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Der Moment ..
Fürchtet den Verräter, er ist die wahre Pest
„An die Regie: Befreit uns endlich aus dieser Scheiße – egal wie!“
Diesen Hilferuf eines Leserbrief-Schreibers fand ich heute zufällig im Internet.
Er ist ein besonders typisches Beispiel für die perfekte Konditionierung der
Menschen im derzeitigen Deutschland. Auch dieser Schreiber hegt die eindeutig
falsche Hoffnung, dass irgendwer für ihn etwas in seinem Sinne ändern oder regeln
wird. Auch er hat offensichtlich nicht verstanden, dass wenn wir es anderen Menschen
gestatten, dass sie unser Leben für uns gestalten, wir uns auch nicht zu beschweren
brauchen, wenn unser Leben von ihnen verunstaltet wird.
Man muss für die Protagonisten des Systems wirklich applaudieren. Sie haben es eindeutig
geschafft, die Menschen in diesem Land zu völlig unselbständigen, obrigkeitshörigen und
offensichtlich lebensunfähigen Verwaltungssubjekten zu machen. Der Schreiber der oben
genannten Zeilen hält sich selbst übrigens für bestens informiert.
Er hat aber augenscheinlich nicht im Ansatz kapiert, dass er trotz seines eingebildeten
Scheinwissens nicht mehr als ein freiwillig antreibendes Teil des bestehenden Systems ist.
Er hat nicht verstanden, dass er mit jeder seiner Handlungen dazu beiträgt, dass sich
die Räder dieses menschenverachtenden Systems ständig weiter drehen. Durch sein permanentes
Handeln im System sorgt er selbst erst mit für dessen weitere Existenz.
Man hat uns abhängig gemacht von diesem System. Wie Drogensüchtige rennen wir in einem
sich immer schneller drehenden Hamsterrad, das man vor über 100 Jahren extra für uns
aufgestellt hat. Manche Bausteine des Hamsterrades bestehen sogar schon deutlich länger.
Die Bauteile unseres Hamsterrades sind das von uns akzeptierte Rechtssystem, das
von uns akzeptierte Finanzsystem und das von uns akzeptierte Verwaltungssystem.
Sie sehen also, wir sind alle freiwillig eingespannt. So lange wir diese Bausteine
als unverrückbare Pfeiler unseres Daseins ansehen, wird sich auch nichts daran ändern,
denn die Initiatoren dieses Spiels haben kein Interesse, uns freiwillig aus dem Hamsterrad
heraus zu lassen. Selbst ein noch so lauter Ruf nach der Regie ist also wenig zielführend.
ie besten Sklaven sind bekanntlich diejenigen, die gar nicht wissen, dass
sie Sklaven sind. Schauen Sie jetzt in den Spiegel und Sie sehen Einen.
Nach dem altbewährten Prinzip der „unwissenden Sklaven“ wurde die BRD für uns Deutsche
nach 1945 auf den Weg gebracht. Aus den „vereinigten Wirtschaftszonen“ der Nachkriegszeit
wurde die Kolonialverwaltung der Alliierten, bekannt als BRD. Sie besteht heute noch in
den selben Strukturen wie 1949, auch wenn Anderes behauptet wird.
Man redet uns seit über 70 Jahren ein, im freiesten aller Deutschlands zu leben und gaukelt
uns vor, durch Wahlen, wirklich etwas bewegen zu können. Im Gegenzug schauen wir immer dann
absichtlich weg, wenn man uns – was selten genug vorkommt – mal die Wahrheit sagt.
So erklärte Wolfgang Schäuble 2011 bei einer Bankentagung in Frankfurt eigentlich absolut
unmissverständlich, dass Deutschland seit 1945 zu keiner Sekunde souverän war. Sigmar Gabriel
bezeichnete Angela Merkel auf einer SPD Veranstaltung als Geschäftsführerin der Firma
Bundesrepublik Deutschland . Gregor Gysi und Horst Seehofer ließen sinngemäß verlauten,
dass diejenigen die gewählt würden, NICHTS zu entscheiden hätten. Diejenigen, die entscheiden
müssen hingegen nicht gewählt werden.
Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger
Angela Merkel – Auf den Punkt gebracht ..
