Trump trifft auf Putin: Ende des Wettrüstens

 

LION Media

Am 01.07.2019 veröffentlicht

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UNO-Drogenbericht – Was die deutschen Medien bei dem Thema verschweigen

von https://www.anti-spiegel.ru

Am Mittwoch haben die deutschen Medien über den UNO-Drogenbericht geschrieben. Und überall wurde die gleiche Information weggelassen. Aber warum?

In allen Berichten, die ich in der deutschen Presse gelesen habe, war der Fokus darauf gerichtet, dass die Kokain-Produktion im letzten Jahr einen neuen Rekord erreicht hat. Und tatsächlich, so steht es auch in dem Bericht. Der Spiegel schreibt dazu völlig korrekt:

„Darüber hinaus habe die illegale Herstellung von Kokain ein Allzeithoch erreicht: 2017 seien weltweit 1976 Tonnen der Droge hergestellt worden, heißt es in dem Bericht. Das sei ein Anstieg um 25 Prozent im Vergleich zu 2016. Rund 70 Prozent des Kokains stammen demnach aus Kolumbien.“

Das stimmt, nur zeigt das Titelbild meines Artikels, das aus dem UNO-Bericht stammt, dass Kokain die kleinste Anzahl von Konsumenten hat. Auf Platz eins der Konsumenten weltweit steht Cannabis, wobei man diese Droge als eher ungefährlich einstufen kann. Es ist kein Todesfall durch Cannabis bekannt und für eine Überdosis müsste man viel mehr einnehmen, als möglich ist. Und selbst abhängig werden nur wenige Menschen von Cannabis, wobei ein Cannabis-Entzug in etwa die gleichen Symptome aufweist, wie das Aufhören mit dem Rauchen. Cannabis selbst ist also eine relativ ungefährliche Droge.

Auf Platz zwei kommen die Opioide, das sind synthetische Drogen auf Opiumbasis, unter anderem Heroin. Das sind also wirklich gefährliche Drogen. Danach kommen Amphetamine und erst danach kommen auf Platz fünf Drogen auf Basis von Kokain.

Trotzdem beherrscht Kokain die Berichterstattung über den Drogenbericht in Deutschland. Und sicher ist eine Rekordmenge an Kokain auf dem Drogenmarkt eine wichtige Meldung.

Aber warum wird kaum über die Opioide berichtet?

Über Kokain lernen wir heute in allen Artikeln der deutschen Medien zu dem Thema, dass es hauptsächlich aus Kolumbien kommt.

Aber woher kommen die Opioide?

Dazu kein Wort in den Artikeln in Deutschland, dabei dürfte die Antwort auf diese Frage der Grund sein, warum die Medien darüber nicht berichten. Im UNO-Drogenbericht heißt es dazu:

„Der Rückgang der globalen Opiumernte in 2018 war in erster Linie ein Ergebnis der Opiumernte in Afghanistan, wo es einen Rückgang um 20% gab. Trotzdem hat Afghanistan mit 263.000 Hektar das größte Opium-Anbaugebiet weltweit.“

Weiter wird ausgeführt, dass dieser Rückgang der Ernte in Afghanistan nichts mit Bemühungen der Regierung zu tun hat, sondern schlicht das Ergebnis einer Dürre war. Weiter heißt es, dass Myanmar das zweitgrößte Opium-Anbauland ist, dort wird Opium auf 37.300 Hektar angebaut.

Wir sehen also, dass Afghanistan der weltweit mit Abstand größte Opium-Produzent ist. Aber wie kann das sein? Seit 2001 herrscht dort doch die Nato und bringt Frieden, baut Schulen, schickt Mädchen in die Schule und bekämpft Terroristen. Nur den Drogenanbau bekämpft sie nicht.

Weiß die Nato nicht, wo die 263.000 Hektar Opium-Anbaugebiete sind? Kann man die aus der Luft etwa nicht sehen? Warum lässt die Nato das zu?

Darüber kann man nur spekulieren, Fakt ist aber, dass sich der Opium-Anbau unter der Nato vervielfacht hat.

Das aber liest man nur sehr selten in der deutschen Presse und es werden in der deutschen Presse nie Fragen danach gestellt, wie es angehen kann, dass Afghanistan unter der Nato-Herrschaft zum mit Abstand größten Produzenten von Opium und Cannabis wurde. Ja, auch von Cannabis. Und diese dort angebauten Drogen werden in alle Welt geschmuggelt und töten Menschen auch in Europa oder den USA.

Und all das unter den Augen der Nato. Wie kann die Nato das zulassen?

Die Geschichte des Drogenanbaus in Afghanistan ist übrigens interessant. Es war die CIA, die afghanische Bauern Anfang der 1980er Jahre zum Drogenanbau gebracht hat, vorher gab es keinerlei Opiumanbau in Afghanistan. Wer sich für die Hintergründe interessiert, der findet sie mit allen Quellen hier.

