Klima-Greta: Atomkraft ja bitte!

von https://www.journalistenwatch.com

Foto: Collage

Ob das den grünen Jüngern schmecken wird? Auf ihrer Facebook-Seite spricht sich die heilige Greta doch tatsächlich für Atom-Energie aus – zumindest als Zwischenlösung für die Länder, die sich den Luxus der erneuerbaren Energien in Form von milliardenschweren Windkraft-und Solar Industrieanlagen nicht leisten können.

Greta Thunberg outet sich als Atomkraftbefürworterin – zumindest für die Regionen der Welt, „in denen die Möglichkeit einer vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energien fehlt“. Auch wenn sie darum weiß, dass das „extrem gefährlich, teuer und zeitaufwändig ist“, scheint es ihr egal zu sein – es trifft ja bloß die „Armen“ dieser Welt, denn genau das sind die Regionen, die sich den Klimaschutzwahn nicht leisten können. Sonne und Wind haben nämlich auch sie.

„Wir können uns nicht mehr nur auf einzelne Themen wie Elektroautos, Atomkraft, Fleisch, Luftfahrt, Biokraftstoffe usw. konzentrieren. Wir brauchen dringend eine ganzheitliche Sichtweise, um die gesamte Nachhaltigkeitskrise und die anhaltende ökologische Katastrophe anzugehen. Deshalb sage ich immer wieder, dass wir die Krise als die Krise behandeln müssen, die sie ist. Denn nur dann – und nur geleitet von der besten verfügbaren Wissenschaft (wie im gesamten Pariser Abkommen eindeutig festgestellt wird), können wir gemeinsam den globalen Weg nach vorne gestalten.
Aber das kann niemals passieren, solange wir die ewig gestrige „ja-aber-was-ist-mit-Atomkraft-Debatte“ zulassen, die immer weiter und weiter geht. Das verschwendet unsere Zeit. Dies ist ein Klima-Verzögerer-Ismus. Wir müssen eine große Anzahl von Gedanken zur gleichen Zeit im Kopf behalten und dennoch mit den Änderungen in beispielloser Geschwindigkeit voranschreiten.

Die Kernenergie kann laut IPCC ein kleiner Teil einer sehr großen neuen Lösung für kohlenstofffreie Energie sein, insbesondere in Ländern und Gebieten, in denen die Möglichkeit einer vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energien fehlt – obwohl dies extrem gefährlich, teuer und zeitaufwändig ist ….“

Wenn Menschen in armen Regionen beim nächsten Atomunfall verstrahlt werden, heißt es also „Shit happens“, Hauptsache Greta und Co können sich in den Prenzlauer-Berg-Cafés dieser Welt mit „gutem Klimagewissen“ ihren Latte macchiato reinziehen. Geschredderte Vögel, verstrahlte Atomopfer am anderen Ende der Welt, wen kümmert- ist ja nicht vor ihrer Haustür. Damit hat die „Greta-Klimaschutzbewegung“ einen neuen Tiefpunkt in Sachen Arroganz, Heuchlei und Boshaftigkeit erreicht.

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/20/klima-greta-atomkraft/

Grausame Bluttat in Bielefeld: Türke schneidet Kindern im Bett die Kehlen durch

von  https://www.journalistenwatch.com

Foto: Durch underworld/Shutterstock
Foto: Durch underworld/Shutterstock

Bielefeld – Wieder ein typischer Messermord nach dem bekannten Scharia-Muster. Diesmal in Bielefeld. Weil eine Türkin die Tyrannei und Gewalt ihres Partners nicht mehr ertragen hat und sich von ihm trennte, hat der 42jährige Süleyman G. seinen beiden kleinen Kindern nach unterschiedlichen Medienberichten im Bett die Kehlen durchgeschnitten. Wie der Tag 24 berichtet, wiesen das Mädchen (2) und der Junge (1) laut WDR2-Informationen schwere Schnittverletzungen auf. Einige Beamten waren nach dem Anblick der toten Kinder nicht mehr einsatzfähig.

Weiter schreibt der tag24 über die Hintergründe der Bluttat: „Der Mann soll kurz vor dem Tod seiner Kinder aus der gemeinsamen Wohnung geflogen sein. Möglicherweise hat er die Frau mehrfach geschlagen. Immer wieder seien Polizisten zum Einsatz gekommen sein, berichtete die NW.“ Die Familie lebte in einem Sechsfamilienhaus an der Ziegelstraße im Osten der Bielefelder Innenstadt.

Nach weiteren Informationen der Zeitung durfte der Vater nach der Trennung seine Kinder weiterhin sehen. „Dies nutzte der Beschuldigte offenbar aus, um sie umzubringen.“

Wie das Westfalenblatt berichtet, soll der 42-jährige Türke, der in einem türkischen Restaurant arbeitete, einen Suizidversuch unternommen haben. Nach Angaben der Zeitung fanden Polizisten, den Vater blutüberströmt und nicht mehr ansprechbar hinter der offenen Wohnungstür im Flur einer kleinen Erdgeschosswohnung. WESTFALEN-BLATT-Informationen zufolge soll sich der Mann die Pulsadern an beiden Armen aufgeschnitten haben. Zuvor habe er einen Notruf abgesetzt und gleichzeitig die Ermordung seiner Kinder mitgeteilt.  Medienberichten zufolge befindet er sich außer Lebensgefahr.

Am 11.3. schrieb die Bielefelder Polizei über den Fall:

Nachdem am Sonntag, den 10.03.2019, die Mordkommission „Ziegel“ die Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt in der Ziegelstraße aufnahm, liegt das Ergebnis der Obduktion vor. Die Obduktion der beiden getöteten Kinder ergab, dass Schnittverletzungen todesursächlich waren. Der Gesundheitszustand des schwerverletzten Tatverdächtigen hatte sich zunächst stabilisiert, ist aber weiterhin kritisch. Da er nicht ansprechbar ist, ist die Motivlage unklar. Nach den ersten Erkenntnissen ist er noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Dies widerspricht in krasser Weise einem Bericht der Neuen Westfälischen „Erst kürzlich soll die Mutter den 41-Jährigen aus der Wohnung geworfen haben. Es soll dort auch bereits Polizeieinsätze wegen „häuslicher Gewalt“ gegeben haben. Staatsanwaltschaft und Polizei hingegen sprechen in einer gemeinsamen Mitteilung davon, dass der 41-Jährige „noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten“ sei.“

Inzwischen hat die Polizei jedoch bestätigt, dass es ein „Beratungsgespräch mit der Mutter mit einem Sachbearbeiter für Häusliche Gewalt“ gab, „aber keine polizeilichen Einsatzanlässe.“ Im Klartext. Die Polizei war vorgewarnt. Wieder einmal haben Behörden beim Schutz einer Frau wohl jämmerlich versagt. (KL)

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/14/grausame-bluttat-bielefeld/

Flugbereitschaft: Zwei Flieger für die mit der Klatsche

von https://www.journalistenwatch.com

https://www.imago-images.de/imagoextern/asp/default/bild.asp?c=x%B7%9Cl%91d%82W%5F%7FY%5FS%BC%C1k%BAT%9F%A9h%D2%A7%B3%C1%C6
Blaskapelle wartet auf die Ankunft der Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU, deren Flieger Konrad Adenauer gerade einrollt, am Flughafen in Accra, Ghana , 30.08.2018. Im Hintergrund die Konrad Adenauer.

