Der deutsche Arbeitnehmer rutscht in die Sklaverei ab

Indexexpurgatorius's Blog

„Pharao war ein guter Herrscher, unter ihm gab es Vollbeschäftigung….“

Nach diesem Motto geht der deutsche Geld-Adel und seine Unterstützer, die deutsche Politik, vor und mit den Menschen um.

Minijobs, Teilzeit, Leiharbeit – Millionen haben keine unbefristete Vollzeitstelle. 7,4 Millionen Menschen arbeiteten demnach auf 450-Euro-Basis, für 4,7 Millionen von ihnen ist es die einzige Einkommensquelle.

„Entgegen der ursprünglichen Idee haben sich Minijobs für die Beschäftigten nicht als Einstieg zu guter Arbeit erwiesen“.
Deutschland hat den größten Niedriglohnsenktor Westeuropas. 1,2 Millionen Beschäftigte bekommen zusätzlich Hartz IV.

Wer neu eingestellt wird, bekommt in 44 Prozent der Fälle nur einen befristeten Vertrag – in der Hoffnung, eines Tages unbefristet eingestellt zu werden.

„Es gibt eine zunehmende Gefahr von Arbeitssklaverei in Deutschland“, sagte Michael Guggemos, der Geschäftsführer der gewerkschaftsnahen Hans Böckler Stiftung.

Erschwerend kommt hinzu, dass die erwerbsfähige Bevölkerung abnimmt, die Knappheit an Arbeitskräften erlaubt auch deutlichlängere Lebensarbeitszeiten.“ Weil auf lange Sicht mehr…

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Migranten besetzen die Arbeitsstellen?

Morbus ignorantia - Krankheit Unwissen

Erst kürzlich veröffentlichte die Internetseite Welt-Online einen Artikel über neugeschaffene Arbeitsplätze und daß diese zu 50 Prozent von „Migranten“ besetzt wird. Das wollten wir allerdings genau wissen, ob es sich denn wirklich so verhalte. Wir nutzten unsere Insiderkontakte, die seit langer Zeit bestehen. Aber hier erst einmal der Artikel von der Welt-Online als Foto:

Nun müssen wir zu unserem Bedauern feststellen, daß wir keine Verbindungen nach Düsseldorf haben und Auskünfte wurden uns von offizieller Seite so wie im Artikel gegeben. Wir können, wenn dieser Artikel auf regionale Auswirkungen abzielt, den Wahrheitsgehalt weder bestätigen noch anzweifeln. Wir nutzten allerdings Kontakte in den neuen Bundesländern, doch die Auskünfte die wir bekamen, waren alles andere, als eine Bestätigung jenes Welt-Online Artikels. Wir sprachen nicht nur mit Insidern der Verwaltungen, sondern auch mit Unternehmern deutscher Herkunft. Ein äußerst trauriges Bild ergab sich.

In den neuen Bundesländern werden speziell die Asylanten, bzw. die ehemaligen Asylanten…

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45.000 LKW-Fahrer gesucht: Warum niemand den Job machen will

Epoch Times

In Deutschland fehlen derzeit 45.000 LKW-Fahrer, weshalb der Deutsche Speditions- und Logistikverband vor Versorgungsengpässen warnt. Ein Ende des Preisdumpings müsse her.

Bis zu 45.000 LKW-Fahrer fehlen derzeit allein in Deutschland, doch keiner will mehr den Job machen. Das schreibt der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) auf seiner Website.

Ein Ende des LKW-Fahrer-Mangels sei nicht abzusehen. Dabei habe die Situation erhebliche Auswirkungen auf die Industrie, denn sie betrifft nicht nur den LKW-Verkehr, sondern auch Lieferketten verschiedener Verkehrsmittel und internationale Industrie und Handel.

Der Arbeitsmarkt sei teilweise „wie leergefegt“, schreibt der DSLV. Sogar in der See- und Luftfracht seien Auswirkungen zu spüren. Die Logistiker warnen vor Versorgungsengpässen und „schwerwiegenden Auswirkungen auf die Volkswirtschaften Europas“. Ein Ende des Trends sei derzeit nicht absehbar.

Lohndumping und Regulierungen

Der Mangel an LKW-Fahrern hat mehrere Gründe. Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen gehören dazu.

„Zwar ziehen die Fahrerlöhne an, doch daraus generiert sich auf dem Arbeitsmarkt kein zusätzliches Arbeitskräfteangebot“, so der DSLV-Präsident Mathias Krage. „Trotz nachhaltiger Lohnanpassungen steigt die Attraktivität des Berufsbilds nicht.“

Oft entwürdigender Umgang

Krage schreibt, dass die externen Begleitumstände des Fahreralltags in den vergangenen Jahren weder im Fern- noch im Nahverkehr wesentlich verbessert werden konnten.

Dazu gehört der zum Teil sehr schlechte persönliche Umgang an den Be- und Entladerampen von Industrie und Handel und der Airlines. Dieser verletzte die Würde der Fahrer „in einer Weise, die mit dem berechtigten Qualitätsanspruch eines Kunden an seinen Dienstleister längst nicht mehr zu rechtfertigen ist.“

Um Personalkosten zu sparen, werden die Fahrer zu oft zu Be- und Entladetätigkeiten beim Kunden herangezogen.

Zu wenig Parkplätze

Zudem sind auf europäischen Autobahnen die Parkplätze knapp, schlecht ausgestattet und teilweise unsicher: Das gesetzliche Verbot zur Übernachtung in der Fahrerkabine während der Ruhezeit verschärft das Problem punktuell, anstatt Abhilfe zu leisten.

