Achtung: China baut Flüchtlingslager und bereitet sich auf einen Atomkrieg vor

Peking, China – Die staatliche chinesische Zeitung Jilin Daily, mit Sitz in einer Provinz an der Grenze zu Nordkorea und Russland, offenbarte die extreme Schärfe der Situation auf der koreanischen Halbinsel als sie laut Reuters einen Leitfaden veröffentlichte, wie man mit „gesundem Menschenverstand“ einen Atomkrieg überleben soll.

Obwohl der ganzseitige Ratgeberartikel Nordkorea nicht ausdrücklich erwähnt, war die Warnung eindeutig ein Ergebnis der zunehmenden Spannungen zwischen einem nuklear bewaffneten Nordkorea und den Vereinigten Staaten.

Die einflussreiche chinesische staatliche Global Times beschrieb den Artikel aufgrund der Situation auf der koreanischen Halbinsel als öffentliche Bekanntmachung.

„Wenn ein Krieg ausbricht, kann man nicht ausschließen, dass die koreanische Halbinsel nukleare Kontaminanten produziert, und Gegenmaßnahmen müssen ernsthaft erforscht und offen ausgesprochen werden, um die Bevölkerung darüber zu informieren. Aber zur gleichen Zeit gibt es überhaupt keinen Grund, beunruhigt zu sein“, so die Global Times .

Die Spannungen mit den USA haben dramatisch zugenommen, seit Nordkorea im September seinen sechsten Atomtest durchgeführt hatte. Vor wenigen Wochen hatte Nordkorea eine Hwasong-15 Interkontinentale Langstreckenrakete gestartet, welche die theoretische Fähigkeit demonstrierte, überall auf dem gesamten amerikanischen Festland einen Nuklearschlag durchzuführen.

Laut The Daily Caller haben Bürger in Jilin von Erschütterungen berichtet, als der Norden die Atomwaffe testete.

„Es liegt auf der Hand, dass die Provinz Jilin angesichts ihrer besonderen geografischen Lage besonders sensibel auf die Situation auf der koreanischen Halbinsel reagiert. Es ist notwendig, dass die dortigen Medien Informationen über Atomwaffen veröffentlichen“, schrieb die Global Times in einem chinesischsprachigen Leitartikel.

Der veröffentlichte Leitfaden weist darauf hin, dass Atomwaffen fünf Mittel zur Zerstörung anwenden: Lichtabstrahlung, Druckwellen, Nuklearstrahlung im Frühstadium, nukleare elektromagnetische Impulse und radioaktive Verschmutzung. Weiterhin erklärt der Artikel, dass die ersten vier zum sofortigen Tod führen.

Die Jilin Daily fordert Menschen auf, die sich zum Zeitpunkt des Explodierens einer Atombombe im Freien aufhalten, Schutz in einem Graben, Fluss oder See zu suchen und ungeschützte Hautflächen zu bedecken.

Laut einem Bericht von Reuters heißt es in den Jilin Daily-Richtlinien:

Nach einem Bericht der US-Website Defense One von Atlantic Media:

Und da haben wir es schon wieder.

Trotz der offiziellen Position „niemand ist in Panik“ sich gleichzeitig auf einen nuklearen Angriff und eine Flut von Flüchtlingen vorzubereiten, weist eher auf das Gegenteil hin.

Die chinesische Regierung hat zuvor gesagt, dass sie eine militärische Intervention ablehne, aber für den Fall, dass die USA einen Präventivschlag gegen Nordkorea starten, werde das chinesische Militär in die Verteidigung des Nordens eingreifen.

Wir sollten nicht naiv sein, denn die Welt steht womöglich am Rande einer extremen nuklearen Katastrophe.

Es ist definitiv an der Zeit, dem Beachtung zu schenken!

http://derwaechter.net/achtung-china-baut-fluechtlingslager-und-bereitet-sich-auf-einen-atomkrieg-vor

Das erste Jahr mit Trump im dritten Weltkrieg

Wie im letzten Jahr wollen wir im Parteibuch auch in diesem Jahr zum Jahresende einen Blick auf den Zwischenstand im dritten Weltkrieg von Wall Street und ihrer zionistischen, wahhabitischen und faschistischen Kumpane zur Unterjochung des Rests der Welt werfen.

Was den meisten Menschen vom Jahr 2017 sicherlich in Erinnerung bleiben wird, ist, dass da in den USA mit Donald Trump ein neuer Präsident ins Amt kam, der sich in vielen politischen Dingen, und vor allem auch im Stil, recht deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Doch im Parteibuch halten wir es im dritten Weltkrieg für die wichtigste Nachricht des Jahres 2017, dass Chinas Wirtschaft zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder mehr Fahrt aufgenommen hat. Die erfreulichen chinesischen Wirtschaftsdaten des Jahres 2017 sprechen dafür, dass China die schwierigen Umstellungen der Wirtschaft, etwa von einer export-getriebenen Produktion zu einer auf den Binnenkonsum fokussierten Produktion einschließlich der Reorganisation der Schwerindustrie, in Summe gelingen.

Was die Möchte-Gern-Weltherrscher der USA und ihre Kumpane bezüglich des chinesischen Wachstums seit Jahren in schiere Panik versetzt, lässt sich grob vereinfacht mit folgender aus den jüngsten IWF-Daten zur BIP-Entwicklung der verschiedenen Staaten erstellter Grafik ausdrücken:

Nachdem den USA 1991 die Zerschlagung der Sowjetunion gelungen war, hatten die USA zwar eine ziemliche globale Dominanz erreicht, doch damit waren die Machthaber in den USA nicht zufrieden. Die ziemliche globale Dominanz der USA war ihnen noch nicht total genug. Immer noch gab es einige widerspenstige Staaten, die sich der globalen Dominanz der USA und Israels nicht unterordneten. Das waren etwa Syrien, Iran und Irak, die der Israel gegenüber loyale damalige US-Staatssekretär für Verteidigung Paul Wolfowitz 1991 für Regime Changes im israelischen Interesse durch das US-Militär vormerkte.

Doch während die zionistischen US-Machthaber sich im letzten Vierteljahrhundert mit der Vervollkommnung ihrer Herrschaft über die Welt im Großraum um Israel durch Farbenrevolutionen, Terrorproxies und Angriffskriegen beschäftigten, entstand in China praktisch aus dem nichts eine ökonomische Herausforderung, die zwischenzeitlich drauf und dran ist, die USA selbst wirtschaftlich zu überholen. Betrachtet nach dem zu Marktpreisen berechneten Bruttoinlandsprodukt liegt China gegenwärtig noch rund 40% hinter den USA, aber dem nach Kaufkraftparität berechneten Bruttoinlandsprodukt, also dem realen Ausstoß der Wirtschaft, zufolge liegt China schon 20% vor den USA, und die chinesische Wirtschaft wächst weiter schneller als die USA, sodass damit gerechnet werden darf, dass China die USA wirtschaftlich demnächst nicht nur bezüglich des Wirtschaftsausstoßes, sondern bezüglich aller wesentlicher Wirtschaftsindikatoren überholen wird.