Angenommen, Sie hätten eine Langstreckenfahrt vor sich und das mulmige Gefühl, Ihr vorschriftsmäßig gewartetes Auto könnte unterwegs eine Panne haben, – was würden Sie tun? Logisch, Sie würden sich ein zweites, identisches Fahrzeug kaufen, mit dem ersten Wagen losfahren und den zweiten von jemandem leer hinterherfahren lassen, damit Sie jederzeit umsteigen können, sollte Ihr Auto eine Panne haben. Das macht schließlich jeder so.

Deutsche, die sich für Spitzenpolitiker halten, sind in jüngster Zeit überall auf der Welt spöttisch beschmunzelt worden. Sowohl der Bundespräsident als auch die Bundeskanzlerin, sowohl der Außenminister als auch der Entwicklungshilfeminister, alle saßen sie in irgendwelchen fernen Ländern fest, weil ihre Flugzeuge eine Panne hatten und zunächst nicht weiterfliegen konnten. Nun soll Schluß sein damit, ständig zum Gespött der Welt zu werden. Kein Deutscher, der sich für einen Spitzenpolitiker hält, soll jemals wieder wegen eines Flugzeugdefekts in irgendwelchen Ländern stranden, in denen es ihm nicht gefällt. Zumindest Bundespräsident und Kanzlerin werden künftig mit zwei Flugzeugen unterwegs sein, meldet die Tagesschau. Eines davon wird als Reserveflugzeug bezeichnet werden. Von dieser Regelung könnten auch Außenminister Maas und Vizekanzler Scholz profitieren. Der Steuerzahler übernimmt die Zusatzkosten gern.

Der zweite Regierungsjet soll auf Anforderung hin zur Verfügung gestellt werden, teilte ein Sprecher der Luftwaffe mit. Einige Maschinen der Flugbereitschaft sind überaltert und sollen durch neue Flugzeuge ersetzt werden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bestellte bisher drei neuen Langstreckenmaschinen. Bis die Maschinen startbereit zur Verfügung stehen, wird es aber noch etwas dauern. Die Regierung vermutet, daß vor 2020 keines der neuen Flugzeuge mit der notwendigen Ausstattung zum Einsatz kommen wird.

Verheimlichter Totalverlust der Flugbereitschaft? – Foto: Imago

jouwatch denkt mit und präsentiert hier den ultimativen Flugsicherheitsvorschlag: Es fliegt immer die gesamte Luftwaffe mit allen Flugzeugen, da sich mit der Anzahl der Flugzeuge die statistische Wahrscheinlichkeit erhöht, daß wenigstens eines die Rundreise von Anfang bis Ende durchhält. Außerdem führt jeder Jet eine sog. Luftbrücke mit sich, so daß auch bei Pannen in 10.000 m Höhe jederzeit problemlos umgestiegen werden kann.

jouwatch weiß: Auf Steuersenkungen verzichtet der Bundesbürger jederzeit gern, wenn es dem reibungslosen Reiseablauf seiner geliebten Regierung dient. Das läßt sich schon daran erkennen, daß jeder unwirsche Protest ausblieb, als jüngst Bundesaußenminister Heiko Maas wegen eines defekten Regierungsfliegers in Mali festsaß, und – anstatt ein handelsübliches Economyticket bei einer ordinären Fluglinie, wie in diesem Fall Air France, für etwa 1.000 Euro (Businessclass: 3.000 Euro) zu kaufen – sich und die gesamte Delegation anderntags von einem weiteren Regierungsflieger abholen ließ, und zwar zum Preis von ca. 300.000 Euro. Angeblich wäre er mit einem Linienflug zu spät zum Geburtstag seines Sohnes gekommen, weil er von Bamako über Paris nach Berlin hätte fliegen müssen.

https://www.journalistenwatch.com/2019/03/09/flugbereitschaft-zwei-flieger/

Feine Sahne Fischfilet ja, Frei.Wild nein, oder die unerträgliche Doppelmoral der Grünen und Linken

Foto: Von Dar1930/Shutterstock

Die Grünen und Linken sind dermaßen ideologisch zerfressen und blind geworden, dass sie gar nicht mehr merken, wie sehr sie sich den Nazis in ihrer Denkweise und Methodik angenähert haben.

Einige erinnern sich vielleicht noch an den Skandal um einen Auftritt der Erfolgsband Frei.Wild. Es ging um ein Konzert in Bremen, Anfang des Jahres. Da tönte die Grünen Abgeordnete Kai Wargalla (33): „Rechtsrock ist ein Nährboden für die Radikalisierung der Nazis. Das muss man verhindern.“

Dass sich die Rocker von Frei.Wild weder rechts noch links bewegen, sondern nur klar geradeaus musizieren, spielte für Frau Wargalla keine Rolle. Wahrscheinlich war sie intellektuell gar nicht in der Lage, die Songtexte von Frei.Wild zu verstehen.

Egal, in diesem Fall sollte die verfassungsrechtlich abgesicherte Freiheit von Kunst und Kultur seitens der Grünen abgeschafft werden, weil die Band nun mal nicht ins linksradikale Schema passt.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn es um linkradikale Rockmusik geht, wie zum Beispiel um das tinnitusähnliche Gebrüll von Feine Sahne Fischfilet. Da wird dann plötzlich wieder die Freiheit von Kunst und Kultur hochgehalten.

Das ZDF, als Staatsorgan selbstverständlich treu an der Seite der linksradikalen Rocker, hatte für die Reihe ZDF@bauhaus eingeladen. Das Konzert wurde vom Bauhaus in Dessau abgesagt, anscheinend aus politischen Gründen, was verständlich, aber etwas ungeschickt war. Eine Absage aus Gründen mangelnder Qualität wäre schon ausreichend gewesen. Wer will im Bauhaus schon gewaltverherrlichende Antifa-Song-Texte hören.

