Linksjugend und Luftangriff auf Dresden: Projekt Mensch gescheitert

von https://sciencefiles.org

Als wir vor rund 20 Jahren von Toronto nach Vancouver mit dem Zug gefahren sind, saßen wir bei einem Abendessen zwei US-Amerikanern, Vater und Sohn, gegenüber. Wie üblich bei solchen Reisen hat sich ein lebhaftes Gespräch entwickelt, die Herkunft der Gesprächspartner ein Teil davon. Und dann, mitten im Gespräch und völlig unvermittelt, hat der ältere der beiden US-Amerikaner gesagt. I am deeply sorry for Dresden. Das kam wie der Blitz aus heiterem Himmel, denn weder Dresden noch der Krieg waren zu diesem Zeitpunkt oder später Thema. Er sei, so hat er erläuternd angeführt, als Pilot der US-Air Force am Angriff auf Dresden beteiligt gewesen. Nach dem Krieg, noch 1945, habe er die Stadt besucht und die Zerstörung gesehen. Das, so sagt er, sei nicht notwendig gewesen. It was a crime.

Bundesarchiv, Bild 146-1994-041-07 / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 de,

Wie man sich vorstellen kann, hat dieser Beitrag das Gespräch erst einmal für betretenes Schweigen gesorgt. Es hat eine Weile gedauert, bis wir wieder miteinander über Gott und die Welt geredet haben. Die Möglichkeit, sich dem eigenen Essen zu widmen, ist in manchen Situationen ein Segen. Die Episode hat sich tief in unsere Erinnerung eingegraben. Sie ist bis heute das, das man wohl eine Anekdote nennt, geblieben, und sie ist ein Beispiel für das, was Menschen eigentlich teilen sollen: Empathie. Die Fähigkeit, die Welt mit den Augen anderer zu sehen, Freude und Leid zumindest im Ansatz nachempfinden zu können.

Die Linksjugend SoLid in Dresden ist zu Empathie nicht fähig. Sie ist ein Indiz für ein vollständiges Scheitern des Projekts Mensch.

Dresden, der Angriff auf Dresden, der vom 13. bis zum 15 Februar von der britischen RAF und der USAAF ausgeführt wurde, hat nicht nur die Innenstadt von Dresden in Schutt und Asche gelegt und nichts zuletzt durch den Abwurf von Brandbomben zu einem Feuersturm geführt und irgendwo zwischen 25.000 und 35.000 Opfern hinterlassen, er ist auch bis heute Teil des Stoffs, aus dem die Diskussionen darüber sind, was im Krieg erlaubt ist und was nicht.



Paul Addison schreibt in der Gesamtbetrachtung der Beiträge, des von ihm mit-herausgegebenen Buchs “Firestorm – The Bombing of Dresden”:

“As various contributors remark: Dresden has become a symbol for things greater than itself: the bombings of civilians, the horrors of total war; man’s inhumanity to man.” (216)

Ein Kriegsereignis wie die Bombardierung von Dresden, die viel prominenter in der Geschichte verblieben ist, als die Bombardierung von Hamburg, die schlimmer war als die von Dresden, wie der Genozid an den Ukrainern durch den anderen Sozialisten Stalin, die Millionen Opfer, die SS und deutsche Truppen in Europa hinterlassen haben, sie stellen eine Vielzahl von moralischen und ethischen Fragen, appellieren an menschliches Mitgefühl und forderen letztlich dazu auf, zumindest ansatzweise zu versuchen zu begreifen, warum geschehen konnte, was geschehen ist, wie z.B. Dresden in der Form, in der es geschah, geschehen konnte oder musste.