Bezieht in den wirtschaftlichen Vergleich der USA und Chinas auch die jeweiligen Bündnissysteme mit ein und vergleicht etwa die Wirtschaft der zum US-geführten Bündnis NATO gehörenden Staaten mit der Wirtschaft der zum von China dominierten Bündnis SCO gehörenden Staaten, so steht das US-Empire gegenwärtig noch etwas stärker als China da, doch die Tendenz geht auch bei einer solchen Betrachtung in die gleiche Richtung einer deutlichen Machtverlagerung in Richtung China. Während der wirtschaftliche Ausstoß China heute schon 20% größer als der der USA ist, so ist erst 2019 damit zu rechnen, dass der wirtschaftliche Ausstoß der SCO-Staaten größer als der der NATO-Staaten sein wird, aber ebenfalls ist zu erwarten, dass die Schere dann schnell weiter auseinandergehen wird und die von der Wirtschaftskraft Chinas profitierenden SCO-Staaten dann auch bald einen größeren Wirtschaftsausstoß als das gesamte US-Empire einschließlich seiner asiatischen Verbündeten haben werden.

Ökonomische Kennzahlen wie das nominale Bruttoinlandsprodukt oder der wirtschaftliche Ausstoß sind natürlich keineswegs die einzigen Kennzahlen von globaler politischer Macht. In ausführlichere Betrachtungen einzubeziehen wären etwa noch Indikatoren wie das Staats- und Volksvermögen, das Militär, die Technologie, der Medien- und Kulturapparat sowie andere Elemente der Soft Power und die gesellschaftliche Geschlossenheit. Viele dieser Dinge hängen indirekt allerdings durchaus wieder mit der Wirtschaftskraft zusammen, man denke da etwa nur an das Militär und die zugehörige Rüstungsindustrie, für deren Unterhalt eine starke Wirtschaft geradezu unerlässlich ist. Und ganz gleich von welcher Seite man die Dinge betrachtet, so ist es klar, dass Chinas geopolitische Macht dabei ist, die der USA einzuholen, und vermutlich auch bald zu überholen, wenn das nicht schon geschehen ist. Dieses globalwirtschaftliche Bild der US-amerikanisch-chinesischen Konkurrenz ist bei all den heißen und kalten Fronten im laufenden dritten Weltkrieg zwischen den US-gestützten israelisch-saudisch geführten Kräften, die eine totale globale US-Dominanz anstreben, und den chinesisch-gestützten russisch-iranisch geführten Kräften, die stattdessen eine multipolare Weltordnung wollen, unbedingt zu berücksichtigen, um die Motivationen und Züge der politisch-militärischen Akteure verstehen zu können.

Der vielversprechendste Versuch der US-Möchtegern-Weltherrscher, die chinesische Wirtschaft einzuhegen, und damit möglicherweise auch China selbst unter Kontrolle zu bekommen, war das mit elf weiteren Staaten über Jahre explizit als anti-chinesisches Bündnis ausgehandelte Wirtschaftsabkommen Trans-Pacific Partnership (TPP), das zu Jahresbeginn 2017 ratifizierungsreif vorlag. Doch der neue US-Präsident Trump hat die US-Mitgliedschaft gleich an seinem ersten Arbeitstag aus dem Abkommen zurückgezogen, und damit diese strategische Bedrohung Chinas auf Jahre, wenn nicht für immer, zunichte gemacht. Auch wenn die verbliebenen elf Staaten nun in der Hoffnung auf einen späteren US-Beitritt – bislang erfolglos – versuchen, das anti-chinesische Bündnis trotzdem einzugehen, so fehlt es TPP ohne der Mitgliedschaft der USA natürlich an wirtschaftlicher Durchschlagskraft, und selbst wenn es zustande kommt und die USA in einigen Jahren doch beitreten sollten, so hat China damit wertvolle Jahre gewonnen, um ungehindert weiter zu wachsen und sich auf TPP vorbereiten zu können. Angesichts des damit vorhersehbar einhergehenden regionalen Einflussgewinns von China ist es kein Wunder, dass die US-Möchtegern-Weltherrscher deshalb wütend auf Trump sind, obwohl sie den US-Rückzug aus TPP in ihrer Propaganda natürlich nicht als Grund für ihre Wut angeben, weil TPP und die damit vermutlich verbundenen weiteren Verlagerungen von Arbeitsplätzen aus den USA nach Ostasien bei US-Wählern durchaus unpopulär sind.

Die Massenmedien waren 2017 indes vornehmlich mit Korea beschäftigt, oder vielmehr dem, was nach der Gefahr eines konventionellen oder nuklearen Großkrieges zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea und den USA aufgrund von den USA nicht akzeptierten koreanischen Atomraketentests und großspurigen Sprüchen der jeweiligen Staatsführer Trump und Kim aussieht. Tatsächlich dürfte die Kriegsgefahr in Korea jedoch ziemlich gering sein, eben weil die DVR Korea über Nuklearwaffen verfügt. Die von der DVR Korea verinnerlichte Lehre aus den Beispielen Irak und Libyen ist ja gerade, dass sich die US-Möchtegern-Weltherrscher bloß trauen, Staaten zu überfallen, die über keine funktionierenden Abschreckungswaffen verfügen, zumal auch noch die DVR Korea auch noch mit schwerer Artillerie Feuerkontrolle über die südkoreanische Hauptstadt Seoul hat. Das einzige, was US-Präsident Trump mit seinen groben Sprüchen gegen die DVR Korea erreicht, ist, dass ihm feindlich gesonnene Medien von anderen Themen abgelenkt werden und die Bevölkerungen der Staaten der Region und auch der Welt sich von den unbesonnen erscheinenden USA abwenden, wodurch die Kohärenz des US-Empires weiter dramatisch geschwächt wird. Sollte genau das, nämich die Kohärenz des US-Empires zugunsten einer multipolaren Weltordnung zu schwächen, die Absicht von US-Präsident Trump sein, so kann man ihm bescheinigen, mit seinem unbesonnen und aggressiv erscheinenden Geschwätz ziemlich effektive Arbeit zu leisten.

Nichtsdestotrotz gab es in Ostasien 2017 auch einen heißen Krieg. Auf den Philippinen wurde nicht nur der mit inzwischen Tausenden Toten einhergehende paramilitärische Polizeieinsatz gegen Drogenbanden fortgesetzt, sondern die Streitkräfte führten in der Großstadt Marawi auch fünf Monate lang einen von westlichen Medien kaum beachteten heißen Krieg gegen der saudischen Ideologie des takfiristischen Wahhabismus anhängende Terroristen, bei dem über 1000 Menschen ums Leben kamen. Die Streitkräfte der Philippinen gewannen die Schlacht um Marawi, womit dieser zionistisch-wahhabitische Terrordruckpunkt gegen die Philippinen beseitigt wurde. Im Zuge westlicher Kritik am harten philippinischen Vorgehen gegen Drogen- und Terrorkriminalität näherten sich die lange Jahre eng mit den USA verbündeten Philippinen weiter an China an. In Myanmar lief 2017 unterdessen im Bundesstaat Rakhine eine mit massiven Fluchtbewegungen islamischer Bevölkerungsteile verbundene militärische Kampagne gegen die von saudischen Emigranten geführte Gruppe „Arakan Rohingya Salvation Army“ weiter. Auch hier ist eine wieder engere Anbindung Myanmars an China eine denkbare Folge.

