Deutsche Kultur ..

Friedrich_FroebelEnde September 2015 fand der letztjährige Jahresempfang der REWE-Gruppe
statt, im Quartier 205 an der Berliner Friedrichstraße. Ich war dabei.

REWE-Vorstandschef Alain Caparros, ein in Algerien geborener Franzose, hielt
eine joviale Ansprache. Er sei gerade Deutscher geworden, sagte er, und freue
sich sehr darüber. Er bewundere die deutsche Kultur. Kurze Pause, gerade Zeit
genug für meine Freu-Neuronen, kurz zu feuern. Kurz, denn gleich darauf präzisierte
Caparros: “Die deutsche Willkommenskultur.”

Nach seiner Ansprache stellte ich ihn zur Rede. Die Stimmung in der Bevölkerung
sei dabei, zu kippen. Das sei ihm egal, “wir müssen helfen.” Es kämen aber doch
aus diesen Ländern weit unterdurchschnittlich intelligente Menschen zu uns, die
hier weder produktiv werden noch integrierbar sein könnten.

Antwort: “Das wissen Sie nicht.”

Doch, das wußte ich sehr wohl, nicht erst seit Prof. Rindermanns Veröffentlichung
zum Thema. Das ist Statistik. Und Lebenserfahrung. Und Urteilskraft. Und Mut zum
Urteil. Nun gut.

Der Unterschied zwischen seiner Begeisterung und dem Wenigbegeistertsein etwa von
BASF-Chef Kurt Bock und Münchener Rück-Chef von Bomhard erklärt sich leicht:

Die BASF braucht Chemiker, mindestens höherqualifizierte Facharbeiter, die Münchener
Rück Mathematiker. Caparros braucht Kassierer und Regaleinräumer. So einfach ist das.

Ach so, vielleicht spielt die Kultur ja doch auch noch eine gewisse Rolle. Bock und
von Bomhard sind so richtige – Deutsche. Caparros ist (seit letztem September)
Deutscher mit welschem Migrationshintergrund. Wie die de Maizieres. Die hätte der
im Jahre 1685 großzügig nach Brandenburg einladende Große Kurfürst damals nicht
ins Land gelassen, hätte er von ihren späteren Schandtaten als Stasi-Spitzel
(Clemens und Lothar de Maiziere),Steigbügelhalter für Merkel und illegaler
Grenzöffner (Thomas de Maiziere) gewußt.

Nichts gegen Hugenotten, meine Familie ist selbst voll davon. Frankreich
geht es ja heute vielleicht nur deshalb so schlecht, weil man damals seine
Besten nach Brandenburg geschickt hat.

Wie die Vorfahren des preußischen Leutnants von François, der 1809 in der Schillschen
Schar gegen die fremden Besatzer aus der früheren Heimat focht. Leider aber kamen auf
die Einladung des Großen Kurfüsten hin auch ein paar unangenehme “Einzelfälle” mit.

Am Fall der de Maizieres sieht man jedenfalls, wie wichtig die
genaue “Einzelfall”-Prüfung eines jeden Migrationswilligen ist.

Wir Deutschen waren und sind einfach zu gutmütig.

Das soll auch so bleiben.

Im Innern. Dafür braucht man wohlkontrollierte Grenzen
nach außen, die der Gutmütigkeit ihren Raum sichern.

Von Friedrich Fröbel