Papi, warum muss ich eigentlich in den Sexualkundeunterricht ?

topelement„Papi, warum haben wir in der Schule eigentlich Sexualkundeunterricht?“

„Damit der Staat Einfluss auf einen der wichtigsten Lebensbereiche erhält,
mein Sohn. Er will Dein späteres Verhalten und Deine Ansichten prägen und
das nicht alleine der Familie und Dir selbst überlassen.“

„Und wenn ich da einfach nicht hingehe?“

„Dann muss ich ein Bußgeld bezahlen!“

„Und wenn Du nicht bezahlst?“

„Dann muss ich ins Gefängnis. Im Namen des Volkes!“

„Will denn das Volk, dass Du dann ins Gefängnis gehst?“

„Ich denke eher nicht. Aber das ist nur so eine Floskel.“

„Aber die Ayse fehlt immer im Sexualkundeunterricht
und ihr Vater ist nicht im Gefängnis!“

„Tja, weißt Du, das nennt man direkte Demokratie.

Und die ist uns Deutschen verboten.“

Schöne neue Gender-Welt

COLOMBIA-GAY PRIDE-PARADEEs war verdächtig still geworden rund um den Bildungsplan zur Akzeptanz sexueller
Vielfalt in Baden-Württemberg. Jetzt ist klar, warum : Man sattelt noch einen drauf.

Der neue Bildungsplan war gestern, ein ganzes Bundesland
soll jetzt sexuell vielfältig auf Spur gebracht werden.

Baden-Württemberg macht sich hinter verschlossenen Türen gerade auf, ein Vorreiter
in Sachen sexueller Vielfalt zu werden. Petitionen und bis heute fortdauernde
Demonstrationen von Bürgern zeigen eindrucksvoll: Die Stimmung im beschaulichen
Ländle ist alles andere als affin gegenüber der sogenannten LSBTTIQ-Lobby
(Schwul-Lesbisch-Bisexuell-Transsexuell-Transgender-Intersexuell-Queer).

So sah sich die Landesregierung im vergangenen Jahr sogar dazu gezwungen, den
Bildungsplan zur Überarbeitung zurückzuziehen. Jetzt wird allerdings klar, warum
man so lange Zeit nichts mehr hörte aus Stuttgart: Nein, nicht nur die Schulen,
und damit eine ganze Schülergeneration sollen zukünftig auf die Akzeptanz sexueller
Vielfalt eingeschworen werden – jetzt geht’s dem gesamten Bundesland an den Kragen.

Verwaltungen sollen auf gendergerechte Sprache umstellen, Diversity-Beauftragte eingestellt,
Broschüren überarbeitet, Schulbücher neu gestaltet, Kindergartenmaterial zu Schwul-lesbisch-
intersexuell-transgender-transsexuell-queer-Geschlechtlichkeit erstellt werden.

Lehrer, Polizisten, Kindergarten-Erzieherinnen, Pflegekräfte, Elternbeiräte,
Schüler-Vertreter, Ärzte, Vereine, Verwaltung – alle sollen mit geeigneten
Maßnahmen oder bereits in der Aus- und Weiterbildung ihr geschlechtssensibles
Denken schulen, um es an ihre Schützlinge, Mitarbeiter und Patienten weiterzureichen.

Damit die Gehirnwäsche reibungslos funktioniert und nicht etwa durch „falsche“ oder gar
diskriminierende Medienberichterstattung torpediert wird, enthalten die Pläne sowohl
den Vorschlag, die Medienlandschaft in Bild und Schrift zu beobachten, als auch Vorfälle
von Homophobie und Transphobie an Schulen zu melden.

Fast kommt kurz der Verdacht auf, die Landesregierung habe sich zur Unterstützung
ein paar arbeitslose Stasi-Althasen eingekauft, um methodisch vorzubereiten, wie
man erfolgreich ein Denunzianten-Netz über ein Land spannt, um Abweichler, die
nicht systemkonform in den regenbogenfarbenen Sonnenuntergang mitmarschieren,
frühzeitig zu isolieren.

Flankiert wird das Ganze von dem Prinzip „Sichtbarkeit“. Unter Einsatz der Landesregierung
soll die Themenvielfalt von Lesben, Schwulen, Transsexuellen, Transgender, Intersexuellen
und Queer-Geschlechtlichen in allen Lebensbereichen bis hin zu Seniorengruppen gewährleistet
werden und dem Bürger von der Wiege bis zur Bahre eine neue Geschlechterrealität vorgaukelt.

Eine neue Realität, die nicht mehr gefangen ist in der bösen „Zwangsheteronormativität“,
die selbstredend ebenfalls im zitierten Aktionsplan erwähnt ist.

