Faire Arbeitsteilung : Der Weg zum nicht ganz so bedingungslosen Grundeinkommen

finanzierbarBetrachten wir der Einfachheit halber die Grundbedürfnisse Ernährung, Kleidung, Wohnen und Energie.

Nehmen wir ein Land mit 50 Millionen arbeitsfähigen Einwohnern. Aufgrund von Maschinen
und EDV bedarf es in diesem Land lediglich einer Million Menschen (einschließlich jener,
die die Maschinen dafür bauen und warten) mit Vollzeitarbeitsplätzen, um diese Grundbedürfnisse
für alle 50 Millionen Einwohner zuzüglich des arbeitsunfähigen Bevölkerungsanteils zu befriedigen.

(Natürlich gäbe es noch Dienstleistungen, Gastronomie etc.,
die aber der Übersichtlichkeit wegen weggelassen werden).

Jetzt haben 49 Millionen der Arbeitsfähigen keinen Arbeitsplatz,
alle Bedürfnisse sind aber aufgrund der Produktivität befriedigt.

Der Staat druckt jetzt Wertgutscheine (Geld),  die man zur Befriedigung dieser
Grundbedürfnisse einlösen kann. Die eine Million Produktiven erhalten sie für
ihren Vollzeitjob. Die anderen 49 Millionen einfach so.

Da werden die eine Million an Produktiven sauer, und fordern ebenso Wertgutscheine
fürs Nichtstun. Da die Wertgutscheine ihren Wert jedoch ausschließlich der Arbeitsleistung
der Produktiven verdanken, einigt man sich, die Arbeit an alle gerecht zu verteilen.

Es wird nun also die Arbeit der einen Million Produktiven
auf alle 50 Millionen Arbeitsfähigen verteilt.

Da vorher lediglich mit einem Fünfzigstel der arbeitsfähigen Bevölkerung in Vollzeit
(10 Stunden) alle Grundbedürfnisse befriedigt werden konnten, müsste nun jeder ein
Fünfzigstel Vollzeitarbeit leisten, also 12 Minuten täglich arbeiten. Da dies nicht
effizient ist, einigt man sich darauf, nur jeden fünfzigsten Tag einen Tag Vollzeitarbeit
zu leisten, um die Grundbedürfnisse aller zu befriedigen.

Die „Arbeitslosen“, die „brotlosen Künstler“ und andere, nehmen dieses Angebot an,
und verpflichten sich, jeden 50.sten Tag zur Befriedigung der Grundbedürfnisse aller
zu arbeiten. Die Selbstständigen, Spezialisten und Wissenschaftler etc. verzichten, weil
sie diesen Tag lieber für ihre eigene Tätigkeit effizienter nutzen, für sich mehr leisten
wollen, und kaufen sich durch eine „Steuer“ von dieser Arbeit frei,

So sind die Grundbedürfnisse aller sichergestellt, und die Hochqualifizierten und
Unternehmer können sich frei entfalten, so lange durch ihre Tätigkeit nicht die
Sicherstellung dieser Grundversorgung gefährdet wird.(„Privatisierung“ muss in
diesen Bereichen ausgeschlossen bleiben).

Es ist dabei anzunehmen, dass die  meisten länger arbeiten wollen, um sich über
die Grundbedürfnisse hinaus zu versorgen und sich „Luxusgüter“ leisten zu können.

Zeit für die entsprechende Qualifikation hätten sie.

Andreas Popp – Endlich Arbeitslos

 

Wir haben ein System, welches immer hektischer wird. Heute gibt es
den „Coffee to go“ und bald wird es den „Coffee to escape“ geben.

Andreas Popp kommt noch aus einer Zeit, wo es den „Coffee to sit“ gab.

Er meint, wir leben in falschen Paradigmen. Zum Beispiel, wenn uns ein
Politiker mehr Arbeitsplätze verspricht, und wir uns darüber freuen,
als wenn es nichts besseres als Arbeit gäbe.

