Arbeit macht frei und Nein, dieses Lied singe ich nicht

Im wahrsten Sinne des Wortes. Wie die JF meldete verlor eine junge Radiomoderatorin ihren Arbeitsplatz, da sie sich mit diesem Satz von ihren Zuhörern, während eines Wochentags, etwas flapsig verabschiedete. In den großen Blättern las ich nichts davon, ich habe zwar nicht extra gesucht, vielleicht habe ich es übersehen.

Die junge Frau wurde sofort von ihrer Arbeit befreit, wie auch schon der Pater Sowieso, Lerchenberg, der diesen Spruch benutzte. Das Publikum klatschte damals, eine blieb sitzen. Wer wohl? Unser aller Charlotte. Sie senkte den Daumen, für Lerchenberg bedeutete dies das Aus.

Wie wir alle, mittlerweile, wissen, stand dieser Spruch über dem Eingang einiger KLs, daher darf dieser Spruch auch nicht mehr verwendet werden. Wenn er auch schon in den zwanziger Jahren auf eine Briefmarke aufgedruckt wurde oder in ganz anderem Sinne verwendet wird.
Außerdem ist der Spruch sowieso Blödsinn.
Wieso sollte Arbeit frei machen?
Wieso sollte alles sozial sein was Arbeit schafft?
Es gibt ja noch mehr solcher Weisheiten.

Was dieser Spruch allerdings aufdeckt, ist, die Hysterie die mittlerweile in diesem, nicht mehr unserem, Lande herrscht. Wer diesen Spruch sagt und sei es noch so unschuldig, unbedarft und unwissend, ist draußen. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Außer man begeht einen Ehrenmord, schneidet einer jungen Frau die Kehle durch, da sie mit dem nichtpassenden Mann zusammen ist oder sich anderweitig nicht kulturkonform verhält. Da hilft Unwissenheit sehr wohl, wenn man nicht weiß, dass man nicht mehr in den hinteresten Bergen von XY ist und anderswo andere Gesetze und Normen gelten.

Dann gibt es da noch etwas, da darf man zwar, muss aber nicht. Die hochbezahlten Fußballprofis, die Mitglieder der buntesdeutschen Auswahl sind, dürfen die Nationalhymne noch mitsingen, es wird ihnen (noch) nicht zur Last gelegt. Im Sommerloch wird, zur Ablenkung, eine Diskussion darüber geführt, ob die Spieler mitsingen müssen sollen oder nicht.
Mein Standpunkt, sie müssen nicht mitsingen, sie müssen aber auch nicht unbedingt spielen.
Wäre ich für die Aufstellung der Mannschaft verantwortlich, nähme ich mir begeisterte junge deutsche Spieler, die würden die Hymne mit Inbrunst hinausschmettern, anschließend den Rasen pflügen und die deutschen Tugenden hochhalten.
Wenn sie auch verlieren, die Zuschauer hätten ein großartiges, kämpferisches Spiel gesehen. Genau das wäre der Unterschied, die Spielweise, die Moral, denn verlieren tun die anderen auch. Zwar hochgelobt aber trotzdem verloren.
Und der Jogi, ja der gibt sich halt her, die finden wohl keinen anderen. Wie las ich in den letzten Tagen mal, auch die “deutsche” “National”mannschaft gewinnt wieder einmal einen Titel. Da irrte der Kerl, sie hat schon einen “der sichere Ausscheider”. Macht aber nichts, wir lieben euch alle, auf das Mitmachen kommt es an, nicht auf das Gewinnen, jeder bekommt einen Pokal, eine Urkunde und das Wichtigste für euch, viel, viel Geld.

Nachtrag: Wie ich gerade gelesen haben, haben die buntesdeutschen gestern eine Packung erhalten, 100 Gramm von der Groben und der Nichtsänger Ked-sowieso schoß ein Eigentor, verwahrt sich allerdings gegen Kritik, er meinte Eigentore gehören zum Fußball, na ja. Ich würde ihn auch nicht kritisieren, ich würde ihn einfach aus der Mannschaft werfen.

https://deutscheseck.wordpress.com/2012/08/16/arbeit-macht-frei-und-nein-dieses-lied-singe-ich-nicht/

Wie viele Mitbürger muß ein deutscher Netto-Steuerzahler mit durchschleppen?

