„Bürgeraufstand gegen Überfremdung“: AfD-Anhänger und Gegner protestieren in Kandel

 

Über 3.000 AfD-Anhänger haben am Samstag in Kandel neuerlich eine
Kundgebung zum Gedenken an Mia V. abgehalten, die Ende Dezember
von ihrem Ex-Freund, einem Asylbewerber, erstochen worden war.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, da Zusammenstöße
mit Gegendemonstranten zu befürchten waren. Der Protest verlief
jedoch weitestgehend friedlich.

Ein Demonstrant, Heinz, sagte, der Tod von Mia V. sei symptomatisch
für ein größeres Problem der deutschen Migrationspolitik.

„Die ‚offenen Grenzen‘ sind für niemanden gut, nicht für die
[wirklichen] Flüchtlinge, nicht für die so genannten Flüchtlinge
und für niemanden in Deutschland.“

Ein anderer Protestler, Ernst-Dieter, brachte eine russische Flagge
mit zum Protest. Er wollte so ein Zeichen gegen die NATO- und US-Politik
setzen. Er sagte: „Russland hat Deutschland verlassen, im Gegensatz zu
den USA, die Deutschland immer noch beherrschen.

Und die jetzt gegenwärtig Europa kaputt machen wollen mit der NATO,
mit Gewalt, mit Lügen, die es mit Rüstung und mit Panzern in Polen
und im Baltikum überziehen, und die von England aus eine Lügen-
Politik inszenieren.“

Die rheinland-pfälzische Kleinstadt ist seit der Ermordung der
15-jährigen Mia V. durch rivalisierende Proteste gespalten.

Der Hauptverdächtige des Gewaltverbrechens an dem Mädchen
ist ihr Ex-Freund, ein Afghane namens Abdul D., der als
minderjähriger Flüchtling in Deutschland eingereist war.

Mittlerweile bestehen starke Zweifel an seiner Minderjährigkeit,
die auch durch ein professionelles Gutachten gestützt werden.

Für die Protestler ist Mia zum Opfer einer falschen
Flüchtlingspolitik geworden. Die Gegenprotestler halten
dagegen, stehen für ein „buntes Kandel“ ein und werfen
der Gegenseite „Rassismus“ vor.

Asylkrise : SPD-Politiker warnt vor Bürgeraufstand

Pegida-Karlsruhe-860x360-1443710717Der Bürgermeister der sächsischen Kleinstadt Hainichen, Dieter Greysinger (SPD),
hat mit drängenden Worten einen Kurswechsel in der Asylpolitik gefordert.

„Bezüglich Flüchtlingen habe ich echt Angst, daß
eine markante Zahl an Bürgern bald gegen uns marschiert.

Entweder wir kriegen die Kurve oder unserer Gesellschaft droht ein sehr
negativer Wandel“, warnte der SPD-Politiker in einem Schreiben an die sächsische
CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann, aus dem das Handelsblatt zitiert.

Es sei für die Bürger nicht nachvollziehbar, daß kriminelle Asylsuchenden
so gut wie keine Konsequenzen fürchten müßten. „Wir müssen nicht Gesetze
haben wie zum Beispiel in Dubai, wo schon ein schwererer Verkehrsverstoß,
zum Beispiel eine erhebliche Geschwindigkeitsübertretung, eines Gastarbeiters
genügt, um ihn auszuweisen.

Aber ein Stück weit in diese Richtung sollten
wir uns bewegen“, forderte der Bürgermeister.

„Bevökerung erwartet Aufschrei der Bundespolitiker“

Insbesondere die Abschiebung straffälliger Asylbewerber oder nicht asylberechtigter
Personen müsse schneller erfolgen. „Diese Männer gehören umgehend in ein Flugzeug
gesetzt und dorthin geschickt, wo sie herkommen. Haben sie keine Ausweispapiere
und kooperieren sie nicht, dann sind sie so lange, bis sie kooperieren, in ein
Gefängnis zu stecken“, heißt es in dem Schreiben.

An Bellmann direkt mahnte Greysinger „Ich denke, die Bevölkerung
erwartet da einfach einen Aufschrei der Bundespolitiker aus unserer
Gegend, daß es so nicht gehen kann.“

Hainichen liegt in der Nähe von Freiberg. Dort sorgte unlängst der Fall eines
Asylbewerbers aus Libyen für Schlagzeilen. Der Mann hatte einen Supermarkt mit
einer Machete und Pfefferspray gestürmt, Angestellten mit Enthauptung gedroht,
Polizisten attackiert und einen Ladendetektiv angegriffen.

In Haft mußte der Libyer aber nicht. Statt
dessen wurde er in eine andere Gemeinde verlegt.

Dies sorgte beim Freiberger Bürgermeister Sven Krüger (SPD) für scharfe Kritik:

„Mir fehlen die Worte, und vor allem habe ich kein Verständnis für unsere Justiz,
die den Täter, der bereits gestern Angestellte und Polizei bedroht hat, nicht in
Haft behielt, sondern wieder aus der Untersuchungshaft entließ“, schrieb der
SPD-Politiker auf Facebook. „So werden wir unsere Bürgerinnen und Bürger nicht
schützen, und die Arbeit der Polizei verpufft.“

Quelle : Junge Freiheit