Lohn-Kluft zwischen Deutschen und Ausländern seit 2010 vervierfacht

(Symbolfoto: nex24)

Von NEX24

Zahlen des Arbeitsministeriums auf AfD-Anfrage 

Osnabrück – Die Kluft beim durchschnittlichen Verdienst von deutschen und ausländischen Beschäftigten hat sich binnen acht Jahren mehr als vervierfacht. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vorliegt.

Im Jahr 2010 verdienten einheimische Arbeitnehmer demnach im Schnitt monatlich 2.388 Euro und ausländische Arbeitnehmer 2.190 Euro, das waren 198 Euro weniger. 2018 verdienten deutsche Vollzeitbeschäftigte 3.408 Euro und Vollzeitbeschäftigte ohne deutschen Pass 2.530 Euro.

Die Differenz wuchs somit auf 873 Euro an. Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, ist der durchschnittliche Verdienst ausländischer Arbeitnehmer hierzulande 2016 gegenüber 2012 sogar um 44 Euro geschrumpft, während einheimische Arbeitskräfte in der Spanne beim Gehalt um knapp 300 Euro zulegten.

Springer: „Qualifizierte Zuwanderung ist richtig, Lohndumping nicht“

„Angesichts der wachsenden Lohnlücke zwischen Deutschen und Ausländern drängt sich der Verdacht auf, dass mit der Zuwanderungspolitik der Bundesregierung nicht der Fachkräftemangel bekämpft werden soll, sondern das Gehaltsniveau“, sagte der AfD-Abgeordnete René Springer der NOZ. „Qualifizierte Zuwanderung ist richtig. Lohndumping nicht. Alles andere schürt Ressentiments und spaltet die Gesellschaft.“

https://nex24.news/2019/11/lohn-kluft-zwischen-deutschen-und-auslaendern-seit-2010-vervierfacht/

Einwanderungsgesetz: Kein Familiennachzug für neue Fachkräfte

Epoch Times

Die Einigung auf die Eckpunkte für ein neues Einwanderungsgesetz hat eine einschränkende Wirkung auf das Recht auf Familiennachzug der betroffenen Fachkräfte.

Flüchtlinge und Migranten in Deutschland bei der Arbeit.Foto: Sean Gallup/Getty Images

 

Die Einigung der Bundesregierung auf die Eckpunkte für ein neues Einwanderungsgesetz hat eine einschränkende Wirkung auf das Recht auf Familiennachzug der betroffenen Fachkräfte. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eine Antwort des Bundesinnenministeriums (BMI).

„Der 6-monatige Aufenthaltstitel zur Suche eines Arbeitsplatzes berechtigt nicht zum Familiennachzug“, heißt es in der Antwort des BMI.

Wenn die Fachkraft innerhalb der 6 Monate einen Arbeitsplatz gefunden habe, bestehe die Möglichkeit des Familiennachzugs, wenn der Aufenthalt zur Erwerbstätigkeit im Bundesgebiet voraussichtlich über ein Jahr betragen werde und der Ausländer den Lebensunterhalt einschließlich des Wohnraums für sich und die Angehörigen seiner Kernfamilie, Ehegatten und minderjährige ledige Kinder, sichern könne, so das BMI.

„Die neu zu schaffende Regelung wird auf 5 Jahre befristet, um anschließend eine Evaluierung dieser Regelung vorzunehmen“, so das BMI auf eine Nachfrage der Zeitung.

Dies erfolge unter anderem auch mit Blick auf mögliche konjunkturelle Veränderungen. „Damit ist jedoch nicht verbunden, dass Personen, die aufgrund dieser Möglichkeit hier einen Arbeitsplatz gefunden haben, die Aufenthaltserlaubnis nach fünf Jahren verlieren“, so das BMI weiter.