Der folgende Artikel untersucht, wie das Volkseinkommen vor und nach einem Crash in Deutschland verteilt sein wird. Derzeit ist es so, daß – netto gesehen – bei dem derzeit installierten Umverteilungssystem etwa ein  deutscher Haushalt zwei Haushalte mit durchschleppen muß. Doch wie wird es nach dem Crash werden? Erschreckend, so viel sei schon jetzt verraten. 1. Einnahmenseitig sieht es wie folgt aus: http://9v1ms.blogspot.sg/2012/06/steuereinnahmen-20112012.html
dort habe ich Daten über die Verteilung und die Zusammensetzung des Steuereinkommens der deutschen Verwaltung gepostet. Diese Darstellung ist aber irreführend. Wie dort gesagt, es kommt letztlich nicht so sehr darauf an, wieviel Steuern man im Einzelnen für eine bestimmte Steuerart bezahlt. Das Gesamtbild ist vielmehr wichtig und dort besonders das Verhältnis der Netto-Steuerzahler zu den Nicht-Netto-Steuerzahlern.
Nach Prof. Hamer, hier http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=866 sind die von mir mit „Netto-Steuerzahler“ bezeichneten Bundesbürger Leute, „… die vom Markteinkommen leben, wie z.B. die Unternehmer und deren Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft“, und die Nicht-Netto-Steuerzahler sind Leute, „die zwar erwerbstätig sind, aber von den Steuern und Sozialabgaben der ersteren als öffentlicher Diener, Sozialfunktionär oder Transfereinkommensbezieher leben“.
Hier http://9v1ms.blogspot.sg/2012/04/wie-viele-wahlberechtigte-gibt-es-die.html
habe ich schon vor dem Erscheinen des Artikels von Prof. Hamer abgeschätzt, daß etwa 27 Mio Netto-Steuerzahler mindestens 33 Mio Nicht-Netto-Steuerzahler und dazu noch einmal 2 Mio vollständig Erwerbslose wie Schüler und Studenten durchschleppen müssen. Vereinfachend bin ich dabei davon ausgegangen, daß sich die etwa 6.5 Mio Ausländer insofern einkommensneutral verhalten, d.h. daß diese genausoviel Steuern zahlen wie sie wieder als Subventionen zurückbekommen bzw. daß die vollständig erwerbslosen Ausländer von ihren unmittelbaren Verwandten versorgt werden.
Dabei kam ich auf eine Größenordnung, wonach ein deutscher Netto-Steuerzahler etwa 1,8 deutsche Nicht-Netto-Steuerzahler und deutsche Erwerbslose mit durchschleppen muß.
Aus dem oben genannten Artikel von Prof. Hamer ergibt sich, daß meine Berechnung nur ein klein wenig zu konservativ angesetzt war:
„Nach amtlicher deutscher Statistik gelten von 82 Millionen Einwohnern nur 34,3 Millionen (42%) als «von Erwerbstätigkeit lebend». Eine Minderheit von 42% Erwerbstätigen muss also bereits nach amtlicher Statistik eine Mehrheit von 58% mit ernähren, darunter allerdings auch ihre eigenen Angehörigen. Unter den Erwerbstätigen gibt es aber zwei ganz unterschiedliche Gruppen: 1.   Diejenigen, die vom Markteinkommen leben, wie z.B. die Unternehmer und die Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft (Anm.: also die Netto-Steuerzahler). 2.   Andererseits diejenigen, die zwar erwerbstätig sind, aber von den Steuern und Sozialabgaben der ersteren als öffentlicher Diener, Sozialfunktionär oder Transfereinkommensbezieher leben. (Anm.: also die Nicht-Netto-Steuerzahler) In diesem Sinne leben 66,1% der Bevölkerung mit Hilfe der staatlichen Umverteilung von Transfereinkommen aus den Steuern und Sozialabgaben der 33,9% Marktleister. Dies hat die FDP schmerzhaft erfahren, als sie allgemein für Steuersenkungen kämpfte und nicht erkannt hatte, dass inzwischen zwei Drittel der Bevölkerung – nämlich die Transfereinkommensbezieher – längst an höheren Steuern für die Marktleister interessiert sind, weil sie nur dadurch auch selbst höhere Transfereinkommen (öffentliche Gehälter, Renten, Sozialleistungen) erwarten können. Die Umverteilung im Sinne einer «Herstellung sozialer Gerechtigkeit» durch den Sozialstaat wird nicht nur von den politischen Parteien aus Wahlbestechungsgründen betrieben und nicht nur von einer Bevölkerungsmehrheit der durch Umverteilungsleistungen Beschenkten begrüsst, sondern wird auch im Interesse einer ständig wachsenden Armee von Sozialfunktionären betrieben, für welche die Umverteilung eine «Herrschaft durch Betreuung» geschaffen hat. Schon Ludwig Erhard hat uns immer vor solcher «Herrschaft durch Betreuung» gewarnt und den Sozialfeudalismus – nämlich das Schmarotzerleben derer, die öffentliche Gelder verteilen auf Kosten derer, die diese erarbeiten müssen – gebrandmarkt.“ (Anmerkungen in Klammern diesseits hinzugefügt)

