Krieg der Patente

 

Wer ein Patent erhält, darf 20 Jahre lang exklusiv seine Idee verwerten.

Doch viele der „Erfindungen“, scheinen äußerst zweifelhaft. Mittlerweile
stecken hinter all den Dingen, mit denen wir uns tagtäglich umgeben,Patente.

Hannah Prinzler deckt anhand unterschiedlicher Fallgeschichten
auf, wie das Patentsystem systematisch ad absurdum geführt wird.

Microsoft gegen Google, Apple gegen Nokia, Samsung und HTC, Motorola gegen
Apple, Oracle gegen Google: Patentklagen sind in der IT-Industrie in den
vergangenen Jahren in Mode gekommen. Wir befinden uns mitten in einem
globalen Krieg, in dem Patente als strategische Waffen eingesetzt werden.

Technologiekonzerne wie Apple und Google geben jedes Jahr mehr Geld
für Patente aus, als sie in die Entwicklung neuer Produkte investieren.

Sie wollen sich damit die Marktherrschaft sichern.

Als die Filmemacherin Hannah Prinzler erfährt, dass in Amerika mittlerweile
auch Patente auf menschliche Gene erteilt werden, fragt sie sich, ob da nicht
etwas schief läuft mit dem Patentsystem, und begibt sich auf eine Suche nach Antworten.

Hacker blamieren Apple: Fingerabdruck ist als Schutz ungeeignet

Eine kleine Fingerübung des Chaos Computer Clubs fördert zu Tage. Der angebliche Schutz des neuen iPhone durch einen Fingerabdruck ist ein Witz. Der Chaos Computer Club sagt: Die neue Technologie dient nur zur Überwachung.

 

Hacker des Chaos Computer Club zeigen, wie man mit einfachen Mitteln einen falschen Fingerabdruck herstellen und das iPhone austricksen kann. (Screenshot: star bug)

Hacker des Chaos Computer Club zeigen, wie man mit einfachen Mitteln einen falschen Fingerabdruck herstellen und das iPhone austricksen kann. (Screenshot: star bug)

Hackern des Chaos Computer Clubs (CCC) ist es mit einfachsten Mitteln gelungen, die neue Fingerabdruck-Sperre des neuen iPhone 5s zu umgehen. Dazu genügte ein Fingerabdruck, den sie von einer Glasoberfläche abfotographierten.

Die Sperre des iPhone 5s kann mit wenig Mühe umgangen werden, berichtet der CCC. Biometrische Daten seien zur Verhinderung eines unberechtigten Zugriffs vollkommen ungeeignet, so die CCC-Hacker. Diese hatten schon in der Vergangenheit gezeigt, wie einfach ein künstlicher Fingerabdruck hergestellt werden kann.

„Tatsächlich hat der Sensor von Apple nur eine höhere Auflösung im Vergleich zu bisherigen Sensoren. Wir mussten nur die Ganularität unseres Kunstfingers ein wenig erhöhen“, so der Hacker mit dem Pseudonym starbug. „Fingerabdrücke hinterlassen wir überall, und es ist ein Kinderspiel, gefälschte Finger daraus zu erstellen.“

Zuerst wird der Fingerabdruck von einer Glasfläche abfotografiert. Das Foto wird dann am Computer bearbeitet und auf eine Folie gedruckt. Auf das Druckbild wird dann hautfarbene Latexmilch oder weißer Holzleim aufgetragen. Durch die Drucklinien entsteht in dem aufgetragenen Material ein Fingerabdruckbild. Wenn man den getrockneten Abdruck dann anhaucht, kann man damit das iPhone entsperren.

„Die Öffentlichkeit sollte nicht länger von der Biometrie-Industrie mit falschen Aussagen an der Nase herumgeführt werden. Biometrie ist geeignet, um Menschen zu überwachen und zu kontrollieren, nicht um alltägliche Geräte vor dem Zugriff zu sichern“, sagt Frank Rieger, Sprecher des CCC.

iPhone-Benutzer sollten vermeiden, sensible Daten nur mit ihrem Fingerabdruck zu sichern, so der CCC. Dabei gehe es nicht nur darum, dass der Fingerabdruck so leicht gefälscht werden kann. Auch kann man sehr leicht dazu gezwungen werden, sein Telefon zu entsperren, etwa wenn man festgenommen wird.

