DIE GROSSE ENTBLÖSSUNG – DAS ARD FRAMING MANUAL

 

Naomi Seibt

Premiere vor 4 Stunden.

Liebe ARD. Danke für diese groteske Selbstentblößung. Danke für dieses schamlose Bekenntnis zu eurer eigenen Voreingenommenheit. Ihr könnt uns nicht manipulieren, denn wir wissen, was dahintersteckt.

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Georg Restle: Vom Antifa-Sender zur ARD

von https://www.einprozent.de

  • Georg Restle moderiert das ARD-Magazin „Monitor“. Sein Handwerk erlernte er u.a. beim Antifa-Sender „Radio Dreyeckland“.
  • Zahlre Journalisten der Öffentlich-Rechtlichen haben eine linksradikale Vergangenheit.

Georg Restle arbeitete als Student in Freiburg für den Antifa-nahen Radiosender „Radio Dreyeckland“. Seit 2012 leitet und moderiert er das Politmagazin „Monitor“ in der ARD. Restles Aufstieg ist ein Musterbeispiel für die Einflussnahme linker Gruppen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Antifaschistisch und antinational

„Radio Dreyeckland“, kurz RDL, ist eine feste Größe in der linksradikalen Medienszene. Der „Piratensender“ ist in Freiburg im Breisgau beheimatet und sendet von dort nach Deutschland, in die Schweiz und nach Frankreich. Aus der Nähe zu Antifa-Gruppen macht RDL keinen Hehl. Zu den „Minimalgrundsätzen“ des Senders zählen u.a. „Antifaschismus“und „Antinationalismus“.

In einem Beitrag wird die linksextreme „Rote Hilfe“ folgerichtig als „linke Solidaritätsorganisation“ verharmlost. Auch über das im Raum stehende Verbot der extremistischen Plattform „linksunten.indymedia“ berichtet RDL und fantasiert von einem „braun wirkenden Berliner Staatsschutz“.

Einschlägige Vergangenheit

Es nimmt daher nicht Wunder, dass der schon zu Studentenzeiten äußert umtriebige Journalist Georg Restle auch in diesem Umfeld erste „journalistische“ Erfahrung sammelte, wie ein Blick auf die offizielle „Monitor“-Seite belegt. Kaum ein Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks dürfte derart offensiv mit seiner einschlägigen Vergangenheit auftreten.

Restle studierte in Freiburg im Breisgau und in London Rechtswissenschaft. Neben seiner Tätigkeit für RDL engagierte er sich auch im „Arbeitskreis kritischer Jurist_innen Freiburg“ (AKJ). Doch für Restle bedeutete der Karrierefortschritt keineswegs eine Abkehr von seinen radikalen Positionen.

Restle nimmt AfD ins Visier

In einem Kommentar für die ARD-„Tagesthemen“ forderte Restle dazu auf, die AfD als extremistisch zu brandmarken. Die AfD sei der „parlamentarische Arm einer rechtsextremen Bewegung“, zitiert ihn die „Tagesstimme“. Der Kampf gegen die demokratisch legitimierte, patriotische Partei scheint ihm eine Herzensangelegenheit zu sein.

Als Reaktion auf dessen hetzerischen „Tagesthemen“-Kommentar nannte AfD-Sprecher Jörg Meuthen Restle einen „totalitären Schurken“. Der AfD-Landesvorsitzende von Rheinland-Pfalz, Uwe Junge, nannte Restle auf Twitter einen „erbärmlichen Linksextremist“. Die Medienwelt solidarisierte sich mit dem Ex-RDL-Mitarbeiter Restle.

Medien in linker Hand

Der Fall Restle belegt einmal mehr die Existenz tiefroter Netzwerke in den deutschen Redaktionen. In zahlreichen Fällen haben Mainstream-Journalisten eine radikal linke Vergangenheit, die ihrem Karrierefortschritt jedoch nicht im Wege steht.

Im Februar wurde bekannt, dass der Journalist Sebastian Friedrich (ARD/NDR) u.a. für das linksextreme Szenemedium „analyse & kritik“ schrieb. Anfang Juni verkündeten mit Danijel Majic (Ex-„Frankfurter Rundschau“) und Martin Kaul (Ex-„taz“) gleich zwei namhafte linke Journalisten ihren Wechsel zu den öffentlich-rechtlichen „Hessischen Rundfunk“ (Majic) bzw. WDR (Kaul).

Dass politische Gegner trotz ihrer demokratischen Gesinnung zu „Extremisten“ stilisiert werden sollen, passt da nur allzu gut in das Bild. Doch diese Hetze gegen Andersdenkende ist gefährlich, denn sie kriminalisiert gerade jene, die mit demokratischen und friedlichen Mitteln für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung streiten und damit die Grundlage unseres Rechtsstaates erhalten wollen.

https://www.einprozent.de/blog/linksextremismus/georg-restle-vom-antifa-sender-zur-ard/2503

Rackete und „Sea-Watch 3“ – alles nur ein Fernsehspiel für ARD und „Panorama“?

von https://www.journalistenwatch.com

Szene aus dem „Panorama“-Film (Screenshot/ARD-Mediathek)

von Daniel Matissek

Der Fall Carola Rackete nimmt eine spektakuläre Wendung: An Bord der „Sea-Watch 3“ befand sich wahrscheinlich durchgehend ein TV-Team des ARD-Magazins „Panorama“. Die gesamte „Rettungsaktion“ wäre somit nichts anderes als eine riesige Medienshow.