Aber genau diese politische Dimension wart dann wohl der Grund, warum die Grünen und Linken hier wieder mal einschreiten mussten. Der „Nordkurier“, wohl selber ziemlich erzürnt, dass die Lieblingsband der linksradikalen Redakteure das Bauhaus musikalisch nicht verwüsten dürfen, zitiert in diesem Zusammenhang ein paar üblich verdächtige Politiker:

Die Linken-Landtagsabgeordneten in Sachsen-Anhalt Henriette Quade und Stefan Gebhardt sehen in dem Verhalten der Staatskanzlei, die sich für das Verbot ausgesprochen hatte, einen „Versuch, politisch Einfluss auf die Programmgestaltung zu nehmen”. Das sei ein schwer wiegender Eingriff in die Freiheit von Medien und Kunst und in die Programmautonomie des ZDF.

Auch Jürgen Trittin von den Grünen kritisierte das Vorgehen der Staatskanzlei und Bauhaus auf Twitter. „Wer Feine Sahne Fischfilet aus Dessau verbannt, tritt die Geschichte des Bauhauses mit Füßen.”

Aber wie immer, wenn es darum geht, linksradikale Positionen durchzusetzen, ist jemand da, der eine Lösung anbietet:

Der linksradikale Berliner Kultursenator Klaus Lederer hat Feine Sahne Fischfilet in die Hauptstadt eingeladen, damit sie ihren musikalischen Müll im Gebäude im Gebäude des Bauhaus-Archivs abladen können.

Noch besser wäre es natürlich, wenn Herr Lederer auch Frei.Wild einladen würde. Dann wäre wieder Frieden auf Rockers Erden.

https://www.journalistenwatch.com/2018/10/22/feine-sahne-fischfilet/

DDR 2.0: Betreutes Wählen – Wenn der Chef sagt, wo man das Kreuz machen soll

Stimmzettel (Bild: shutterstock.com/Von Mauritius Martin)
Stimmzettel (Bild: shutterstock.com/Von Mauritius Martin)

Kurz vor den beiden wichtigen Landtagswahlen in Bayern und Hessen scheint die Führung mancher Unternehmen zu glauben, dass es in ihren Aufgabenbereich fällt, ihre Mitarbeiter dazu anzuleiten, wo das richtige Kreuz gemacht werden soll. Ob Mitarbeiter, die diesen Wahlempfehlungen nicht folgen wollen oder es sich schlicht verbieten, mit den politischen Vorlieben des Arbeitgebers behelligt zu werden, „Probleme“ zu erwarten haben, diese Frage muss im Merkeljahr 2018 durchaus gestellt werden. 

So hat das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) eine E-Mail an seine Mitarbeiter geschrieben und sie dazu aufgerufen, bei den anstehenden Landtagswahlen nicht für Populisten zu stimmen. Die rund 10.000 Mitarbeiter werden von Geschäftsführer Hubert Bath dahingehend unterrichtet, dass die Landtagswahlen „richtungsweisend“ seien und „viele demokratische Errungenschaften, auf die wir zu Recht stolz sind, auch bei uns in Deutschland wieder infrage gestellt würden“. Und deshalb glaubt Bath in der Pflicht zu stehen und ruft „alle Kolleginnen und Kollegen auf, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um die demokratischen und rechtsstaatlichen Kräfte in unserem Land zu stärken“.

EY Wahlempfehlung (Bild: Screenshot)
EY Wahlempfehlung (Bild: Screenshot)

Rechtsstaatlichkeit und Internationalität seien entscheidende Standortvorteile im weltweiten Wettbewerb, so der EY-Wahlhelfer laut Spiegel. Namentlich erwähnt indes wird die AfD vom Wahlanleiter aus der Chefetage nicht – die Stoßrichtung dürfte aber allen abhängigen Mitarbeitern klar sein.

Mit einer ähnlichen Aufforderung wandte sich der Münchner Flugzeugzulieferer MTU Aero Engines an seine ebenfalls rund 10.000 Mitarbeiter, betonte jedoch, dass es sich hierbei „selbstverständlich um eine Wahlempfehlung“ handele. So der mehr als scheinheilige Hinweis des MTU-Chefs Reiner Winkler und drei seiner Kollegen, die die „Nicht-Wahlempfehlung“ mit unterschrieben haben.

Politische Wahlempfehlungen haben in Unternehmen nichts zu suchen

Bei dem Unternehmen Lindauer Dornier GmbH, sieht man das politische Engagement von MTU und EY kritisch. „Politische Wahlempfehlungen haben in Unternehmen nichts zu suchen“, sagt Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer des Webmaschinenherstellers vom Bodensee. „Wir halten uns aus Religion, Politik und ähnlichen privaten Themen unserer Mitarbeiter vollkommen heraus“, so die Unternehmensführung laut der Schwäbischen, die jedoch darüber aufklärt, dass die Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern (IHK) keine grundsätzlichen Probleme mit politischen Stellungnahmen von Firmen und Konzernen habe.

Aus rechtlicher Sicht dürfte der Arbeitgeber sogar eine konkrete Wahlempfehlung abgeben, sofern er keinen Einfluss auf die Freiheit der Wahl nimmt, so ein Sprecherin der mit Zwanggebühren geführten Handelskammer. Der IKH scheint es wichtig zu sein, darauf hinzu weisen, dass der Arbeitgeber nicht nach deinem Wahlverhalten oder seiner Parteizugehörigkeit fragen darf. (SB)

https://www.journalistenwatch.com/2018/10/13/ddr2-betreutes-waehlen/

Ein Jahr nach der Wahl: Alles dreht sich nur noch um Frau Merkels Nasenspitze

Foto: Collage
Angela Merkels Krönung. Kaiserin und Gott für alle Zeiten? (Foto: Collage)

Sonst dreht sich nichts. Zwölf Monate vertaner Zeit sind verstrichen seit der letzten Bundestagswahl und der neuerlichen GroKo, die sich, voll der Egozentrik, ihrer Selbstzerfleischung hingibt. Alles dreht sich um Frau Merkels Nasenspitze.

Früher, in der guten alten Zeit, soll es Leute gegeben haben, die soviel Anstand hatten, einfach zurückzutreten und zähneknirschend  um Entschuldigung zu bieten für das Desaster, das sie angerichtet haben. Nicht so Angela Merkel. Sie steht wieder vor Herausforderungen, die sie mit, – ja, mit wem eigentlich -, gemeinsam bewältigen muß.

