Weihnachstwunder bei der Bundesagentur für Lohndumping

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Ach ja. Weihnachten. Da muss man einfach dabei sein. Da werden aber nicht nur unpassende
Dessous und Krawatten verschenkt sondern natürlich auch Weihnachtsansprachen. Da ist es doch
schön wenn man in seiner Weihnachtsansprache ein Mirakel, ein Wunder präsentieren kann, dass
den eigenen Heiligenschein noch etwas schöner glänzen lässt.

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Lohndumping, die fälschlicherweise oft auch als
Bundesagentur für Arbeit bezeichnet wird, der edle Herr Frank-Jürgen Weise – bitte nicht
kotzen – hatte auch ein solches Wunder zu verkünden. Sein Verein hat einen Gewinn von 60
Millionen statt eines zu erwartenden Verlustes von 655 Millionen Euro gemacht.

Ach ja. Das sang doch damals schon Katja Ebstein. Wunder gibt es immer wieder.

Mann muss nur daran glauben.

Dran glauben musste im Fall von Herrn Weise auch einige.

Die Arbeitslosen zum Beispiel.

Denn sein Supersparergebnis von 715 Millionen Euro entstand in Wirklichkeit eben nicht durch
ein Wunder. Was Herr Weise gezieltere Ausgaben für die Förderung von Arbeitslosen nennt, ist
nichts anderes als die Kürzung der Maßnahmen für Arbeitsmarktpolitik um 800 Millionen Euro.

Wenn wir also ehrlich sind, hat er mal fast 85 Millionen Euro mehr in seine
Verwaltung gesteckt und die Arbeitslosen wie schon immer im Regen stehen lassen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : www.duckhome.de

Ein fleißiger , ordentlicher Bürger ..

Arbeitsmarktzahlen August

Einfach den Leuten zu lesen geben , die immer
Hartz 4 Empfänger als Sozialschmarotzer bezeichnen.

Sie sind , wie die Person in der Kurzgeschichte ,
nämlich selber maximal 1,5 Jahre von Hartz 4 entfernt.

Hab einen Traumjob, der Gehalt ist super und irgendwann kommt’s wie es kommen muß:

Firma wird aufgekauft, die neuen Besitzer wollen eine Rendite von
mindesten 17%, Personal fliegt raus, Lohnkürzungen sind im Programm,
und Upsss, jetzt bin ich in der Falle….

Firma geht in Konkurs, und Upsss jetzt ist man in der Falle.

Neue Gesetzte und Steuern machen ein Weiterführung in Deutschland
unmöglich, die Firma sieht ihre Zukunft in China, und Upsss, jetzt
bin ich in der Falle…

Ich hab immer gesagt, wer will bekommt einen Job,
und wer Hartz IV bezieht ist ein faules, Gesindel!

Ich bin ja kein faules Gesindel, als Frohmuts ab in’s Jobcenter,
mir ein paar Bewerbungen holen, und anschreiben…

Paar Tage später im Postfach, ebenso viele Zuschriften, sorry
sie entsprechen nicht dem Profil, sie sind für die Stelle
überqualifiziert, die Stelle wurde schon anderswertig vergeben…

Frohemuts, zur nächsten Aktion, mit den gleichen Antworten.

Schon etwas frustrierter und widerwilliger, ab
ins Jobcenter, die nächste Aktion gestartet…

Es kommt wie es kommen muß, beim einkaufen, die Flasche Wein sieht
nicht schlecht aus, man gönnt sich ja sonnst nichts, für eine schönen
Abend…

Und vollkommen Frustriert auf zur nächsten Aktionen, wieder die
selben Antworten…

Hernach beim Laden, ein Blick in die Geldbörse, dort ist Flaute aber
eigentlich ein Wein will ich schon, naja sieht eh keiner, also die
Kartonpackung Wein sieht auch nicht schlecht aus, kostet 99Cent der
Liter statt die 7 Euro die Flasche, und eigentlich könnte man gleich
6 Kartons nehmen…