Was sich hier abzeichnet, ist ein ungeheuerlicher Skandal. Handelte es sich bei der ganzen Fahrt der Sea-Watch bis hin zur Verhaftung der Kapitänin etwa um nichts weiter als ein geniales Propagandastück? Immer mehr deutet zumindest darauf hin. Seit der Freitagssendung des ARD-Magazins ist bekannt, dass die beiden „Panorama“-Reporter Nadia Kailouli und Jonas Scheijäg die ganze Zeit über an Bord der „Sea Watch 3“ waren – und zwar vom ersten Moment ihres Ablegens in Sizilien bis zur Festnahme Carola Racketes auf Lampedusa. Rückschauend gleicht die gesamte Aktion einer Inszenierung – wohl mit dem von vornherein geplanten Ziel, um jeden Preis auf Konfrontation mit den italienischen Behörden zu gehen. Soviel Nähe zum gelenkten Geschehen lässt sogar CNN vor Neid erblassen.

Der „Panorama“-Beitrag beginnt mit einer für Anchorwoman Anja Reschke so typischen spöttelnden Anmoderation: Es sei „interessant zu beobachten, wie hierzulande jetzt plötzlich alle Experten für Seenotrettung und Seerecht sind, die genau wissen, was zu tun und zu lassen ist, wenn man auf Schlauchboote mit Flüchtlingen trifft – ohne irgendwelche Kenntnisse, was sich da genau abgespielt hat“. Zum Glück gibt’s dafür ja „Panorama“. Das Kamerateam habe „alles beobachtet und gefilmt – die ganze Odyssee der Sea Watch“, verkündet Reschke ganz unbescheiden. Den beiden Reportern war dabei nicht klar, so Reschke, dass ihre „Reise“ (sie nennt es ernsthaft so) „weltweit Schlagzeilen machen würde“. Denn: „Zu dieser Zeit interessierte sich kaum einer für Rettungsschiffe“ (auch das eine abenteuerliche Lüge im Nebensatz, denn über die Mittelmeer-Seenotrettung wird seit Jahren emotional gestritten, doch solche Details fallen bei Reschkes Agitprop-Duktus schon gar nicht mehr ins Gewicht).

Propaganda wie seit „Kraft durch Freude“ nicht mehr

Der sodann folgende knapp zwanzigminütige Einspieler mit den Aufnahmen von Bord ist ein Paradestück von Berechnung und inszenatorischer Ruchlosigkeit, wie man es auf hoher See seit der Dauerbegleitung der „KdF“-Kreuzfahrtschiffe der 1930er Jahre durch die Kamerateams des NS-Propagandaministeriums nicht mehr gesehen hat. Mit Journalismus hat dies nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun, was hier geschieht. Grenzen werden überschritten, es ist eine neue Dimension von „embedded coverage“, die über das Dabeisein weit hinausreicht: Es ist Mittäterschaft durch Unterlassen. „Mittendrin statt nur dabei“ 2.0 – eine wahrhaftige Perversion von Vor-Ort-Berichterstattung.

Zu sehen ist immer wieder Rackete. Dynamisch, aktiv, unerschrocken, fast schon sexy. Inszeniert wie ein Popstar. „Zufällig“ hält die Kamera gerade auf ihr Gesicht in Großaufnahme, als der angebliche „Hilferuf“ eingeht. Und was für ein Zufall – wäre der Notruf der Schiffbrüchigen nämlich nicht eingegangen, wäre das „Panorama“-Team ja ganz umsonst an Bord gegangen, müsste wochenlang untätig herumschippern und Carola Rackete filmen. Wer sich gerne verarschen lässt und an solche „Zufälle“ glaubt, für den ist diese angebliche „Reportage“ dann natürlich auch seriöser Journalismus. Und dann geht die „Rettung“ los: Energisch handelt die Crew. Bemerkenswert schnell ist die „Sea Watch 3“ bei den bereits wartenden Schlauchbootpeople. Professionell werden sie an Bord geholt. Und schon schippert das Schiff zurück gen Lampedusa. Doch, welch Überraschung und Wunder: Italien bleibt hart. Aber Rackete bleibt cool. Nervenstark und freundlich begegnet sie die an Bord gekommenen Beamten der italienischen Küstenwache. Sie unterschreibt irgendwelche Papiere, dann verschwinden die Polizisten wieder. Das tagelange Warten beginnt. Gezeigt wird, wie die Crew immer wieder an Deck beratschlagt, wohin sie fahren sollen, wenn Lampedusa dicht bleibt. „So viele Staaten haben sie angefragt. Von den meisten kamen Absagen oder gar keine Antwort.“, kommentiert die Stimme aus dem Off mit vorwurfsvollem Unterton.

Interviews als Schmierentheater

Einer der Afrikaner wird gezeigt, wie er die Crew der „Sea-Watch 3“ angeblich fragt: „Ich möchte wissen, ob ihr uns nicht verhaftet, weil wir schwarz sind“. Sichtlich betroffen beruhigt einer von Racketes Hiwis den Mann und versucht, ihm „die Angst zu nehmen“. Hallo? Wer soll solch einen Stuss bitte glauben? Ein Afrikaner zahlt etliche tausend Euros für seine Überfahrt nach Europa, wird dazu planmässig von Seenotrettern aufgegabelt – und hat dann Angst, ausgerechnet von den Europäern aufgrund seiner Hautfarbe eingelocht zu werden, die ihn aus dem Meer ziehen. Geht’s überhaupt noch idiotischer?

An Bord darf dann ein anderer Aufgegabelter für „Panorama“ seine angebliche Geschichte erzählen: Von Folterungen mit Elektroschocks auf nassen Fußböden, von unmenschlichen Verhältnissen in den Lagern. Beweise für all das gibt es nicht. Sicherlich haben die Männer einiges Schlimmes erlebt. Doch es ist auch hier wieder eine Frage von Prioritäten und Verhältnissen. Auch ohne Satellitenfernsehen braucht man nicht allzu lange durch die TV-Kanäle zu zappen, um seriöse Afrika-Dokumentationen zu finden, die einem das Blut gefrieren lassen: Über Waisenkinder des ruandischen Völkermords. Über todgeweihte Hepatitiskranke, die in den Lagern des Tschad oder im Südsudan krepieren. Über kriegsverkrüppelte, unterernährte Kindersoldaten in Sierra Leone. Über junge HIV-positive sterbenskranke Mütter, die ihre von Fliegenlarven übersäte Neugeborene weinend in den Armen halten. Über Kriegsflüchtlinge in Darfur oder Hungeropfer. Das Elend dieses Kontinents ist grenzenlos. Niemand bestreitet dies ernsthaft.