Knapp sechs Monate hat es gedauert nach der Wahl, bis ein Koalitionsvertrag unterschrieben werden konnte. Von September letzten Jahres bis dieses Jahr in den Frühling. Besiegelt wurde er im März 2018. Alle, die das vorherige Gezerre mitverfolgt hatten, haben prognostiziert, daß diese Koalition das Jahr 2019 nicht erleben wird.  Zuerst das Scheitern der Jamaika-Koalitionsgespräche nach langwierigen Verhandlungen, dann die Neuwahldiskussion, die gezierte Koalitionsverweigerung der SPD – und der zum Hohn wiederum – die anschließende Verteilung der Ministerämter an die SPD-Herrschaften, die in der glücklichen Lage gewesen waren, die Preise diktieren zu können. Obwohl sie sich selbst vorher öffentlich für abgewählt und daher ohne Mandat erklärt hatten.

Im März war also festgestanden, wie das Demokratieverständnis von Merkel und Schulz aussieht. Die SPD erklärt sich zum Wahlverlierer ohne Mandat, um wenig später zu erklären, daß ihr das jetzt leider egal sein muß, weil nun die „staatspolitische Verantwortung“ ruft. Die wiederum hatte sich der Genosse Steinmeier ausgedacht, der vorherige SPD-Außenminister, der als Bundespräsident über Nacht zum Meinungsneutralo geworden war. Prompt fiel sie ihm auch ein, die „staatspolitische Verantwortung“. Das war gerade noch rechtzeitig.

Denn gleich danach ging es voran mit der Bewältigung jener Herausforderungen, vor denen Frau Merkel gemeinsam mit jemandem stand: Der Glyphosat-Skandal brach aus. In Berlin brachen Häftlinge aus. Und der finale Merkelwahnsinn brach ebenfalls aus. Die letzten sechs Monate sind der Beweis.

Die „Obergrenze“ war mal eine flexible, dann wieder eine atmende, und schließlich gar keine, sondern nur die Feststellung, wieviel Einwanderung es zuvor im Jahresdurchschnitt gegeben hat. Ausgerechnet der Koalitionär in spe, Martin Schulz, hatte das ausgeplaudert und damit sowohl Seehofer als auch Merkel blamiert, die sich die Feststellung eines Durchschnittswerts aus der Vergangenheit in der Öffentlichkeit als großartigen Verhandlungserfolg patentieren zu lassen gedachten. Kurz danach war Schulz dann weg vom Fenster – und Andrea Nahles erschien auf der Bildfläche. Ein halbes Jahr vorher hatte sie der CDU noch „in die Fresse geben“ wollen.

Über die gesamte Zeit dieser unsäglichen Nabelschau ging das Messern in Deutschland weiter. Bis heute. Nichts hat sich geändert. Es vergeht kein Tag mehr, an dem nicht irgendwo im Land jemand an Herzversagen stirbt, nachdem er auf der Straße totgeprügelt wurde, oder an dem sich nicht jemand mit Messerstichen in den Oberkörper selbst ermordet.

Früher war das ein Witz: Sheriff in Alabama findet Schwarzen mit 20 Messern im Rücken auf dem Fußboden vor, schaut sich das nachdenklich an – und sagt nach einer Weile: „So einen scheußlichen Selbstmord habe ich ja noch nie gesehen.“ – Heute ist das eine Nachrichtenmeldung. Kein Witz.

Deutschland im Herbst 2018 ist ein Land, in dem die Kanzlerin nicht mehr die Existenz des von ihr Behaupteten beweisen muß, sondern der Zweifler an ihren Worten dessen Inexistenz. Schafft er es nicht, wird er wegen Untragbarkeit im Amt befördert. Dieser Beschluß wird dann nachverhandelt, weil sich die SPD-Frau vorher hat über den Tisch ziehen lassen. Von Seehofer, dem Koalitionär. Und weil sie jetzt traurig ist.

In Italien wurde gewählt, in Russland regiert immer noch Putin, in Amerika noch immer Trump – und in Südafrika killen sich alljährlich „die Menschen“ in Zigtausender-Größenordnungen. Alle zusammen killen sie besonders gern weiße Menschen. Nicht mit Russland aber, oder mit Amerika hätten wir einen teilungswürdigen Wertekanon, sondern ausgerechnet mit der Mörderbrut im Land am Kap. So spricht der heutige Genscher, das Genscherlein. Ansonsten taucht es in den Nachrichten gern auf, wenn es sich mit ein paar Vertretern kleiner Inselstaaten getroffen hat, um bei einer bedeutenden Konferenz darüber zu beraten, wie sie es -Achtung, gemeinsam – hinbekommen könnten, daß der UN-Klimarat seine Rhetorik gegen den Anstieg der Meeresspiegel verschärft. Weil das Genscherlein nämlich die Welt retten muß. Ganz so, wie es seine gestrenge Mutti von ihm haben will.

Deutschland im Herbst 2018, ein Jahr nach der letzten Bundestagswahl, ist Gagaland. Alles dreht sich um Frau Merkels Nasenspitze.

Vera Lengsfeld rekapituliert die Geschichte

Angela Merkel hat nie eine CDU- Parteimitgliedschaft beantragt. Die fiel ihr später lediglich zu.

In diesem Video erzählt Vera Lengsfeld, DDR-Bürgerrechtlerin, einst Vertraute Merkels und heute ihre Kritikerin, wie das damals gewesen ist mit Merkel zur Wendezeit. Wo sie plötzlich herkam im Herbst 1989, als es nicht mehr gefährlich gewesen ist. Wie sie beim Demokratischen Aufbruch landete, dessen Chef, Wolfgang Schnur, vorher Kontaktmann der Kirche zum Staat, später als Stasispitzel geoutet wurde. Dann der kurzzeitige, letzte DDR-Ministerpräsident aus der Ost-CDU, Lothar de Maizière, der als „IM Czerny“ entlarvt wurde – und Angela Merkel, die als seine Pressesprecherin immer in der Nähe gewesen ist.  Teile des Demokratischen Aufbruchs gingen dann zur Wahl der letzten Volkskammer der DDR in der Allianz für Deutschland auf, die fusionierte dann mit der Ost-CDU – und diese fusionierte Truppe vereinigte sich wiederum einen Tag vor der Wiedervereinigung, am 2. Oktober 1990, mit der West-CDU. Das alles ist bald dreißig Jahre her.

Vera Lengsfeld erzählt auch, wie Merkel vorher den Kontakt zu Westparteien gesucht hatte. Sie hatte eine Präferenz für die SPD. Zunächst habe sie versucht, bei den Sozialdemokraten ganz oben einzusteigen, weil sie da wohl Augenhöhe unterstellt hatte wegen ihrer Position innerhalb des Demokratischen Aufbruchs. Dort aber sei sie abgeblitzt, habe die heutige Kanzlerin persönlich erzählt. Es sei Angela Merkel von der SPD  empfohlen worden, so Lengsfeld, einfach bei dem für sie zuständigen Kreisverband einen Aufnahmeantrag zu stellen. Danach, so habe man sie beschieden, könne sie sich ja als einfaches Parteimitglied in den Dienst an der sozialdemokratischen Sache einbringen.

