Prozeßbeobachter gesucht – Amtsgericht Bonn

ZDS Menschenrechts-Einforderer Hermann Schuldt

sucht Prozessbeobachter

Verhandlung wegen Einforderung von Menschenrechten nach Art. 1(2) GG und Transzendenzbezug Präambel GG

am 15.02.2013  / 8.30 Uhr im Amtsgericht Bonn,

Wilhelmstr. 21

53111 BONN
Saal: S 2.09 im 2. Stock

Wir laden Euch ein als Prozeßbeobachter

Bitte verteilt diese Mail.

Gut wäre es wenn der eine oder andere Beobachter das Geschehen filmen könnte.

Danke!

Liebe Grüße an alle Menschen, die ihre Grundrechte nicht nur auf dem Papier verwirklicht sehen wollen!

Hermann von Asunción

Nachtrag zu: Prozeßbeobachter in Karlsruhe gesucht: am 07.02.2013 – 8.45 Uhr

Heute fand der Gerichtstermin vor dem AG Karlsruhe statt.

Der Richter sagte diesen vor Ort mit der Begründung ab:

„Es wurde im Internet für diesen öffentlichen Termin Prozeßbeobachter gesucht.
Aus diesem Grund sage ich hier und heute den Termin kurzfristig ab. (?????)
Eine schriftliche Absage erfolgte. Ein neuer Verhandlungstermin wird angesetzt.“

Was will uns der Richter sagen? Handelt es sich um einen öffentlichen Termin oder nicht?

Die schriftliche Absage wurde komischerweise bis heute nicht zugestellt.

Nach dem Termin verhandelte der selbe Richter über einen Kinderentzug.
Die anwesenden Beobachter nahmen daran Teil.
Der Richter war überrascht das so viele Menschen anwesend sind und stellte, als er die Prozeßbeobachter erkannte (zum Unverständnis der betroffenen Eltern), das Verfahren sofort auf Staatskosten ein.

Der nächste Termin in Karlsruhe wird natürlich bekanntgegeben.

 

ZEB Kommisar   Steven Stöffler sucht Gerichtsbeobachter.

 

Verhandlung wegen Amtsmissbrauch   am 07.02.2013  / 8.45Uhr im Amtsgericht:

 

76131Karlsruhe
Schloßplatz 23

Saal: 010/EG


Wir benötigen Eure Unterstützung…. verteilt bitte diese Mail.
Gut wäre es wenn der eine oder andere Beobachter das Geschehen filmen könnte.

Geplant ist das Amtsgericht als Handelsgericht zu entlarven …

Danke!

Liebe Grüße an alle Mitstreiter!

Steven Stöffler

 

Michael Glos und sein Amtseid

Michael Glos ist nicht nur ehemaliger Bundeswirtschaftsminister sondern auch hinter Peer Steinbrück der Bundestagsabgeordnete, der in der aktuellen Legislaturperiode die höchsten Nebeneinkünfte erzielt hat.

Glos gilt als wirtschaftsnah und saß bis 2004 sogar im Beirat des neoliberalen Think-Tanks Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Am letzte Sonntag war Glos in der Talkshow Günther Jauch zu Gast, um sich „kritischen“ Fragen zu seinen Nebeneinkünften zu stellen. Wie stets konnte sich Gastgeber Jauch nicht durchringen, auch nur eine wirklich kritische Frage zu stellen. Bemerkenswerter war da schon ein unfreiwilliges Geständnis von Glos, das wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.

Michael Glos: Also ich hab den ersten Besuch eines deutschen Wirtschaftsministers dort [Aserbaidschan] gemacht – auf Drängen der Wirtschaft […] Bernd Schlömer: Sie sollen im Interesse des Bürgers handeln und nicht im Interesse der Wirtschaft Michael Glos: Als ich Wirtschaftsminister war, war es auch mein Amtseid im Interesse der Wirtschaft zu handeln. Günther Jauch vom 21. Oktober 2012, ab Minute 23:50

Nun hat es die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft jedoch noch nicht geschafft, den Amtseid für den Bundeswirtschaftsminister in der Form zu ändern, dass dieser einen Eid auf die Interessen der deutschen Wirtschaft leistet. Auch der Finanzminister legt – obgleich man dies angesichts der aktuellen Politik kaum glauben mag – keinen Eid auf die Interessen der deutschen Banken ab, der Verkehrsminister ist nicht den deutschen Automobilherstellern und der Gesundheitsminister nicht den Interessen der deutschen Pharmakonzerne verpflichtet. Allesamt legen stattdessen den Amtseid ab, den Artikel 56 GG vorgibt.

“Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.”

Von der deutschen Wirtschaft ist diesem Eid freilich nicht die Rede. Aber ein solcher Freudscher Versprecher sagt wohl mehr über den geistigen Zustand von Michael Glos aus, als es tausend Zeilen Kritik an ihm je könnten. Dass Glos in einer Parallelwelt lebt, zeigt er auch in Minute 31:00 der Jauch-Sendung. Nach Glos Selbstverständnis kassiert er seine fürstlichen Nebeneinkünfte (über 546.000 Euro pro Jahr) nicht wegen seiner ehemaligen Tätigkeit als Wirtschaftsminister, sondern offenbar deshalb, weil er ein so helles Köpfchen ist. Was einen Müllermeister mit mittlerer Reife dazu qualifiziert, von der Beteiligungsgesellschaft RHJ (früher Ripplewood) als Berater mehr als 7.000 Euro pro Monat beziehen, weiß sicher nur Michael Glos. Für jeden Beobachter, der sein Gehirn nicht in den frühzeitigen Winterschlaf verabschiedet hat, erschließt sich Glos Argumentation nicht.

 

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