Weiter westlich in Asien tobte auch im Jahr 2017 der Krieg in Afghanistan mit Nebenschauplätzen im indischen Kashmir und in West-Pakistan weiter. Der Krieg hat nach wie vor viele Fronten und fordert viele Opfer. Es gibt da einen Krieg ostafghanischer Paschtunen gegen die Unterdrückung durch den nicht-paschtunischen Westen, einen pakistanischen Proxy-Krieg gegen die von Russland unterstützte Nordallianz zur Gewinnung von stratgischer Tiefe für den Fall eines potentiellen umfassenden pakistanisch-indischen Krieges, einen von Wahhabiten und Zionisten angeheizten wahhabitisch-deobandischen Proxy-Krieg gegen von Iran unterstützte Hazara-Schiiten, einen Opiumkrieg zur profitträchtigen Versorgung der Welt mit Heroin und nicht zuletzt einen US-amerikanisch geführten Besatzungskrieg mit entsprechendem Widerstand dagegen. Im Jahr 2017 wurde endlich die Aufnahme von Pakistan und Indien in die SCO perfekt gemacht, sodass die Konflikte in Afghanistan sich potentiell regional innerhalb der SCO unter Ausschluss der Möchtegern-Weltherrscher gelöst werden können. Praktisch läuft dieser Ansatz vornehmlich darauf hinaus, dass es China gelingt, den langjährig mit den USA und Saudi Arabien verbündeten Staat Pakistan davon zu überzeugen, dass es trotz aller pakistanischen Unzufriedenheiten mit den langjährigen De-Facto-Grenzen Pakistans sinnvoll ist, von der Verfolgung einer Terrorkriegsstrategie gegen die Nachbarstaaten Indien und Afghanistan abzusehen. Die Südasienstrategie des neuen US-Präsidenten, der darin mehr US-Druck auf Pakistan zur Beendigung der Terrorunterstützung ankündigt, spielt der SCO-Strategie zur Beendigung des Kriegs in Afghanistan durchaus in die Hände. Auf dem Boden machte sich das 2017 jedoch noch nicht bemerkbar. Ob sich da nach nunmehr bald vier Jahrzehnten Krieg bald was ändert, bleibt auch zum Ende des Kriegsjahres 2017 zweifelhaft, zumal die US-Besatzung von Afghanistan wieder einmal aufgestockt und der Krieg in Afghanistan damit 2017 – jedenfalls von diesem Aspekt aus betrachtet – nochmals ausgeweitet wurde.

Die blutigsten Schlachtfelder im dritten Weltkrieg gab es auch 2017 wieder dort, wo die zionistisch-wahhabitische Achse am nächsten ist, nämlich in Westasien.

Auf dem vom Libanon bis zum Irak reichenden schlimmsten Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts hat sich dabei trotz immer noch zahlreicher Opfer die Lage für die Achse des Widerstandes ebenso wie für die zivile Bevölkerung wie schon 2016 auch im Jahr 2017 deutlich verbessert. Im Libanon gelang es der von Iran unterstützten Miliz Hisbollah und der libanesischen Armee, die unter Namen wie Al Kaida und ISIS operierenden wahhabitischen Takfiriterrorgruppen zu bezwingen. Gleiches gelang von Iran unterstützten Milizen und der von der US-Luftwaffe unterstützten irakischen Armee weitgehend im Irak. Bemerkenswert war dabei, dass es der irakischen Armee in einer vergleichsweise unblutigen Offensive im Jahr 2017 auch gelang, von Israel unterstützte Separatisten aus 2014 von ihnen eroberten ölreichen Regionen im Nordirak zurückzudrängen, was von den US-Streitkräften in der Region, wenn nicht diskret unterstützt, dann jedenfalls nicht entscheidend behindert wurde. In Syrien gelang es der syrischen Armee mit Unterstützung ihrer Partner 2017 praktisch das ganze bislang von der wahhabitischen Takfiri-Terrorgruppe beherrschte Gebiet westlich des Euphrat einzunehmen. Für das Jahr 2018 stehen in Syrien weitere Kämpfe an, insbesondere die zum Bezwingen der unter der Flagge der Terrorgruppe Al Kaida operierenden wahhabitischen Terrorgruppen in Westsyrien. Als strategisch schwieriger könnte jedoch das Problem der von der US-zionistischen Achse unterstützten Separatisten in Nordostsyrien erweisen, das sich nur mit türkischer Unterstützung lösen lassen dürfte. Mit türkischer Unterstützung darf dabei allerdings durchaus gerechnet werden, denn die Türkei hat den Irak 2017 tatkräftig gegen die Allianz von bislang mit der Türkei und Israel verbandelten nordirakischen Separatisten unterstützt, was neben dem türkischen Einkauf russischer Luftverteidigungswaffen durchaus als Feuerprobe für einen Seitenwechsel von NATO in Richtung SCO verstanden werden kann.

In Palästina hat „Israel“ die Palästinenser 2017 weiter unter dem öffentlichen Radar großer Massaker auf Sparflamme gekocht, alle paar Wochen ein Stückchen Land mehr besetzt und einige mehr oder weniger widerspenstige Palästinenser getötet. Jenseits der USA, deren Bevölkerung das Massakrieren von Arabern und Muslims weitgehend begrüßt, gibt es an den regelmäßigen groben israelischen Menschenrechtsverletzungen in der EU manchmal seichte Kritik, die aber natürlich nach wie vor selten in Richtung Sanktionierung von Israel geht. Auf der anderen Seite von Saudi Arabien, dem Jemen, gab es 2017 leider auch keine guten Nachrichten. Nach wie vor massakriert eine von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützte saudisch geführte Allianz die Bevölkerung des Jemen mit der Luftwaffe ohne jeden Sinn und Verstand und versucht sie mit einer Blockade auszuhungern, was bislang zu nichts als vielen Toten und einem zunehmenden Hass der Bevölkerung des Jemen auf die Bombenwerfer und Blockadeverhänger geführt hat. Abseits der Entwicklung an der levantinischen Front war die womöglich hoffnungsvollste Entwicklung in Westasien 2017, dass sich die wahhabitischen Staaten Saudi Arabien und Katar nach einer Anti-Terror-Initiative von US-Präsident Trump gründlich zerstritten haben und ihr weiteres destruktives Potential dadurch verringert wurde.

Vom Jemen aus sind es nur wenige Kilometer bis Afrika, einem Kontinent, der auch im Jahr 2017 zu einem Großteil eine riesiege Kriegszone bildete. Die durch den NATO-GCC-Überfall auf Libyen 2011 eskalierte Lage in Afrika besserte sich auch 2017 nicht oder kaum. Von Somalia aus erstreckt sich die afrikanische Kriegszone über Äthiopien, den Südsudan, den Sudan, die ägyptische Sinai-Halbinsel und die Sahara bis hin zur Atlantikküste. Und südlich der Sahara sieht es vielerorts kaum besser aus.

Die Entwicklung der Lage in Amerika mag man als gemixt betrachten. Die USA sind seit dem Wahlsieg von Donald Trump als Präsident so gespalten wie vermutlich seit dem Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert nicht mehr, was für den Rest der Welt nicht ganz schlecht ist, weil es die Fähigkeit der USA verringert, im Rest der Welt Angriffskriege zu führen. Positiv bleibt in Amerika ansonsten zu vermerken, dass es der US-zionistischen Achse auch im Jarh 2017 trotz großer Anstrengungen und des sich aus venezuelanischer Sicht viel zu niedrigen Ölpreises nicht gelungen ist, in Venezuela einen Regime Change durchzuführen oder einen Bürgerkrieg zu starten. Dieser Abwehrerfolg Venezuelas wäre ohne die chinesische Unterstützung dafür vermutlich kaum denkbar gewesen.