Die genauen „Details der neu zu schaffenden Regelungen“ seien „im Einzelnen noch zu vereinbaren“, so das BMI weiter. Stephan Mayer (CSU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium zeigt sich zufrieden mit der gefundenen Lösung. „Ich bin der Überzeugung, dass die jetzt verabschiedeten Eckpunkte eine hervorragende Grundlage dafür sind, darauf aufbauend ein Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz zu erarbeiten, das einerseits ermöglicht, dass wir den zunehmenden Fachkräftebedarf der deutschen Wirtschaft besser bedienen und auch die Gewähr dafür bieten, dass insbesondere langjährig Geduldete, die unser Land unverschuldet nicht verlassen können und bereit sind sich zu integrieren, arbeiten dürfen“, sagte Mayer der Zeitung.

Andererseits bleibe es bei der grundsätzlichen Trennung von humanitärer Migration und Erwerbsmigration, so dass Missbrauch ausgeschlossen werde, so Mayer. (dts)

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/einwanderungsgesetz-kein-familiennachzug-fuer-neue-fachkraefte-a2663739.html

DIW: Mindestlohn bewirkt NICHTS – alles nur politische Inszenierung

von https://sciencefiles.org

Politiker fühlen sich gerne gut.

Besonders gerne fühlen sie sich gut, wenn sie anderen erzählen können, sie hätten etwas für den kleinen Mann, die sozial Schwachen, die Bildungsfernen, die Armen und gesellschaftlich Benachteiligten getan.

Damit kann man im politischen Diskurs besonders viel Brownie-Punkte gewinnen, wenn man sich für den armen Mann und die arme Frau eingesetzt hat.
Einsatz und Dabeisein sind alles.

Ob sich der Einsatz dann in Zählbares für den armen Mann und die arme Frau übersetzt, ob den vielen politischen Worten Taten nachfolgen, ob die politische Absicht im Wolkenkuckucksheim tanzt und zu keiner Zeit einen Fuß auf die Erde bekommt, das ist egal. Es geht um die Inszenierung, darum, den sozial Schwachen, denen, die man unter sich wähnt, denen man helfen zu können glaubt, zu erzählen, ihnen und all den anderen den Eindruck zu vermitteln, man wolle ihnen helfen.

Es geht nicht darum, ihnen zu helfen.

Ginge es darum, sozial Schwachen zu helfen, Politiker kämen eher auf die Idee, Gewerkschaften, die Lobby der Arbeitsplatzbesitzer und Hüter eines rigiden Arbeitsmarkts, die Flexibilität verhindern und Arbeitslosen den Weg zu einem Arbeitsplatz versperren, zu verbieten als einen Mindestlohn durchzusetzen.
Die ökonomische Literatur (siehe unten) ist voller Beiträge, in denen der negative Einfluss von Gewerkschaften auf die Flexibilität von Arbeitsmärkten und die Fähigkeit von Arbeitnehmern, sich einen neuen oder überhaupt einen Arbeitsplatz zu suchen, dargestellt wird und ebenso ist die ökonomische Literatur voller Beiträge, die die negativen Effekte von Mindestlöhnen beschreiben.

Zu Letzteren gibt es ein einfaches Modell.

Arbeitgeber X hat 1000 Geldeinheiten zur Verfügung, um die Arbeitnehmer A und B und C und D zu beschäftigen. Alle vier verdienen gleich, nämlich 25 Geldeinheiten in zehn Zeiteinheiten.

Politiker führen einen Mindestlohn ein. 25 Geldeinheiten pro Zeiteinheit sind Ihnen zu wenig, 30 sollen es mindestens sein.

Für Arbeitgeber X hat dies zur Folge, dass er pro zehn Zeiteinheiten nunmehr 50 Geldeinheiten pro Arbeitnehmer mehr bezahlen muss.
Insgesamt steigen seine Lohnkosten von 1000 auf 1200 Geld- pro 10 Zeiteinheiten.
Was tut X, wenn er ein rationaler Unternehmer ist, wie in die ökonomischen Modelle vorsehen?