Und während in Deutschland diese Fragen nicht gestellt werden und die deutschen Medien in ihren Artikeln darüber nicht schreiben und erst recht keinen Zusammenhang zwischen dem Anstieg des Drogenanbaus in Afghanistan und der Nato herstellen, ist das russische Fernsehen bei dem Thema ehrlicher. Im Oktober habe ich einen Bericht des russischen Fernsehens über Afghanistan übersetzt, in dem das Problem offen angesprochen wurde. Warum aber in den über 17 Jahren Besetzung durch die Nato der Drogenanbau in Afghanistan um das 40-fache angestiegen ist, können auch die Russen nicht beantworten.

Und in Deutschland warten wir vergeblich darauf, dass unsere kritischen und objektiven Qualitätsmedien mal folgende Fragen stellen:

  1. Warum lässt die Nato den Opiumanbau in Afghanistan zu?
  2. Wer profitiert von den Gewinnen?

Schweigen im Walde in der westlichen Presse zu diesen Fragen.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/uno-drogenbericht-was-die-deutschen-medien-bei-dem-thema-verschweigen/

MARINES packen aus: Obama-Administration beschützte pädophile Taliban & Polizisten!

von https://www.legitim.ch

Amerikanische Soldaten wurden dafür bestraft, dass sie die systematische Vergewaltigung und Versklavung von Jungen durch brutale muslimische Militärbeamte entlarvten. Die Obama-Administration meinte sogar, dass diese kulturelle Tradition eine afghanische Angelegenheit sei und entsprechend toleriert werden müsse.

Der Dokumentarfilm des afghanischen Journalisten Najibullah Quraishi über „The Dancing Boys of Afghanistan“ wurde 2010 in London und den Vereinigten Staaten ausgestrahlt, doch die UNO schaute tatenlos zu, als Taliban-Kriegsherren und die afghanische Polizei wehrlose Kinder präparierten, sodomisierten und handelten.

(Die UNO gibt sich als treue Hüterin der Menschenrechte, doch in Tat und Wahrheit ist sie eine der kriminellsten Organisationen der Welt. Die London Times berichtete 2018, dass die UNO innerhalb eines Jahrzehnts für mindestens 60’000 Missbrauchsfälle verantwortlich sei und die Täter wurden bis heute nicht belangt. Dass diese entsetzlichen Verbrechen mit Steuergeldern finanziert werden, scheint den meisten nach wie vor egal zu sein.)

Bei seinem letzten Anruf zu Hause erzählte Lance Cpl. Gregory Buckley Jr. seinem Vater, was ihn beunruhigte: Von seinem Sützpunkt aus im Süden Afghanistans konnte er nachts afghanische Polizisten hören, die Jungen, die sie zur Basis gebracht hatten, sexuell missbrauchten.

„Nachts können wir sie schreien hören, aber wir dürfen nichts dagegen tun“, erinnerte sich Gregory Buckley Sr., der Vater des Marines, der ihm davon erzählte, bevor er 2012 im eigenen Stützpunkt hingerichtet wurde. „Mein Sohn sagte, dass seine Vorgesetzten ihm sagten, er solle wegschauen, weil es ihre Kultur ist“, erinnert sich Buckly.

Der zügellose sexuelle Missbrauch von Kindern ist in Afghanistan seit langem ein Problem, insbesondere unter bewaffneten Kommandeuren, die einen Grossteil des Landes beherrschen. Die Praxis heisst Bacha Bazi, wörtlich „Jungenspiel“ und amerikanische Soldaten wurden während der Obama-Administration angewiesen, nicht einzugreifen – in einigen Fällen auch dann nicht, wenn ihre afghanischen Verbündeten Jungen auf den eigenen Militärstützpunkten misshandelten, wie Interviews und Gerichtsakten belegen.

„Der Grund, warum wir hier waren, ist, dass wir die schrecklichen Dinge gehört haben, die die Taliban den Menschen angetan haben, wie sie ihnen die Menschenrechte genommen haben“, sagte Dan Quinn, ein ehemaliger Hauptmann der Special Forces, der einen von den USA unterstützten Milizkommandanten verprügelt hatte, weil er einen Jungen als Sexsklaven an sein Bett gekettet hatte.

Dan Quinn wurde nach einem Kampf mit einem von den USA unterstützten Milizenführer, der einen Jungen als Sexsklaven an sein Bett gefesselt hatte, seines Kommandos für Spezialeinheiten enthoben.

Fazit: Dieser schreckliche Bericht beweist einmal mehr, dass Pädophilie weltweit ein grosses Problem ist, das nicht nur Adelsgeschlechter, Katholiken, Promis und Politiker, sondern auch Muslime betrifft. Da der rituelle Kindesmissbrauch vor allem in „elitären“ Kreisen stattfindet, wird er systematisch unter den Teppich gekehrt. Besonders stossend ist, dass sich die Organisationen, die für das unfassbare Leid verantwortlich sind, meistens mit Steuergeldern finanzieren und viele ahnungslose Steuerzahler faktisch zu Mittätern machen.

Auch sehr bedenklich ist die aktuelle Entwicklung der LGBT-Bewegung, die sich immer deutlicher als Bestandteil der sozialistischen Agenda entlarvt.