Was in der Betrachtung des dritten Weltkrieges noch bleibt ist Europa. Da bleibt zunächst mal festzustellen, dass der durch westlichen False-Flag-Terrorismus vom Zaun gebrochende Krieg in der Ukraine auch 2017 kaum gebremst weiter ging. Ansonsten blieben Überraschungen, auch geradezu erwartete Überraschungen, bei den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich aus. Die größte Überraschung in Europa dürfte 2017 gewesen sein, dass es der deutschen Bundeskanzlerin Merkel nach der Bundestagswahl im September 2017 bislang nicht gelungen ist, eine neue deutsche Regierung zu formen. Das muss noch nicht viel bedeuten, könnte aber 2018 interessant werden, falls es Merkel da nicht kurzfristig gelingen sollte, sich doch noch eine Mehrheit zu verschaffen. Sollte es 2018 in Deutschland zu Neuwahlen kommen, wäre außerdem damit zu rechnen, dass die unter dem Eindruck der italienischen Wahlen im März stehen, wo weithin damit gerechnet wird, dass die EU-kritische „Fünf-Sterne-Bewegung“ da sehr gut abschneiden wird.

Damit soll es nun genug sein von der Bilanz des dritten Weltkrieges im Jahr 2017. Der fröhliche Kulturteil der Neujahrsfeierlichkeiten mag beginnen. Wer dazu einen Musiktipp möchte: wir vom Parteibuch werden uns zum Jahresende 2017 wohl noch einmal folgendes Konzert von Julia Boutros und dem sie begleitenden Orchester (aus dem Jahr 2016) gönnen.

 

 

Das Parteibuch wünscht allen Lesern ein frohes neues Jahr 2018.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/12/31/das-erste-jahr-mit-trump-im-dritten-weltkrieg/

+++ Spaltung Europas bereits in vollem Gange – Osteuropa wendet sich ab +++

Seit sechs Jahren schon finden zwischen den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten und China Gipfeltreffen statt. Vergangenen Montag fand das sechste Treffen in Ungarns Hauptstadt Budapest statt. 2012 beschlossen China und die osteuropäischen EU-Staaten ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Das Handelsvolumen zwischen Osteuropa und China betrug in den vergangenen fünf Jahren immerhin 60 Milliarden Dollar und das Wachstum liegt bei einer zweistelligen Prozentzahl. Trotz der globalen Rezession. Chinas Investitionen hatten sich seitdem in den osteuropäischen Ländern verdreifacht. Eisenbahnlinien sowie die Einrichtung einer Finanzierungsinstitution sind Teil der wirtschaftlichen Projekten.

Bei dem sechsten Treffen in Budapest stellte China weitere Maßnahmen vor: Die Bankengemeinschaft zwischen Osteuropa und China sei eröffnet. Investitionskooperationsfonds in Höhe von einer Milliarde Dollar für osteuropäische Länder seien eingerichtet worden. China will zudem osteuropäische Agrarprodukte importieren. Regelmäßige Zugfahrten und Direktflüge sollen zwischen den Partnern eingeführt werden. Visum- und Zollformalitäten sollen vereinfacht werden.

Für China und Osteuropa sind die wirtschaftlichen und finanziellen Verbindungen wichtig. Die osteuropäischen Staaten grenzen an das Projekt „Neue Seidenstraße“ und werden davon profitieren. Estland, Litauen und Slowenien, die noch keine Seidenstraßen-Abkommen mit China geschlossen haben, unterzeichneten am Montag die bei dem China-Osteuropa-Gipfel getroffenen Abkommen. Dadurch werden sie an den Seidenstraßen-Projekten beteiligt.

Ungarns Ministerpräsident Orbán sagte der Presse, das bilaterale Abkommen begünstige Europa und die EU. Sigmar Gabriel und andere deutsche Europapolitiker warnten indes vor den Abkommen. Osteuropa treibe dadurch die Spaltung Europas voran; Der „Sonderweg“ gefährde die EU.

Für die Osteuropäischen Länder bedeuten die Abkommen mit China mehr Unabhängigkeit und Eigenständigkeit von der übermächtigen EU-Regierung in Brüssel. Brüssel hatte den osteuropäischen Staaten zuletzt mehrfach mit Sanktionen gedroht, sollten sie die von der EU gewünschte Politik nicht umsetzen.

China ist schon lange auf dem Weg, die heimliche Weltmacht zu werden. Ganz ohne Krieg und militärische Drohungen. Indem China weltweit investiert und aufkauft, hat es seine Machtstrukturen ganz unauffällig aufgebaut. Die goldgestützten Handelsabkommen und Währungsgeschäfte stärken zudem die chinesische Währung und machen das Land von der Weltleitwährung US-Dollar zunehmend unabhängig.

Watergate Redaktion 29.11.2017

http://www.watergate.tv/2017/11/29/spaltung-europas-bereits-in-vollem-gange-osteuropa-wendet-sich-ab/

Internet-Trend: Chinesen verspotten Merkel als naiven Gutmenschen

Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

 

Viele chinesische Internetnutzer machen sich derzeit über die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lustig. Sie bezeichnen Merkel als „Baizuo“, als naiven Gutmenschen.

Wie die „Welt“ unter Berufung auf das China-Institut der Mercator-Stiftung Merics berichtet, muss sich Merkel momentan einigen Hohn von chinesischen Usern im Netz gefallen lassen.

Merkel – ein naiver Gutmensch

Demnach verspotten immer mehr Chinesen die deutsche Kanzlerin als „Baizuo“. Wörtlich übersetzt heißt das so viel wie „Weiße Linke“. Der Begriff stehe für „naive, gebildete Menschen“, die sich beispielsweise für Flüchtlinge, Minderheiten, Multikulti und Frieden einsetzen. „Baizuo“ ist damit so etwas wie das chinesische Pendant zu unserem „Gutmenschen“.

Arrogante Westlerin

Das „Urban Dictionary“ erklärt den eindeutig abwertenden Begriff folgendermaßen:

„Die Chinesen betrachten Baizuo als unwissende und arrogante Westler, die den Rest der Welt bemitleiden und sich für die Retter halten.“

Ein „Baizuo“ will demnach das Gefühl seiner eigenen moralischen Überlegenheit befriedigen. Außerdem ist er so sehr von „Political Correctness“ besessen, dass er im Interesse des Multikulturalismus sogar „rückständige islamische Werte“ importiert.

„Merkels Ende und Deutschlands traurige Zukunft“

Vorausgegangen war dem Ganzen ein Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Im Zusammenhang mit den gescheiterten Jamaika-Gesprächen berichteten die chinesischen Medien bereits von „Merkels Ende und Deutschlands trauriger Zukunft“.

http://info-direkt.eu/2017/11/24/baizuo-chinesische-user-verspotten-merkel-als-naiven-gutmenschen/

Roboter besteht Zulassungsprüfung für Mediziner

Telepolis:

Chinesischer Roboter besteht weltweit erstmals Zulassungsprüfung für Mediziner

… Dazu hatten die Wissenschaftler den Roboter mit den Inhalten von 53 medizinischen Lehrbüchern, 2 Millionen medizinischen Aufzeichnungen und 400.000 medizinischen Texten und Berichten gefüttert.

People’s Daily:

Chinese robot becomes world’s first machine to pass medical exam

A Chinese AI medical robot named “Xiaoyi” became the world’s first to pass the written test of China’s National Medical Licensing Examination, who will now work to improve clinical diagnosis, Beijing News reported.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2017/11/22/roboter-besteht-zulassungspruefung-fuer-mediziner/

160 Kilometer Grenze unter syrisch-irakischer Kontrolle

 

Wie das Militärmedienzentrum am heutigen Montag mitteilte, haben Kräfte der syrischen und irakischen Regierung und ihre Partner die Kontrolle über die komplette Grenze zwischen Al Qaim bis kurz vor Al Waleed gewonnen.

