Aspartam: Die Chronik der Legalisierung eines Süßstoffs

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Aspartam wurde durch die US-Aufsichtsbehörde FDA mehrfach verboten. Wie kommt es, dass der Süßstoff heute legal ist und in zahlreichen Produkten Verwendung findet? Der bittersüße Streit darüber, ob Aspartam sicher ist oder nicht, zieht sich schon viele Jahrzehnte hin.

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Aspartam, Foto: Gegenfrage.com

 

Auf der einen Seite gibt es medizinische Studien, die von dringend vom Verzehr des Stoffs abraten, andere Studien besagen, dass er völlig ungefährlich ist. Dieser Artikel bezieht sich auf die Geschichte des Süßungsmittels in den Vereinigten Staaten.

Alles beginnt im Dezember 1965 in der Firma GD Searle. Einer der dort beschäftigten Chemiker kreiert versehentlich Aspartam bei dem Versuch, ein Heilmittel für Magengeschwüre zu schaffen. Es stellt sich heraus, dass Aspartam 180 mal süßer ist als Zucker.

Searle beschließt im Jahr 1967, für Aspartam die Genehmigung durch die FDA zu erlangen und beginnt mit einigen Sicherheitstests, welche für die Zulassung von Lebensmittelzusatzstoffen erforderlich sind.

Gesundheitliche Gefahren

Kurz später stellt sich heraus, dass der Verzehr des Süßstoffs schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Dr. Harold Waisman, Biochemiker an der Universität von Wisconsin, mischte Aspartam als Süßungsmittel in Milch, welche Affenbabys verabreicht wurde. Von den sieben Affen starb einer, fünf weitere erlitten epileptische Anfälle.

Im November 1970 wurde der Süßstoff Cyclamat verboten, nachdem dessen Verzehr mit Krebs in Verbindung gebracht wurde. Auch Saccharin stand in der Kritik, ein hervorragendes Timing, sodass die Chancen für Aspartam als Ersatzstoff gut standen. Im Dezember 1970 startete GD Searle Kampagnen, um Aspartam ein positive Image zu verleihen und die US-Regulierungsbehörden umzustimmen.

Doch folgte ein weiterer Rückschlag: Im Frühjahr 1971 fand der führende Neurologe Dr. John Olney heraus, dass Asparaginsäure (einer der Bestandteile von Aspartam) Löcher in Gehirnen von Mäusen verursachte.

Die Forschungsabteilung von GD Searle bestätigte die Richtigkeit der Forschungsergebnisse Olneys. Bis Februar 1973 hatte das Unternehmen 10 Millionen Dollar für Sicherheitstests ausgegeben und legte der FDA über 100 Studien vor, welche die Unbedenklichkeit von Aspartam belegen sollten.

Die FDA nahm sich der Sache erneut an und kam wenige Wochen später zum Ergebnis, dass die Informationen nicht ausreichten, um die Toxizität von Aspartam festzustellen. Nach langem Hin und Her erteilte die FDA im Juli 1974 eine erste Zulassung für das Süßungsmittel für den beschränkten Einsatz in Lebensmitteln.

Dr. Olney protestierte dagegen und bezeichnete die Prüfverfahren von GD Searle als „schlampig“. Er startete im März 1976 eine Petition, welche eine erneute Überprüfung von Aspartam durch die FDA erzwingen sollte.

Olney bekam erneut Recht: Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass GD Searle die Forschungsergebnisse zu eigenen Gunsten manipuliert hatte und stellten fest, dass sie „noch nie zuvor so etwas schlechtes wie die Searles-Tests“ zu Gesicht bekamen.

FDA klagt gegen GD Searle

Die FDA klagte das Unternehmen im Januar 1977 aufgrund von „Verheimlichung von Fakten und falschen Aussagen“ bei der US-Staatsanwaltschaft an. Dies war das erste Mal in der Geschichte der FDA, dass sie eine strafrechtliche Verfolgung eines Herstellers einleiteten.

GD Searle reagierte schnell und heuerte im März 1977 den ranghohen Minister Donald Rumsfeld erfolgreich als neuen Vorsitzenden des Unternehmens an. Rumsfelds Einfluss machte sich rasch bemerkbar:

Bereits im Juli 1977 trat Samuel Skinner, Chef der US-Staatsanwaltschaft, von seinem Posten zurück und erhielt eine führende Position in der firmeneigenen Kanzlei von GD Searle. Im Dezember 1977 wurde das Verfahren gegen GD Searle eingestellt.