Übernachtungsalternativen außerhalb des Fahrzeugs seien oftmals – wenn überhaupt verfügbar – noch schlechter, bemängelt Krage. „Die Politik hat mit dieser Maßnahme nicht gerade zur Verbesserung der Situation beigetragen“, sagt er. Während der laufenden Beratungen zum EU-Mobilitätspaket habe die Politik die Chance, dies zu korrigieren und die Rahmenbedingungen europaweit zu verbessern.

Branche wirbt sich gegenseitig Fahrer ab

„Es gibt einfach zu wenig qualifizierte Kräfte. Selbst wenn es dem eigenen Unternehmen gelingt, neue Fahrer anzuwerben, reißt dies im Unternehmen des Wettbewerbers ein Loch. Für die Transportbranche insgesamt ist das ein Nullsummenspiel. Die Entlohnungsbasis ist europäisch betrachtet auch auf einem zu geringen Niveau, als dass Lohnanpassungen den Abwärtstrend zügig stoppen könnten“, erklärte Krage das Problem.

Er fordert ein gesellschaftliches Umdenken. Allen Lieferempfängern sollte bewusst sein, dass Warentransporte immer noch von Menschen durchgeführt werden und dass Logistik und Transportdienstleistungen „nicht zum Spottpreis“ gekauft werden können. (rf)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/45-000-lkw-fahrer-in-deutschland-gesucht-warum-niemand-den-job-machen-will-a2212686.html

Trotz Quotenregelungen und Fördergelder unbegabt (Ein Taugenichts bleibt ein Taugenichts, daran ändert auch die Quote nichts)

Ausschnitt: bpb

Hierbei stellt sich zunächst die Frage, ob denn beispielsweise Vietnamesen genauso wie Türken „diskriminiert“ werden? Wenn nicht, sollte nach den Ursachen hierfür gefragt werden und gegebenenfalls danach, warum die Bundeszentrale für politische Bildung pauschalisierend den Begriff Migranten verwendet?

Was bedeutet bei „gleicher Qualifikation„? Dass ein Hauptschulabschluss an der Rütli-Schule den selben Stellenwert wie ein Hauptschulabschluss einer qualitativ besser aufgestellten Schule besitzt?
Werden türkische Jugendliche mit vorhandener Rechen- und Schreibschwäche gegenüber deutschen Jugendlichen mit ebenfalls vorhandener Rechen- und Schreibschwäche tatsächlich benachteiligt?

Sollten nicht auch Faktoren wie die auffällig hohe Arbeitslosenquote bei bestimmten Ethnien berücksichtigt werden? Schließlich ist es kein Geheimnis, dass die garantiert nicht im Übermaß vorhandenen Ausbildungs- und Arbeitsplätze oftmals über das „Vitamin B(eziehung)“ vergeben werden. Das war schon immer so. Wer keinen guten Leumund hat, hat es demzufolge schwerer.

Was sagt die durchschnittlich benötigte Anzahl der Bewerbungsschreiben für ein Vorstellungsgespräch aus, wenn wir nicht zugleich erfahren, ob die Qualität der Bewerbungschreiben auch dieselbe gewesen ist? So manch aufgezählte Bildungseinrichtung verrät nun einmal selbst dem nachsichtigsten und großzügigsten Angestellten eines Personalbüros, dass ein Vorstellungsgespräch nur verschenkte Zeit und vergebene Liebesmüh zur Folge haben kann.

Und was ist mit den vielen Firmen, deren Inhaber einen Migrationshintergrund haben? Bilden die nicht aus oder bevorzugen die ebenfalls möglichst geeignete Arbeitskräfte?
Belassen wir es bei diesen Fragen, doch sei abschließend erwähnt, dass die Lektüre des bpb-Beitrags den Eindruck erweckt, dass die „Wissenschaftler des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR)“ über das richtige Parteibuch oder über eine Quotenregelung für >diskriminierte< Hochschulabsolventen an ihren Job geraten sind.

Denkansatz : DIE, DIE NUR IHREN JOB MACHEN

 

Hauptsache man hat einen Job. Viele Menschen haben diese Einstellung.

Doch in den seltensten Fällen ist der Job mit den eigenen Werten,
Prinzipien, oder der Moral zu vereinbaren. Doch dies scheint die
Meisten nicht weiter zu stören.

Wenn Sie doch nur wüssten, dass Sie unnötig sind…

Arbeit ist das ganze Leben

rente-mit-67-410Bildquelle : Proll Blog

Nun ja, vor 200 Jahren war der Wiener Kongress. Erst damals wurde auf Druck der
Briten die Sklaverei und Leibeigenschaft in Europa zumindest offiziell geächtet.

Bis sich das durchgesetzt hat dauerte aber noch lang. Seitdem muss sich
der Sklave also selbst ernähren, nund wird nicht mehr durchgefüttert. 😉

Wer drei Tage bei der ach so freiwilligen Arbeit fehlt, der bekommt die
Segnungen der Sozialgesetzgebung zu spüren. Bei wiederholtem Stellenwechsel
wird das im Google-NSA-Computer vermerkt, dann gibt’s gar keinen Job mehr.

Es ist also vernünftiger, wenn sich der Unterschichtler freiwillig fügt.

Dann bekommt er einen Kleinwagen und einen Urlaub
auf Mallorca, und darf sich so richtig frei fühlen.

Wie ist dieses Irrsinnssystem historisch entstanden ?

War das schon immer so ?