Schließlich sind wir doch alle Opfer einer stereotypen, heterosexuell kultivierten
Rollenwahnvorstellung, die auch noch der letzten schwäbischen Hausfrau vorgaukeln,
ihre Ehe und ihre statistischen 1,38 Kinder seien irgendwie normal.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : The European

Lehrer in Baden-Württemberg: Schulunterricht im Kiffen

https://i0.wp.com/www.merkur-online.de/bilder/2013/09/22/3124592/1601660302-knackis_dpa-2A06.jpg

Die Lehrer der Zukunft: Gesetzesächter, Kriminelle, Kiffer, Terroristen… Hauptsache, Links!

Wir wußten schon immer, dass die Lehrerschaft von heute, weit davon entfernt, den Schülern sinnvolles Wissen zu vermitteln, ihnen Kriminalität, Haß auf die Polizei, auf Staat und Gesellschaft und Sympathie für Terrorismus beibringen. Aber das hier toppt sogar unser Vorstellungsvermögen. Ein Lehrer in Baden-Württemberg wollte im Schulunterricht Siebtklässlern das Kauen von Koka-Blätter beibringen, damit diese mehr Verständnis für fremde Kulturen entwickeln:

Die Lehrer einer schwäbischen Schule wollen im Unterricht die Gebräuche fremder Kulturen vermitteln. Eine Peruanerin ist zu Gast – es werden Kokablätter verteilt. Nun stehen die Pauker vor Gericht.

Weil in ihrem Schulunterricht Kokablätter verteilt wurden, stehen zwei Lehrer seit Donnerstag zum zweiten Mal vor Gericht. Einzelne Siebtklässler hatten die Blätter in den Mund genommen und zerkaut, andere nahmen sie mit heim. Zum Auftakt des Berufungsprozesses vor dem Landgericht Memmingen wiesen die Pädagogen – ein Mann und eine Frau – die Schuld von sich. “Mir war nicht bewusst, dass da ein Unrecht geschieht”, sagte die 61 Jahre alte Angeklagte. (…)Ihr und ihrem 45-jährigen Kollegen wird Beihilfe zu unerlaubter Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige vorgeworfen. Sie hatten im November 2012 an einer Mittelschule in Weißenhorn bei Neu-Ulm eine Peruanerin in den Erdkundeunterricht eingeladen, die vor den Schülern über die Sitten ihrer Heimat sprach. (…)In einem ersten Verfahren am Amtsgericht Neu-Ulm waren die Lehrkräfte freigesprochen worden. 

 

N-24

Wie steht so eine Lehrerin  vor einer Klasse von Teenagern und will ihnen Werte fürs Leben beibringen, wenn sie  selber unfähig ist, zwischen Recht und Unrecht zu differenzieren?

Wetten wir, dass die dumme Kuh in kurzer Zeit wieder auf die Schüler losgelassen wird?  Es wäre natürlich was ganz anderes, wenn sie eine “Rechtspopulistin” wäre. Ja, dann würde man sie sofort für immer aus dem Lehramt entfernen, nicht wahr?

http://www.kybeline.com/2014/09/18/lehrer-in-baden-wuerttemberg-schulunterricht-im-kiffen/

Mehr Flüchtlinge als Unterkünfte : Ludwigsburger Landrat droht mit Zwangsmaßnahmen

Flüchtlinge wohnen vorübergehend in ZeltenIm baden-württembergischen Landkreis Ludwigsburg herrscht wegen des hohen
Zustroms an Flüchtlingen dramatischer Platzmangel. In einem »Brandbrief«
an die Bürger- und Oberbürgermeister seiner Gemeinden schloss der parteilose
Landrat Dr. Rainer Haas auch Zwangsmaßnahmen – also die behördliche
Beschlagnahme von Gebäuden – in letzter Konsequenz nicht mehr aus.

Damit folgt dieser seinem Amtskollegen Reinhard Frank (CDU),
der das erst kürzlich erfolgreich praktiziert hat.

Im Landkreis Ludwigsburg leben derzeit rund 500.000 Menschen.

In den letzten Monaten erreichten rund
100 Flüchtlinge pro Monat den Landkreis.

Aktuell sind es mehr als 200 – Tendenz steigend.

Ein Ende des Flüchtlingsstromes ist nicht in Sicht – das Ende an
kurzfristig belegbaren Unterbringungsmöglichkeiten hingegen schon :

Es herrscht dramatischer Platzmangel.

