Von Kriegern und Arbeitern

von Analitik

Die Rollen sind klar verteilt. Russland kämpft, China baut.

Militärisch hat sich China nirgendwo eingemischt. Die für Syrien angekündigten 5000 chinesischen Soldaten sind nicht eingetroffen. In chinesischen Gewässern patroullieren weiterhin US-Kriegsschiffe und mehr als Protestnoten hat China nicht aufzubieten. Zum Kontrast erinnere man sich an US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer – Russland hat damals deutlich gemacht, wer Herr im Meer ist. Als eine russische SU sämtliche Elektronik des US-Flaggschiffs lahmgelegt hat und einen Scheinangriff nach dem anderen flog, blieb den US-Matrosen nicht mehr, als es auf ihre Smartphones aufzunehmen und sich später in den Medien auszuheulen. Spüren Sie den Unterschied? USA in chinesischen Gewässern – Chinesen heulen, USA in russischen Gewässern – USA heulen.

Diese Woche hat Russlands General und Verteidigungsminister Schoigu eine mehrtätige Reise nach Süd-Asien beendet (zusammenfassende Berichte). In Myanmar, Laos und Vietnam traf er nicht nur Verteidigungsminister und Generäle, sondern auch Premierminister. Auf der Tagesordnung standen Rüstungsverträge und intensivierte militärische Zusammenarbeit. Eine solche Zusammenarbeit mit Myanmar bedeutet beispielsweise, dass russische Kriegsschiffe in Myanmar anlegen dürfen, wenn sie es nur ein paar Tage vorher ankündigen. Die Erlaubnis gibt es automatisch, nur bitte rechtzeitig bescheid sagen, damit Platz gemacht wird. Das gleiche Recht gilt für Myanmars Schiffe in russischen Häfen. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass Vietnam und Myanmar lange Küsten an den für China kritischen Meeren und Meerengen aufweisen. Womit geklärt wäre, wer an Chinas Südflanke künftig für Ordnung sorgen wird, wenn China es wieder einmal nicht über eine Protestnote hinaus schafft.

Nebenbei hat Schoigu bekannt gegeben, dass der Vertrag über die Lieferung von S-400 Systemen an die Türkei vor kurzem besiegelt wurde. Die Türkei hat damit offiziell die militärische Schirmherrschaft gewechselt, es gibt kein Zurück mehr.

Und China? Chinas Vize-Premier ist dieser Tage in Kiew zu Besuch gewesen, um Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 7 Milliarden Dollar anzukündigen. Russland wird die Ukraine befreien, nachdem der Westen dort alles dem Erdboden gleichgemacht hat. Und China wird dann alles neu bauen. China hat das Geld und die Arbeiter und den Fleiß, um wie verrückt zu bauen. Ein westlicher Experte ahnt sogar wahrhaft Böses voraus:

“An acceptable end state for both countries would likely be a Ukraine that is under Russian political and military influence, is being rebuilt with Chinese funds, and serves as a conduit for Chinese influence to Europe, where Western influence is minimized,” Holcomb said.

Für Russland und China wäre es akzeptabel, so Holcomb, wenn Russland die politische und militärische Kontrolle über die Ukraine bekommt und China dort die Infrastruktur für einen Korridor in die EU aufbaut.

Das identische Bild in Syrien. Russland hat Syrien erkämpft, China wird es aufbauen. Eine chinesische Delegation war beim syrischen Verkehrsminister zu Besuch und hat angekündigt, in den Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur zu investieren.

In Nordkorea wird es genauso sein. Russische Militärs waren vor einigen Wochen dort. Russland garantiert Nordkoreas Schutz, China wird in Nordkorea einen großen Investitionsmarkt vorfinden, nachdem die Wiedervereinigung eingeleitet wird.

