AUFGEDECKT: TTIP und andere Freihandelsabkommen wieder auf dem Weg – Nafta kommt

TTIP-Freunde

TTIP hatte uns lange beschäftigt. Jetzt kommt es durch die Hintertür bald wieder.

Die Zeit der Freihandelsabkommen, gegen die so viele Menschen kämpften, ist noch nicht vorbei. Nun kommt das fast schon abgeschaffte Freihandelsabkommen „Nafta“ wieder. In einem neuen Gewand. Die Industrien dürfen sich freuen, die Menschen, die gegen die Abschaffung diverser Rechte protestierten, sind düpiert. Donald Trump unterzeichnet das Abkommen jetzt doch. Die Freihandelsgegner hatten darauf gesetzt, er würde solche Abkommen nicht wollen.

USA, Kanada und Mexiko sind bereit

Das Abkommen wird zwischen den USA, Kanada und Mexiko getroffen. Das bislang abgelehnte Abkommen wird in einer Neufassung erscheinen, meldeten die Medien nun. Der Premierminister aus Kanada, Justin Trudeau, meinte, dies sei ein „guter Tag“ für sein Land.

Bis zuletzt hatte diese Einigung in Frage gestanden. Die Neufassung ist notwendig geworden, weil vor allem Trump hatte Nachbesserungen gefordert. Das Freihandelsabkommen hätte demnach eigentlich abgeschafft werden sollen. Es existiert seit dem Jahr 1994 und gilt als eines der bedeutendsten Freihandelsabkommen, die es weltweit überhaupt gibt. Annähernd 500 Millionen Menschen sind betroffen und erwirtschaften dabei eine Gesamtleistung in Höhe von fast 23 Billionen Dollar. Seit Einführung des Abkommens haben sich etwa die Handelsergebnisse der USA mit Kanada und Mexiko um annähernd das Vierfache erhöht und einen Stand von 1,3 Billionen Dollar erreicht.

Allerdings fragen Kritiker danach, ob sich a) das Handelsvolumen nicht ohnehin erhöht hätte – wie überall auf der Welt und b) ob die gegenseitigen Verpflichtungen zugunsten der Industrie in den jeweiligen Ländern nicht hätten verhindert werden sollen.

TTIP-Gegner in Deutschland haben bislang noch nicht nennenswert darauf aufmerksam gemacht, dass damit auch dieses Abkommen wieder auf den Prüfstand kommen dürfte. Es gibt bis auf Trump – formal – kaum nennenswerten Widerstand in der herrschenden Politik.

Freihandel im Großformat bedeutet, dass Industrieunternehmen wie Bayer sich darauf berufen dürfen, in anderen Ländern „diskriminiert“ zu werden, wenn die Produkte dort nicht eingesetzt werden dürfen.

https://www.watergate.tv/aufgedeckt-ttip-und-andere-freihandelsabkommen-wieder-auf-dem-weg-nafta-kommt/

Die unglaublichen Ökostrom-Gewinne von RWE

von https://www.journalistenwatch.com

Windpark, Energiewende (Foto: Durch Artur Synenko/Shutterstock)
Windpark, Energiewende (Foto: Durch Artur Synenko/Shutterstock)

Der Vorstand-Vorsitzende der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke, Rolf Martin Schmitz, hat in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ über die Situation im Hambacher Forst am 13. Oktober 2018 zum Schluss geäußert, die „Erneuerbaren Energien“ werden mehr als die Hälfte des Betriebsergebnisses erwirtschaften, obwohl ihre installierte Leistung weniger als ein Viertel der konventionellen Kraftwerke von RWE ausmacht. Nach dieser Aussage muss der sachunkundige Leser glauben, Ökostrom sei die wirtschaftlichste Lösung für unsere Stromversorgung. Doch das Gegenteil ist der Fall.

Ökostrom ist im Mittel dreimal teurerals Strom aus konventionellen Kraftwerken und darüber hinaus nicht planbar. Sein technischer Wert ist daher gering. Wie kann dieser teuer erzeugte, aber fast wertlose Ökostrom Gewinne abwerfen?Die Wendepolitik macht es möglich.

Herr Schmitz hat in dem Interview folgende Äußerung gemacht:„Wir werden 8,6 Gigawatt aus Erneuerbaren Energien haben und rund 38 Gigawatt aus konventionellen Kraftwerken inklusive vieler Gaskraftwerke. Aber was viel entscheidender ist: Wir werden 60 Prozent unseres Ergebnisses aus den Erneuerbaren erwirtschaften.“ Das Ergebnis ist nach einer anderen Stelle im Interview 3 Milliarden Euro pro Jahr.

Lukrative Vergütung von Ökostrom reicht nicht

Nach diesen Angaben müsste RWE sofort alle konventionellen Kraftwerke aufgeben und nur noch die „lukrativen“ Ökostromanlagen betreiben. Warum macht das RWE nicht? Dazu muss man sich die Gesetze zur Energiewende, in vorderster Linie das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), anschauen. Nach diesem Gesetz muss Ökostrom zu jeder Tages- und Nachtzeit, egal ob er genutzt werden kann oder nicht, bevorzugt in das Stromnetz eingespeist werden mit einer lukrativen Vergütung. Wie lukrativ die Vergütung ist, lässt sich leicht ausrechnen.Ein Windparkbetreiber mit Anlagen von 20 Megawatt (MW) ist mit der gesetzlich festgelegten Vergütung Einkommensmillionär. Dies ohne jedes eigene Kapital.