Aber nein. Erst der totalitäre Gottesstaat der Kirche hat die freien Stämme unterworfen
und zu Leibeigenen degradiert. Aus dem Kollektivbesitz an Land wurde Privateigentum des
Klerus und der „Aristokratie“. Seitdem heißt es ackern, und zwar für die Obrigkeit.

Heute kassiert die Obrigkeit etwa 70% des Einkommens der „abhängig Beschäftigten“,
man nennt das „Sozialstaat“. Dafür spendiert sich die Oberschicht auch gelegentlich
eine neue Oper, hauptsächlich fließt das Geld aber an die Oligarchie, die im Zug der
„Demokratisierung“ die Aristokratie weitgehend ersetzt hat.

Irgendwer muss jedenfalls all die Maschinen bedienen, die uns die Herrschaft
großzügigerweise überall hingestellt hat. Dazu werden schon die Kleinsten
dahingehend konditioniert, dass Arbeit eben frei macht und Widerstand
völlig zwecklos ist.

Ein guter Sklave braucht vor allem einen Chef,
einen Vorgesetzten, möglichst gleich einen Konzern.

Dafür gibt es dann aber auch mit 65 eine kleine Rente.

Ein rundum fairer Deal also.

Die Arbeitszeit frei bestimmen dürfen eigentlich nur die handselektierten
genehmen Künstler und die wirklich Reichen, also die Privilegierten, der
neue Adel, wenn man so will. Eine Kanzlerin muss jedenfalls jeden Tag auf
der Matte stehen, insofern hat der Adel also die lästige Verwaltung an
kleine Beamte delegiert.

Früher haben die Bauern ja gelegentlich die Paläste gestürmt, das klappt heute
nicht mehr. Was sollen die auch in Neuschwanstein, das ist also albern.

Die neuen Plutokraten sind also unantastbar und überleben selbst einen
Atomkrieg dank ihrer Bunkeranlagen und einem Netz von Zweitwohnsitzen schadlos.

Der Lohnempfänger bewundert sie dafür ausgiebig. So reich möchte man auch mal
sein. Aber durch Arbeit ist noch keiner reich geworden, das sollte klar sein.

Der Trick ist vielmehr, andere für sich arbeiten zu
lassen, möglichst viele, zu schlechten Konditionen.

Aber ohne Freizeit nützt das alles nicht viel. So ein Manager
steht ja immer kurz vor dem Infarkt und seine Alte geht auch fremd.

Nein, man muss auch mal ein paar Jahre ausspannen können,
sonst wird das nichts mit der Selbstverwirklichung.

Die echten Hippies, die Boheme, die Maschinenstürmer, der gute alte Diogenes,
die Kyniker, bis zu einem gewissen Grad auch die Mafiosi, die Kurtisanen und
die Clochards sind wohl die wenigen Alternativen zum Terror der Arbeitsideologen,
der Sozialisten, der Faschisten, der Religiösen, der gesamten elitären
Schmarotzerbande eben mit ihrem destruktiven Zwangsarbeitskult,
der längst die Ökologie der Welt bedroht.

Noch nie gab es finsterere Zukunftsaussichten als für die Generation
der angepassten und vollüberwachten Sklaven des totalitären Systems
der faschistischen NWO.

Es sei denn, man gehört eben zu den wenigen Profiteuren, zur globalen Elite.

Dann heißt es Party bis der Arzt kommt, man kann flotte Promis
vernaschen und gelegentlich auch mal richtig ausspannen. 😉

Verhöhnung der Bürger: Parteien zweigen illegal Steuergelder für Wahlkampf ab

Die im Bundestag vertretenen Parteien haben illegal Gelder aus der Staatskasse entwendet. Alle Parteien haben Mitarbeiter aus dem Bundestag für den Wahlkampf eingesetzt, obwohl dies ausdrücklich verboten ist. Diese Parteien verachten den Bürger und lassen sich sogar die kleine Show, die man Wahl nennt, durch einen rechtswidrigen Griff in die Taschen der Steuerzahler finanzieren. Eine Kontrolle ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

 

Diese Dame und Herren hätten es eigentlich in der Hand, dem fortgesetzten Rechtsbruch der missbräuchlichen Verwendung von Steuergelden im Wahlkampf ein Ende zu bereiten. Sie tun es nicht - und fügen damit der Demokratie in Deutschland schweren Schaden zu. (Fotos: dpa)

Diese Dame und Herren hätten es eigentlich in der Hand, dem fortgesetzten Rechtsbruch der missbräuchlichen Verwendung von Steuergelden im Wahlkampf ein Ende zu bereiten. Sie tun es nicht – und fügen damit der Demokratie in Deutschland schweren Schaden zu. (Fotos: dpa)

Alle im Bundestag vertretenen Parteien haben im Bundestags-Wahlkampf illegal Gelder der Steuerzahler verwendet, obwohl dies ein eindeutiger Rechts- und Verfassungsbruch ist.

Das Magazin „Report Mainz“ deckte auf, dass CDU, SPD, Grüne, FDP und Linke in einem bemerkenswerten Gleichklang der Unverschämtheit Parlaments-Mitarbeiter für den Wahlkampf eingesetzt haben. Jedem Abgeordneten stehen 20.000 Euro monatlich zu, damit er seine Parlamentsarbeit verrichten kann. Wie der Verfassungsrechtler Hans-Herbert von Arnim feststellt, dürfen diese Mitarbeiter ausdrücklich nur für die Arbeit im Deutschen Bundestag eingesetzt werden. Der Einsatz für andere Zwecke, insbesondere für Partei-Zwecke, sei, so von Arnim, ein glatter Rechts- und Verfassungsbruch.