Der Abend rückt näher, man gönnt sich ja sonnst nichts, der erste
Karton war ja gar nicht so schlecht, aber eigentlich ist es noch zu
früh, und rauchen beruhigt die Nerven, also ab zum Tabakladen, ein
Packung Tschick, die erste seit Jahren, wie viel kostet den die,
schon teuer, aber man gönnt sich ja sonnst nichts und am Abend und
ein Karton ist jetzt genau das richtige…

Arbeitsmarktservice steht an, also die blöde Kuh, ohne Alkohol
schaffe ich die jetzt nicht, noch schnell den vierten Karton
aufgerissen, 2 Gläschen getrunken…

Beim Jobcenter, sie müssen sich schon anstrengen,
so kann das nicht weitergehen…

Die Wochen vergehen, die Monate vergehen, inzwischen,
der Tag rücktnäher, Hartz IV steht an…

Also, so geht das nicht, erstmals brauchen sie ein neue Wohnung,
die 300qm Wohnung zahlen wir ihnen nie, und überhaupt, das Inventar
gehört auch verkauft…

Neu Wohnung, nix mehr im Luxusviertel, sondern Elendsviertel, das
Stiegenhaus stinkt nach Fisch, Klo und Katzen, Blick aus dem Fenster
keine Bäume mehr, ein Straße, brumm, brumm, der Lärm der Gestank…

Ich war doch immer ein fleißiger, ordentlicher Bürger,
also streng dich mal an und schreib wieder an…

Das Ergebnis immer das gleiche, Absagen zum Kilopreis…

Im Jobcenter, also, ihre willen Arbeit zu finden sind null, setzten
wir mal auf Sanktion, vielleicht funktioniert es dann, also Kürzung
auf 20% dessen was ihnen zusteht…

Mist, Dreck, eigentlich interessiert es mich nicht, durch die Stadt,
durch die Straßen gelaufen, da gibt’s ein Obdachlosenheim, und essen
gibt’s dort auch, ab dort hin, den Rest vom Geld der kann investiert
werden in Wein und Schnaps.

Beratungsgespräch dort, tja, die Betreuerin sagt mir, alle die hier
sind waren mal fleißige, ordentliche Bürger denen so etwas nie und
nimmer passieren kann…

Und jetzt schimpfen sie mich ein faules, sozialschmarotzendes
Gesindel, die Trotteln haben doch keine Ahnung vom leben, klappe
sollen sie halten, aber ist eh wurscht, den ein oder anderen Affen
werde ich früher sehen im Asyl als ihnen lieb ist, und die arme
Betreuerin wird sich die gleiche Geschichte wieder anhören…

Hartz IV-Behörde verweigerte Kinderbett

 

Nicht selten lassen sich Jobcenter-Mitarbeiter abenteuerliche Argumente
einfallen, um wichtige Anträge zu verwehren. So stellte eine Mutter, die
auf Hartz IV-Leistugen angewiesen ist, einen Antrag auf ein neues Kinderbett.

Schließlich war das alte Bett kaputt gegangen, weil
es in aller Not vom Sperrmüll aufgesammelt wurde.

Doch genau dieser eigentlich trauriger Umstand veranlasste das Jobcenter
den Antrag abzulehnen. Die Familie musste also klagen und bekam vom Landes-
sozialgericht Nordrhein-Westfalen Recht zu gesprochen.

(Az: AZ: L 19 AS 999/13 B, LSG Nordrhein-Westfalen)

Die Richter betonten in ihrer Entscheidung, dass ein Jobcenter den Antrag
auf ein Kinderbett nicht mit dem Argument ablehnen darf, es würde sich hierbei
um eine sogenannte Ersatzbeschaffung handeln, wenn das erste Kinderbett
minderwertig und vom Sperrmüll beschafft wurde.

Schließlich habe das erste Kinderbett vom Sperrmüll nicht die grundlegenden
Bedürfnisse des Kindes erfüllt. Weil es sich somit nicht einmal um einen
Einrichtungsgegenstand handelte, der am untersten Standard angesiedelt ist,
handelt es sich auch nicht um eine Ersatzbeschaffung.

Die Behörde hatte argumentiert, das Bett sei beim Umzug kaputt gegangen.

Daher hätte es sich um eine sogenannte Erstbeschaffung
gehandelt und diese könne abgelehnt werden.

