Noie Werte – Vertriebenenballade

Ein Zitat das man sich merken sollte !!! :

Die Deutschen müßen Engel oder Heilige sein,um zu vergessen und zu vergeben,
was sie an Ungerechtigkeiten und Grausamkeiten zweimal in einerGeneration zu erleiden
hatten,ohne daß sie ihrerseits die Alliierten herausgefordert hätten.

Wären wir Amerikaner so behandelt worden,
unsere Racheakte für unser Leiden würden keine Grenzen kennen.

Reverend Ludwig A. Fritsch, Ph. D., D. D. emer., Chicago, 1948

Guttentag / Oberschlesien

Von den Anfängen der Geschichte des Ortes kann man ab etwa 1163 sprechen, als das Gebiet als Teil des
Herzogtums Oppeln nachgewiesen ist. Die erste urkundliche Erwähnung Guttentag stammt aus dem Jahre 1279.
Das Stadtrecht erhielt Guttentag 1384 nach Magdeburger Recht.

Aus dieser Zeit stammt auch das Wappen der Stadt, das in den wesentlichen Zügen auch heute noch besteht.
Mit Böhmen ging die Stadt 1526 an Habsburg über1742 wurde Guttentag Teil Preußens und 1816 dem Kreis Lublinitz
im schlesischen Regierungsbezirk Oppeln zugeordnet. 1846 wütete ein großes Feuer in Rosenberg Ort,
das zahlreiche Gebäude zerstörte.

Auch die Pfarrkirche wurde ein Opfer der Flammen. Der Anschluss an das Schienennetz erfolgte 1913.
In der Volksabstimmung in Oberschlesien 1921 über die weitere staatliche Zugehörigkeit wurden in
Guttentag 1664 Stimmen (79,5 %) für den Verbleib bei Deutschland und 430 (20,5 %) für den Anschluss
an Polen abgegeben.1939 war die Umgebung der Stadt Aufmarschgebiet der Deutschen Truppen unter
General Reichenbach für den Polenfeldzug.

Das Ende des Zweiten Weltkrieges begann für Guttentag am 21. Januar, als die Rote Armee die Stadt
unter mehrstündigen Beschuss nahm und danach eroberte. Durch Beschluss der Sowjetischen Kommandantur
wurde am 15. April 1945 der Ort mit seinen kaum 1050 verbliebenen Einwohnern unter polnische Verwaltung gestellt.