Schwule, Lesben und Transen sind in abendländischen Kulturen rechtlich vor Diskriminierung geschützt. Es gibt keinen Grund für Aktivismus, es sei denn, man will eine Minderheit instrumentalisieren um Wahlkampf zu betreiben. Ironischerweise ist ausgerechnet das links-grüne Lager so tolerant, dass es im Zeichen der kulturellen Vielfalt sogar Kinderehen, weibliche Genitalverstümmelungen und das muslimische „Jungenspiel“ toleriert.

https://www.legitim.ch/single-post/2019/06/12/MARINES-packen-aus-Obama-Administration-besch%C3%BCtzte-p%C3%A4dophile-Taliban-Polizisten

Die USA weigern sich, für transnationale Finanziers zu kämpfen

von Thierry Meyssan

Der US-Abzug aus Syrien und Afghanistan sowie der Rücktritt von General Mattis zeugen von der im Gang befindlichen Wende der Welt-Ordnung. Die Vereinigten Staaten sind nicht mehr die ersten, weder wirtschaftlich und noch militärisch. Sie weigern sich, weiterhin nur für die Interessen der transnationalen Finanziers zu kämpfen. Die von ihnen geführten Bündnisse werden sich langsam auflösen, ohne dass ihre ehemaligen Verbündeten den Aufstieg Russlands und Chinas eingestehen.

Donald Trump lehnt es ab, dass seine Mitbürger weiterhin für den imperialen Traum der globalen Finanziers zahlen.

 

Die Ankündigung des teilweisen Abzugs der amerikanischen Truppen aus Afghanistan und ihr gesamter Abzug aus Syrien am 19. Dezember 2018, hat wie ein Donnerschlag geklungen. Ihm folgte am nächsten Tag der Rücktritt von Verteidigungsminister James Mattis. Entgegen der Behauptung der Gegner des Präsidenten Trump, schätzen sich beide Männer und ihre Unstimmigkeit betrifft nicht diese Rückzüge, sondern die Art und Weise, wie man mit ihren Folgen umgehen soll. Die USA stehen vor einer Entscheidung, die einen Bruch markieren und die Welt umstürzen wird.

Vor allem sollte man, um nicht einen falschen Schluss zu ziehen, die Bedingungen und das Ziel der Zusammenarbeit von Trump und Mattis in Erinnerung rufen.

Bei seinem Amtsantritt im Weißen Haus hatte Donald Trump darauf geachtet, sich mit drei hochkarätigen Offizieren zu umgeben, die für die Neu-Ausrichtung der Streitkräfte über genügend Autorität verfügen. Michael Flynn, John Kelly und vor allem James Mattis sind gegangen oder sind in Demission begriffen. Alle drei sind große Soldaten, die schon in der Obama-Ära mit ihrer Hierarchie in Konflikt geraten waren [1]. Sie akzeptierten die von Botschafter John Negroponte eingeführte Strategie nicht, nämlich terroristische Gruppen zu schaffen, die einen Bürgerkrieg im Irak schüren sollten [2]

. Alle drei haben sich mit Präsident Trump dazu verpflichtet, den Dschihadisten die Unterstützung Washingtons zu entziehen. Aber jeder von ihnen hatte eine eigene Vision der Rolle der Vereinigten Staaten in der Welt und ist schließlich mit dem Präsidenten uneinig geworden.

Der Sturm, den die Zwischenwahlen zurückgedrängt hatten, ist gekommen [3]. Die Zeit ist gekommen, die internationalen Beziehungen zu überdenken.

Syrien

Als Donald Trump im April, im Einklang mit seinen Versprechungen, den US-Rückzug von Syrien zur Sprache brachte, hat ihn das Pentagon überzeugt, zu bleiben. Nicht, weil ein paar tausend Mann den Kurs des Krieges umkehren könnten, sondern weil ihre Anwesenheit ein Gegengewicht zu dem russischen Einfluss und eine Unterstützung für Israel war.

Aber die Übergabe der russischen Verteidigungs-Waffen an die syrische arabische Armee, besonders der S-300 Raketen und der ultra-High-Tech-Radargeräte, die durch das automatisierte Managementsystems Polyana D4M1 koordiniert werden, hat das Kräfte-Gleichgewicht auf den Kopf gestellt [4]. Von da an, seit genau drei Monaten, ist der syrische Luftraum unantastbar. Aus diesem Grund wird die militärische Präsenz der USA kontraproduktiv: denn ein Angriff auf dem Boden durch pro-US-Söldner kann nicht mehr von der US-amerikanischen Luftwaffe unterstützt werden, ohne Gefahr zu laufen, Flugzeuge zu verlieren.

Durch den jetzigen Abzug vermeidet das Pentagon ein Kräftemessen und die Demütigung einer unvermeidlichen Niederlage. In der Tat hat Russland den Vereinigten Staaten und danach auch Israel die Herausgabe der Sicherheitscodes der an Syrien gelieferten Raketen verweigert. Das heißt, dass Moskau, nach jahrelanger westlicher Arroganz, die gemeinsame Kontrolle Syriens abgeschlagen hat, der Russland bei der ersten Konferenz von Genf in 2012 zugestimmt hatte und die Washington ein paar Wochen später verletzt hatte.