Doch von diesen menschlichen Abgründen sieht man hier, unter der Sonne der Großen Syrte, rein gar nichts. Sie vollziehen sich weitab vom Gutmenschen-Radar all der Reschkes, Racketes, ihrer Zuschauer und Spendenhelfer. Die „Geretteten“, die hier von Carola Racketes Humanpiraten-Bande – zur verklärt-gefühlvollen Stimme der kommentierenden „Panorama“-Sprecherin – an Bord geholt und nun interviewt werden, sind allesamt und ausnahmslos junge, kräftige Männer, muskulös und offensichtlich gesund. Ihr Trauma muss folglich unsichtbar sein, und so haben sie Folter-Storys in petto, die so sonderbar unpräzise und untereinander so ähnlich bis gleichlautend anmuten, dass es wirkt, als hätten die Schlepperbarone sie diese auswendig lernen lassen. Gewiss; sie könnten wahr sein. Aber sie könnten ebenso vorgeschoben sein, um der „Flucht“ ein humanitäres Motiv zu geben. Solche Fragen freilich verbieten sich schon für eingefleischte „Panorama“-Fans. Es ist die mentale Hauruck- mit der Totschlagmethode kombiniert: Bei derartigen Opfergeschichten macht sich jeder schon zum Mittäter, der sie bloß kritisch hinterfragt.

Bilder für die Wohnzimmer der Betroffenheitsszene

Und Reschkes Abenteuerstory ist noch lange nicht zuende: Die Flüchtlinge liegen apathisch, scheinbar dehydriert an Deck, blicken auffallend synchron mit Leidensmiene ins Leere. Wie viele Takes es gebraucht hat, bis hier die richtigen Stimmungsbilder im Kasten waren? Wer weiß. Ein Dauerzustand kann die Situation jedenfalls nicht gewesen sein, denn wenig später sieht man sie schon wieder temperamentvoll und erregt mit der Besatzung diskutieren. Dann wird Carola Rackete eingeblendet, wie sie mit einem Mit-Aktivisten romantisch in der Abenddämmerung an der Reling hockt. Atmosphärische Bilder mit karibischem Flair fürs heimische Wohnzimmer der deutschen Betroffenheitsszene.

Die Reise neigt sich dem unweigerlichen Ende zu, und komischerweise wirken die Passagiere an „Tag 14 nach der Rettung“, (wie in der „Dokumentation“ nach kalendarischer Erzählweise eingeblendet wird) kein Deut geschwächter, mitgenommener oder körperlich irgendwie beeinträchtigter als bei ihrer Aufnahme. Von der medizinisch „kritischen Situation“, die Rackete angeblich „keine Minute“ mehr gelassen habe und die sie später als Grund für ihre verbotswidrige Rambo-Hafeneinfahrt auf Lampedusa anführen wird, ist hier – trotz aller dramaturgischen Bemühungen der TV-Teams – nicht das Geringste zu erkennen,
Am Ende dann sieht man rührselige Abschiedsszenen, ehe Rackete ihren perfekt in Szene gesetzten Kreuzgang antritt – entlang der Seitentreppe, direkt in die Arme der am Anlegesteg martialisch wartenden Carabinieri, die sie im Scheinwerferlicht in Empfang nehmen und ihr Handschellen anlegen. Subtext des Gezeigten: Ein himmelschreiendes Unrecht vollzieht sich da, die Schande Europas. Bis zum letzten Frame des Films muss sich Carola Rackete nicht eine einzige kritische Frage gefallen lassen; nichts darf ihren Heiligenschein trüben in „Panorama“, dieser Polit-Muppetshow.

Öffentlich-rechtliche Presseoffiziere

Die hier am Werk sind – das Kamerateam auf der Sea-Watch bis in die Redaktionsstuben von „Panorama“ – sind keine Journalisten. Es sind als Reporter und Redaktionsleiter getarnte Aktivisten. Sie sind das, was man früher PR-Kader oder „Verbindungsoffiziere“ genannt hätte. Sie sind unverhohlene Vorklatscher der Seenotrettungs-NGO’s, im Resultat nichts anderes als Nützlinge des Schleppergeschäfts im Kampf für eigene Reichweite und die passenden Bilder. Interessant wäre zu erfahren, wie im Vorfeld der Kontakt zwischen Sea-Watch und der ARD konkret zustande kam, von wem hier die Initiative ausging. Wie auch immer, hier trafen Gleichgesinnte aufeinander: Öffentlich-rechtliche Reporter als Handlanger von Schleppern, die deren schädliche Sogwirkung multiplizieren helfen. Nichts ist in diesem Deutschland mehr unmöglich. Dazu passt auch hervorragend, dass die Dokumentation just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wurde, da Carola Rackete ihre neugewonnene fragwürdige Popularität nutzt, um einen juristischen Feldzug gegen Italiens Innenminister Matteo Salvini zu führen – ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Es muss nun dringend aufgeklärt werden, wie diese „Reportage“ zustande kam. Was wusste „Panorama“ vorab? Wurden die „zu rettenden“ Flüchtlinge womöglich extra für die Reportage aufs Meer gebracht? Wieso kam erst jetzt ans Licht, dass ein deutsches Fernsehteam – sogar des deutschen Staatsfernsehens – mit an Bord war? Wieso berichtet „Panorama“ mit keinem Wort darüber, dass sehr wohl mehrere sichere Häfen in Tunesien und Libyen hätten angelaufen werden können, dies jedoch vorsätzlich abgelehnt wurde? Und inwieweit war die Brüskierung Salvinis von vornherein einkalkuliert? All diese Fragen harren einer sofortigen Untersuchung. Nicht nur der Rundfunkrat, auch der deutsche Presserat muss hier augenblicklich tätig werden.