Nach drei voneinander unabhängigen Untersuchungen wurde Aspartam im Jahr 1980 in den USA verboten. Dabei wurde unter anderem festgestellt, dass Aspartam „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ die Entstehung von Hirntumoren begünstigt.

Am 21. Januar 1981, nur einen Tag nach Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Ronald Reagan, der äußerst engen Kontakt zu Rumsfeld pflegte, erhielt GD Searle wieder die Zulassung für Aspartam durch die FDA.

Monsanto

Reagans neuer FDA-Kommissar, Arthur Hull Hayes, Jr., ernannte eine fünfköpfige wissenschaftliche Kommission, um das Verbot von Aspartam zu überprüfen. Arthur Hull Hayes, Jr. wechselte später übrigens zu Burstone-Marstella und wurde dortiger PR-Chef für GD Searle und Monsanto. Er verlor nie wieder ein Wort über Aspartam, doch wurde so mutmaßlich die Verbindung zu Monsanto geschaffen.

Am 15. Oktober 1982 erteilte die FDA GD Searle eine Zulassung für Aspartam in als Süßstoff in kohlensäurehaltigen Getränken und anderen Flüssigkeiten. Einige Monate später forderte die National Soft Drink Association die FDA dazu auf, die Zulassung bis auf weiteres zurückzunehmen.

Doch vergeblich: Ab Herbst 1983 kamen erste kohlensäurehaltige Getränke mit Aspartam auf den Markt. Im Jahr 1985 wurde GD Searle von Monsanto übernommen. Zahlreiche Wissenschaftler, Ärzte, Apotheker und Verbraucherschützer sagten, dass Aspartam mindestens 90 schwere gesundheitliche Beeinträchtigungen begünstigt.

Darunter Krebs, Leukämie, Kopfschmerzen, Krampfanfälle, Fibromyalgie und Epilepsie, um nur ein paar wenige zu nennen. Aspartam wird heute als „Canderel“, „Equal“ und „NutraSweet“ vermarktet.

https://www.gegenfrage.com/aspartam-die-chronik-der-legalisierung-eines-suessstoffs/

10 jährige Studie verbindet Diät-Getränke mit DIESEN tödlichen Krankheiten!

Erhöhtes Bewusstsein

 

Bild: Inspire Women’s Fitness

Diät-Getränke sind eines der größten Marketing Gaunerein aller Zeiten. Denke darüber nach. Limonaden Hersteller verlangen mehr für ein Produkt, dass schlechter ist für deine Gesundheit, während sie den Menschen vorgaukeln, es wäre eine gesündere Alternative.

Eine kürzlich abgeschlossene Studie von der Universität von Iowa, angeführt von Dr. Ankur Vyas, beteiligte fast 60’000 Teilnehmer über einen Zeitraum von 9+ Jahren. Das Ziel war es, die genauen Auswirkungen von Aspartam, der künstliche Süßstoff der sich in Diät-Getränken befindet festzustellen.

Die Ergebnisse der Studie

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Die Forscher fanden heraus, dass ,wenn die Menschen zwei oder mehr Diät-Getränke trinken (light, zero), sich das Risiko für Herz-Kreislauf-Problem um 30% erhöht. Zudem erhöht es auch das Sterberisiko von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um 50%.

Diese Statistiken herrschten auch dann, nachdem die Forscher ihre Daten auf andere Risikofaktoren wie Alter, BMI, Rauchen und körperliche Aktivität eingestellt hatten.

Wie Dr. Vyas es treffend formulierte: “Das könnte große Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben.”

Sehe auch: ASPARTAM- Das Gift aus dem Supermarkt

Wie Aspartam Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht

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Basierend auf dem modernen wissenschaftlichen Prinzip (Korrelation ≠ Verursachung), die Studie der Universität von Iowa zieht keine definitive Verbindung zwischen Aspartam und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zum Glück gibt es aber eine Menge von anderen medizinischen Kenntnissen, um eine Verbindung zu finden.

Zum einen, wie Dr. Mercola berichtet, wenn eine schwangere Frau Aspartam verbraucht, erhöht sie das Risiko ihres Kindes an Fettleibigkeit zu erkranken. Fettleibigkeit ist natürlich ein wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Aspartam kann auch das Risiko einer Depression erhöhen. Was viele Menschen nicht erkennen ist, dass der Körper einer depressiven Person eine sehr Krankheits-freundliche Umgebung ist.