Nach dieser Faustformel müsste RWE mit den Ökostromanlagen von 8.600 MW 430 Millionen Gewinn verbuchen. Doch nach den Angaben von Herrn Schmitz bringen die Ökostromanlagen einen Ertrag von mehr als 1,5 Milliarden Euro. Wie kann man das erreichen?

Ökostrom-Dumping führt zu Gewinnen

Der nicht planbare Ökostrom mit schnell wechselnden Leistungen hat praktisch keinen Wert. Wer kann schon Strom gebrauchen, der nach dem Einschalten plötzlich wegbleibt oder immer schwächer wird? Dieser wertlose Strom wird zu Dumpingpreisen über die Börse entsorgt. Wenn das Stromangebot die Nachfrage übersteigt, werden sogar Zuzahlungen für die Entsorgung fällig. Ökostrom kann man also zu Recht als Fake-Strom bezeichnen.

Um den Fake-Strom los zu werden, müssen die Dumpingpreise unter den Preisen der konventionellen Kraftwerke liegen. Sonst würde ihn niemand kaufen. Die Dumpingverluste muss der Verbraucher als EEG-Umlage bezahlen. Er wird so immer ärmer.

Die Dumpingpreise des Ökostroms führen zu extrem niedrigen Börsenpreisen. Die eingespeisten Ökostrommengen kauft RWE nun zu den niedrigen Börsenpreisen als verlässlicher Kraftwerksstrom wieder zurück, um ihn dann vorwiegend an die Stadtwerke im Ruhrgebiet, die maßgebenden Aktionäre von RWE, mit nochmaligen kräftigen Gewinnenweiter zu verkaufen.

Regelkraftwerke für Ökostrom verbessern den Ertrag

Darüber hinaus verlangen die wechselnden Leistungen des Ökostroms Regelkraftwerke, die zusätzliche Leistung liefern, wenn z.B. der Wind nachlässt, und die Ihre Leistung drosseln, wenn der Wind auffrischt. Der Regelstrom wird weitaus besser bezahlt als der Grundlaststrom. RWE kann mit seinen Kraftwerken den Regelstrom jederzeit liefern.

Die lukrativen EEG-Einspeisevergütungen, die staatlich verursachten Dumpingpreise an den Strombörsen und die mit dem Ausbau der Ökostromanlagen weiter wachsenden Regelstrommengen sind Ursachen für die unglaublichen Gewinne von RWE aus dem Betrieb von Ökostromanlagen.

Die Gewinne fußen auf Gesetzen und Verordnungen zur Durchsetzung der Energiewende, nicht auf freiem wirtschaftlichem Handeln. Es mehren sich die Stimmen, die Energiewende zu beenden, weil auch nach 20 Jahren Förderung und Erprobung der Ökostrom keine wirtschaftliche, umweltfreundliche und technische Lösung bietet. Die Wende ist verkommen zu einer unsozialen Verteilung von unten nach oben. Es wird spannend, woher die Gewinne von RWE kommen, wenn die Wende beendet wird.

https://www.journalistenwatch.com/2018/11/06/die-oekostrom-gewinne/

 

Island – Das glücklichste Land der Erde?

SKB NEWS

Zählt Island zu den fortschrittlichsten, glücklichsten und klügsten Ländern weltweit? Die monotheistischen Religionen finden in Island keine Verankerung, weder in den Köpfen der Bürgern, noch toleriert die isländische Politik religiöse Wahnvorstellungen und Spinnereien aus der Steinzeit. Die Isländer leben Ideologiefrei, naturverbunden, allumfassend erfolgreich und bodenständig.

• Keine Islamierung
• Religionsanhänger sind aus der Politik ausgeschlossen, Religionen werden nicht toleriert
• Eine Bevorzugung von bestimmten religiösen Gruppen gibt es nicht
• Keine Verteidigungsarmee
• Verstaatlichter Bankensektor ohne internationale Verflechtung
• Korrupte Banker werden hinter schwedische Gardinen gebracht
• Niedrige Kriminalitätsrate
• Die Wirtschaft boomt
• Keine Verteufelung des Klimawandels
• Die Mehrheit der Bevölkerung sind Atheisten und glauben nicht an einen Gott
• Keine Linksextremisten

Island wird regiert von der bäuerlichen Mitte, einer fortschrittlichen Bauernpartei mit Fokus auf Agrarpolitik und einer liberal-konservativen Partei, die transatlantische Pakte wie die NATO oder den EU-Beitritt strikt ablehnt. Durch den wirtschaftlichen Erfolg konnte Island seine…

Ursprünglichen Post anzeigen 275 weitere Wörter

Zitat zum Turbokapitalismus ..

Dazu hatte der vor 200 Jahren geborene
bekannteste deutsche Wirtschaftsphilosoph
bereits die passenden Worte gefunden:

„Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.

Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden.

20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig.

Für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze
unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein
Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf die
Gefahr des Galgens.

Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren.“

Das weltweit erste Fliegende Auto wird im nächsten Monat auf den Markt kommen

Ab dem nächsten Monat wird man offiziell eines der ersten fliegenden Autos vorbestellen können, die es je gab.

Wenn man der entsprechenden Werbung folgt, dann müsste in naher Zukunft fast jeder ein fliegendes Auto fahren. Oder besser noch, die Menschen werden Autos haben, die zwischen Fahren und Fliegen hin- und herwechseln können.