Damit habe die Lage »eine neue Eskalationsstufe« erreicht,
schreibt der in Bedrängnis geratene Landrat an die Bürger-
und Oberbürgermeister seiner zugehörigen Gemeinden und
bittet dringend um Meldung von Unterbringungsmöglichkeiten.

Sollten die Gemeinden kurzfristig nicht genügend Schlafplätze zur
Verfügung stellen können (oder vermutlich wollen), droht Landrat
Haas vorsorglich mit der »Beschlagnahme von Sporthallen« oder der
Belegung von Hotels und Pensionen – als letzte Konsequenz.

Genau das hat der Landrat des Main-Tauber-Kreises, Reinhard Frank
(CDU), erst jetzt auf dem Laurentiusberg in der Fechterhochburg
Tauberbischofsheim erfolgreich durchgezogen : Die Beschlagnahme
eines Gebäudes zur Unterbringung von Flüchtlingen.

Auch in diesem Landkreis steht der Landrat, was die Unterbringung
von Flüchtlingen angeht, »mit dem Rücken an der Wand«.

Die Unterbringungsmöglichkeiten sind restlos erschöpft und die
Lage ist auch in diesem Teil von Baden-Württemberg »dramatisch«.

Dass keine schnelle Einigung zustandekam, hat hier dazu geführt,
dass die amtliche Beschlagnahme eines Gebäudes auf einem Kasernengelände
vollzogen wurde. Knapp 70 Asylbewerber werden dort nun zeitnah untergebracht.

Diese aus der Not heraus geborenen Beispiele dürften künftig
in Deutschland Schule machen und die aktuelle Diskussion um
erste Flüchtlingslager in Deutschland weiter anheizen.

Von Torben Grombery

Quelle : Info Kopp Verlag

Wer finanziert die gewaltbereiten Gegendemonstranten? | 19.05.2014 | kla.tv

 

klagemauerTV

Am Samstag, den 5. April 2014, fand die dritte Großdemonstration gegen die Bildungspläne in Baden-Württemberg statt. Die ca. 2.500 Teilnehmer mussten durch etwa 500 Polizeibeamte geschützt werden. Denn das „Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart & Region“ hatte im Vorfeld auf seiner Homepage nicht nur zum Stören und Blockieren dieser rechtmäßigen Demonstration aufgerufen, sondern auch zum Vermummen, um eine Strafverfolgung unmöglich zu machen. Da Demonstrationen gegen die Frühsexualisierung der Kinder regelmäßig und planmäßig gestört werden, stellt sich die Frage: Sind solche gewalttätigen Ausschreitungen systematisch organisiert? Waren die Randalierer vielleicht wiederum bezahlte Aktivisten, so wie bei den Krawallen gegen die Familienkonferenz des Compact-Magazins im November 2013? Dort wurde die Störaktion der ca. 400 vermummten „Antifa-Randalierer“ von SPD und Linkspartei finanziell unterstützt.

Quellen/Links:
http://demofueralle.wordpress.com/201…
https://compact-online.de/compact-kon…

Grüne: “Mit dem Missverständnis aufräumen, als gebe es menschliche Rassen”

Grüne und Piraten wollen in Berlin den Begriff der “Rasse” aus der Landesverfassung streichen lassen, da es ihrer Ansicht nach keine menschlichen Rassen gibt. Moment verbietet die Verfassung Diskriminierung u.a. aufgrund der “Rasse”.

Der Vorfall unterstreicht, daß multikulturalistische Politik auf der systematischen Ausblendung der Wirklichkeit durch Sprachspiele beruht. Zwar wird der Begriff der “Rasse” vor allem im deutschsprachigen Raum in der wissenschaftlichen Literatur nur noch selten verwendet, weil man ihn für politisch aufgeladen hält, aber das zugrundeliegende Konzept wird mit zunehmendem Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis vor allem in der Genetik eher gestärkt als entkräftet.

In Baden-Württemberg wollen die Grünen auch den Biologie-Unterricht abschaffen, offenbar aus der Sorge heraus, daß Schüler dort hartes naturwissenschaftliches Denken erlernen, das sie gegen ideologische Manipulation immunisiert. Die von ihnen vertretene postmoderne Ideologie beruht schließlich nicht auf empirischer Beobachtung der Wirklichkeit, sondern auf der Zurückweisung der Vorstellung der Existenz einer objektiven Wirklichkeit bzw. auf der Annahme, daß Wirklichkeit grundsätzlich “sozial konstruiert” sei. Dem Problem ethnischer Konflikte will man dementsprechend dadurch begegnet, daß man ethnische Abstammung für nichtexistent erklärt, so wie man die zum Problem erklärten Unterschiede zwischen Geschlechtern dadurch beseitigen will, daß man deren biologische Grundlage leugnet. Ein ähnliches Verhalten kennt man sonst nur von jüngeren Kindern, die meinen daß Dinge aus der Welt verschwinden, wenn sie sich die Augen zuhalten:

Diese Überzeugung ist so stark, dass viele Kinder das Augenzuhalten als eine gute Strategie fürs Verstecken ansehen. Das wurde im dritten Experiment der Forscher offenbar, in dem sie zwei Handpuppen das beliebte Kinderspiel spielen ließen. Mehr als ein Drittel der zuschauenden Kinder fand, dass eine Handpuppe, die ihre Augen verdeckt, sich in dem Spiel vernünftig verhält.