Was sagte „Panorama“-Reschke vorgestern über ihren Film: „Man sollte sich das ansehen, wenn man mitreden will!“ Wohl wahr. Vor allem, wenn man mitreden will darüber, was diese Form von Indoktrination noch mit dem angeblichen „Informationsauftrag“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun hat.

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/15/rackete-sea-watch3/

Linkes Deutschland dreht durch: Maaßen teilt jouwatch-Beitrag

von https://www.journalistenwatch.com

Foto: Imago

Hans-Georg Maaßen hat einen heutigen Jouwatch-Artikel zur Panorama-Sendung um die Seenotrettungsaktion von Carola Rackete auf Twitter geteilt: „Sollte dieser Bericht zutreffen, ist Panorama jedenfalls kein Westfernsehen„, so der Ex-Verfassungsschutzpräsident. Im Kommentarbereich fliegen die Fetzen und auch in den Redaktionsstuben der Mainstreammedien dürfte das Entsetzen über das Teilen eines der führenden Nachrichtenmagazine der Gegenöffentlichkeit für schieres Entsetzen sorgen. Doch Maaßen findet auch Zustimmung: Bereits mehr als 800 User geben ihm bisher ein „Gefällt mir“.

screenshot Twitter

„Armselig, auf welche Quellen sich ein ehemaliger Angestellter des Bundesamtes für Verfassungsschutz beruft.“, „Wenn der ex Verfassungsschutzchef, der diesen Posten auch u.A. während der NSU Aufarbeitung hatte, solche Plattformen ernst nimmt und teilt stellt sich doch nur die Frage, wo der parlamentarische Untersuchungsausschuss bleibt.“, „Ein Verschwörungsmärchengläubiger, das sind Sie & es ist nur eine Frage der Zeit, wann Sie mit dem Sorosbullshit anfangen“,  ätzen die einen auf Twitter. Doch die anderen können sich durchaus vorstellen, dass der Bericht zur Rackete-Seenotrettung eine Inszenierung sein könnte: „So nah wie die Kameras immer dabei waren kann es nur eine Inszenierung gewesen sein. Tolle Regieleistung. Oscar verdächtig.“, „Hier wird so einiges inszeniert in Deutschland!“, „Ich schaue mir grade nochmal die Rettung an. Es ist ruhiges Wasser, es ist warm und keine Seenot erkennbar. Klar kann man mit so einem Boot nicht weit fahren, aber man kann es mit einer Leine an die Küste zurückschleppen, ohne Risiko für die Leute im Boot.“, finden die anderen.

Und hier noch ein Tweet, der belegt, dass immer mehr linksradikale Hetzer anscheinend nicht mehr lesen können:

Man hätte sich den Beitrag auch mal durchlesen und dann inhaltlich diskutieren können. Aber das ist bei Typen wie Meisner natürlich zu viel verlangt.

https://www.journalistenwatch.com/2019/07/14/linkes-deutschland-maassen/

 

Tagesschau verbreitet Aufruf zum Massenmord

von https://sciencefiles.org

Die ARD-tagesschau, die nach Aussage ihres ehemaligen Chefredakteurs Kai Gniffke nur Nachrichten von nationalem, internationalem oder gesellschaftlichem Interesse verbreitet, berichtet heute von einem Kleinst-Marsch aus Kiel: Rund 300 Personen haben dort gegen Kreuzfahrtschiffe demonstriert.

Obwohl man als Passagier auf einem Kreuzfahrtschiff während einer siebentägigen Schiffsreise etwa so viel CO2 produziert, wie man es bei täglicher Nutzung des eigenen Pkws tut, handelt es sich bei der Demonstration in Kiel einmal mehr um Hysterie, die in Deutschland bei manchen langsam zur Manie wird.

Aber wer den Dummen die Straße überlässt und nichts dabei findet, wenn Kinder sich zu Klimaexperten aufschwingen und erzwingen wollen, dass Gesetze in ihrem Sinne erlassen werden, der muss nicht wundern, wenn sich die Dummen auf der Straße einnisten und dort Feste feiern. Immer vorausgesetzt, es ist nicht gewünscht, dass die Straßen von denen übernommen werden, die von wenig bis nichts eine Ahnung haben, ihre Ahnungslosigkeit aber durch ein hohes Maß an Emotion, Wut, Hass ersetzen.

Nehmen wir die drei Narren, die die Tagesschau hier mit dem Spruch „Kreuzfahrtschiffe kentern“ bewirbt. Nimmt man sie ernst, dann handelt es sich hier, bei regelmäßig rund 1.500 Passagieren um einen Aufruf zum Massenmord. Nimmt man sie nicht ernst, dann fragt man sich, warum die Tagesschau derartigen Narren ein Forum bietet?

Die einzige Antwort auf diese Frage stellt die vielen Berichte in Rechnung, in denen Redakteure der Tagesschau gegen Kreuzfahrtschiffe gestichelt haben, besonders gerne vor der Kulisse von Venedig: Die Narren aus Kiel passen in die Agenda der ARD-tagesschau. Dort will man seinen Konsumenten mit aller Macht einhämmern, dass es Widerstand gegen Kreuzfahrtschiffe gibt und dieser Widerstand gerechtfertigt ist, wie die Berichterstattung in der Tagesschau zeigt.


 


Oder nehmen wir den Ahnungslosen, der sich als Eisbär mit dem herzigen Pappschild: „Lasst meine Eisscholle nicht wegschmelzen“, verkleidet hat. Richtig putzig und man würde sich freuen, wenn es ein Kindergeburtstag wäre. Aber der Mensch will als erwachsen gelten, will mit seiner Meinung ernst genommen werden. Ergo, kann man nicht darüber lachen.

