung im Vergleich zu 2008 zu erholen (+124.601 Einheiten). Unterteilung der Beschäftigten nach Staatsbürgerschaft – also zwischen Italienern und Ausländern (EU und Nicht-EU) – zeigt Impres jedoch einen „Ersatz“ -Effekt: Von 2008 bis 2018 haben Ausländer tatsächlich von 1.690.090 auf 2.455.003 (+764.913 Einheiten) zugenommen (+ 45,3%) gegen die Abnahme der italienischen, die stattdessen von 21.400.258 auf 20.759.946 (-640.312 Einheiten, -3,0%) zurückging.

In einem Vermerk der Forschungsabteilung heißt es: „Betrachtet man nur ausländische Staatsangehörige aus Nicht-EU-Ländern, so finden wir auch eine ebenso bedeutende Zahl: Italien gehört zu den wenigen europäischen Ländern, in denen diese…

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ERSTAUNLICH: Daimler streicht Spenden an (Groß-)Parteien…

Unbenanntes Design(568)
Die Parteien in Deutschland finanzieren sich auch durch Spenden von Unternehmen. Auch Großspenden von Großunternehmen. Daimler kündigte nun an, keiner Bundestagspartei mehr Geld spenden zu wollen. Kritiker der Parteienfinanzierung lachen sich ins Fäustchen. Wenn das Beispiel Schule machen sollte, wird es für die GroKo-Parteien noch enger.

Daimler zahlt nichts

Daimler sitzt im Schwäbischen. „Mer gebbet nichts“, würden die Schwaben wahrscheinlich sagen. Allerdings möchte Daimler anderen Organisationen spenden. Gegenüber der „Bild am Sonntag“ betonte das Unternehmen: „Wir haben beschlossen, in diesem Jahr den Schwerpunkt bei Projekten aus den Bereichen Bildung, Naturschutz, Wissenschaft, Kunst und Kultur zu setzen“. Damit fehlen den Parteien im Bundestag die im Vorjahr noch überwiesenen 320.000 Euro. Keine so große Spende vielleicht, aber ein deutliches Signal.

Und schon hat die Union Angst. Der Politiker Thomas Bareiß, der parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium ist, twitterte gleich, dass „man (…) mit Parteien/Politikern anderer Meinung sein & streiten (könne), eine Partei mehr mögen als andere. (….) Parteispenden wegen anderer Schwerpunkte aber generell zu stoppen ist (vielleicht populär) aber letztendlich verantwortungslos, Demokratie gefährdend, dumm“.

Erstaunlich sind in den Augen und Ohren von Kritikern die Worte, die der Politiker wählt. Sie sind harsch. Denn „Demokratie gefährdend“ sind eher Spenden als ausbleibende Spenden. Die Konzerne haben sich in Deutschland über Spenden, vor allem aber über indirekte Spenden in Form von Jobs für ehemalige Politiker einen massiven Einfluss erkämpft. Die Unternehmen haben das Imageproblem offenbar erkannt. In den ersten Monaten dieses Jahres wurde überhaupt lediglich sieben Mal ein Betrag von über 50.000 Euro gespendet. Dies ist dann beim Bundestagspräsidenten anzeigepflichtig.

Im Vorjahr waren es die Familien Klatten und Quandt, die als große Anteilseigner bei BMW massiv gespendet hatten. Die Verbände der Metall- und Elektronindustrie in Bayern wie auch in Baden-Württemberg hatten ebenfalls deutlich gespendet. Das fällt jetzt auf. Die Schadenfreude ist groß.

https://www.watergate.tv/erstaunlich-daimler-streicht-spenden-an-gross-parteien/

Strompreis: Der Weltrekord, den niemand erwähnt

von https://www.politplatschquatsch.com

Es ist der Preis für die Rettung der Welt, den die Deutschen mit dem Strompreis zahlen. Deshalb wohl war es keiner Zeitung, keinem Nachrichtenmagazin und keinem Fernsehsender eine Erwähnung wert, als das einzig moralische Regime des Globus zu Jahresbeginn daran ging, den bis dahin führenden Dänen den Titel als Strompreisweltmeister wegzunehmen. Einzig der Umstand, dass selbst emsigste Faktenfinder nicht mehr behaupteten, es sei nicht so, bewies, dass es so ist – doch wo entsprechende Medienberichte jeden Stromkunden, jede kleine Familie und jeden Mindestrentner hätten stolz machen können, weil der Durchschnittsdeutsche immerhin mehr als das Doppelte jedes kalifornischen Dotcom-Millionärs für seine Kilowattstunde zahlt, herrschte Schweigen.

