Hartz IV : Tragödie des Gemeinnutzes

In einem Artikel für die angesehene britische Geschichtspublikation „Past and Present“
untersuchte Philip Abrams 1963, warum die großen Sozialreformprojekte des Vereinigten
Königreiches nach dem Ende des Ersten Weltkriegs allesamt scheiterten. Ziel dieser
Projekte war es, die britischen Kriegsveteranen wieder in die Zivilgesellschaft zu integrieren.

Doch jede staatsfinanzierte Intervention verpuffte ohne jede integrierende Wirkung.

Denn „Interessengruppen zweckentfremdeten die Gelder und missbrauchten sie zu ihren Gunsten.“

Und auch diese Geschichte reimt sich. Parallelen lassen sich mühelos zwischen der britischen
Veteranenhilfe vor 90 Jahren und der heutigen bundesrepublikanischen Armutsindustrie ziehen.

Die sogenannten Jobcenter der Republik finanzieren anno 2013 alles, was das Integrations- und
Umschulungsherz begehrt. Vom Gabelstaplerschein, über den Nähkurs bis hin zum Tanztheater ist
alles dabei. Zahlreiche Firmen lassen sich Jobtrainings und Praktika vom Staat finanzieren.

Hunderttausende Arbeitskräfte verdingen sich bei großen
und kleinen Unternehmen als Ein-Euro-Jobber.

Die Geldmaschine brummt.

Das Stichwort zum Eintritt in den goldenen Club der Sozialstaatsprofiteure nennt sich „Gemeinnützige
Gesellschaft mit beschränkter Haftung“, kurz gGmbH. Eine solche gGmbH ist schnell gegründet.

Man benötigt zu Anfang 27.000 Euro, davon 25.000 Euro als Stammkapital und 2.000 Euro für Notar
und Gerichtsgebühren. Das Finanzamt entscheidet dann über die Gemeinnützigkeit.

Sind Buchführung, Gemeinnützigkeit, Vorstand und andere Gremien abgesegnet, kann man auch schon
loslegen. Man schreibt sein erstes blumiges Konzept und bewirbt sich damit um die erste sogenannte
Bildungsmaßnahme, die das örtliche Jobcenter ausgeschrieben hat.

In solchen gGmbHs, von denen aktuell ca. 4.000 ihr Unwesen in der BRD treiben,
verdingen sich tausende Sozialpädagogen, Therapeuten und Kulturschaffende. Trotz
aller Gemeinnützigkeit ist es schwierig bis unmöglich konkrete Zahlen zur Geschäftslage
aus den Mündern der Geschäftsführer zu erfahren.

Aus gut unterrichteter Quelle erfuhr eigentümlich frei allerdings von Beträgen bis zu monatlich
600 Euro,die eine gGmbH allein für die Fortbildung eines Arbeitsuchenden erhält. Dieser durfte
sich einige Zeit darin unterrichten lassen, was man denn so als Gerüstbauhelfer zu tun und zu
lassen hat – alles im Auftrag des Konzerns ThyssenKrupp, der auf diesem Weg kostengünstiges
Humankapital zu generieren versuchte.

Insgesamt betreut diese gGmbH 1.400 arbeitsuchende Menschen und erwirtschaftet
allein durch diese einzige Maßnahme einen Umsatz von ca. 840.000 Euro pro Monat
komplett auf Kosten der Steuerzahler.

Und bei einem Kurs für jeden Arbeitsuchenden bleibt es meist nicht.

Viele Geknechtete des Jobcenters können von bis zu zehn Maßnahmen berichten,
die sie hoffnungsfroh begannen und die sie deprimiert wieder verließen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : http://krisenfrei.wordpress.com

Sie haben uns mit Sklavenketten an die Armut festgeschraubt

Unsereiner liebt am meisten Freiheit, Wahrheit, gleiches Recht, weil´s für unser eignes
Dasein,unumgänglich nötig ist. Doch wir sind mit Sklavenketten an die Arbeit festgeschraubt,
weil man uns die goldene Freiheit und das gleiche Recht geraubt.

Täglich Abzug, immer runter wird der karge Lohn gedrückt, schlüge gleich eine Bombe runter
in denselben Augenblick. Soll einem da das Blut nicht erstarren, in den Adern stille stehen,
wenn man sieht, wie heut die Reichen mit dem armen Mann umgehen …

ANSCHLUSSVERWENDUNG – MACHT EUCH KEINE SORGEN – ALLES WIRD GUT

Na Ihr da draußen, vor dem PC, schon mal Gedanken gemacht über die Zukunft, die
Rentner sollten jetzt mal nicht weiter lesen,denn für Euch ist es so wie so zu spät.

