Schlagwort-Archive: Anti Reichsdeppen
Stasi 2.0, Doktor Schäuble (Musik:die bandbreite)
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
George Orwell’s „1984“ war gestern !
Überwachungsstaat deluxe heute ?! Der Staat weiß jetzt alles?
„Niemand hat die Absicht einen Überwachungsstaat zu errichten“ ?
Nein zu:
* Speicherung sämtlicher Telekommunikationsdaten aller Bürger für
mindestens ein halbes Jahr
* Biometrische Daten in Pässen und Ausweisen
* Heimliche Online-Durchsuchung auf privaten PCs
* Nutzung der Maut-Daten für die Verbrechensbekämpfung
* Kameraüberwachung an immer mehr öffentlichen Plätzen
* Änderung des Grundgesetzes, um weitere Sicherheitsgesetze durchzudrücken
* Lebenslange – und bis über den Tod hinausgehende – Steueridentifikationsnummern
für jeden Bürger
* Sammlung von Körpergeruchsproben
* Unterbindungsgewahrsam von Globalisierungskritikern
usw.
Gruß an den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung den Chaos Computer Club,
die Bandbreite und alle die sich mit dem Thema auseinandersetzen.
Für Bürgerrechte und Datenschutz eintreten !!!
Trümmerfrauen
Die wahren Helden des deutschen Wiederaufbaus!
Als Trümmerfrauen werden die Frauen bezeichnet, die nach dem Zweiten Weltkrieg die deutschen und österreichischen Städte von den Trümmern der zerbombten Gebäude befreiten. Sie schufen damit die Grundvoraussetzung für den Fortbestand der Innenstädte.
Statistisch waren Trümmerfrauen zwischen 15 und 50 Jahre alt, weil die alliierten Besatzungsmächte Befehle herausgegeben hatten, wonach alle Frauen zwischen 15 und 50 Jahren sich zu dieser Arbeit zu melden hatten. Das Kontrollratsgesetz Nr. 32 vom 10. Juli 1946 hob frühere Arbeitsschutzbestimmungen der Frauen dafür teilweise auf. Unter den Trümmerfrauen waren (statistisch) auch meist Witwen mit ein bis zwei Kindern, weil es laut Bevölkerungsstatistik von 1945 rund 7 Millionen Frauen mehr als Männer in Deutschland gab.
Im Krieg waren etwa vier Millionen Wohnungen in Deutschland durch alliierte Luftangriffe zerstört worden und zahlreiche Fabriken lagen in Trümmern. Schätzungen zufolge gab es in Deutschland nach Kriegsende mehr als 400 Millionen Kubikmeter Schutt.
Firmen, die die Aufträge zur Trümmerbeseitigung in den deutschen Städten erhielten, führten die Trümmerfrauen im Arbeitsbuch als Bauhilfsarbeiterin, Trümmerarbeiterin oder Arbeiterin für Enträumungsarbeiten. Die hauptsächliche Arbeit bestand im Abriss stehen gebliebener Gebäudeteile mit Handwinden oder Spitzhacken, selten kam schwerere Technik zum Einsatz. Nach dem Abriss mussten Wandteile soweit zerkleinert werden, dass die Ziegelsteine, ohne diese zu beschädigen, abgetrennt werden konnten, die dann für Reparaturen oder Neubauten wiederverwendet werden konnten. Die Ziegelsteine wurden in einer Personenkette von Hand zu Hand aus den Ruinen an den Straßenrand weitergereicht, dort wurden sie auf Holzböcken oder anderen festen Unterlagen abgelegt und mit einem Maurer- oder Putzhammer von den Mörtelresten befreit. Danach wurden die gesäuberten Steine aufgeschichtet. Die Vorgaben waren: 16 Stück in einer Fläche (4 x 4), jeweils 12 Schichten übereinander und abschließend ein Mittelhäufchen von 8 Stück, sodass Stapel von 200 Steinen entstanden, deren Standsicherheit gewährleistet war und die Abrechnung der Leistung sich übersichtlich gestaltete. Zum Wiedereinsatz kamen zusätzlich halbe Ziegel, Balken, Stahlträger, Herde, Waschbecken, Toilettenbecken, Rohre und anderes. Schutt wurde von den Frauen auf Schubkarren, Pferdewagen, Feldeisenbahnen (den Trümmerbahnen), Lastwagen oder Arbeitsstraßenbahnen abtransportiert. Die nicht mehr verwendbaren Ziegelsteinbruchstücke kamen auf große Lagerflächen, wo dann die Trümmerberge wuchsen, oder sie wurden in Ziegelmühlen (die auch Trümmeraufbereitungsanlagen, Brecheranlagen, Trümmerverwertungsanlagen genannt wurden) zerkleinert, die häufig in der Nähe der Ruinengrundstücke aufgebaut wurden. Das entstandene Mehl oder Granulat kam beim Zuschütten von Bombenkratern, im Straßenbau, beim Ausbau von Wasserstraßen oder bei der Herstellung neuer Mauersteine zum Einsatz.