Die Fahrzeuge werden von einem großen Konzern produziert, der versucht, sich als kleineres Unternehmen, mit dem Namen Terrafugia, zu tarnen, gehört indes zu Volvo. Das fliegende Auto trägt den Namen ‚Transition‘, was soviel wie „Übergang“ bedeutet. Nach Angaben des Unternehmens, kann das Fahrzeug bis zu 400 Meilen, also rund 650 Kilometer weit, durch die Luft fliegen und dabei eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Meilen pro Stunde, was ca. 320 km/h entspricht, erreichen. Das ist sicherlich viel schneller als andere Fahrzeuge, und die dreidimensionale Natur des Auf- und Absteigens, sowie Richtungswechsel nach links und rechts, mit einem Fahrzeug erscheint immer noch nahezu unvorstellbar.

Sie müssen wohl versuchen, Vorfreude auf die Fahrzeuge aufzubauen, denn wie es in einem Artikel heißt: „Es gibt noch keinen verbindlichen Preis dafür, aber man kann sicherlich davon ausgehen, dass man sich wahrscheinlich keines leisten kann, wenn man erst anfragen muss. Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden ab Oktober Vorbestellungen angenommen.“

 

Beim Volvo-eigenen ‚Transition handelt es sich um ein Hybrid-Elektrofahrzeug mit vielen normalen Funktionen wie bei üblichen Fahrzeugen, was die Herstellung wahrscheinlich sehr einfach macht und diese Dinge ziemlich rasch zum Alltag werden lassen könnte.

Anscheinend wird man derzeit eine Art Fluglizenz benötigen, um dieses Fahrzeug legal führen zu können. So besagen es jedenfalls einige Berichte, jedoch ohne nähere Angaben darüber, auf welches Land sie sich beziehen. Bis neue, umfassende Vorschriften in Kraft treten, wird das Gesetz wahrscheinlich nur Menschen, die Flugzeuge oder Hubschrauber fliegen dürfen, die legale Nutzung dieser Fahrzeuge auf der Straße gestatten.

 

Lad Bible sagt dazu: „In diesem Sinne ist die Herstellerfirma davon überzeugt, dass es für Piloten von großem Nutzen sein könnte, wenn sie zu einem kleinen Flughafen fliegen können, dann einfach die Flügel einklappen und auf der Straße nach Hause fahren. Das ist ein ambitioniertes Geschäftsmodell. Der Begriff Nische wird dem nicht ganz gerecht. Wenn Sie selbst in dieser kleinen Gruppe von Piloten sind, die ständig denken: „Ach, ich wünschte, ich müsste jetzt nicht aus meinem Flugzeug steigen, um nach Hause zu fahren“, dann ist dies das richtige Fahrzeug für Sie.

Das fliegende Auto ist in der Lage, eine Höhe von etwa 3.000 Metern zu erreichen und wiegt nur ca. 600 Kilogramm. Das zu Volvo gehörende Unternehmen plant, später eine viertürige Version des als TF-X bekannten Fahrzeugs einzuführen, das keinen Flughafen für Start und Landung mehr benötigen wird.

 

 

Das Unternehmen sagte: „Der TF-X benötigt keinen Flughafen für Start und Landung, und er fährt auf allen Straßen und Autobahnen – wodurch er den Komfort eines echten Verkehrs von Haus-zu-Haus bietet.“

Der Terrafugia-Vorsitzende Chris Jaran sagte dazu: „Die Entwicklung dieser neuen Technologie hat es uns ermöglicht, verschiedene Mechanismen zu testen und Prozessverbesserungen zu erzielen. Wir befinden uns an einem kritischen Punkt, an dem wir die besten Konstruktionsmerkmale auf der Grundlage jahrelanger Flug- und Fahrversuche umsetzen können. Dies wird Funktion, Sicherheit und Ästhetik für ein optimales Flug- und Fahrerlebnis verbessern.“

Es gibt eine ernsthafte Bedrohung, die sich aus der unvermeidlichen Popularisierung von Technologien wie dieser ergeben kann: Es ist wie ein Einfallstor für den Staat, um eine neue Ära von Vorschriften und Einschränkungen für die Menschen einzuleiten. Den Behörden können im Zusammenhang mit dem Aufkommen einer so weitreichenden und gesellschaftsverändernden Entwicklung eine ganze Reihe neuer Befugnisse übertragen werden, von der Polizei bis hin zu denjenigen, die Vorschriften erlassen. In der Tat ist es eigentlich ein Wunder, dass Smartphones nicht eine ganz neue Ära von Polizeistaat brachten. Ehrlich gesagt haben sie das irgendwie jedoch getan; Smartphones haben eine neue Ära der Überwachung eingeleitet.

Verweis:

 

http://derwaechter.org/das-weltweit-erste-fliegende-auto-wird-im-naechsten-monat-auf-den-markt-kommen

RWE rechnet mit Rodungsstopp in Hambach bis Ende 2020

Epoch Times

Der Energiekonzern RWE geht nach dem Gerichtsurteil des Oberverwaltungsgerichts Münster von einem Rodungsstopp im Hambacher Forst bis Ende 2020 aus. Die Entscheidung werde auch das Geschäftsergebnis ab 2019 belasten.

Hambacher Forst.Foto: Michael Gottschalk/Getty Images

 

Der Energiekonzern RWE geht nach dem Gerichtsurteil des Oberverwaltungsgerichts Münster von einem Rodungsstopp im Hambacher Forst bis Ende 2020 aus.