Auf einer zur Nachricht gehörenden Karte kann man sehen, dass die gemeinsam unter Kontrolle gebrachte syrisch-irakische Grenzlinie inzwischen 160 Kilometer lang ist – gelb umrandet das in den letzten Wochen und Tagen eingenommene Gebiet:

Das israelische Vorhaben, NATO-Truppen und von den USA unterstützte sowie andere Terrorgruppen dazu einzusetzen, eine direkte syrisch-irakische Verbindung zu verhindern, sieht damit zunehmend unrealistisch aus.

Ansonsten wurde vom Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS heute inoffiziell gemeldet, dass die Tigerkräfte der syrischen Armee in einer Entfernung vom Euphrat von Mayadin aus rund 30 Kilometer in Richtung Al Bukamal – bis etwa westlich des Ortes Salihiyah – vorgerückt seien.

Was den Kampf gegen die Terrorgruppe Al Kaida im Nordwesten Syriens angeht, so bestätigte die staatliche syrische Nachrichtenagentur heute offiziell, dass die Armee im Nordosten der Provinz Hama den Ort Abu al-Gher eingenommen hat. Inoffiziellen Berichten zufolge hat die Armee im Nordosten der Provinz Hama heute auch die Orte Douma and Rabiyah eingenommen. Da geht es also Stück für Stück voran.

Übrigens, was die große Weltpolitik angeht, so findet gegenwärtig die diesjährige UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn statt. Dabei geht es um die Problematik, dass von der menschlichen Industriegesellschaft massenhaft freigesetzes Kohlendioxid zu einer Erwärmung der Erde zu führen scheint, die damit einhergehende These, dass dies in Summe negative Folgen haben wird, und deshalb der Kohlendioxidausstoß begrenzt werden muss. Da die Klima- und Erderwärmungsfolgenwissenschaft nicht nur fanatische, sondern auch geradezu religiöse Züge angenommen hat, wollen wir dem hier im Parteibuch natürlich nicht widersprechen.

Aber gerade die Klimafolgenwissenschaft ist im globalen Maßstab natürlich auch jeweils eine Frage der Perspektive. Wenn also etwa in Russland durch eine globale Erderwärmung riesige bislang permanent gefrorene Bodenflächen auftauen und damit für die Landwirtschaft zur Verfügung stehen, was Russland dabei hilft, beim Getreide eine Rekordernte nach der anderen einzufahren, dann kann man das beispielsweise für gut halten, weil es dadurch mehr zu essen auf der Welt gibt, oder für schlecht halten, weil es die zur Unterwerfung Russlands verfolgte westliche Sanktionspolitik unterminiert. Und bezogen auf Deutschland kann man es etwa so sehen, dass, wenn das Klima wärmer wird, es eher eine gute Sache ist, weil dann weniger Heizaufwand anfällt, oder es eher eine schlechte Sache ist, weil es dadurch manchmal heftiger regnet, und die deutschen Machthaber zu unfähig oder zu geizig sind, die deutsche Kanalisation und Entwässerungstechnik entsprechend anzupassen.

Wie dem auch sei und wie man es auch sieht, die staatliche deutsche Tagesschau hat da die passende Antwort. Wenn die deutschen nasse Füße bekommen, weil die Kanalisation zu schwach für den Regen ist, dann ist daran natürlich nicht die deutsche Politik schuld, sondern China und Indien. Man lese und staune:

CO2-Ausstoß steigt erstmals wieder an

Der weltweite CO2-Ausstoß steigt einer wissenschaftlichen Studie zufolge in diesem Jahr erstmal wieder an – um etwa zwei Prozent. Vor allem China und Indien bereiten den Forschern Sorgen.

… Die Analyse zeigt: Vor allem in China steigt der Ausstoß – ebenfalls nach einer dreijährigen Pause – wieder an, und zwar um 3,5 Prozent. Da China mittlerweile mit Abstand die größten Mengen an Klimagasen erzeugt (28 Prozent), ist das die Hauptursache für den weltweiten Anstieg. Aber auch in Indien stieg der Wert um zwei Prozent. In der EU stagniert er praktisch (-0,2 Prozent), in den USA sinkt er nur geringfügig (-0,4 Prozent). Diese geringen Verbesserungen reichen nicht aus, um den Gesamtausstoß stabil zu halten. …

Damit die staatliche deutsche Hetzpropaganda gegen China und Indien bei Klimajüngern auch funktioniert, lässt sie ein paar klitzekleine Fakten zum CO2-Ausstoß weg. Um es kurz zu machen, seien hier nur etwa die Daten zum CO2-Ausstoß pro Kopf 2015 aus der Wikipedia erwähnt:

CO2-Emmission pro Kopf USA: 16,1 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf Deutschland: 9,6 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf China: 7,7 Tonnen.
CO2-Emmission pro Kopf Indien: 1,9 Tonnen.

China und Indien sollen also Schuld daran sein, wenn Deutsche nach starkem Regen nasse Füße bekommen? So muss es sein, denn so kann man es schließlich dem deutschen Wahrheitsmedium schlechthin entnehmen. Und wer sich nun fragt, woher Medienverdrossenheit und Klimaskepsis kommen, der muss auch nicht länger suchen.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/11/13/160-kilometer-grenze-unter-syrisch-irakischer-kontrolle/

Der geo-ökonomische Kaiser Xi Jinping hat fünfzehn Jahre Vorsprung

 

Während die westliche Presse sich über das Hochamt des chinesischen kommunistischen Partei-Kongresses lustig gemacht hat, nimmt Alfredo Jalife die Anzeigen von Präsident Xi sehr ernst. Er vergleicht ihn nicht mit einem Kaiser, sondern sieht in ihm einen der hohen Beamten, die das mehrfach tausendjährige China gemacht haben. Er beobachtet die Verfolgung des Seidenstraßen-Projekts und den deutlichen Willen, westliche Investoren über ein Abonnement in Dollar an ihm zu beteiligen. Er stellt auch die Reform der Kommandostruktur der Streitkräfte für ihre kommende Entwicklung fest.

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Einige Tage vor dem Beginn seiner Asientour hat Donald Trump Xi Jinping, der gerade als oberster Führer für eine zweite fünfjährige Amtszeit während des XIX. Kongresses der kommunistischen Partei Chinas (KPCH) zertifiziert wurde, mit überschwänglichen Worten beglückwünscht: Er bezeichnete ihn als „König“.

Die Unwissenheit von Trump ist legendär, denn der Titel König in der sechs tausend Jahre alten Tradition Chinas existiert nicht, es gab ja nur Mandarinen und Kaiser. Nach Angaben der Washington Post hat Trump Xi als das mächtigste Staatsoberhaupt Chinas seit einem Jahrhundert geehrt. Also mehr als Mao Zedong und Deng Xiaoping? Die Zukunft wird es zeigen.

Xi Jinping, den ich eher als Mandarin bezeichnen würde, ist am heutigen Tage Kaiser in Geo-Wirtschaftssachen, weil er die Zügel des Landes mit dem größten wirklichen BIP der Welt fest in der Hand hat [1], laut dem World Factbook der CIA. Man erwartet, dass China in 2020 in Bezug auf das nominale BIP sowohl das der Europäischen Union als auch das der USA, die jeweils an erster und zweiter Stelle stehen, überschreiten wird. China hat die größten Währungsreserven mit 3,1 Billionen US-Dollar, gegenüber 774 Milliarden der EU (vier Mal weniger) und 117 Milliarden USA, 26 mal weniger [2].

