Erst am vergangenen Mittwoch besetzten illegale Afrikaner
die Parteizentrale der Grünen in Berlin, nun drangen etwa
50 Lampedusa-Flüchtlinge und ihre linken Unterstützer in
die Parteizentrale der SPD in Hamburg ein.
Im Foyer des Kurt-Schumacher-Hauses stellten die ungebetenen
Gäste ihre altbekannte Forderung nach Aufenthaltsrecht für alle.
Vermutlich dürfen sich jetzt die CDU, CSU und die Linken auf
einen Besuch einstellen, anscheinend macht das jetzt Schule,
derart seine Ansprüche kundzutun. Bitte an die Willkommenskultur
denken, Champagner und Kaviar-Schnittchen nicht vergessen.
Orginal Nachricht :
Flüchtlinge und Unterstützer der sogenannten Lampedusa-Gruppe
sind am Freitag in die Zentrale der Hamburger SPD eingedrungen.
Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wurden 18 Menschen in
Gewahrsam genommen, als sie das Foyer belagerten. Auf Facebook
schrieben sie am Freitag: «Die Gruppe Lampedusa in Hamburg hat
sich entschieden, als Akt des friedlichen zivilen Ungehorsams,
den Eingangsbereich der SPD-Parteizentrale zu besetzen.»
Die SPD erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.
Zu gewalttätigen Zwischenfällen kam es laut Polizei nicht.
Die Flüchtlinge und ihre Unterstützer fordern vom Senat ein kollektives
Bleiberecht für die Gruppe, zu der bis zu 300 Afrikaner gehören sollen.
Die Wanderarbeiter waren 2011 vor dem Krieg in Libyen über die Insel
Lampedusa nach Italien geflohen. Die dortigen Behörden stellten ihnen
Touristen-Visa für den Schengenraum aus.
Rund 80 Flüchtlinge fanden den Winter über
Zuflucht in der Hamburger St.-Pauli-Kirche.
Quelle : Netzplanet


