Was sind Gutmenschen ?

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Was sind eigentlich Gutmenschen? Sind Sie das Gegenteil von “Schlechtmenschen”?

Was zeichnet Gutmenschen aus? Diese Fragen werden uns regelmäßig gestellt, und
wir haben Sie auch schon mehrfach beantwortet, aber offensichtlich ist das Bedürfnis
nach einer eindeutig abgelegten Definition davon, was Gutmenschen sind, sehr groß.

Deshalb haben wir uns ein paar weitergehende Gedanken gemacht und die Definition
von Gutmensch, die wir bereits gegeben haben, ausgearbeitet, auch oder insbesondere
auf Grundlage der Erfahrungen, die wir seit nunmehr drei Dekaden als Sozialwissenschaftler
gemacht haben.

Die Definition von Gutmensch, die wir an anderer
Stelle bereits gegeben haben, ist die folgende :

Gutmenschen sind Indivdiuen, die ein Überzeugungssystem haben, auf dem sie den Glauben
an bestimmte Dinge gründen, z.B. an einen Gott, an den Teufel “Kapitalismus”, an die
Benachteiligung von Frauen, an die Überlegenheit der arischen Rasse oder an die Bedeutung
ungeborenen Lebens. Von diesem Überzeugungssystem aus – und das ist das entscheidende
Kriterium für Gutmenschen- marschieren sie sie, um andere zu ihrem Heil zu bekehren.

Das Kriterium, das den Gutmenschen ausmacht, ist somit sein missionarischer Eifer, der
sich wiederum aus der eingebildeten Überlegenheit des eigenen Überzeugungssystems speist.

Ausgehend von dieser Definition kann man nun Gutmenschen klassifizieren.

Da Gutmenschen ihr Handeln auf andere ausrichten, es sich also um soziales Handeln handelt,
bietet sich die von Max Weber aufgestellte Typologie der Handlungsmodi an, um Gutmenschen
zu klassifizieren. Entsprechend kann man Gutemenschen in zweckrationale Gutmenschen,
wertrationale Gutmenschen, affektive Gutmenschen und traditionale Gutmenschen unterscheiden.

Zweckrationale Gutmenschen missionieren andere, um sich damit einen eigenen
Vorteil zu verschaffen.Sie instrumentalisieren ein Überzeugungssystem, um
sich Zugänge zu Ressourcen zu verschaffen.

Ein herausragendes Beispiel für zweckrationale Gutmenschen sind all die Günstlinge, die sich
im Speckgürtel des Bundesministeriums für FSFJ angelagert haben und unnütze Studien anstellen,
die Gender Mainstreaming thematisieren oder die sich durch Gender-Was-auch-immer ein Auskommen
verschafft haben, das darauf zielt, die gerade opportune Überzeugung, nach der Frauen in Deutschland
benachteiligt sind, gewinnbringend einzusetzen.

Entsprechend penetrieren sie unbeteiligte Dritte mit dieser opportunen Überzeugung so lange, bis
diese Dritten es nicht mehr hören können, um der gerade opportunen Überzeugung Bedeutung zu geben.

Das Ziel dieser Verleihung von Bedeutung besteht natürlich darin, Dritten die Notwendigkeit
zu vermitteln, für das “Gute” zu bezahlen, und zwar über Steuern und Abgaben.

Solange die von zweckrationalen Gutmenschen missionierten den Mund halten und zahlen, sind
zweckrationale Gutmenschen zufrieden. Wir glauben, Hinrich Rosenbrock, der sich an den
Staatsfeminismus verkauft hat, ist ein gutes Beispiel für einen zweckrationalen Gutmenchen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : sciencefiles.org