Er hat z.B. die folgenden beiden Möglichkeiten:

Er entlässt D. Damit fallen ihm 10 Zeiteinheiten weg. Für A,B und C entstehen ihm Lohnkosten von 900, zu den ursprünglichen 1000 hat er somit noch 100 frei, die er z.B. an A und B verteilen kann. A und B arbeiten dann 12 Zeiteinheiten und erhalten je 360 Geldeinheiten (wen die 20 mehr Geldeinheiten stören, der kann von 11,7 Zeiteinheiten für A und B ausgehen).

Der Effekt des Mindestlohns: Er erhöht das Verdienst von einigen und kostet manche den Arbeitsplatz.

Möglichkeit zwei sieht vor, dass Arbeitgeber X alle seine Arbeitnehmer behält, aber ihre Arbeitszeit verkürzt. Statt 10 Zeiteinheiten arbeiten alle vier nur noch 8,3 Zeiteinheiten. Die Kosten pro Arbeitnehmer belaufen sich auf nunmehr auf 249 Geldeinheiten.

Der Effekt des Mindestlohns besteht also darin, dass die Arbeitnehmer, die von ihm betroffen sind, weniger arbeiten und entsprechend auch weniger oder maximal gleich verdienen.

Und genau diesen Effekt finden Marco Cliendo, Alexandra Fedorets und Carsten Schröder vom DIW und der Universität Potsdam in ihrer Untersuchung des Effekts des Mindestlohns.

Für ihre Berechnungen nutzen sie Daten des sozioökonomischen Panels (SOEDP) und vergleichen für die selben Befragten, die angeben, Geringverdiener zu sein, deren Entgelt und Arbeitszeit vor und nach der Einführung des Mindestlohns.

Ergebnis: Vom Mindestlohn geht ein positiver Effekt auf den Stundenlohn, ein Plus um 6,5% UND ein negativer Effekt auf die Arbeitszeit aus. „Der positive Effekt auf die Stundenlöhne und der negative Effekt auf die Arbeitszeiten im unteren Lohnsegment … wiegen sich fast auf“ (606).

D.h. die Einführung eines Mindestlohns hat dazu geführt, dass Geringverdiener pro Arbeitsstunde mehr verdienen, aber insgesamt weniger arbeiten. Der Mindestlohn hat die Einkommenssituation der Geringverdiener also in keiner Weise verbessert oder verändert. Er ist einfach verpufft.

Das war vorherzusehen. Ökonomische Studien finden diese Ergebnisse seit Jahrzehnten.

Politiker hätten das wissen können, wenn sie es hätten wissen wollen.

Aber sie wollen es nicht wissen. Sie wollen bei „den Menschen“ den „Eindruck erwecken“, wie Bundeskanzlerin Merkel sich ausdrückt, dass man die Situation von sozial Schwachen verbessert habe. Dass man das nicht getan hat, interessiert niemanden. Es geht um die Symbolik und darum, einen Eindruck zu erwecken.

Wer Lust hat, sich in die Forschung zum Mindeslohn einzulesen, der kann dies mit den folgenden Arbeiten tun (31 und 34 von der Liste sind jeweils ein guter Einstieg in die Forschung, die die negativen Beschäftigungswirkungen von Gewerkschaften zeigt):