Darüber hinaus hat Moskau vor langer Zeit bereits festgestellt, dass die Präsenz der USA nach internationalem Recht illegal sei, und dass Syrien das Recht habe sich zu verteidigen.

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General Aharon Haliva kam an der Spitze einer israelischen Delegation am 17. Dezember 2018 nach Moskau. Er informierte seine russischen Amtskollegen über die laufenden Operationen von Tsahal und bat sie um die Codes der syrischen Raketen. Vergebens.

Seine Folgen

Der Entschluss zum Rückzug aus Syrien hat ernste Konsequenzen.

1— Das Pseudo-Kurdistan

Das westliche Projekt der Schaffung eines kolonialen Staates im Nordosten Syriens, der den Kurden zuerkannt werden sollte, wird nicht durchgeführt werden. Übrigens unterstützten immer weniger Kurden dieses Projekt, da sie dachten, dass diese Eroberung mit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung eines Staates, Israel, durch jüdische Milizen im Jahr1948, vergleichbar wäre.

So wie wir es oft erklärt haben, ist Kurdistan nur in den Grenzen legitim, die ihm 1920 von der Konferenz von Sèvres zuerkannt wurden, d. h. in der aktuellen Türkei und nicht anderswo [5]. Die USA und Frankreich zogen noch vor einigen Wochen in Erwägung, ein Pseudo-Kurdistan auf arabischem Boden zu schaffen und es unter Mandat der Vereinten Nationen durch den ehemaligen französischen Außenminister, Bernard Kouchner, verwalten zu lassen [6].

2—Die Cebrowski-Strategie

Das vom Pentagon seit siebzehn Jahren verfolgte Projekt, im „Erweiterten Nahen Osten“, wird nicht realisiert werden. Entworfen von Admiral Arthur Cebrowski, sollte es alle staatlichen Strukturen in der Region zerstören, mit Ausnahme von Israel, Jordanien und dem Libanon [7]. Dieser Plan, der von Afghanistan bis Libyen begonnen wurde und immer noch funktioniert, endet auf syrischem Boden. Es ist damit jetzt Schluss, dass die US-Truppen auf Kosten der Steuerzahler nur für die Interessen der globalen Banker kämpfen, selbst wenn sie US-Amerikaner wären.

3—Die US-amerikanische militärische Überlegenheit

Die postsowjetische, auf der amerikanischen militärischen Überlegenheit basierende Weltordnung ist tot. Dass dies schwer einzusehen ist, ändert nichts an der Tatsache. Die Russische Föderation ist jetzt stärker sowohl in Bezug auf konventionelle (für das Jahr 2015) als auch auf Kern-Waffen (seit 2018 [8]). Die Tatsache, dass die russischen Armeen ein Drittel weniger zahlreich als die der Vereinigten Staaten sind und nur wenige Truppen im Ausland haben, widerlegt die Hypothese eines Moskauer Imperialismus.

Sieger und Besiegte

Der Krieg gegen Syrien wird in den kommenden Monaten aufgrund des Fehlens von Söldnern enden. Die von dem KKR Fund koordinierte Waffen-Lieferung durch einige Staaten kann das Verbrechen hinauszögern, aber gibt keine Hoffnung, den Lauf der Dinge zu ändern.

Ganz zweifellos sind die Sieger dieses Krieges Syrien, Russland und der Iran, während die Besiegten die 114 Staaten sind, die den „Freunden Syriens“ beigetreten sind. Manche haben die Niederlage nicht abgewartet, um ihre Außenpolitik zu korrigieren. So haben die Vereinigten Arabischen Emirate gerade die baldige Wiedereröffnung ihrer Botschaft in Damaskus verkündet.

Der Fall der Vereinigten Staaten ist jedoch komplexer. Die Regierungen von Bush Jr. und Obama tragen die volle Verantwortung für diesen Krieg. Sie sind es, die ihn geplant und im Rahmen einer unipolaren Welt durchgeführt haben. Im Gegensatz dazu hat der Kandidat Donald Trump diesen Verwaltungen vorgeworfen, die US-Bürger nicht zu verteidigen, sondern dem transnationalen Finanzsystem zu dienen. Nach seiner Wahl zum Präsidenten hat Trump nicht aufgehört, die Unterstützung seines Landes für die Dschihadisten zu senken und seine Truppen aus dem Erweiterten Nahen Osten abzuziehen. Er muss daher auch als einer der Sieger dieses Krieges betrachtet werden und wird logischerweise die Verpflichtung seines Landes für Kriegs-Schadensersatz auf die beteiligten transnationalen Konzerne abwälzen können [9]. Es liegt nun an ihm, die Streitkräfte wieder auf die Verteidigung des Territoriums auszurichten, dem ganzen imperialen System ein Ende zu setzen und die US-Wirtschaft anzukurbeln.

