Am Vorabend des Tages X

 

Seit meinem Artikel „Es braut sich da etwas zusammen“ hat sich die Lage leider keinesfalls
entspannt, nein, wir rücken dem „Tag X“ immer näher. Ich hatte zuletzt ja geschrieben, dass
ich nicht zwingend damit rechne, dass dieser nun schon in den nächsten Wochen passieren muss.

Ich bin mir da aber nicht mehr ganz so sicher, denn in den letzten Tagen fallen doch zwei
Dinge sehr stark auf, die umfangreiche Aktivitäten im Hintergrund vermuten lassen.

Von daher könnten wir tatsächlich am Vorabend außergewöhnlicher Entwicklungen stehen,
die unsere Geschichte massiv gestalten werden.

Das ist zunächst Syrien. Da passierte nun ein Giftgasanschlag vor der Haustür der
UN-Inspektoren, ausgerechnet genau dann, als diese in Damaskus angekommen waren.
Wie bereits auf anderen kritischen Seiten ausführlich beschrieben, müsste Assad
schon völlig verrückt geworden sein, wenn er dieses befohlen hätte.

Zudem waren die Regierungstruppen an vielen Stellen siegreich und es ist nur noch
eine Frage der Zeit, bis sie die Oberhand überall gewonnen hätten, wenn die
„Rebellen“ nicht noch ein Ass in der Hinterhand haben.

Dieses „Ass“ wurde jetzt ausgespielt.

Die Massenmedien haben nun auch hierzulande voll auf Kriegspropaganda umgeschwenkt – sorry,
anders lässt sich das bis auf wenige löbliche Ausnahmen nicht mehr benennen – die Schuld von
Assad scheint für diese bewiesen und Aktionen werden vehement gefordert. Dem leisten bestimmte
Kreise in den USA, Großbritannien und Frankreich auch gerne Folge und somit stehen wir unter
Umständen am Vorabend eines erneuten Krieges im Nahen Osten.

Es sei am Rande erwähnt, dass General Wesley Clark bereits vor vielen Jahren enthüllt hatte,
dass auch Syrien seit 1991 auf der US-Liste der „umzugestaltenden“ Staaten steht.

Eigentlich gibt es für die USA dort wenig zu gewinnen, die heimische Bevölkerung ist mehrheitlich
dagegen und Geld hat man dafür eigentlich auch keines mehr. In Syrien gibt es auch nicht viel
Vermögen einzufrieren oder auszuplündern, mit dem man diesen Krieg finanzieren könnte.

Angeblich soll es ja bei zwei Tagen Bombardement bleiben und keinesfalls Bodentruppen
eingesetzt werden. Damit wird man aber nicht viel erreichen können und die Vorbereitungen
sprechen auch eine andere Sprache.

Nachdem wir schon seit Jahren immer wieder damit rechnen mussten, dass Syrien angegriffen
wird, dann aber doch nichts passiert ist, scheint es diesmal eng zu werden.

Es spricht leider schon viel dafür.
Für die dortigen Menschen wird es, wie in allen anderen „befreiten“
Ländern auch, eine Katastrophe werden.

Das Ziel ist ein weiterer „Failed state“.

Neben eventueller Langzeitplanungen gewisser Eliten bleibt aber die Frage,

Warum nun jetzt tatsächlich ernst gemacht werden sollte?

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : pit-hinterdenkulissen.blogspot.de

BILD ZEITUNG WILL SYRIEN KRIEG

Über den Hirntod deutscher Redakteure

Als Ende Mai dieses Jahres türkische Zeitungen über den Fund von Giftgas in den Provinzen
Adan und Mersia berichteten, konnte man in den deutschen Medien darüber nichts erfahren.

Die türkische Polizei hatte bei Razzien gegen Anhänger der Al-Nusra Front – dem syrischen
Zweig der Al-Quaida – zwei Kilo Sarin gefunden. Das ist genau jene Sorte von Giftgas, das
in den letzten Tagen in den deutschen Medien eine Riesenrolle spielt.

Auch die Erkenntnis, dass dieses Gift aus den Beständen des „befreiten“ Libyen stammen und
dort eigentlich unter der Kontrolle der US-Armee lagern sollte, war den deutschen Medien
keine Meldung wert. Wie viel libysch-amerikanisches Giftgas verschwunden ist und wo es
jetzt lagert, dazu wollen sich auch die britischen und französischen Geheimdienste nicht äußern.

