Denkwerk 20 08

 

Hans-Joachim Müller

Am 10.01.2020 veröffentlicht

Denkwerk 20 08 Eurasien

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China-Deal ist in Sack und Tüten – Trumps Chancen auf Wiederwahl steigen

 

„Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen.“ Dieses Bonmot von Konrad Adenauer beherzigt Donald Trump –und hat Erfolg damit. Der US-Präsident verkündete gestern via Twitter, dass der erste Teil eines umfassenden Handelsabkommens mit China am 15. Januar im Weißen Haus unterzeichnet werden wird.

Geldregen für US-Landwirte

Der genaue Inhalt des Vertrages ist zwar noch nicht bekannt, aus Kreisen verlautete aber, dass die Volksrepublik sich verpflichtet, ihre US-Importe in den kommenden zwei Jahren um 200 Milliarden US-Dollar zu erhöhen, davon sollen mindesten 40 Milliarden Dollar den US-Landwirten zugutekommen, die zur Kernwählerschaft Trumps gehören. Das Abkommen soll außerdem Vereinbarungen zu den Themen geistiges Eigentum, Technologietransfer und Wechselkurse enthalten.

Bei COMPACT ist noch immer Weihnachten – zumindest, was die guten Gaben anbetrifft: „USA gegen China“, das Endspiel um die Neue Weltordnung wird das Jahr 2020, das ganze kommende Jahrzehnt prägen – deshalb verschenkt COMPACT sein bestes Werk zur Aufklärung über dieses neue Great Game:  Jeder Kunde, der  irgendetwas in unserem Online-Shop bestellt, erhält ab sofort bis  zum 2. Januar (24 Uhr) gratis COMPACT-Spezial „USA gegen China – Endspiel um die Neue Weltordnung“ dazu. Im Handel kostet diese Sonderausgabe (84 Seiten) ansonsten 8,80 Euro – für Sie ist es jetzt kostenlos! Aber nur bis zum 2. Januar… Hier geht’s zur Bestellung und damit automatisch zum Geschenk.

Auch mit Blick auf die deutsche Autoindustrie hatte die US-Regierung schon im Herbst Erfolge vermelden können. Aus informierten Kreisen verlautete, dass BMW sein Werk in Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina – es ist ohnehin schon das weltweit größte des bayerischen Automobilherstellers – weiter ausbauen möchte, genauso will Daimler mit seinem Werk in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama verfahren.

Die deutschen Autohersteller wollen ihre Produktionsketten in den Vereinigten Staaten komplettieren und hier künftig auch Motoren und Getriebe fertigen. Während die deutschen Autounternehmen im eigenen Land also massiv Kapazitäten und Arbeitsplätze abbauen, wird in den USA weiter kräftig investiert. Das dürfte aber nicht nur an dem Druck liegen, den die US-Regierung ausübt, sondern auch daran, dass in den Vereinigten Staaten eine derartig industriefeindliche Klimagesetzgebung wie in der EU schlicht undenkbar ist.

Chancen auf Trumps Wiederwahl steigen

Mit seinen jüngsten Erfolgen in den diversen Handelskonflikten dürften Trumps Chancen auf eine Wiederwahl bei den diesjährigen Präsidentschaftswahlen erheblich steigen.

Am 24. Oktober 1929 brachen an der Wall Street alle Dämme. Der „Schwarze Freitag“, der sich daraufhin auch in Deutschland ereignete, hat sich bis heute ins kollektive Gedächtnis eingebrannt. Die neuen 20er Jahre könnten ebenfalls wieder zu einem Jahrzehnt des ökonomischen Zusammenbruchs werden. Viele renommierte Autoren wie Dirk Müller, Max Otte oder Markus Krall rechnen mit einem Crash, wie es ihn so noch nie zuvor in der Geschichte der Weltwirtschaft gegeben hat. Lesen Sie alles zu diesem Thema und den anstehenden gigantischen Umwälzungen in der aktuellen Ausgabe des COMPACT-Magazins, die jetzt unter COMPACT-Digital+ abgerufen oder aber als Druckausgabe im Shop bestellt werden kann.

Ein Crash an den Weltbörsen, den viele Experten wie Max Otte oder Dirk Müller erwarten, dürfte aber eher aufgeschoben und nicht aufgehoben sein, denn an den Aktien- und den Immobilienmärkten haben sich in vielen Bereichen schon wieder exorbitante Preisblasen gebildet. Wie es der deutschen Wirtschaft, die schon zu Zeiten einer globalen Hochkonjunktur schwächelt, erst im Falle eines weltwirtschaftlichen Crashs gehen wird, will man sich gar nicht erst vorstellen.

