Handschriftlicher Entwurf beweist, dass die Bibel ein Werk der Phantasie ist

von http://derwaechter.org

Ein früher Bibelentwurf wurde an der Universität von Cambridge in Großbritannien entdeckt, der als eine der bedeutendsten Entdeckungen der modernen Geschichte gilt. Der handschriftliche Entwurf wurde gefunden, nachdem er zuvor in einem Archiv falsch beschriftet worden und dadurch jahrzehntelang unentdeckt geblieben war.

Das Buch wurde von führenden Experten als frühes Werk der King-James-Bibel bestätigt, die eines der einflussreichsten und meistgelesenen Bücher in englischer Sprache ist.

Die Entdeckung wurde als endgültiger Beweis dafür gefeiert, dass es sich beim Inhalt der Bibel um eine Erfindung handelt, da sie einen Prozess des Überarbeitens, Kürzens und dann mehr des Umschreibens zeigt, was dem populären Glauben widerspricht, wonach das Buch das „himmlische Wort Gottes“ ist. Die King-James-Bibel, oder einfach die Autorisierte Version, ist eine englische Übersetzung der christlichen Bibel für die Church of England, die Bücher aus dem Alten und Neuen Testament sowie andere christliche Schriften kombiniert.

Die Notizen und Kommentare im kürzlich entdeckten Entwurf dieses Buches zeigen, wie „beste Stücke“ aus den Originalbüchern ausgewählt und dann verschönert, übertrieben oder neu geschrieben wurden, um „besseres Lesen“ zu ermöglichen. Es gibt auch Hinweise darauf, dass Abschnitte auf Befehl des Königs so geschrieben wurden, dass sie der Vorstellung entsprechen würden, dass die königliche Blutlinie eine göttliche war, um dem „gewöhnlichen“ Volk den falschen Glauben einzuflößen, dass die Hierarchie der herrschenden Eliten gerechtfertigt sei. Das Notizbuch mit dem Entwurf wurde von einem amerikanischen Wissenschaftler, Jeffrey Alan Miller, einem Assistenzprofessor für Englisch an der Montclair State University in New Jersey, gefunden, der seine Forschung in einem Artikel in der Times Literaturbeilage bekanntgab. Miller recherchierte für ein Essay über Samuel Ward, einen der King-James-Übersetzer, und hoffte, einen unbekannten Brief im Archiv zu finden

Man kann zwar sagen, dass er dieses Ziel erreicht hat, aber er hatte definitiv nicht erwartet, den frühesten Entwurf der King-James-Bibel zu finden – der nun neue Einblicke darin gibt, wie die Bibel entstanden ist. Als er auf das Notizbuch stieß, wusste er zunächst nicht, um was es sich handelte – es war falsch beschriftet. Das ist der Gurnd, warum es zuvor niemand gefunden hatte. Er war in den 1980er Jahren als „Vers-für-Vers“ Bibel-Kommentar mit „griechischen Wortstudien und einigen hebräischen Notizen“ katalogisiert worden. Als er vergeblich versuchte, herauszufinden, auf welche Passagen der Bibel sich der Kommentar bezog, wurde ihm klar, dass es sich um keinen Kommentar handelte – es war vielmehr ein früher Entwurf eines Teils der King-James-Version der Bibel selbst.

Professor Miller beschrieb, wie es sich anfühlte, als ihm klar wurde, was er da in seinen Händen hielt: „Das war wie eine Art Donnerschlag, ein Sprung aus der Badewanne. Aber dann kommt der mühsamere Prozess, um sicherzustellen, dass man zu 100 Prozent recht hat.“ Das Material in dem von Miller entdeckten Manuskript betrifft die zweifelhaften Bücher Esdras und der Weisheit und scheint zu zeigen, dass der Übersetzungsprozess in Cambridge völlig anders funktioniert hat, als Forscher bislang angenommen hatten. Bisher war man davon ausgegangen, dass sechs verschiedene Teams, d.h. Unternehmen von Übersetzern, eher kollaborativ als individuell gearbeitet hatten. Doch dieser Entwurf verwirft diese Vorstellung.