Es sei damit zu rechnen, dass „möglicherweise erst Ende 2020“ eine bestandskräftige Gerichtsentscheidung vorliegen werde und RWE die Rodung erst anschließend wieder aufnehmen dürfe, erklärte das Unternehmen am Freitag.

Das werde auch das Geschäftsergebnis ab 2019 belasten, fuhr der Konzern fort: Der Gewinn vor Steuern des Segments Braunkohle und Kernenergie werde ab 2019 „jährlich mit einem niedrigen dreistelligen“ Millionenbetrag belastet, prognostizierte RWE in einer Mitteilung an die Börse.

Das Gericht in Münster hatte am Vormittag per Eilbeschluss verfügt, dass der Forst vorläufig nicht gerodet werden darf. RWE darf demnach nicht mit den Arbeiten beginnen, bis über eine Klage des Umweltverbands BUND entschieden ist. Damit hob das Gericht in Münster ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln auf.

RWE will einen Teil des Waldes roden, um den nahegelegenen Tagebau Hambach zu vergrößern. Der Konzern habe nicht ausreichend belegt, dass die Rodung nötig sei, um die Energieversorgung in Deutschland aufrecht zu erhalten, hieß es in Münster. RWE darf jedoch weiter Braunkohle im Tagebau fördern, solange der Forst davon nicht betroffen ist. (afp)

https://www.epochtimes.de/umwelt/rwe-rechnet-mit-rodungsstopp-in-hambach-bis-ende-2020-a2665321.html

Zerstört Merkels Energiepolitik den Mittelstand? Im Ausland macht man sich Sorgen

von https://sciencefiles.org

Ausgerechnet Bloomberg, bislang eine einzige Jubelveranstaltung, wenn es um erneuerbare Energien ging, schlägt Alarm.

Quelle

Merkels Energiepolitik sei dabei, den deutschen Mittelstand zu zerstören.

Der deutsche Mittelstand sei das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Gehe der Mittelstand unter, gehe auch die Wirtschaft bergab.

Ursache der Katastrophenstimmung in den Redaktionsräumen von Bloomberg ist die Verdoppelung der Stromkosten für mittelständische Unternehmen seit 2016 in Deutschland. Hektisch seien Betriebe dabei, Stromkosten zu reduzieren. Kein leichtes Unterfangen für die energieintensiven unter den mittelständischen Unternehmen:

„Energy bills for the Mittelstand were surging even before this year’s surge in the wholesale market. The companies, together households, had to cough up hundreds of billions of euros to pay for Merkel’s transition to an economy based on mainly solar and wind. That put them at a disadvantage against competitors from China to the U.S., as well as other European nations.”

  • Wettbewerbsnachteile;
  • Steigende Produktionskosten;
  • geringere Gewinne;

Das ist für die Unternehmen des deutschen Mittelstands nicht leicht zu schultern, schon weil sie nicht wie z.B. VW oder Daimler eigenen Strom im eigenen Kraftwerk erzeugen und nicht wie z.B. Bayer oder BASF von vielen Auflagen des ökologischen Umbruchs ausgenommen sind.

Nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung gab es 2016 in Deutschland:

Quelle
  • 3.455.424 mittelständische Unternehmen;
  • 99,4% der deutschen Unternehmen gehören damit dem Mittelstand an;
  • In mittelständischen Unternehmen sind 52,7% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigt.
  • Auf mittelständische Unternehmen entfällt 34,1% des Gesamtumsatzes der deutschen Wirtschaft.
  • 88,6% der mittelständischen Unternehmen sind Kleinstunternehmen mit maximal 9 Angestellten und einem Umsatz von weniger als 2 Millionen Euro.

Wie sehr kleine und kleinste Unternehmen an einer Verdoppelung der Stromkosten zu knabbern haben, die allein auf ideologische Entscheidungen, die ohne Rücksicht auf Verluste durchgedrückt werden, zurückzuführen sind, kann sich jeder selbst vorstellen. Er muss dazu lediglich annehmen, er sei Pendler, habe eine Entfernung zum Arbeitsplatz von täglich 50 Kilometern – einfache Fahrt – zurückzulegen und müsse innerhalb von weniger als zwei Jahren eine Verdoppelung des Benzinpreises finanziell verkraften.

Aber wir schaffen das!

https://sciencefiles.org/2018/10/04/zerstort-merkels-energiepolitik-den-mittelstand-im-ausland-macht-man-sich-sorgen/

BlackRock & Co: Die größten Eigentümer von Mietwohnungen in Deutschland

Von rt.com

Seit der Jahrtausendwende und verstärkt seit der Finanzkrise 2008 übernehmen BlackRock & Co maßgebliche Teile der Wirtschaft in der EU und in Deutschland. Auf dem deutschen Immobilienmarkt sind sie mittlerweile sogar die größten Privateigentümer von Mietwohnungen.