  1. Wirtschaft f DummiesAbowd, John M., Kramarz, Francis & Margolis, David N., 1999: Minimum Wages and Employment in France and the United States. Washington: National Bureau of Economic Research (NBER), Working Paper No. 6996.
  2. Baker, Michael, Dwayne, Benjamin & Shuchita, Stanger, 1999: The Highs and Lows of the Minimum Wage Effect: A Time-Series Cross-Section Study of the Canadian Law. Journal of Labor Economics 17, 2: 318-350.
  3. Bauer, Thomas K., Kluve, Jochen, Schaffner, Sandra & Schmidt, Christoph M., 2009: Fiscal Effects of Minimum Wages: An Analysis for Germany. German Economic Review 10, 2: 224-242.
  4. Bellante, Don, 2007: The Non Sequitur in the Revival of Monopsony Theory. Quarterly Journal of Austrian Economics 10, 2: 15-24.
  5. Brown, Charles, 1999: Minimum Wages, Employment and the Distribution of Income. In: Ashenfelter, Orley & Card, David E. (eds.): Handbook of Labor Economics. Amsterdam: Elsevier, 2101-2163.
  6. Burkhauser, Richard V., Couch, Kenneth A. & Wittenburg, David C., 2000: A Reassessment of the New Economics of the Minimum Wage Literature With Monthly Data from the Current Population Survey. Journal of Labor Economics 18, 4: 653-680.
  7. Burkhauser, Richard V., Couch, Kenneth A. & Wittenburg, David C., 1996: ‚Who Gets What’ From Minimum Wage Hikes: A Re=Examination of Card and Krueger’s Distributional Analysis in Myth and Measurement: The New Economics of the Minimum Wage. Industrial and Labor Relations Review 49, 3: 547-552.
  8. Card, David & Krueger, Alan B., 1995: Myth and Measurement: The New Economics of the Minimum Wage. Princeton: Princeton University Press
  9. Card, David & Krueger, Alan B., 1995a: Time-Series Minimum-Wage Studies: A Meta-analysis. American Economic Review 85, 2: 238-243.
  10. Dolado, Juan, Kramarz, Francis, Machin, Stephen, Manning, Alan, Margolis, David, Teulings, Coen, Saint-Paul, Gilles & Keen, Michael, 1996: The Economic Impact of Minimum Wages in Europe. Economic Policy 11, 23: 317-372.
  11. Fitzenberger, Bernd, 2008: Anmerkungen zur Mindestlohndebatte: Elastizitäten, Strukturparameter und Topfschlagen. Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung 42, 1: 85-92.
  12. Fitzenberger, Bernd & Kohn, Karsten, 2006: Skill Wage Premia, Employment and Cohort Effects: Are Workers in Germany All of the Same Type. Bonn: Institute for the Study of Labour, IZA DP No. 2185.
  13. Franz, Wolfgang, 2007: Der trügerische Charme des Mindestlohns. Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung 4: 431-438.
  14. Galindo-Rueda, Fernando & Pereira, Sonia, 2004: The Impact of the National Minimum Wage on British Firms. Final Report of the Low Pay Commission on the Econometric Evidence From the Annual Respondents Database. London: London School of Economics.
  15. Hammermesh, Daniel, 1995: ‚Myth and Measurement:’ The New Economics of the Minimum Wage. Comment. Industrial and Labor Relations Review 48, 4: 830-834.
  16. Kim, Taeil & Taylor, Lowell J., 1995: The Employment Effect in Retail Trade of California’s 1988 Minimum Wage Increase. Journal of Business and Economic Statistics 13, 2: 175-182.
  17. Leigh, Andrew, 2007: Does Raising the Minimum Wage Help the Poor? Economic Record 83, 263: 432-445.
  18. Machin, Stephen, Manning, Alan & Rahman, Lupin, 2003: Where the Minimum Wage Bites Hard: Introduction of Minimum Wages to a Low Wage Sector. Journal of the European Economic Association 1, 1: 154-180.
  19. Machin, Stephen & Wilson, Joan, 2004: Minimum Wages in a Low-Wage Labour Market: Care Homes in the UK.. Economic Journal 114, 494: C102-C109.
  20. Manning, Alan, 2003: Monopsony in Motion: Imperfect Competition in Labor Markets. Princeton: Princeton University Press.
  21. Metcalf, David, 1999: The Low Pay Commission and the National Minimum Wage. Economic Journal 109 (453): F46-F66.
  22. Müller, Kai-Uwe & Steiner, Viktor, 2009: Labor Market and Income Effects of a Legal Minimum Wage – A Microsimulation Study for Germany. Paper proposed for the IZA Conference “The Economics of the Minimum Wage” Berlin, June 21-23, 2009.
  23. Neumark, David, 2001: The Employment Effects of Minimum Wages: Evidence from a Prespecified Research Design. Industrial Relations 40, 1: 121-144.
  24. Neumark, David, Schweitzer, Mark E. & Wascher, William, 2005: The Effects of Minimum Wages on the Distribution of Family Incomes: A Nonparametric Analysis. Journal of Human Resources 40, 4: 867-894.
  25. Neumark, David & Wascher, William, 2007: Minimum Wages and Employment. IZA Discussion Paper No. 2570. Bonn: Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit/Institute for the Study of Labour (IZA).
  26. Neumark, David & Wascher, William, 2002: Do Minimum Wages Fight Poverty? Economic Inquiry 40, 3: 315-333.
  27. Neumark, David & Wascher, William, 1994: Employment Effects of Minimum and Subminimum Wages. Reply to Card, Katz and Krueger. Industrial and Labor Relations Review 47, 3: 497-512.
  28. Neumark, David & Wascher, William, 1992: Employment Effects of Minimum and Subminimum Wages: Panel Data on State Minimum Wage Laws. Industrial and Labor Relations Review 46, 1: 55-81.
  29. Nickell, Stephen, 1997: Unemployment and Labor Market Rigidities: Europe versus North America. Journal of Economic Perspectives 11 (3): 55-74.
  30. Nickell, Stephen & Bell, Brian, 1995: The Collapse in Demand For the Unskilled and Unemployment Across the OECD. Oxford Review of Economic Policy 11, 1: 40-62.
  31. Nickell, Stephen, Nunziata, Luca & Ochel, Wolfgang, 2005: Unemployment in the OECD Since the 1960s. What Do We Know? Economic Journal 115: 1-27.
  32. Ragnitz, Joachim & Thum, Marcel, 2008: Beschäftigungswirkungen von Mindestlöhnen – eine Erläuterung zu den Berechnungen des ifo Instituts. ifo Schnelldienst 61, 1: 16-20.
  33. Ragnitz, Joachim & Thum, Marcel, 2007: Zur Einführung von Mindestlöhnen: Empirische Relevanz des Niedriglohnsektors. Ifo Schnelldienst 60, 10: 33-35.
  34. Scarpetta, Stefano, 1997: Assessing the Role of the Labour Market Policies and Institutional Settings on Unemployment: A Cross-Country Study. OECD  Economic Studies 26: 43-96.
  35. Spriggs, William E. & Klein, Bruce W., 1994: Raising the Floor: The Effect of the Minimum Wage on Low-Wage Workers. Washington: Economic Policy Institute.
  36. Straubhaar, Thomas, 1996: Schutzzoll auf Arbeit – das neue Gesicht des Protektionismus. List Forum 3: 209-221.
  37. Yelowitz, Aaron S., 2005: How Did the $8.50 Citywide Minimum Wage Affect the Santa Fe Labor Market. Washington: Employment Policies Institute.