Es liegt der Tatbestand der illegalen Parteien-Finanzierung vor – und das ist einem Wahljahr, in dem sich die Parteien bereits durch Trickserei eine Gesamtsumme von 154 Millionen Euro aus der Staatskasse genehmigt haben (mehr hier).

Die Partei der Vernunft (PdV), die ebenfalls für den Bundestag kandidiert, hat bei der Staatsanwaltschaft Koblenz Strafanzeige eingereicht. Die Partei der Vernunft fordert eine sofortige Aufklärung von allen Abgeordneten über den Einsatz der vom Bundestag finanzierten Mitarbeiter der Wahlkreisbüros. Der Chef der PdV, Johannes Roßmanith, sagte: „In Deutschland werden Jahr für Jahr Milliarden an Steuergeldern zweckentfremdet. Wir sehen darin den spiegelbildlichen Vorgang zur Steuerhinterziehung. Und dieser wird in Deutschland schließlich massiv geahndet.“

In der Sendung hat das Team des SWR die Abgeordneten der verschiedenen Parteien begleitet: Martin Burkert (SPD), Steffen Bilger (CDU), Bettina Herlitzius (Die Grünen; sie kommt in dem Beitrag interessanterweise nicht vor, aber ihr Mitarbeiter Jonas Paul. Er sagt: Ehrenamtliche Überstunden macht er im Job keine. Er ist jedoch gleichzeitig als Grüner Lokal-Politiker in Aachen tätig – wann eigentlich und doch nicht etwa auch auf Kosten der Steuerzahler?); Pascal Kober (FDP: „Machen Sie die Kamera aus! Kein Ton ist freigegeben, kein Bild ist freigegeben!“); Steffen Bockkahn (Die Linke).

Das Ergebnis: Die Bundestags-Abgeordneten aus allen Parteien – CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke – setzten die hauptamtlichen Mitarbeiter für den Wahlkampf ein – und verstoßen damit gegen das Grundgesetz und das Abgeordneten-Gesetz.

Der Jurist von Arnim sieht das als einen Skandal an. Doch der fast noch größere Skandal besteht daran, dass diese illegale Parteienfinanzierung im Zustand der völligen „völlige Kontroll-Losigkeit“ stattfinde. Der Bundestag verweigere sogar dem Bundesrechnungshof die Herausgabe der Zahlen über den Missbrauch der Steuergelder.

Die Bundestags-Abgeordneten agieren zunehmend jenseits der Kontrolle durch die Öffentlichkeit. Erst kürzlich hat der Berliner Verwaltungsgerichtshof entschieden, dass die Abgeordneten von niemandem kontrolliert werden dürfen, weil dies die Ausübung des „freien Mandats“ gefährde (hier).

Eine solche Rechtsmeinung mag durch den Buchstaben des Gesetzes gedeckt sein. Dem Geist einer Demokratie entspricht sie nicht.

Die Beschäftigung von Staatsangestellten für den Wahlkampf von Parteien ist vor allem aus Gründen des gerechten Wettbewerbs für alle Parteien unzulässig: Denn neue Parteien, die noch keine Abgeordneten im Bundestag haben, können nicht einfach in die Staatskasse greifen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.

Die Praxis zeigt, dass die Abgeordneten offenbar flächendeckend jeden Sinn für Recht und Gesetz verloren haben. Sie bedienen sich an den Geldern der Steuerzahler und entwickeln immer mehr einen hermetisch abgeriegelten Staat im Staat. Sie machen sich selbst Gesetze, die sie dann knallhart brechen – weil sie sich einfach weigern, eine Kontrolle zu akzeptieren.

Damit aber wird deutlich, dass die Bundestagsabgeordneten im großen Stil gegen die Gesetze verstoßen.

Wenn die Moral bereits derart verkommen ist, dann kann man auch nicht erwarten, dass die Abgeordneten sich sonst an Gesetze halten.

Man fragt sich unwillkürlich: Was berechtigt diese Leute eigentlich, Gesetze zu erlassen, die für die anderen Bürger gelten sollen? Und was verpflichtet die Bürger, Gesetze zu befolgen, die von Gesetzesbrechern beschlossen wurden?

Verstehen diese Abgeordneten nicht, dass sie damit den Keim zur Zerstörung der Demokratie legen?

In heuchlerischer Weise haben alle Parteien stets die Steuerhinterzieher gebrandmarkt. Mit nicht viel weniger Pathos haben diese Parteien Banken und Finanz-Institutionen attackiert, weil die Banken sich fortwährend über Gesetze hinwegsetzen.

Doch wer soll diesen Leuten glauben?

Der Wahlkampf war geprägt von Nichtigkeiten: Das Duell der Phrasen-Drescher (hier), Steinbrücks Stinkefinger (hier), und parallel zum Wahlkampf wird der Sündenbock Christian Wulff geschlachtet, dessen Vergehen im Vergleich zu dem Millionen-Schaden, den die Parteien im Wahlkampf angerichtet haben, eine Petitesse ist.

Die Parteien haben versucht, sich in der Kulisse einer Show zu verstecken – um nicht über das wichtigste Thema Deutschlands im Jahr 2013 sprechen zu müssen: der milliardenschweren Euro-Rettung, die in den kommenden Jahren auf die Deutschen zukommt.