Neue Finanzakteure haben nach der Finanzkrise die bisherigen Großbanken abgelöst. Blackrock & Co sind nun die Eigentümer von Banken und Industriekonzernen. Hinzukommen Private-Equity-Fonds, Hedgefonds, Wagniskapital­-Investoren und Investment­banken. Mit Digital-Giganten wie Amazon, Facebook, Google, Microsoft, Apple und Uber haben die neuen Finanzakteure schon vor Donald Trumps ‚America First‘ die US-Dominanz in der EU verstärkt. Arbeits-, ­Wohn-, ­Ernährungs- und Lebensverhältnisse: Die neue Ökonomie dringt in die feinsten Poren des Alltagslebens von Milliarden Menschen ein. Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts verstecken ihre Eigentumsrechte in vier Dutzend Finanzoasen, fördern rechtspopulistische Politik, stützen sich auf eine zivile, trans­atlantische Privatarmee von Beratern und kooperieren in ­Silicon-Valley-Tradition mit Militär und Geheimdiensten.

So lautet die Beschreibung des neu erschienenen Buches „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ von Werner Rügemer.RT Deutsch veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Autors nachfolgend das Kapitel über die Monopolisierung des Wohnungsmarktes in Deutschland.

Die neuen Finanzakteure krempeln seit der Jahrtausendwende und verstärkt seit der Finanzkrise 2008 die Wirtschaft in der EU um und haben auch das Ende der Deutschland AG herbeigeführt: So sind BlackRock & Co inzwischen auch die bei weitem größten Privateigentümer von Mietwohnungen in Deutschland.

Vonovia SE

Der größte Mietwohnungs-Konzern in Deutschland ist Vonovia. Ihm gehören 355.000 Wohnungen in allen größeren Städten. Zusätzlich werden 65.000 Wohnungen anderer Eigentümer verwaltet. Die Expansion ist damit keineswegs beendet. Ende 2017 wurde die österreichische Gesellschaft BUWOG mit 51.000 Wohnungen übernommen.

Der Konzern entstand durch die Vorarbeit von Private Equity-Investoren: 1. Terra Firma aus London hatte zunächst Wohnungen abziehender britischer Militärs in Deutschland, Eisenbahnerwohnungen des privatisierten Bahnunternehmens Deutsche Bahn AG und Werkswohnungen von RWE aufgekauft und sie unter Deutsche Annington AG zusammengefasst. 2. Fortress hatte die 145.000 Wohnungen der Bundesversicherungsanstalt sowie z.B. noch 48.000 Wohnungen der Stadt Dresden gekauft. 3. Cerberus hatte die kommunale Berliner Wohnungsgesellschaft GSW (65.000 Wohnungen) aufgekauft. Alle Wohnungen gehören nun zu Vonovia.

Nach dem Börsengang 2015 wurde BlackRock mit gegenwärtig 8,3 Prozent der größte Vonovia-Aktionär, gefolgt vom norwegischen Staatsfonds Norges mit 7,3 Prozent, Lansdowne Partners mit 5,1 Prozent und Massachusetts Financial Services mit 3 Prozent. Die neuen Eigentümer gründeten Vonovia aus einer deutschen Aktiengesellschaft in eine europarechtliche SE (Societas Europaea) um. Die Finanzoperationen wurden in die Tochtergesellschaft Vonovia Finance B.V. mit Sitz in der Finanzoase Amsterdam/Niederlande ausgelagert.

Der Konzern zieht zur Absicherung zunehmend hochrangiges Personal aus Deutschland heran. So wurde der Ex-Vorstandschef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, zum Vorsitzenden des Vonovia-Aufsichtsrat berufen, weil er „erstklassig in der Politik vernetzt“ sei. Er soll bei der Bundesregierung dafür sorgen, dass die Mietpreisbremse weiterhin nicht bremst.

Zur populistisch-politischen Absicherung wird manches unternommen, je nach Zielgruppe. So wurde Hildegard Müller in den Aufsichtsrat gewählt – die CDU-Politikerin ist Mitglied im Zentralkomittee der deutschen Katholiken und Präsidentin der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung.

Der operative Geschäftssitz von Vonovia ist in Bochum. Dem Unmut unter den Mietern soll die Massenunterhaltung abhelfen: Für den traditionellen Ruhrgebiets-Fußballclub VfL Bochum wird das „Vonovia Ruhrstadion“ besponsert.

 

 

Deutsche Wohnen SE und LEG AG

Hinzu kommen noch die Wohnungskonzerne Deutsche Wohnen SE und LEG Immobilien AG. Deutsche Wohnen war zunächst eine 1998 gegründete Tochtergesellschaft der Deutschen Bank, die Werkswohnungen des Pharmakonzerns Hoechst aufgekauft hatte. Nach verschiedenen Zukäufen ging Deutsche Wohnen an die Börse. Das Unternehmen mit 160.700 Wohnungen, davon über 100.000 in Berlin, ist heute im Eigentum von Sun Life Financial mit 9,94 Prozent der Aktien, BlackRock hat 8,6 Prozent und Norges 6,93. Schließlich ist BlackRock noch indirekt beteiligt, denn Vonovia hält 4,99 Prozent.

Die LEG – Landesentwicklungs-Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen – mit 91.000 Wohnungen wurde 2008 von der CDU-FDP-Landesregierung zunächst an den Hedgefonds Whitehall, eine Tochtergesellschaft von Goldman Sachs, verkauft. Dann folgte der Einstieg von BlackRock & Co. Seitdem sind die neuen Eigentümer: BlackRock zu 11,6 Prozent, Massachusetts Financial zu 9,3 Prozent, Deutsche Bank zu 4,5 Prozent, AXA Versicherungen und die französische Großbank BNP Paribas zu je 3 Prozent. Unnötig zu ergänzen, dass BlackRock & Co auch Großaktionäre von Deutsche Bank, AXA und BNP Paribas sind.