 

https://www.compact-online.de/china-deal-ist-in-sack-und-tueten-trumps-chancen-auf-wiederwahl-steigen/

Wird eine neue weiße Rasse gezüchtet?

Indexexpurgatorius's Blog

Das die Chinesen alles imitieren, von dem sie sich nutzen versprechen, ist soweit jedem bekannt. Doch jetzt gibt es eine neue „Mode“ , die unter unverheirateten reichen Frauen in China Fuß fasst. Sie besteht darin, das Sperma von Europäern (vorzugsweise Nordeuropäern) zu kaufen , damit ihre Kinder kaukasische Merkmale haben .

Berichten der South China Morning Post zufolge wird unverheirateten Frauen in China der Zugang zu Samenbanken und IVF-Behandlung weitgehend verwehrt , und dies zwingt sie, nach Optionen im Ausland zu suchen. Eine dieser Frauen, Xiaogunzhu, traf ihre Wahl auf der Website einer kalifornischen Spermabank und flog in die USA, um die ersten Behandlungsrunden zu beginnen.

Ihr Kind ist jetzt neun Monate alt: Sein Name ist Oscar, zu Ehren von Lady Oscar , nach einer Figur in einem Comic über die Französische Revolution – eine Anspielung auf die französische Abstammung des Spenders. Xiaogunzhu glaubt, dass ein Vater nicht notwendig ist…

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Vilshofen ist ein Stück China: Deutsche Sozialisten und die Erziehung zum richtigen Bürger

von https://sciencefiles.org

Karl Marx ist schuld.

Seine Schnaps-Idee, dass es ein Klassenbewusstsein gebe, das er in seinen Inhalten bestimmen könne und das es erlaube, alle, die davon abweichen, als Träger eines falschen Bewusstseins zu klassifizieren, weil sie es wagen, anders zu leben als Onkel Karl es für richtig hält, ist seit Veröffentlichung die Blaupause für Kommunisten und Sozialisten.

Die Blaupause ist attraktiv.

Sie gibt mittelmäßig Begabten, die keine Leistungen vorzuweisen haben, die sie differenzieren, die Möglichkeit, sich durch Zuordnung und Auswendig lernen des kommunistischen Katechismus eine Wichtigkeit selbst zu attribuieren, aus der heraus sie dann andere erziehen wollen. Die Folgen dieses sozialpsychologischen Tricks zum Menschenfischen kann man jeden Tag sehen, jeden Tag, an dem sich Kinder, Jugendliche, Personen, deren IQ man nicht messen muss, um zu wissen, dass er unterdurchschnittlich ist, Personen ohne Kenntnisse, Kompetenzen, ohne Lebensleistung, ohne Ausbildung, in vielen Fällen ohne einen Tag, an dem sie etwas Produktives gearbeitet haben, auf schwingen, um anderen zu erzählen, wie sie richtig zu leben haben.



Der Paternalismus der leistungslosen Mittelschicht ist kaum mehr auszuhalten, und er zeigt nicht erst seit gestern totalitäre Tendenzen, die die Vermutung nahelegen, China und die Art und Weise, wie Freiheit im Land des Lächelns, über das man meist nur weinen kann, unterdrückt wird, sei Vorbild für deutsche Sozialisten. Sie schwätzen davon, dass der Sozialstaat zum Partner der Menschen werden solle, was notwendig voraussetzt, dass er eine von Menschen unabhängige, eine unmenschliche Existenz darstellt. Das lässt schon Böses ahnen.

Auch das Anbiedern, das Wetteifern darum, von einem Positionsvertreter, der auf unbekannten Wegen in eine staatliche Position gehievt wurde, auf die Schulter geklopft zu bekommen, es floriert in manchen Gruppen der Gesellschaft wieder. Der Wettbewerb um den Titel „Bester Sykophant des Staates“ ist in vollem Gange.

