Neues aus den Unterklassen: Entrechtet, verhöhnt, ausgegrenzt – die Propaganda gegen Arme

von http://derwaechter.org

Quelle: http://www.globallookpress.com

Titelbild: Versoffen und ungepflegt: In Mainstreammedien werden Vorurteile über Hartz IV-Bezieher regelmäßig bedient

 

Rück- und Ausblick: Während die Armut in Deutschland wächst, erklären Politik und Medien Betroffene weiterhin zu Sündenböcken und befeuern ihre zusätzliche Spaltung in ethnische, religiöse und nationale Gruppen. Soziale Konflikte sind vorprogrammiert.
von Susan Bonath
Prominente gaben Obdachlosen medienpräsent Festessen aus. Politiker präsentierten sich mit Schöpfkelle in einer Suppenküche. Supermärkte spendeten ganz besonders werbewirksam aussortierte Lebensmittel an eine der fast 1.000 Tafeln in Deutschland. Letztere luden bedürftige Kinder zum Basteln und deren Eltern zu Kaffee und Plätzchen ein. Es war „the same procedure as every year“. Und wie jedes Jahr endete der moralische Ablasshandel mit dem Weihnachtsfest. Die karitativ engagierte Besitzbürgerschaft geht zum Tagesgeschäft über. Dort hat der Bettler draußen zu bleiben.

 

Das Feindbild „Faulpelz“

Die spätkapitalistische Erfolgsgesellschaft reicher Erben und verzweifelt nach Aufstieg strebender Status-Akrobaten verachtet in Wahrheit die Habenichtse. Man beäugt sie skeptisch und voyeuristisch. Das Jahr 2018 war ein Paradebeispiel dafür. Der Fernsehsender RTL II schlug mit „Armutspornos“ wie „Hartz und herzlich“ und „Promis auf Hartz IV“ die Zuschauer-Rekorde.

Das propagierte Bild der Betroffenen darin war dasselbe wie schon zu Zeiten der den rigiden Sozialabbau vorbereitenden und begleitenden Hetzreportagen über den kranken Frührentner „Florida-Rolf“ und die angebliche Sozialhilfe-Abzockerin „Mallorca-Karin“: faul, dreist und dumm. RTL II grub ein Hartz-IV-Paar aus, das in einer Obdachlosenunterkunft lebte und dem das Jugendamt die Kinder weggenommen hatte. Ein anderer gab zu, nebenher mit Drogen zu dealen.

Der Sender präsentierte dem Zuschauer jenes Bild, mit dem die Politik ihn seit Jahrzehnten triggert: „Die Armen“, das seien ungepflegte Männer im Unterhemd mit Bierflasche und übergewichtige Frauen auf dem Sofa. Sie vernachlässigten ihre Kinder und seien alle irgendwie ein bisschen kriminell.

Politische Debatten über und immer neue Gesetzesinitiativen gegen angeblich ausufernden Sozialleistungsbetrug befeuern diese Einstellung. Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) registrierten Job- und Sozialämter vergangenes Jahr 150.000 Betrugsfälle, insgesamt sei es um 54 Millionen Euro gegangen. Mal abgesehen davon, dass tatsächlicher Betrug nur in knapp 21.300 Fällen nachgewiesen werden konnte und die Summe allein auf Vorwürfen beruht: Selbst wenn dies nachgewiesen würde, macht das pro Fall ganze 360 Euro.

Die mediale und politische Hetze gegen Arme soll den Bürger in Stellung bringen gegen das zunehmend Sichtbare. Ob an den Bahnhöfen in Frankfurt am Main, unter den Spreebrücken vor dem Berliner Kanzleramt, im Tiergarten der Hauptstadt oder auf den Hamburger Alsterwiesen: Niemand kann mehr abstreiten, dass das Elend im Wirtschaftswunderland wächst. Indem die Politik Betroffenen selbst die Schuld für ihre Armut in die Schuhe schiebt, sind rigide Gesetze und Strafen gegen sie zu rechtfertigen.

Mit Knöllchen und Musik gegen Obdachlose

Dortmund beispielsweise tat es Ungarns Staatschef Viktor Orbán in Ansätzen gleich. Die Stadt verhängte zwischen Januar und Mitte November 2018 fast jeden Tag – 265-mal – ein Ordnungsgeld von 20 Euro gegen Menschen, die auf der Straße schliefen. Wer es nicht sofort zahlte, bekam nach Angaben des WDR 28 Euro Bußgeld zusätzlich aufgebrummt. Reagierte jemand weiterhin nicht, drohte ihm der Knast. Die Krux: In Dortmund gibt es nicht einmal 100 Notschafstellen für wohl über 1.000 Betroffene.

Die Stadt Leipzig schritt ebenfalls ein. Seit Monaten tönt am Hauptbahnhof der Universitätsstadt rund um die Uhr laute klassische Musik. Politisch erklärtes Ziel: Man wolle dort kampierende Obdachlose so vertreiben. Wer zur Adventszeit das festlich erleuchtete Refugium betrat, sah das Elend zwar nicht unmittelbar am Haupteingang. Doch ein Blick hinter das Bahnhofsgebäude genügte. Wo sollten sie auch sonst hingehen?