 

https://sciencefiles.org/2018/07/04/diw-mindestlohn-bewirkt-nichts-alles-nur-politische-inszenierung/

SPD erfindet die „demokratische Sklaverei

monopoli

Wir alle wissen, Sklaven sind Menschen die all die Drecksarbeit machen, denen sich die Mehrheit der Menschen gern entzieht. Das hat natürlich auch seinen Grund, schlechteste Bezahlung bei höchster Leistungsbereitschaft. So kommt es das vielen Stellen nicht besetzt werden können, weil keiner dumm genug ist diese Jobs anzunehmen und so holt man Arme aus anderen Ländern.

Das könnte sich allerdings ändern wenn die erzwungene Sozialarbeit nach dem Modell Müller (SPD) kommt, der damit seiner Klientel in den Allerwertesten kriecht auf sich aufmerksam machen will. Dann wird das existenzielle Grundeinkommen an Bedingungen geknüpft, die darin münden all die Drecksarbeit für die Gesellschaft zu machen. Übergewichtigen Patienten die Betten beziehen und deren Pipi einzusammeln wird dann plötzlich zur sozialen Gemeinarbeit.
Und das alles für den absoluten Mindestlohn? Freie Berufswahl war gestern.
Genau das verkauft uns die SPD als „sozialen Arbeitsmarkt“.
Und wieder gibt es begeisterte SPD´ler die das als Zukunftsmodell anpreisen.