„Schwarmstädte“: Gezielt auf Wohnungsknappheit setzen

Die Investoren haben viele Arbeitsplätze abgebaut. Ansprechpartner vor Ort gibt es nicht mehr, Mieter können in entfernten „Hotlines“ anrufen, die nicht hot, sondern kalt und selten besetzt sind. Hausmeisterdienste wurden ausgedünnt, der Rest wurde an Subunternehmer mit Niedriglöhnen ausgelagert. Mit der Umgründung in eine SE wird das deutsche Betriebs-Verfassungs-Gesetz ausgehebelt: In einer SE besteht keine Rechtsvorschrift für einen Betriebsrat.

Vonovia, Deutsche Wohnen und LEG vermieten und betreiben Wohnungen in den großen Städten, etwa in Berlin, Köln, Dresden, Stuttgart, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf. In Randgebieten lässt man Wohnungen eher mit staatlich finanzierten Hartz IV-Mietern verfallen – in den „Schwarmstädten“ mit viel Zuzug wie etwa Berlin, in denen die Wohnungsknappheit groß ist, investiert man für Luxussanierungen, treibt die Mieten hoch und vertreibt Altmieter. Die 15.000 Wohnungen von Victoria Park in Schweden will Vonovia kaufen, weil „der Wohnungsmarkt tendenziell noch angespannter als in Deutschland“ ist, so Konzernchef Rolf Buch.

Deshalb ist Victoria nur der Türöffner für Schweden, das nach dem deutschen Muster aufgerollt werden soll. Und für den Einstieg in Frankreich wartet Vonovia-Chef Buch darauf, „dass Präsident Macron den Wohnungsmarkt weiter liberalisiert“.

9 Prozent betrugen bei Vonovia die durchschnittlichen Mietsteigerungen im Jahre 2016. Für die ersten neun Monate des Jahres 2017 bilanzierte Vonovia einen Anstieg um 4,6 Prozent – in diesem Durchschnitt können Mietsteigerungen bis zu 40 Prozent stecken.

Das Landgericht Bremen hat 2018 in zweiter Instanz einem Mieter recht gegeben: Vonovia wollte wegen Sanierung und energetischer Verbesserung die Miete um knapp 40 Prozent erhöhen. Der Anwalt des Mieters, Valentin Weiß, schätzt die Zahl der ähnlich betroffenen Mieter allein in Bremen auf 1.500. Vonovia versucht durch die Hintertür der Sanierung auch, die gesetzliche Mietpreisbremse auszuhebeln.

Die Vermieter Blackrock & Co und ihre Vorläufer haben wesentlich zur Mieten-Explosion in deutschen Städten beigetragen. Der Gewinn steigt rasant. Für 2017 erhöht Vonovia die Dividende für die Aktionäre erneut, diesmal um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Werner Rügemer: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverständliche Notizen zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. Köln 2018, Papyrossa Verlag, 357 Seiten, 19,90 Euro. Typologie, Praktiken und Hilfstruppen der neuen Finanzakteure, transnationale Kapitalverflechtungen. Vergleich des US-geführten westlichen Kapitalismus mit dem Kapitalismus in China nach den Kriterien Völkerrecht, Menschenrechte, Arbeitseinkommen, erneuerbare Energien, Korruptionsbekämpfung, volkswirtschaftliche Entwicklung und Typ der Globalisierung.

Anmerkung: Dieser Auszug enthält nicht die Fußnoten mit Quellenhinweisen des Originals.

http://derwaechter.org/blackrock-co-die-groessten-eigentuemer-von-mietwohnungen-in-deutschland

Katastrophe(n)Journalismus „Investoren können von Chemnitz / Köthen abgeschreckt werden“

von https://sciencefiles.org

Also Investoren, Investoren, das sind ja ganz zarte Blümchen. Wenn man denen sagt, dass es in Chemnitz eine Hetzjagd gegeben hat, dann rennen die mit ihrem Geld woanders hin. Und wenn sie dann noch wissen, dass in Köthen Rechte ab und an die Straße rauf und die Straße runter laufen, dann kommen die nicht wieder. Weil Investoren, die nehmen Abstand, wenn sie Bilder wie die aus Köthen oder Chemnitz sehen. Dann investieren die nicht.

Das sagt Axel Plünnecke in der ARD. Nicht wörtlich, aber vom Inhalt her. Axel Plünnecke muss es wissen, denn er arbeitet am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, und wer am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln arbeitet, der weiß, Rechte in Chemnitz und in Köthen, die sind schlecht für Investoren, denn die Investoren, die „könnten Abstand nehmen“.

Weil, für Investoren ist die Frage, ob in Köthen und Chemnitz Rechte marschieren oder nicht, viel wichtiger als die Frage, ob dort Deutsche von Ausländern umgebracht werden und noch viel wichtiger als die Gründe, die die Weltbank als diejenigen Ansieht, die Investoren zum Investieren bringen oder davon abhalten.

Bei der Weltbank wird alle zwei Jahre eine Rangreihe der Einfachheit des Investierens gebildet. Deutschland liegt derzeit auf Platz 20 (von 190): hinter Neuseeland (1), Singapur (2), Dänemark (3), Südkorea (4), Hong Kong (5), den USA (6), dem Vereinigten Königreich (6), Norwegen (7), Georgien (8), Schweden (9), Mazedonien (10), Estland (11), Finnland (12), Australien (13), Taiwan (14), Litauen (15), Irland (17), Kanada (18) und Lettland (19).