Die Berliner Regierung rühmte sich kürzlich, diesen Winter gar 1.000 zusätzliche Notschlafplätze bereitzustellen. Sozialverbände und -initiativen beziffern die Zahl der Obdachlosen in der Hauptstadt, die nirgendwo unterkommen, allerdings auf bis zu 10.000. Dass es immer mehr werden, bestätigen alle. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) schätzt sie im gesamten Bundesgebiet auf inzwischen 1,2 Millionen. Belastbare Statistiken gibt es nicht. Die Bundesregierung verweigert sich dem seit Jahren. Berlin und Hamburg wollen die Obdachlosen nun zählen. Die Stadt an der Alster hatte in diesem Spätherbst bereits vier Kältetote zu verzeichnen. Auch dort fehlen Unterkünfte.

Ignoriert, vorgeführt, entmenschlicht

Nicht nur die Ignoranz des Elends, dessen voyeuristisch-hämische Bespiegelung in den Medien, das Zurschaustellen Betroffener in Doku-Soaps und bei karitativem Engagement ist Ausdruck der Abwertung und Entmenschlichung der Armen. Der Perspektive, aus der der Ökonom Andreas Peichl am 30. November 2018 in Zeit online versicherte, dass „die wenigsten Hartz-IV-Bezieher faul“ seien, liegt dasselbe Menschenbild zugrunde, gepaart mit der Heilig-Sprechung von Arbeitsmarkt und Lohnarbeit, egal zu welchem Preis. Die Aussage dahinter: Wer sich dem Arbeitsmarkt nicht freiwillig unterwirft, taugt nichts.

Das befriedigt freilich systematisch geschürte Bedürfnisse nach Anerkennung durch Erfolg. Dass dieser in den seltensten Fällen von Leistung getragen ist, wie behauptet, bezeugen unzählige Beispiele aus den Reihen der Reichen. Laut gängiger Propaganda ist nur gut, wer etwas leistet. Leistung ist ausschließlich auf dem Lohnarbeitsmarkt zu erbringen. Selbstlos fleißige Arbeiter sollen das Wirtschaftswachstum bis zum Exzess ankurbeln. Obgleich rational zweierlei klar sein dürfte: Erstens führt stetes ökonomisches Wachstum auf einem begrenzten Planeten eines Tages zum ökologischen Kollaps. Zweitens macht die technologische Entwicklung immer mehr menschliche Arbeitskraft überflüssig.

Kleingerechnet: Wenn Wohnen und Windeln zum Luxus werden

Von diesem politisch geheiligten Arbeitsmarkt ist manches ausgeklammert. Familiäre Kindererziehung zum Beispiel: Nachwuchs lässt Familien, die nicht über Kapitaleigentum verfügen, schnell in die Armut rutschen. Laut aktueller Studien sind rund 40 Prozent aller Alleinerziehenden auf Hartz IV angewiesen. Etwa zwei Millionen Kinder in Deutschland sind darauf angewiesen. Wie der Kinderschutzbund im Sommer berechnet hatte, leben rund 4,4 Millionen Minderjährige unterhalb der Armutsgrenze von 60 Prozent des mittleren Nettoeinkommens. Für einen Alleinstehenden sind das weniger als 1.000 Euro im Monat.

Kinder sind arm, weil ihre Eltern es sind. Auch in diesem Jahr lebten rund acht Millionen Erwachsene von Grundsicherung. Dazu gehören Hartz IV, Sozialhilfe im Alter oder bei Erwerbsminderung und Leistungen für Asylbewerber. Die Regelsätze dafür hat die Bundesregierung als Existenzminimum deklariert. Sie basieren noch immer auf der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamtes von 2013. Zugrunde legte die Politik die ärmsten 15 Prozent der Haushalte. Mehr noch: Sie ließ Ausgaben im Wert von mehr als 100 Euro kleinlich herausrechnen. Kein Anrecht hat ein Bedürftiger demnach unter anderem auf Malstifte und Windeln für sein Kind, den Snack am Imbissstand, einen Weihnachtsbaum.

Ein Existenzminimum, das sagt der Begriff, soll die Existenz sichern. Seit Hartz IV gibt es dieses nicht mehr bedingungslos. Es ist an strenge Auflagen gebunden. Eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen, die Annahme fast jedes Jobs und ständige Ortsanwesenheit gehören dazu. Auf Familien nehmen Jobcenter dabei keine Rücksicht. Jede dritte Sanktion verhängten sie auch 2018 gegen Mütter oder Väter mit Kindern. Insgesamt war 2017 jeder zehnte „erwerbsfähige Leistungsberechtigte“ (420.000 Menschen) von 2,3 Sanktionen – was einer Dauer von sieben Monaten gleichkommt – betroffen. Seit 2007 sparte die BA nach eigenen Angaben auf diese Weise mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr ein.

Hinzu kommen niedrige Mietobergrenzen, die den explodierenden Mieten immer weiter hinterherhinken. Nach aktuellen BA-Statistiken mussten betroffene Haushalte 2017 so viel wie nie für nicht übernommene Wohnkosten aus ihren nicht dafür vorgesehenen Regelsätzen abzweigen. Betroffen war jede fünfte Familie im Hartz-IV-Bezug mit 80 Euro Durchschnitt. Der Staat sparte 627 Millionen Euro.

Sanktionswut gegen Kranke und psychisch Beeinträchtige

Auch die Miete wird sanktioniert, wenn Hartz-IV-Bezieher eine Auflage nicht einhalten. In diesem Jahr waren erneut jeden Monat rund 7.100 Menschen von einer Totalsanktion betroffen. Hohe Sanktionen und nicht anerkannte Mietanteile sorgten regelmäßig für Wohnungsverlust, sagte der Leipziger Rechtsanwalt Dirk Feiertag im Gespräch mit der Autorin. Und: Es treffe besonders häufig Klienten, „die psychisch sehr krank sind“, so Feiertag. „Ich habe Menschen erlebt, die haben sich dann aus Abfallcontainern ernährt, haben vor lauter Hunger sogar Blätter gegessen“, berichtete er. Als Beispiel nannte er eine junge schwangere Frau, der das Jobcenter Leipzig die Bezüge komplett gekappt habe. Feiertag erzählt:

Sie wurde in ihrem Zustand dann auch obdachlos, hat dabei natürlich alles verloren, also die Möbel, die Erstausstattung, und ihr Glück war, dass sie bei Bekannten unterkommen konnte.