Also muß ein typischer deutscher Netto-Steuerzahler genau zwei Mitbürger mit durchschleppen.
Mit dieser Zahl rechne ich weiter, weil sie so schön rund ist.
2. Nachdem etwa zwei Deutsche in einem Haushalt leben (siehe hier http://www.bz-berlin.de/archiv/gestatten-herr-und-frau-deutsch-article329141.html), muß durchschnittlich ein deutscher Haushalt zwei andere Haushalte mit durchschleppen.
3. Wie sieht es aber nun im Crash aus?
Im Crash wie in Argentinien gab es auf einmal 50% Arbeitslosigkeit und die Steuereinnahmen brachen bis auf Anteile der Mehrwertsteuer, Tabaksteuer und Benzinsteuer fast komplett weg, das würde für Deutschland bedeuten, daß im Crash – das große Bild betrachtet – ein halber Haushalt 2,5 Haushalte mit durchschleppen muß.
Oder auf ganze Zahlen gebracht: ein deutscher Haushalt muß im Crash fünf andere Haushalte mit durchschleppen!
4. Am Einzelfall betrachtet sieht das noch viel schlimmer aus:
Eine Reihe von Annahmen muß für diese Betrachtung getroffen werden.
Ich gehe zunächst davon aus, daß die derzeitige Steuerbelastung nicht viel erhöht werden kann. Derzeit wird einem Arbeitnehmer in Deutschland für Einkommenssteuer, Krankensteuer, Altensteuer und Ossi-Steuer etwa 50% seines Brutto-Einkommens abgenommen. Vom Rest gehen etwa 15% für Mehrwertsteuer drauf, vielleicht noch einmal 5% für all die anderen Konsumsteuern. Die Gesamtbelastung beträgt also 70% vom Einkommen. Davon müssen nun fünf Haushalte leben, also bekommt jeder unterstützte Haushalt 14% des Brutto-Einkommens eines voll arbeitenden Haushalts zugewendet, wovon er allerdings wieder Konsumsteuern zahlen muß. Die genauen Zahlen sind nur per mehrstufiger Iteration zu bestimmen, für hier genügt die Abschätzung oben.
Hinzu kommt erschwerend, daß es im Crash eine Preissteigerung bei Lebensmitteln, Arzneimitteln und Heizstoffen geben wird. Vereinfachend wird angenommen, daß es inflationsbereinigt zu einer Verdoppelung der Preise für die lebenswichtigen Güter kommen wird.
Außerdem werden die wenigen Einkommen auch noch sinken, vereinfachend wird angenommen, daß es inflationsbereinigt zu einer Halbierung der Einkommen kommen wird.
Weiterhin wird angenommen, daß das gesamte Netto-Einkommen im Crash ausschließlich für lebenswichtige Güter ausgegeben wird, während es vor dem Crash die Hälfte des verfügbaren Netto-Einkommens war.
Und schließlich wird vereinfachend angenommen, daß vor dem Crash das Einkommen eines Netto-Steuerzahler-Haushalts demjenigen des Nicht-Netto-Steuerzahler-Haushalts entspricht.
Somit muss ein Haushalt, in dem alle beiden Haushaltsangehörigen noch arbeiten (der beste Fall) – verglichen mit der Situation vor dem Crash – mit der Hälfte der lebenswichtigen Güter auskommen, während der Haushalt ohne jegliches Einkommen (der schlechteste Fall) in derselben Situation mit etwa einem Sechstel (!) der lebenswichtigen Güter auskommen muß, verglichen mit der Situation des Haushalts vor dem Crash. Von sechs Mahlzeiten müssen fünf Mahlzeiten ausfallen und von sechs Tagen kann nur an einem Tag geheizt werden. Das ist eine Hungersnot.
Besonders hart wird es zum Beispiel für kinderlose Rentner, die ihr einziges Einkommen aus der BfA beziehen, zur Miete leben und die noch einige Lebensjahre vor sich haben, die sie mit ihrem Vermögen bestreiten müssen. Genauso für Beamtenehepaare mit jungen Kindern.
Erschreckende Perspektive! Besonders wenn man hinzunimmt, daß die obige Betrachtung von sehr konservativen Annahmen ausgeht.
Versteht man jetzt besser, was derzeit in Griechenland los ist und was uns in Deutschland noch alles blüht?