Statt dessen versorgen sie ihre Regierungen zur Zeit mit der unbewiesenen Behauptung, die
Assad-Truppen setzten Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein. Prompt haben die englische
und französische Regierungsvertreter – wie schon in Vorbereitung des mörderischen Libyenkrieges
Militäreinsätze gegen Syrien gefordert. Man will den Regime-Wechsel.

Der Preis – noch mehr Tote, noch mehr Flüchtlinge – ist den
westlichen Regierungen, wie schon in Libyen, völlig gleichgültig.

Die deutschen Medien sind, gewarnt durch den Giftgas-Reinfall im Irak-Krieg, ein wenig
vorsichtiger geworden. Direkt mag man die Schuld Assads am Giftgas-Anschlag in der Nähe von
Damaskus zumeist nicht behaupten. Aber man zitiert unkommentiert ein „Spionagenetzwerk“ (DIE ZEIT)
der Franzosen und Briten in Syrien, das „Beweise“ für die Assad-Täterschaft gesammelt habe.

Oder berichtet, wie die ARD, natürlich ohne zu hinterfragen, über ein Gespräch zwischen Obama
und dem britischen Premier Cameron: „Beide sind sehr besorgt über den Angriff, der am Mittwoch
in Damaskus stattfand und über die wachsenden Anzeichen dafür, dass dies ein bedeutender Einsatz
chemischer Waffen durch das syrische Regime gegen das eigene Volk war“.

Diese „wachsenden Anzeichen“ – durch nichts bewiesen – reichen auch für eine kindliche
Begeisterung über den vierten Zerstörer der US-Marine nahe Syrien, der „mit Raketen bestückt ist“.

Was soll er tun der Zerstörer? Die Giftgaslager der syrischen Armee zerstören?
Jede Menge Sarin freisetzen und die Bevölkerung in der Nähe der Lager damit umbringen?

Solche Fragen stellt der tapfere deutsche Journalist nicht.
Da ist er lieber für den totalen Krieg gegen Assad.

An der Spitze dieses totalen Kriegs steht, wie auch anders, die BILD-ZEITUNG.

Den kompletten Atikel findet Ihr hier : rationalgalerie.de

Michael Winkler – Tageskommentar

images

Ist es eine Überraschung? Natürlich nicht! Die prügelnden „Jugendlichen“ von Fürth werden jetzt
ganz offiziell als Türken bezeichnet. Der eine hat einen auffälligen Kinnbart, der zweite trägt
beidseitig Ohrringe, der dritte ist ziemlich schmächtig und der vierte auffällig dick. Sie sind
zwischen 19 und 16 Jahre alt. Und keiner kennt sie, behauptet die Polizei. Irgendwie passen die
Beschreibung und die Altersangabe nicht zu diesem „unbekannt“.

Vermutlich wollen die Polizisten diese jungen Türken nicht
kennen, weil sie sonst gegen sie vorgehen müßten.

Aus Syrien werden wieder einmal Bilder gezeigt, auf denen angeblich Giftgasopfer zu sehen sind.
Die Gesichter wurden unkenntlich gemacht, die Leichen liegen ganz entspannt da. Das sieht gar
nicht nach Giftgas aus, bei dem die Opfer den Berichten nach unter Krämpfen sterben.
Davon hört man in unseren qualitätsfreien Propagandamedien nichts.

Da wird nur so getan, als sei Präsident Assad schuld, jenseits aller Zweifel.

Bradley Manning, der 700.000 „Geheimdokumente“ an Wikileaks weitergeleitet hat, wurde zu 35 Jahren
Gefängnis und unehrenhafter Entlassung aus der Armee verurteilt. Ursprünglich war von 134 Jahren
Gefängnis die Rede, doch das Gericht hat ihn von „dem Feind helfen“ freigesprochen.

Die Anklage wollte immer noch 60 Jahre Gefängnis, da sind 35 Jahre geradezu kulant.

Bayerischen Gerichten wäre das nicht passiert.

Immerhin, 35 Jahre sind immer noch eine lange Zeit. Da könnte sich Friedensnobelpreis-Unhold
Obama von seiner großzügigen Seite zeigen und Manning nach einigen Monaten begnadigen.
Aber Gnade und Vergebung ist Christentum, ist Neues Testament. Die USA halten es üblicherweise
mit dem Alten Testament, der Rache bis in die siebte Generation, und Obama persönlich steht im
Verdacht, den Koran zu bevorzugen,mwo Mord und Totschlag einen vergleichbar hohen Stellenwert haben.