 

Man könne klar sagen, so der Anwalt weiter: „Jobcenter drangsalieren vor allem jene, die mit schwierigen Lebensproblemen zu kämpfen haben.“ Das seien Menschen mit starken intellektuellen, psychischen oder gesundheitlichen Defiziten, Suchtkranke, von einer schweren Krise Geplagte oder solche, die Verwandte pflegten. Viele seien gar nicht in der Lage, den Anweisungen des Amtes eins zu eins zu folgen.

Bestrafungsregime zur Errichtung des Niedriglohnsektors

Mit Hartz IV geht es den Lohnabhängigen in Deutschland an den Kragen. Den Sinn dahinter hatte Altkanzler Gerhard Schröder schon 2003 ganz unbefangen auf der Weltwirtschaftskonferenz in Davos ausgeführt. Mit den Hartz-Gesetze werde man „einen der besten Niedriglohnsektoren aufbauen“, sagte der SPD-Mann damals. Und weiter: „Wir haben bei der Leistung Anreize dafür, Arbeit aufzunehmen, stark in den Vordergrund gestellt.“ Man habe dabei erfolgreich „erhebliche Auseinandersetzungen mit starken Interessengruppen durchgestanden“. Das war lange vor Arbeitnehmerfreizügigkeit und Fluchtkrise.

 

Es war also erklärtes Ziel, Arme unter Androhung des Entzugs des Existenzminimums in den Niedriglohnsektor zu zwingen. Man wollte die Profite der Wirtschaft nach der Krise um die Jahrtausendwende herum ankurbeln. Und die Politik hat es geschafft, den Blick erfolgreich von oben nach unten zu lenken. Nochbesitzer von Jobs blicken verächtlich auf Joblose und aufstockende Niedriglöhner herab. Laut einer jüngst veröffentlichten Umfrage der Meinungsforscher von Kantar Emnid gaben 65 Prozent der Befragten aus verschiedenen Gesellschaftsschichten an, es sei richtig, ungehorsamen Erwerbslosen das Minimum zu kürzen.

Spaltung der unteren Schichten

 

Die Ärmsten teilen die politischen Meinungsmacher derweil in politischen Dauerkampagnen in mehr oder weniger unwertes Humankapital ein. Seit jeher eignen sich dafür ethnische, religiöse und nationalistische Kriterien am besten. Diese Gruppen sind in der Regel äußerlich einfach voneinander zu unterscheiden.

 

Wenn überhaupt, solle vorrangig den einheimischen Armen geholfen werden, heißt es von der Union über die FDP und die AfD bis nach ganz rechtsaußen. Frei nach dem Motto: Seht, ihr deutschen Obdach- und Erwerbslosen, die Ausländer klauen euch den letzten Keks. Den Flüchtlingen und EU-Arbeitsmigranten schreiben sie gruppenbezogen allerlei böse Eigenschaften zu. Von Einwanderung ins deutsche Sozialsystem ist die Rede, von Wirtschaftsmigranten oder Scheinasylanten. Der perfekte Blitzableiter für systembedingt produzierte Aggressionen ist geschaffen. Diese Art der Spaltung blieb auch 2018 das entscheidende Fundament der Machtverhältnisse.

 

Falsche Thesen

Dabei wird suggeriert, der Sozialetat funktioniere wie das Portemonnaie von Otto Normalbürger: Kämen immer mehr Menschen, die darauf Anspruch haben, würde er leergeschröpft. Die Wahrheit geht anders: Erstens produziert die wachsende Wirtschaft Überfluss statt Mangel. Immer mehr davon landet in der Müllpresse, um die Preise nicht zu drücken. Zweitens senkt die Technologie im globalen Maßstab die Gesamtprofitrate. Denn Profit kann nur aus menschlicher Arbeit abgeschöpft werden. Maschinelle Massenproduktion senkt die Arbeitskosten. Die Konkurrenz sorgt in der Folge für fallende Preise. Wo die Profitrate fällt, sinken inflationsbereinigt die Staatseinnahmen.

Drittens hat der Kapitalismus die automatische Tendenz, Vermögen bei den oberen Zehntausend zu konzentrieren. Profitmaximierung ist die einzige Antriebskraft für jegliche Produktion von irgendetwas. Sammelt sich oben immer mehr, bleibt unten immer weniger. Und viertens schließlich gewährt ein kapitalistischer Staat nur aus einem einzigen Grund überhaupt Sozialleistungen: Er muss verhindern, dass die unteren Schichten sich zu wehren beginnen.

Soziale Spannungen schüren Kriminalität

Die Angst vor wachsender Kriminalität ist freilich berechtigt. Doch es ist angebracht, vom Sündenbock weg auf eine psychologische Wahrheit zu schauen: Wo soziales Elend wächst und Perspektiven schwinden, mehren sich die Aggressionen. Das sorgt langfristig immer für mehr Straftaten. Wer nichts zu essen hat, der stiehlt, wer keine Wohnung hat, besetzt Häuser, wer kein Geld hat, bettelt oder bricht ein, und wer ständig von der konsumierenden Gesellschaft ausgeschlossen bleibt, erfährt tiefe Kränkungen – mit Folgen.