Wer sich als besonders wohlgefälliger Bürger zeigt, der bekommt in Vilshofen neuerdings eine grüne Hausnummer verliehen. Die Absicht ist, Bürger, die sich freiwillig zum gläsernen Bürger degradieren und ihre Anbiederung an – in diesem Fall die Chimäre des Klimawandels – dadurch zum Ausdruck bringen, dass Sie es Gemeindevertretern erlauben, ihre neugierige Nase in Angelegen von Mitbewohnern der Kommune zu stecken, um ihren Stromverbrauch zu kontrollieren, ihre Lieferantenstruktur beim Hausbau zu rekonstruieren (und nebenbei Schwarzarbeit auf die Spur zu kommen), ihre Mobilität und ihr Nutzungsverhalten von öffentlichen Verkehrsmitteln nachzuvollziehen und ihre „Compliance“ mit Vorgaben, die aus einer erfundenen Klimakrise abgeleitet werden, zu prüfen, mit einem „Orden“ (für besondere Dummheit?) auszuzeichnen, einer grünen Hausnummer.

Es gab einmal eine Zeit, da haben sich Deutsche gegen die Durchführung einer statistischen Erhebung, die Volkszählung genannt wird, gewehrt: wegen Datenschutz. Heute ist es soweit, dass das Bemühen der Anbiederung jegliche Bedenken in Punkto Datenschutz überlagert, dass die Preisgabe eigener Individualität für ein grünes Hausschild, als erstrebenswert ausgegeben wird.

Was den sozialen Planern, die sich anmaßen wollen, richtiges Verhalten bei Anderen zu prämieren, vorschwebt, in welche Reihe das, was in Vilshofen, sicher nicht zufällig eine „Idee von drei Frauen“ ist, wie jeder, der die besondere Freude, mit der manche Frauen sich bei dem anbiedern, was sie als Obrigkeit wahrnehmen und die Max Horckheimer schon vor Jahrzehnten in seiner Einleitung zu den Studien zu Autorität und Familie beschrieben hat, vermuten muss, wohin diese Versuche gehen, den korrekten, den idealen, den Vorzeigebürger zu schaffen, das zeigt ein Blick nach China.

Haben Sie schon einmal vom Chinesischen Kreditsystem gehört?

Das Chinesische Kreditsystem hat nur am Rande mit Finanzen zu tun. Das Chinesische Kreditsystem ist ein von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und damit vom Chinesischen Staat betriebenes Belohnungs- und Bestrafungssystem, das chinesischen Bürgern für bestimmtes Verhalten Punkte zuteilt oder abzieht. Alle Punkte werden zum „Sozialen Kredit“ eines Bürgers addiert.

Chinesischen Bürgern, die eine hohe Punktzahl erreichen, die sich im Sinne der Kommunistischen Partei Chinas richtig verhalten, winken Studienplätze, Reisen ins Ausland, Hotelzimmer in Fünf-Sterne-Hotels und viele weitere Vergünstigungen. Fast, dass man den Eindruck haben könnte, es handelt sich dabei um eine Art „Loyalitäts-Programm“, das die Bürger belohnt, die dem herrschenden System am weitesten rektal entgegenkriechen.

Aber das ist natürlich nur die eine Seite der Medaille.

Die andere Seite lautet: Überwachung.

Das Kreditsystem, das es in Regionen bereits gibt und das nächstens Jahr in China flächendeckend eingeführt werden soll, es ist also keine Dystopie, es ist Realität, bestraft diejenigen Bürger, die sich nicht so verhalten, wie es die Kommunistische Partei Chinas für richtig hält. Was die KPCh für richtig hält, steht unter einem Slogan, der von George Orwell stammen könnte:

„Vertrauen bewahren ist großartig, Vertrauen brechen ist verachtenswert.“

Vertrauen bezieht sich natürlich nicht auf andere Menschen, nein, es bezieht sich auf den Staat. Bürgern wird in China aufgegeben, ihre individuelle Existenz dem unterzuordnen, was der Staat, also die KPCh ihnen vorgibt:

Wer ohne Ticket Bahn fährt, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer in der Öffentlichkeit herumlungert, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer bei Rot oder an einer nicht vorgesehenen Stelle über die Straße geht, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer in Nichtraucher-Gebieten raucht, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer Fake News, also das, was die KPCh als Fake News bezeichnet, z.B. das Mao mehr als 50 Millionen Chinesen auf dem Gewissen hat, wer also derartige Fake News verbreitet, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer zu lange vor dem Computer sitzt und Online-Videospiele spielt, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer Geld für Dinge verschwendet, die die KPCh als frivol ansieht, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer seine Rechnungen nicht in der dafür vorgesehenen Zeit bezahlt, der erhält soziale Minuspunkte.