SXW0vMwc-dg

Der wahre Grund der 40 Stunden Woche und warum wir Sklaven der Wirtschaft sind

Ouvrier-Hydraulic-Machinery-1900_Fonds-Hydraulic-Machinery-Écomusée-du-fier-monde-650x250Wirtschaftliche Ausbeutung oder auch Lohnsklaverei bezieht sich auf die völlige
und unmittelbare Abhängigkeit des Einzelnen von seinem Lohn, um zu überleben.
Obwohl die Menschen immer schon arbeiten mussten, um ihr Auskommen zu sichern,
leben wir heute in einer Kultur, die uns glauben machen will, dass wir
wirtschaftliche Freiheit besitzen.

In Wahrheit allerdings, was den meisten Bürgern nicht bekannt ist, sind wir in
Sklaverei geknechtet. Wir akzeptieren eine 40-Stunden-Arbeitswoche mit geringem
Stundenlohn automatisch als normal, obwohl viele Überstunden machen und trotzdem
um das Überleben kämpfen.

Es gibt auch solche, die genug verdienen, um komfortabel zu leben. Aber es gelingt
ihnen nicht, weniger Stunden zu arbeiten – entweder arbeitet man 40 Stunden pro
Woche, oder man bekommt gar keine Arbeit. Wir unterwerfen uns einer Kleiderordnung,
Zeiten für Arbeitsbeginn und Feierabend, wann wir essen dürfen und sogar wann wir
auf die Toilette gehen dürfen. Wie ist es dazu gekommen, dass wir all das zulassen?

Die 40-Stunde-Woche entwickelte sich während der Industriellen Revolution in England,
als die Arbeiter zwischen 10 und 16 Stunden pro Tag schufteten und eines Tages zu
protestieren begannen. Die Arbeitssituation für Amerikaner verschlechterte sich
ebenfalls und ab 1836 verlangte die Arbeiterbewegung in ihren Veröffentlichungen
ebenfalls eine 40-Stunden-Woche.

Die Bürger waren in beiden Fällen so überarbeitet, dass ein Acht-Stunden-Tag nur
zu gern akzeptiert wurde. Dieses System ist heute nicht mehr notwendig, wenn es
das überhaupt jemals war, aber wir akzeptieren es immer noch aufgrund der
Auswirkungen unserer kapitalistischen Gesellschaft.

Viele Faktoren trugen zur Entstehung unseres derzeitigen wirtschaftlichen Systems
bei und zu unserer anhaltenden Akzeptanz der 40-Stunden-Woche, wobei die drei
ausschlaggebenden Faktoren Konsumverhalten, Inflation und Schulden sind.

Zunächst ist es wichtig, dass wir den Begriff Inflation genau
verstehen, welche Auswirkungen sie hat und wie sie zu Schulden führt.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Der Wächter

10 Jahre Hartz IV : Wer ist eigentlich schuld an dem Desaster !?

 

Anlässlich von 10 Jahren Hartz IV in der Praxis in diesem Jahr habe ich einen
Ausschnitt aus meinem Upload von 2012 „Hartz IV: Mitglied der Hartz-Kommission
packt nach 10 Jahren aus!“* hochgeladen.

Damals wurde die Einleitung der Hartz-Gesetze 10 Jahre alt, dieses Jahr wurde
Hartz IV wie gesagt in der Praxis – bzw. das ALG II – 10 Jahre alt.) Interessant
ist, was Isolde Kunkel-Weber – verdi-Mitglied und ehem. Mitglied der Kommission
um Peter Hartz – hier in der WDR-Sendung „west.artTalk“ sagte – wenn das wirklich
stimmt, dann waren weder die niedrigen Regelsätze, noch die scharfe Sanktionspraxis
von der Hartz-Kommission geplant, sondern es war die rot-grüne Bundesregierung
unter Gerhard Schröder, die Hartz IV zu dem gemacht hat, was es heute ist.

Die BRD ist wirklich kein Staat

idr4.jpgEs ist die zum Staat ausgerufene Krankheit zum Volkstod.

