Polizei setzt Tränengas ein – Hunderte Linke protestieren gegen Merkel-Besuch in Athen

 

Hunderte von linken Demonstranten haben gestern Abend in
Athen gegen den Besuch der deutschen Bundeskanzlerin
Angela Merkel protestiert.

In der griechischen Hauptstadt kam es zu Zusammenstößen
zwischen gewaltbereiten Demonstranten und der Polizei.

Vermummte Demonstranten griffen auch Polizisten mit Fahnenstangen
an, wie in den am Donnerstag gedrehten Aufnahmen zu sehen ist.

Die Polizei zerstreute die Gruppe mit Tränengas.

Viele Demonstranten beschuldigen die Bundeskanzlerin
für die harsche Sparpolitik der Griechen seit 2010.

Bürgerkriegsähnliche Zustände in Athen … am Jahrtag der Oktoberrevolution

Dazu passend – vor einem Jahr …

Die Menschen in Griechland lassen sich nicht unterkriegen- RICHTIG SO !!!

Und was machen Wir Deutsche !?

Warten Wir darauf  , bis es uns wie den Menschen in Griechenland geht ?

Zitat Josef Stalin :

„In Deutschland findet die Revolution nicht statt, weil das Betreten des Rasens verboten ist …”

PS :

Der Rasen vor dem Deutschen Reichstag , gehört dem Souverän – also dem Deutschen Volke .. 😉

 

Griechenland: Massenproteste für Angela Merkels Besuch angekündigt

Angela Merkel sollte bei ihrem Besuch in Athen mit Massenprotesten rechnen, warnt die linke Syriza-Partei. Eine andere griechische Partei hat indes zu einer „symbolischen Blockade“ vor der deutschen Botschaft in Athen aufgerufen.

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/05/griechenland-massenproteste-fuer-angela-merkels-besuch-geplant/

Finnland denkt über Euro-Austritt nach

Finnlands Regierung hat gedroht, eher aus dem Euro aussteigen zu wollen, als für die Schulden anderer Eurostaaten zu haften.

„Finnland ist ein überzeugtes Mitglied der Eurozone und wir glauben daran, dass der Euro Finnland nutzt“, sagte die finnische Finanzministerin Jutta Urpilainen (Bild) in einem Interview mit dem Finanzblatt „Kauppalehti“ vom Freitag. „Dennoch wird Finnland nicht um jeden Preis am Euro festhalten. Wir sind auf alle Szenarien vorbereitet, auch auf einen Ausstieg aus dem Euro.“
Urpilainens Sprecher Matti Hirvola sagte, die Äußerungen der Ministerin bedeuteten nicht, dass Finnland einen Ausstieg aus der Eurozone plane. Derartige Behauptungen seien „schlicht falsch“.
Die Finanzministerin machte jedoch in dem Interview deutlich, dass ihre Regierung einer gemeinsamen Haftung für die Schulden und Risiken der Euroländer nicht zustimmen werde. Auch eine Bankenunion mit gemeinsamer Haftung lehnte sie ab. Finnland werde eine „harte Haltung“ einnehmen, wenn es um Rettungspläne für die Eurozone geht, sagte Urpilainen. „Wir sind konstruktiv und wollen die Krise lösen, aber nicht zu jeder Bedingung.“ Finnland ist eines der wenigen Euroländer, die noch mit der höchsten Kreditwürdigkeit „AAA“ bewertet werden.
Der Beschluss des EU-Gipfels in Brüssel aus der vergangenen Woche, wonach der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) künftig auch Staatsanleihen von Spanien und anderen unter Druck geratenen Euroländern aufkaufen darf, war in Helsinki auf Bedenken gestoßen. Die finnische Regierung hat für die kommende Woche bilaterale Gespräche mit Spanien angekündigt. Finnland will dem Rettungspaket für die Iberer erst zustimmen, wenn Madrid zusätzliche Garantien bereitstellt.
Finnland hatte immer wieder strikte Bedingungen für Hilfspakete an schwächelnde Eurostaaten gefordert. Dem zweiten Rettungspaket für Griechenland hatte Finnland ebenfalls erst zugestimmt, nachdem Athen in bilateralen Verhandlungen im Oktober 2011 weitere Garantien abgegeben hatte.

 

 

http://www.format.at/articles/1227/931/333731/finnland-euro-austritt

Athen, Euro und Börsen versinken im Chaos

Griechenland: Regierungsbildung endgültig gescheitert. Euro, Börsen, Banken runter. Ein Konzept, wie es jetzt weiter gehen soll, gibt es offenbar nicht. Droht Athen das Schicksal Weimars?

 

In Griechenland ist am Dienstag auch der letzte Versuch zur Bildung einer Regierung gescheitert. Wie das Präsidialamt des südeuropäischen Landes am Dienstagnachmittag mitteilte, ist es dem griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias nicht gelungen, die Parteien zur Bildung einer Regierung der nationalen Einheit zu bewegen.
Das hochverschuldete Land steht damit vor erneuten Parlamentswahlen, die voraussichtlich am 10. oder 17. Juni abgehalten werden sollen. Staatspräsident Papoulias hatte am Dienstagmittag die Vertreter der Konservativen, Linksradikalen, Sozialisten, der rechtsgerichteten Unabhängigen Griechen sowie der Demokratischen Linken in seinem Amtssitz empfangen, um über die Bildung einer von ihm favorisierten Experten-Regierung zu beraten.
Insbesondere der linksradikalen Syriza-Partei kam bei den Verhandlungen eine Schlüsselrolle zu, da sie sich strikt für ein Ende des Sparkurses ausgesprochen hatte und mit diesem Kurs zweitstärkste Kraft im griechischen Parlament geworden war. Jüngsten Umfragen zufolge kommt die Syriza-Partei auf 24 Prozent der Stimmen und hätte damit die Chance, in den anstehenden Neuwahlen stärkste Kraft im Parlament zu werden.
Die Wirren in Athen schickten die Finanzmärkte auf Talfahrt. Spekulationen über einen Austritts Griechenlands aus dem Euro verbreiteten sich an den Devisenmärkten, was den Euro unter 1,28 drückte. Besonders schwach waren europäische Banktitel. Im DAX verlor die Commerzbank über 5%.
Die Banken leiden unter Austrittsphantasien Griechenlands, was zu schweren Belastungen im Bondportfolio führen könnte. Ausserdem will die europäische Bankenaufsicht ab 2013 höhere Eigenkapitalforderungen für Finanzinstitute durchsetzen. Das könnte in dem Bereich Kapitalerhöhungen erforderlich machen, welche aber derzeit nur schwer durchzusetzen sind.