Wer in sozialen Netzwerken aktiv ist, der erhält soziale Minuspunkte.

Die sozialen Minuspunkte werden in einer staatlichen Datenbank gesammelt. Wer sich als Bürger erweist, der unter einer bestimmten Punktesumme bleibt, der kann nicht Manager werden, der hat Probleme, einen Arbeitsplatz zu finden, denn Unternehmen müssen ihre Einstellungen mit der staatlichen Datenbank abgleichen. Er darf keine Reisen ins Ausland unternehmen, kann nicht in Hotels übernachten, erhält keine Kredite und wenn er zu den Bürgern gehört, die besonders weit von dem abweichen, was die KPCh als den idealen Bürger ansieht, dann findet er sein Konterfei auf öffentlichen Anzeigeflächen, mit Namen und Anschrift.



Modellprojekte werden in etlichen Regionen Chinas seit Jahren durchgeführt, u.a. in Städten wie Ninan oder Suzhou. Bürger in diesen Städten starten mit 100 Punkten und können Ihre „Sozialkonten“ durch gute Taten erhöhen oder durch „schlechte Taten“ reduzieren, schlechte Taten, wie sie oben beschrieben wurden. Wer sich als guter Bürger erweist, muss für öffentlichen Transport weniger bezahlen, hat eine geringere Wartezeit im Krankenhaus und genießt eine Reihe von freien Angeboten.

Die Überwachung in China ist nahezu lückenlos. Unzählige Kameras, eine riesige Datenbank für Gesichtserkennung ermöglichen es, Bürger fast rund um die Uhr zu überwachen. Wer in Ninan bei Rot über die Straße geht, wird erfasst und auf einer öffentlichen Anzeigetafel öffentlich beschämt, mit Namen und Anschrift. Und natürlich erhält er Punktabzug in seinem Sozialkonto.

Im großartigen Kommunismus gibt es keine Abweichung mehr, aber seltsamerweise gibt es in der Gesellschaft der Gleichen eine soziale Ungleichheit, die von der KPCh geschaffen wird: Wer von dem abweicht, was als richtig und gut vorgegeben wird, der ist weniger wert, hat weniger Sozialpunkte.

Gemeinden wie Vilshofen sind auf dem Weg, das Chinesische Beispiel nach Deutschland zu holen. Besonders Eifrige, die Anbiedern zu einer positiven Tugend machen wollen, bringen Deutschland Schritt für Schritt näher an den Chinesischen Totalitarismus. Sie wissen vermutlich – wie so oft, wenn Minderintelligente sich anmaßen, für andere mitzuentscheiden – nicht was sie tun, das ändert aber nichts am Ergebnis. Selbst wenn man nur in die Luft schießen wollte ist der, der gerade im vierten Stock seines Hauses aus dem Fenster geschaut hat, nun tot. Die Intention einer Handlung und die Konsequenz der entsprechenden Handlung haben nur selten etwas miteinander zu tun. Deshalb ist es eine so große Katastrophe, dass heute Gutmenschen in Positionen zu finden sind, in denen sie entscheiden wollen, was für andere gut ist.

Das einzige, was Deutschland noch von China unterscheidet: In China werden Bürger gezwungen, sich den staatlichen Vorgaben anzubiedern. In Deutschland und Vilshofen ist die Anbiederung freiwillig. Bleibt zu hoffen, dass die Anzahl der Grünen Hausnummern die Zahl drei nicht überschreitet.

https://sciencefiles.org/2019/12/08/vilshofen-ist-ein-stuck-china-deutsche-sozialisten-und-die-erziehung-zum-richtigen-burger/

Gesichtserkennung: China prangert Sünder namentlich auf Anzeigetafel an

von https://t.me/derstramegermane

photo_2019-11-16_13-19-28 - Kopie

Gesichtserkennung: China prangert Sünder namentlich auf Anzeigetafel an

»Es spielt keine Rolle, ob Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. (Ihr Foto) wird aufgenommen, und Ihr Gesicht erscheint auf einem Bildschirm in der Nähe, so dass jeder Ihr Gesicht sehen kann. Sobald man Ihr Gesicht identifiziert hat, werden alle Ihre Daten (wie z.B. die Handynummer) damit verknüpft.«
https://kopp-report.de/gesichtserkennung-china-prangert-suender-namentlich-auf-anzeigetafel-an/

Sonderreihe zu Protesten weltweit: 2. Teil – Randale in Hongkong und die Reaktion im Westen

von https://www.anti-spiegel.ru

In meiner kleinen Sonderreihe über Proteste, die aktuell in verschiedenen Ländern stattfinden, komme ich nun zu Hongkong. An dem Beispiel kann man sehr schön sehen, wie gewaltsame Proteste in den westlichen Medien schöngeredet werden.