Sehe auch: Aspartam – wie wir systematisch vergiftet werden

Als ob das alles nicht schon schlimm genug wäre, stellt Aspartam eine ganze Liste von anderen Gesundheitsrisiken dar, einschließlich:

  • Hyperaktivität
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Angst
  • Aggression
  • Persönlichkeitsveränderungen
  • Bauchschmerzen
  • Schwierigkeiten bei der Behandlung von Diabetes
  • Krampfanfälle
  • Alzheimer
  • Fibromyalgie
  • Hauttuberkulose

Schau es dir so an. 75% aller Lebensmittelbeschwerden, die die FDA jedes Jahr erhält, stehen im Bezug auf Aspartam.

Warst du überrascht, die Wahrheit über Diät-Getränke zu hören?

Quellen:

SOTT.net
SweetPoison.com
MedlinePlus.gov
NaturalNews.com
HealthDay.com
UIowa.edu

 

http://www.erhoehtesbewusstsein.de/10-jahrige-studie-verbindet-diat-getranke-mit-diesen-todlichen-krankheiten/

Wie Aspartam legal wurde

Dezember 1965 — JAMES SCHLATTER, Chemiker bei G.D.SEARLE, entdeckt während seiner Arbeit an einem Mittel gegen Magengeschwüre zufällig ASPARTAM, eine Substanz, die 180-mal süßer ist als Zucker, jedoch keine Kalorien enthält.

Frühling 1967 — G.D.SEARLE (heute Teil von PFIZER, davor Tochterunternehmen von MONSANTO) beginnt mit Sicherheitsstudien, die für die Zulassung von ASPARTAM durch die US-Lebensmittelbehörde FDA (FOOD AND DRUG ADMINISTRATION) erforderlich sind.

Herbst 1967 — Dr. HAROLD WAISMAN, ein Biochemiker der Universität Wisconsin, führt im Auftrag der SEARLE COMPANY Tierversuche mit ASPARTAM an jungen Affen durch. Von den sieben Affen, denen aspartamhaltige Milch verabreicht wurde, stirbt einer und fünf erleiden einen Gehirnschlag.

November 1970 — CYCLAMAT, der führende künstliche Süßstoff, wird vom Markt entfernt, nachdem Wissenschaftler herausfinden, dass es Krebs auslöst. Auch die Sicherheit von SACCHARIN wird in Frage gestellt.

18. Dezember 1970 — Die Geschäftsleitung der SEARLE COMPANY entwickelt eine “Süßstoff-Strategie”, die eine positive Einstellung der FDA gegenüber ASPARTAM fördern soll. Ein internes Memo beschreibt psychologische Taktiken, die von der Firma verwendet werden sollen, um die FDA in eine “unterbewusste Stimmung der Kooperation” zu versetzen und dort das “Ja-Sagen zur Gewohnheit” zu machen.

Frühling 1971 — Neurologe Dr. JOHN OLNEY (dank seiner Pionierarbeit mit Mononatriumglutamat wurde dieses damals aus Babynahrung entfernt) informiert SEARLE, dass ASPARAGINSÄURE, ein Bestandteil von ASPARTAM, in Versuchen Löcher in die Gehirne von Babymäusen frisst. Einer von SEARLEs eigenen Wissenschaftlern bestätigt Dr. OLNEYs Entdeckungen in einer ähnlichen Studie.

Februar 1973 — Nachdem Dutzende Millionen Dollar für Sicherheitsstudien ausgegeben wurden, beantragt die SEARLE COMPANY bei der FDA die Zulassung von ASPARTAM und reicht über 100 Studien ein, die dessen Unbedenklichkeit belegen sollen.

5. März 1973 — Nach ersten Tests mit ASPARTAM kommt eine FDA-Wissenschaftlerin zu dem Schluss, dass “die von SEARLE zur Verfügung gestellte Information zur Evaluation der potentiellen Toxizität von ASPARTAM von geringem Nutzen sind”. Es seien weitere klinische Studien notwendig, um die Sicherheit von ASPARTAM ausreichend prüfen zu können.

