Wie wird man zum Schurkenstaat ?

Der Iran im Angesicht der nächsten Militäraggression

Seit fast dreißig Jahren erzählen die westlichen immer dasselbe:
Innerhalb von ein paar Jahren oder mittlerweile innerhalb weniger Monate
würde der Iran über die Atombombe verfügen. Und nach fast dreißig Jahren
sind diese ein oder zwei Jahre immer noch nicht vergangen. Fakt ist – und
etwas anderes haben die internationalen Beobachter der IAEA-Kontrolleure für
Atomenergie in der penibelsten Kontrolle, die in der Geschichte der IAEA jemals
in irgendeinem Land der Welt durchgeführt worden ist, auch nicht herausgebracht:
Diese Anschuldigung sind schlicht unsinnig und erlogen.

Die zweite Legende, mittels derer der Westen auf Krieg gegen den «Schurkenstaat»
Iran eingeschossen werden soll, ist die Behauptung, Präsident Ahmadinedjad habe gesagt,
es sei sein politisches Ziel, Israel zu zerstören. Richtig ist, daß sich
Präsident Ahmadinedjad sich nämlich auf ein historisches Prinzip bezogen hat,
daß Staaten, in denen eine Regierung oder andere Führungsschicht Unrecht zur
Grundlage ihres Handelns macht, ist diese dazu verdammt, zu verschwinden.

Das ist ein Prinzip, das man durch die gesamte Geschichte hindurch beobachten kann.
Ahmadinedjad hat das Gefühl, wie viele andere auch in der Welt, daß das größte Unrecht,
was zur Zeit auf dieser Erde geschieht, in dieser Region von der israelischen Regierung
ausgeht. Und er ist damit nicht allein, wie die jüngste Publikation von Evelyn Hecht-Galinski,
der Tochter des ehemaligen Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland
«Das elfte Gebot: Israel darf alles. Klartext über Antisemitismus und Israel-Kritik»
belegt, worin sie die Situation der Menschen in Gaza beschreibt und Israel als die
letzte große Besatzungsmacht kritisiert, die die Palästinenser in einem riesigen Gefängnis einsperrt.

Im Unterschied zu der Kritik Ahmadinedjads an dem Besatzungsregime in Tel Aviv,
die sich in keiner Weise gegen das jüdische Volk richteten, wird in den USA und Israel
ganz ausdrücklich von der Ausmerzung der iranischen Nation gesprochen.
Caspar Weinberger, der ehemalige US-Verteidigungsminister, sagte vor etwas mehr
als zwanzig Jahren explizit, man solle die iranische Nation ausmerzen,
um sich ihrer zu entledigen. Oder McCain, der ehemalige Präsidentschaftskandidat
der Republikaner, schlug vor: «Bomb! Bomb! Bomb Iran!»

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