Im ersten Teil der Sonderreihe bin ich auf Frankreich eingegangen und man sieht am Vergleich zwischen den Protesten in Frankreich und Hongkong sehr schön, wie die Medien ihre Leser beeinflussen wollen. In Frankreich sind die Protestler böse. Wir haben vor knapp einem Jahr viel in den deutschen Medien darüber gelernt, dass die Gelbwesten wahlweise antisemitisch oder extremistisch und vor allem gewalttätig waren. Von Polizeigewalt, Massenverhaftungen und Einschränkungen von Pressefreiheit und Demonstrationsrecht haben wir hingegen nichts in den „Qualitätsmedien“ gehört.

Und obwohl die Gelbwesten bis heute wöchentlich demonstrieren und am 15. Oktober auch die Feuerwehrleute demonstriert haben und brutal von der Polizei angegangen wurden, hört man davon im Mainstream nichts in Deutschland. Kein Wunder: In Frankreich gehen die Proteste gegen Macron und der ist in den Augen der deutschen Medien einer von den Guten.

Ganz anders in Hongkong. Dort haben die westlichen Medien und Regierungen sich offen auf die Seite der Demonstranten gestellt. Und es gab in Deutschland ungezählte Berichte über die Proteste, die alle die Demonstranten als Freiheitskämpfer für Demokratie und Menschenrechte dargestellt haben und den chinesischen Unterdrückungsstaat scharf verurteilt haben. Dabei ist Hongkong innenpolitisch autonom und die restriktiven Gesetze aus Festland-China gelten dort gar nicht. Auch hatten die Proteste zu Anfang gar nichts damit zu tun, es ging um etwas ganz anderes.

Ursprünglich richteten sich die Proteste gegen ein Gesetz, das die Auslieferung von Straftätern an andere chinesische Regionen erlauben sollte. Grund war ein Taiwanese, der in Taiwan wegen Mordes gesucht wurde und sich in Hongkong vor dem Strafverfahren versteckt hatte. Die westlichen Medien stellten es aber so dar, als wenn es um die Auslieferung von Regimekritikern nach China ginge. Das Gesetz mag auch das ermöglicht haben, aber der Grund für das Gesetz war die Aufforderung aus Taiwan, den Mordverdächtigen auszuliefern. Und Taiwan ist aus Sicht des Westens doch eigentlich einer der „Guten“.

Trotzdem wurde das Gesetz als Grund für die Demonstrationen herangezogen. Selbst nachdem die Regierung in Hongkong das Gesetz wieder kassiert hatte, gingen die Proteste weiter. Die Medien vermitteln nun den Eindruck, es ginge gegen angebliche Polizeigewalt.

Hinzu kommt, dass der Westen ausgesprochen empfindlich reagiert, wenn sich ein anderes Land in die eigenen inneren Angelegenheiten einmischt. Der Westen aber meint, er habe das Recht dazu, genau das in anderen Ländern zu tun, was er bei sich selbst streng untersagt. Im Juli zum Beispiel war FDP-Chef Lindner in Hongkong und China und er hat sich in Hongkong mit Vertretern der Protestler getroffen und ihnen Mut zugesprochen. Die darauf folgende Reise nach Peking hätte er sich sparen können, die Ergebnisse dort waren nach dieser groben Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas sinnlos geworden.

Kein Wunder: Man stelle sich vor, ein chinesischer Politiker würde sich mit „Oppositionsvertretern“ zum Beispiel von Pegida in Deutschland treffen, die nicht nur demonstrieren, sondern randalieren und das Parlament stürmen, und würde denen seine Unterstützung zusichern. Die Begeisterung in Berlin würde sich in sehr engen Grenzen halten, man würde sich im Gegenteil eine solche Einmischung in innerdeutsche Angelegenheit verbitten.

Aber Medien und Politik in Deutschland waren entsetzt! Wie konnte China so „dünnhäutig“ auf Linders Treffen mit den Demonstranten reagieren?