Afghanistan

Seit mehreren Monaten verhandeln die Vereinigten Staaten geheim mit den Taliban über die Bedingungen für ihren Rückzug aus Afghanistan. Eine erste Besprechung mit Botschafter Zalmay Khalilzad fand in Katar statt. Eine zweite Runde hat gerade in den Vereinigten Arabischen Emiraten begonnen. Neben den beiden Delegationen der USA und der Taliban beteiligen sich auch Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Pakistan. Eine Delegation der afghanischen Regierung ist auch vor Ort eingetroffen, in der Hoffnung sich anschließen zu können.

Es ist 17 Jahre her, dass die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich Afghanistan überfallen haben, offiziell als Vergeltung für die Anschläge vom 11. September. Aber dieser Krieg folgte auf die Verhandlungen von 2001 in Berlin und Genf. Er zielt nicht darauf ab dieses Land zu stabilisieren, um es wirtschaftlich zu nutzen, sondern darauf, jegliche Form von Staatlichkeit zu zerstören, um seine Ausbeutung zu kontrollieren. Was tatsächlich gemacht wird, da die Situation jeden Tag schlimmer ist als am Tag zuvor.

Denken wir daran, dass das Unglück von Afghanistan während der Carter-Präsidentschaft begonnen hat. Der nationale Sicherheitsberater Zbigniew Brzeziński, appellierte an die Muslimbruderschaft und an Israel, um eine Terrorismus-Kampagne gegen die kommunistische Regierung zu starten [10]. Verstört, wandte sich diese an die Sowjets, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Es folgte ein 14 jähriger Krieg, gefolgt von einem Bürgerkrieg und dann von der Anglo-US-Invasion.

Nach vierzig Jahren währenden Zerstörungen versichert Präsident Trump, dass die US-Militärpräsenz für Afghanistan nicht die Lösung sei, sondern das Problem.

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General James Mattis verpflichtete sich, die US-Streitkräfte von den Dschihadisten zu trennen, aber nicht die Allianz um die Vereinigten Staaten aufzulösen.

Der Platz der Vereinigten Staaten heute in der Welt

Mit dem Abzug der Hälfte der in Afghanistan rechtlich stationierten US-Truppen und all derer, die Syrien illegal besetzen, hat Präsident Trump eines seiner Wahlversprechen gehalten. Er wird noch die dort befindlichen 7000 Mann abziehen müssen.

In diesem Zusammenhang stellt General Mattis eine grundlegende Frage in seinem Rücktritts-Schreiben [11]. Er schreibt: „Eine meiner Grundüberzeugungen war schon immer, dass unsere Stärke als Nation mit der Stärke unseres einzigartigen und umfassenden Systems der Bündnisse und Partnerschaften untrennbar verbunden ist. Obwohl die Vereinigten Staaten die unverzichtbare Nation in der freien Welt bleiben, können wir unsere Interessen nicht wirksam schützen, noch diese Rolle ohne starke Allianzen spielen ohne Respekt gegenüber unseren Alliierten zu zeigen. Wie Sie, sage ich von Beginn an, dass die Streitkräfte der Vereinigten Staaten nicht der Gendarm der Welt sein sollten. Stattdessen müssen wir alle Werkzeuge der amerikanischen Macht nutzen, um die gemeinsame Verteidigung, besonders die effektive Sicherstellung der Führung unsere Allianzen zu sichern. 29 Demokratien haben diese Kraft bewiesen, mit ihrem Engagement nach dem Angriff des 11.September gegen die Vereinigten Staaten auf unserer Seite zu kämpfen. „Die Koalition der 74 Nationen gegen Daesch ist ein weiterer Beweis dafür“ [12].

Das heißt, James Mattis bestreitet nicht die Gültigkeit des Abzugs der US-Truppen aus Afghanistan und Syrien, aber wahrscheinlich das, was folgen wird: Die Zerrüttung der Allianzen rund um die Vereinigten Staaten, und letztlich der mögliche Abbau der NATO. Für den Minister der Verteidigung müssen die Vereinigten Staaten ihre Verbündeten beruhigen, indem sie bei ihnen den Eindruck erwecken, dass sie wissen, was sie tun und sie die Stärksten sind. Egal, ob es wahr ist oder nicht, es geht darum, unter allen Umständen den Zusammenhalt der Bündnispartner aufrechtzuerhalten. Aber für den Präsidenten ist Gefahr im Verzug. Die Vereinigten Staaten haben bereits ihren führenden wirtschaftlichen Platz zugunsten Chinas verloren, und nun ihren ersten Platz auf militärischem Gebiet, an Russland. Man muss aufhören, der Einäugige zu sein, der die Blinden führt und sich zuerst um die Seinen kümmern.

In dieser Sache handelt James Mattis wie ein Offizier. Er weiß, dass eine Nation ohne Verbündete im Vorhinein verloren ist. Während Donald Trump wie ein Unternehmer denkt. Er muss verlustbringende Tochterfirmen abstoßen, die das ganze Unternehmen zu versenken drohen.

Übersetzung
Horst Frohlich
Korrekturlesen : Werner Leuthäusser

[1] Cobra II: The Inside Story of the Invasion and Occupation of Iraq, Michael Gordon & Bernard Trainor, Atlantic Book, 2006.