Heute möchte ich mal Mut machen, den Kindern, welche keine Chancen haben, auf eine gute
Schulbildung, denn wo her sollen auch all die Niedriglöhner in Zukunft herkommen, den Jugendlichen
welche ein Praktikum in der Wirtschaft machen, ohne dafür einen Cent zu bekommen, denen die Vollzeit
arbeiten gehen, aber davon nicht leben können und auch denen, welche keine Arbeit haben (und auch
nie bekommen werden) und von Hartz IV leben müssen, all denen möchte ich sagen, macht

Euch keine Gedanken und Sorgen um Eure Zukunft, alles wird gut.

Politik und Wirtschaft haben alles im Griff und ein System geschaffen, welches dafür sorgt,
dass Ihr Euch einer Staatlichen und Wirtschaftlicher Betreuung erfreuen könnt, bis zum Ende
Eurer Tage. Uns alle erwartet, wenn wir alt geworden sind, dass Schlaraffenland, ein Leben
wie Gott in Frankreich, versprechen uns fast jeden Tag die Politiker und was man uns vor
den Wahlen verspricht, darauf kann man sich auch verlassen.

Also, ihr Kinder, Jugendlichen, Niedriglöhner und Hartz IV Empfänger, hört auf zu
jammern und macht Euch keine Sorgen, denn die Politik und Wirtschaft hat alles im Griff .

Dafür sorgen die üblich Verdächtigen, die schon heute nur Euer bestes wollen.

Die planen schon heute Eure Anschlussverwendung, für Eure Zukunft.

MACHT EUCH KEINE SORGEN – POLITIK UND WIRTSCHAFT KÜMMERN SICH UM EURE ANSCHLUSSVERWENDUNG

WENN IHR ALT SEID

HIER:

Der Alltag von Susi — Zehn Jahre!

Weil Mutti und Vati immer auf Arbeit sind, bin ich allein zu Haus.

Das Geld reicht trotzdem nicht, wie kann das denn sein.

Omas Rente reicht zum Leben nicht, drum trägt sie Zeitungen aus.

Und darum hat sie auch keine Zeit für mich, so bleib ich oft allein.

Das Geld reicht oft zum Leben nicht, das finden wir gar nicht schön.

Dann müssen wir beim Amt betteln gehn, um den Monat zu überstehn.

Und trotzdem reichts fürs Essen nicht, das ist auch nicht schön,
dann müssen wir zur Tafel gehn, um nicht betteln zu gehn.

Freunde habe ich keine nicht, dass finde ich auch nicht schön, weil ich
mir nichts leisten kann, will keiner mit mir spielen gehn.

Politiker finden das ganz toll, wie kann das denn sein.

Warum machen sie sich die Taschen voll und wir müssen zur Tafel gehn.

Und weil Mutti und Vati immer auf Arbeit sind, weiß ich genau, sie tun das
eigentlich nur für mich, dafür möchte ich immer fleißig und artig sein.

Das Video:

EINE PRODUKTION

Von Kindern, für Erwachsene gemacht

Himmelfahrstskommando

In Plauen sollten Hartz-IV-Empfänger ein Waldstück säubern,
auf dem Blindgänger vermutet werden.

Das Entfernen von Unterholz in Wäldern ist eine sehr anstrengende und auch
unter normalen Umständen nicht ungefährliche Arbeit. Für die Hartz IV-Empfänger,
die das Jobcenter Plauen dazu in den Hammerpark schickte, war sie allerdings noch
ein Stück gefährlicher:

Denn in dem Gehölz werden von Ämtern der vogtländischen Stadt Blindgänger aus dem
zweiten Weltkrieg vermutet. Deshalb soll der Kampfmittelbeseitigungsdienst das
Grundstück untersuchen und übrig gebliebene Bomben und Granaten entfernen odersprengen.

Damit die KMBD-Mitarbeiter mit ihren Suchgeräten überall gut hinkommen, muss der Boden
allerdings möglichst frei zugänglich sein. Darum sollten sich Hartz IV-Empfänger kümmern,
die sich die mit der Säuberung beauftragte Chemnitzer „Auffangeinrichtung“
Projekt Zukunft vom Plauener Jobcenter zuteilen ließ.

Nachdem die Regionalpresse kritisch über dieses „Himmelfahrtskommando“ berichtete,
wies das Jobcenter den Projektträger an, die Arbeiten zu stoppen und verlautbarte,
man habe vor den Zeitungsberichten nichts über den dort vermuteten Sprengstoff gewusst
und sei „sehr betroffen“. Tatsächlich gibt es einige Anhaltspunkte, die darauf hindeuten,
dass dem so war: Während die Jobcenter-Geschäftsführerin Telepolis bereitwillig Auskunft
über den Vorfall gibt und alle Fragen beantwortet, schweigt man bei der Stadt Plauen,
die als naheliegender Auftraggeber des Projekts Zukunft in Frage kommt.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis

PS :

Bei diesem und anderen Vorgehensweisen der Argen ,
muss man sich auch nicht mehr über solche Meldungen wundern :

Bluttat in Neuss – Mann tötet Jobcenter-Mitarbeiterin mit drei Messerstichen