Freilich ermöglichte die Politik Erwerbslosen aus der gesamten EU die freizügige Arbeitssuche auch in Deutschland, um die Löhne zu drücken und die Ausbeutung zu verschärfen. Natürlich nutzt die Wirtschaft Geflüchtete ebenfalls zu diesem Zweck. Und der UN-Migrationspakt verfolgt, keine Frage, das Ziel, Menschen in brauchbar und unbrauchbar für den Arbeitsmarkt zu selektieren.

Allerdings: Die Arbeitsmigranten kamen auch ohne Migrationspakt, wurden ausgebeutet und selektiert. Was geschähe bei komplett verriegelten Grenzen? Die Flüchtlinge wären trotzdem unterwegs, weil sie in ihren Ländern bedroht sind oder keine Perspektive haben. Die Profitrate der seit eh und je global organisierten kapitalistischen Produktion würde trotzdem sinken und die Ausbeutung deshalb stetig verschärft, in Deutschland genauso wie in Afrika.

 

Es sind vor allem rigide Gesetze, die die Kriminalitätsspirale ankurbeln. Ende 2016 zum Beispiel hatte die damalige SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles den Ausschluss von EU-Migranten von Hartz IV und der Sozialhilfe in den ersten fünf Jahren beschlossen. Heute beklagen die Bundesregierung und die BA, dass Osteuropäer Scheinfirmen errichteten, um ihren Landsleuten Scheinarbeitsverträge mit geringen Löhnen auszuhändigen, um doch irgendwie an Geld zu kommen. Angesichts dessen, dass der Mensch essen muss und alles tut, um Hunger und Kälte zu entgehen, war es klar, dass Betroffene sich etwas einfallen lassen.

In diesem Jahr dokterte die Bundesregierung weiter an den Symptomen herum. Ihrem neuen Gesetzentwurf zufolge sollen den Behörden mehr Ermittler finanziert werden, um derlei Straftaten aufzuklären. Sie will EU-Bürger zudem befristet vom Kindergeld ausschließen. Wer allerdings in der Heimat keine Perspektive hat, dürfte sich erneut etwas anderes einfallen lassen, um sein Leben in Deutschland zu erhalten. Ein weiteres Problem sind die Massenunterkünfte für Flüchtlinge. Viele sitzen jahrelang in diesen fest – auf engstem Raum mit oft wildfremden Menschen, deren Sprache sie nicht einmal verstehen. Immer mehr Betroffene konnten in diesem Jahr trotz Anerkennung wegen fehlenden Wohnraums nicht ausziehen.

 

Riesengeschäfte und Propaganda mit falschen Zahlen

Betrieben werden die Unterkünfte entweder von Kommunen oder privaten Firmen. Die Bewohner erhalten dort in der Regel drei Mahlzeiten am Tag und Zugang zu Kleiderkammern. Darüber hinaus gibt es 135 Euro „Taschengeld“ für einen Alleinstehenden. Wer nicht verpflegt wird und sich nicht kostenlos einkleiden kann, erhält Asylbewerberleistungen. Hier erhält ein Alleinstehender seit 2016 monatlich 354 Euro – aktuell sind das 62 Euro weniger als ein Hartz-IV-Bezieher.

Die hohen Summen auf Bescheiden, erklärte Sozialanwalt Dirk Feiertag, kämen daher, dass die Betreiber der Unterkünfte im Schnitt etwa 300 Euro pro Person einkassierten. Die Summen seien auf der ersten Seite des Bescheides aufgelistet. „Die Menschen sehen das Geld also gar nicht“, so Feiertag. Für eine siebenköpfige Familie mache allein dies somit rund 2.100 Euro aus. „Auf Kosten der Flüchtlinge machen die Betreiber ein Riesengeschäft.“ Und gar nicht selten, resümierte der Anwalt, hätten diese einen Bezug in die rechte Szene.

„Die es betrifft, sind völlig am Ende“

Die Arbeitsmigranten seien häufig seit Jahren in Deutschland. „Viele haben keine Verbindungen mehr in die Heimat, keinen Wohnraum, keinen Job“, mahnte Feiertag. Hinzu kommt: Sozialhilfe in Ländern wie Bulgarien, Rumänien oder Ungarn verdammt ins Elend. Sie migrieren in der Hoffnung auf bessere Chancen nach Deutschland, so wie Deutsche aus gleichem Grund nach Österreich oder Schweden migrieren.

Die meisten EU-Migranten hätten einen Job, konstatierte Feiertag. „Aber die es betrifft, sind völlig am Ende.“ Sie hausten auf der Straße, hätten keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. „Obdachlosenheime nehmen sie nicht auf, weil das Sozialamt nicht bezahlt“, so der Anwalt. Den totalen Sozialhilfeausschluss hält er für einen „eklatanten Verstoß gegen die Menschenrechte“. Erst diese Lage zwinge EU-Bürger dazu, zu jedem Lohn zu arbeiten. Ähnliches erklärte die Neue Richtervereinigung bereits 2016.

Das wirksamste Mittel, soziale Verwerfungen und Kriminalität zu verhindern, wäre also ein Sozialstaat für alle, gepaart mit auskömmlichen Löhnen und guten Arbeitsbedingungen. Diese Absicht hat die herrschende Politik aber nicht. Sie setzt weiter auf Ausgrenzung, Sanktionen gegen Arme und Ausschluss wachsender Gruppen vom Notwendigen. 2019 dürfte sich die Lage von Millionen Einheimischen und Ausländern weiter verschärfen.