 

 

Ward’s Entwurf scheint darauf hinzudeuten, dass Leuten einzelne Abschnitte der Bibel zugewiesen wurden und sie diese dann jeweils fast ausschließlich eigenständig bearbeitet haben – gewiss ein gewaltiges Unterfangen. Man sollte meinen, dass dies dazu führen würde, dass Menschen anfälliger für Fehler werden. Tatsächlich bemerkte Professor Miller urkomisch, der Entwurf lege nahe, dass Ward für einen anderen Übersetzer eingesprungen war. Das zeigt wirklich, wie menschlich der gesamte Arbeitsablauf war, so seine Meinung. „Einige von ihnen, die typische Akademiker waren, haben sich in diese Arbeit gestürzt oder aber einfach beschlossen, es nicht zu tun. Das zeugt wirklich von der menschlichen Komponente dieser Art von großem Vorhaben.“

Während dieser Befund sicherlich nicht die Existenz Gottes widerlegt, zeigt er doch, dass die Übersetzer der Bibel beim ersten Mal kein fertiges Produkt hinbekommen haben – es war kein Spaziergang im Park mit einem Engel über ihren Schultern, der ihnen gesagt hätte, was sie schreiben sollen. Es liefert jedoch den endgültigen Beweis dafür, dass die Bibel nicht das „eigentliche Wort Gottes“ ist und dass die Worte in der Bibel nicht wörtlich genommen werden sollten. Das Ergebnis zeigt deutlich, wie Menschen zur Unterwerfung manipuliert werden können, indem man Geschichten von anderen Menschen auftischt, die sich berühmen, „göttliche Kräfte“ zu haben, um sie zu beherrschen, und zwar in einer Weise, die gewissermaßen dem ähnelt, wie Regierungen heutzutage die Massenmedien nutzen, um die Öffentlichkeit zu steuern. Dieses Buchprojekt umfasste viele verschiedene Personen, die getrennt arbeiteten – und sie litten oftmals unter von Menschen verursachten Schwierigkeiten, wie etwa der Einhaltung von Fristen. Eigentlich, wenn man einmal darüber nachdenkt, klingt das gar nicht so viel anders als der Arbeitsalltag von Autoren in der heutigen Berufswelt.

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Die Organisation Kirche

20091223_KirchenAustritteEthiksteuer(Organisierte) Religion ist zuvorderst erstmal ein Geschäftsmodell
und die Gläubigen sind die Kunden, die Priester die Verkäufer und
die Kirchen/Tempel die Filialen.

Dort, wo die Kirchen selbst die Macht nicht direkt ausüben können,
biedern sie sich eben an die jeweils Mächtigen an und passen ihre
Produkte enstprechend der Bedürfnisse des Joint Ventures an.

Wenn den Kirchen der Kundenstamm wegbricht, ist das gesamte Geschäftsmodell
gefährdet, an dem wie bei jedem Unternehmen sehr viele Existenzen hängen.

Also wird die Kirche ALLES notwendige tun, um die eigene
Geschäftsbasis und den Kundenstamm zu erhalten bzw. auszuweiten.

Und genau wie bei jedem gewöhnlichen Wirtschaftsunternehmen ist auch
den Kirchen die Identität oder Herkunft ihrer Kunden völlig egal, da
ja lediglich der Konsument und die Markentreue an sich zählt.

Hier unterscheiden sich Unternehmen in nichts von Kirchen oder politischen Parteien.

Alle leben sie von dem Kundenstamm, der ihre Produkte
konsumiert, die Marke stärkt und ihnen Marktanteile verschafft.

Wenn der bisherige Kundenstamm den neuen Unternehmenskurs nicht mehr mittragen
will bzw. die alten Produkte nicht mehr konsumieren will, dann muss man sich
eben neue Kundenstämme und neue Märkte erschliessen.