Bis die Süddeutsche Zeitung nun mit Verspätung am Thema vorbeischreibt. Strom sei „so teuer wie nie zuvor“, denn die „Strompreise in Deutschland sind auf ein Rekordhoch gestiegen“, zitiert das von Feinden unserer Gesellschaft häufig „Prantl-Prawda“ genannte Münchner Blatt eine Untersuchung des Internetportals Verivox. Eine Kilowattstunde Strom koste in Deutschland inzwischen im Durchschitt 29,42 Cent – das ist nun mehr als das Doppelte dessen, was im Silicon Valley bezahlt werden muss, es ist das Dreifache dessen, was in Kansas oder Arizona oder Seattle/Washington fällig wird und würde die EU entsprechende Statistiken noch anbieten, was sie seit zwei Jahren nicht mehr tut, wären auch die Dänen mittlerweile abgeschlagen.

So teuer wie nie ist Strom deshalb natürlich nicht. Er ist, das zeigen die Preisbeispiele, nur in Deutschland so teuer wie nie.  Die Ursachen dafür sind bekannt, nicht aber den Premienredakteuren in München: Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung sind nur „die gestiegenen Großhandelspreise für Strom“ verantwortlich – der Weltrekord verdankt sich also keineswegs der von der Bundespolitik beschlossenen Ökostromumlage oder der Umlage für den Ausbau der mythischen „Stromautobahnen“ (BWHF). Sondern verbrecherischen Machenschaften namenloser Strommanager und Strombörsenspekulanten, deren dunkles Treiben dafür sorgte, dass der Strompreis den siebten Monat in Folge gestiegen ist. In Deutschland. Während er in den benachbarten Niederlanden und beim großen Bruder in Frankjreich weiterhin ein Drittel niedriger liegt.

Dass er nun weltweit der höchste ist und damit ein selbstbewusstes Signal an die Völker der Erde sendet, dass der Ausstieg aus dem Energieverbrauch überhaupt und grundsätzlich möglich ist, verschweigt die Süddeutsche Zeitung merkwürdigerweise ebenso wie den Umstand, dass offenbar jeder Cent Preiserhöhung zu einem weiteren Abrücken von den erklärten Klimazielen der Bundesregierung geführt hat. Ein Ende dieses Trends sei Experten zufolge vorerst wohl auch nicht in Sicht, heißt es, denn das Verbraucherportal Check24 gehe „zunächst von weiter steigenden Strompreisen aus“.

Trost kommt aus der Hoffnung, dass sich „der Preisanstieg in den vergangenen Monaten bereits ein wenig verlangsamt“ hat. Auch hier wieder zeigt die Süddeutsche wahre Meisterschaft im Umgang mit Sprache: Der Anstieg hat sich zwar nur verlangsamt, es geht also weiter nach oben. Doch so, wie es da steht, klingt es, als würden deutsche Stromkunden demnächst einen dicken Scheck ihres Energieversorgers im Briefkasten finden. Und ja, das könnte sein, heißt es weiter: Die Bundesregierung plane schließlich „künftig eine Entlastung der Haushalte bei weiter steigenden Strompreisen“. Der clevere Weg: Von 2023 an werde der Bund Privatleuten und Unternehmen einen Zuschuss zu den Netzentgelten zahlen. Den die Stromkunden, sofern sie Steuerzahler sind, zuvor an den Bund überwiesen haben. Aber das schreibt die SZ selbstverständlich nicht.

