Skype: Feind hört mit

28.02.2014

Skype hat die Geschäftsbedingungen geändert. Daraus geht hervor, dass der Betreiber jetzt offiziell alles mit hören, aufzeichnen und mitschreiben kann.

 

Nicht dass es noch überraschend wäre. Aber nun wird per AGB-Änderung noch „offiziell“ gemacht, was Skype vermutlich schon seit Jahren praktizieren: Screening aller Kommunikationsinhalte und Metadaten. Die BEGRÜNDUNGEN der AGB-Änderungen von Skype klingen wie immer plausibel / technisch oder organisatorisch bedingt. Missbrauch jedoch ist programmiert.

Ausschnitt Skype AGB

Durch die Nutzung der Software erklären Sie sich damit einverstanden, dass die Inhalte der Kommunikation, die Sie eingeben, an den Empfänger Ihrer Kommunikation übertragen wird und dass Nachrichten und Inhalte, die über Messaging-Funktionen übertragen werden, auf Skype-Servern gespeichert werden können, um (a) Ihre Nachrichten und Inhalte zu übermitteln und zu synchronisieren und (b) Ihnen und Ihren Empfängern zu ermöglichen, die Nachrichten und verwandten Inhalte zu sehen. Nachrichten werden im Allgemeinen so lange von Skype gespeichert, bis Sie eine Nachricht oder Ihr Nachrichtenprotokoll gelöscht haben, sofern nichts anderes gesetzlich erforderlich oder gestattet ist. Skype behält sich das Recht vor, die Inhalte, die in oder über die Software, Produkte und Skype-Websites eingegeben werden, zur Durchsetzung der vorliegenden Bedingungen zu überprüfen.

 

Darüber hinaus kann unsere Software Funktionen enthalten, die Ihnen ermöglichen, … mithilfe eines Kartendienstes Ihre Position grafisch auf einer Karte darstellen zu lassen.

http://www.mmnews.de/index.php/etc/17250-skype-feind-hoert-mit