In Ägypten hingegen soll Ex-Präsident Mubarak freigelassen werden. Das ist ganz vernünftig,
es geht um die Zeit bis zu den nächsten Verhandlungen gegen Mubarak. Diese soll er zu Hause,
also im Hausarrest verbringen. Das ist sicher angenehmer als im Gefängnis.

Den dritten Tag in Folge protestieren Deutsche gegen das neue Flüchtlingsheim im
Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Andere Deutsche protestieren dagegen,
daß Deutsche gegen Asylanten protestieren.

In den ach so ausgewogenen qualitätsfreien Medien kommen vor allem die Asylanten-Freunde
zu Wort, die hauptsächlich „Nazis raus!“ rufen, also ihren Landsleuten den Rat geben, doch
gefälligst wegzuziehen, damit sich die Damen und Herren Flüchtlinge wohler fühlen.

Ja, das würde zweifellos das Problem lösen,wenn für jeden
Zudringling ein Deutscher das Land verlassen müßte.

Nur in einer Sendung wurde ein interessantes Detail geoffenbart: Die Deutschen, die
gegen die Ansiedlung der Flüchtlinge sind, wohnen und leben in Marzahn-Hellersdorf.

Die anderen Deutschen, die für die Ausländer sind, kommen aus anderen Bezirken.

Bei denen spielt das Sankt-Florians-Prinzip ganz sicher auch eine Rolle die freuen
sich, daß die ach so willkommenen Zuzügler nicht vor ihre Haustüre geklatscht werden.

Gründe , Angela Merkel nicht zu wählen :

Merkel war 100% DDR-Bürgerin, 100% FDJ, 100% Sozialistin, 100% loyal zur siegreichen
Sowjetunion, 100% loyal zu Kohl, 100% loyal zu Stoiber… Heute ist sie 100% loyal
zu den USA, 100% loyal zu Israel, 100% CDU, 100% Bundeskanzlerin – nur Bundespräsidentin
ist sie zu 75%, damit der GAU in Schloß Bellevue einen Rest an Daseinsberechtigung behält.

Merkel ist grundsätzlich immer 100% das, was ihr nützlich erscheint.

Bei Bedarf wäre Merkel natürlich auch 100% Klingonin, 100% Ferenghi oder 100% sonstwas.

100% Wendehälsin, 100% ohne Rückgrat – und 100% ungeeignet für ihren Posten.

Quelle : Miachel Winkler

Kriegsgefahr : Obama erwägt Militärschlag gegen Syrien

Washington prüft ernsthaft eine militärische Aktion in Syrien.

Der US-Senat verlangt ein entschlossenes Vorgehen gegen das Assad-Regime.

Generalstabschef Martin Dempsey sagte bei einer Anhörung im Senat, dass
die Entscheidung zum Militärschlag von Präsident Obama getroffen werde.

Ein US-Militärschlag gegen Syrien rückt offenbar immer näher.

Bei einer Anhörung im US-Senat sagte Generalstabschef Martin Dempsey,
dass er Präsident Obama eine Reihe von Optionen vorgelegt habe.

Doch es sei die Aufgabe der vom Volk „gewählten Vertreter“ darüber
zu entscheiden, ob militärisch eingegriffen werden soll oder nicht.

Daraufhin sagte, Senator John McCain, dass er Dempsey nach seiner
„persönlichen Meinung“ gefragt habe. Dempsey zeigte sich verhalten.

„Kinetische Angriffe werden in Erwägung gezogen. Doch es wäre unangemessen,
wenn ich durch öffentlich Stellungnahmen die Entscheidung der Regierung beeinflusse“.

McCain reichte die Antwort nicht. Er sagte, dass Dempsey in den vergangenen zwei
Jahren eine „glanzlose Rolle“ in der Syrien-Frage gespielt habe. „Assads Truppen
gewinnen in Syrien die Oberhand und sie wollen uns hier weismachen, dass sie in
den vergangenen zwei Jahren nicht tatenlos gewesen sind“, zitiert Fox News McCain.

Nach der Anhörung sagte ein Sprecher des US-Senators, dass John McCain eine
zweite Nominierung Dempseys für den Posten des Generalstabchefs verhindern
werde, berichtet ABC News.