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt hat in einem Interview mit der Bild-Zeitung gesagt:

„Was in diesem Wahlkampf zu kurz kommt: Die Zukunft der Europäischen Union und unserer gemeinsamen Währungsgruppe aus 17 Staaten ist höchst zweifelhaft. Spätestens im Laufe des Jahres 2014 werden wir Deutschen – vor allem wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Griechenland, in Portugal und in anderen Ländern Südeuropas – von allen Seiten zur Kasse gebeten. Und das, obwohl Frau Merkel das Volk darauf eingestimmt hat, dass wir nicht zahlen werden. Das ist eine sehr unerfreuliche Situation und viele werden das nicht gerne hören. Aber es wird sich schon in wenigen Monaten herausstellen, dass es die Wahrheit ist.“

Kann man von Gesetzesbrechern die Wahrheit erwarten? Kann man von Leuten, die schamlos und offenbar massiv in die Staats-Kasse greifen, um sich ihren eigenen Job zu sichern, erwarten, dass sie eine ehrliche Politik machen?

Der Schaden, der dem Steuerzahler durch den illegalen Wahlkampf aller Parteien entstanden ist, wird vom SWR auf mindestens 15 Millionen Euro geschätzt. Vermutlich liegt der Schaden jedoch viel höher.

Der Schaden, der den Deutschen durch die einfallslose Euro-Rettung entstehen wird, wird in die Milliarden gehen.

70 Prozent der Bundestagsabgeordneten antworten auf die Frage, ob es strenge Strafen wie etwa Bussgelder für den Fall der Steuerverschwendung geben soll, mit Nein. Nur 16 Prozent sagen ja, 14 Prozent haben keine Meinung. (Quelle: DWN-Umfrage unter 218 Abgeordneten von allen im Bundestag vertretenen Parteien)

70 Prozent der Bundestagsabgeordneten antworten auf die Frage, ob es strenge Strafen wie etwa Bussgelder für den Fall der Steuerverschwendung geben soll, mit Nein. Nur 16 Prozent sagen ja, 14 Prozent haben keine Meinung. (Quelle: DWN-Umfrage unter 218 Abgeordneten von allen im Bundestag vertretenen Parteien)

Man kann angesichts der jüngste Erkenntnisse nicht anders als zu glauben, dass es diesen Politikern nicht um das Volk geht. Es geht ihnen darum, dass sie keiner geregelten Arbeit nachgehen wollen, sondern jeder für sich sein kleines, griechisches Geschäftsmodell entwickelt hat: Wir leben auf Kosten der anderen, notabene der Steuerzahler, und alle vier Jahre veranstalten wir eine Show, die wir Wahl nennen. Und selbst für diese rein egoistische Show wird dem Steuerzahler das Geld aus der Tasche gezogen, ohne dass man dagegen etwas machen könnte.

Am Ende werden wir den Steuerzahlern dann sagen: Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt.

Wir!

Eine Umfrage der DWN hat ergeben, dass die im Bundestag vertretenen Parteien in einem Punkt geschlossen sind wie früher das Brandenburger Tor in der Mauer: Es darf keine strengen Strafen für Steuerverschwendung geben (mehr dazu im Magazin der DWN – hier).

Die Begründung: Wir haben schon genug Strafen.

Und schließlich kontrollieren wir uns selbst.

Wer sollte da misstrauisch werden?

Die Parteien betrachten das mühsam erarbeitete Geld der Steuerzahler als ihr Eigentum, als einen Tribut, den der Pöbel zu leisten hat, damit die Politiker in Sitzungen, bei Weinverkostungen und im Bierzelt die jovialen Kasper geben können. Sie fahren mit den schwarzen Dienst-Limousinen zu Veranstaltungen, die kein Mensch braucht. Sie informieren sich nicht in mühevoller Nachtarbeit über die Komplexität, die sie selbst erfunden haben. Sie bilden sich keine eigene Meinung, keine Courage und keinen Anstand.

Bei allen wichtigen Entscheidungen – wie dem ESM oder den Milliarden-Verschwendungen der Euro-Rettung – gebärden sie sich wie blökendes Stimmvieh und machen einfach, was ihnen die Fraktions-Führer, diese Oberzuchtmeister der Uniformität, einhämmern.

Das ist natürlich ein angenehmes Leben. Jede Verkäuferin, die einen Schoko-Riegel stiehlt, wird gefeuert. Jeder Angestellte, der Privatvergnügen auf Firmenkosten abrechnet, wird gefeuert. Jeder Steuersünder, der erwischt wird, muss mit harten Strafen rechnen.

Doch die Politiker der etablierten Parteien, die am Sonntag zur Wahl für den Deutschen Bundestag stehen, verhalten sich wie Hehler-Banden, organisierte Kriminelle oder Finanz-Gauner, deren schärfste Waffen das Kleingedruckte und die Gutgläubigkeit der Kunden sind.

Mit dieser Parteien-Oligarchie ist kein Staat zu machen. Diese Ladendiebe der Demokratie zerstören das System, dem sie ihren privilegierten Status verdanken. Sie sind die größte Gefahr für die Demokratie in Deutschland: Die immer noch beste Gesellschafts-Ordnung der Welt wird von jenen ausgehöhlt, die nicht mehr dem Staat dienen, sondern am Geld der Steuerzahler verdienen wollen.

Wie sagten die Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich im Interview: „Es wundert uns sehr, dass nicht Millionen Menschen auf der Straße sind und dagegen protestieren“ (hier).

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/21/verhoehnung-der-buerger-parteien-zweigen-illegal-steuergelder-fuer-wahlkampf-ab/

Wir wundern uns nicht.