Die Bedingungen für Investoren werden in Deutschland seit Jahren schlechter. Nicht wegen der Rechten. Die interessieren bei der Weltbank niemanden, nein, wegen der Verwaltung: Ein Unternehmen zu gründen ist in Deutschland so schwierig, wie sonst fast nirgends. Auf Platz 113 rangiert Deutschland, in unmittelbarer Nachbarschaft von Malaysia (111), San Marino (112), Peru (114) und Dschibuti (115). Bei der Möglichkeit, als Eigentümer eingetragen zu werden, sieht es nur wenig besser aus. Auf Platz 77 rangiert Deutschland, Paraguay (75), Montenegro (76), San Marino (78) und die Dominikanische Republik (79) bilden dieses Mal die unmittelbare Nachbarschaft. Schließlich hat man als Investor, wenn man in Deutschland investiert, schlechte Karten, wenn man ein so genannter „Minority Investor“ ist. Mit den Entscheidungsrechten ist es dann nicht weit her, wie Platz 62 auf der Skala der 190 zeigt. Direkte Nachbarn sind dieses Mal Rumänien und Chile (57) sowie Botswana und Serbien (72).

Aber natürlich hat das alles nicht den gleichen Effekt, wie die wenigen Rechten aus Köthen und Chemnitz die weltweit die Entscheidung von Investoren, in Deutschland zu investieren, beeinflussen. Bevor ein Investor an die Einfachheit und die Sicherheit seiner Investitionen denkt, denkt er natürlich an die Rechten in Chemnitz und Köthen. Plünnecke muss das wissen, der arbeitet beim Institut der deutschen Wirtschaft.

Indes, betrachtet man die Entwicklung der ausländischen Direktinvestitionen seit 2005, dann fragt man sich unwillkürlich, wo die Rechten, die Nazis in den Jahren 2008 und 2014 marschiert sind und wieso der Brexit, der doch so schlecht für alles und jedes sein soll, ausländische Investoren geradezu zum Investieren animiert zu haben scheint. Vielleicht interessiert Investoren ja doch etwas anderes bei ihren Entscheidungen als das, was politisch-korrekte Nachschwätzer für relevant halten.

https://sciencefiles.org/2018/09/17/katastrophenjournalismus-investoren-konnen-von-chemnitz-kothen-abgeschreckt-werden/

Der Anfang ist gemacht – Putin gibt offiziell bekannt: ‚Die Zeit ist gekommen,… sich vom US-Dollar zu verabschieden‘

In einer Art Vergeltung für die wachsende Liste der Sanktionen, welche die USA gegen Russland verhängt haben, hat das Land angekündigt, den Dollar „loszuwerden“.

Während die Vereinigten Staaten weiterhin die Liste von Sanktionen gegen Russland erweitern, wehrt sich das Land, indem es den US-Dollar aufgibt.

Nachdem Russland nun schon seit Jahren seinen Wunsch zum Ausdruck bringt, sich von der Hegemonie des US-Petrodollars und der globalen Dollar-basierten Zahlungssysteme zu lösen, sagte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow in der vergangenen Woche, man werde diese Bemühungen nun beschleunigen, um „den Dollar loszuwerden“.

„Die Zeit ist gekommen, in der wir von Worten zu Taten übergehen und vom Dollar als Mittel zur gegenseitigen Verrechnung freikommen und nach anderen Alternativen suchen müssen“, sagte er in einem Interview mit der Zeitschrift International Affairs.

Deutschland, Türkei & Iran wollen sich ebenfalls vom US-Dollar lösen

Die Präsidenten Hassan Rouhani aus dem Iran, Tayyip Erdogan aus der Türkei und Vladimir Putin aus Russland posieren vor ihrem Treffen in Ankara, Türkei – via Reuters

In der vergangenen Woche haben sich die Führer der Türkei, des Iran und Russlands erneut getroffen, um Strategien zu diskutieren, wie man den US-Dollar beim Handel loswerden könnte. Es gibt sogar Gespräche über die Schaffung staatlich kontrollierter Krypto-Währungen ähnlich wie Bitcoin.

In derselben Woche hat Deutschland ein von den USA unabhängiges neues globales Zahlungssystem gefordert.  In einem verblüffenden Ausdruck von “Misstrauen“ gegen das US-Monopol über die globale Zahlungsinfrastruktur forderte der deutsche Außenminister Heiko Maas die Schaffung eines neuen, von den USA unabhängigen Zahlungssystems, das es Brüssel ermöglichen würde, seine Finanzgeschäfte unabhängig von Washington gestalten zu können.

Über 60 Prozent der globalen Reserven und 80 Prozent der globalen Zahlungen werden derzeit in US-Dollar angegeben, so James Rickards, Autor von Currency Wars. Dies gibt den USA eine extreme Kontrolle über die Importe und Exporte anderer Länder und sie sind in der Lage, andere Länder durch Sanktionen zur Unterwerfung zu zwingen.

Allerdings scheinen diese Tage der globalen Währungskontrolle zu Ende zu gehen, zumal auch andere Länder neben Russland den US-Dollar aufgeben.

