Kommt die Fußballsteuer als Bundesliga-GEZ ?

AA003711Kommt die Fußballsteuer doch? Bereits im Jahre 2009 regte ausgerechnet Uli Hoeneß
einen sogenannten Soli-Beitrag für den deutschen Profi-Fußball an. Bezahlt werden
sollte diese über eine Erhöhung der GEZ-Zwangsgebühren um zwei Euro.

Die „Bundesliga-GEZ“ stieß damals auf klare Ablehnung. Angeblich wird sie aber jetzt
wieder heimlich diskutiert und soll nach der WM erneut auf den Tisch kommen.

Hoeneß hatte sich in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche“ dafür ausgesprochen,
dass jeder der 37 Millionen Haushalte zwei Euro mehr Fernsehgebühr bezahlt, damit ARD
bzw. ZDF die Fernsehrechte am deutschen Fußball komplett übernehmen könnten und die
angeblich notleidende Fußball-Liga in Europa mithalten könne.

Laut Hoeneß würde das „Notopfer“ im Jahr gut 900 Millionen bringen: „Damit kämen
wir den 1,2 Milliarden Euro in England und den 1,1 Milliarden in Italien sehr nahe.“
Derzeit kassieren erste und zweite Liga pro Jahr rund 300 Millionen Euro.

Ab der neuen Saison steigen die TV-Einnahmen auf 412 Millionen Euro.

Nach der WM dürfte es also spannend werden. Sollte Deutschland verlieren, wird dies
sicherlich auch auf die angeblichen notleidende deutsche Fußballszene zurückgeführt.
Wer zahlt da nicht gern zwei Euro mehr über die GEZwangsgebühr ?

Natürlich gilt auch hier : Auch wer sich nicht für Fußball interessiert
muss trotzdem zahlen. So ist das eben in einer lupenreinen Demokratie.

Quelle : mmnews.de

Michael Winkler – Tageskommentar

Bananenrepublik

Cemine Özdemir hat als einzige alte Grünin ihren Posten behauptet, allerdings
wurde sie nur mit 71% der Delegiertenstimmen gewählt. Dazu muß man wissen,
daß gemäß der parteiinternen Demokratie alles unter 80% als mageres Ergebnis
bis Ohrfeige gilt. Kollegin Peters hat auch nur 76% bekommen. Auf diesem
Parteitag hat man die Parole ausgegeben, 2017 den eigenen Stimmanteil zu
verdoppeln und sich außerdem neue Machtoptionen zu eröffnen.

Da Rot-Grün eher nicht erfolgreich ist, will man in Zukunft
auch für Schwarz-Grün und für Rot-Dunkelrot-Grün offen sein.

Erich Priebkes Leichnam darf nun doch in Italien bleiben.

Er wird an einem geheimen Ort beigesetzt, ganz unauffällig und unter falschem Namen,
auf daß ja keine Weihestätte entsteht. Das unterscheidet Erich Priebke offenbar ganz
eindeutig von den Volldemokraten: die dürfen an bekannten Orten unter ihrem eigenen
Namen verscharrt werden, ohne daß eine Weihestätte entstünde.

Die USA haben wieder einmal einen neuen Rekord aufgestellt:

17 Billionen Dollar Schulden. In Euro wären das 12,425 Billionen. Für dieses Geld
könnte man jedem einzelnen Limburger zehn hochherrschaftliche Diözesanzentren hinstellen.

Seit Einführung der ersten Schuldenobergrenze in Amerika vor 100 Jahren wurde dieser Deckel
mehr als 75 Mal angehoben. Immer wenn das Kreditlimit ausgeschöpft ist, wird per Federstrich
die Grenze angehoben. 100 Jahre Federal Reserve Bank haben sich wirklich gelohnt – die
Vereinigten Schuldenstaaten von Armerika haben sich verwirklicht, das Traumland des schönen
Scheins, der Hollywood-Kulissen. Meinen herzlichen Glückwunsch an Barack Habenichts Obama!

Bayer Leverkusen spielt Fußball gegen Hoffenheim, ein Ball klatscht neben den Pfosten ans
seitliche Außennetz und rutscht durch ein Loch ins Tor. Der Schiedsrichter gibt den Treffer.

Okay, vermutlich wird das Spiel wiederholt, doch ein paar Anmerkungen möchte ich dazu loswerden:

Wir reden über eine Liga, in der Millionengagen für Balltreter üblich sind, aber an den Tornetzen
geknausert wird. Dabei haben anschließend ein paar simple Knoten das Leck repariert. Im American
Football wird alles mit Kameras aufgezeichnet, der oberste Schiedsrichter kann sich jederzeit das
Video ansehen, in Zeitlupe und gerne auch mehrmals. Seine Entscheidung gibt er mittels Mikrophon
dem ganzen Stadion bekannt. Da könnte die Weltsportart Nummer Eins eine Menge lernen. Aber sind
deren führende Senilitäten dazu überhaupt in der Lage?

Quelle : Michael Winkler