Mai 1974 — Anwalt JIM TURNER (Konsumentenschützer, der eine Schlüsselrolle beim Verbot von CYCLAMAT spielte) trifft sich mit Vertretern der SEARLE COMPANY, um über die Ergebnisse von Dr. OLNEYs Studien zu sprechen.

26. Juli 1974 — ASPARTAM wird von der FDA zur Verwendung in Trockennahrung zugelassen.

August 1974 — JIM TURNER und Dr. OLNEY versuchen, die Zulassung von ASPARTAM anzufechten.

24. März 1976 — Eine von TURNER und OLNEY verfasste Petition führt zu einer Untersuchung der SEARLE-Labore. Im Abschlussbericht dieser Untersuchung werden SEARLEs Labortestprozeduren als “schäbig” und “voll von Ungenauigkeiten und Datenmanipulation” bezeichnet. Weiters schreiben die Ermittler, sie hätten “noch nie etwas gesehen, das so schlimm ist wie SEARLEs Testprozesse”.

10. Jänner 1977 — Die FDA fordert die Staatsanwaltschaft auf, zu ermitteln, ob weitere rechtliche Schritte gegen SEARLE eingeleitet werden sollen – aufgrund von wissentlichen Falschaussagen, Fehlinterpretation von Studien und Verschleierung von Fakten. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte fordert die FDA eine kriminalpolizeiliche Untersuchung eines Herstellers.

26. Jänner 1977 — SIDLEY & AUSTIN, die Anwaltskanzlei von SEARLE, macht SAMUEL SKINNER, dem für den ASPARTAM-Fall zuständigen Staatsanwalt, Jobangebote.

8. März 1977 — G.D.SEARLE beschäftigt den berüchtigten Washington-Insider DONALD RUMSFELD als neuen Geschäftsführer (CEO), um das Blatt zu SEARLEs Gunsten zu wenden. Durch seine Beziehungen im Kongress und Verteidigungsministerium holt RUMSFELD mehrere seiner Handlanger aus Washington ins Top-Management von SEARLE.

1. Juli 1977 — SAMUEL SKINNER tritt von der US-Staatsanwaltschaft zurück und übernimmt eine Stelle in SEARLEs Anwaltskanzlei.

1. August 1977 — Der BRESSLER-REPORT, zusammengestellt von Ermittlern der FDA und angeführt von JEROME BRESSLER, wird veröffentlicht. Der Report beschreibt u.a., wie 98 von 196 Versuchstieren während der SEARLE-Tests starben und die Autopsien verspätet durchgeführt wurden – in manchen Fällen über ein Jahr später. Viele andere Fehler und Ungereimtheiten wurden gefunden. Eine Ratte wurde z.B. zweimal für tot erklärt und dazwischen als lebendig verzeichnet; Geschwüre wie z.B. Gebärmutterpolypen wurden in den Tieren gefunden, aber von SEARLE nicht in ihren offiziellen Berichten erwähnt.

8. Dezember 1977 — Der Rücktritt von Staatsanwalt SKINNER verzögert die Untersuchungen so lange, dass die Vorwürfe gegen SEARLE verjähren. Die Staatsanwaltschaft stellt die Untersuchungen ein.

1. Juni 1979 — Die FDA gründet das PUBLIC BOARD OF INQUIRY (PBOI), um über die Sicherheit von NUTRASWEET zu entscheiden.

30. September 1980 — Das PBOI kommt zu dem Schluss, dass NUTRASWEET nicht zugelassen werden sollte, bis weitere Studien über mögliche Gehirntumore vorliegen. Dem PBOI wurde laut eigener Aussage keine Beweise vorgelegt, die die Unbedenklichkeit von ASPARTAM als Lebensmittelzusatz mit Sicherheit bestätigen können.

Jänner 1981 — DONALD RUMSFELD, CEO von SEARLE, äußert in einem Verkaufsmeeting seine Absicht, ASPARTAM noch bis Jahresende auf den Markt zu bringen. Dies würde er jedoch nicht durch Wissenschaft, sondern durch seinen politischen Einfluss erreichen.

21. Jänner 1981 — RONALD REAGAN wird Präsident der USA. Sein Übergangsteam, zu dem auch DONALD RUMSFELD gehört, erklärt Dr. ARTHUR HULL HAYES Jr. zum neuen FDA-Kommissar.

März 1981 — Ein Kommissarsgremium wird innerhalb der FDA gegründet, um den Bedenken und Forderungen des PBOI zu begegnen.