Mit Fingerabdruck-Technologie gewinnen die Kunden keine Sicherheit. Sie liefern sich jedoch auch einer zusätzlichen Überwachung aus. Denn die Geheimdienste haben Zugriff auf die Handys und legen möglicherweise bereits Datenbanken mit den Abdrücken der Bürger an (mehr hier).

Nach Angaben von Apple wurden in den ersten drei Tagen seit Verkaufsbeginn bereits 9 Millionen neue iPhone 5s und 5c gekauft. Die Aktie des Konzerns schoss daraufhin am Montag zwischenzeitlich um 3 Prozent in die Höhe.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/23/hacker-blamieren-apple-fingerabdruck-ist-als-schutz-ungeeignet/

Ein Kommentar zu „US-Regierung zapft Kundendaten von Internet-Firmen an“

Ein Lächeln und ein Nachdenken

Zuerst das Lächeln … fast schon ein Grinsen, denn alle Dementi klingen vom Wortlaut fast identisch,
als habe der Pressesprecher sie von einem NDA (Non Disclosure Agreement) abgelesen, zu dem die NSA
das jeweilige Unternehmen verdonnert hat. Keinem aufgefallen? Das hört sich alles so gleichgeschaltet
an, dass es schon fast wieder eine Bestätigung ist.

Jetzt der nachdenkliche Teil :

Wer genau steckt dahinter und wem nutzt es, den weltweiten Datenverkehr einzusacken, abzuspeichern,
zu analysieren, zu filtern, zu ordnen … Der US Regierung? Dem Geheimdienst? Dem Senat?

Ich möchte einmal schlichtweg behaupten, alle Politiker sind nur Hampelmänner, wissen vermutlich nichts davon.
Dann die NSA? Sicher, die bräuchte man für solch einen globalen Komplott. Jemand muss ja die Daten abzapfen
und irgendwo abspeichern. Aber dann? Wohin geht das – wie auch immer geartete Ergebnis? Welcher Plan steckt
dahinter und welche Personen oder Institutionen würden davon profitieren?

Habt ihr euch schon einmal Gedanken gemacht, das diese unbekannte „Datenkrake“, die da irgendwo lauert, mächtig
genug, um alle aufgelisteten Großfirmen zu vergattern, locker in der Lage wäre, solch ein „Progrämmchen“ wie
Facebook, mit dem sie freihaus alle Daten der jungen Generation geliefert bekommen, zu entwickeln und zu veröffentlichen?

Man setzt einen Zuckermann-Hampel als Erfolgsstory ein, alle glauben es, beim Börsengang wird alles rückfinanziert
und man hat fortan alle Daten gespiegelt auf den NSA Servern? Woher hatte Zuckerberg denn die ganze Knete,
um dieses Facebook überhaupt zu dieser Größe aufzubauen?

Also ich würde als Geheimdienstler auf solch eine abgedrehte Idee kommen.
Nur fürchte ich, die Realität ist noch viel abgedrehter und erschreckender.

Nehmt als Beispiel den Skype „Skandal“. Da wurden nachgewiesenerweisemURLs angefahren, nachdem sie
überSkype verschickt wurden. Es wurdem also mitgelesenund eine Aktion eingeleitet.

Nach den letzten Nachrichten sollte auch dem letzten im Forum klarm sein,
das folgende Annahmen sehr wahrscheinlich sind  :

1.
Der komplette eMail Verkehr wird (vermutlich von mehreren Diensten)analysiert.

2.
Fast jeder Rechner, der am Netz hängt, dürfte schon längst angreifbar sein, vermutlich kann man
die Platten beliebig auslesen und/oder Content platzieren.