„Gott sei Dank, das geschieht, und wir werden diese Arbeit beschleunigen“, sagte Ryabkov und erklärte, dass dieser Schritt zusätzlich zu anderen „Vergeltungsmaßnahmen“ als Antwort auf eine wachsende Liste von US-Sanktionen kommen werde. Der russische Energieminister Aleksandr Novak stellte kürzlich fest, dass eine wachsende Zahl von Ländern daran interessiert seien, den Dollar als Medium im globalen Ölhandel und anderen Transaktionen zu ersetzen, so RT.

„Es besteht Einigkeit darüber, dass wir uns für unsere Verrechnungen auf die Verwendung der nationalen Währungen zubewegen müssen. Es gibt dafür eine Notwendigkeit, sowie den Wunsch der Parteien,“ sagte Novak.

In diesem Jahr hat die russische Regierung zudem bereits ihre Bestände an US-Staatsanleihen drastisch reduziert, wobei der russische Besitz an US-Anleihen von 96,1 Milliarden Dollar im März auf 48,7 Milliarden Dollar im April zurückging – und dann ihre Bestände im Mai weiter auf nur noch 14,9 Milliarden Dollar reduzierte, was ein 11-Jahres-Tief bedeutet.

Gold kann einfach auf Paletten geladen und in einen anderen Staat verschifft werden, um eine Zahlung zu leisten, wodurch gezielte Wirtschaftssanktionen umgangen werden, die derzeit von den Vereinigten Staaten als Mittel benutzt werden, um die geopolitische Einhaltung durch Russland und andere Länder zu erzwingen. Die strategische Bedeutung von Gold ist so groß, dass selbst als der Ölpreis und die russischen Finanzreserven im Jahr 2015 zusammenbrachen, sie weiterhin Gold erwarben.

Darüber hinaus sind die USA das einzige Land mit Vetorecht beim Internationalen Währungsfonds, der als globaler Kreditgeber letzter Instanz bekannt ist. So ist Gold eine der wichtigsten Waffen, die Russland in seinem Kampf benutzt, um sich von der Hegemonie des Petrodollars zu befreien.

Da der Petrodollar von den USA in einer Zeit zunehmender Wirtschaftskriege als Waffe eingesetzt wird, ist Gold eindeutig ein Mittel, um die US-Sanktionen zu umgehen.

Darüber hinaus hat sich China, wie bereits berichtet, dazu entschlossen, den US-Dollar zu umgehen, indem es Anfang des Jahres den Petro-Yaun auf den Markt gebracht hat.

Die chinesische Regierung plant Berichten zufolge, dass der in Yuan gehandelte Rohölterminkontrakt vollständig in Gold umgewandelt werden kann.

Wie TFTP berichtete, wird der Vertrag nicht nur als Sicherungsinstrument für chinesische Unternehmen dienen, sondern auch eine verstärkte Nutzung des Yuan in der Handelsabwicklung ermöglichen.

Diese Verträge werden es den chinesischen Handelspartnern ermöglichen, mit Gold zu bezahlen oder Yuan in Gold umzuwandeln, ohne dass sie Geld in chinesischen Vermögenswerten halten oder in US-Dollar umwandeln müssen, so Bloomberg. China hat bereits erklär, den US-Dollar im Welthandel nicht mehr zu verwenden.

Der neue Bezugswert wird es Exporteuren wie Russland, Iran oder Venezuela ermöglichen, US-Sanktionen zu vermeiden, indem sie Öl in Yuan handeln, der in Gold umgewandelt werden kann – und damit die Hegemonie des Petrodollars negieren.

Es scheint, dass die USA allmählich ihre Macht verlieren, andere Länder zu sanktionieren, und das auf Kosten seiner Bürger. Während andere Länder damit beginnen, sich des US-Dollar zu entledigen, um Sanktionen durch Amerika zu entgehen, wird es dort zu einer unvermeidlichen Inflationskrise kommen, und die Überheblichkeit der Regierung könnte eine neue große Depression auslösen.

„Für die USA ist es eher eine Art Wendepunkt. Sobald andere Nationen eine echte glaubwürdige Alternative zum US-Dollar haben, können sie Dollar ausgeben und zum Yuan wechseln, was eine Dollarkrise auslösen könnte. Wenn das geschieht, wird es nicht nur eine Inflation von Tarifen geben, sondern auch durch die Flut des Dollar,“ so Ann Lee, außerordentlicher Professor für Volkswirtschaft und Finanzwesen an der New York Universität und Autor des Buches ‘Was die USA von China lernen können‘.

 

Verwandte Artikel

Russland gibt riesige Mengen an US-Staatsanleihen ab – und wird zum weltweit größten Besitzer von Gold

http://derwaechter.org/russland-gibt-riesige-mengen-an-us-staatsanleihen-ab-und-wird-zum-weltweit-groessten-besitzer-von-gold/embed#?secret=0Fxcxkqom4

Deutschland will mit neuem Zahlungssystem US-Dollar zerstören

http://derwaechter.org/neues-zahlungssystem/embed#?secret=ce79QAovgo

Der Petro wird offizielle venezuelanische Währung – Iran & Russland wenden sich ebenfalls Bitcoin zu

http://derwaechter.org/der-petro-wird-offizielle-venezuelanische-waehrung-iran-russland-wenden-sich-ebenfalls-bitcoin-zu/embed#?secret=bD3Vym7TRc

Verweise

 

http://derwaechter.org/der-anfang-ist-gemacht-putin-gibt-offiziell-bekannt-die-zeit-ist-gekommen-sich-vom-us-dollar-zu-verabschieden