Die Anhänger solcher kindlichen Ideologien weisen meist einen ausgeprägten intellektuellen Überlegenheitsdünkel auf, setzen ihren Verstand aber ausschließlich dazu ein, empirische Beobachtungen wegzuerklären. Defizite verbergen sie gerne hinter inhaltsleerer, aber aufgeblähter Sprache, weshalb sie Satiren ihrer geistigen Produkte nicht mehr als solche erkennen können. Geistige Herausforderung scheuen sie und reagieren darauf meist mit Bekundungen moralischer Entrüstung, Gewalt oder enthemmtem Gebrüll anstatt mit Gegenargumenten.

http://ernstfall.org/2014/03/04/grune-mit-dem-missverstandnis-aufraumen-als-gebe-es-menschliche-rassen/

GEZ – Musterklage: BMW-Betrieb will Rundfunkbeitrag zu Fall bringen

Der Reutlinger BMW-Betrieb Menton will die neue GEZ nicht bezahlen und hat einen Muster-Prozess gestartet. Er legt Widerspruch gegen die neue Rundfunkgebühr ein, weil er auch für jeden Vorführwagen GEZ bezahlen muss. Der Prozess könnte bundesweite Signalwirkung haben.

Die Autohändler in Baden-Württemberg machen ernst: Sie werden eine Musterklage gegen die neue Rundfunk-Zwangsgebühr durchziehen. (Foto: Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe)

Die Autohändler in Baden-Württemberg machen ernst: Sie werden eine Musterklage gegen die neue Rundfunk-Zwangsgebühr durchziehen. (Foto: Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe)

Der BMW-Betrieb Menton aus Reutlingen steigt gegen die neue Rundfunkgebühr auf die Barrikaden: Das Unternehmen hat Widerspruch gegen die Vorschreibung der GEZ-Eintreiber eingelegt. Das Unternehmen wird dabei vom Verband des Kfz-Gewerbes in Baden-Württemberg unterstützt.

Dessen Geschäftsführer Carsten Beuß sagte der Zeitschrift kfz-betrieb: „„Die Betriebe müssen für eine Handelsware Rundfunkbeiträge entrichten. Das gibt es in keiner anderen Branche.“ In diesem Punkt unterscheidet sich die Klage von der Musterklage des Autoverleihers Sixt und der Drogeriekette Rossmann.

Für die Autohäuser in Baden-Württemberg hat sich die GEZ seit der Veränderung des Systems teilweise verdoppelt.

Besonders absurd sind die Beiträge für Vorführfahrzeuge: Jedes Autohaus muss für jedes einzelne Vorführ-Auto die GEZ errichten. Thomas Armbruster vom Autohaus Merton: „Mit Vorführwagen verdienen wir ja kein Geld. Sie werden schließlich nur von unseren Interessenten genutzt“, betont Armbruster. Er wäre sogar bereit, die Radios aus den Autos auszubauen, aber „selbst dann müssten wir ja noch Beiträge für die Fahrzeuge bezahlen“, berichtet kfz-betrieb.

Der Verband unterstützt den Musterprozess, weil alle anderen Autohändler vo demselben Problem stehen.

Für die Zwangsgebühr könnte ein entsprechendes Urteil weitreichende Folgen haben, weil sich dann auch andere Branchen anschließen könnten. Auch die Hotelbranche könnte sich auf das Argument mit der Handelsware berufen. Je nach dem Argument des Gerichts könnte die GEZ auch als zweckbezogene Steuer entlarvt werden – und hätte dann insgesamt keine Existenzberechtigung.

Bei den schwäbischen Autohändlern wartet man nun auf den Widerspruchsbescheid, danach wird geklagt. Man hofft auf ein gerechtes Urteil.