Neben der beruflich tätigen Trümmerfrau gab es auch Freiwillige, die die Trümmerfrauen bei ihrer Arbeit unterstützten. Sie arbeiteten bei jedem Wetter, in Arbeitsgruppen von 10 bis 20 Personen, die Kolonnen genannt wurden.
Von 16 Millionen Wohnungen in Deutschland waren etwa 25 Prozent total zerstört und etwa gleich viele stark beschädigt. Die Hälfte aller Schulgebäude war nicht nutzbar und rund 40 Prozent der Verkehrsanlagen unbrauchbar.
In der Sowjetischen Besatzungszone wurde 1951 das Nationale Aufbauwerk gegründet, das die Arbeit der Trümmerfrauen koordinierte.
In der Bundesrepublik wurden die Enttrümmerungsarbeiten als Notstandsarbeiten weitergeführt.
Blockupy Frankfurt 17.05.2012
Steht auf und wehrt euch !!!
Wenn Ihr das nicht tut , werden euch eure Kinder fragen :
Mama , Papa :
Ihr habt es gewusst , Warum habt ihr nichts dagegen getan !!!
ICH WILL; DAß IHR WÜTEND WERDET ! ! ! !
Statements zum kompletten Versammlungsverbot der Stadt Frankfurt während der #Blockupy-Aktionstage
Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes grundrechtlich geschütztes Gut.
Das Recht, sich unter freiem Himmel zu versammeln, stellt das Funktionieren
unserer Demokratie sicher. Wird es unangemessen eingeschränkt oder gar ausgesetzt,
ist unsere Demokratie in hohem Maße gefährdet.
Die Frankfurter Behörden nehmen die Angst vor Unruhen und Krawallen zum Anlass,
um selbst eine Kranzniederlegung der Frankfurter Jusos im Gedenken der schwulen Opfer
des Naziregimes am internationalen Tag gegen Homophobie zu verbieten.
Ganz abgesehen davon, dass eine solche restriktive Verbotspolitik auch strategisch
zur Vermeidung von Krawallen nicht förderlich ist, da sie die Empörung gerade anheizt
und gewaltbereite Einflüsse innerhalb von friedlichen Gruppierungen stärkt,
kann ein solches Totalverbot von Versammlungen nicht hingenommen werden.
Wenn die Frankfurter Behörden aufgrund einer von langer Hand angemeldeten Großdemonstration
überfordert sind, einen friedlichen Ablauf sicherzustellen, dann müssen sie Unterstützung
aus anderen Bundesländern anfordern. Es kann jedoch nicht sein, dass Schwächen in den
Sicherheitsbehörden dazu führen, dass Grundrechte in diesem Umfang außer Kraft gesetzt werden.
Von Johannes Ponader