Das war nichts für unsere Frau Bundeskanzlerin. Sie zog sich wieder in den Demokratischen Aufbruch zurück und kam dann als ursprüngliche DA-Funktionärin über die Allianz für Deutschland, welche nach der Wiedervereinigung von der West-CDU geschluckt worden war, in die CDU. Sie hat nie einen Mitgliedsantrag gestellt. Lengsfeld erzählt, die heutige Kanzlerin sei zur Wendezeit sogar sehr distanziert der West-CDU gegenüber gewesen und habe geäußert, daß sie nie so herumlaufen wolle wie eine dieser westlichen „CDU-Tussen“.

Die Grünen

Zwölf vertane Monate sind es nun seit der letzten Bundestagswahl. Wann immer es für die Kanzlerin so aussah,  als stecke sie endgültig im von ihr selbst verursachten Chaos fest, halfen ihr die Grünen aus der Patsche. Zuletzt war das beim unbedingt zu verhindernden Untersuchungsausschuß wegen des BAMF-Skandals der Fall.

Es regiert recht eigentlich eine Parteivorsitzende der CDU als grüne Kanzlerin. Die parteipolitische Präferenz der Journaille im Land verhindert jedoch, daß diese Auffälligkeit skandalisiert wird. Im Gegensatz zum Wahlvolk präferieren die schreibende und die sendende Zunft in Deutschland nämlich grotesk überproportional häufig ebenfalls die Grünen. Sie, die Grünen selbst und Frau Merkel sind das kollektive, selbsternannte „Gewissen einer Nation namens Gagaland.“  Und Gagaland wiederum regiert sich am besten, wenn möglichst nichts „umstritten“ ist. Ein Einparteienstaat ist dafür ideal. Regelrecht traumhaft wird es, wenn dieser Einparteienstaat einen Feind hat, der „das Böse“ ist und sich „Die Alternative“ nennt.

Angela Merkel kommt aus einem sozialismusaffinen, protestantischen Pfarrhaus in der DDR. Mit der Muttermilch hat sie aufgesogen, was das Gute – und was das Böse ist. Sie braucht diesen Gegensatz, um sich selbst als gut zu erleben. Angela Merkel ist eine Überzeugungstäterin, sozusagen ein DDR-Schläfer. Sie hat sich vom Westen überrollen lassen, sich eingegraben, um Jahre später in seinem Rücken aufzustehen und den für beendet gehaltenen Kampf gegen den Klassenfeind wieder aufzunehmen.  Nun verwandelt sie die BRD in eine DDR 2.0, weil sie eine DDR mit Geld noch immer für „menschlicher“ hält als eine reiche, kapitalistische und freiheitliche BRD. Die Kanzlerin betreibt Klassenkampf, so, wie es ihr seit Kindesbeinen beigebracht worden ist. Oder anders: Sie will den Klassenfeind ihrer jungen Jahre im Alter nun endgültig niederringen und den Beweis erbringen, daß die DDR ohne die sozialistische Planwirtschaft doch das bessere System gewesen wäre. Und sie will es in geänderter Form reinstallieren.

Daß sich seit der Bundestagswahl vor einem Jahr politisch nicht viel bewegt hat, stört Merkel nicht. Daß allerdings die Alternative zu ihrem Lebenstraum (das Böse also)  stetig an Popularität dazugewonnen hat, gilt ihr als die eigentliche Bedrohung Deutschlands. Das diktiert auch ihre Politik. Angela Merkel wähnt sich als beauftragt, ein „besseres Deutschland“ entlang ihrer eigenen Überzeugungen zu schaffen. Wahlergebnisse sind dabei lediglich legitimatorische Kosmetik. So wichtig ist ihr Auftrag, daß sie nicht einfach zurücktreten kann, nur, weil das dumme Volk ihr nicht mehr folgen will. Daß das „nicht schön“ ist, kann ihr selbst nicht entgangen sein, aber was hilft es: Sie ist auf einer historischen Mission. Deren moralische Berechtigung hängt für Merkel nicht an Wahlergebnissen. Der Widerstand gegen ihre Absichten ist ihr lediglich Beweis für die Niedertracht des Bösen, nicht dafür, daß sie keine Mehrheit mehr hat zur Erfüllung ihrer Mission. Koalieren würde die Kanzlerin mit jedem, von dem sie sich verspricht, daß sie ihn zur Durchsetzung ihrer höchst persönlichen Agenda gegen den alten Klassenfeind nutzen kann.

So sieht die Parteienlandschaft auch aus. Die Union ist insgesamt so weit nach links gerückt, daß aus ihr heraus heutzutage selbst ein sozialdemokratischer Kanzler wie Helmut Schmidt als Rechter tituliert werden würde. Die FDP hat eine frühere Koalition mit Merkels Dienstbotenpartei gerade noch überlebt, nachdem sie erst einmal aus dem Bundestag geflogen war. Inzwischen sind es die Sozialdemokraten, die dem parlamentarischen Tod entgegenröcheln. Und Merkel ist immer noch da.  Mit dem inzwischen rechts der Union erwachsenen politischen Gegner, der AfD, argumentiert sie nicht, sondern sie bekämpft ihn mit allen Mitteln, die ihr der Herr der (Selbst)Gerechten für ihren Kampf gegen das Böse zugestanden hat.

Was ist das für ein System, in dem so etwas stattfinden kann?

Jedermann weiß, daß den Deutschen insgesamt die Bereitschaft zu individueller Verantwortungsübernahme regelrecht abtrainiert worden ist. Beobachten läßt sich das überall. Das fängt bei den immer passiver reagierenden Autofahrern nicht erst an und hört bei entscheidungsunfreudigen Angestellten im öffentlichen Dienst noch lange nicht auf. Junge Studenten äußern als Zukunftsplan häufiger als je zuvor, sie wollten „irgendwie beim Staat unterkommen“. Wegen der Planungssicherheit und der sozialen Absicherung. Das ubiquitäre Fahrradhelmchen ist die Illustration dieser Misere. Der Deutsche hält sich im Allgemeinen nicht mehr für den fähigen Gestalter seines eigenen Lebens, sondern für dessen Verteidiger gegen das Schicksal.  Bewahre Gott, daß ein Deutscher noch eine Entscheidung auf die eigene Kappe zu nehmen hätte.