Wir brauchen uns doch hier wirklich nicht auf juristische
Haarspaltereien einzulassen,bei denen man nur verlieren kann.

„Gelbe Briefe“ werden von Privat zugestellt, es gibt kein Arbeitsamt mehr, sondern
eine „Bundesagentur“, arbeitslose Bürger, die noch etwas besitzen werden enteignet,
Haus und Hof werden verpfändet, während Scheinasylanten gepampert werden, man wird
zur Arbeit unter Aufgabe des gesamten Lebenslaufes (Qualifikation wird irrelevant)
gezwungen, ansonsten werden Leistungen inklusive Krankenkasse gestrichen.

Wird von den „staatlichen“ und verlogenen Propagandasendern, denen man sich verweigert,
gezwungen Beiträge zu entrichten, von den Amis wird man unter Billigung einer sogenannten
„Regierung“ abgehört, man zahlt immer noch für Besatzungskosten, auch wenn sie jetzt
anders heißen, TTIP wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit „verhandelt“.. und, und , und.

Wer das noch als „Staat“ bezeichnet, für den ist auch die Mafia ein Staat.

BRiD : Tatort „Rechtsstaat“

 

Es gibt kein Recht.

Es gibt keinen Staat.

Es gibt nur einen Tatort RechtsStaat !

Hartz IV – Sollen sie doch verrecken !

 

Ein provokanter Titel ? Ja – aber nicht ohne Grund gewählt !

Denn anders sind die Informationen, die ich
gesammelt habe, wohl nicht mehr zu verstehen !

So geht man mit Deutschen um : Vom Amt auf die Straße gesetzt

Jobcenter-fliegendes-Schwein960Vom Amt auf die Straße – Wie junge Arbeitslose in die
Obdachlosigkeit getrieben werden. Sozialverbände schlagen Alarm.

Der Grund: Hartz IV-Empfänger, die jünger als 25 Jahre sind, werden
vom Jobcenter deutlich härter sanktioniert als ältere Arbeitslose.

So droht den Jüngeren schon beim ersten Pflichtverstoß die Kürzung des
kompletten Regelsatzes. Zusätzlich kann ihnen auch der gestrichen werden,
was bei Über-25jährigen verboten ist.

Am Ende bleibt vielen jungen Arbeitslosen nur noch der Weg auf die Straße,
obwohl Sozialverbände vor zunehmender Jugend-Obdachlosigkeit warnen und
Verfassungsrechtler die Regelung für verfassungswidrig halten.

Man stelle sich solche Konsequenzen bei Asylanten vor, die
Medien und Gutmenschen würden durchdrehen vor Empörung !

Wir sind Menschen und nicht „Sklaven ohne Ketten“ !

moderne_sklaven„Affen in Freiheit sind die nettesten, freundlichsten Tiere, der Herrscher
ist immer ein solcher, der besonders freundlich ist , der die Fähigkeit hat,
Freundschaften zu bilden, und die obersten (führenden) drei Affen sind die
besten Freunde in der ganzen Schar.

Und wenn Sie nun dieselbe Affenkolonie einsperren und näher zusammendrängen,
dass sie also nervös und unter Stress bzw. seelischer Belastung leiden,
dann ändert sich das Bild vollkommen :

Sie finden jetzt plötzlich, dass in der obersten Reihe der Affenhierarchie,
also der Oberaffe und der zweite Affe, die größten Feinde sind und während
vorher stets ein freundliches und gutes Männchen zum Führer heranreifte,
ist jetzt unter den Bedingungen der Belastung der brutalste, ekelhafteste,
ordinärste und körperlich stärkste Kerl der Oberaffe, das Alpha-Tier.“

Dies sagte der Verhaltensforscher Konrad Lorenz in einem
Interview zu seinem Buch „Das sogenannte Böse“ im Jahre 1970.

Diese Aussage bestärkt mich in meiner Zivilisations- und (implizit auch) Staatskritik.

Und aus diesem Grund gibt es den Blog „Volksbetrug“ !