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Der deutsche Arbeitsmarkt – Abstieg ins Prekariat – Armut droht!

Hinter den Kulissen: Der angeblich boomende Arbeitsmarkt in Deutschland könnte viel mehr Armut erzeugen, als uns die Massenmedien Glauben machen wollen. Erst Ende Januar wurde nun bekannt, dass selbst der Mindestlohn bei weitem nicht überall gezahlt wird. Immer mehr Menschen nehmen doppelt und dreifach Arbeitsstellen an, um durchzukommen. Die Abgabenbelastung wird künftig weiter steigen, wenn die „Bürgerversicherung“ kommt oder kommen sollte. Und: Auf eine schlechtere Konjunktur sind wir alle nicht vorbereitet.

Hinter den Kulissen ist das „deutsche Beschäftigungswunder“, von dem Merkel und der Mainstream besonders vor den Bundestagswahlen immer wieder berichtete, in Wirklichkeit gar keins. Denn in den vergangenen 25 Jahren hat sich der deutsche Arbeitsmarkt tiefgreifend verändert. Während die GroKo sich derzeit feiert bzw. noch letzte politische Spielchen vollzieht, haben wir uns die Entwicklung noch einmal angesehen.

Tatsächliche Entwicklung unter den großen Parteien

Die Folgen der Arbeitsmarktpolitik der vergangenen Jahre sind Massenarbeitslosigkeit, Hartz IV, die Explosion der Anzahl unbefristeter Anstellungen und eine immer größer werdende Leiharbeit. Durch genau diese Arbeitsmarktinstrumente befinden sich heute immer mehr Menschen am Rande des Existenzminimums, die Mittelschicht hat zu Recht Abstiegsängste und die Renten reichen schon jetzt nicht mehr zum Leben. Künftig dürfte sich diese Tendenz noch einmal massiv verschlechtern.

Wie kam es dazu?

Der erste große Einschnitt in die Arbeitsmarktsituation in Deutschland war die Wiedervereinigung. Bei der neoliberalen Herangehensweise an den „Anschluss“ und die Übernahme der früheren DDR wurden viele ostdeutsche Großbetriebe einfach geschlossen oder durch die Umstellung auf die D-Mark in den Ruin gedrängt. Die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben nach der Währungsumstellung ist von heute auf morgen gen null gegangen.

Dieser Umbau führte im Osten zur ersten großen Massenarbeitslosigkeit. Viele qualifizierte Ostdeutsche musste in Westdeutschland Jobs unter ihrem Ausbildungs-Niveau annehmen, um ohne staatliche Hilfeleistungen überhaupt zu überleben.

Schröder: ein Erfolg?

Schröders Agenda 2010 war der nächste Schritt in das kommende Arbeitsmarktdesaster. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und die Entrechtung der „blockierenden Gewerkschaften“ sollten Deutschland wieder zum Aufschwung bringen. Kritiker sagen: Tatsächlich wurden Arbeitnehmerschutzrechte und Leistungsansprüche schlicht abgebaut. Es gibt immer mehr Jobs, aber auch viel weniger abgesichert.

Achtung: Selbst die öffentliche Hand vergibt heute mehr Stellen „befristet“ als unbefristet. Sicherheit am Arbeitsmarkt sieht offensichtlich anders aus.

Die desaströsen Folgen dieser Politik sind heute zumindest auf den zweiten Blick sichtbar. Millionen Menschen leben heute dauerhaft im Prekariat. Deutschland hat sich in eine Abstiegsgesellschaft verwandelt.

Drohender Abstieg und die Angst vor nicht ausreichender Rente sind allgegenwärtig.

