Monsanto Demo am 24. Mai 2014 in Freiburg

Am 24. Mai versammeln sich Aktivisten weltweit, um gemeinsam gegen den
Großkonzern Monsanto, gegen Bayer, Nestle, und viele anderen zu protestieren.

Wir demonstrieren gegen gentechnisch veränderte Nahrungsmittel, gegen
das Patentrecht von Monsanto u.a., dass so viele Bauern (nicht nur in
den Entwicklungsländern) in den Ruin treibt, gegen das weltweite
Bienensterben, für Artenvielfalt u.v.m.

Genmais ..

genmais_mosanto

Ein passender Kommentar von Fefe dazu :

Phase 1:)

Raupen fressen Mais auf.

Phase 2:)

Dupont/Pioneer genmanipuliert Mais, damit er Gift gegen die Raupen bildet.

Phase 3:)

Die Raupen bilden eine Resistenz gegen das Gift. Evolution FTW !

Phase 4:)

Tatsache ist: Brasilianische Bauern kaufen nun mehr Spritzmittel für den Genmais 1507.

Und zwar: Produkte von Bayer und DuPont Pioneer.

Pioneer verdient hier doppelt, erst mit Saatgut, dann mit Spritzmitteln.

Voll überzeugend! Diese Technologie müssen wir dringend endlich auch in der EU zulassen!1!!

Die Vorteile liegen auf der Hand! Die Vorteile für die Herstellerfirmen, versteht sich.

Glyphosat – Massenvernichtungswaffe aus dem Supermarkt

monsanto

Der Deal ist schnell erledigt. Für ein paar Geldscheine erhält man heute eine
Massenvernichtungswaffe, die innert fünf bis sieben Tagen jegliches grüne Leben
im gewünschten Ausmass vernichtet. Dafür muss man nicht irgendwelche dunklen
Vertriebskanäle benutzen, sondern einfach in die Gartenabteilung eines
Grossverteilers gehen und man findet ein Waffenarsenal, dass jedem naturliebenden
Menschen die Tränen in die Augen treibt. Allen voran das Gift Glyphosat.

Dieses Herbizid wird als Unkrautvernichter in zigtausenden Hobbygärten eingesetzt
und von den Konzernen Monsanto und Bayer als das ultimative Mittel im Kampf für
ertragreiche Ernten gepriesen. Das scheint auch so zu stimmen.

Das Mittel unterscheidet nicht zwischen Nutz- und Schadpflanzen…es killt sie alle.

Ausser die Pflanzen wurden genetisch immun gemacht. Auf dem Markt ist Glyphosat bekannt
als “Roundup” von Monsanto. Einfach ausgedrückt, wer Roundup verwendet, sollte auch
Saatgut vom gleichen Hersteller beziehen. Sonst bleibt der Acker braun.

Monsanto wirbt auch mit der entsprechenden Wortwahl:

“GLYPHOSAT-UNKRAUTVERNICHTER SELEKTIEREN NICHT ZWISCHEN DEN
VERSCHIEDENEN UNKRÄUTERN, SIE VERNICHTEN SIE ALLE!”

Genau genommen tötet Roundup alle Pflanzen, die nicht von Monsanto kommen.

Allein in Deutschland werden pro Jahr über 5000 Tonnen in die Umwelt gespritzt.
Der globale Einsatz geht in die Millionen. In der Schweiz sind 98 Produkte, die Glyphosat
enthalten für den Markt zugelassen. Man findet sie in den Verkaufsstellen unter illustren
Namen wie Agro Glyphosat, Capito, Glifonex, Imperium Rex, Mas Kill, Roundup, Taifun, Uranus,
Vulkan und viele mehr. Seltsamerweise ist die Auflistung der Killersubstanzen auf der
Webseite des Schweizer Bundes unter “Pflanzenschutzmittel” aufgelistet.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : nachrichtenspiegel.de

Agrarlobby will Selbstversorgung untergraben

Der Zugang zu Lebensmitteln und Saatgut, um diese Lebensmittel herzustellen, ist die Grundlage für jegliche Form von Selbstversorgung und Unabhängigkeit. Dieser Zugang wird Kleinbauern in der sogenannten Dritten Welt schon seit langem Schritt für Schritt zugestellt, die Auslöschung von Menschenleben wird dabei billigend in Kauf genommen. In unseren Breiten wähnt man sich bislang sicher, obwohl es schlicht naiv ist, zu glauben, dass dieses Profit- und Machtstreben der führenden Agrarkonzerne hier halt machen würde.

Den Hinweis darauf halten wir für sehr wichtig, da die entsprechenden “Bemühungen” wesentlich weiter fortgeschritten sind, als die meisten durchschnittlich informierten Zeitgenossen glauben. Deshalb rücken wir folgenden Newsletter-Artikel aus unserer aktuellen Ausgabe hiermit auch für unsere Infoseiten-Leser ins Blickfeld:

“Die Vorstöße der großen Firmen wie Syngenta, Monsanto, Dupont und Bayer waren auch in Europa schon erfolgreich. Noch hat wütender Bürgerprotest verhindert, dass genmanipulierte Pflanzen als gleichberechtigtes Saatgut auf offenem Feld ausgebracht werden darf. Doch es gibt immer wieder neue Versuche, und immer mehr Versuchsfelder werden auch unter freiem Himmel angepflanzt. Die Aktivitäten dieser agrartechnologischen Großfirmen erstrecken sich aber beileibe nicht nur auf genveränderte Organismen (GVO), sie arbeiten auch emsig daran, Tier- und Pflanzensorten zu patentieren oder als quasi Markennamen zu schützen.

Das Geschäft mit Saatgut ist ein Milliardengeschäft, hier wird mit harten Bandagen verhandelt und gekämpft. Gerade weil es an den Lebensnerv der Menschen geht, bedeutet eine marktbeherrschende Position auch direkte Macht über die lebenswichtigen Anbaupflanzen und damit über Sein und Nichtsein. Die zehn führenden Saatgut- und Agrochemiekonzerne (Namen siehe oben) kontrollieren bereits 70 % des Weltmarktes. Der Wettkampf um die Registrierung von wertvollen „Erhaltungssorten“ hat in vollem Umfang begonnen. Pflanzensorten, die zum Teil seit vielen Generationen zum Kulturgut der Menschen gehören, werden von diesen Konzernen oft nur marginal, bisweilen gar nicht durch Einkreuzungen verändert, und dann als eigene Züchtung angemeldet. Damit werden sie als Eigentum und „Marke“ der Konzerne im „Sortenregister“ registriert.

Solche Eintragungen in das Register können auch in einem „beschleunigten und vereinfachten Zulassungsverfahren“ angemeldet werden, und von da an dürfen auch die Samen nicht mehr privat untereinander getauscht werden.

Am 1. Mai trat heimlich, still und leise eine EU-Richtlinie in Kraft, die den Tausch von solchem, im „Sortenregister“ eingetragenen Saatgut unter hohe Verwaltungsstrafen stellt.

Das gilt aber nicht nur für kommerzielle Nutzung des Saatgutes durch Agrarfirmen und Landwirte, das gilt auch für private Hobbygärtner!

[…]“

 

http://www.krisenvorsorge.com/agrarlobby-will-selbstversorgung-untergraben/