Denn wir werden in das beengende Korsett des Staates und der Zivilisation
gepresst, nicht umgekehrt – das heißt, Staat und Zivilisation richten sich
nicht nach dem Menschlichen, sondern nach dem Mächtigen.

Der Staat macht das Land teuer, soziales Elend und Armut gibt es erst, seit
es Staaten gibt. Kriege ohnehin. Wer anderes behauptet, beweise das Gegenteil!

Hunger in großem Ausmaß gibt es, seit es Staaten gibt. Dass das Leben als
Mühsal und Leid betrachtet wird, gibt es, seit es Staaten gibt. Deshalb
gibt es auch erst, seit es Staaten gibt sogenannte „Erlösungsreligionen“.

Das Bedürfnis nach Erlösung in einer anderen Welt, die Sehnsucht
nach einem besseren Jenseits gibt es erst, seit es Staaten gibt.

Kein Naturvolk betrachtet das Leben als Leid und Mühsal und auch nicht als
Daseinskampf. Es gab Ausnahmen in der Geschichte. Doch stets wurde der Staat
früher oder später zum reinen Werkzeug der Mächtigen.

Und je größer er war, desto schlimmer die Folgen auch für andere
Staaten. Heutzutage werden diese Ausnahmen in aller Regel
„demokratisiert“, bei den Römern „befriedet“ (pacare).

Heute gibt der Staat vor, für Frieden, Wohlstand und Freiheit zu sorgen.

Das ist in etwa so, wie wenn in ein gut gehendes Restaurant plötzlich
die Mafia hereinbricht und 70 Prozent des Umsatzes verlangt, um Dich
vor „anderen“ Ganoven zu schützen.

Für den Wohlstand sorgt dann der Rest Deines Umsatzes, während
sich die „anderen“ den Gewinn unter sich aufteilen. Etwas vornehmer
und „ätherischer“ selbstverständlich. Man hat ja Kultur.

Wenn wir aus der Enge der Großstadt ausbrechen, die Natur beispielsweise beim
Camping genießen, angeln, grillen und abends gemütlich ums Lagerfeuer sitzen
und schwatzen, sind wir die besseren Menschen – daran besteht kein Zweifel.

Beim Campen oder Outdoor-Abenteuer gibt es keinen Unterschied zwischen Arm
und Reich, Führungskraft oder „einfachem“ Arbeiter. Weshalb suchen wir das
Abenteuer oder die Erholung in der Natur? Wohl weil wir zurück wollen zum Ursprung.

Der Stress, den (unsere Art) Arbeit und knallharter Wettbewerb mit sich bringen,
und der in erster Linie (ich kann es nicht oft genug sagen) unserem Geldsystem
im wahrsten Sinne des Wortes ge-schuldet ist, die Demütigung, die unverschuldete
Arbeitslosigkeit bewirkt, der ständige Zwang zu ökonomischem, bzw. „Sharholder-
Value“-gemäßen Handeln und Denken, der die Gesellschaft bis in die feinsten
Kapillaren vergiftet und entmenschlicht, ist nicht nur einer der entscheidenden
Gründe für die Negativauslese der „Eliten“ dieser Gesellschaft, sondern auch
für die Krankheit, die man gemeinhin das „Böse“ nennt.

Die überwältigende Mehrheit der Menschen ist eben nicht von Natur aus
zum Bösen veranlagt. Das Böse ist in vielen Naturreligionen und auch
im Zoroastrismus eine Art Krankheit, die in unseren zivilisatorischen
Verhältnissen lediglich einen besonders guten Nährboden findet.

Auch dass es unter diesen Verhältnissen zu sogenannter „Fremdenfeindlichkeit“
kommt, ist alles andere als Bosheit, sondern verhaltenspsychologisch völlig
normal und nachvollziehbar, auch wenn manche das nicht so sehen wollen, und
mit dem moralischen Zeigefinger auf andere zeigen, statt in den Spiegel zu
sehen und die Ursachen dort zu suchen, wo sie ihren Ursprung haben.

Alles Tier ist im Menschen, aber nicht alles Menschenhafte im Tier.