Arbeit darf sich für Arbeitnehmer nicht mehr lohnen

Ach sie haben noch reguläre Arbeit? Wie ist ihnen dass denn passiert? So ähnlich dürften demnächst viele Unterredungen in Deutschland beginnen. Während der eine schon mit Hartz gevierteilt wird, darf die nächste noch prekär und ohne Pinkelpause im Einzelhandel schuften und der dritte macht 50 Wochenstunden bei Niedriglohn und kann trotzdem nicht davon leben. Der freie Markt oder das freie Spiel der Kräfte wird am Ende schon alle hinrichten.

Die IG Metall frohlockt über ihren scheinbaren Sieg gegen die Sklavenarbeit und will damit doch nur bemänteln, dass dies kein Sieg, ja nicht einmal der Gewinn einer Schlacht ist, weil zum einen die Leiharbeiter einfach ausgetauscht werden, bevor das Tarifrecht greift und zum anderen über das Konstrukt des Werkvertrages längst Wege gefunden wurden auch den lächerlichen Mindestlohn in der Zeitarbeit noch auszutricksen.

Aber nicht alleine über betrügerische Vertragsgestaltung zu Lasten der Arbeitnehmer werden in Deutschland die Löhne gesenkt. Wie das Beispiel Opel zeigt, werden die Belegschaften solange erpresst wie sich ihre Löhne noch absenken lassen. Danach wird dann eben die Produktion ins Ausland verlagert wenn die dortigen Arbeitnehmer zu noch mehr Nachlässen bereit sind. Ein ähnliches Vorgehen zeigt ja seit längerem die Lufthansa die jetzt damit droht 1000 Mitarbeiter im Catering zu entlassen, wenn die nicht zu weiteren Lohnkürzungen bereit sind. Am Ende werden sie zustimmen und trotzdem wird dann ein Jahr später der ganze Teil über Werkverträge abgewickelt die zu noch mieseren Löhnen erfolgen.

Es lohnt sich auch nicht wirklich in die eigene Ausbildung zu investieren. Von den 22 Prozent der Beschäftigten die in Deutschland im Niedriglohnsektor arbeiten haben die Hälfte eine Ausbildung oder gar ein Studium. Tatsächlich aber werden Ausbildungsordnungen und Berufsbezeichnungen so schnell gewechselt, dass die meisten Leute schon wenige Jahre nach ihrer Ausbildung praktisch ohne Beruf dastehen. Das ist natürlich ein probates Mittel die Leute in den Niedriglohnsektor zu drücken. Selbstverständlich gibt es keine Pflicht die Leute auf die neuen Berufsbilder weiterzubilden.

Die Wirtschaft hat auch gar kein Interesse an Weiterbildung. Ihr Interesse besteht nur daran billig Leute zur Ausbeutung zu bekommen. Aktuell möchte man billige Fachkräfte aus dem Ausland haben und redet beständig über den angeblichen Fachkräftemangel. Früher haben sich die Firmen noch selbst die Fachleute ausgebildet, andere beim Studium unterstützt.

Heute hofft man auf Dumme die für kleines Geld zum Arbeiten nach Deutschland kommen sollen um hier auch die Löhne der Hochqualifizierten noch weiter zu drücken:

Hochkarätige Wissenschaftler, Ärzte und Forscher brauchen nun nur noch nachzuweisen, dass sie Brutto 3734 Euro im Monat verdienen und schon dürfen sie ins Land. Bei Ingenieuren reichen sogar 2909 Euro im Monat. Welch wunderbare Nachricht.