Ein Brief, den Winston Churchill im März 1945 an den Oberkommandierenden der RAF, Sir Arthur Harris, den Air Officer Commanding-in-Chief des RAF Bomber Commands, geschrieben hat [also an Bomber oder Butcher Harris, wie ihn seine Zeitgenossen nannten, übrigens nicht, wegen der Angriffe auf Hamburg oder Dresden, wie manche verirrte Geister in Deutschland glauben, sondern weil er vollkommen indifferent gegenüber den immensen Verlusten der RAF zu sein schien (tatsächlich hatte ein Pilot in der RAF eine geringere Überlebenswahrscheinlichkeit als ein Soldat in den Gräben des Ersten Weltkriegs)], und der Anlass war, dass Harris und Churchill aneinander geraten sind, hilft hier weiter:

“The destruction of Dresden remains a serious query against the conduct of Allied bombing”, schreibt Churchull, denn es sei “simply for the sake of increasing terror” durchgeführt worden. Frei übersetzt: Die Zerstörung von Dresden stellt die Art und Weise, Alliierter Bombardements in Frage. Die Bombardierung wurde nur ausgeführt um Terror zu verbreiten (zitiert nach Addison 2006: 214)

Für diese Ausführungen hat Churchill eine heftige Reaktion von Arthur Harris geerntet: Die Luftangriffe auf Dresden seien strategisch notwendig gewesen, denn durch sie werde die Dauer des Kriegs (und damit die Anzahl alliierter Verluste) reduziert. Harris fährt fort: “Dresden was a mass of munitions works, an intact government centre, and a key transportation point to the East. It is now none of these things”. [In Dresden war Kriegsindustrie massiert, es gab eine intakte Regierung, und es war die Drehscheibe für die Versorgung des Ostens. Es ist nun nichts mehr davon.]


Bücher zum Lufangriff auf Dresden


Die Auseinandersetzung fasst zusammen, worum sich die Diskussion bis heute dreht, um das moralische Dilemma, das sich in Kriegssituationen regelmäßig stellt: Bringt man kurzfristig große menschliche Opfer in der Hoffnung, den Krieg schnell zu beenden oder gibt es Grenzen, die gelten, auch wenn sich der Krieg dadurch verlängert und die eigenen Opfer dadurch steigen, und wo verlaufen diese Grenzen.

Ehrlich gesagt, wir sind froh, keine solche Entscheidung treffen zu müssen. Was in Dresden natürlich noch dazukommt und die Diskussion in der Nachfolge und seit nunmehr 75 Jahren beherrscht, das sind die zivilen Opfer. Irgendwo zwischen 25.000 und 35.000 liegt wohl die Zahl der Opfer. Die erste Zahl findet sich heute in den meisten offiziellen Publikationen, die zweite Zahl wird dem Polizeichef von Dresden zugeschrieben und u.a. von Addison (2006: 214) berichtet. Aus den genannten Gründen ist Dresden, wie oben bereits dargestellt, mehr als Dresden, es ist ein Symbol für die Bombardierung von Zivilisten, die Schrecken eines totalen Krieges und ein Beispiel für das, was Menschen einander antun können.

“As various contributors remark: Dresden has become a symbol for things greater than itsel: the bombings of civilians, the horrors of total war; man’s inhumanity to man.” (216)

Von derartigen durchaus in Empathie und mit Bedauern gemachten Feststellungen, die ein normaler Mensch treffen muss, wenn er sich nur eine Minute vorstellt, es säße im Luftschutzkeller, sei stundenlangen Luftangriffen von mehr als 1.300 Bombern ausgesetzt, drei Tage hintereinander, und versucht, trotz der Detonationen im Sekundentakt oder der Angst um sein Leben nicht wahnsinnig zu werden, ist bei der Linksjugend in Dresden nicht zu finden. Die Linksjugend ist ein Beleg dafür, dass das Projekt Mensch in Teilen gescheitert ist.