Verdeckte Steuerung durch westliche Medien – Psychologische Kriegsvorbereitung

Ohne zentrale Steuerung, aber umso effektiver – so funktioniert in westlichen Gesellschaften die Manipulation der Bevölkerung im Interesse der herrschenden Kreise. Das beschreibt der Schweizer Psychologe Mark Galliker. Er erklärt die Mechanismen und warum es schwer ist, diesen zu widerstehen.

Die etablierten westlichen Medien beteiligen sich an der psychologischen Kriegsvorbereitung. „Ich glaube, das ist interessengebunden“, so der Psychologe Mark Galliker.

„Da werden Journalisten ausgewählt, die auch so denken wie die herrschende Meinung ist. Die Meinung der Herrschenden ist immer die herrschende Meinung.“ Das geschehe nicht bewusst, aber sei bedingt durch die Medien- und Markt-Mechanismen in den westlichen Ländern.

Dazu würden auch sogenannte Pressuregroups und Denkfabriken beitragen, in denen Wissenschaftler und Journalisten mitwirken. „Das ist möglicherweise noch drastischer als in einer Diktatur, wo explizit von oben gesagt wird: Wir müssen das so machen, anders geht es nicht!“

Dieser unbewusst wirkende Mechanismus in den vermeintlich freiheitlichen westlichen Staaten gehört für Galliker zur psychologischen Kriegsvorbereitung.

„Gesellschaftliche Unbewußtheit wird heute durch Medien, Wissenschaft und Schulen tagtäglich ausgeprägt. Die meisten Menschen wissen nicht, dass wir in einem imperialen System leben, in dem die Politik der Monopole bestimmend ist, welche die Marktgesetze weitgehend außer Kraft gesetzt haben. Dieses System hat verheerende Auswirkungen auf viele Länder der südlichen Hemisphäre.“

Galliker verwies dabei auf das Beispiel, dass bei von der Weltbank finanzierten Infrastrukturprojekten in Afrika Armutsvierteil zum Teil ohne Vorwarnung niedergewalzt sowie Bewohner zwangsweise umgesiedelt oder obdachlos gemacht werden.

In den Jahren von 2005 bis 2015 hätten zum Beispiel Meldungen zufolge rund 3,4 Millionen Menschen in mehr als 900 Weltbank-Projekten ihr Land oder einen Teil ihrer Lebensgrundlage verloren (Die Märchen der Mainstream-Medien).

Einseitige Darstellungen

Wie Kriege psychologisch vorbereitet werden war das Thema eines Vortrages, den der Schweizer Psychologe Anfang März in Berlin hielt. Er sprach auf dem viertägigen Jahreskongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP), der dem Thema „Krieg nach innen – Krieg nach außen“ gewidmet war. Galliker hat als Psychologe und Psychotherapeut geforscht und gearbeitet sowie zahlreiche Bücher veröffentlicht.

Er sehe täglich in den deutschsprachigen Zeitungen, wie einseitig Konflikte und Kriege dargestellt werden. Im Gespräch mit Sputnik verwies er insbesondere auf die Erkenntnisse des US-Linguisten Noam Chomsky. Dieser habe analysiert, wie US-Medien bei Kriegen und Massakern zumeist nur über die gegnerische Seite berichten, nicht darüber, wie die eigenen Militärs vorgehen.

Das Grundprinzip hätten Forschungen deutscher und Schweizer Psychologen bestätigt, die innergesellschaftliche Konflikte wie die um Einwanderung und deren mediale Darstellung untersuchten. Die andere Seite, hier die Einwanderer, würde vor allem als gefährlich und kriminell dargestellt.

„Wir haben eine systematische Diskriminierung und Delegitimierung von Minderheiten festgestellt, damit man die Probleme im Großen gar nicht sehen muss.“

Verschwiegene Wahrheiten

Dieses Sündenbock-Prinzip komme gerade gegen jene, die zu den Opfern der wirtschaftlichen Expansion der Monopole und der militärischen Interventionen gehören, zum Einsatz. Es werde aktuell wieder gegenüber Russland angewendet, stellte Galliker fest.