Seltsamerweise sieht das in der Politik ganz anders aus, wenn man sich die Wahlkämpfe vergegenwärtigt. Wie eh und je versichern einem die Kandidaten der Parteien von den Wahlplakaten herunter, daß sie für höhere Interessen brennen. Das ist natürlich Quatsch. Tatsächlich ist in den Parteien inzwischen eine Generation von Opportunisten herangewachsen, die ihre Parteimitgliedschaften von allem Anfang an als persönliches Karrierevehikel begriffen haben. So benehmen sie sich auch. Ein Parteiprogramm dient ihnen lediglich noch als der Sichtschutz, hinter dem sie ihre je persönlichen Ambitionen verstecken können. Eine solche moralische Degeneration hatten sich die vielzitierten „Väter des Grundgesetzes“ schlicht nicht vorstellen können, als sie 1949 davon ausgingen, Patriotismus sei für alle Zukunft die Triebfeder desjenigen, der Volksvertreter werden will.

Diesen Umstand wußte Merkel genial für sich und ihre persönliche Agenda zu nutzen. Eines läßt sich nämlich mit Sicherheit sagen: Persönlicher Wohlstand ist es nicht, was Angela Merkel antreibt. Es ist nur das je persönliche Streben der Anderen nach deren persönlichen Zielen, welches sie für sich und ihre DDR-Agenda nutzt. Tatsächliche demokratische Patrioten wie die AfD sind ihr nicht mehr und nicht weniger als eine Bedrohung des Guten, welches wiederum personifiziert ist in ihrer eigenen Abgehobenheit. Das ist ein in sich logisches und daher funktionierendes Kalkül: Interessen lassen sich leichter gegeneinander ausspielen, als Überzeugungen. Und den Einen gegen den Anderen entlang deren jeweiliger Interessen und zur Durchsetzung ihrer eigenen, missionarischen Überzeugungen auszuspielen, ist eine Übung, die Merkel meisterlich beherrscht. Merkel reitet in ihrer ganzen Hybris sozusagen auf der moralischen Degeneration der Anderen.

Deutschland 2018 ist Erstarrung und Verkrustung

Das alles funktioniert in Gagaland, einem Land, in dem sich die Parteien insgesamt den Staat schon längst zur Beute gemacht haben. Recht eigentlich sind es sogar nicht einmal mehr die Parteien, die heute Beute machen, sondern Parteifunktionäre hinter dem Sichtschutz ihrer Parteimitgliedschaft. Parteien sind nur noch die Hülle für persönliche Ambitionen. Die gesamte res publica ist zum Spielball höchst individueller Interessen verkommen  und dem entspricht auch die Stimmung im Volk. Es fühlt sich schlicht nicht mehr vertreten und dieses Gefühl trügt auch nicht. Das Volk wird einfach ignoriert. Die politische Klasse ist voll und ganz mit sich selbst und der Verteidigung ihrer jeweiligen Pfründe beschäftigt. Merkel dirigiert das Natterngezücht, als sei sie die Karajanska der Schlangengrube.

Was Deutschland ein Jahr nach der letzten Bundestagswahl mit der fortdauernden Anwesenheit Merkels zeigt, das ist, daß sich auf der Demokratie sowohl als Regierungsform, als auch als Begriff noch immer so gut herumreiten läßt wie vor 1933 und in den Jahren zwischen 1949 und 1989 in der sog. Deutschen Demokratischen Republik. Das ist es, was Deutschland 2018 beweist: Daß seine Demokratie wieder einmal dem Despotismus zum Opfer gefallen ist. Daß Merkel noch regiert, ist das Resultat der traditionell apolitischen Gutgläubigkeit eines deutschen Michels, der nicht umsonst seit jeher mit einer Schlafmütze und einer trüben Talgfunzel in der Hand porträtiert wird.

Als solcher läßt er sich in seiner ganzen Unkenntnis und seinem ganzen Desinteresse ohne größeren Widerstand weismachen, diejenigen, die dieses unwürdige Schmierentheater beenden wollen, seien nicht eine lohnende Alternative zum Bestehenden, sondern das ausgemachte Böse, eine üble Bedrohung.

Deutschland 2018 illustriert perfekt einen zutreffenden Satz: Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient und jede Gesellschaft führt die Diskurse, zu denen sie noch imstande ist. Merkel ist die Verkörperung des deutschen Michels in seiner ekelhaftesten Erscheinungsform. Deswegen gibt es sie auch noch – und deswegen wird der ganze Bohei, der seit einem Jahr abläuft, auch nicht etwa für überflüssig gehalten, sondern für notwendig.

Deutschland ist wieder einmal Gagaland geworden – und zwar in einer Systematik, die sich nicht prinzipiell von den beiden anderen „Ausrutschern“ des letzten Jahrhunderts unterscheidet. Nach wie vor spült es in Deutschland die Missionare nach oben. Unideologische Pragmatiker, Konservative, die vergleichsweise wenig Grundsätzliches bewahren wollen – das allerdings entschieden – stehen in Deutschland auf so verlorenem Posten wie eh und je. Seit jeher regiert in Deutschland die Vision einer besseren Welt. Die politische Lage im Herbst 2018 ist so gesehen eine typisch deutsche Lage. Machen wir uns nichts vor: Merkel wird auch die letzte Schicht ihrer Zwiebelmaske noch ablegen, um Deutschland zum „moralischen Weltmeister“ zu machen – und sei es um den Preis seines Untergangs. Sie wird auch mit den Grünen und den SED-Nachfolgern  koalieren, um sich die Position zu sichern, aus der heraus die inzwischen 64-Jährige ihren persönlichen Krieg gegen den alten Klassenfeind fortführen kann. Wenn sie es schafft, die nächsten zwanzig Jahre noch in Freiheit hinter sich zu bringen, überwiegt die Wahrscheinlichkeit, daß sie sich nur noch vor dem lieben Gott wird verantworten müssen, sitzend zu seiner Rechten der rote Kasner.

Resümee

Daß in einer der weltgrößten Volkswirtschaften ein ganzes Jahr lang nichts mehr vorangeht, weil die Königin, die eigentlich keine sein dürfte, damit beschäftigt ist, ihre Macht zu sichern, und dazu jede Allianz eingeht, die sie vor dem Gefressenwerden durch „das Böse“ schützt, – das ist der eigentliche Skandal. Es muß sich wohl um diese exzessiv „gelebte Demokratie“ handeln, die wir alle – Achtung, gemeinsam – und rechtsstaatlich vor der Entstehung von rechtsfreien Räumen zu schützen hätten.

In Gagaland werden nämlich diejenigen vom Volke gewählt, die rechtsfreie Räume erst dann vermeiden wollen, wenn sie selbst welche geschaffen haben. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in Freiheit bis in alle Ewigkeit – Amen.