Derartige Parolen des Hasses und der fehlenden Empathie kann nur ein ideologischer Roboter von sich geben, dem jegliches menschliche Empfinden abhanden gekommen ist oder der es nie hatte. Auch die Opfer auf deutscher Seite waren Menschen. Und man kann, wie wir, Deutschland seit Jahrzehnten den Rücken gekehrt haben, den Nationalsozialismus und alles, was ihn auszeichnet, zutiefst verachten, den Alliierten dankbar dafür sein, dass sie es Deutschland ermöglicht haben, eine kurze Phase der Prosperität und Freiheit zu durchleben, von der nicht zuletzt wir profitiert haben und es dennoch bedauern, dass Tausende deutscher Menschen vom 13. bis zum 15. Februar in Dresden ihr Leben verloren haben, darunter mit Sicherheit sehr viele, die den Nazis nicht sonderlich wohlgesonnen waren. Wer nur Nazis und sich selbst kennt, ist ein gescheitertes menschliches Projekt, von dem wir nicht wirklich wissen, was man damit tun soll. Wie es zu solchen Existenzen kommen kann, was ihnen ihre Eltern mit auf den Weg gegeben haben, was sie in der Schule gelernt haben, was sie zu derart zu Empathie und Mitgefühl unfähigen ideologischen Bots gemacht hat, das sind alles interessante Frage, deren Antworten vermutlich da ansetzen, wo es wirklich wehtut, z.B. am Sozialstaat und der Tatsache, dass er es ermöglicht, von anderen zu leben ohne diesen anderen dankbar zu sein.

Wer nicht weiß, dass er von anderen ausgehalten wird, wer denkt, er habe Rechte anderen gegenüber ohne dass diese Rechte mit Pflichten einhergehen, wer in diesem Bewusstsein erzogen wird und dieses Bewusstsein erhalten kann, weil er vom Staat ausgehalten wird, der wird wohl notwendiger Weise zum narzisstischen Roboter auf der Suche nach einem einfachen Programm, das er abspielen kann, um sich selbst die Illusion zu vermitteln, er sei am Leben. Ob ideologische Roboter wie die oben abgebildeten am Leben sind, das wissen wir nicht, aber wir haben so unsere Zweifel. Und mit diesen Zweifeln haben wir Zweifel an der Funktionsfähigkeit einer Gesellschaft, in der Extremisten, die nur sich und ihre Feinde kennen, vor allem in linken Ghettos aus dem Boden schießen wie die Pilze. Eine Gesellschaft lebt davon, dass ihre Mitglieder kooperieren. Um kooperieren zu können, muss man Goodwill und Empathie mitbringen. Wo beides fehlt, bleibt nur, was Thomas Hobbes als Naturzustand beschrieben hat: Der Krieg aller gegen alle.

https://sciencefiles.org/2020/02/13/linksjugend-und-luftangriff-auf-dresden-projekt-mensch-gescheitert/

Passend zum 11.9. – Das Empire State Building hat im Gegensatz zu den Türmen des WTC den Einschlag eines B-25-Bomber Flugzeuges nur leicht beschädigt überstanden

von https://t.me/QlobalChange

photo_2019-09-11_17-59-19 - Kopie

Passend zum 11.9. – Das Empire State Building hat im Gegensatz zu den Türmen des WTC den Einschlag eines B-25-Bomber Flugzeuges nur leicht beschädigt überstanden (Video)

Deutsche Opfer – Vergessen und verdrängt.

Die Aussage :

„Die Deutschen wahren doch selber daran schuld“ – zählt nicht !!!

Den dann lasst uns die US Amerikaner „töten“ , denn die haben
in den letzten Jahrzehnten – Millionen Menschen auf dem Gewissen.

Kriege waren und sind bis heute einfach nur Scheiße !

Allerdings sollten Wir die , vom vermeintlichen Sieger ,
geschriebene Geschichte, hinterfragen !

Wir Deutsche sind weder NAZI’s noch Faschisten !

Nun liege ich hier, getreten, erschlagen,
ums Leben gebracht für ein wenig Geld,
doch stirbt in dieser Stund auch Deutschland mit mir,
war ich doch der letzte seiner sterbenden Welt.

Deutsche Opfer – Vergessen und verdrängt.