Die Mittelschicht schrumpft nachweislich. Seit 2001 ist vor allem die Gruppe der 30-45-jährigen viel stärker vom Abstieg aus der Mittelschicht bedroht. Zu diesem Schluss kommt das IAQ Forschungsinstitut (Institut für Arbeit und Qualifikation).

Also: Wer jetzt eigentlich sein Leben aufbauen sollte, wie dies in den vorhergehenden Generationen geschah, sieht sich mit immensen Problemen konfrontiert. Noch fällt dies nicht überall auf. Die niedrigen Zinsen haben das Kreditvolumen in Deutschland stark nach oben getrieben. Geld also ist da, teils auch zum Kauf von Immobilien. Nachhaltig jedoch ist dies nicht.

Demnach ist die Angst vor dem Abstieg zum vorherrschenden Lebensgefühl in Deutschland geworden. Vor allem die fehlende Möglichkeit für abhängige Angestellte, im Zweifelsfall einen unzumutbaren Job wechseln zu können, beherrscht die Arbeitssituation immer stärker. Betroffene müssen sich mit unliebsamen Jobs abfinden, weil der Arbeitsmarkt keine besseren Alternativen mehr bietet. So zumindest das vorherrschende Gefühl.

Genau diese Umstände führen aber dazu, dass immer mehr Menschen unzumutbare betriebliche Zustände hinnehmen und resignieren. Aufgrund der fehlenden Alternativen sehen sich viele gezwungen, in ungesunden Arbeitsverhältnissen zu verharren. Vom Beschäftigungswunderland Deutschland kann also keine Rede sein.

Dabei werden die Folgen erst langfristig sichtbar. Noch immer sind hunderttausende Selbstständige in Deutschland nicht einmal Mitglied von Krankenkassen. Sie zahlen nicht in die Rentenkassen ein. Und der Staat befristet wie oben angesprochen seine Arbeitsstellen.

Hinter dem „Beschäftigungswunder“ also öffnen sich klaffende Lücken in der Gesellschaft. Deutschland bleibt – wie so oft – ruhig. Doch die Wahrheit wird sich in wenigen Jahren zeigen. Die neue oder nächste GroKo ändert daran nichts. Merkel und Schulz machen einfach weiter so. Wann wacht Deutschland auf?

http://www.watergate.tv/2018/01/30/der-deutsche-arbeitsmarkt-abstieg-ins-prekariat/

Keine Wohnung , kein Kindergarten ..

100_0511-1024x768In der Stunde der Not wollen die Politiker der Altparteien die Residenzpflicht
für Asylanten einführen, weil in den Großstädten unerwünschte Klumpenbildungen
von asiatischen, südosteuropäischen und afrikanischen Völkern entstanden sind.

Die Pinocchiopresse berichtet, daß man die Ausländer nach
Ostdeutschland entsorgen wolle, wo angeblich Wohnraum leerstünde.

So pauschal ist das schlicht falsch. Gerade hat ein Zensus stattgefunden, wo die
Bevölkerung und die Wohnverhältnisse ermittelt wurden. In vielen kleineren Orten
gibt es laut dieser Erfassung nicht eine vermietete Wohnung. Man wohnt schlicht
in den eigenen vier Wänden. Mietwohnungen in meist sehr überschaubarer Anzahl gibt
es in der Regel nur in Orten mit mehr als 500 Einwohnern. Die örtliche Kolchose
hatte irgendwann mal einen Dreigeschosser mit zwei Aufgängen gebaut. Und diese
Häuser sind zu 100 % mit Eingeborenen belegt.

Wohnungsleerstand gibt es eigentlich nur noch in sehr strukturschwachen Klein- und
Mittelstädten, die ausgesprochen ab vom Schuß liegen. In der Uckermark, in der Altmark,
in der Lausitz, in der Prignitz. Und in den künstlichen Brutstädten des Sozialismus
wie Hoyerswerda, Stalinstadt (heute Eisenhüttenstadt), Schwedt, Halle-Neustadt, Lütten
Klein, Grünau, Großer Dreesch, Senftenberg und Leinefelde.