Quelle: rt.com

http://derwaechter.org/neues-aus-den-unterklassen-entrechtet-verhoehnt-ausgegrenzt-die-propaganda-gegen-arme

Unglaublich wie die Deutschen sich betrügen lassen: Rentenniveau ist niedriger als offiziell propagiert

Das gelbe Forum:

Rentenniveau ist niedriger als offiziell propagiert

verfasst von tradi, 03.01.2019, 15:01

Die große Koalition gaukelt uns vor, das Rentenniveau sei bis 2025 bei 48 Prozent gesichert. Dafür wurde jetzt die Rentenformel verändert. Dabei ist das tatsächliche Rentenniveau schon heute weit niedriger als die offiziellen 48 Prozent.

Das Rentenniveau liegt nicht bei 48 Prozent, wie die meisten glauben, sondern nur bei 44,82 Prozent. (detaillierte Erläuterung hier – https://vorunruhestand.de/2019/01/rentenniveau-ist-niedriger-als-offiziell-propagiert/)

Der Standardrentner, das heißt, jemand der 45 Jahre lang immer im Durchschnitt verdient hat, bekommt netto vor Steuern 1231 Euro pro Monat. Dumm nur, dass die wenigsten Rentner Standardrentner sind. Rund drei Viertel bekommen deutlich weniger Rente als der Standardrentner. Die Durchschnittsrente von Männern rangiert bei 1050 Euro, von Frauen bei 672 Euro. Damit bekommen Frauen weniger als Grundsicherung, das heißt, viele sind schon am unteren Ende der Fahnenstange angekommen – tiefer geht’s nicht.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2019/01/03/unglaublich-wie-die-deutschen-sich-betruegen-lassen-rentenniveau-ist-niedriger-als-offiziell-propagiert/

Kinderarmut, Bildungslosigkeit: Die erschreckende Bilanz in MERKEL-Deutschland

http://www.shutterstock.com, Iakov Filimonov, 1117686998

 

Verschiedene internationale Institutionen bescheinigen MERKEL-Deutschland (so darf dieses Land nach 13 Jahren Regierung unter Angela Merkel und vornehmlich der GroKo genannt werden) effektiv großes Versagen in der Kinderpolitik. Kinder verarmen, das Bildungsproblem ist offensichtlich und Deutschland versinkt im Nichtstun.

Weltmeister im Verarmen….

Deutschland reiht sich immer mehr an die Spitze der Länder, die viel Geld haben und für den Nachwuchs nichts tun. Die Zahlen stammen aus den Forschungen der UNICEF sowie aus den Ermittlungen der OECD. Demnach sind die Kinder in Deutschland hinsichtlich der sogenannten „Bildungsgerechtigkeit“ besonders arm dran. Wir belegen den 23. Platz von 41 gemessenen Plätze, so die UNICEF. Demnach würde vor allem die soziale Herkunft darüber entscheiden, wohin der Weg führt. Und zwar so dominant wie in kaum einem anderen Land….

Auch die Bertelsmann-Stiftung kann demnach ihren Beitrag zu der Diskussion leisten, so „Ossietzky“ mit Blick auf Zahlen, die wir auf einem Schwesterportal gleichfalls schon dokumentiert hatten.

Etwa 20 % aller Kinder in Deutschland wachsen demnach „in Armut auf“. Dieser Zustand bleibt, in Kombination mit den erstgenannten Erkenntnissen, dann oftmals lebenslang.

Nach Zahlen von „IAB“ sind gleich 96 % aller Kinder von Müttern, die alleinerziehend sind sowie erwerbslos sind, „arm“. Hier bedingt unserem Verständnis nach das eine fast schon das andere. Viele Alleinerziehende können schon deshalb keine adäquate Arbeitsstelle aufnehmen, weil die Kinderbetreuung ausgesprochen zeitaufwendig ist. Wer „arm“ ist, kann sich zudem kaum private Hilfe leisten. Der Teufel steckt im Detail: Wer in Armut wiederum aufwächst, kommt nach den Erkenntnissen, die hier zusammengetragen wurden, kaum aus diesem Kreis heraus.

Sogar der UN-Sonderberichterstatter Munoz ist nach einer Mitteilung von „Ossietzky“ diesem Umstand auf die Spur bekommen: Schulische Leistungen und die Herkunft würden in Deutschland „eng miteinander verknüpft“ sein. Nur ist dies in Deutschland noch ohne jeden sozialen Widerhall geblieben. Es gibt nirgends Proteste gegen dieses scheinbar naturgesetzliche Procedere.

Sonntagsreden der SPD ausgeklammert. Die ist seit vielen Jahren in Bund und Ländern an der Macht. Unter anderem auch mit Instrumenten wie dem selbst erfundenen „Hartz-IV“.

https://www.politaia.org/kinderarmut-bildungslosigkeit-die-erschreckende-bilanz-merkel-deutschland/

Rentner sammelt entsorgten Kaffee und muss 300 Euro Strafe zahlen

 

UNBLOGD

Am 17.10.2018 veröffentlicht

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60.000 Menschen in Berlin ohne Krankenversicherung – Berlin möchte „helfen“. Aber wie….