[2] ISIS is US: The Shocking Truth Behind the Army of Terror, George Washington’s Blog, Wayne Madsen, Webster Griffin Tarpley, Syrian Girl Partisan, Progressive Press, 2016.

[3] „Internationale Beziehungen: die Ruhe vor welchem Sturm?“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 9. Oktober 2018.

[4] „Warum hauen die USA plötzlich von Syrien ab?“, von Valentin Vasilescu, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 20. Dezember 2018.

[5] „Die Kurdistan-Projekte“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 5. September 2016.

[6] „Bernard Kouchner reist illegal in Syrien ein“, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 11. Dezember 2018.

[7] The Pentagon’s New Map, Thomas P. M. Barnett, Putnam Publishing Group, 2004. „Das militärische Projekt der Vereinigten Staaten für die Welt“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 22. August 2017.

[8] “Vladimir Putin Address to the Russian Federal Assembly”, by Vladimir Putin, Voltaire Network, 1 March 2018. „Das neue russische nukleare Arsenal stellt wieder die Bipolarität der Welt her“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 6. März 2018. „Die russische Hyperschall-Verteidigung“, von Valentin Vasilescu, Übersetzung Ralf Hesse, Voltaire Netzwerk, 29. Mai 2016.

[9] „Die transnationalen Konzerne zum Wiederaufbau Syriens verpflichten?“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Korrekturlesen : Werner Leuthäusser, Voltaire Netzwerk, 14. August 2018.

[10] « Brzezinski : „Oui, la CIA est entrée en Afghanistan avant les Russes …“ », par Zbigniew Brzeziński, Le Nouvel Observateur (France) , Réseau Voltaire, 15 janvier 1998. Charlie Wilson’s War: The Extraordinary Story of the Largest Covert Operation in History, George Crile III, Atlantic Monthly Press, 2003.

[11] “Resignation letter from James Mattis”, by James Mattis, Voltaire Network, 20 December 2018.

[12] “One core belief I have always held is that our strength as a nation is inextricably linked to the strength of our unique and comprehensive system of alliances and partnerships. While the US remains the indispensable nation in the free world, we cannot protect our interests or serve that role effectively without maintaining strong alliances and showing respect to those allies. Like you, I have said from the beginning that the armed forces of the United States should not be the policeman of the world. Instead, we must use all tools of American power to provide for the common defense, including providing effective leadership to our alliances. 29 democracies demonstrated that strength in their commitment to fighting alongside us following the 9-11 attack on America. The Defeat-ISIS coalition of 74 nations is further proof.”

 

http://www.voltairenet.org/article204454.html

HERZLICHEN Glückwunsch: Bundeswehr seit 17 Jahren in Afghanistan

Bundeswehr Moorbrand

Geburtstag, könnte man etwas lakonisch gratulieren: Die Bundeswehr geht in ihr 18. Jahr in Afghanistan. Der Militäreinsatz war eigentlich für kürzere Zeit vorgesehen. Für einen Zeitraum, in dem die USA in Afghanistan eine demokratische Regierung etablieren würden. In wenigen Tagen sind Parlamentswahlen. Die Situation ist immer noch sehr kritisch, so die „Berliner Morgenpost“.

20.000 Menschen getötet 

Aktuell sind nach Schätzungen der „International Crisis Group“ insgesamt bis zu 20.000 Menschen in Afghanistan ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer steig demnach sogar, anstatt zu fallen. Die Zahl der Opfer wäre sogar noch größer als in Syrien. Nur sieht fast niemand mehr hin. Wir erinnern:

Am 7. Oktober 2001 griffen sowohl die US-Amerikaner als auch die Briten nach den Anschlägen vom 11. September 2011 in Afghanistan an. Es war vermutet worden, die Täter kämen aus dem Umfeld Osama Bin Ladens, der wiederum habe sich in Afghanistan verschanzt. Darüber hinaus hat sich die Koalition damals gebildet, um das Volk von der Herrschaft der Taliban zu befreien.

Die Bundeswehr stieg schon Ende 2011 mit ein. Sie verlängert jährlich einmal den Einsatz. Fast alle sind dafür, außer den Linken sowie den Grünen, die zumindest einen Ausstieg aus der Aufgabe suchen. Inzwischen sollen auch die Groß-Koalitionäre vorsichtiger oder skeptischer geworden sein. Allerdings hat sich die Situation am Ende nicht geändert. Die Taliban sind teils wieder an der Macht, jedenfalls in einzelnen Regionen. Deutschland schiebt Afghanen zurück nach Afghanistan und lässt die Hilfe also hier zumindest den Menschen nicht angedeihen. Und es gibt Anschläge – sozusagen ohne Unterlass. 465 Anschläge im September – das sind rechnerisch mehr als 10 am Tag.