Tatsächlich finden Eisbären weniger Eis sehr gut, denn weniger Eis macht ihnen die Jagd nach Robben und anderen Beutetieren einfacher. Entsprechend nehmen die Eisbärenbestände in der Arktis, vor allem in den kanadischen Gebieten, in der Foxe Bay, der Baffin Bay, der Davies Strait, der südlichen Hudson Bay, der Barentssee und der Kara See zu

Das kann man dem STATE OF THE POLAR BEAR REPORT 2017, von Susan Crockford aus dem Jahr 2018 entnehmen, der für die Global Warming Policy Foundation erstellt wurde, weshalb niemand sagen kann, der Bericht wäre von Klimaskeptikern manipuliert. In diesem Bericht liest man auch das Folgende:

  • Global polar bear numbers have been stable or risen slightly since 2005, despite the fact that summer sea ice since 2007 hit levels not expected until mid-century: the predicted 67% decline in polar bear numbers did not occur.
  • Abundant prey and adequate sea ice in spring and early summer since 2007 appear to explain why global polar bear numbers have not declined, as might have been expected as a result of low summer sea ice levels.
  • The greatest change in sea ice habitat since 1979 was experienced by Barents Sea polar bears and the least by those in Southern Hudson Bay, the most southerly region inhabited by bears.

Das ist die Version für die Klimawandel-Jünger, die Version für alle anderen lautet: Eisbären lieben es, wenn das Eis zurückgeht, denn dann finden sie leichter Beute. Liest man durch den Bericht, dann finden sich in den Kapiteln, die regionale Entwicklungen beschreiben, des Öfteren Zahlen für die Eisbärenbestände in den 1970er Jahren. Diese sind regelmäßig und deutlich tiefer als die heutigen Bestandszahlen, nach denen es insgesamt irgendwo zwischen 25.000 und 31.000 Eisbären in den Regionen der Arktis gibt.

Wir lernen: Geht das Eis in der Arktis zurück, freut sich der Eisbär.

Aber es geht nicht mehr zurück.

Schon 2017 hat das Global Warming Policy Forum gemeldet: Arctic Sea Ice extent is 800,000 km2 higher than it was in 2016. Der Rückgang des Eises in der Arktis, ohnehin eher eine komplexe Frage der Strömungsverhältnisse, ist somit 2016 nicht mehr zu verzeichnen gewesen.

Dass es sich dabei um keine Eintagsfliege handelt, zeigt eine Studie, die von Alek A. Petty, Marika M. Holland, David A. Bailey und Nathan T. Kurtz, alle NASA, in den Geophysical Research Letters des Jahres 2018 veröffentlicht wurde. Darin berichten die Autoren von einer Zunahme der Eisdichte in der Arktis: „Our analysis suggests an increase in the amount of Arctic sea ice grown in winter through the coming decades, partly due to the fact thinner ice grows faster than thicker, more insulated, ice.”

Ob das CO2, das Kreuzfahrt-Schiffe ausstoßen, einen Beitrag zum Klimawandel leistet, ist eine Frage, deren Antwort vollständig von der behaupteten Korrelation zwischen CO2-Konzentration und Erd-Temperatur abhängt. Während Leute wie Al Gore behaupten, dass diese Korrelation eine Kausalität beschreibt, nach der mehr CO2 in der Atmosphäre zu einer höheren Erdtemperatur führt, zeigen die historischen Daten, dass die CO2-Konzentration in der Atmosphäre regelmäßig ernst nach einer vorausgehenden Temperaturerhöhung gestiegen ist. Sie kann somit nicht kausal für die Temperaturerhöhung sein. Physiker wie William Happer sprechen von einer CO2-Dürre, denn die 400 ppm CO2, die derzeit in der Atmosphäre gemessen werden können, sind nur wenig von der Grenze von 150 ppm entfernt, ab der auf der Erde keine Pflanzen mehr wachsen und im historischen Kontext sind die 400 ppm ein selten erreichter Tiefstwert. Da Pflanzen CO2 zum Wachstum benötigen, ist mehr CO2, so Happer, ein Segen für die Umwelt. Abermals wird dies von NASA Daten bestätigt, denn die Erde wird in den letzten Jahrzehnten immer grüner.

Es gibt somit keinen gesicherten Befund, der die Kausalität von CO2 für die Erdtemperatur belegen würde.

Wogegen demonstrieren dann aber diese Narren und warum ist man bei der ARD-tagesschau der Ansicht, die 300 Narren aus Kiel seien von nationalem, internationalem und gesellschaftlichen Interesse, und deshalb könne man Sendeplatz an sie verschwenden?

https://sciencefiles.org/2019/07/13/tagesschau-verbreitet-aufruf-zum-massenmord/

Einschüchterungsversuche von ARD/ZDF: „juristisches Glatteis“, „gewaltsame Strategie“

 

Oliver Janich

Am 06.07.2019 veröffentlicht

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Sehnsucht nach der Einheitspartei? „Tagesschau“ wirft AfD-Wählern vor, Deutschland zu spalten

Von Reinhard Werner

In einer redaktionellen Meldung – also nicht in einem als solchen gekennzeichneten Kommentar – präsentierte die „Tagesschau“ vom Wahlsonntag die Auffassung, die AfD-Ergebnisse in Ostdeutschland würden Deutschland spalten, als Tatsachenbehauptung. Dabei ist die Existenz unterschiedlicher Parteien sogar durch das Grundgesetz gewollt.

 

Eigentlich ist die „Einheitsgesellschaft“ ein Fachbegriff aus dem Handelsrecht und bezeichnet jene Organisationsform einer GmbH & Co. KG, bei der die Komplementär-GmbH im Alleineigentum der KG steht.

 

In der Politik hat die Vorstellung einer „Einheitsgesellschaft“ hingegen etwas Gruseliges. Sie ist regelmäßig das Ideal utopischer Gesellschaftsentwürfe, an deren Ende sich alle Widersprüche und Interessenskonflikte, wie sie das alltägliche Dasein im realen Leben prägen, in allseitiger Harmonie auflösen. Der Versuch, solche Vorstellungen auf Erden mit den Mitteln der Politik durchzusetzen, endete regelmäßig in Leichenbergen.