Der Widerstand im US-Senat gegen Obamas Syrien-Politik wird immer offensichtlicher.

Quelle : Deutsche Wirtschafts Nachrichten

Syrien-Umfrage: Blamage für die ARD

Seit Beginn des syrischen Aufstands läuft eine Propaganda-Welle durch die deutschen Medien, die ihresgleichen sucht. Besonders hervor tun sich dabei die öffentlich-rechtlichen Sender ZDF und ARD. So scheute die ARD nicht einmal davor zurück, ein Video zu verfälschen.
Es geht um eine Aufnahme die Anfang 2011 von aksalser.com veröffentlicht wurde. Darauf ist ein Mann zu sehen, der von Kriminellen entführt wurde. Sie erniedrigten und misshandelten ihn und filmten das  Ganze auch noch. Das alles hatte aber nichts mit Politik zu tun. In der ARD-Sendung „Weltspiegel“ wurde das Video als Beweis für die  Grausamkeiten der Syrischen Armee verwendet. Als die ARD das Video vorführte, war sogar noch das Logo von  „aksalser“ zu sehen. Das schien die ARD aber nicht  zu stören. KI deckte auf: (Video)
In der Tagesschau ließ die ARD sogar Khaled Abu Salah zu Wort kommen. Ein bezahlter Propagandist, der sich vor allem durch Videofälschungen bei den Regimes in Saudi-Arabien und Katar Liebkind machte. Dies wurde selbst dem WDR zu dumm und er befasste sich mit dieser Propaganda in seiner Sendung ZAPP. (Video-Ausschnitt) Ein weiterer Dreh- und Angelpunkt der ARD-Desinformation ist die Zensur von Kommentaren. So werden bezüglich Syrien bereits genehmigte Kommentare gelöscht. Der Blog „Urs1798“ bewies dies mit zahlreichen Screenshots. (Beitrag)
Einen besonderen Glanzpunkt der fragwürdigen Berichterstattung stellte die Sendung „Anne Will“ im vergangenen Herbst da. Schon allein der Titel „Assad lässt Kinder töten – wie lange wollen wir noch zuschauen“ ließ jegliche Hoffnung auf eine seriöse Informations-Sendung im Keim ersticken.
Geladen wurde unter anderem der Kriegshetzer Wolffsohn, dessen einseitige Hasstiraden selbst dem Bilderberger Theo Sommer zu bunt wurden:

Sommer: „Es werden ja schon Waffen geliefert von Katar und Saudi-Arabien und die Amerikaner stecken dahinter!“

Wolffsohn: „Das ist aber nicht genug!“

Mit dieser Sendung befasste sich Hartmut Beyerl von „Hinter der Fichte“ ausgiebig. (Beitrag + Video)
So gesattelt, getraute sich die ARD gestern eine Umfrage zu starten. Es ging um den Vorstoß der EU, die syrischen Rebellen nun ganz offiziell mit Waffen zu beliefern. Bereits vergangene Woche deckte die britische Tageszeitung „The Telegraph“ auf, dass dies insgeheim schon seit geraumer Zeit der Fall ist.  Über Zagreb wurden 3000 Tonnen schweres Gerät zu den Rebellen transportiert. Die Waffen stammen aus dem ehemaligen Jugoslawien aber auch aus anderen Staaten wie Großbritannien. Koordiniert werden die Transporte von den USA sowie einigen Staaten der EU. Bezahlt werden die Waffen großteils von Saudi-Arabien.  („The Telegraph“-Artikel)
Gestern Abend war der Stand der Umfrage wie folgt:

Screenshot von Politaia

Auch heute (16.03.) hat sich am Stand der Umfrage nichts geändert, sondern sich eher noch zu Gunsten der Waffenlieferungs-Gegner verschoben. (Link ARD-Umfrage)
Zwei Jahre Desinformation, Videofälschungen und einseitige Propaganda für die Katz´. Die Menschen wollen keine Waffenlieferungen an Terroristen, nur weil der syrische Präsident kein westlicher Verbündeter ist, sondern sich den Russen nahe fühlt.
Passend hierzu ein Artikel des „Schweiz-Magazins“. Darin geht es um den Machtverlust der deutschen Medien, ersichtlich an den Kommentaren unter den Artikeln. Der Titel lautet treffend: „Deutsche Medien: Verlacht, verhöhnt, verspottet„.