Einen Erfolg hat die Bundeswehr oder die Regierung errungen: Fast niemand spricht mehr über den Auslandseinsatz. Wir haben uns daran gewöhnt….

https://www.watergate.tv/herzlichen-glueckwunsch-bundeswehr-seit-17-jahren-in-afghanistan/

Terroristen in Südwestsyrien eliminieren sich gegenseitig

Während der Großteil Syriens darauf wartet, dass die Vorbereitungen der syrischen Armee zur Wiederherstellung der staatlichen Ordnung in Südwestsyrien abgeschlossen werden und die Offensive der Armee beginnt, haben „moderate Terroristen“ in der Gegend schon mal damit begonnen, sich gegenseitig zu eliminieren.

Al Masdar News meldete am frühen Abend des heutigen Mittwochs, dass „Dutzende“ Mitglieder der einst von den USA mit ATGM und MANPADS ausgerüsteten Terrorgruppe Jabhat Ansar Al-Islam durch eine Autobombe unbekannter Herkunft in der Provinz Quneitra ums Leben gekommen seien. Arabiana Intel meldete dann weiterhin, dass ein Feldkommandeur der Gruppe von anderen Bewaffneten gefangen genommen wurde, weil er sich mit vielen Dollars im Koffer in Richtung eines syrischen Armeepostens absetzen gewollt haben soll.

Und zwischenzeitlich meldete Arabiana Intel dann auch noch, dass unter dem FSA-Logo operierende Terroristen in Quneitra und Daraa Stützpunkte und Positionen von Jabhat Ansar Al-Islam überfallen, die Bewaffneten der Gruppe gefangen nehmen und sie sich ihre Waffen aneignen.

Unterdessen kursieren Gerüchte, dass Russland und Israel sich in Bezug auf Südwestsyrien geeinigt haben.

Den Gerüchten zufolge soll die Einigung so aussehen, dass die Terroristen aus Südwestsyrien nach Idlib verfrachtet werden, Hisbollah sich von der Demarkationslinie zum zionistisch besetzten Golan in Richtung Damaskus zurückzieht, die US-Besatzungstruppen Tanf verlassen und die syrische Armee all dieses Gelände einnimmt.

Ansonsten hat der ukrainische Geheimdienst SBU heute zugegeben, dass die gestern von ukrainischen Behörden mit großem Getöse bekannt gegebene Ermordung des kreml-kritischen russischen Journalisten Arkady Babchenko lediglich vom ukrainischen Behörden vorgetäuscht worden war, Italiens Präsident Mattarella hat sich entschieden, den unbeliebten IWF-Funktionär Cottarelli erst mal doch nicht gegen den Willen einer überwältigenden Parlamentsmehrheit zum amtierenden Regierungschef Italiens zu ernennen, und Iran und Indien sollen daran arbeiten, ihren Handel zukünftig unter Verzicht auf US-Dollar fortzusetzen.

Als Leseempfehlung des Tages an die der englischen Sprache mächtigen Parteibuch-Leser sei hier folgender Artikel von Pepe Escobar in der Asia Times vorgestellt: „The Syria connection to Iran, Afghanistan and China.“ Pepe Escobar war gerade auf einer Konferenz in Mashhad im Iran, und hat sich da unter anderem mit Saadallah Zarei, einem der führenden strategischen Analysten des Iran, und Komeil, einem in der afghanischen Armee ausgebildeten Mitglied der in Syrien eingesetzten afghanischen Fatemiyoun-Brigaden, unterhalten.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/05/30/terroristen-in-suedwestsyrien-eliminieren-sich-gegenseitig/

Trump verspricht Druck auf Pakistan

 

US-Präsident Trump hat soeben seine mit Spannung erwartete Rede zur künftigen US-Strategie im Krieg in Afghanistan gehalten.

Der Kern der Strategie besteht darin, dass die USA sich unter Trump darauf konzentrieren wollen, den Terrorismus zu besiegen und zu verhindern, dass Terroristen in Afghanistan sichere Orte finden können, von denen aus sie nochmal Attacken gegen die USA wie zu 9/11 organisieren können, so wie das unter der Taliban-Herrschaft in Afghanistan geschehen ist. Trump hat dabei die Möglichkeit angesprochen, dass es sein könnte, irgendwann mit Elementen innerhalb der Taliban zu einer Friedensvereinbarung zu kommen, aber er hat es offengelassen, wann und ob das passiert.

Weiter hat Trump erklärt, dass Terroristen in Pakistan sichere Rückzugsorte haben, und dass er deshalb alle Mittel einsetzen wird, um Pakistan dazu zu bringen, das zu beenden. Weiterhin will Trump im Kampf gegen den Terror in Afghanistan mit allen Nationen gemeinsame Sache machen, die das Ziel der Besiegung des Terrors teilen. Ganz konkret hat er erklärt, er wolle Indien dazu bewegen, sich mehr in Afghanistan zu engagieren. Das ist erstens ein Schlag ins Gesicht von Pakistan und stärkt zweitens die Rolle von Iran, da der indische Zugang nach Afghanistan durch den Iran führt. Ansonsten hat Trump nicht näher ausgeführt, mit wem er in Afghanistan gemeinsame Sache zu machen gedenkt. Praktisch kommen da aber aufgrund der geografischen Lage nur Iran, Russland und China in Frage, und Trump hat von diesen Ländern auch wirklich keines explizit von einer Zusammenarbeit im Antiterrorkampf in Afghanistan ausgeschlossen. Darin, wie die Afghanen ansonsten ihr Land aufbauen und ihren Lebensstil organisieren, will Trump sich nicht einmischen.