Aber es kommt noch besser. In seiner unnachahmlichen Güte hat der deutsche Bundestag ebenfalls beschlossen, dass diese Zuwanderer spätestens nach drei Jahren eine ständige Niederlassungserlaubnis erhalten und wenn sie sogar noch ein paar Brocken Deutsch können geht das schon nach zwei Jahren.

Als die Verbrecher aus der Wirtschaft das letzte Mal Gastarbeiter nach Deutschland holten, dauerte es nur wenige Jahre bis diese nicht mehr gebraucht wurden. An den Folgekosten der unter falschen Voraussetzungen ins Land geholten Menschen zahlen die Arbeitnehmer noch heute. Allerdings besteht diesmal keine Gefahr. Niemand will für derartig miese Löhne nach Deutschland kommen. Selbst die Spargelstecher aus Polen und die Gurkenflieger aus Rumänien bleiben langsam aber sicher aus, weil sich die harte Arbeit für das bisschen Geld einfach nicht lohnt.

Statt dessen gehen deutsche Ärzte, Handwerker, Ingenieure und Facharbeiter ins Ausland weil sie dort besser verdienen, die Arbeits- und Lebensbedingungen viel besser sind und sie ihr Selbstwertgefühl behalten dürfen. In Deutschland steigen statt dessen die Fälle von Burn-Out Problemen. Dies hat zumindest eine Studie bei den Dax-Unternehmen ergeben, wobei davon auszugehen ist, dass es in diesen wirtschaftlich starken Unternehmen noch zivilisierter zugeht, als in den vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen die sich in einem ständigen Kampf ums Überleben befinden.

Die DGB-Gewerkschaften haben sich längst mit dem Großkapital arrangiert, die Politik hat sich kaufen lassen und die Medien die dem Großkapital gehören tun alles um die arbeitenden Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Wenn man die Dinge ehrlich analysiert, gibt es keine Hoffnung. Die Menschen müssen anfangen sich zu solidarisieren. Es ist ihre einzige Chance.

 

 

http://duckhome.de/tb/archives/10120-Arbeit-darf-sich-fuer-Arbeitnehmer-nicht-mehr-lohnen.html

Jetzt mal Klartext – Noch mehr brutal ehrliche Antworten auf Fragen im Bewerbungsgespräch

Kein Bewerbungsgespräch ohne Personalerfragen.
Weit über 100 davon finden Sie in diesem Blog.
Viele davon sind sinnvoll, andere so geistreich wie alkoholfreies Bier.
Lehrbuchfragen mit pseudo-psychologischem Hintergrund, deren Antworten so
vorhersehbar sind wie Vollmond.
Reine Zeitverschwendung also. Es sei denn, eine(r) hätte mal den Mut,
die ungeschminkte, nackte Wahrheit auf den Tisch zu packen.
Die will zwar keiner wirklich hören, aber erfrischend wäre es.
Deshalb, daher und darum (und weil der erste Teil gut ankam) gibt es heute
noch mehr brutal ehrliche Antworten auf typische Bewerbungsfragen –
die wir aber nicht zur Nachahmung empfehlen. Nicht wirklich.

Was wäre für Sie eine ideale Arbeitssituation?

Ich habe inzwischen herausgefunden, ideal wäre, gar nicht zu arbeiten.
Oder zumindest nur Anweisungen zu geben und den lästigen Kram zu delegieren.
Geradezu begeistert bin ich, wenn der Job ein hohes Gehalt und Prestige
mitbringt und sich dennoch in wenigen Stunden erledigen lässt.
Vertrauensarbeitszeit finde ich übrigens ganz wichtig. Ebenso freies Internet.
Bei meinem bisherigen Arbeitgeber konnte ich bis zum Jahresgespräch einige
dieser Ziele erfolgreich erreichen.
Jetzt möchte ich das weiterentwickeln und suche nach einer neuen Herausforderung…

Warum sollten wir Sie einstellen?

Ich dachte, das wäre ein feiner Zug, nachdem ich in meiner Masterarbeit
eine Studie für Sie erstellt habe, die Sie an Ihre Kunden verkaufen
konnten und ich die letzten zwei Jahre als Praktikantin für 600 Euro
den Job von Frau Meier mitmachen durfte, die jüngst wegen Burnouts gekündigt hat…

Was ist Ihre größte Schwäche?