Innerhalb einer Woche wurde das globale von den Rothschild Bankiers gesteuerte neoliberale Magazin, The Economist, in seiner interessierten Taxonomie erratisch: es hat zuerst den globalen Kaiser Xi als den mächtigsten Mann der Welt dargestellt, und dann Wladimir Putin den neuen Zar genannt, hundert Jahre nach der kommunistischen Revolution von Oktober 1917 [3]. Für The Economist hat Xi mehr Einfluss als Donald Trump, was die Welt vorsichtig machen sollte, und beurteilt in negativer Weise, weil es nicht den Interessen der perfiden Albion entspricht, dass man nicht „erwarten sollte, dass Xi China oder die Welt (sic!) im Sinne der Verbesserung ändern wird.“ [4].

Dem The Economist zufolge, leidet die Armee des mächtigsten Landes der Erde, – der USA -, darunter, einen schwächeren Führer in Innenpolitik und einen weniger effektiven in Aussenpolitik zu haben, während Xi der Motor des globalen Wachstums ist. Mit der Seidenstraße wird China Milliarden Dollar im Ausland in Eisenbahnen, Häfen, Kraftwerken und Infrastruktur investieren. [5].

In der Tat wissen die Strategen von Trump, sowohl Henry Kissinger als auch Steve Bannon, dass Xi das Rennen mit den USA, denen es auf wirtschaftlicher Ebene an Muskeln fehlt, durch die chinesischen Infrastrukturinvestitionen in Eurasien gewinnen wird [6].

Aber aus klassischer Perspektive der trilateralen geostrategischen Stabilität zwischen China, USA und Russland, ist Beijing das militärisch schwächste Glied; deshalb hat Xi in den Tagen nach seiner militärischen Ernennung aufgerufen, in Mitten der neuen Ära des chinesischen Sozialismus eine starke Armee aufzubauen.

In der chinesischen Liturgie wurde Xi als Generalsekretär des Zentralkomitees der KPC bestätigt. Aber er ist auch Präsident und Leiter der legendären zentralen Militärkommission, die die eigentliche Macht hinter seiner hierarchischen Struktur darstellt. Xi hat daher die Streitkräfte aufgefordert, eine Armee der Weltklasse für die 2050er Jahre vorzubereiten [7].

Die South China Morning Post in Hong Kong, im Besitz von Jack Ma, Patron der berühmten chinesischen Alibaba Online-Vertriebsgesellschaft, zeigt, dass Xi die militärische Führung von China durch die Schaffung einer kleineren, direkt unter seinem Kommando stehenden Kommission, mit dem Schritt einer beschleunigten Modernisierung der Streitkräfte erschüttert hat [8].

Die USA, mit allen ihren verschiedenen demokratischen und republikanischen Präsidenten, haben ihre Amtszeit mit Kriegen an allen Ecken der Welt verbracht, mit dem egoistischen Ziel, ihren Wohlstand durch Kriegswirtschaft und ihren allmächtigen Militär-Industrie Komplex zu erhöhen, während China den Ländern, die es wünschen, durch eine attraktive Politik eine Entwicklung für den Aufbau von Infrastruktur verspricht, die sowohl die Seidenstraße umfasst, als auch weiße Kredit-Finanzierungen durch die sagenhafte Bank AIIB [9].

Anja Manuel, in The Atlantic, ist der Ansicht, dass China die Welt durch diese Initiativen in Infrastruktur gelassen neukonfiguriert, wie es die Seidenstraße zeigt, und die zu Investitionen bis zu 8 Billionen Dollar führen können: China wächst rasant als das größte kommerzielle Imperium der Welt [10]. Es genügt sie mit dem Marshall-Plan von $ 800 Milliarden (im heutigen Wert) der USA zu vergleichen, gegenüber den gewaltigen Investitionen Chinas, das bereits 300 Milliarden investiert hat und auch noch vorschlägt eine weitere Billion Dollar im nächsten Jahrzehnt zu investieren. China allein hat mehr Kredite für Entwicklungsländer zugestanden als die Weltbank.

Einige Tage vor dem offiziellen Besuch von Trump in China hat Peking zum ersten Mal in zehn Jahren Staatsanleihen in Dollar (sic!) in der Höhe von 2 Milliarden Dollar auf der Hong Kong Börse angeboten, genau einen Tag nachdem die CCP eine zweite fünfjährige Amtszeit Xi anvertraut hatte [11]. Die Menge ist jedoch nur symbolisch, weil der Löwenanteil der angebotenen chinesischen Anleihen in Renminbi gemacht wird.

Diese spektakuläre Aktion von China, welche in der Ausgabe von Anleihen in US-Dollar besteht, hängt mit der Seidenstraße und dem Aufbau der Infrastruktur in Entwicklungsländern zusammen. Der Vize-Minister der chinesischen Finanzen, Shi Yaobin, hat betont, dass dieses Angebot von Anleihen in Dollar den Willen der Öffnung für Investitionen bezeugt [12].

Laut Wang Xiangweil von der South China Morning Post, hat das neue, pragmatischere Team (eine Traummannschaft), das Xi bei seinen Aufgaben begleitet, eine besondere Bedeutung für die chinesische Wirtschaft, und schlägt eine wichtige Wende zu Reformen ein, die den Markt (im Sinne des „Angebots“ [„supply side“]) betreffen [13].

Li Qiaoyi und Song Shengxia vom Global Times versichern, dass der 19. Kongress und der Aufstieg von Xi China dazu drängen, das „Qualitäts“-Wachstum zu wählen, und dass die „Modernisierung fünfzehn Jahre früher als programmiert erreicht werden wird.“ [14].

Der Entwicklungsplan von 2020 bis 2050 wird zwei Stufen haben, und das Ziel wird nicht mehr die Verdopplung des BIP sein, sondern ein qualitatives Wachstum: China zu einem großen modernen sozialistischen Land zu machen, das schon ab 2020 mäßig erfolgreich sein wird. Die Modernisierung wird nicht bei einem vulgären Ökonomismus und bei der Zunahme des BIP bleiben, sondern eine „größere Aufmerksamkeit für soziale Wohlfahrt, regionale Ausgewogenheit, nationale Sicherheit (sic!) und Kohäsionspolitik“ ansteuern, und auf chinesische Art.

Die am Horizont drohende Unsicherheit ist das Ausmaß an Offenheit für globales Kapital, das China entarten und destabilisieren kann.

Die von Kaiser Xi bereits unternommenen Versprechen, wonach die Geschichte ihn beurteilen wird, sind die Beseitigung der Armut ab 2020 (bereits), die Rückkehr zum blauen, unverschmutzten Himmel, und um aus China ein modernes Land im Jahr 2035 zu machen.

Er wird nach seinen Ergebnissen beurteilt werden.

Übersetzung
Horst Frohlich

Quelle
La Jornada (Mexiko)

[1] Es gibt das reale BIP, d. h. unter Berücksichtigung der Änderungen der Währung, und das nominale BIP, nach den aktuellen Kursen berechnete.

[2] “Reserves of foreign exchange and gold”, World Factbook, CIA, 2017.

[3] “A tsar is born”, The Economist, October 26, 2017.

[4] “Xi Jinping has more clout than Donald Trump. The world should be wary”, The Economist, October 14, 2017.