 

 

Das klingt geopolitisch gar nicht schlecht. Pakistan dürfte durch den Druck fester in die SCO getrieben werden und neben Indien werden Iran, Russland und China geradezu eingeladen, zum Antiterrorkampf in Afghanistan mehr beizutragen und dabei ihren Einfluss in Afghanistan auszubauen. Das spiegelt die seit einiger Zeit erkennbare US-Strategie in Syrien und Irak wieder, wo die USA sich inzwischen auch auf einen erfolgreichen Anti-Terrorkampf konzentrieren und dabei – obwohl das in Israel großen Ärger erzeugt – geopolitische Ziele wie das Zurückdrängen iranischen Einflusses zurückstellen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/08/22/trump-verspricht-druck-auf-pakistan/

Tontaubenschießen vor Guam erstmal abgesagt

 

Die DVR Korea hat erstmal beschlossen, das Tontaubenschießen vor Guam einstweilen auszusetzen.

Der koreanische Staatschef Kim kann sich rühmen, dass er seine Ankündigung wahrgemacht hat, Pläne für ein Tontaubenschießen nahe Guam begutachten zu wollen.

US-Präsident Trump hingegen kann sich rühmen lassen, dass der Abschreckungseffekt seiner „harten Sprache“ das Einlenken der DVR Korea bewirkt hat. Win-win! Und ansonsten gab es heute beipielsweise noch: „Taliban richtet offenen Brief an Trump“ und „Saudischer Kronprinz will angeblich Kriegseinsatz im Jemen beenden.

Außerdem wurde gestern noch offengelegt, dass die Reisedauer einer Nachricht von Sputnik zur allgegenwärtigen Hasbara rund ein Dutzend Tage beträgt. Ganz plötzlich ist der Hasbara nun aufgefallen, dass Gerhard Schröder Direktor von Rosneft werden könnte.

Bis zur letzten Frau kämpfen: Afghaninnen gehen auf Terroristen los

 

Junge und alte Afghaninnen nehmen Waffen in die Hände, um sich an den Kämpfern der Taliban und der Terrormiliz Daesh (auch IS, „Islamischer Staat“) für den Tod ihrer Nächsten zu rächen, berichtet das russische Portal „Lenta.ru“.

 

„Sie haben zuerst meinen Bruder, dann meinen Cousin, meinen Onkel und meinen Schwiegersohn getötet. In Erinnerung an sie werde ich bis zum letzten Tropfen Blut kämpfen“, sagte die 53-jährige Kommandeurin eines afghanischen Frauenbataillons, Sarmina.

mmer mehr Afghaninnen gehen ihr zufolge an die Front oder werden Polizistinnen. Der Anstieg der weiblichen Kampfbewegung begann im Norden des Landes im November 2016.

Neben jungen Frauen kämpfen auch afghanische Großmütter. Die Anführerin dieser ungewöhnlichen „Todesabteilungen“, Gul Bibi, ist über 90 Jahre alt. Eine persönliche Tragödie brachte sie an die Front. „Taliban und IS haben meine fünf Söhne und vier Neffen getötet“, so die Anführerin.

Ihre „kämpfenden Omas“ greifen Extremisten in der nördlichen Provinz Dschuzdschan an und bekommen dabei keine Hilfe der Behörden. Der Polizeichef Sheru Ali hat das erste Treffen mit Gul Bibi und ihren Kämpferinnen nicht vergessen.

„Die Frauen sind einfach zu mir gekommen und haben gesagt, dass, wenn ich ihnen keine Waffen gebe, sie sich sofort töten, bevor die Taliben oder der IS das tun“, sagte der Polizeichef.

Die Polizisten gaben den Frauen Sturmgewehre und Munition. Seitdem haben die alten Afghaninnen Hunderte Terroristen getötet.

Manche Frauen lernen das Schießen selbst, andere besuchen Kurse bei der Polizei oder studieren sogar an einer Militärakademie. Britische Offiziere eröffneten 2013 bei Kabul eine Akademie, die Militärs nach Vorbild der Royal Military Academy Sandhurst unterrichtet. In diesem Jahr merkten die Lehrer einen ungeahnten Zustrom von Frauen an, die eine Militärausbildung machen und Offizierinnen werden wollen.

„Ich hasse die Taliban und den IS, sie sind Feinde unseres Landes. Ich sterbe lieber, während ich mein Land schütze, als ich mit verschränkten Armen zusehen werde“, meint die 22-jährige Kadettin Nafisa Rassuli.

Manche Militärs und Polizisten sind froh, dass Frauen jetzt im Kampf gegen die Dschihadisten helfen, Afghanistans Behörden reagieren aber eher besorgt.

„Wir werden keine dieser Gruppen unterstützen, bis sie eine unserer legalen Einheiten beitreten“, so der offizielle Sprecher des afghanischen Innenministeriums, Rajib Danish.

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