Ausgehend von Chomskys Prinzipien zeige sich, dass beispielsweise Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlands Präsident Wladimir Putin jeweils ganz anders dargestellt würden. „Dabei ist das primitivste wissenschaftliche Prinzip, dass man an beide mit den gleichen Maßstäben herangehen würde. Es ist leicht empirisch zu zeigen, dass das aber überhaupt nicht der Fall ist.“ (Trump, Orban, Salvini – alles »böse Populisten«? Wie die Mainstream-Medien die öffentliche Debatte blockieren)

Das gelte nicht nur für Personen, hob der Psychologe hervor. So werde für die eigene westliche Seite nie von Oligarchien gesprochen, „obwohl das Kapital hier noch viel konzentrierter ist als an anderen Orten“. Galliker nannte als Beispiel, dass die Zeitungen in der Bundesrepublik in den Händen einzelner Milliardäre sind. „Doch da wird nie von Oligarchie gesprochen. Von der Waffen-Industrie oder der Auto-Industrie gar nicht zu reden.“

Die entsprechenden Mechanismen und Filter in den westlichen Gesellschaften würden nur ganz bestimmte Meinungen innerhalb eines vorgegebenen Rahmens zulassen. In diesen würden Begriffe wie „Kapital“, „Imperialismus“ oder „Klassengesellschaft“ nicht reinpassen.

Das nannte der Sozialwissenschaftler als Beispiel für die sogenannten Qualitätsmedien, obwohl diese Wörter treffende Bezeichnungen für die gesellschaftlichen Zustände seien (Fake News-Produzenten Springer, Burda, Funke & Co erklären sich selbst zur “Wahrheitspresse”).

Verschwundener Gegenpart

Wer als Journalist oder Wissenschaftler solche Begriffe verwende, der werde zum Beispiel ausgeschlossen, wenn Stellen neu besetzt werden, oder steige nicht auf. „Das sind die Filtermechanismen, die es da gibt. Das habe ich auch in der Wissenschaft gesehen.“

Das sei seit dem Ende des Kalten Krieges besonders deutlich geworden, als die Gegenseite verschwand, die in der Systemkonkurrenz immer eine Rolle gespielt habe. Durch diese sei in westlichen Staaten linke Wissenschaft möglich gewesen.

In den westlichen Gesellschaften werde nun alles abgebaut, was dank des Systemwettbewerbs an Freiheiten möglich war, so der Psychologe. „Wir haben von der Sowjetunion profitiert, hier. Ich hätte in meiner Jugend nicht in der Sowjetunion leben wollen. Aber wir haben davon profitiert.“

Er fügte hinzu: „Jetzt ist das weg. Jetzt muss man keine Rücksicht mehr nehmen.“ Für Galliker befindet sich derzeit das Kapital in großen Schwierigkeiten. Mit der „Annexion der DDR“, wie er es bewusst bezeichnet, sowie der Übernahme der anderen ehemals sozialistischen Länder seien neue Absatzmärkte erobert worden.

„Aber das ist nun vorbei. Jetzt haben sie Angst vor China und vor Russland. Die haben wahnsinnige Angst, diejenigen, die das Geld in den Händen haben und alles steuern können.“

Mächtige Mechanismen

Die Frage, warum massenpsychologische Kriegsvorbereitung und —führung immer noch so erfolgreich ist, ist für Galliker – der in der Schweiz und in der Bundesrepublik geforscht und gelehrt hat – die entscheidende Frage. Aus seiner Sicht werden dabei grundlegende psychische Mechanismen ausgenutzt, die zu allen Zeiten wirken. Dazu gehöre das Prinzip, eine Aussage so lange zu wiederholen, bis sie geglaubt wird.

Galliker sagte, es gebe verschiedene Thesen, warum die fortgesetzte Manipulation weiter wirkt. „Die einfachste ist die Distraktions-These. Das bedeutet, dass so lange es geht, die Leute zerstreut werden.“ Das erfolge vor allem über die medialen Angebote zur Unterhaltung wie Fußball, die von dem ablenken, was in derselben Zeit die Politik entscheidet oder betreibt.

