US-Army: Der grösste Umweltverschmutzer der Welt

Da kann jeder Einzelne noch lange Altglas trennen, Hybridautos fahren oder seine Batterien zurückbringen: Solange die US-Army den Planeten so versaut wie sie es bis anhin tat, ist jede Umweltschutzmühe für die Katz. Täglich verbraucht das US-Militär beinahe 500’000 Barrel Öl am Tag. Doch das ist noch gar nichts zu den radioaktiven und chemischen Verschmutzungen, welche die US-Army rund um den Globus angerichtet hat.

Die grösste Armee der Welt, die US-Army, ist auch der allergrösster Umweltverschmutzer auf Erden. Es sind nicht bloss die 285 Kampf- und Versorgungsschiffe der US-Navy, die ständig im Einsatz sind, sondern auch ebenso rund 4’000 Kampfflugzeuge, 28’000 gepanzerte Fahrzeuge, 140’000 sonstige Fahrzeuge, über 4’000 Hubschrauber, mehrere hundert Transportflugzeuge, 187’493 Transportfahrzeuge, die ständig im Einsatz sind. Daneben gibt es noch rund 80 Atom-U-Boote und Flugzeugträger, die Treibstoff benötigen. Insgesamt sind es 320’000 Barrel Öl. Hinzu kommt noch die Versorgung für die über 1000 Militärbasen rund um die Welt und 6000 Standorten in den USA. Niemand verbraucht soviel Erdöl an einem Tag wie die US-Army.

Das US-Militär ist auch in anderen Bereichen der weltgrösste Umweltverschmutzer und produziert zum Beispiel mehr gefährlichen Abfall als die fünf grössten amerikanischen Chemiekonzerne zusammen. Dazu gehören unter anderem: Abgereichertes Uran, Pestizide, Entlaubungsmittel wie Agent Orange oder Blei aus der Waffenproduktion.

Ausserdem ist die US-Army für gigantische Umweltkatastrophen verantwortlich. In Vietnam ist die Umwelt auch 35 Jahre nach dem Ende des Kriegs immer noch mit Dioxin verseucht. Auch im Irak sind grosse Teile um Falludjah höchst radioaktiv verseucht, die Folge von Atomwaffen, die dort eingesetzt wurden.

Nicht zu vergessen sind die vielen Atomwaffentests im amerikanischen Südwesten und auf den südpazifischen Inseln. Grosse Landstriche an Land und in der See sind mit Radioaktivität verseucht – wo die Uranabfälle entsorgt wurden, ist ungewiss. Sie brauchen also kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie einmal einen Karton einfach in den Müll werfen, statt ihn zu entsorgen.

 

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Monsanto – mit Gift und Genen

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns
„Monsanto Chemical Works“,dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie.
Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt „Monsanto“ auch, dass es zum
umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde,
stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid
„Agent Orange“ her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten
Organismen „Monsanto“-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

Das 1901 in St. Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen
„Monsanto Chemical Works“ war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten
Chemieunternehmen, bevor es zum  mächtigen Agrochemiekonzern wurde.
In der Vergangenheit machte „Monsanto“ mehrfach von sich reden.

Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit
gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist.

Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam,
das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in
der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter dem Namen
Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.