34.645 Buchtitel wurden Opfer der alliierten Büchervernichtung nach 1945

Beim Stöbern im weltweiten Netz bin ich auf eine Liste gestoßen, auf der sich Bücher befinden, die von den Alliierten nach 1945 – bis hin zur Todesandrohung – verboten wurden.

Eine sachliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Werken sollte somit verhindert werden. Der Inhalt dieser Werke muss sich offensichtlich gegen das alliierte Eigeninteresse gerichtet und dies gefährdet haben.

Unter diesen Büchern sind Titel zu finden, die sich so gar nicht nach gemeingefährlicher “Nazi-Rassenwahn-Propaganda” anhören:

  • Linke, Robert: Wohlfahrtswesen – Wien 1942
  • Lippmann. Hellmuth: Geschichte der Genossenschaft – Neuwied, Genossenschaftsdruckerei Raiffeisen 1936
  • List, Max von: Völkerhaß und Menschenliebe. – Breslau, Ostdeutscher Verlag 1921
  • Lockhart, Robert Hamilton Bruce: Als Diplomat, Bankmann und Journalist im Nachkriegseuropa  – Stuttgart, Berlin, Deutsche Verlagsanstalt 1935
  • Loeff, Wolfgang: Genie und Fleiß führen deutsche Männer zum Erfolg – Berlin, Riegler 1939
  • Logan-Logejus, Jakob Anton Friedrich: Reiter Friedrichs des Großen – Berlin, Leipzig, Hillger 1937
  • Groß, Elma: Deutsches Brauchtum im Jahreslauf – Düsseldorf, Bagel 1937
  • Gross, Hermann: Die Wirtschaftsstruktur Südosteuropas – München, Reichsstudentenführg, Amt Polit. Erziehung 1943
  • Iljin, Iwan: Das Martyrium der Kirche in Rußland – Neukirchen, Stursberg 1937
  • Imberg, Hugo: Frohe Schule! Schulbank oder Schulgestühl – eine Streitfrage? – Frankfurt a. M., Diesterweg 1938
  • Immanuel, Friedrich: Die Kriege 1899 bis 1913 – Berlin, Mittler 1914
  • Jost, Hulda: Ich rufe euch, Mütter der Welt – Hamburg, Vollmer & Bentlin 1939
  • Italiener in Konzentrationslagern Frankreichs – Rom, Societä editrice del libro italiano 1941
  • Ludendorff, Mathilde: Wahn und seine Wirkung – München, Ludendorff 1938
  • Ludendorff, Erich: Kriegshetze und Völkermorden in den letzten 150 Jahren – München, Ludendorff 1939
  • Lorenz-Herzog, Inga: Wenn du Mutter wirst – Stuttgart, Franck 1941
  • Lorenz, Ottokar: Die Beseitigung der Arbeitslosigkeit – Berlin, Wirtschaftspolitischer Verlag 1932
  • Lorenz, Ottokar: Karl Marx und der Kapitalismus – Hamburg, Hanseatische Verlagsanstalt 1937
  • Ludwig, Max: Richard Wagner – Halle, Schroedel 1934
  • Ludwig, Walther: Frankreichs Haltung zur deutschen Kolonialpolitik vom Marokko-Vertrag von 1911 bis zum Versailler Diktat – Würzburg, Triltsch 1940
  • Lübbert, Erich: Durchbruch zur Wirtschaftsfreiheit – Berlin, Berliner Börsenzeitung 1930