Die Reichsbürger ..
Hurra, Hurra, die Reichsbürger sind wieder da. In einer Broschüre
der „Amadeu Antonio Stiftung“ werden wir vor „antidemokratischen
und menschenfeindlichen“ Reichsbürgern gewarnt.
Mein Film zeigt auf, dass die Ideologien in der Bundesregierung,
im Bundesverfassungsgericht, im Grundgesetz und im Parlamentarischen
Rat wiederzufinden sind.
Nach dem Inhalt der Broschüre wäre Prof. Carlo Schmid ein
Reichsideologe und ein rechtsradikaler Gebietsrevisionist gewesen.
Aber sehen Sie selbst !
Besatzung : Berlin und der Sonderstatus
Besatzungs-Republik-Deutschland
Warum Deutschland besetzt wurde und warum wir noch besetzt sind.
Gibt`s eigentlich noch was Positives ?
Demokratie in Deutschland ist, wenn man die Wahl hat, nichts zu entscheiden.
Flüchtlingskrise, Eurokrise, Ukrainekrise, Griechenlandkrise, Bankenkrise,
Staatsschuldenkrise… und zu guter Letzt das Geldsystem als „Mutter aller
Krisen“ und Ursache permanenten Wachstumszwanges.
Nicht über die eigene Währung, nicht über EU-Mitgliedschaft, nicht über Nato-Mitgliedschaft,
nicht über „Griechenlandhilfe“, nicht über Stationierung der Amis und „Besatzungskosten“,
nicht über grundgesetzwidrige „Drohnenmorde“ von deutschem Boden aus, nicht über
Zuwanderung bzw. „Umvolkung“, nicht über Rundfunkgebühr…….
Ja, wo haben wir denn etwas zu entscheiden? Mir fällt
jetzt spontan eigentlich nichts von Bedeutung ein.
Die Darsteller austauschen? Es sind ja immer dieselben. Die Journalisten austauschen
geht auch nicht. Ja was bleibt denn….?? Nichts! Hier ist die Demo – dort oben die Kratie.
Sich ins Privatleben zurückziehen wie in der Biedermeierzeit geht auch nicht.
Die hocken Dir ja ständig auf der Pelle. Und selbst wenn man sich eine eigene Insel
leisten könnte, würden die Auswirkungen eines Atomkrieges und die Vergiftung der
Meere Dich bis dorthin verfolgen. Niemand kann mehr eine Insel sein, und deshalb
ist auch das Privatleben heute stets politisch.
Man hat manchmal die Befürchtung, dass sich all diese Spannungen in nicht allzu
ferner Zukunft in einer Gewaltorgie entladen. Alle notwendigen Problemlösungen
werden verschoben, bis es unvermeidlich kracht.
Es scheint, dass nur die Natur der Evolution fähig ist. Der Geist neigt eher
zu Revolution oder Unterdrückung. Er hat die Atombombe hervorgebracht, die
Antibabypille, den Kommunismus, den Feminismus… – alles revolutionär.
Er selbst ging aus der Evolution hervor, diese-r/s naturferne und
-fremde „Willenswüter-Ich“, der/das es immer besser machen will.
Was können wir also tun? Abwarten und uns dem Schicksal ergeben, das wir ohnehin
nicht ändern können? Maulen, motzen und jaulen? Auf die Fußgänger Zone gehen und
Reden schwingen? „Ach, lass`mich mit Deinem Politik-Scheiß in Ruhe! Sag`mir lieber,
wie ich nächsten drei Raten für mein Darlehen aufbringen soll.“
Viele haben ganz andere Probleme.
Wenn man Kinder hat, will man, dass diese in eine lebenswerte Zukunft hineinwachsen.
Man denkt über das eigene Dasein hinaus. Deshalb hat man Zukunftsängste, die man
ansonsten nicht hätte.
Als Jugendlichen tat es unserer Lebensfreude keinerlei Abbruch, dass unsere
kleine Ortschaft im Kriegsfall aufgrund von Pershing 2 Stationierung der
US-Armee direktes Ziel sowjetischer Langstreckenraketen gewesen wäre.