Teurer Beistand für Jobcenter Wittenberg – 750 000 Euro

WITTENBERG/MZ. Eine Kanzlei aus Delmenhorst vertritt neuerdings das Wittenberger Jobcenter bei Klageverfahren. 750 000 Euro sollen dafür aufgewendet werden.

Beide Nachrichten sorgen in Stadt und Kreis für Verwunderung, gelinde gesagt. Entsprechende Gerüchte, die der MZ zugetragen worden sind, bestätigten sich am Freitag.
Der Anwalt und Abgeordnete der Linken, Jörg Schindler, verweist auf eine Anfrage, die er jüngst im Sozialausschuss des Kreistages stellte. In der von Landrat Jürgen Dannenberg (Linke) unterschriebenen Antwort wird bejaht, dass seit kurzem Rechtsbeistände eingesetzt werden.
Das basiere auf einem Beschluss der Trägerversammlung des Jobcenters – Träger sind Landkreis und Agentur für Arbeit.

Ressourcen schaffen

Die Kosten, heißt es in dem Papier, ergeben sich aus der „Honorierung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz“ und belaufen sich auf die bereits erwähnten 750 000 Euro. Ziel sei es, „Ressourcen für den Widerspruchsabbau entsprechend der 2012 abgeschlossenen Zielvereinbarung zu schaffen“.
Schindler zeigt sich „befremdet von der Geschichte“. Es sei schließlich üblich, dass sich das Jobcenter selber vertritt, durch Mitarbeiter aus dem eigenen Hause mit juristischem Sachverstand. Das sei auch in Wittenberg jahrelang so gehandhabt worden.

Schindler fragt sich nun, warum das plötzlich geändert wird. Er fragt sich überdies, warum ausgerechnet eine Kanzlei aus dem unweit von Bremen gelegenen Delmenhorst zum Zuge kommt.
Als Kreistagsabgeordneter, räumt Schindler ein, „habe ich natürlich ein Interesse daran, dass die Verfahren abgebaut werden. Aber muss es denn so eine teure Variante sein?
“ Für 750 000 Euro, rechnet er vor, könnten mehrere juristische Mitarbeiter eingestellt werden. Und denen, die bislang im Einsatz waren, bescheinigt der Anwalt Kompetenz.

 

Anmerkung:
Dass die Delmenhorster Kanzlei auserwählt wurde, begründet der Geschäftsführer mit deren Ruf: “
Die agiert schon erfolgreich an mehreren Standorten in diesem Bereich, bundesweit.“ Erfolgreich natürlich aus Sicht des Jobcenters – Rotte spricht von einer Quote von 70 Prozent, gewonnene Verfahren und Klagerücknahmen.
Außerdem führe die Kanzlei, die eine Zweigstelle im thüringischen Mühlhausen betreibt, keine Klagen gegen das Jobcenter Wittenberg.

 

 

Kann man nicht einfach das RECHT beachten und das Geld für sinnvolleres ausgeben?!!!

Arbeit macht frei und Nein, dieses Lied singe ich nicht

Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die JF meldete verlor eine junge Radiomoderatorin ihren Arbeitsplatz, da sie sich mit diesem Satz von ihren Zuhörern, während eines Wochentags, etwas flapsig verabschiedete. In den großen Blättern las ich nichts davon, ich habe zwar nicht extra gesucht, vielleicht habe ich es übersehen.

Die junge Frau wurde sofort von ihrer Arbeit befreit, wie auch schon der Pater Sowieso, Lerchenberg, der diesen Spruch benutzte. Das Publikum klatschte damals, eine blieb sitzen. Wer wohl? Unser aller Charlotte. Sie senkte den Daumen, für Lerchenberg bedeutete dies das Aus.

Wie wir alle, mittlerweile, wissen, stand dieser Spruch über dem Eingang einiger KLs, daher darf dieser Spruch auch nicht mehr verwendet werden. Wenn er auch schon in den zwanziger Jahren auf eine Briefmarke aufgedruckt wurde oder in ganz anderem Sinne verwendet wird.
Außerdem ist der Spruch sowieso Blödsinn.
Wieso sollte Arbeit frei machen?
Wieso sollte alles sozial sein was Arbeit schafft?
Es gibt ja noch mehr solcher Weisheiten.

Was dieser Spruch allerdings aufdeckt, ist, die Hysterie die mittlerweile in diesem, nicht mehr unserem, Lande herrscht. Wer diesen Spruch sagt und sei es noch so unschuldig, unbedarft und unwissend, ist draußen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Außer man begeht einen Ehrenmord, schneidet einer jungen Frau die Kehle durch, da sie mit dem nichtpassenden Mann zusammen ist oder sich anderweitig nicht kulturkonform verhält. Da hilft Unwissenheit sehr wohl, wenn man nicht weiß, dass man nicht mehr in den hinteresten Bergen von XY ist und anderswo andere Gesetze und Normen gelten.