  • Lüpke, Helmut: Historische Fälschungen als Werkzeug der Politik – Berlin, Junker u. Dünnhaupt 1942
  • Lüpke, Helmut: Die Zerschlagung Deutschlands – Berlin, Junker u. Dünnhaupt 1940
  • Lützeler, Felix Franz Egon: Hinter den Kulissen der Weltgeschichte – Leipzig, Heling 1937
  • Lützow, Friedrich: Englands Lazarettschiffsmißbrauch während des Weltkrieges – Berlin, Verl. f. volkstümliche Literatur u. Kunst Ulrich Meyer 1921
  • Luft, Robert: Die Verchristung der Deutschen – München, Ludendorff 1937
  • Der zivile Luftschutz, Hrsg. v. Kurt Knipfer, Erich Hampe – Berlin, Stollberg 1937
  • Der Luftfahrtingenieur, 1941 s. H o f f , Wilhelm [Verf.] Luftfahrt-Lehrbücherei – Berlin: de Gruyter Luftfahrttechnik, Hrsg. vom Reichsstudentenwerk. Bearb.: Walter Sondergeld
  • Luftschutz-Fibel – Berlin, Verl. Offene Worte 1934
  • Luxenberg, Bruno: Der Niedergang der deutschen Landwirtschaft – München, Ehen 1932
  • Lyncker, Julius: Sandkasten-Fibel – Berlin, Verl. Offene Worte 1936
  • Landau-Aldanow, M. A.: Lenin und der Bolschewismus – Berlin, Ullstein 1920
  • Die Landwirtschaft im nationalsozialistischen Deutschland. Hrsg.: Reichsnährstand – Leipzig 1936: Brandstetter, auch alle fremdsprachigen Ausgaben verboten
  • Lang, Albert, u. Rudolf Lang: Conferences franco- allemandes – Berlin, Koenig 1938
  • Lange, Heinrich: Die Entwicklung der Wissenschaft vom bürgerlichen Recht seit 1933 – Tübingen, Mohr 1941
  • Langholf, Johann: Luthers Kirche bei den Ukrainern, eine werdende Kirche an der Grenze der Sowjetunion – Neuendettelsau, Freimund-Verl. 1933
  • Larsons, M, J.: Als Experte im Sowjetdienst – Berlin, Rowohlt 1929
  • Larsons, M. J.: Im Sowjet-Labyrinth – Berlin, Transmare-Verl. 1931
  • Laurie, Arthur Pillans: Englands Politik nach München – Berlin, Dt. Informationsstelle 1940, auch alle fremdsprachigen Ausgaben verboten
  • Laurie, Arthur Pillans: The Case for Germany (Das Gehäuse für Deutschland)- Berlin, Internationaler Verlag 1939
  • Deutsches Leben. So wohnt der deutsche Mensch – Berlin, Dt. Informationsstelle 1941, auch alle fremdsprachigen Ausgaben verboten
  • Der Leidensweg der deutschen Frau – München, Ludendorff 1932
  • Leineweber, Paul Ernst Heinrich: Das lustige Leserlein – Erfurt, Stenger 1942
  • Leitfaden über Dienst am Pferde, Reiten, Fahren, Beschirrung und Bespannung – Göding, Fahr-Ersatz- u. Ausbildungs-Abt. 17 1944
  • Leistung und Zeitfragen. Bericht des Ostmark. Zimmerhandwerks an den großdt. Reichverbandstag des Zimmerhandwerks – Linz, Reichsinnungsverband des Zimmerhandwerks 1939
  • Leonhardt, Heinrich: Mein Helfer, Ratgeber für das Maschinenschreiben… – Darmstadt, Winkler 1941