Venezuela und Libyen sind weitere heiße Kandidaten für die arbeitsteilige Schirmherrschaft Russlands und Chinas. Das Modell funktioniert prächtig.

http://analitik.de/2018/01/28/von-kriegern-und-arbeitern/

Eingeständnis des IWF und Kriegsgefahr in Europa? Dirk Müller Mr. DAX

Servicewüste Deutschland : Hoffentlich nicht Allianz-versichert ..

Angeblich ist es weitaus teurer, einen neuen Kunden zu gewinnen als einen bestehenden zu halten.
Immer mehr Firmen aus Deutschland unternehmen allerdings große Anstrengungen,
um ihre Kunden zu verärgern. Kennen Sie das ?

Am 6. November 2012 habe ich mit der Deutschen Post ein Paket nach Schweinfurt verschickt.
Es ist dort bis heute nicht angekommen. Am 28. November 2012 habe ich bei der Deutschen Post
einen Nachforschungsauftrag eingereicht und auch die Sendungsverfolgungsnummer angegeben:
JJD140121475673. Drei Mal habe ich inzwischen schriftlich nachgefragt, wo die Sendung geblieben ist.
Keine Antwort. Warum auch. Ich bin doch nur ein nervender Kunde. Hauptsache, die Post hat mein Geld.
Inzwischen gibt mir die Sendungsverfolgung folgende Antwort:

»Hinweis: Ihre Suche ergab leider keine Treffer. Bitte überprüfen Sie die eingegebene(n) Sendungsnummer(n)
oder Sendungsreferenz(en). Es sind ausschließlich Sendungen aus den letzten drei Monaten verfügbar.«
Nach drei Monaten Wartezeit für eine Reklamation erledigt sich aus Sicht der Post der Fall.
Soll der nervende Kunde doch klagen, damit er die der Post anvertraute Ware oder den Gegenwert zurückbekommt.

Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland ganz sicher nicht zu den führenden Servicenationen zählt.
Wir bedienen nun einmal lieber Maschinen als Menschen. Eine interessante Erklärung dafür lieferte der frühere
Wirtschaftsminister Rexroth:

»Wenn Deutsche Maschinen bedienen sollen, dann bekommen sie glänzende Augen. Wenn sie Menschen bedienen sollen,
dann bekommen sie Angst.« Für andere da sein zu wollen, die Grundlage der Service-Einstellung, wird als Aufgabe
der eigenen Freiheit verstanden. Service wird von vielen mit Unterwürfigkeit gleichgesetzt.

Service bedeutet, dem anderen das Leben leichter zu machen.

Im deutschsprachigen Raum tun wir allerdings genau das Gegenteil.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : info.kopp-verlag.de

»Rechtswidrige Verhaltensweisen« bei Krankenkasse: So mobbte die KKH-Allianz besonders teure Mitglieder aus der Kasse

Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen sich nicht die Rosinen unter den
Versicherten als Mitglieder herauspicken – und erst recht keinen zum Austritt
drängen. Eine Kleine Anfrage der Linken an die Bundesregierung ergab: Die
KKH-Allianz hat das trotzdem getan. Und das ist noch nicht alles. Ein Bericht
des ZDF-Magazins »Frontal 21« über angeblich fragwürdige Geschäftspraktiken bei
der KKH-Allianz sorgte Ende Oktober für Aufruhr in der Versicherungsbranche: Mitarbeiter der Krankenkasse sollen kranke – und damit besonders
teure – Versicherte in einer groß angelegten Telefonaktion gedrängt haben, die
Kasse zu verlassen.
Der Versicherer bestritt das, kündigte aber an, die
Vorgänge zu prüfen. Mehr…

Gauck, Merkel und die deutsche Industrie setzen neue EU-Propaganda-Maßstäbe. Sachargumente? Fehlanzeige. „Ich-will-Europa“- das ist das ganze „Argument“

In drei Wochen kommt das Bundesverfassungsgerichtsurteil zum ESM. Dem wachsenden Widerstand der Bevölkerung begegnet die Politik nun mit der Propagandaoffensive „Ich-will-Europa“.  Finanziert von Allianz, BMW, Bosch u.v.a. Getragen von allen wichtigen Verlagshäusern und Fernsehkanälen. Grußwort von der Kanzlerin. Schirmherr: der Bundespräsident. (s. hierzu hier ein Blogbeitrag.)