 

 

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/02/13/musterklage-bmw-betrieb-menton-kaempft-gegen-rundfunkbeitrag/

Systemversagen des bundesdeutschen Rechtsstaats – 90.000 Hafttage sind pro Jahr zu entschädigen

Rund 90.000 Hafttage müssen in der Bundesrepublik Deutschland (BRD) pro Jahr entschädigt werden, weil angeklagte Bürger durch Fehlurteile der Justiz unschuldig im Gefängnis gesessen haben. Das teilte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach am Mittwochabend in der ARD-Fernsehdiskussion “Sind Justizirrtümer wirklich Ausnahmen ? – Jahre hinter Gittern” mit. Er gestand ein, dass es sich angesichts der hohen Zahl unschuldig Verurteilter nicht um Einzelfälle, sondern um ein Systemversagen handelt. Als Lösungsvorschlag für die seit Jahrzehnten bestehende Misere nannte er eine neue Kodifizierung des Staatshaftungsrechts. Derzeit sei es versteckt und nur “verstreut in einzelnen Paragraphen” zu finden. Wesentlich deutlicher formulierte die ehemalige Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin das besorgniserregende, im Justiz- und Polizeiapparat herrschende Dilemma. Angesichts der Tatsache, dass es pro unschuldig hinter Gittern verbrachtem Tag nur 25 Euro Entschädigung gebe, handele es sich um eine klare Verletzung der Menschenrechte. Hinzu kämen nämlich noch die kaum ermessbaren Nicht-Vermögensschäden wie gravierende Nachteile im Beruf, in der Familie und bei der Wohnungssuche, die an den Betroffenen meist lebenslänglich kleben bleiben.

Zum Vergleich zu den lächerlichen Entschädigungsbeträgen für unberechtigten Freiheitsentzug wurde das Reiserecht bemüht. Wenn jemandem durch den Tourismus-Veranstalter der Urlaub vermiest wird, erhält er im Durchschnitt eine Entschädigung von 75 Euro pro Tag. Auf noch gigantischere Diskrepanzen wies der ehemalige Vorsitzende Richter am Landgericht Frankfurt am Main, Heinrich Gehrke, hin. Auch wenn ein unschuldig hinter Gitter Gekommener mit 100 Euro entschädigt werden würde, sei es längst nicht genug. In Amerika würde ein derart der Freiheit Beraubter mit Summen bis in den Millionen-Bereich bedacht.

Aufhänger der Debatte war das Schicksal von Harry Wörz aus Baden-Württemberg, der vier Jahre und sechs Monate unschuldig im Gefängnis saß. Er war durch ein Komplott der Pforzheimer Polizei, einseitige Ermittlungen und schlampiges Agieren der Staatsanwalt in einem strafrechtlichen Verfahren rechtskräftig zu elf Jahren Haft verdonnert worden. Erst als die eigentlichen Drahtzieher des Tötungsdelikts übermütig wurden und gegen den Unglücklichen noch einen Schadenersatzanspuch in Höhe von 300.000 DM geltend machen wollten, flog erst im folgenden zivilrechtlichen Verfahren das von der Polizei- und Justizbürokratie errichtete Lügengebäude wie ein Kartenhaus zusammen. Jetzt ist Wörz zwar frei, aber ein physisch und psychisch gebrochener Mann, der seiner Arbeit, Gesundheit und Familie verlustig gegangen ist. Um ihn als Opfer kümmert sich in dem ageblichen Rechtsstaat Bundesrepublik keiner. Noch schlimmer findet Wörz, der selbst an der Diskussion teilnahm, dass nach den wirklichen Tätern des ihm ursprünglich angelasteten Verbrechens nicht mehr gesucht wird. Die Ermittlungen gegen die unter Verdacht stehenden Polizeibeamten wurden eingestellt.

 

http://adn1946.wordpress.com/2014/01/30/systemversagen-des-bundesdeutschen-rechtsstaats-90-000-hafttage-sind-pro-jahr-zu-entschadigen/

Winfried Kretschmann und der Bildungsplan 2015

In Baden-Württemberg sorgt ein Bildungsplan für Aufregung, der sexuelle Orientierung, sexuelle Vielfalt und Gender fächerübergreifend auf den Unterrichtsplan setzt. Nach Revolution und dem langen Marsch durch die Institutionen kommt nun die Erziehung der Bevölkerung von oben. Die angeblich zahnlos gewordenen 68er sind alles andere als tot.

 

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bettina-roehl-direkt-winfried-kretschmann-und-der-bildungsplan-2015/9391974.html

192.000 Stimmen gegen Homosexualität an Schulen

Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg will Homosexualität im Schulunterricht stärker zum Thema machen. Die Online-Petition dagegen hat nun fast 200.000 Unterstützer mobilisiert.

 

http://www.welt.de/politik/deutschland/article124308090/192-000-Stimmen-gegen-Homosexualitaet-an-Schulen.html