Weitere Erklärungsmuster bieten laut dem Psychologen die Angst-These und die Theorie von der Themensetzung, das Agenda-Setting. Nach letzterer werden nur bestimmte Themen und Sachverhalte ausgewählt und behandelt, die in der öffentlichen Debatte gewünscht sind. Hinzu komme die Framing-Theorie, nach der bestimmte bekannte Begriffe und Vorstellungen in den Köpfen genutzt werden, um Botschaften zu vermitteln.

Gezielte Ablenkung

Er habe früher nie verstanden, wie zum Beispiel die US-Amerikaner leben, ohne sich dafür zu interessieren, was in ihrem Namen in der Welt geschieht, so Galliker. Doch heute erlebe er selbst in seinem linksliberalen Umfeld, eine große Ahnungslosigkeit in Bezug auf das Weltgeschehen.

Er glaube nicht, dass das bewusst und zentral gesteuert wird. „Das sind die verschiedenen Einflüsse. Das beginnt beim Fußball, dass jetzt mehrmals Fußball gesendet wird, von Freitag bis Montag. Da sind schon viele Deutsche damit beschäftigt.“

Für den Psychologen sind aktuelle Beispiele für psychologische Kriegsvorbereitung, wie Russland und dessen Politik dargestellt wird, ebenso wie über die Vorgänge in und um Venezuela berichtet wird. Zu Letzterem habe beispielsweise die „Bild“-Zeitung berichtet, dass die Regierung in Caracas keine Hilfsgüter ins Land lasse.

Dabei werde weggelassen, dass die westlichen Sanktionen verhindern, dass medizinische Güter nach Venezuela geliefert werden können und das Land nicht auf seine Gelder zugreifen kann. Wer nur „Bild“ lese oder die „Tagesschau“ sehe, erfahre nichts darüber.

Die psychologische Kriegsvorbereitung ist für Galliker nur die Begleiterscheinung der realen Aufrüstung. „Bei allen großen Kriegen bisher wurde ähnlich vorgegangen wie heute gegen Russland“, erinnerte er im Gespräch. „Der Gegner wurde immer völlig abgewertet. Das Gute ist nur bei uns und das Schlechte ist nur bei den anderen. Wir sind natürlich für Menschenrechte, für Freiheit, aber die Russen sowieso nicht, die werden ja unterdrückt.“

Notwendiger Austausch

Die dezentralen Steuerungsmechanismen auf westlicher Seite seien viel schwerer greifbar und somit auch schwerer zu kritisieren, meinte der Psychologe. „Heute sind es alles nur sogenannte Sachzwänge. Wenn man ‚Das Kapital‘ nicht gelesen hat und nichts vom Fetisch-Charakter der Ware weiß, meint man, man ist frei. Aber diese Kräfte sind viel stärker als wenn jemand von oben diktiert.“

Das Problem der heutigen psychologischen Kriegsführung sei, dass niemand die dahinterstehenden ökonomischen Kräfte durchschaue. „Wenn jemand auch etwas von Ökonomie versteht, kann er damit umgehen.“ Hinzu komme, dass Psychologen mit diesen Kräften zusammenarbeiten und sich prostituieren, kritisierte der Forscher die eigene Zunft (Die deutschen Medien im Griff dieser drei Familien).

Er erinnerte daran, dass beispielsweise US-Psychologen sich an den CIA-Folterpraktiken beteiligten. „Das haben früher die DDR und die Sowjetunion auch schon behauptet. Da wurde gesagt, das stimmt nicht. Aber jetzt wird es durch Dokumente bestätigt, die zeigen, dass die Psychologen voll einbezogen sind.“

Auch im medialen Bereich seien sie an der Kriegsvorbereitung beteiligt, betonte der Wissenschaftler. „Die Psychologen machen immer mit, wenn es gilt, im Sinne des Kapitals die kriegerischen Interventionen der USA zu unterstützen.“

Die notwendige Aufklärung der Menschen über die Machtmechanismen und ihre Manipulation gelinge nicht durch einzelne Intellektuelle, die selber isoliert sind, meinte Galliker. „Das kann nur durch eine neue Friedensbewegung geschehen.