Setzen wir dieser einfältigen Propaganda etwas Starkes entgegen: Sagen Sie mit einem Klick hier 10 ausgewählten Abgeordneten, daß wir Bürger den ESM nicht wollen und fordern Sie sie auf, Farbe zu bekennen. Oder schicken Sie mit einem Klick hier Ihrem Wahlkreisabgeordneten eine individuelle Anfrage. Der Widerstand wirkt. Wir haben die Abgeordneten schon „sensibilisiert“. Aber solange der ESM nicht vom Tisch ist, muss der Widerstand dagegen weitergehen und weiter wachsen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wenn nicht wir, wer dann?

Danke für das Mitmachen sagt herzlich Ihre

Beatrix von Storch

P.S. Allianz, BMW, Bosch, Schering u.v.a. finanzieren die Euro/EU-Propaganda. Spenden Sie 3 Euro, damit wir dieser Macht entgegentreten können. Spenden Sie bitte hierDanke!

Nächste Anti-ESM-Demo am 8.9. um 11:30 Uhr in Karlsruhe (Marktplatz). Kommen Sie zahlreich. (Details hier)

Deutsche sollen Auflösung der eigenen(?) Republik zustimmen

Ich hatte ja am 02.11.11 bereits Lunte gerochen…

Für wie bescheuert werden die Deutschen denn gehalten? Sie werden dem genau so wenig zustimmen, wie sie der Abschaffung der DM zugestimmt hätten – wären sie jemals zur Abstimmung aufgerufen gewesen.

Voraussetzung ist natürlich, daß sie wirklich wissen, über was sie da abstimmen und nicht so dusselig oder ignorant sind, wie ihre “Volksvertreter”, die großteils nicht einmal wußten, über was sie beim ESM abstimmten.

In der kommenden Volksabstimmung sollen sie nicht nur der Auflösung der eigenen Republik zustimmen, sondern – damit verbunden – auch, daß sie dann beherrscht werden von nie gewählten oder demokratisch legitimierten Einzelpersonen und internationalen Organisationen, wie dem Gouverneursrat und Direktorium der vorgesehenen internationalen ESM-Organisation.

Derzeit wird eine teure Werbekampagne vorbereitet/gestartet, um den Deutschen einzuhämmern, daß sie ja zugunsten der Wirtschaft (und nicht zu ihrem eigenen Gunsten) bei der Volksabstimmung wählen.

Wer alles dahintersteckt (und etwas davon hätte?!):

Die Namen der Stiftungen, welche – unter anderem – die Propaganda-Kampagne “Ich will Europa” finanzieren, lauten wie folgt:

Allianz Kulturstiftung Bertelsmann Stiftung BMW Stiftung Herbert Quandt Gemeinnützige Hertie-Stiftung Körber-Stiftung Robert Bosch Stiftung Schering Stiftung Schwarzkopf-Stiftung “Junges Europa” Stiftung Genshagen Stiftung Mercator Stiftung Zukunft Berlin

Außerdem werden noch Prominente, wie bspw. Helmut Schmidt (Bilderberger und Teilnehmer am “Bohemian Groove“) auf die große Bühne geschickt, um die Menschen einzulullen.

Man darf gespannt sein, wieviele des BRD Personals (siehe PERSONALausweis) bereits aufgewacht sind und inzwischen klar sehen, was gespielt wird. Sie werden sich entsprechend bei der Abstimmung verhalten.

