Geheimakte Gauck – Der Pfarrer und die Stasi

Die Sonne strahlte, die Medien balzten, die Kanzlerin lächelte und küsste.

Eine gute Woche, nachdem Edward Snowden ausgepackt hatte, kam US-Präsident Barack
Obama am 19. Juni zum Staatsbesuch nach Berlin. Wer wird denn wegen des
millionenfachen Bruchs des deutschen Fernmeldegeheimnisses durch Uncle Sam böse sein?

Am meisten übermannte die Liebe zum Großen Bruder den Bundespräsidenten.

Als The Star Sprangled Banner ertönte, war es um ihn geschehen: «Und genau in
diesem Moment sah man, dass Barack Obama und Joachim Gauck so vieles verbindet.

Obama schloss bei der US-Hymne die Augen, legte die Hand aufs Herz, genoss den
Moment. Und auch Gauck war sichtlich berührt, ein paar Tränen schossen ihm in
die Augen, er musste sie runterschlucken, senkte den Kopf. Von Anfang an war klar:

Die „Chemie“ zwischen den beiden stimmt. Er, der US-Präsident, der immer wieder
die Freiheit der Menschen ins Ziel nimmt. Er, der Bundespräsident, aufgewachsen
und gefangen in der DDR», berichtete die Bild-Zeitung gefühlig.

Bundeswehr bereitet sich gründlich für Kämpfe in der Zivilisation vor

Gestern Abend berichteten mehrere Medien über den neuesten Coup der Bundeswehr: In Sachsen-Anhalt wird für knapp 100 Millionen Euro eine ganze Kleinstadt gebaut. Diese soll als Übungsplatz für die Bundeswehr dienen. Warum bereitet sich die Bundeswehr so gründlich auf  Häuserkämpfe vor?

Deutschlandradio, Spiegel-Online und der Mitteldeutsche Rundfunk berichteten in dieser Nachricht fast im Gleichklang über den Bau eines Übungsplatzes, auf dem Soldaten den Kampfeinsatz in zivilen Ortschaften trainieren können. Mehr als 500 Gebäude werden enstehen. Nach Darstellung der Medien/der Bundeswehr gehören dazu Straßen, Kanalisation, ein 22 Meter breiter Fluss, eine Altstadt, eine Hochbausiedlung, ein Industriegebiet, ein U-Bahn-Tunnel und ein Elendsviertel. Dieses Übungsgebiet wird in diesem Ausmaß einmalig in Europa sein. Mit sechs Quadratkilometern wird das Gebiet dreimal so groß wie Monaco sein.

Das Projekt begründete der Leiter des Gefechtsübungszentrums, Dieter Sladeczek, damit, sich so besser auf Einsätze zum Beispiel in Afghanistan oder im Kosovo vorbereiten zu können:

“Sladeczek beschrieb als Beispiel einen Panzergrenadier, der durch die Straßen einer Stadt fahre: “Die Gefahr lauert in der Kanalisation, auf Häuserdächern, in Gebäuden. Attentäter verstecken sich in Menschenmengen. Darauf müssen die Soldaten vorbereitet sein, damit sie sich schützen und verteidigen können.”“

Zu den Kosten dafür bemerkt Deutschland-Radio kritisch, dass die Bundeswehr auf der anderen Seite Sparmaßnahmen umsetzt, in dem sie 32 Standorte schließt und 89 drastisch verkleinert werden. Aber es gibt noch eine viel wichtigere Frage: Warum investiert die Bundeswehr trotz der Sparmaßnahmen in dieses gigantische Projekt? Im Marketing würde man das beantworten mit “Alleinstellungsmerkmal”. Die Bundeswehr wird zukünftig als Spezialist für den zivilen Häuserkampf in Europa führend sein. Nur wirft das eine weitere Frage auf: Wird es noch mehr oder gar dauerhaft zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr kommen? Das wäre jedenfalls die logische Schlussfolgerung. Dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen soll, haben wir bereits vergessen, als 1990 amerikanische Kampfjets im pfälzischen Rammstein Richtung Irak starteten. Nun wird Rammstein sogat das Nato-Hauptquartier.

Bundespräsident Joachim Gauck hat uns auch schon auf die Finger geklopft und angemahnt, dass wir Deutsche uns zu lange um eine Auseinandersetzung zu den Auslandseinsätzen gedrückt hätten.