Ich bin schwanger.

Was motiviert Sie?

Geld. Je mehr, desto mehr. Mit Bier ist es dasselbe.
Aber das dauert länger und man(n) bekommt davon Brüste.
Sex funktioniert natürlich auch. Aber keine Sorge:
Sie sind definitiv nicht mein Typ. Nicht mal mit Bier.

Erzählen Sie mir davon, wie Sie einen Kollegen kritisieren mussten.

Das ist interessant, dass Sie das fragen.
Erst kürzlich habe zu meinem Büronachbarn gesagt:
“Wenn du mir noch mal meine Idee klaust und im Meeting als deine verkaufst,
bekommt das Controlling einen anonymen Brief,
Sie sollen deine Spesenabrechnung vom Dezember noch mal checken.
Insbesondere den Punkt: Kundenakquise in Budapest.”
Tschakalaka hat der geguckt!
Aber seitdem macht der Männchen, wenn er mich sieht.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Ich habe Ihnen geschrieben, dass mich meine fünfjährige Erfahrung
im Optimieren von Abläufen in die Lage versetzt, auch in Ihrem Unternehmen
zahlreiche Kosten zu sparen und die Produktion kontinuierlich zu verbessern.
Und Sie haben das geglaubt.

Was reizt Sie an unserem Unternehmen?

Ehrlich? Nichts. Der Laden ist so langweilig wie Toast.
Aber sechs Monate Arbeitslosigkeit sind auch nicht gerade Ferien auf Saltkrokan.
Außerdem klang die Stellenbeschreibung nach einem lauen Job, und ich müsste
dafür nicht einmal umziehen. Wenn jetzt noch das Gehalt stimmt,
könnte ich sogar zwei Mal im Jahr Urlaub machen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Karrierebibel.de

Die ESM – Falle umgehen

Wer noch nicht weiss was es mit dem ESM auf sich hat kann einfach hier schauen:

Das können wir uns in unseren kühnsten Träumen nicht vorstellen, was unsere gewählten Volksvertreter mit uns vorhaben. 

80 Cent von 1 €uro (incl. der versteckten Steuern und Abgaben), den wir erarbeiten, reichen dem Staat oder besser: den EU-Staaten nicht mehr aus. 

Nein, im Bedarfsfall – wer definiert den eigentlich – dürfen wir uns enteignen lassen.

 

Hier ein kurzer Infofilm (3:51 min.), nur für den Fall dass Sie wenig Zeit haben:

http://www.youtube.com/watch?v=8kmcloVZu1o

 

 

MUST SEE !!! Bitte am besten diesen Film ganz ansehen, deshalb hier die ausführlichsten Informationen (56:45 min.) zum ESM Vertrag:

http://www.alpenparlament.tv/playlist/473-schuldenunion-machtergreifung-der-eu-junta

 

 

Weitere Infos zu Beatrix von Storch und deren Arbeit die ich sehr schätze hier:

http://www.freiewelt.net/blog-3321/lesen-sie-hier-den-vertragstext-des-esm-vertrags!.html

http://www.freiewelt.net/video-28/interview-mit-beatrix-von-storch-zum-esm-vertrag%3A-stoppt-eu-schuldenunion!.html

 

 

 

Was können wir selbst tun?

Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! auf Abgeordneten-Check.de


Die EU droht sich in eine schuldenbasierte Transferunion, eine Haftungsgemeinschaft, zu verwandeln. Außerdem soll das Haushalts- und Budgetrecht der nationalen Parlamente an einen EU-Gouverneursrat abgegeben werden. Grundlage hierfür ist der erst vor kurzem bekannt gewordene Vertragsentwurf zum sog. „Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM)“, über den die Mitglieder des Deutschen Bundestages vermutlich nach der Sommerpause noch 2011 entscheiden werden. Deutsche Steuergelder sollen für die Schuldenpolitik anderer EU-Länder geradestehen. Wir sollen arbeiten, damit die Banken keine Verluste machen. Dem Steuerzahler wird Zwangssolidarität verordnet. Die Banken sind auf freiwilliger Basis dabei. Uns Bürgern gesteht man diese Freiwilligkeit nicht zu. Wir müssen zahlen. Der ESM-Vertrag darf deshalb den Deutschen Bundestag nicht passieren!

http://www.abgeordneten-check.de/karte.html?c=69