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Merkel-Deutschland schleppt weiterhin das bislang ungelöste Problem der massiven Armut mit sich herum. Die Zahlen sind erschreckend: Allein in der Stadt Berlin leben 60.000 Menschen, die keine Krankenversicherung haben. Dass dies überhaupt passieren kann, ist an sich nach Meinung von Beobachtern bereits ein Makel im System. Die nun angedachte Hilfe jedoch dürfte wahrscheinlich nicht ausreichen…

Beratungsstelle geplant

Die Stadt möchte nun eine Beratungsstelle einrichten. Denn ohne Krankenversicherung sind Arztbesuche in der Regel nicht möglich. Nur wenige Ärzte haben sich privat dahingehend engagiert, dass sie sich um diese Patienten dann kostenfrei kümmern. Die SPD-Gesundheitssenatorin Dilek Kolat nun beschreibt, dass die SPD solchen Menschen helfen wolle.

Die Beratungsstelle allerdings ist nicht nur eingerichtet worden, um die Betroffenen in Versicherungen unterzubringen, sondern auch, um weitergehende Ansprüche zu untersuchen. So könnten etwa Gehaltszahlungen ausstehen, sozialrechtliche Ansprüche bestehen oder arbeitsrechtliche Forderungen im Raum stehen – wenn etwa aus früheren Beschäftigungsverhältnissen noch Gehaltszahlungen einzufordern sind.

Die Gesundheitsverwaltung in Berlin meint, dass 50 % der Betroffenen an eine Krankenversicherung vermittelt werden könnten. Hintergrund dieser Problemstellung ist der Umstand, dass viele sich eine „freiwillige Versicherung“ nicht leisten können. Wenn kein Anspruch auf Sozialleistungen besteht oder geltend gemacht wird, dann sind Betroffene kaum unterzubringen. Schwierig wird es auch für freiwillig nicht Versicherte, etwa Selbstständige mit geringem Einkommen. In Deutschland sollen sich hunderttausende Menschen dafür entschieden haben, nicht in die Krankenversicherung einzutreten, die wegen eines angenommenen Mindestgewinns hunderte Euro monatlich in Rechnung stellt.

Genau hier setzt die Kritik an der Beratungsstelle ein: Die Krankenkassen in Deutschland dürfen sich in Merkel-Deutschland in vielen Fällen dagegen wehren, bestimmte Menschen, etwa ältere Selbstständige, aufzunehmen. Die rechtliche Situation ist nach Meinung von Kritikern schlicht unbefriedigend. In den vergangenen mehr als 12 Jahren, in denen die GroKo mehrheitlich im Amt war, hat sich hier nichts verändert.

https://www.politaia.org/60-000-menschen-berlin-ohne-krankenversicherung-berlin-moechte-helfen-aber-wie/

Professor schlägt Alarm: Zugewanderte verarmen in Deutschland

von https://sciencefiles.org

Manche Pressemeldungen, die wir auf unseren Schreibtisch bekommen, muss man verarbeiten, man muss sie reifen lassen, mehrfach lesen, um sich zu vergewissern, dass das, was man meint, gelesen zu haben, auch wirklich in der Pressemeldung steht. Letzteres ist vor allem dann notwendig, wenn das, was man gelesen hat, an allen Richtwerten scheitert, die man an sinnvolle Äußerungen anlegt.

Eine Pressemeldung von der Universität Duisburg-Essen, vom gestrigen Tag, gehört zu diesen Pressemeldungen.

„UDE [Universität Dusiburg-Essen]: Das Armutsrisiko wächst vor allem bei Zugewanderten“, so lautet die Schlagzeile. Und in diesem Tenor geht es weiter: „Die Gefahr, in Deutschland zu verarmen, wächst – vor allem bei zugewanderten ausländischen Mitbürgern. … Vor allem die kürzlich zugewanderten Flüchtlinge müssen mehrheitlich in großer Armut leben. Das hat verschiedene Ursachen: Flüchtlinge, Asylbewerber und Schutzsuchende haben in der Regel keine Arbeitserlaubnis und sind auf die niedrigen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetzt angewiesen. Selbst wer nach einer Anerkennung eine Arbeitserlaubnis hat, ist überproportional häufig arbeitslos oder arbeitet für einen Niedriglohn. ‚Auch niedrigere Bildung, nicht anerkannte Abschlüsse und nicht zuletzt offene und versteckte Diskriminierung tragen zu einer erhöhten Armutsgefährdung bei‘, konstatiert der IAQ-Forscher Prof. Dr. Gerhard Bäcker“.

Wir haben schon länger den Eindruck, dass Gutmenschen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, sich um Kopf und Kragen und letztlich um den Verstand zu reden. Diese Gefahr ist unter denen, die mit Daten und Statistiken herummachen, die ihnen Anteile ausweisen, von denen sie nicht wissen, was sie in der Realität bedeuten, besonders hoch.
Beginnen wir mit dem Asylbewerberleistungsgesetz. Die Leistungen, die ein Asylbewerber in Deutschland erhält, entsprechen im Wesentlichen dem, was ein Hartz-IV-Empfänger erhält. Wir haben das vor einiger Zeit zusammengestellt.