Andere Plattenbaugroßsiedlungen kämpften vor zehn Jahren noch mit Leerstand
und sind inzwischen voll vermietet, wie Neulobeda-Ost und Neulobeda -West.

Wollen die Ausländer wirklich in die letzte Einöde, hinter die sieben Berge zu den
sieben Zwergen, um sich in ein einziges Schneewittchen reinzuteilen? Für Familien,
die sich im sozialen Netz etablieren wollen, mag das noch angehen. Junge Männer wird
man dort auch mit Gewalt nicht halten können, weil diese wirtschaftliche oder kriminelle
Aktivitäten entwickeln wollen und offensichtlich auf Brautschau sind.

Auch darf man die Traditionen der meisten Zuwanderer nicht unterschätzen. Sie lebten in
Asien und Afrika in Clan- und Stammesstrukturen, und die wollen sie auch in Deutschland
haben. Aus Völkern, die sich nur in der Masse wohlfühlen, in der Einöde plötzlich
Individualisten oder Eremiten zu machen ist ambitioniert und wird wohl scheitern.

Auch die Bildung wird kurz kommen. Zwar sind in den Schulen noch einige Plätze frei.
Zumal die Klassenstärken von unter 30 Schülern heute zu gering sind. Der Autor dieses
Eintrags ist nie in einer Klasse mit weniger als 42 Schülern unterrichtet worden und
hat trotzdem Lesen du Schreiben gelernt.

In den Kindergärten herrscht seit Jahren jedoch Notstand, ohne daß ein einziger Ausländer
eingetroffen ist. In der ländlich-sittlichen Verwaltungsgemeinschaft Mellingen beispielsweise
sind alle Kitas an der Kapazitätsgrenze, mit zwei Ausnahmen. Und dahin werden Kinder aus
überfüllten Einrichtungen umgelenkt. Für viele Eltern bedeutet das Fahrten übers Land, und
daß die Großeltern die Kinder nicht mehr bringen und abholen können. Ausländer mit Kindern
im Vorschulalter sind wirklich das allerletzte, was jetzt gebraucht wird. Auch in den Städten
in der Umgebung (Jena und Weimar) wird verbissen um jeden Kitaplatz gekämpft.

Hinter dem Politikerwunsch nach der Ostabwanderung der Zugereisten steht offensichtlich
und ausgesprochen die Zwangsvorstellung, daß man den Osten für PEGIDA irgendwie bestrafen
müsse. Aber warum denn das Ganze auf Kosten der Ausländer? Wie sollen die denn in der
Uckermark einen Job bekommen? Im Westen werden Einwanderer gerne in Großbetrieben beschäftigt.

Diese Betriebe fehlen im Osten. Wie sollen die Ausländer denn in Schwedt, Torgelow oder
Templin jemals eine Frau angeln? Selbst die dröge, ungünstig gekleidete und eigenwillig
frisierte Frau Dr. Merkel hat Templin schon in jungen Jahren fluchtartig verlassen, um
in Berlin jobben zu gehen.

von Dr.-Ing. Wolfgang Prabel

Hartz IV – Wer sich engagiert, wird bestraft

von arti1984

 

 


photo    Mehr als die Hälfte der Langzeitarbeitslosen in Deutschland hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind denkbar schlecht. Doch ausgerechnet ihnen legt das Gesetz Steine in den Weg. Wer eine qualifizierte Ausbildung machen will, bei dem werden staatliche Leistungen gekürzt oder bei älteren Betroffenen sogar gestrichen. Hartz IV verhindert so die Ausbildung etlicher Langzeitarbeitsloser, kritisieren Experten. Eine absurde Regelung, die am Ende keinem nutzt. Denn sie zementiert die Situation der Betroffenen – auf Kosten der Steuerzahler.

http://www.blutundfleisch.org/2015/02/27/hartz-iv-wer-sich-engagiert-wird-bestraft/