Dann gibt es da noch etwas, da darf man zwar, muss aber nicht. Die hochbezahlten Fußballprofis, die Mitglieder der buntesdeutschen Auswahl sind, dürfen die Nationalhymne noch mitsingen, es wird ihnen (noch) nicht zur Last gelegt. Im Sommerloch wird, zur Ablenkung, eine Diskussion darüber geführt, ob die Spieler mitsingen müssen sollen oder nicht.
Mein Standpunkt, sie müssen nicht mitsingen, sie müssen aber auch nicht unbedingt spielen.
Wäre ich für die Aufstellung der Mannschaft verantwortlich, nähme ich mir begeisterte junge deutsche Spieler, die würden die Hymne mit Inbrunst hinausschmettern, anschließend den Rasen pflügen und die deutschen Tugenden hochhalten.
Wenn sie auch verlieren, die Zuschauer hätten ein großartiges, kämpferisches Spiel gesehen. Genau das wäre der Unterschied, die Spielweise, die Moral, denn verlieren tun die anderen auch. Zwar hochgelobt aber trotzdem verloren.
Und der Jogi, ja der gibt sich halt her, die finden wohl keinen anderen. Wie las ich in den letzten Tagen mal, auch die “deutsche” “National”mannschaft gewinnt wieder einmal einen Titel. Da irrte der Kerl, sie hat schon einen “der sichere Ausscheider”. Macht aber nichts, wir lieben euch alle, auf das Mitmachen kommt es an, nicht auf das Gewinnen, jeder bekommt einen Pokal, eine Urkunde und das Wichtigste für euch, viel, viel Geld.

Nachtrag: Wie ich gerade gelesen haben, haben die buntesdeutschen gestern eine Packung erhalten, 100 Gramm von der Groben und der Nichtsänger Ked-sowieso schoß ein Eigentor, verwahrt sich allerdings gegen Kritik, er meinte Eigentore gehören zum Fußball, na ja. Ich würde ihn auch nicht kritisieren, ich würde ihn einfach aus der Mannschaft werfen.

https://deutscheseck.wordpress.com/2012/08/16/arbeit-macht-frei-und-nein-dieses-lied-singe-ich-nicht/

Wie viele Mitbürger muß ein deutscher Netto-Steuerzahler mit durchschleppen?

Der folgende Artikel untersucht, wie das Volkseinkommen vor und nach einem Crash in Deutschland verteilt sein wird. Derzeit ist es so, daß – netto gesehen – bei dem derzeit installierten Umverteilungssystem etwa ein  deutscher Haushalt zwei Haushalte mit durchschleppen muß. Doch wie wird es nach dem Crash werden? Erschreckend, so viel sei schon jetzt verraten. 1. Einnahmenseitig sieht es wie folgt aus: http://9v1ms.blogspot.sg/2012/06/steuereinnahmen-20112012.html
dort habe ich Daten über die Verteilung und die Zusammensetzung des Steuereinkommens der deutschen Verwaltung gepostet. Diese Darstellung ist aber irreführend. Wie dort gesagt, es kommt letztlich nicht so sehr darauf an, wieviel Steuern man im Einzelnen für eine bestimmte Steuerart bezahlt. Das Gesamtbild ist vielmehr wichtig und dort besonders das Verhältnis der Netto-Steuerzahler zu den Nicht-Netto-Steuerzahlern.
Nach Prof. Hamer, hier http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=866 sind die von mir mit „Netto-Steuerzahler“ bezeichneten Bundesbürger Leute, „… die vom Markteinkommen leben, wie z.B. die Unternehmer und deren Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft“, und die Nicht-Netto-Steuerzahler sind Leute, „die zwar erwerbstätig sind, aber von den Steuern und Sozialabgaben der ersteren als öffentlicher Diener, Sozialfunktionär oder Transfereinkommensbezieher leben“.
Hier http://9v1ms.blogspot.sg/2012/04/wie-viele-wahlberechtigte-gibt-es-die.html
habe ich schon vor dem Erscheinen des Artikels von Prof. Hamer abgeschätzt, daß etwa 27 Mio Netto-Steuerzahler mindestens 33 Mio Nicht-Netto-Steuerzahler und dazu noch einmal 2 Mio vollständig Erwerbslose wie Schüler und Studenten durchschleppen müssen. Vereinfachend bin ich dabei davon ausgegangen, daß sich die etwa 6.5 Mio Ausländer insofern einkommensneutral verhalten, d.h. daß diese genausoviel Steuern zahlen wie sie wieder als Subventionen zurückbekommen bzw. daß die vollständig erwerbslosen Ausländer von ihren unmittelbaren Verwandten versorgt werden.
Dabei kam ich auf eine Größenordnung, wonach ein deutscher Netto-Steuerzahler etwa 1,8 deutsche Nicht-Netto-Steuerzahler und deutsche Erwerbslose mit durchschleppen muß.
Aus dem oben genannten Artikel von Prof. Hamer ergibt sich, daß meine Berechnung nur ein klein wenig zu konservativ angesetzt war:
„Nach amtlicher deutscher Statistik gelten von 82 Millionen Einwohnern nur 34,3 Millionen (42%) als «von Erwerbstätigkeit lebend». Eine Minderheit von 42% Erwerbstätigen muss also bereits nach amtlicher Statistik eine Mehrheit von 58% mit ernähren, darunter allerdings auch ihre eigenen Angehörigen. Unter den Erwerbstätigen gibt es aber zwei ganz unterschiedliche Gruppen: 1.   Diejenigen, die vom Markteinkommen leben, wie z.B. die Unternehmer und die Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft (Anm.: also die Netto-Steuerzahler). 2.   Andererseits diejenigen, die zwar erwerbstätig sind, aber von den Steuern und Sozialabgaben der ersteren als öffentlicher Diener, Sozialfunktionär oder Transfereinkommensbezieher leben. (Anm.: also die Nicht-Netto-Steuerzahler) In diesem Sinne leben 66,1% der Bevölkerung mit Hilfe der staatlichen Umverteilung von Transfereinkommen aus den Steuern und Sozialabgaben der 33,9% Marktleister. Dies hat die FDP schmerzhaft erfahren, als sie allgemein für Steuersenkungen kämpfte und nicht erkannt hatte, dass inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung – nämlich die Transfereinkommensbezieher – längst an höheren Steuern für die Marktleister interessiert sind, weil sie nur dadurch auch selbst höhere Transfereinkommen (öffentliche Gehälter, Renten, Sozialleistungen) erwarten können. Die Umverteilung im Sinne einer «Herstellung sozialer Gerechtigkeit» durch den Sozialstaat wird nicht nur von den politischen Parteien aus Wahlbestechungsgründen betrieben und nicht nur von einer Bevölkerungsmehrheit der durch Umverteilungsleistungen Beschenkten begrüsst, sondern wird auch im Interesse einer ständig wachsenden Armee von Sozialfunktionären betrieben, für welche die Umverteilung eine «Herrschaft durch Betreuung» geschaffen hat. Schon Ludwig Erhard hat uns immer vor solcher «Herrschaft durch Betreuung» gewarnt und den Sozialfeudalismus – nämlich das Schmarotzerleben derer, die öffentliche Gelder verteilen auf Kosten derer, die diese erarbeiten müssen – gebrandmarkt.“ (Anmerkungen in Klammern diesseits hinzugefügt)