3.
Die Abhörkanäle reichen vermutlich bis in die Prozessorarchitektur. Ein unbeklanntes Protokoll,
dass keiner kennt und nach dem niemans schaut. Unauffällig – ein Backdoor.

4.
Bestimmt sind ouch alle Router betroffen, Firewalls haben Durchgänge fürs Lauschen.

5.
WLan Protokolle sind zwar verschlüsselt, aber das hilft alles nichts, wenn man den Schlüssel kennt.

So langsam wird mir klar, wie naiv wir doch alle sind.

Haben wir wirklich geglaubt, in dieser so abgef**** Welt, lassen gewisse Staaten oder
Personen/Organisationen mit Macht ein annonymes und freies Internet zu?????

Quelle des Kommentars : heise.de/newsticker/foren

Den Artikel findet Ihr hier : heise.de

stoersender.tv, Episode 3 : Die Herren der Welt

Die Macht eines Louis XIV. kann man mit dem Einfluss, den ein Welt-Konzern hat,
überhaupt nicht vergleichen, denn der absolutistische König würde dabei ziemlich abstinken.

Es gibt zwei Rechtssysteme in unseren Demokratien:

Das Eine gilt für das Arbeitsheer der Angestellten, Mittelständler und Lohnsklaven, das Andere
gilt für die Elite der Transnationalen Konzerne. Letzteres definieren sie selbst.

Sie können zudem in Diktaturen und besonders schwachen Demokratien Menschen und Natur blindwütig
ausbeuten und müssen auf die Gewinne, die sie dabei machen, kaum Steuern zahlen.

Und es führt dazu, dass die Konzerne Menschen und Natur blindwütig ausbeuten dürfen, überall dort,
wo die Demokratie noch schwächer ist als bei uns oder überhaupt nicht vorhanden ist.

Die Firma Apple zahlt außerhalb der USA genau 1,9 % Steuern. Einskommaneun Prozent!
Für diese Leistung haben wir Apple, das seinen Hauptsitz in München hat, die russische Staatsbürgerschaft
ehrenhalber verliehen. Die Festrede hielt Wladimir Kaminer, „privat ein Russe“.

Derweil hetzen manche Medien und Politiker Hartz-IV-Empfänger und Minijobber gegeneinander auf.
Das freut die Konzerne, weil keiner sich darum kümmert, was sie so treiben.

Aufstand gegen Apple / Foxconn in Taiyuan (China)

Nach gewalttätigen Unruhen unter seinen Arbeitern hat der weltgrößte
Elektronik-Auftragsfertiger Foxconn am Montag eines seiner großen Werke
in China schließen müssen. In der Fabrik in Taiyuan in der Provinz Shanxi
seien am Sonntagabend handgreifliche Auseinandersetzungen unter Arbeitern
ausgebrochen, berichtete die Polizei.

An den Auseinandersetzungen sollen mehr als 2000 Arbeiter beteiligt gewesen sein;
Auslöser war nach bislang unbestätigten Berichten, dass Sicherheitsmitarbeiter
einen Arbeiter schlugen. Mehr als zehn Personen seien verletzt worden.
Polizeikräfte seien ausgerückt, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Inzwischen sei die Ordnung wieder hergestellt. Die Ursache des Streits
werde untersucht, teilte die Polizei ferner mit.

Foxconn fertigt für große Computerfirmen wie Apple, Dell, Hewlett-Packard, Sony
und andere; der Konzern beschäftigt in dem Werk in Taiyuan, das auch Teil der
Produktionskette für das neue iPhone 5 ist, 79.000 Mitarbeiter.

Foxconn war in letzter Zeit immer wieder wegen der Arbeitsbedingungen in
seinen Werken unter Beschuss geraten, besonders die Bedingungen der
iPhone-Produktion wurden unter die Lupe genommen. Zuletzt hatte es geheißen,
in der ostchinesischen Provinz Jiangsu würden Studenten gezwungen, ihr Studium
zu unterbrechen und in einer dortigen Foxconn-Fertigungsstätte das
iPhone 5 zusammenzubauen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : heise.de