Regelleistung Hartz-IV AsylbLG
Alleinstehend 416 Euro 354 Euro
volljährige Partner in Bedarfsgemeinschaft 374 Euro 318 Euro
< 25 Jahre im Haushalt der Eltern oder Asylbewerberunterkunft 332 Euro 284 Euro
Kinder: 14-17 Jahre 316 Euro 276 Euro
Kinder: 6-13 Jahre 296 Euro 242 Euro
Kinder: 0 bis 5 Jahre 240 Euro 214 Euro

Herr Bäcker ist also der Ansicht, dass ein Flüchtling, der nach Deutschland kommt, hier verarmt, wenn er Leistungen in der oben genannten Höhe aus einem Topf erhält, in den er keinen Euro einbezahlt hat. Wie weit von der Realität kann man als Elfenbeinturmbewohner eigentlich entfernt sein. Dass die Flüchtlinge, Zugewanderten und Schutzsuchenden (die Begriffe werden zur Beschreibung derselben Personengruppe benutzt) in Deutschland „verarmen“, und „mehrheitlich in großer Armut leben“, setzt zudem voraus, dass sie, bevor sie nach Deutschland gekommen sind, in Saus und Braus gelebt haben, was wiederum die Frage aufwirft, warum sie, wenn sie in Saus und Braus gelebt haben, in Kauf nehmen, in Deutschland zu verarmen.

Um das ganze dumme Geschwätz von der Armut in Deutschland einmal in Relation zu setzen. Das Armutsrisiko ist eine statistische Konstruktion. Der ganze Hokuspokus beginnt mit dem Nettoäquivalenzeinkommen. Das Nettoäquivalenzeinkommen berechnet sich aus der Summe der Nettoeinkommen (aller Haushalte) geteilt durch die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Es wird auf Grundlage des Mikrozensus jährlich vom Statistischen Bundesamt errechnet und basiert auf einer 1%-Stichprobe der deutschen Bevölkerung.

Im Jahr 2016 lag das Nettoäquivalenzeinkommen der deutschen Haushalte bei 21.275 Euro. Wessen Einkommen unter der 60%-Grenze dieses Haushaltsäquivalenzeinkommens liegt, der gilt als armutsgefährdet. Im Jahre 2016 waren insgesamt 16,5% der Haushalte nach dieser Definition armutsgefährdet. 2017 waren es 15,8%, woraus in der Pressemeldung der UDE der Schluss gezogen wird: „Das Armutsrisiko stieg in Deutschland in den letzten zehn Jahren fast 13 Prozent.“ Es ist eben immer eine Frage der Bewertung und der Zielsetzung, die man mit seinen Pressemeldungen verfolgt. Die Pressemeldung aus dem UDE zielt eindeutig darauf, mit an Hysterie grenzendem Eifer, Menschen in die Armut zu schreiben, immer in der Hoffnung, sich selbst damit in den Adel derer erheben zu können, die anderer Armut benötigen, um selbst strahlen zu können.

Die Armutsgrenze für Flüchtlinge beträgt -wie für den Rest der Gesellschaft – 12.765 Euro. Dieser Wert gilt für Alleinstehende. Haushalte, in denen zwei Erwachsene und zwei Kinder unter 14 Jahren leben, gelten als vom Armutsrisiko erfasst, wenn sie über ein Einkommen von nicht mehr als 26.807 Euro im Jahr verfügen.

Zugewanderte, die in Deutschland zuerst aus dem Asylbewerberleistungsgesetz und dann aus Hartz-IV finanziert werden, die in den meisten Fällen ihr Glück, plötzlich über Einnahmen in einer Höhe zu verfügen, die ihnen in ihrem Herkunftsland fremd war, kaum fassen können, verarmen also in Deutschland, nach Ansicht von Herrn Bäcker, weil sie nicht mehr 1063,75 Euro pro Monat zur Verfügung haben, ohne einen Strich dafür gearbeitet zu haben.

Der durchschnittliche Rentner, der mehrere Jahrzehnte in die Gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat, lebt nach seiner Erwerbstätigkeit dagegen in dem Luxus, der ihm mit 1078 Euro pro Monat Rente möglich ist. Die 15 Euro, die durchschnittliche Rentner im Vergleich zu Armutsgefährdeten mehr haben, machen sie vermutlich in den Augen von Herrn Bäcker, selber Pensionär, zum Krösus.

Aber die deutsche Gesellschaft ist wirklich nicht nett zu Zugewanderten. Sie werden mit nicht mehr als 1063,75 Euro im Monat oder nach Asylbewerberleistungsgesetz (354 Euro im Monat bei freier Kost und Logis und Übernahme aller Kosten für Gesundheit oder Transport oder Ausbildung oder Arbeitssuche) abgespeist. Sie werden unter dem Vorwand, sie hätten keine Berufsausbildung, keine adäquate Schulbildung oder keine Schriftfähigkeit, von den lukrativen Posten in Aufsichtsräten und Unternehmensvorständen ferngehalten, und wenn sie dann einen Arbeitsplatz bekommen, dann werden sie nicht sofort in der Höhe bezahlt, wie Fritz H., der seit 25 Jahren im Unternehmen als Vorarbeiter tätig ist. Deutschland ist eben eine ungerechte Gesellschaft, wie man schon daran sieht, das 2017 lediglich 5,9 Milliarden Euro für Leistungen aus dem Asylbewerberleistungsgesetz ausgegeben wurden. Peanuts für eine reiche Gesellschaft wie Deutschland.
Zeit, die Zuwandernden davor zu warnen, dass sie in Deutschland „verarmen“, dass sie aus dem Reichtum, den sie zurücklassen, in die Armut in Deutschland flüchten. Verbreitet diese Meldung. Wir wollen nicht noch mehr Flüchtlinge in Deutschland in Armut stürzen. Beruft Euch dabei auf Prof. Bäcker. Der hat es gesagt.

https://sciencefiles.org/2018/09/21/professor-schlagt-alarm-zugewanderte-verarmen-in-deutschland/

Geradezu abartig wie sich „Hilfsorganisationen“ selbst bereichern: Zuallererst helfen die sich mit enormen Gagen für sich selbst

Der Schlag möge mich treffen wenn ich jemals auch nur einen Cent an eine dieser Selbsthelferorganisationen verschleudere.