Man könnte es ja noch irgendwie verstehen, wenn die Demonstranten in Hongkong friedlich wären, aber das sind sie keineswegs. In Hongkong sind bereits große Sachschäden entstanden, bei jedem Protest wird randaliert, es werden Schaufenster zertrümmert, Geschäfte geplündert, Geldautomaten zerstört und auch die U-Bahn wird angegriffen. Inzwischen wird die U-Bahn vorsorglich bei den Protesten geschlossen, aber trotzdem werfen Demonstranten Molotow-Cocktails in U-Bahn-Stationen.

Was genau hat ein solches Verhalten mit friedlichen Protesten zu tun?

Aber der Westen unterstützt die Proteste öffentlich – siehe zum Beispiel FDP-Chef Lindner – und auch hinter den Kulissen. Der Protestführer Wong hat vor kurzem eine Weltreise gemacht und wurde zum Beispiel in Berlin herumgereicht. Er hat den deutschen Außenminister getroffen, wurde zu Empfängen eingeladen und über all wurde ihm Unterstützung zugesagt. Das gleiche geschah danach in Washington. Das ging so weit, dass die USA derzeit ein Gesetz durch die Parlamente peitschen, dass Chinesen mit Sanktionen bedroht, die in Hongkong Dinge tun, die den USA nicht gefallen. Natürlich dürfen die schönen Worte von „Demokratie und Menschenrechte“ dabei nicht fehlen.

Wie würden wohl die USA reagieren, wenn China per Gesetz jeden mit Sanktionen belegt, der zum Beispiel in den USA die Unterdrückung der Indianer fördert oder die Chancengleichheit der Schwarzen in den USA behindert? Sie wären empört, wenn sich jemand derart in ihre inneren Angelegenheiten einmischt.

Aber der Westen tut das in Hongkong ganz offen, da muss man noch nicht einmal über die üblichen, westlichen NGOs sprechen, die sonst diese Art der politischen Drecksarbeit machen. Deutsche Politiker tun es ganz offen und US-Politiker tun es so offen, dass sie sogar gleich Sanktionsgesetze erlassen.

Aber wenn China dem Westen vorwirft, die Proteste zu unterstützen und anzuheizen, weist man diese Vorwürfe im Westen auch noch weit von sich.

Und auch die Medien leisten fleißig ihren Teil der Arbeit daran, die öffentliche Meinung in die gewünschte Richtung zu beeinflussen. Anfang Oktober wurde in Hongkong ein Gesetz aktiviert, dass noch aus der britischen Kolonialzeit stammt, also nicht von den bösen Chinesen. Es sieht bei schweren Protesten den Ausnahmezustand und eine weitgehende Möglichkeit vor, die Grundrechte einzuschränken. Es wurde nicht voll ausgenutzt, im Grunde wurde lediglich ein Vermummungsverbot verhängt. Und das wurde als etwas ganz Schlimmes dargestellt, dabei gelten Vermummungsverbote auch in Deutschland und den meisten Ländern des ach so freien Westens. Im Spiegel konnte man aber lesen:

„Am Freitag hatte Regierungschefin Carrie Lam ein Vermummungsverbot verhängt – im Rahmen einer Notstandsverordnung, die ihr das Recht einräumt, „Vorschriften jeder Art zu erlassen, die sie im öffentlichen Interesse für wünschenswert hält“. (…) Das Gesetz ist per Dekret erlassen worden, ohne Rücksprache mit der Opposition in Hongkongs halb demokratischem Parlament. Dem soll es erst am 15. Oktober vorgelegt werden. Da die Regierungsparteien dort über eine Mehrheit verfügen, steht praktisch fest, dass es bestätigt wird. Das erinnert fatal an das umstrittene Auslieferungsgesetz (…) Das sei „eine Situation wie unter Heinrich dem Achten“, empörte sich der prodemokratische Abgeordnete Dennis Kwok: „Ich bin das Gesetz, und ich sage, wann das Gesetz aufhört zu gelten. So funktioniert unsere Verfassung nicht.““

Die Regierungsparteien haben also eine Mehrheit und machen daher ein Gesetz gegen den Willen der Opposition. Das erinnert mich irgendwie an Deutschland. So funktioniert das nun einmal in einer parlamentarischen Demokratie. Der Spiegel aber formuliert es trotzdem so, als sei das etwas ganz Schlimmes. Dabei gibt es Vermummungsverbote auch im Westen und auch im Westen (siehe Frankreich) wird das Demonstrationsrecht verschärft, wenn die Regierung findet, dass Proteste außer Kontrolle geraten sind.