“Sie haben einen Anspruch darauf, dass wir uns bewusst machen, was ihnen abverlangt wird und welche Aufgaben wir von ihnen in der Zukunft erwarten.” Eine funktionierende Demokratie erfordere “Aufmerksamkeit, Mut und manchmal auch das Äußerste, was ein Mensch geben kann: das eigene Leben”. welt.de, 12.06.12

Die Aufgaben für die Zukunft? Auf diese Debatte, in wie weit Auslandseinsätze zukünftigt anerkannt und wie gerechtfertigt werden, bin ich gespannt. “Vom deutschen Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.” Steht das nicht mehr im Grundgesetz?

Und ich erinnere mich an ein Gebot, das uns mitgegeben wurde: “Du sollst nicht töten!” Aber es gab auch eine Zeit davor: Fressen und gefressen werden! Also, wo sind wir?

 

http://denkland.wordpress.com/2012/06/21/bundeswehr-bereitet-sich-grundlich-fur-kampfe-in-der-zivilisation-vor/

 

Angela Merkel: „Islam gehört zu Deutschland und wir profitieren davon“

Berlin (DE) – Vielleicht in  Anbetracht desolater Wahlergebnisse biedert sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verstärkt den Muslimen an. Ob ihr das tatsächlich frische Wähler bringt, darf aber bezweifelt werden.

 

Angela Merkel hat weder historische noch geostrategische Bildung oder wenn doch, dann kann sie diese ausgezeichnet verbergen. In gewohnt allgemeiner und unverbindlicher Art  formulierte die Bundeskanzlerin in Bezug auf den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und dessen Behauptung der Islam gehöre zu Deutschland:

„Moslems sind heute ein Teil unseres Alltags und der Islam ein Teil Deutschlands. Die Aussagen des ehemaligen Bundespräsidenten sind eine Wahrheit, die zur Sprache gebracht wurde. Es ist falsch zu behaupten, der Islam würde nicht zu Deutschland gehören. Oft vergessen wir, dass vieles von dem, was wir heute wissen durch den Islam nach Europa kam. Dies zeigt mir immer wieder: Auf der Welt gibt es keine Region, die über Jahrhunderte historisch führend war.“

Betrachtet man diese Aussage, so stellt man fest, dass es sich zunächst um die üblichen Phrasen etablierter Politiker handelt. Nimmt man die Aussage nach und nach auseinander, zeigt sich, dass davon nicht allzu viel übrig bleibt.

Es leben mehrere Millionen Muslime derzeit in der Bundesrepublik. Eine genaue Zahl ist zumindest offiziell nicht bekannt. WIKIPEDIA geht von 3,8 bis 4,3 Millionen Muslimen im Jahr 2008 aus. Es dürften mittlerweile aber durch eine gute Geburtenrate und verstärkte Einwanderung deutlich mehr sein. Die meisten dieser Menschen sind Ausländer. Viele leben von Sozialleistungen. Diese Menschen befinden sich in Deutschland. Sie sind damit momentan ein Teil der Bevölkerung der Bundesrepublik. Doch ihre Kultur und ihre Religion gehören nicht nach Deutschland. Diese Menschen sind daran nicht schuld. Sie nutzen einfach nur Angebote dieses Staates, wie leichte Einwanderung, sofortiger Bezug von Sozialleistungen sowie Förderung Ihrer Religion, aus. Die Annahme von Angeboten kann man keinen zum Vorwurf machen.

Eine Erläuterung, wie die Bundesrepublik hiervon profitieren soll, bleibt die Bundeskanzlerin schuldig. Diese Frage wird gar nicht erst gestellt. Es wird einfach behauptet, es sei so. Auch der Islam mag seine Hochzeiten gehabt haben. Im Mittelalter mag er sogar, dank antiker Vordenker, den christlichen Fundamentalisten und Bücherverbrennern aus Europa im Vorteil gewesen sein. Das ist alles Geschichte und soll heute keine negativen Einstellungen mehr schüren. Zu damaliger Zeit hat sich keine Seite mit viel Ruhm bekleckert.

Der Islam gehört, wie die meisten seiner Anhänger, nicht hierher sondern zurück in den ursprünglichen Kulturkreis. Wie sich der Islam dann vor Ort entwickelt, ist Sache der Menschen dort und bedarf keiner gutmenschlichen Bevormundung. Eine fruchtbare und friedliche Zusammenarbeit für alle Beteiligten ist möglich. Dabei muss aber jeder den anderen achten und in seinem angestammten Gebiet bleiben. Dann gäbe es auch einige Probleme unserer Tage nicht.

 

 

http://deutschlandecho.org/index.php/2012/05/16/angela-merkel-islam-gehort-zu-deutschland-und-wir-profitieren-davon/