MMNews:

Spitzengehälter bei Hilfsorganisationen: Wohlfahrt in die eigene Tasche

Mit Hungerkindern und toten Eisbären gehen Misereor, UNICEF, Greenpeace & Co. auf Spendenfang. Erfolgreich. Doch Millionen fließen erst mal in fürstliche Gehälter für Vorstände und Verwaltung.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2018/05/13/geradezu-abartig-wie-sich-hilfsorganisationen-selbst-bereichern-zuallererst-helfen-die-sich-selbst-mit-enormen-geldern/

Die Barber Angels: Rocker schneiden Obdachlosen die Haare (Video)

Die Barber Angels: Rocker schneiden Obdachlosen die Haare (Video)

Friseure mit Herz. So könnte man die Barber Angels Brotherhood auch nennen. Im November 2016 gründete sich der Verein aus verschiedenen Friseuren mit dem Ziel, obdachlosen und bedürftigen Menschen kostenlos die Haare zu schneiden.

Mittlerweile agieren die Angels fast in ganz Europa und tragen dabei immer ihre Rockerkluft. Die dient dazu um das Eis zu brechen, so Barber Angels Präsident Claus Niedermaier.

RT Deutsch hat die Barber Angels Brotherhood in Wien und Freiburg begleitet und mit ganz unterschiedlichen Menschen gesprochen. Alle hatten eines gemeinsam: Große Dankbarkeit und Freude über einen neuen Haarschnitt.

 

 

https://deutsch.rt.com/inland/69585-barber-angels-rocker-schneiden-obdachlosen-die-haare/

Armutsdiskussion in Merkel-Deutschland: Erschreckende Zahlen

In Deutschland lässt es sich gut leben, hatte Bundeskanzlerin Merkel verkündet. Geht es nach den jüngsten Zahlen, ist dies allerdings nicht mehr haltbar. In Deutschland grassiert die Armut regelrecht. Die „Saarbrücker Zeitung“ hat jetzt die Daten des statistischen Bundesamtes aufbereitet und erschreckende Zahlen vermeldet. Demnach sind mehr als 31 % (!) aller Menschen ab 16 Jahren in Deutschland in einem bestimmten Sinne arm.

Weniger als 1.000 Euro im Monat…

Dieser Gruppe stehen demnach monatlich weniger als 1.000 Euro zur Verfügung. Dementsprechend könnten sie sich auch keine „unerwarteten Ausgaben“ leisten, so die Meinung. Annähernd 4,9 Millionen Menschen mussten in dem Jahr sogar an der Lebensmittelversorgung sparen. Sie haben sich diesen Angaben zufolge lediglich an jedem zweiten Tag eine „vollwertige Mahlzeit“ kaufen können.

12,8 Millionen Menschen meinten, die könnten sich keinen Urlaub über eine Woche außerhalb ihrer eigenen Wohnung leisten. Das sind annähernd 20 %, so die Zeitung weiter. Die Statistiker werteten den Umstand, sofern mehrere Faktoren dieser Art gebündelt vorkämen, als „erhebliche materielle Entbehrung“.

Die Reaktion aus der Politik blieb bescheiden. Die „Linke“ meldete sich und beklagte, dass die Armut bei uns in Deutschland inzwischen kein Phänomen am Seitenrand wäre, sondern sich durch sämtliche Bevölkerungsschichten hindurch ziehe.

Erschreckend: Mehr als 21 Millionen Menschen sind von dem oben genannten Einstiegsproblem betroffen, wonach unerwartete Ausgaben nicht getätigt werden können.

Wie passt dies alles zur angeblich guten Wirtschaftslage in Deutschland? Wie passt es dazu, dass die Zahl der Arbeitslosen sinkt, wie angegeben. Ein Teil dieser Phänomene – die Meldungen über die sehr gute Lage – sind statistischer Natur. Die Verfahren, Kritiker sprechen von Tricks, mit denen Menschen aus der Arbeitslosigkeit herausgerechnet werden, sind immer komplexer geworden. Faktisch jedoch sind diese Zahlen des Bundesamtes deutlich genauer. Sie machen jenseits behördlicher Vorgänge deutlich, wohin sich Merkel-Deutschland in gut 12 Jahren auch dank Hartz-IV durch SPD und GRÜNE entwickelt hat.

Rentner verarmen immer stärker

Zudem betrifft die Verarmung auch zusätzlich vor allem Rentner, die sich durch Mehrarbeit gegen diese Art der Verarmung nicht mehr stemmen können. Die Wohnungsprobleme grassieren, ein wirksames Mittel hat die Bundesregierung trotz niedrigster Zinsen noch immer nicht geliefert. Und die ersten Anzeichen dafür mehren sich, dass die wirtschaftliche Entwicklung sich in den kommenden Jahren wieder verdüstern wird.

Zum einen werden konjunkturelle Umfragen ungünstiger. Zum anderen steigen die Zinsen in den USA, womit auch der Druck auf die Zinsen in der EU wächst – dies wiederum kann der wirtschaftlichen Entwicklung massiv schaden. Schließlich sind die Schulden innerhalb der EU weiter explodiert. Die Probleme können rasch eskalieren. Dies wiederum wird die Verarmung einiger Bevölkerungsteile in Deutschland noch einmal vorantreiben, meinen Wirtschaftsexperten.

http://www.watergate.tv/2018/04/21/armutsdiskussion-in-merkel-deutschland-erschreckende-zahlen/