  • Lettau, Hermine: Wie heißt du? 500 Vornamen u. ihre Bedeutung… – Königsberg, Pädagogische Verlagsgemeinschaft Ostpeußen 1942
  • Leupold, Hans: Die Mehreinkommensteuer – Chemnitz, Leupold 1940
  • Levine, J. Don: Stalin, der Mann von Stahl – Hellerau, Avalun-Verlag 1931
  • Liebenazu, Lore: World-Peace but probity to Germany? (Weltfrieden ohne Gerechtigkeit für Deutschland?) – Halle, 1933
  • Limberger, Fritz: Recht auf Arbeit – Pflicht zur Arbeit – Berlin: Verl. f. Sozialpolitik, Wirtschaft u. Statistik 1935
  • Lindner, Erich: Die deutschen Leistungsprüfungen, ihre Entwicklung und ihre Bedeutung für die deutschen Leibesübungen – Würzburg, Triltsch 1940
  • Lintl, Martin: Flucht aus dem Kloster – Berlin, Dt. Verl. f. Politik u. Wirtschaft 1939
  • Loanda, Kurt: Reichssender II meldet… – Berlin, Kuriositäten-Verlag 1937
  • Löhr, Hanns: Ueber die Stellung und Bedeutung der Heilkunde im nationalsozialistischen Staate – Berlin, Die Medizinische Welt 1935
  • Loewe, Busso: Das ABC des deutschen Heiden – Erfurt 1935, Thiel & Böhm
  • Löwe, Karl F.: Flugzeugortung – Berlin, Voickmann 1936
  • Lohkamp, Albert: Inhalt und Bedeutung des Rechts auf Arbeit in Vergangenheit und Gegenwart – Würzburg, Triltsch 1939
  • Lohmann, Heinrich: Nationalsozialismus der Tat in einer Kreditgenossenschaft. 45 Jahre Gütersloher Bank e. G. m. b. H. – Gütersloh, Gütersloher Bank 1937
  • Lohmeyer, Hans: Die Politik des Zweiten Reiches 1870-1918 – Berlin, Neff 1939
  • Lorenz, Heinz: Soldaten fotografieren Frankreich – Paris, Wegleiter- Verl. 1943
  • Luftschutz tut not! – Bochum, Kamp 1937
  • 1000 Worte Luftschutz – Berlin, Reichsluftschutzverband 1938
  • Die wichtigsten Luftschutzgebote und ihre Erläuterungen – Berlin, Verl. Gasschutz u. Luftschutz 1939
  • Das Luftschutzgesetz vom 26. Juni 1935. Sämtliche Ausgaben verboten.
  • Lange, Werner: Abrüstung der Flotten – Leipzig, Detke 1934
  • Plümer, Friedrich: Das britische Weltreich – Dortmund, Crüwell 1938
  • Werkluftschutz Bereich Land Sachsen der Reichsgruppe Industrie. Luftschutz- Merkblatt für die Gefolgschaft von Werkluftschutzbetrieben – Dresden 1939, Frenzel
  • Die Luftschutzpflicht. Göringrede vom 5. Juni 1937, Luftschutzgesetz vom 26. Juni 1935 sowie Durchführungsverordnung u. Ausführungsbestimmungen
  • Lutz, Walter: Was, wo, wie studiere ich? – Würzburg, Triltsch 1940
  • Probleme britischer Reichs- und Außenpolitik – Berlin, Junker u. Dünnhaupt 1939
  • Probleme der Weltpolitik in Wort und Bild. Hrsg. v. Karl Haushofer u. Gustav Fochler-Hauke -Leipzig, Breitkopf & Härtel 1939
  • Prion, Willi: Börsen – wozu? – Berlin, Der Betriebswirt 1939