Dass in Deutschland regelmäßig die Gefahr einer „Spaltung der Gesellschaft“ beschworen wird, mag nicht in jedem Fall Ausdruck des Wunsches nach einer solchen utopischen Ordnung sein, auch wenn das Wahlergebnis der Grünen bei der EU-Wahl den Eindruck stützt, dieses Ziel gewinne in weiten Teilen des Landes zunehmend wieder an Rückhalt.

Jüngst brachte erst der langjährige Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen zum Ausdruck, die deutsche „Volkskrankheit“ des „romantischen Idealismus, der Träumerei und der Besserwisserei“, die mit einer Aggressivität verbunden sei, „die im Grunde nur Fanatiker haben können“, mache ihm Sorgen.

Oft ist aber auch nur die aus den Erfahrungen von Weltkriegen und Totalitarismen erwachsene Furcht vor eskalierenden politischen Spannungen, die viele Menschen zu der Überzeugung kommen lässt, es wäre besser, zum Wohle des inneren Friedens von vornherein den Kompromiss zu suchen – auch dort, wo andere zu einem solchen nicht bereit sind.

Grundgesetz billigt „Spaltung“ des Landes durch Parteien ausdrücklich

Um einen Weg zwischen Selbstbehauptung um jeden Preis und Diktat im Namen eines Kollektivs zu finden, hat das Grundgesetz selbst den politischen Parteien explizit die Aufgabe eingeräumt, an der politischen Willensbildung teilzunehmen – und sie dafür sogar mit Privilegien ausgestattet. Das Wort „Partei“ leitet sich vom lateinischen Begriff „pars“ ab, der für „Teil“ oder „Richtung“ steht.

Eine Partei vertritt dementsprechend definitionsgemäß einen Teil der Bevölkerung, eben jenen, der diese auf Grund einer bestimmte weltanschaulichen Ausrichtung oder der Zugehörigkeit zu einer Klientel unterstützt, oder deren Angehörige sich traditionell meist in dieser organisiert haben, um ihre Anliegen zur Sprache zu bringen – was zum Teil sogar noch in einzelnen Parteinamen zum Ausdruck kommt („Bauernpartei“, „Arbeiterpartei“, „Autofahrerpartei“, „Garten[besitzer]partei“ o.ä.).

Das Bestehen von Parteien ist demnach eine sogar vom Grundgesetz ausdrücklich gebilligte Form der „Spaltung“ der Bevölkerung. Ihr Wirken soll dazu beitragen, Konflikte und Spannungen zu kanalisieren und auf parlamentarischem Wege Lösungen zu finden. Nur totalitäre Bestrebungen haben bislang versucht, die „Spaltung“ des Landes durch die Parteien dadurch aufzuheben, dass sie diese durch eine „Einheitspartei“ ersetzten, die den Willen des Volkes insgesamt repräsentieren solle.

Insofern mag es überraschen, dass Tagesschau-Moderator Jens Riewa in der Hauptnachrichtensendung um 20 Uhr am Sonntag in einem redaktionellen Beitrag – nicht einmal in einem als solchem ausgewiesenen Kommentar – zur EU-Wahl erklärte: „Die Ergebnisse für die AfD bei der Europawahl spalten Deutschland.“

Ohne AfD wäre alles harmonisch

Anders als Medien, die wertfrei erklärten, Deutschland sei gespalten, was sich anhand der Erfolge der Grünen im Westen und der AfD im Osten des Landes offenbare, sieht man in der „Tagesschau“ nur einen Faktor, der diese Spaltung bewirke: die Ergebnisse für die AfD. Umkehrschluss: Hätte diese in Ostdeutschland keine so hohen Stimmenanteile erlangen können, herrschte in Deutschland Harmonie.

Dass „unser gemeinsamer, freier Rundfunk“, wie Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling ARD und ZDF in ihrem „Framing-Manual“ bezeichnete, Pluralismus möglicherweise für überbewertet erachtet, sollte im weiteren Verlaufe des Abends noch Chefredakteur Rainald Becker selbst unterstreichen. In einem Kommentar für seinen durch Pflichtbeiträge aller Haushalte finanzierten Sender machte er endgültig keinen Hehl mehr aus seiner persönlichen Neigung zu einer bestimmten politischen Partei und machte deutlich, dass er die Zeit für reif halte, einen grünen Bundeskanzler zu wählen.

Auch wenn die Gebiete, in denen die Grünen besonders stark abschnitten, flächenmäßig und vor allem einwohnermäßig größer sein mögen als die Hochburgen der AfD. Technisch gesehen sind auch die Grünen eine Partei. Sie vertreten ebenso wie die AfD bestimmte weltanschauliche Überzeugungen und sprechen bestimmte Milieus an, die sich in ihnen wiederfinden. Die Grünen spalten das Land also nicht mehr und nicht weniger als die AfD, die SPD, die CDU, die „Menschliche Welt“, die Bayernpartei, die gefühlten zehn Tierschutzparteien, die auf dem Stimmzettel standen, oder die MLPD.

Grüne als künftige SED-West?

Möglicherweise sehen manche deutschen Journalisten in den Grünen allerdings mehr als nur eine Partei – sondern vielmehr die Verkörperung einer Idee, deren Zeit gekommen wäre. Dieser Idee als der Inkarnation dessen, was sie für das Gute, Wahre und Schöne halten, hätten sich alle anderen unterzuordnen, widrigenfalls sie das Land „spalten“, das sich auf diesem „richtigen Weg“ befinde – die einen eben schneller, die anderen langsamer. Eine grundsätzlicher Gegenentwurf, wie ihn die AfD verkörpert, wäre hingegen nicht mehr legitim, weil er die schöne Einheit und Harmonie untergraben würde.