[5] «La nueva ruta de la seda de China: ¿plan Marshall optimizado?», Alfredo Jalife-Rahme, La Jornada, 14 de mayo de 2017.

[6] «Kissinger y Bannon „forman proyecto de alarma contra China“», Alfredo Jalife-Rahme, La Jornada, 4 de octubre de 2017.

[7] “Xi calls for building a strong army”, Xinhua, October 27, 2017.

[8] “Xi Jinping shakes up China’s military leadership … what changes at the top mean for world’s biggest armed forces”, Liu Zhen, South China Morning Post, October 26, 2017.

[9] «El banco chino que sepulta Bretton Woods», Alfredo Jafile-Rahme, La Jornada, 22 de abril de 2015.

[10] «China Is Quietly Reshaping the World», Anja Manuel, The Atlantic, October 17, 2017.

[11] “China sells first dollar bond in more than a decade”, Gabriel Wildau, Financial Times, October 26, 2017.

[12] “First dollar bond sale since 2004 indicates more opening-up: Chinese Vice FinMin”, Xinhua, October 28, 2017.

[13] “What President Xi Jinping’s new leadership team means for China’s economy”, Wang Xiangwei, South China Morning Post, October 28, 2017.

[14] “China shifts to quality growth”, Li Qiaoyi & Song Shengxia, Global Times, October 27, 2017.

http://www.voltairenet.org/article198628.html

EU exekutiert Todesurteile der UNO gegen Europa

Bayern ist FREI

Deng Xiaoping erklärt dass die Ein-Kind-Politik China in der Entwicklung einen entscheidenden Vorteil verschaffen werde und dass es den westlichen Dogmatikern, die dagegen allerlei Einwände erhoben, letztlich ganz recht wäre, wenn China arm bliebe.

Die Katastrophe, die der Club of Rome in den 1970er Jahren im Prinzip richtig analysierte, kommt aus den Lenden, aber das darf nicht mehr gesagt werden. Nur die Volksrepublik China zog aus dem Bericht des Club of Rome Konsequenzen, aber sie bezog dafür Prügel von den MenschenrechtlerInnen, die sich seit jener Zeit nach und nach die Institutionen der UNO unterwarfen.
Die UNO und EU planen stattdessen eine systematische Umsiedlung afroislamischer Elendsflüchtlinge in die letzten bewohnbaren Gebiete mit dem Ziel der völligen Angleichung der Bevölkerungs- und Lebensverhältnisse.  Auch in Europa soll die Bevölkerungszahl steigen, und die Einheimischen, die das finanzieren müssen, sollen erst mit 70 oder 80 Jahre in Rente gehen.    Zugleich rufen die heutigen Epigonen…

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China verabreicht dem US-Dollar einen harten Schlag oder sogar die Todespille

China gibt Öl-Exporteuren Anreiz aus dem US-Dollar auszusteigen. Sowas war kürzlich Kriegsgrund: Iraks Präsident Saddam Hussein wurde viehisch und absichtlich qualvoll ermordet und mindestens eine Million Menschen von seinem Volk wurden in einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg umgebracht weil Iraks Präsident aus dem Betrug aussteigen wollte Öl gegen Dollars abzugeben.

Oilprice.com:

China Readies Yuan-Priced Crude Oil Benchmark Backed By Gold

The world’s top oil importer, China, is preparing to launch a crude oil futures contract denominated in Chinese yuan and convertible into gold, potentially creating the most important Asian oil benchmark and allowing oil exporters to bypass U.S.-dollar denominated benchmarks by trading in yuan, Nikkei Asian Review reports.

Nikkei Asian Review:

China sees new world order with oil benchmark backed by gold

Yuan-denominated contract will let exporters circumvent US dollar

Gegen das wehrlose Syrien konnte der weltgrößte Militärapparat, also die USA,  sicher Krieg führen aber wie will die USA mit ihren zum gut Teil  verfetteten und tv-verblödeten Einwohnern gegen mehr als eine Milliarde Chinesen anstinken? Wie will ein Staat dessen Marine nicht mal dazu fähig ist mitten im Frieden nicht mit Frachtschiffen zu kollidieren einen Krieg gegen China gewinnen wollen ohne selbst zu Asche gemacht zu werden?

 

 

 

China besteht seit mindestens 5000 Jahren.
Seit wann existieren die USA? Seit 1776. Wie lange werden die USA noch existieren? 2 Jahre?
Wenn die USA weg sind dann verbündet Deutschland sich mit Rußland. Darum, nebenbei bemerkt, lernen die helleren Deutschen Russisch. Migranten, das ist die zweite Randbemerkung, nach Deutschland werden einen neuen Lebensabschnitt spätestens dann erleben dürfen wenn Deutschland sich mit Rußland verbündet hat. Um das natürliche Bündnis Russland-Deutschland zu verunmöglichen genau darum werden Heerscharen Primitiver nach Deutschland eingeschleust.

https://astrologieklassisch.wordpress.com/2017/09/03/china-versetzt-dem-us-dollar-einen-harten-hieb-oder-sogar-den-todesschlag/

Analyse: Die Kriegslobby hat verloren, Chinas geopolitisches Gewicht ist dramatisch gewachsen

 

Nur mürrisch und extrem widerwillig hat sich China im Zuge der Nordkorea Situation als Weltmacht geoutet.

Die Bedeutung von Chinas Beistandserklärung für Nordkoreas Regime, wie auch der deutlichen Ansage an Pjöngjang alle Folgen einer wahnsinnigen Attacke auf U.S.-Territorium gefälligst selbst auszubaden, ist in der Öffentlichkeit natürlich nicht begriffen worden.

Entsprechend hier abermals unsere gestützte Kommunikation.

Mit dem inoffiziellen Regierungsstatement Pekings vom Donnerstag (10.), im Falle eines Erstschlags von Nordkorea Neutralität zu wahren (und damit in diesem Falle faktisch U.S.-Schläge gegen Nordkorea zu dulden) und andererseits dem nordkoreanischen Regime bei Umsturzversuchen und Invasion Beistand zu leisten, ist ein Krieg um, in, gegen oder seitens Nordkorea de facto vom Tisch. Die gesamte Kriegslobby ist nicht nur blamiert; sie hat eine epische, historische und strategische Niederlage erlitten, ihre erste seit Ausbruch des weltweiten Krieges in 2001. Gleichzeitig hat sich das gesamte geostrategische Kräfteverhältnis auf dem Planeten grundlegend geändert.

Im Detail.

China wird also erklärtermaßen militärisch eingreifen, wenn es zu einem Umsturzversuch in Nordkorea kommt. Keine U.S.-Regierung, mächtigstes Land der Welt hin oder her, wird sich das erlauben können. Damit ist zunächst einmal der von C.I.A.-Direktor Pompeo am 20. Juli im Aspen Institut in die Welt geblasene Bluff vom „Regime Change“ (also Umsturz bzw Invasion) in Nordkorea vom Tisch. Pompeo hatte dieseLuftnummer als improvisierten Gegenangriff gestartet, wohl im Versuch das Gesicht zu wahren. Einen Tag zuvor war bekannt geworden, dass U.S.-Präsident Donald Trump der C.I.A. die Operation in Syrien entzogen bzw die Gelder für deren terroristischen Milizen gestrichen hatte – für die sich selbst als Gott verstehende klandestine Organisation C.I.A. mehr als hochnotpeinlich (wir berichteten).