Daran müssten sich die Wissenschaftler, auch die Psychologen, aktiv beteiligen.“ Letztere müssten sich dazu wieder mit anderen gesellschaftlichen Kräften wie den Gewerkschaften verbinden, sich mit diesen austauschen und sich einbringen.

Literatur:

Propaganda als Machtinstrument: Fakten, Fakes und Strategien. Eine Gebrauchsanleitung

Bewußtseins- und Gedankenkontrolle

Die Macht um acht: Der Faktor Tagesschau (Neue Kleine Bibliothek)

Die Gefallsüchtigen: Gegen Konformismus in den Medien und Populismus in der Politik

Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com am 02.04.2019

https://www.pravda-tv.com/2019/04/verdeckte-steuerung-durch-westliche-medien-psychologische-kriegsvorbereitung/

Jetzt droht auch noch der Stellenabbau

Unbenanntes Design(396)
Der Dax-Konzern VW hat 2018 einen Rekordgewinn von 17 Milliarden Euro erzielt. In den letzten 10 Jahren erzielte der Konzern insgesamt 100 Milliarden Euro Gewinn. Die Deutsche Post AG hat vergangenes Jahr immerhin 3,2 Milliarden Euro Gewinn eingefahren. Für 2019 erwartet der Konzern einen Gewinn von 4,2 Milliarden Euro und für das Jahr 2020 satte 4,8 Milliarden Euro.

Dennoch sehen sich laut „Handelsblatt“ die Dax-Konzerne dazu genötigt, insgesamt 100.000 Stellen abzubauen, weil die Weltwirtschaft schwächelt. Steigende Löhne, der digitale Wandel sowie die Umstellung auf E-Mobilität würden Unternehmen zum Sparen zwingen. Der Fachkräftemangel, der vergangenes Jahr noch so laut bejammert wurde, scheint auf einmal wie weggeblasen.

Um den Stellenabbau zu rechtfertigen und einzuläuten, hat vergangenes Jahr jeder dritte Dax-Konzern seine Aktionäre mit „Ertragswarnungen schockiert“. Der Dax brach daraufhin zunächst ein. Im Gesamtjahr 2018 sei er um 18 Prozent gefallen, so das „Handelsblatt“. Die Ergebnisrückgänge aus dem vergangenen Jahr würden jetzt „ihren Weg in die Realwirtschaft finden“. Mit Hilfe von Fluktuationen, Vorruhestandsregelungen und Abfindungen sollen nun rund 100.000 Stellen abgebaut werden, die meisten bei Volkswagen mit mehr als 30.000 Stellen. Die Deutsche Post will jährlich rund 400 Millionen Euro einsparen.

Die Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren schon „einiges getan, um ihre Kosten zu senken“, heißt es weiter beim „Handelsblatt“ „Daher sei der Spielraum angesichts der schwächeren Konjunktur kleiner“. Wenn es den Dax-Konzernen jedoch gelänge, ihre Personalkosten um ein Prozent zu senken, würden sich die Gewinne um durchschnittlich fast zweieinhalb Prozent erhöhen. Denn eine rasche Rückkehr zur Hochkonjunktur sei nicht zu erwarten, wie auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung feststellte: „Die deutsche Industrie habe die Folgen der merklichen Abschwächung es außenwirtschaftlichen Umfeldes stark zu spüren bekommen“.

Fazit: Selbst wenn sich die Weltwirtschaft abschwächt, werden die Dax-Konzerne noch immer stattliche Gewinne einfahren können. Und für die Rekordgehälter in den Vorstandsetagen dürfte es noch allemal reichen. Wo ist bei Milliarden-Gewinnen ein „Zwang zum Sparen“? Von steigenden Löhnen kann ebenfalls kaum die Rede sein. Denn Lohnsteigerungen decken gerade einmal das Inflationsziel der EZB ab. Unterm Strich verdienen die Arbeitnehmer nicht mehr. Es ist schon sehr verwunderlich, dass solche „Lohnsteigerungen“ angesichts der hohen Milliardengewinne und fast zweistelligen Umsatzrenditen für die Dax-Konzerne nicht zu verkraften sind.

https://www.watergate.tv/jetzt-droht-auch-noch-der-stellenabbau/