Ich stimme für die Beibehaltung des Nationalstaats sowie einer wirklichen Abstimmung über die Inhalte des Grundgesetzes sowie einer europäischen Verfassung. Ich stimme also dagegen, daß Deutschland/die BRD als Nation völlig aufgelöst wird und lediglich ein Teil im großen Konglomerat Europa sein wird – vor allem weiterhin der ZAHLENDE Teil!

Wer kontrolliert eigentlich die Stimmenabgabe und – auszählung?

Doch nicht etwa Computer???

Bis demnächst – Fritz

Siehe auch: Denkland

https://ssl-101758.1blu.de/2012/08/24/deutsche-sollen-auflosung-der-eigenen-republik-zustimmen/

Angriff auf die Deutschenfeindlichkeit

Zu den unbequemen Wahrheiten der Integrationsdebatte gehört die in sozialen Brennpunkten offen, und vielfach auch gewaltsam demonstrierte Deutschenfeindlichkeit. Diese Wahrheit wird leider nur zu oft verschwiegen. Und wenn sie doch jemand einmal ausspricht, setzt er sich den Attacken einer breiten Allianz aus rot-grünen Politikern und den Vertretern all jener Verbände aus, die Menschen mit ausländischen Wurzeln vertreten wollen.

Nun hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU), die Deutschenfeindlichkeit an Berliner Schulen angeprangert. Das ist mutig, denn auch in ihrer Partei haben in den vergangenen Jahren immer mehr Politiker die Augen vor den Missständen verschlossen. Motto: Was nicht sein darf, das kann nicht sein.

Leider ist es aber doch so. Zwei Berliner Lehrer haben dies mehr als deutlich belegt. Ihren Aufsatz in einer Lehrerzeitung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nahm Ministerin Böhmer zum Anlass ihrer mehr als berechtigten Intervention.

Quelle; der ganze Artikel mit der Feststellung wer die Täter sind und in welche Richtung Integration läuft: hier Der Kommentarbereich des Artikels wurde übrigens bei Welt online gesperrt.

http://blaulicht-blog.net/?p=4066

Allianz: DM verantwortungslos

Allianz-Chef:  „Eine Rückkehr zur D-Mark wäre verantwortungslos. Deshalb sollten wir alle solche Gedankenspiele beenden.“ Deutsche Wirtschaft würde in Depression stürzen. – Lebensversicherungen sind laut Diekmann trotz Euro-Krise sicher.

 

Ein Ende des Euro würde nach Berechnungen der Allianz zu gewaltigen Wohlstandsverlusten in Deutschland führen. „Wir haben die Rückkehr zur D-Mark ökonomisch durchgerechnet. In diesem Szenario würde Deutschland in eine tiefe Depression abrutschen, das Bruttoinlandsprodukt würde eine Zeit lang mit zweistelligen Raten schrumpfen, am Ende könnten über vier bis fünf Jahre 25 Prozent des BIP verloren sein“, sagte Vorstandschef Michael Diekmann im Interview mit der Zeitung „Welt am Sonntag“. Eine Rückkehr zur nationalen Währung wird von einigen Ökonomen immer wieder ins Spiel gebracht. Er hielte s für grundfalsch, die europäische Einigung und die Währungsunion zurückdrehen zu wollen, betonte Diekmann. „Eine Rückkehr zur D-Mark wäre verantwortungslos. Deshalb sollten wir alle solche Gedankenspiele beenden.“

 

Allerdings braucht die Euro-Zone nach Diekmanns Ansicht eine neue Strategie, um ihre Krise zu überwinden. „Entscheidend ist für mich, dass wir aus dem Zustand eines permanenten Provisoriums rauskommen und dass es eine klare Vision gibt. Wir kennen das Zielbild für 2020 im Moment nicht“, sagte der Allianz-Chef der Zeitung. Eine solche Vision sei aber nötig, um die Verunsicherung der Märkte zu beenden. Dieses Zielbild sollte für Diekmann mehr und nicht weniger Europa bedeuten: „Aus meiner Sicht spricht alles für eine stärkere politische Union. Das wird nur mit mehr gemeinsamer Haftung und Finanzierung gehen.“ Gleichzeitig müsse es aber Grenzen dafür geben, wie sehr ein Land für andere haftet. „Wer anderen hilft, muss auch eine Möglichkeit zur Kontrolle haben. Anders ist ein solches Modell gar nicht mehrheitsfähig.“