Das Gericht stellte jedoch klar, dass es sich hierbei eben nicht um einer
Ersatzbeschaffung sondern nach dem SGB II um eine Erstausstattung handelt.

Daher habe das Kind in der Bedarfsgemeinschaft ein Anrecht auf ein Kinderbett.

Quelle : gegen-hartz.de

Politik und BA für Arbeit fordern : Die Totale Hartz 4 Drangsalierung

Politik und die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert
einschneidende Änderungen in der Grundsicherung Hartz IV.

BA-Vorstand Heinrich Alt beschreibt das so :

„Wir sollten das Leistungsrecht einfacher machen, um mehr Zeit
dafür zu haben, die Menschen in Beschäftigung zu bringen.“

Politische Demenz – Schönreden – Vertuschen – Lügen und die Wahrheit

Die größten Lügen seit der Wiedervereinigung und die Wahrheiten

Hartz IV : Tragödie des Gemeinnutzes

In einem Artikel für die angesehene britische Geschichtspublikation „Past and Present“
untersuchte Philip Abrams 1963, warum die großen Sozialreformprojekte des Vereinigten
Königreiches nach dem Ende des Ersten Weltkriegs allesamt scheiterten. Ziel dieser
Projekte war es, die britischen Kriegsveteranen wieder in die Zivilgesellschaft zu integrieren.

Doch jede staatsfinanzierte Intervention verpuffte ohne jede integrierende Wirkung.

Denn „Interessengruppen zweckentfremdeten die Gelder und missbrauchten sie zu ihren Gunsten.“

Und auch diese Geschichte reimt sich. Parallelen lassen sich mühelos zwischen der britischen
Veteranenhilfe vor 90 Jahren und der heutigen bundesrepublikanischen Armutsindustrie ziehen.

Die sogenannten Jobcenter der Republik finanzieren anno 2013 alles, was das Integrations- und
Umschulungsherz begehrt. Vom Gabelstaplerschein, über den Nähkurs bis hin zum Tanztheater ist
alles dabei. Zahlreiche Firmen lassen sich Jobtrainings und Praktika vom Staat finanzieren.

Hunderttausende Arbeitskräfte verdingen sich bei großen
und kleinen Unternehmen als Ein-Euro-Jobber.

Die Geldmaschine brummt.

Das Stichwort zum Eintritt in den goldenen Club der Sozialstaatsprofiteure nennt sich „Gemeinnützige
Gesellschaft mit beschränkter Haftung“, kurz gGmbH. Eine solche gGmbH ist schnell gegründet.

Man benötigt zu Anfang 27.000 Euro, davon 25.000 Euro als Stammkapital und 2.000 Euro für Notar
und Gerichtsgebühren. Das Finanzamt entscheidet dann über die Gemeinnützigkeit.

Sind Buchführung, Gemeinnützigkeit, Vorstand und andere Gremien abgesegnet, kann man auch schon
loslegen. Man schreibt sein erstes blumiges Konzept und bewirbt sich damit um die erste sogenannte
Bildungsmaßnahme, die das örtliche Jobcenter ausgeschrieben hat.

In solchen gGmbHs, von denen aktuell ca. 4.000 ihr Unwesen in der BRD treiben,
verdingen sich tausende Sozialpädagogen, Therapeuten und Kulturschaffende. Trotz
aller Gemeinnützigkeit ist es schwierig bis unmöglich konkrete Zahlen zur Geschäftslage
aus den Mündern der Geschäftsführer zu erfahren.

Aus gut unterrichteter Quelle erfuhr eigentümlich frei allerdings von Beträgen bis zu monatlich
600 Euro,die eine gGmbH allein für die Fortbildung eines Arbeitsuchenden erhält. Dieser durfte
sich einige Zeit darin unterrichten lassen, was man denn so als Gerüstbauhelfer zu tun und zu
lassen hat – alles im Auftrag des Konzerns ThyssenKrupp, der auf diesem Weg kostengünstiges
Humankapital zu generieren versuchte.

Insgesamt betreut diese gGmbH 1.400 arbeitsuchende Menschen und erwirtschaftet
allein durch diese einzige Maßnahme einen Umsatz von ca. 840.000 Euro pro Monat
komplett auf Kosten der Steuerzahler.