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/22/ein-jahr-wahl/

Weil Maaßen noch lebt: GroKo und SPD zerlegen sich – Nahles zittert

Stegner tobt – Nahles steht als Verliererin da. Fotos: Shutterstock

Sie wollten Blut sehen. Jetzt haben die Sozialdemokraten zwar Hans-Georg Maaßen als Präsident des Verfassungsschutzes weggemobbt. Aber: Er lebt ja noch. Das geht offenbar gar nicht. Weil er Staatssekretär werden soll, toben Stegner, Kühnert und Co. weiter. Der Schaden, den sie angerichtet haben, indem sie gemeinsam mit der Kanzlerin einen hochkompetenten Mann abgeschossen haben, ist groß genug. Jetzt könnten sie es – ironisch ausgedrückt – wieder gut machen: Die GroKo soll platzen.

Nachdem Parteichefin Andrea Nahles gegen Maaßen gehetzt und die Latte sehr hoch gelegt hat („Maaßen muss gehen, und er wird gehen!“), steigt nun der Unmut – auch über die 48-Jährige. Denn viele Sozis stellen entsetzt fest: „Der ist ja gar nicht tot, der zappelt ja noch!“ Aber das darf nicht sein – schließlich hat Maaßen die Wahrheit gesagt: Es gab keine „Hetzjagden“ in Chemnitz. Aber wer in der SPD-Merkel-Republik die Wahrheit sagt, der sollte vorsichtshalber den Motor laufen lassen.

Partei-Vize Ralf Stegner stellt jetzt das Bündnis mit der Union infrage. „Der Geduldsfaden mit dieser großen Koalition wird in der SPD extrem dünn“, tobte er. Und Juso-Chef Kevin Kühnert nannte den faulen Kompromiss gar einen „Schlag ins Gesicht“. In der „Rheinischen Post“ stellte er den Fortbestand der GroKo in Frage: „Wenn die Arbeitsgrundlage dieser Koalition aber nur noch das Befinden der CSU ist, dann muss sich die SPD ganz klar die Sinnfrage stellen: Warum sollten wir jetzt noch Teil dieser Koalition bleiben?“ Sein Verständnis für die Politik in Berlin sei „unter Null“, ergänzte er später auf Twitter. Und ergänzte: „Ich finde es rational nicht mehr erklärbar. Wahnsinn.“

Jetzt kam wieder Stegner. Die rhetorische Frage Kühnerts „Warum sollen wir jetzt noch Teil der Koalition bleiben?“, retweetete er mit dem Ausruf: „Recht hat er!“

Nach einem Bericht tobt auch die Parteibasis. Tja, das kommt davon, wenn man die Meute gegen einen unbescholtenen Mann aufhetzt. Dann will sie ihn hängen sehen. Dass Hans-Georg Maaßen nun formal befördert wurde, ist eine riesige Enttäuschung. Jemand, der den Kampf gegen Rechts als unbegründet entlarvt, muss mit Schimpf und Schande am besten ins Exil gejagt werden – mindestens.

Nun wird Nahles sich noch lange sich noch lange mit den Geistern rumschlagen, die sie rief. Das einzig Gute an Maaßens Abgang ist daher: Die Große Koalition und die SPD zerlegen sich weiter. (WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/19/weil-maassen-groko/

Chemnitzer Hetzjagd-These bricht zusammen: 93,1 Prozent der Opfer sind Deutsche

Zehntausende demonstrierten in Chemnitz gegen Ausländergewalt. Screenshot Youtube

Die Hetzjagd-These von Chemnitz, die Angela Merkel und die Mainstream-Medien verbreiten, bricht immer weiter in sich zusammen. Bei den Demonstrationen und den Gegenaktionen der Antifa gab es laut LKA zusammen insgesamt 158 Geschädigte – darunter lediglich elf Ausländer, wobei hier angezeigte Beleidigungen mitgezählt werden. Das heißt lediglich 6,9 Prozent der Opfer waren Ausländer – 93,1 Prozent Deutsche.

Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft in 163 von Linken und Rechten begangenen Fällen – davon in 32 sogenannten Propagandadelikten, also das Verwenden verfassungsfeindlicher Symbole. Rund 80 Prozent sollen das mutmaßliche Zeigen des Hitlergrußes betreffen. Insgesamt verfolgen die Ermittler lediglich 41 Strafanzeigen wegen einfacher und schwerer Körperverletzung – auf beiden Seiten.

Besonders brisant ist, was die Ermittler auf Anfrage des Focus zu einem von den Medien verbreiteten angeblichen 100Mann starken rechten Mob sagen, der mit Steinen bewaffnet Jagd auf Ausländer gemacht haben soll: Das lasse sich nicht belegen, denn: „Die Gruppe wurde nie gefunden.“

Ermittelt wird überdies in einem Fall von Brandstiftung und zwei Mal wegen der Aufforderung zu Straftaten. Derzeit aktenkundig sind 13 Verfahren wegen Sachbeschädigung. „Dabei sei noch unklar, so heißt es in Ermittlerkreisen, in welchem Ausmaß Rechtsradikale als auch die linke Antifa an den Taten beteiligt waren. Hinzu kommen noch 23 Verstöße gegen das Versammlungs- und drei gegen das Waffengesetz“, so der „Focus“. (WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/18/chemnitzer-hetzjagd-these/

Ministerpräsident Kretschmer korrigiert Merkel-Lüge: „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd!“

Sachsens Ministerpräsident heute bei seiner Regierungserklärung: Screenshot: YoutubeDie Lüge, auf der die gesamte Chemnitz-Diffamierung aufgebaut ist, bricht jetzt zusammen wie ein Kartenhaus. Heute hat der erste Spitzenpolitiker der von Angela Merkel verbreiteten Unwahrheit, es habe in Chemnitz „Hetzjagden“ gegeben, heftig widersprechen müssen. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) machte in seiner Regierungserklärung klar: „Es gab keinen Mob, es gab keine Hetzjagd, es gab keinen Pogrom.“ Zehn Tage hat es gedauert, bis die größte Chemnitz-Lüge nun auch von der sächsischen Politik zurückgenommen wird. Angela Merkel freilich bleibt bisher dabei.

Jouwatch hatte bereits am Sonntag berichtet, dass diese Behauptung ins Reich der Phantasie um das große „Wir schaffen das!“-Märchen der Bundeskanzlerin gehört. Denn auf eine Anfrage des Blogs „Publico“ hatte der sächsische Generalstaatsanwalt schriftlich geantwortet: „Nach allem uns vorliegendem Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben.“ Diese Worte haben nicht nur deswegen so viel Gewicht, weil der Generalstaatsanwalt der Chef der höchsten Anklagebehörde Sachsens ist, sondern auch, weil bei ihm alle Ermittlungen rund um die vermeintlichen „Ausschreitungen“ in Chemnitz zusammenlaufen.