 

Ob am Ende ein Fiskalpakt oder gar ein gemeinsamer europäischer Haushalt steht, ist für Diekmann nicht ausgemacht. „Die Frage ist, von welchem Modell man die Bevölkerung in Europa überzeugen kann“, sagte der Allianz-Chef. Es brauche einen politischen Prozess, der die Menschen mitnehme. „Die EU war über Jahrzehnte vor allem eine Konstruktion der Eliten. Das ist jetzt vorbei, auf diesem Weg kommen wir nicht weiter.“ Einen Masterplan von Wissenschaftlern oder Unternehmern würde von den Menschen nicht akzeptiert werden.

 

Eine kurzfristige Vergemeinschaftung der Schulden würde Europa jedenfalls nicht helfen, stellte Diekmann klar. „Eurobonds würden derzeit die Investoren sicher nicht überzeugen, da bin ich voll und ganz der Meinung der Bundeskanzlerin“, sagte er. Die gemeinsamen Anleihen wären zum jetzigen Zeitpunkt nur eine kurzfristige Lösung der Finanzierungsprobleme einzelner Staaten, ohne die Strukturen zu verändern.

 

Für die Krisenländer empfiehlt Diekmann weder Sparen um jeden Preis noch eine Haushaltssanierung über überzogene Steuern. „Bisher war die Botschaft: Hilfe gibt es nur gegen harte Sparauflagen, auch wenn es das Land in die Rezession führt. Das war keine befriedigende Lösung“, sagte er im Interview. Entscheidend sei, dass Europa als Standort wieder attraktiv werde. „Dazu gehört zum Beispiel auch, dass wir uns Obergrenzen für die Besteuerung setzen“, betonte Diekmann. „Niemandem ist geholfen, wenn die Regierungen über horrende Steuererhöhungen die Etatlücken schließen, dann aber das Wachstum wegbricht.“

 

Trotz der Krise hält Diekmann die deutsche Lebensversicherung für ein zuverlässiges Anlageprodukt. „Unsere deutsche Lebensversicherung ist sicher und attraktiv für all jene, die mit einem Anlageprodukt das Wissen eines großen Investors wie der Allianz nutzen wollen und zusätzlich einen Versicherungsschutz wünschen.“ Was aber passiert, wenn der Euro doch auseinanderfällt und die Wirtschaftsleistung, wie von der Allianz prognostiziert, zweistellig einbricht, wollte Diekmann nicht präzisieren: Nicht jedes Extremszenario sei auch realistisch. „Wir erwarten weder ein Auseinanderbrechen der Währungsunion noch den Zahlungsausfall eines weiteren Euro-Landes. Im Zweifel wird die Europäische Zentralbank alles dafür tun, um solche Liquiditätsengpässe zu vermeiden.“

 

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10367-allianz-dm-verantwortungslos

Der Staat als Dieb

Der Staat kann nicht mit Geld umgehen. Vieles, was sich hinter Begriffen wie Sparpaket, Wachstumpakt oder Marshallplan versteckt, ist nichts anderes als der Versuch, über Steuererhöhungen und über zusätzliche Verschuldung Geld umzuverteilen: Von privaten Einkommen in den öffentlichen Sektor. 

 

von Roland Klaus

Es ist eine interessante Allianz, die sich vor wenigen Tagen zu einem Gastbeitrag im Handelsblatt zusammengefunden hat: Frank Schäffler, der Euro-Dissident der FDP und Richard Sulik, der ehemalige Parlamentspräsident der Slowakei. Er und seine Partei waren es, die mit ihrem Nein zur Aufstockung des Euro-Rettungsschirms EFSF im vergangenen Herbst die EU-Regierungschefs gehörig ins Schwitzen brachten. Damals sah es für wenige Tage so aus, als könne die Lawine immer höherer Rettungsgelder ausgerechnet von der kleinen Slowakei gebremst werden.