 

 

http://medien-luegen.blogspot.de/2013/03/syrien-umfrage-blamage-fur-die-ard.html

Deutschland wird Kriegspartei – Gregor Gysi im Bundestag – 14.12.12

Es gibt kein Land, das Deutschland überfallen will.
Wir brauchen überhaupt nicht die modernste Kriegstechnik auf der Welt.
Wer die modernsten Waffen besitzt, wird auch am häufigsten zum Krieg eingeladen.

Mit Patriot-Raketen kann man nicht ein einziges Geschoss abwehren, das bisher aus Syrien in
der Türkei eingetroffen ist. Assad wird keine Chemiewaffen einsetzen, weil auch er weiß,
dass dann die internationale Gemeinschaft einmarschiert.

Chemiewaffen könnten aber auch mit Patriot-Raketen nicht bekämpft werden.

US-Flugzeugträgers Eisenhower vor der syrischen Küste eingetroffen

Der amerikanische Flugzeugträger USS Eisenhower, auf dem acht Kampfbombergeschwader und etwa
8.000 amerikanische Soldaten stationiert sind, ist gestern inmitten eines heftigen Sturms vor
der syrischen Küste eingetroffen. Damit mehren sich die Anzeichen dafür,
dass sich die USA auf eine Bodenoperation vorbereiten.

Bisher hat die amerikanische Regierung zwar noch keine von den USA angeführte und wie auch immer geartete
militärische Intervention in das vom Krieg zerrüttete Syrien angekündigt, aber die USA seien nun,
so berichtete die Londoner Times, in der Lage, »innerhalb weniger Tage« eine solche Intervention einzuleiten,
sollte der syrische Präsident Baschar al-Assad Chemiewaffen gegen die Opposition einsetzen.

Einigen Einschätzungen zufolge plant das Assad-Regime möglicherweise bereits in den kommenden Tagen
oder Wochen, mit Chemiewaffen gegen die Rebellenkämpfer vorzugehen.

Die Ankunft der USS Dwight D. Eisenhower, die zu den elf amerikanischen Flugzeugträgern gehört,
die einige Tausend Soldaten an Bord mitführen können, ist nun nach Angaben des Informationsdienstes
DEBKAfile vor der syrischen Küste eingetroffen.

Der Flugzeugträger verstärkt dort die Amphibische Eingreifgruppe (Amphibious Ready Group) um die USS Iwo Jima,
der etwa 2.500 Marinesoldaten angehören. »Die amerikanischen Spezialeinheiten befinden sich bereits in der
richtigen Position und müssen nicht extra angefordert werden«, sagte ein namentlich nicht genannter
amerikanischer Regierungsvertreter gegenüber der Zeitung The Australian und gab damit zu verstehen,
dass amerikanische Soldaten schon in der Nähe Syriens kampfbereit aufgestellt sind und, falls erforderlich,
rasch in den Konflikt eingreifen könnten.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : info.kopp-verlag.de

Pro Deutschland disqualifiziert sich

Daß die Partei „Pro Deutschland“ aus kalkulierter Provokation den Film „Innocence of Muslims“ („Die Unschuld der Moslems“) in Berlin zeigen will, ist schäbig und unehrenhaft. Es soll hier in zynischer Weise innenpolitisch Kapital aus einem ernsten Konflikt geschlagen werden. Mit einer konservativ-patriotischen Grundlinie und der „Bewahrung des christlichen Abendlandes“, wie die Gruppierung erklärt, hat ein solches Vorgehen nichts zu tun.

Diese billige Provokation vollzieht sich noch dazu in einem Moment, als in Syrien die christliche Minderheit vor dem Exodus steht. Ihre Existenz ist dabei nicht bedroht vom Assad-Regime, sondern von den zumeist islamistischen Rebellen, die Kirchen anzünden und Jagd auf Christen machen. Gleichzeitig befindet sich der Papst im Libanon und ruft unterschiedliche Religionen und Konfliktparteien zur Besonnenheit und Vermittlung auf.

Mit dem westlichen Verständnis von Meinungsfreiheit ist selbstverständlich der umstrittene Film grundsätzlich zu vereinbaren. Er ist im Internet frei zu sehen. Ein derzeit diskutiertes staatliches Verbot in Deutschland würde bedeuten, sich von gewalttätigen Ausschreitungen in arabischen Staaten einschüchtern zu lassen.