Seltsamerweise war eher das Gegenteil der Fall. Man genoss das Leben, und wenn
etwas passiert wäre, hätte sich das dann ohnehin schnell erledigt. Damals kannte
man den Feind konkret, und war sich der Bedrohung bewusst.
Medien, Politik und Bürger waren sich diesbezüglich im Wesentlichen einig,
und man hatte keinen Zweifel, wofür man seinen Wehrdienst ableistete.
Heute kommt die Bedrohung auch aus dem eigenen Land, das macht
sie abstrakter, unangenehmer und weniger berechenbar. Der Staat
und Demokratie scheinen nur mehr eine Fassade.
Ich war noch nie Mitglied einer Partei, aber ich denke gerade darüber nach,
der AfD beizutreten, vielleicht kann man sich da ja doch irgendwie nützlich
machen. Denn eines ist klar:
Vom Nichtstun ändert sich nichts. Vom Pessimismus auch nicht.
Ich wollte mal einen Blog gründen, ähnlich dem „Postillon“. Bei Satire muss man
vielleicht nicht ganz so aufpassen, und ist etwas freier. Bis ich merkte, dass
es den schon gab. Als ich Beiträge wie Immer mehr Naturgesetze verstoßen gegen
geltendes EU-Recht oder Putin schuld am Klimawandel schrieb, fühlte ich mich
danach immer irgendwie besser als beim reinen Motzen.
Humor und Nonsens entspannen und stimmen positiv. Zudem gewinnt man zum
Thema eine ironisch-spöttische Distanz. Und die sollte man sich auch im
Privatleben immer bewahren,
Ein Staat hat die Interessen der Bürger nach außen zu vertreten
Und nicht seine Bürger zu veräußern.
Das gilt sowohl in materieller als auch in ideeller Hinsicht.
Für manche eine ziemlich altmodische und idealistische Vorstellung.
So sollte ein Staat aber sein – oder wie sonst ?
Ein Welt- und Bankenbeglücker auf Kosten der Bürger ?
„Wir haben keinen Staat zu errichten“, so Carlo Schmid ,
einer der Väter des Grundgesetzes am 08.09.1948.
Dieser Staat wurde bis heute noch nicht errichtet, und ist immer noch
nicht in Verfassung im Sinne seiner Bürger. Und dies siebzig Jahre (!)
nach Beendigung(?) des 2. Weltkrieges. Was haben denn Herr Genscher und
Co. im 2 plus 4 Vertrag(eine selten dämliche Bezeichnung) in unserem Namen
unterschrieben, von dem wir nichts ahnten ?
Einen „Staatsgründungsvertrag“ ?
Wir sind nach siebzig Jahren immer noch nichts anderes als Kriegsbeute. Das ist eine
gewaltige Schweinerei und die größte Völkerrechtsverletzung aller Zeiten. Und wie es
aussieht, soll dieses erfolgreiche Geschäftsmodell auf ganz Europa übertragen werden.
Ist dies der eigentliche Sinn der EU? Denn was ist die EU, an die letztlich die
Souveränität der Staaten abgegeben werden soll? Ein Staat oder Staatenbündnis ?
Ist sie nicht im Grunde auch nur eine Art „Firma“ ?
Und es lief alles so hinterfotzig, so link, so verschlagen, und so hinter den Kulissen
ab, dass man es geradezu bestaunen müsste, wenn es nicht so verkommen wäre.
Ich wiederhole es: Wenn man ein ganzes Volk verarschen will, muss man es auf
eine Weise tun, welche die Vorstellungskraft der breiten Masse übersteigt.
Wir haben diesen Staat , von dem Carlo Schmid sprach,
„von unten her“ zu gründen, es ist unsere Aufgabe.
Von den Verrätern und Jammergestalten, die
uns „regieren“, ist nichts zu erwarten.
Grundsatzrede Carlo Schmid „Wir haben keinen Staat zu errichten“ 08.09.1948
Bundestag , die Linke und die lästigen Altlasten
Am 30.Juni 2015 konnte man widerholt lesen, was das Bundesverfassungsgericht
in seiner ständigen Rechtssprechung über unsere Vergangenheit aussagt.
Das stellt die gegenwärtigen Verhältnisse auf den Kopf.