Und bei einem Kurs für jeden Arbeitsuchenden bleibt es meist nicht.

Viele Geknechtete des Jobcenters können von bis zu zehn Maßnahmen berichten,
die sie hoffnungsfroh begannen und die sie deprimiert wieder verließen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : http://krisenfrei.wordpress.com

STAATSTHEATER ARGENTUR FÜR ARBEIT zeigt „Die Leiharbeiter“

Es führen Regie :

– Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen
– BA-Vorstandsvorsitzender Frank-Jürgen Weise

IM AUFTRAG DER BUNDESREGIERUNG

ZUSAMMENGESTELLT aus der Sendung Plusminus der ARD

HARTZ 4 : Wenn Krankheit zum Verdacht wird

Kaum ist das Hartz IV-Jubiläum vorbei, wird der Druck auf die Betroffenen weiter erhöht.
„Jagd auf kranke Hartz IV-Empfänger“ titelte Bild und gab vor, einen neuen Geheimplan der
Bundesagentur für Arbeit enthüllt zu haben. Danach soll sich eine siebenseitige interne
Anweisung der Bundesanstalt für Arbeit besonders Hartz-IV-Empfängern widmen, die häufiger krank sind.

Besonders verdächtigt macht sich demnach, wer sich auffällig häufig oder auffällig häufig nur für
kurze Dauer krankmeldet, „am Beginn oder am Ende einer Woche“ krank wird, Einladungen zu Meldeterminen
beim Arbeitsamt wegen Krankheit versäumt, eine Maßnahme oder einen neuen Job wegen Krankheit nicht
antreten kann, sich krankmeldet, nachdem er bei einem Streit mit dem Sachbearbeiter seine Abwesenheit
ankündigt oder keinen Urlaub genehmigt bekommen hat, oder am Ende des Urlaubs krank wird.

Die aufgeführten Punkte machen eigentlich nur deutlich: Verdächtig ist jeder Hartz-IV- Empfänger,
der sich krankmeldet. Dass es nicht nur Erwerbslose betrifft, wird dabei gerne vergessen.
Auch die zahlreichen Hartz-IV-Aufstocker, die trotz einer Lohnarbeit nicht genug verdienen,
um damit ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, sind davon betroffen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Telepolis

Die wahre Fratze des Sozialstaates

Grundsicherungsamt verweigert schwerbehinderten- und pflegebedürftigem Leistungsempfänger
die Bezahlung von lebenswichtigen Medikamenten.

In den Medien und den Parlamenten hört man immer wieder, wie besonders unser Solidar-System im Sozialstaat doch ist.

Da wird damit geprahlt,das die Grundsicherung individuell gestaltet wird,da ja die Alten und Kranken, besonderer
Aufmerksamkeit bedürfen. Sie sind ja keine Schmarotzer,sondern wichtige, wertvolle Mitglieder der Gesellschaft.

Wenn es um den Profit für die Pharmalobby und Posten für die wahren Sozialschmarotzer in der Politik
und im Sozialkartellgeht, stimmt das ja sogar.

Ohne die Armen und Kranken würde nicht so viel für diese „elitären“ Kreise abfallen.

Die meisten „Wähler“ glauben den Schmarren vom Sozialstaat sogar.
Sie glauben sogar eine Wahl zu haben.

Denen sein empfohlen nicht an die Sachbearbeiterin eines Grundsicherungsamtes zu geraten über die ich hier zu berichten weiß.

Stell dir vor, Du bist Mitte vierzig und selbstständig.
Alles läuft gut, Du hast Dir gerade eine alte Ruine gekauft, ein Mehrfamilienhaus, in dem Du selber wohnen willst,
mit 3 Wohnungen die Du vermieten willst, so als Altersvorsorge.

Stehe niemals schnell auf und stolpere.
Falls Du Dich verletzt, wirst Du merken was Deine Unfallversicherung wert ist.
Nichts, es sei denn Du hast Dir den Kopf abgerissen und trägst ihn persönlich zur Hauptstelle der Versicherung.

Deine im Vertrag zugesicherte Leistung bekommst Du dennoch nicht.

Wer so weit seinen Kopf tragen konnte, hatte gar keinen Unfall.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : luegenmaul.blogspot.de