 

Das Ende vom Lied ist bekannt. Sulik trat letztlich zurück, die Slowakei stimmte doch noch zu und gut ein halbes Jahr später sind die Probleme nicht geringer geworden, lediglich die Summen, die im Feuer stehen, sind deutlich größer.

 

Nun also zeigen Sulik und Schäffler in einfachen Worten auf, was Europa von der Slowakei lernen kann. Ihre Kernbotschaft ist von Politikern selten zu hören und wird dadurch umso wertvoller. Sie lautet: Der Staat kann nicht mit Geld umgehen. Vieles, was sich hinter Begriffen wie Sparpaket, Wachstumpakt oder Marshallplan versteckt, ist nichts anderes als der Versuch, über Steuererhöhungen und über zusätzliche Verschuldung Geld umzuverteilen: Von privaten Einkommen in den öffentlichen Sektor.

 

Aber der Staat hat in der Vergangenheit schon unzählige Male bewiesen, dass er nicht mit Geld umgehen kann. Weder als Unternehmer – die Beteiligung Baden-Württembergs am Energieversorger EnBW kurz vor der Energiewende ist nur ein Beispiel in einer langen unheilvollen Liste – noch als Ankurbeler der Konjunktur. „Privatinvestitionen erfolgen gerade deshalb nicht, weil sie keine Rendite abwerfen“, so Schäffler und Sulik. „Was Privatinvestoren nicht schaffen, kann der Staat auch nicht besser.“

 

Interessant ist, dass die Slowaken einen anderen Weg gegangen sind. Sie haben ihre Sozialpolitik entschlackt, den Arbeitsmarkt reformiert und die Alterssicherung auf eine private Säule gestellt. Die Besteuerung erfolgt über eine sogenannte Flat-Tax von 19 Prozent. Etliche dieser Maßnahmen waren für die Slowaken weder einfach noch schmerzlos. Umso bemerkenswerter ist, dass sie von der Bevölkerung mitgetragen wurden, ohne dass die politisch Verantwortlichen in die Wüste geschickt wurden. Im Ergebnis steht die Slowakei heute deutlich besser da als viele andere EU-Länder. Die Staatsverschuldung liegt bei nur knapp über 40 Prozent des BIP, obwohl in den Krisenjahren 2009 und 2010 erhebliche Haushaltsdefizite anfielen. Die Wirtschaft ist nach einem Rückschlag in 2009 in den vergangenen beiden Jahren wieder deutlich gewachsen.

 

Aus diesen Erfahrungen leiten Schäffler und Sulik drei Ratschläge ab, die ihrer Meinung nach die Voraussetzung für ein marktwirtschaftliches und dadurch wachstumsstärkeres Europa sind.

 

  1. Wirtschaftliche Eigenverantwortung statt europäischer Umverteilung, denn Umverteilung verhindert Reformen.
  2. Europäischer Steuerwettbewerb statt harmonisierter Steuern: Dadurch soll der ausufernde Zugriff des Staates ins Private gestoppt werden.
  3. Das Verlustprinzip der Marktwirtschaft: Das bedeutet das Ende (oder zumindest eine massive Reduzierung) der Rettungsschirme für Banken und Staaten. Wer pleite ist, soll pleite gehen dürfen.

So klar und nachvollziehbar diese drei Punkte auch erscheinen – in der politischen Praxis sind wir leider meilenweit entfernt. Ganz im Gegenteil: Die Weichen sind immer stärker auf Transferzahlungen, finanzielle Repression der Bürger und europäischen Zentralismus gestellt.

 

www.wirtschaftliche-selbstverteidigung.de