Diesen ehernen Gesetzen der Ökonomie unterliegt jede ähnlich geartete Organisation.

Die Christlichen Kirchen waren einmal unangefochtene Monopolisten bei uns, haben
konkurrenzlose Produkte an eine abhängige Konsumentenbasis verkauft über Jahrhunderte.

Aber dann kam das säkuläre Kartellamt und hat die Monopole
zerschlagen und die Märkte für Konkurrenz geöffnet.

Und seitdem gehts mit den Kirchen stetig bergab.

Und weil die Kirchen keine wirklich neuen Produkte entwickeln und verkaufen
können, müssen Sie die bestehenden eben dem Zeitgeist und Massengeschmack
angleichen und sich eben stetig neue Märkte und Konsumenten erschliessen,
oder aber sich mit der aggressiveren Konkurrenz zu arrangieren versuchen,
was aber meist eine Verzweiflungstat ist.

Was wir gerade erleben, ist nichts weiter, als der Ausverkauf des
Christentums durch die Kirchen bzw. dessen verzweifelter Überlebenskampf
auf einem freien Markt der Religionen.

Und wie jedes Wirtschaftsunternehmen, welches um sein Überleben kämpft, kommt
der Profit IMMER vor Prinzipien, erst kommt das Fressen, dann die Moral. Denn
von moralischer Überlegenheit und Standhaftigkeit kann man keine Rechnungen bezahlen.

Und am Ende huldigen ALLE Kirchen und Religionen doch dem Götzen Mammon.

Präses Schneider fordert Reue von Nadja Drygalla

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, will Ruderin Nadja Drygalla eine Umkehr zugestehen – verlangt aber einen echten Sinneswandel. Rechtsextremismus sei nicht akzeptabel.

Jeden Morgen liest Präses Nikolaus Schneider die Tageslosung in der Bibel. Das hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) selbstverständlich auch am Montag gemacht, als Schneider in London die Olympischen Spiele besuchte. Und so stieß Schneider auf einen Bibelvers, der ihm wichtige Anregungen für eine aktuelle Diskussion gab: „Wenn ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit umkehrt, so soll’s ihm nicht schaden, dass er gottlos gewesen ist“, las Schneider bei Hesekiel (33,12).

Hier geht es weiter:  http://www.welt.de/politik/deutschland/article108514191/Praeses-Schneider-fordert-Reue-von-Nadja-Drygalla.html

Kirche wird Moschee

Erstmals Kirche in Deutschland in muslimisches Gotteshaus umgewandelt. Bisher haben alle christlichen Konfessionen in Deutschland die Linie vertreten, dass Kirchen gegebenenfalls in Synagogen, nicht aber in islamische Gotteshäuser umgewandelt werden dürfen.

 

Zum ersten Mal ist in Deutschland ist eine Kirche in ein muslimisches Gotteshaus umgewandelt worden. Wie erst jetzt bekannt wurde, übergab die evangelisch-methodistische Gemeinde in Mönchengladbach am vergangenen Samstag eine ihrer Kirchen an die ortsansässige alevitische Gemeinschaft. Das berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung „Die Welt“ (Samstagsausgabe).

Bisher haben alle christlichen Konfessionen in Deutschland die Linie vertreten, dass Kirchen gegebenenfalls in Synagogen, nicht aber in islamische Gotteshäuser umgewandelt werden dürfen. Der emeritierte Methodistenbischof Walter Klaiber sagte in Mönchengladbach, er wisse um die Sorgen mancher Allteingesessener, dass die Christen marginalisiert werden könnten. Er glaube aber, dass die Christen „unter den neuen wachsenden Glaubensgemeinschaften vertrauenswürdige Gleichgesinnte“ finden könnten.

 

http://www.mmnews.de/index.php/etc/10192-kirche-wird-moschee