Aber in Frankreich wurde das nicht kritisiert, in Hongkong hingegen schon. Ist das objektive und neutrale Berichterstattung oder parteiische Propaganda?

Vor einer Woche hat das russische Fernsehen eine sehr interessante Reportage gebracht, in der Demonstrationen in verschiedenen Ländern verglichen wurden und das auch vor dem Hintergrund, wie der Westen über sie berichtet. Den ausgesprochen lesenswerten Beitrag habe ich übersetzt, Sie finden ihn hier.

 

https://www.anti-spiegel.ru/2019/sonderreihe-zu-protesten-weltweit-2-teil-randale-in-hongkong-und-die-reaktion-im-westen/

Neu entdeckte massive Öllagerstätte könnte zum entscheidenden Faktor für China werden

Neu entdeckte massive Öllagerstätte könnte zum entscheidenden Faktor für China werden

Die Volksrepublik China hat ein neues Ölfeld entdeckt, das über eine Milliarde Tonnen an Rohölreserven haben könnte. Das teilte Chinas größter Öl- und Gasproduzent CNPC mit, der auch darauf hinwies, dass riesige neue Schiefergasreserven nachgewiesen wurden.

Chinas größter Öl- und Gasproduzent CNPC hat die Entdeckung eines Ölfeldes im Nordwesten des Landes verkündet, das über eine Milliarde Tonnen an Ölreserven haben könnte.

Laut CNPC liegen die nachgewiesenen Reserven im Ölfeld Qingcheng im Ordos-Becken bei 358 Millionen Tonnen, wobei die geschätzten Reserven 693 Millionen Tonnen erreichen könnten.

Insgesamt werden in diesem Jahr 640.000 Tonnen Öl in diesem Ölfeld gefördert, aber die jährliche Produktion soll in naher Zukunft drei Millionen Tonnen erreichen, so Li Luguang, Vize-Präsident von PetroChina (einer Tochtergesellschaft von CNPC).

Das Unternehmen berichtete außerdem von rund 740 Milliarden Kubikmetern neu hinzugekommener, nachgewiesener Schiefergasreserven, die im südwestchinesischen Sichuan-Becken erschlossen werden. Das Unternehmen plant, in diesem Jahr 7,7 Milliarden Kubikmeter Schiefergas zu fördern und die Fördermenge bis Ende 2020 auf über zehn Milliarden Kubikmeter auszubauen.

Die Sichuan-Schiefergasbestände verfügen laut CNPC über eine nachgewiesene Gesamtreserve von 1,06 Billionen Kubikmetern.

Li erklärte, dass das Unternehmen technologische Innovationen fördern und die Erforschung unkonventioneller Energieressourcen wie Schiefergas ausbauen werde.

Mehr zum ThemaChina überholt USA in Top 500-Liste der weltweit größten Unternehmen

https://deutsch.rt.com/asien/93145-entdeckung-massiven-ollagerstatte-china/

Trump legt nach gegen Obama, Clinton und Biden: Sie alle werden ins Gefängnis wandern

 

LION Media

Am 05.10.2019 veröffentlicht

Outro Musik: „Eternal“ prod. by El Draco (alle Rechte liegen beim Künstler)

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Der Dr. Robert Habeck von den Grünen sollte unbedingt mal nach China segeln

Das Heerlager der Heiligen

Dort bauen die Chinesen die 1837 km lange Menghua-Eisenbahn, nur zum Zwecke des Kohletransports von den Abbaugebieten zu den Kraftwerken.

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Nebenbei: Sie haben mit fast 8 km (7.980m) das längste Eisenbahnviadukt der Welt gebaut.

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Dr. Habeck sollte den Chinesen klarmachen, daß auch China Vorbild sein muß. Und das ja schließlich einer anfangen muß.

Und das auch China bis 2039, besser aber noch früher, z.B. 2030, aus der Kohle aussteigen sollte.

Die Chinesen werden das sicher einsehen und den Kohleabbau stoppen. Und die Eisenbahn wieder abreissen.

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Mal im Ernst:

Wenn ich wirklich an die Geschichte mit den 99,94% der Wissenschaftler und die menschgemachte Erderwärmung glaube, dann kann es doch nur eine Idee geben:

Wie schütze ich mich vor den Folgen!

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