Nun kommt auch Sachsens Ministerpräsident nicht mehr umhin, die Unwahrheit, die bis heute wie ein Befehl von oben durch die Medien wabert, richtigzustellen. Gleichzeitig aber macht er weiter wie bisher und blendet die Risiken durch die importierten Morde einfach aus: „Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere Gesellschaft.“

Dass nun Kretschmer die tatsächlichen Abläufe kundtun musste, passt den Medien gar nicht: Die Bild geht den Ministerpräsidenten heftig an: „Obwohl es Videos der Übergriffe und Augenzeuge-Berichte gibt“, stelle Kretschmer diese Behauptung auf. Dann kommt der vermeintlich erste Beweis: „Auch die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) sah nach eigenen Angaben, wie Menschen verfolgt wurden.“ Davon mal abgesehen, dass das völlig neu ist – ist die Aussage einer Frau, die in einer Fußgängerzone einen Rollstuhlfahrer totgefahren hat (Jouwatch berichtete) und das mit Hilfe der Medien bisher erfolgreich unter den Teppich kehrt, nicht gerade glaubwürdig.

Der nächste angebliche Beweis der „Bild“: „Kanzlerin Angela Merkel stellte klar: ‚Wir haben Videoaufnahmen darüber, dass es Hetzjagden gab, dass es Zusammenrottungen gab, dass es Hass auf der Straße gab, und das hat mit unserem Rechtsstaat nichts zu tun.’“ Offensichtlich gilt in den Redaktionsstuben das Wort Merkels immer noch so viel wie die Zehn Gebote: Es wird nicht hinterfragt.

Zurück zur heutigen Landtagssitzung: Dort hat die AfD einen Dringlichkeitsantrag gestellt, über die von Gegendemonstranten blockierte Demo ihrer Partei und die fehlende Durchsetzung des Demonstrationsrechts durch die Polizei zu debattieren. Das wäre eine „Instrumentalisierung“ der Vorkommnisse in Chemnitz, hieß es von den Grünen. Daraufhin wurde der AfD-Antrag mit der großen Mehrheit aller Konsensparteien abgelehnt.

Wie wenig Kretschmer trotz der Richtigstellung gelernt hat, zeigte er mit seiner Behauptung, dass gerade er und seine Partei stets vor den Problemen der Massenmigration, die in ganz Deutschland auftreten, gewarnt habe. Die erste Aufgabe des Staates, nämlich seinen Bürgern Sicherheit zu garantieren, wälzte der Ministerpräsident auf die Bevölkerung ab. Die sei nun gefordert, gegen den „Rechtsextremismus“ anzugehen. Besonders hob Kretschmer die blitzschnelle Verurteilung eines Mannes, der in einem Stadion den Hitlergruß zeigte, hervor.

Begriffe wie „Merkels Gäste“, die die AfD benutze, seien nicht nur ehrverletzend, sondern „spalten die Gesellschaft“. Kretschmer holte dann zur Attacke auf die junge Partei aus: „Sie sind für die Spaltung in unserem Land zum großen Teil verantwortlich.“ Die AfD stelle sich außerhalb jeder Rechtsordnung. Nun wisse auch jeder, wessen Geistes Kind die AfD sei, nachdem sie sich in eine Reihe mit „Ausländerhassern“ begebe. (SB/WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/05/regierungserklaerung-kretschmer-macht-weiter-wie-bis-her/

ADAC will nicht mehr „deutsch“ sein – schmeißt aber 60.000 Deutsche im Ausland raus

Diese ADAC-Kampagne bringt viele Mitglieder auf die Palme. Foto: Screenshot

Der Werbeslogan hat für einen Shitstom beim ADAC gesorgt: „Wir sind nicht Deutsch“. Jetzt hagelt es Austritte. Außerdem wird bekannt, dass der Automobilclub 60.000 Mitglieder rauswerfen wird, die ihren Wohnsitz im Ausland haben. Dabei wollte der ADAC mit seiner 1,5 Millionen Euro teuren Werbekampagne zeigen, wie international er ist. International ja – aber bitte keine Deutschen im Ausland.

Im Juni erst hatte der Verein bestätigt, dass er sich „verstärkt auf das Deutschlandgeschäft fokussieren“ möchte. 60.000 Kunden, die im Ausland wohnen, würden deshalb demnächst gekündigt. Zukünftig könnten auch keine im Ausland lebenden Personen mehr eine Mitgliedschaft beantragen. Und nicht einmal ein Vierteljahr später plakatiert der ADAC: „Wir sind nicht Deutsch. Wir sind überall. Wir machen an Grenzen nicht halt.“

Die Anspielungen auf die Flüchtlingspolitik, die die Klub-Führung offenbar gut findet, und die Distanzierung vom Wort „Deutsch“ war jetzt vielen der 9,1 Mitglieder zu viel. Sie kündigten in einer Zeit, in der jedes Erwähnen von Flüchtlingskriminalität zum Stigma „Neonazi“ führt, ihre Treue zum Verband. Auf der Twitter-Seite veröffentlichten einige sogar ihre ADAC-Mitgliedskarten und kündigten an, sofort auszutreten. Die Betreuer des Accounts sahen sich genötigt, dazu aufzufordern, die Fotos mit den Ausweisen zu löschen, weil damit der Datenschutz ausgehebelt werde. Der ADAC verlinkte stattdessen auf die Seite, wo man seinen Austritt offiziell erklären kann.

Als dann noch ein Nutzer in Erinnerung rief, dass der Klub gerade angekündigt hatte, zehntausenden Mitgliedern von sich aus zu kündigen, weil diese nicht mehr in Deutschland wohnten, war die Empörung über so viel Bigotterie perfekt. Zahllose Twitterer kündigen nun ebenfalls an, ihre Mitgliedschaft zu beenden. Andere machten darauf aufmerksam, dass viele Haftpflichtversicherungen einen Schutzbrief anbieten, der sogar günstiger sei als beim ADAC. Daher brauche man den Verein, der für viele seit Erwerb des Führerscheins zum Autofahrerleben gehört, gar nicht mehr.

Von der Rausschmiss-Welle im Ausland lebender Mitglieder sind alle Versicherungsarten betroffen: Rechtsschutz- Reiserücktritt-, Haftpflichtversicherungen usw. Wie diese Vereinspolitik mit der Kampagne „Wir sind nicht Deutsch“ zusammenpasst, konnte der Verein bisher nicht plausibel erklären. (WS)

https://www.journalistenwatch.com/2018/09/04/adac-deutsche-ausland/