Das ist nur eine kleine Auswahl der von den Alliierten verbotenen Bücher. Diese Liste umfasste 34.645 Buchtitel, von denen so mancher Buchtitel davon zeugt, dass nicht nur die vermeintlichen alliierten “Befreiungs- Motive” die Zensoren geleitet haben dürften. Die Nazis sollen übrigens in ihrer 12-Jahre- Herrschaft um die 10.000 Bücher indiziert haben. Historisch umfassend gebildete Zeitgenossen können sich die Gründe für diese massiven Buchverbote denken. War doch der Zweite Weltkrieg alles andere als ein Moral-Krieg und konnte unmöglich von einer einzigen Person begonnen worden sein. Das ist eine obsolete Verschwörungstheorie, die bereits an einem Hauch historischer Realität scheitern muss. Oder um es mit den Worten eines der Väter dieses Krieges, Winston Churchill, zu sagen (3.9.1939):

Dieser Krieg ist ein englischer Krieg, und sein Ziel ist die Vernichtung Deutschlands.

Hitler war nur ein Vorwand. Zudem Hitler auf demselben Wege zur Macht gelangte, wie nach ihm Saddam Hussein oder Ghaddafi an die Macht gelangen sollten. Der Bombenkrieg wurde am 8.5.1945 beendet. Der Kulturkrieg hält noch immer an, denn der Krieg um die Köpfe ist aus alliierter Sicht längst nicht gewonnen. Eine Rückbesinnung ist jederzeit möglich.

Wer Bücher verbrennt oder verbietet, macht sich immer verdächtig. Denn dann – egal wie viel möglicher Schmarrn auch in ihnen abgedruckt gewesen sein mochte – macht er sich nicht nur unglaubwürdig, sondern zeigt damit jeden, welches Maß und welche Art von “Freiheit” gewährt werden sollen.

Egal welchen Inhalt diese Bücher hatten. Das internationale Recht haben die Alliierten mit ihrer Buchzensur gebrochen. Denn, es ist den Siegern verboten, die Kultur und das Kulturgut des Besiegten zu rauben oder zu zerstören. So etwas nennt sich “Kriegsverbrechen“. Und wie schon eingangs erwähnt, eine sachliche Auseinandersetzung ist so nicht möglich und das Recht auf Informations- und Forschungsfreiheit wird so außer Kraft gesetzt.

Vor was hatten und haben die Alliierten Angst?

Folgende Gruppen von Büchern sollen schon im vorhinein verboten sein, ohne daß die Titel einzeln aufgeführt werden:

• die Schulbücher aus den Jahren 1933-1945 (Ausnahme sollen sein, die Bücher, die während der nationalsozialistischen Regierung im Deutschen Reich erschienen, im Unterricht der Volks-, Mittel- und Oberschulen sowie der obligatorischen Fachschulen benutzten Lehrbücher anzusehen. Schulausgaben deutscher Literatur, Bücher für den fremdsprachlichen Unterricht und den Religionsunterricht, ferner Wörterbücher, Logarithmentafeln, Formelsammlungen und Vorbereitungsbücher für Lehrer fallen nicht unter das generelle Verbot; soweit Bücher dieser Art trotzdem auszusondern sind, werden die Titel derselben einzeln aufgeführt); die Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Kriegsfahrzeugen, in der Regel mit gedruckten Anleitungen versehen; die Dienstvorschriften des Heeres, der Luftwaffe und der Marine; die nationalsozialistische Kleinliteratur, wie Dienstanweisungen für SS., SD., SA., HJ., BDM. usw., Berichte von NS-Dienststellen, KdF-Reiseführer, Einblattdrucke mit nationalsozialistischen Gedichten und ähnliche ohne weiteres als NS-Schrifttum zu erkennende Druckschriften; die Dienstvorschriften des Heeres, der Luftwaffe, der Marine und des Reichsarbeitsdienstes einschließlich der Instruktionen, Vorschriften usw. für militärische Dienststellen,

• die seit dem Weltkrieg 1914-1918 erschienenen Geschichten und Gelegenheitsschriften deutscher Regimenter, Kompanien und sonstigen Truppeneinheiten; die während des Weltkrieges 1914-1918 und in den folgenden Jahren erschienene militärische und militaristische Kleinliteratur wie Ausbildungsbücher für Heeresangehörige, Kriegsberichte, Feldpredigten, Kriegsgedichte und ähnliches Schrifttum; die Baupläne für Modelle von Flugzeugen, Kriegsschiffen und Kriegsfahrzeugen, in der Regel mit gedruckten Anleitungen versehen,

• die Broschüren und Flugschriften über den Versailler Vertrag, soweit sie zu einer gewaltsamen Lösung des Vertrages auffordern;

archive.org über die alliierte Zensur

http://luzifer-lux.blogspot.it/2012/06/34645-buchtitel-wurden-opfer-der.html