Konservative respektieren die Religion anderer Kulturen

Als im letzten Jahr das blasphemische Theaterstück „Gólgotha Picnic“ in Deutschland aufgeführt wurde, regte sich nur zaghafter Protest weniger Christen. Die meisten Medien ignorierten den Skandal, die religiösen Gefühle der Betroffenen waren gleichgültig.

Daß in der moslemischen Welt hingegen noch ein Ehrbegriff intakt ist, der eine Beleidigung der eigenen Religion unstatthaft macht, ist respektabel – solange dies gewaltfrei geschieht. Eine konservative Position heißt, die eigene Religion und Sittengesetze zu verteidigen, die anderer Kulturen jedoch zu tolerieren, solange sie nicht in das eigene Leben eingreifen.

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M50162145f69.0.html

USA wollen Syrien umdrehen – Al-Qaeda profitiert

Dazu ein passender Artikel :

US-Regierung plant für Post-Assad-Syrien

Und dieser Kommentar bringt die ganze Misere um Syrien sehr gut auf den Punkt :

Bilder und Geschichten aus dem syrischen Alltag, die die Menschen
täglich erleben. Doch im ausländischen Fernsehen kommt so etwas nicht
vor. Weder die im arabischen Raum noch die international den Ton
angebenden Nachrichtensender – auch Leitmedien genannt – scheinen
sich für diese unspektakulären Dinge zu interessieren, sie befinden
sich im Krieg. Von der Front berichten ihre Reporter aus den Reihen
der »Freien Syrischen Armee«. Sie interviewen Al-Qaida-Kämpfer und
Dschihadisten, von denen sie aus der Türkei über die Grenze gebracht
und in die von ihnen kontrollierten Gebiete geführt wurden. Die
beiden großen arabischen Satellitensender »Al Dschasira« (Katar) und
»Al Arabiya« (Saudi-Arabien) fungieren mit Sondersendungen rund um
die Uhr wie Staatssender der »Freien Syrischen Armee« und des
Syrischen Nationalrats. Auf digitalen Schaubildern erklären adrette
junge Damen Krieg und Frontverlauf aus deren Sicht. Beide Sender
werden von den Staaten finanziert, die auch die bewaffneten
Aufständischen in den Krieg gegen Syrien schicken. Westliche Medien
nutzen sie als Quellen, da eigene Recherche kaum noch stattfindet.
Die syrische Berichterstattung wird derweil zum Schweigen gebracht.
Die Ausstrahlung syrischer Sender auf den Satelliten Nilesat und
Arabsat wurde von der Arabischen Liga gestoppt. Die EU setzte
syrische Medien auf die Sanktionsliste. Mitarbeiter syrischer Sender
werden von bewaffneten Aufständischen bedroht, entführt und
erschossen. Solche Nachrichten erreichen westliches Publikum kaum.

Dem zeigt man dafür dramatische Bilder wie das eines fliehenden
Paares inmitten von Ruinen. Der Mann trägt das Baby im Arm, neben ihm
geht seine komplett verschleierte Frau. Angeblich flieht das Paar aus
dem völlig zerstörten Aleppo. Inzwischen wurde das Bild, das in der
österreichischen »Kronenzeitung« erschienen war, als Fälschung
entlarvt. Das Paar war in Aleppo fotografiert worden, die zerstörten
Häuser sollen in Homs stehen. Der Chefredakteur entschuldigte sich
auf seine Weise. Man habe versäumt, darauf hinzuweisen, dass es sich
um »das journalistische Stilmittel einer Fotomontage« handelte.

Das also ist es, was uns den Konflikt in Syrien erklärt, eine
»Fotomontage«. Da ist es egal, dass die Rauchwolken, die über Homs
hinwegziehen, nicht von einem Luftangriff der syrischen Luftwaffe
stammen, sondern vom Anschlag bewaffneter Aufständischer auf die
örtliche Ölpipeline. Und es ist auch nicht wichtig, dass der
Fahrzeugkonvoi des neuen Leiters der UN-Mission in Syrien, General
Babacar Gaye, nicht von Panzern der syrischen Armee beschossen wurde,
sondern von Aufständischen. Hauptsache, das Gesamtarrangement stimmt,
und das heißt: »Syrien Delenda«, Syrien muss zerstört werden, wie ein
christlicher Geistlicher in Anlehnung an »Kathargo Delenda«
sagt……“