In Nordkorea wiederum weiß das Regime nun, dass Chinas Staatsführung z.B. Luftangriffe des U.S.-Militärs in Nordkorea dulden wird, wenn diese im Falle eines (völkerrechtlich legitimen) Gegenschlages erfolgen, weil Nordkoreas Regime zuerst angegriffen hat. Gleichzeitig kann Pjöngjang sich in diesem Falle nicht darauf hinausreden, dass seine Herrschaft bedroht ist, da China zugesagt hat Versuche eines Umsturzes und einer Invasion zu verhindern. Selbst vor der eigenen Bevölkerung, ja selbst vor den eigenen Kadern könnten die machthabenden bzw die Erstschlags-Kräfte kontrollierenden Entscheider nun einen Erstschlag nicht mehr rechtfertigen, sondern müsste sich vor diesen für die Folgen des eigenen Handelns rechtfertigen.

Das Regime wird sich also vor einer epischen, gigantischen Dummheit hüten müssen.Im Gegenteil müssten diejenigen, die einen Erstschlag befehlen, einen Umsturz durch die eigenen Untergeben fürchten, ohne Systemveränderung. Ganz zu schweigen davon, dass die angeblichen Raketen-Kapazitäten für einen Angriff auf das rund 3600 Kilometer entfernte Guam nicht existieren (beim letzten Raketentest flog Nordkoreas „Interkontinentalrakete“ gerade einmal 1000 Kilometer weit, nicht weiter als bei Tests vor Monaten).

Dazu noch einmal der Hinweis: wo ist eigentlich der Diktator Kim Jong-Un? Auch bei der gestrigen Propagandascharade am Freitag (11.) auf dem Kim Il Sung Platz in Pjöngjang tauchte der geliebte Führer des nordkoreanischen Universums nicht am Horizont auf.

Dass wiederum sogar der geliebte Führer der Freien Welt mittlerweile ins Grübeln darüber kommt, wem er eigentlich droht, wer ihn eigentlich provoziert and what the Hack eigentlich vor sich geht wenn er mal in Ruhe Golf spielen will, zeigte Donald Trump bei seiner gestrigen Pressekonferenz (Freitag, 11.).

Auf den gezielten, ziemlich üblen Versuch eines Reporters Trump mit angeblichen Beileidigungen Nordkoreas wieder einmal aus dem Anzug springen zu lassen und gut verkäufliche Fire, Fury and Slaughterhouse Zitate zu produzieren (ab 9.47 min), reagierte der U.S.-Präsident bemerkenswert gut: Er wolle dies von Kim Jong-Un selbst hören. Dieser habe in den letzten drei Tagen nicht viel gesagt (Anm.: es waren sehr viel mehr als drei Tage).

 

 

Zur Pressekonferenz ist noch folgendes zu sagen: dass der links neben der Pressesprecherin auch dabei stehende Nationale Sicherheitsberater H.R. McMaster nichts sagte, dafür aber Außenminister Rex Tillerson. Der Präsident ließ seinem Außenminister erkennbar Raum, auch für Erklärungen hinsichtlich mutmaßlicher medialer Entlastungsangriffe bezüglich angeblich vor Monaten erfolgter „Schall-Angriffe“ in Kuba, und würgte Tillerson nur für eine eher übliche Wenn-Dann-Ansprache („militärische Option, wenn notwendig“) in Richtung Venezuela ab.

Auf den erneuten Versuch des ominösen Reporters sofort wieder auf den Zug aufzuspringen und „Regime Change in Nordkorea oder Venezuela“ ins Spiel zu bringen, ging Trump nicht in die Falle und betonte, es handele sich um „zwei sehr verschiedene Orte“.

Bereits vorher hatte Trump angekündigt, dass er und der Staatspräsident Chinas Xi Jinping noch am Freitag (11.) telefonieren würden.

Anzunehmen, dass Xi dabei das wiederholte, was die regierungsnahen Zeitungen ab Donnerstag Abend Pekinger Zeit bereits zum Ausdruck gebracht hatten. Offiziell hieß es aus China, Xi habe die Bereitschaft zur Kooperation mit der U.S.-Regierung zum Ausdruck gebracht und das gemeinsame Interesse einer „Denuklearisierung der Koreanischen Halbinsel“ betont – also ein Ende des Atomwaffenprogramms vom nordkoreanischen Regime.

Trump kann insoweit  zufrieden sein. Er steht als starker Mann da, der im Falle eines Falles, der nie der Fall sein wird, mit Erlaubnis von China Nordkorea bombardieren darf.

China wiederum hat etwas getan, was kein anderer Staat, explizit Russland und China selbst, seit 2001 jemals getan hat: es hat, durch ein eindeutiges „Bis hierhin und nicht weiter!“, den U.S.A. und deren sauberen „Alliierten“ Grenzen für deren im Zuge des weltweiten Terrorkrieges („global war on terror“) exekutierte weltweite Kriegführung, Umstürze und Blutbäder gesetzt.

Gerade Russland, dessen Staatsführung nach dem kurzen Aufblitzen einer ernstzunehmenden Politik im Zuge des Dreier-Bündnisses von Deutschland, Frankreich und Russland gegen die Irak-Invasion in 2002 / 2003 eine extrem heuchlerische und verlogene Politik betrieben und dem „War on terror“ verdeckt sogar zugearbeitet hat, ist geopolitisch blamiert. China hat das getan, wozu Russland auch in Libyen und in Syrien nicht willens war: einen Krieg zu stoppen, bevor er beginnt.

Dass Moskau nun auch Venezuela in aller Ruhe und ohne mit der Wimper zu zucken in den Abgrund fallen lässt, während seine Boulevardschleudern im „Westen“ um die Wette heucheln, rundet das Bild ab. Alles Geschwafel aus Moskau, sowie Versuche nun auf einen fiktiven „russisch-chinesischen“ Schoß zu springen, sind in diesem Kontext zu sehen. Moskau kann sich hinten an die Wand stellen und die Klappe halten, während andere Politik machen.

China hat, als einzige Großmacht, deutlich gemacht, dass es keinen Krieg zu führen braucht um seine Positition zu stärken oder zu halten. Das hat es gar nicht nötig. Andererseits haben die Kader Pekings bewiesen, dass ihnen das Schicksal anderer Völker und Millionen von Menschen völlig gleichgültig sind, genauso wie das eigene milliardenfach ausgeplünderte „Humankapital“ im Kapitalisten-Bordell von „Volksrepublik“. Nur wenn die eigenen Geschäfte bedroht sind – aber auch nur dann – bequemt sich Peking ausnahmsweise einmal irgendetwas zu tun, was (quasi nebenbei) mehr tut als nur die eigenen Geschäfte zu beschützen.

Mürrisch und extrem widerwillig hat sich China im Zuge der Nordkorea Krise als Weltmacht geoutet. Wie viele Millionen Menschen weltweit könnten noch leben und um wie viel könnte das Leben für alle auf dem Planeten besser sein, wenn die chinesischen Kader dies Jahre früher getan hätten?

Die Bedeutung der gegenwärtigen geopolitschen Entwicklungen werden in Deutschland wie immer viel später ankommen.

Um wie viel später, hängt von jedem und jeder Einzelnen und der aus der Mode gekommenen Fähigkeit ab, auch mal etwas anderes als Mist weiterzuerzählen, der wiederum nur erzählt wird und erzählt werden kann in der zumeist richtigen Annahme, dass die Beschwatzten ihn gerne hören.

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https://www.radio-utopie.de/2017/08/12/analyse-die-kriegslobby-hat-verloren-chinas-geopolitisches-gewicht-ist-dramatisch-gewachsen/