19. Mai 1981 — Drei von sechs FDA-Wissenschaftlern, die die Gehirntumorproblematik untersucht hatten – Dr. ROBERT CONDON, Dr. SATYA DUBEY und Dr. DOUGLAS PARK – sprechen sich gegen eine Zulassung von NUTRASWEET aus, mit der Bemerkung, dass die SEARLE-Tests unzuverlässig seien und zu einer Evaluierung der Sicherheit von ASPARTAM nicht ausreichen würden.

15. Juli 1981 — Als eine seiner ersten offiziellen Amtshandlungen überstimmt der neue FDA-Kommissar HAYES das PBOI, ignoriert die Empfehlungen seines eigenen internen FDA-Teams und erteilt NUTRASWEET die Zulassung zur Verwendung in Trockennahrung. HAYES sagt, dass sich ASPARTAM als sicher erwiesen hätte und dass nur wenige Substanzen einer so gründlichen Prüfung standgehalten hätten wie ASPARTAM.

15. Oktober 1982 — Die FDA verkündet, dass SEARLE eine Petition für die Zulassung von ASPARTAM als Süßstoff in kohlensäurehaltigen Getränken und anderen Flüssigkeiten verfasst hat.

1. Juli 1983 — Die NATIONAL SOFT DRINK ASSOCIATION (NSDA) fordert die FDA auf, die Zulassung von ASPARTAM zu überdenken, da sich ASPARTAM in flüssiger Form als instabil erweist. Wird flüssiges ASPARTAM bei Temperaturen über 30°C aufbewahrt, zerlegt es sich in DIKETOPIPARAZINE (DKP) und FORMALDEHYD – beides bekannte Toxine.

8. Juli 1983 — Die NSDA legt Berufung gegen die Entscheidung der FDA ein, welche die Verwendung von ASPARTAM in kohlensäurehaltigen Getränken und Sirup erlaubt, und verlangt eine Anhörung. Laut NSDA hätte SEARLE keine eindeutigen Beweise für die Sicherheit von ASPARTAM als Getränkezusatz vorgelegt.

8. August 1983 — JIM TURNER vom Community Nutrition Institute und Dr. WOODROW MONTE, Direktor für Ernährungswissenschaften an der Arizona State University, reichen eine Klage bei der FDA ein, mit dem Vorwurf, dass die Zulassung von ASPARTAM nicht mit den ungeklärten Sicherheitsfragen vereinbar sei.

September 1983 — FDA-Kommissar HAYES tritt zurück, nach einer Welle der Kontroverse rund um seine unautorisierten Reisen an Bord eines Flugzeugs von GENERAL FOODS, einem von NUTRASWEETs Hauptkunden. BURSON-MARSTELLER, SEARLEs PR-Agentur (die auch mehrere Hauptkunden von NUTRASWEET vertritt), heuert HAYES unmittelbar danach als wissenschaftlichen Chefberater an.

Herbst 1983 — Die ersten mit ASPARTAM gesüßten kohlensäurehaltigen Getränke kommen auf den Markt.

Quelle: http://www.swankin-turner.com/hist.html

Monsanto – mit Gift und Genen

Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns
„Monsanto Chemical Works“,dem weltweiten Marktführer für Biotechnologie.
Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt „Monsanto“ auch, dass es zum
umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde,
stellte es doch das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit gelangte Herbizid
„Agent Orange“ her. Heute sind 90 Prozent der angebauten gentechnisch veränderten
Organismen „Monsanto“-Patente. Diesen Umstand halten viele für bedenklich.

Das 1901 in St. Louis im US-Staat Missouri gegründete Unternehmen
„Monsanto Chemical Works“ war im 20. Jahrhundert weltweit eines der größten
Chemieunternehmen, bevor es zum  mächtigen Agrochemiekonzern wurde.
In der Vergangenheit machte „Monsanto“ mehrfach von sich reden.

Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Berühmtheit
gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist.

Zur Produktpalette gehört ferner der umstrittene Süßstoff Aspartam,
das Wachstumshormon rBST zur Steigerung der Milchleistung von Rindern sowie die in
der Industrie häufig verwendete Substanz PCB, die in Deutschland unter dem Namen
Clophen bekannt ist und seit Beginn der 80er Jahre als hochgiftig eingestuft wird.