Also muß ein typischer deutscher Netto-Steuerzahler genau zwei Mitbürger mit durchschleppen.
Mit dieser Zahl rechne ich weiter, weil sie so schön rund ist.
2. Nachdem etwa zwei Deutsche in einem Haushalt leben (siehe hier http://www.bz-berlin.de/archiv/gestatten-herr-und-frau-deutsch-article329141.html), muß durchschnittlich ein deutscher Haushalt zwei andere Haushalte mit durchschleppen.
3. Wie sieht es aber nun im Crash aus?
Im Crash wie in Argentinien gab es auf einmal 50% Arbeitslosigkeit und die Steuereinnahmen brachen bis auf Anteile der Mehrwertsteuer, Tabaksteuer und Benzinsteuer fast komplett weg, das würde für Deutschland bedeuten, daß im Crash – das große Bild betrachtet – ein halber Haushalt 2,5 Haushalte mit durchschleppen muß.
Oder auf ganze Zahlen gebracht: ein deutscher Haushalt muß im Crash fünf andere Haushalte mit durchschleppen!
4. Am Einzelfall betrachtet sieht das noch viel schlimmer aus:
Eine Reihe von Annahmen muß für diese Betrachtung getroffen werden.
Ich gehe zunächst davon aus, daß die derzeitige Steuerbelastung nicht viel erhöht werden kann. Derzeit wird einem Arbeitnehmer in Deutschland für Einkommenssteuer, Krankensteuer, Altensteuer und Ossi-Steuer etwa 50% seines Brutto-Einkommens abgenommen. Vom Rest gehen etwa 15% für Mehrwertsteuer drauf, vielleicht noch einmal 5% für all die anderen Konsumsteuern. Die Gesamtbelastung beträgt also 70% vom Einkommen. Davon müssen nun fünf Haushalte leben, also bekommt jeder unterstützte Haushalt 14% des Brutto-Einkommens eines voll arbeitenden Haushalts zugewendet, wovon er allerdings wieder Konsumsteuern zahlen muß. Die genauen Zahlen sind nur per mehrstufiger Iteration zu bestimmen, für hier genügt die Abschätzung oben.
Hinzu kommt erschwerend, daß es im Crash eine Preissteigerung bei Lebensmitteln, Arzneimitteln und Heizstoffen geben wird. Vereinfachend wird angenommen, daß es inflationsbereinigt zu einer Verdoppelung der Preise für die lebenswichtigen Güter kommen wird.
Außerdem werden die wenigen Einkommen auch noch sinken, vereinfachend wird angenommen, daß es inflationsbereinigt zu einer Halbierung der Einkommen kommen wird.
Weiterhin wird angenommen, daß das gesamte Netto-Einkommen im Crash ausschließlich für lebenswichtige Güter ausgegeben wird, während es vor dem Crash die Hälfte des verfügbaren Netto-Einkommens war.
Und schließlich wird vereinfachend angenommen, daß vor dem Crash das Einkommen eines Netto-Steuerzahler-Haushalts demjenigen des Nicht-Netto-Steuerzahler-Haushalts entspricht.
Somit muss ein Haushalt, in dem alle beiden Haushaltsangehörigen noch arbeiten (der beste Fall) – verglichen mit der Situation vor dem Crash – mit der Hälfte der lebenswichtigen Güter auskommen, während der Haushalt ohne jegliches Einkommen (der schlechteste Fall) in derselben Situation mit etwa einem Sechstel (!) der lebenswichtigen Güter auskommen muß, verglichen mit der Situation des Haushalts vor dem Crash. Von sechs Mahlzeiten müssen fünf Mahlzeiten ausfallen und von sechs Tagen kann nur an einem Tag geheizt werden. Das ist eine Hungersnot.
Besonders hart wird es zum Beispiel für kinderlose Rentner, die ihr einziges Einkommen aus der BfA beziehen, zur Miete leben und die noch einige Lebensjahre vor sich haben, die sie mit ihrem Vermögen bestreiten müssen. Genauso für Beamtenehepaare mit jungen Kindern.
Erschreckende Perspektive! Besonders wenn man hinzunimmt, daß die obige Betrachtung von sehr konservativen Annahmen ausgeht.
Versteht man jetzt besser, was derzeit in Griechenland los ist und was uns in Deutschland noch alles blüht?