Ein solcher Weg würde jedoch exakt in eine Einheitsgesellschaft führen, mit einer großen revolutionären Einheitspartei, die als Avantgarde die führende Rolle im Staat innehaben solle – und allenfalls noch einem „demokratischen Block“, dessen Parteien diejenigen „mitnehmen“ sollen, die mit der verbindlichen Staatsdoktrin noch etwas fremdelten. Dieses Modell ist den meisten Menschen in Ostdeutschland noch aus der Zeit vor 1989 bekannt.

https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sehnsucht-nach-der-einheitspartei-tagesschau-wirft-afd-waehlern-vor-deutschland-zu-spalten-a2899659.html

 

Illusionista: ARD verbreitet Fake News, um No-Brexit-Inszenierung aufrecht erhalten zu können

von https://sciencefiles.org

Man muss auf das parlamentarische System des Vereinigten Königreichs stolz sein.

Wer wie wir die letzten zweieinhalb Jahre aus nächster Nähe erlebt hat, wie ein bezahlter Mob stetig versucht, das Ergebnis des Referendums vom 23. Juni 2016, als 17,4 Millionen Briten (51,9% derjenigen, die abgestimmt haben), dafür gestimmt haben, die EU zu verlassen, zurückzudrehen, der kann nur stolz sein auf dieses parlamentarische System.

Wer dem stetigen Ansturm bezahlter Remain-Kampagnen trotzt, die entweder von Organisationen getragen werden, die direkt von der EU unterstützt werden oder indirekt über einen Zwischenwirt oder deren Finanzierung George Soros übernommen hat, oder hinter denen ein ganzes Netzwerk von mit Labour, vor allem mit Tony Blair oder Peter Mandelson verbandelter Investoren steht, die Open Britain, The People’s Vote, Our Future our Choice oder Britain for Europe mehr oder weniger vollständig finanzieren und über MPs regelmäßige Versuche, den Brexit im Parlament zu stoppen, lanciert haben, der verdient Hochachtung. Und das britische Parlament hat ihnen getrotzt.

Einmal mehr in den vier Abstimmungen des gestrigen Tages, die allesamt Remain-Abstimmungen waren, und alle miteinander durchgefallen sind.

Dazu muss man wissen, dass die Remain-Fraktion im House of Commons (HoC) im Speaker of the House John Bercow, einen treuen Unterstützer hat. Dies zeigt sich regelmäßig an der Einseitigkeit, die er immer dann zeigt, wenn es etwas abzustimmen gibt. Als Speaker of the House kommt ihm die Aufgabe zu, die Anträge einzelner Parlamentarier auszuwählen, über die erst debattiert und dann abgestimmt werden soll. Gestern hat er vier Anträge ausgewählt, die ausschließlich dem Remain-Lager zuzuordnen sind, vier weitere Anträge hat er unberücksichtig gelassen, darunter zwei Anträge des Tories John Baron, von denen einer die Verpflichtung formuliert hat, dass das UK am 22. Mai die EU verlässt, und zwar mit einem Zusatz, der es dem UK erlaubt, zu jedem Zeitpunkt den Backstop aufzukündigen, während der andere vorsieht, am 12. April einen Hard Brexit zu vollziehen, wenn das Withdrawal Agreement von Theresa May nicht bis dahin angenommen ist.

Von all diesen Versuchen, den Brexit zu verhindern, erfahren die Konsumenten deutscher Medien so gut wie gar nichts. Ihnen soll der Eindruck vermittelt werden, dass eine große Mehrheit der Briten es sich anders überlegt hat und in der EU bleiben will und das Parlament ein chaotischer Haufen ist, der in keiner Weise zur Übernahme von Verantwortung in der Lage ist. Entsprechend leben viele Deutsche in der Illusion, dass der Brexit aufgehalten werden könne, dass es nur darum gehe, ein zweites Referendum abzuhalten oder gar Artikel 50 zurückzunehmen. Ein instrumenteller Desinformateur, entweder aus Boshaftigkeit oder aus Unkenntnis, ist Ralph Sina, der deutschen Gebührenzahlern beim WDR zur Last fällt.

Er erweckt in seinem heutigen Kommentar den Eindruck, dass es für Theresa May nur darum gehe, die Notbremse zu ziehen und den Brexit abzusagen, da alle sonstigen Optionen nicht mehr vorhanden seien. Ob Sina es nicht weiß oder ob er bewusst verschweigt, dass die Standardeinstellung für den 12. April der Hard Brexit ist? Wir wissen es nicht, aber wir wissen, dass er versucht, einen falschen Eindruck zu vermitteln und zudem Fake News verbreitet:

“Die EU und die britische Premierministerin haben vielmehr versucht, aus dem Brexit-Referendum der Briten das Beste zu machen: nämlich einen Ausstiegsvertrag, der den Schaden für beide Seiten begrenzt. Und der den EU-Bürgern in Großbritannien und den Briten in der EU weiterhin ein Aufenthalts- und Arbeitsrecht garantiert.”

 

 

Die Britische Regierung hat vollkommen unabhängig von den Verhandlungen mit der EU schon vor Jahren ein Settlement-Scheme aufgelegt, das es Bürgern der EU erlaubt, im UK zu bleiben. Das Settlement-Scheme ist seit gestern offiziell aktiv. Wer will, kann seinen Status im Vereinigten Königreich zwischen jetzt und dem 30. Juni 2021 sichern, mit allen Rechten, die EU-Bürger bislang haben. Ist der falsche Schluss, den Sina hier insinuieren will, nämlich dass der Status der EU-Bürger im Vereinigten Königreich durch das Withdrawal-Agreement gesichert sei, nur nahegelegt, so schreibt Sina im Hinblick auf das, was ihm wohl am liebsten wäre, die Unwahrheit:

“Die britische Premierministerin kann den mittlerweile vor über zwei Jahren eingereichten Scheidungsantrag zurückziehen. Sie braucht dazu aus Sicht der höchsten europäischen Richter keine parlamentarische Mehrheit. Theresa May kann im Alleingang handeln – im Rahmen eines Verwaltungsaktes. Und am 12. April vor 23: 00 Uhr Big Ben-Zeit die Brexit-Notbremse ziehen. Und damit zumindest vorläufig den Verbleib der Briten in der EU sichern. Und sich selber einen respektablen Platz in den Geschichtsbüchern. Und in der Geschichte der EU.”

Das ist, wie ein kurzer Blick in das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zeigt, falsch. Der Gerichtshof schreibt ausdrücklich, dass die Rücknahme der über Artikel 50 erklärten Kündigung der EU-Mitgliedschaft im Einklang mit den “own national constitutional requirements” erfolgen müsse. Im Vereinigten Königreich kann ein Gesetz nur durch ein anderes Gesetz zurückgenommen werden, d.h. eine Rücknahme von Artikel 50 bedarf einer Mehrheit im Unterhaus und kann nicht, wie Sina nahelegt, weil er keine Ahnung hat oder Konsumenten öffentlich-rechtlicher Nachrichten manipulieren will, von Theresa May im Alleingang verfügt werden. Solche Alleingänge des nationalen Führers, besser: der nationalen Führer*in, sind bislang nur aus Deutschland bekannt, wo mit einem Handstreich der Schengen-Vertrag beseitigt und das Dubliner Übereinkommen von der größten Führerin aller Zeiten (schon weil es die bislang einzige ist) über den Haufen geworfen wird, um den Zustrom von Migranten nach Deutschland zu ermöglichen.

Der Vorschlag von Sina offenbart auch eine betroffen machende Unkenntnis demokratischen Prozederes. Dass der demokratische Wille, den 17,4 Millionen Briten erklärt haben, vielen, die sich in Deutschland als Demokraten sehen, nichts gilt, weil er ihren Wünschen widerspricht, dass sie, mit anderen Worten, auf demokratische Werte scheißen pfeiffen und sich einen totalitären Führer wünschen, der das richtige befiehlt, damit sie folgen können, und der seinerseits auf Parlament und Bürger scheisst pfeift, daran werden wir uns zwar nicht gewöhnen, aber das ist in Deutschland wohl so. Bei irreführender Berichterstattung wie der von Sina hört der Spaß jedoch auf.

Um die Realität aus dem Vereinigten Königreich, über die in Deutschland nicht berichtet wird, einzuführen und deutlich zu machen, was realistische Ausgänge für das Brexit-Theater sind, ein paar Informationen.

Dominic Grieve, prominenter Remain-MP der Tories und Abgeordneter für Baconsfield hat eine Vertrauensabstimmung in seinem Wahlkreis verloren. Die örtlichen Tories haben ihn, wie es im Englischen heißt: deseated, so dass er zur nächsten Parlamentswahl als unabhängiger Kandidat antreten muss oder gar nicht.

170 Abgeordnete der Tories im HoC, darunter rund 30 Mitglieder des Kabinetts von Theresa May haben sich in einem Brief an May gewandt und gefordert, dass das Vereinigte Königreich die EU am 12. April verlässt, ohne Deal.

Während Rafael Behr beim Guardian Fracksausen ob dieser neuesten Entwicklung bekommt, ist Abe Hawken von der Sun der Ansicht, es mit einer Revolte zu tun zu haben.

Das sollte ausreichen, um zu zeigen, dass in deutschen Medien ein vollkommen falsches Bild der Diskussion über den Brexit im Vereinigten Königreich vermittelt wird. Wie gewöhnlich, erfolgt die Manipulation über eine Mischung aus Auslassung (oder Unterschlagung), Fake News und einseitiger Bewertung, was es kaum möglich macht, hinter der falschen Berichterstattung kein planmäßiges Vorgehen zu sehen.

Die Abstimmungen im HoC, die es gestern gab, heißen übrigens: INDICATIVE Votes, “indicative” bedeutet hinweisend, anzeigend. Damit sollte klar sein, dass die Abstimmungen im HoC keinerlei bindende Wirkung auf die Regierung haben. Wir betrachten sie als eine Form Zeitvertreib im Nervenkrieg um den Brexit.


https://sciencefiles.org/2019/04/02/illusionista-ard-verbreitet-fake-news-um-no-brexit-inszenierung-aufrecht-erhalten-zu-konnen/

Absurder Ärger mit der GEZ / dem Beitragsservice

Hier sieht man wofür der Rundfunkbeitrag so dringend gebraucht wird:

Die Jahresgehälter der Intendanten und des Geschäftsführers des BS

1. (WDR) Tom Buhrow: 399.000 Euro
2. (BR) Ulrich Wilhelm: 367.000 Euro
3. (NDR) Lutz Marmor: 348.000 Euro
4. (SWR) Peter Boudgoust: 338.000 Euro
5. (ZDF) Thomas Bellut: 330.840 Euro
6. (MDR) Karola Wille: 275.000 Euro
7. (HR) Manfred Krupp: 275.000 Euro
8. (RBB) Patricia Schlesinger: 257.000 Euro
9. (RB) Jan Metzger: 257.000 Euro
10. (SR) Thomas Kleist: 237.000 Euro
11. (DR) Stefan Raue: 228.000 Euro
12. (DW) Peter Limbourg: 207.000 Euro
13. (BS) Stefan Wolf: 170.000 Euro* (*noch nicht öffentlich, bisher geschätzt)

Anmerkung :

Die GEZ / der Beitragsservice ist keine Behörde !

Das ist eine ganz normale Firma ohne hoheitliche Befugnisse.

Der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice ist die von den neun
öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten der Bundesrepublik
Deutschland, dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und dem
Deutschlandradio gemeinsam betriebene nicht rechtsfähige
Gemeinschaftseinrichtung, die seit dem 1. Januar 2013 den
Rundfunkbeitrag einzieht.

Quelle : Wikipedia