+++ Kriegsgrund? Russland und China sagen sich vom Petro-Dollar los +++

Als Reaktion auf die Strafzölle aus Washington will China jetzt anscheinend einen Angriff auf den Petro-Dollar starten. Bereits am 22. März verhängte US-Präsident Trump umfassende Strafzölle gegen China, die sich auf rund 60 Milliarden US-Dollar pro Jahr belaufen sollen, berichtet Heise online. Bislang hatte Trump die EU „verschont“. Diese „Schonfrist“ soll den USA anscheinend dazu dienen, Brüssel und Berlin in den Handelskrieg gegen China einzubinden.

De facto werden Europa und Deutschland erpresst. Denn nur wenn Deutschland seine eigenen geopolitischen Interessen zurückfährt und mit Washington gegen China vorgeht, wird es von den Strafzöllen ausgenommen. EU und Deutschland haben also die Wahl, sich entweder den USA anzuschließen oder mit Strafzöllen belegt zu werden. Eine schwierige Wahl, die Merkel bis Mai treffen muss, denn sowohl die USA als auch China sind für deutsche Unternehmen äußerst wichtige Absatzmärkte.

Die Entscheidung von Merkel dürfte allerdings klar sein. Denn seit Jahren schwelen handelspolitische Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Peking. Außerdem wird anti-chinesischer Protektionismus in Europa bereits praktiziert. 2017 führte die EU rund 100 Anti-Dumping Verfahren gegen chinesische Hersteller ein. In China wird Deutschland als „Hinterhof“ der EU betrachtet. Europa wurde in chinesischen Medien offen dazu aufgerufen, die Dominanz deutscher Politik in der EU zu brechen.

Zugleich hat die deutsch-amerikanische Diskussion über die Neubelebung des Freihandelsabkommens TTIP wieder an Fahrt aufgenommen. Europa würde damit wirtschaftlich und geopolitisch dauerhaft an die USA gebunden. Deutsche und amerikanische Medien hatten bereits „Werbung“ für TTIP gemacht. Das Freihandelsabkommen wird als „Gegengift“ zur protektionistischen Politik Trumps gesehen.

China scheint jetzt allerdings fest entschlossen, ein ganz anderes Machtmittel gegen die USA einzusetzen. Am 26. März hat China einen eigenen Terminhandel mit Erdöl eingeführt, der nur noch in chinesischem Yuan abgewickelt wird. Damit wir die Dominanz des US-Dollars als Weltleitwährung angegriffen. Die USA verteidigten bislang ihre Stellung als Weltleitwährung vor allem darin, dass der Großteil des globalen Handels bei Energieträgern in US-Dollar abgewickelt werden musste.

Mit dem Ölhandel in Yuan werden die USA an ihrer empfindlichsten Stelle getroffen. Die USA brauchen die Stellung des US-Dollar als Weltleitwährung als lebenswichtige Stütze ihrer Wirtschaft. Sobald diese nicht mehr akzeptiert wird, droht die amerikanische Wirtschaft zusammenzubrechen. Die USA würden an dem Schuldenberg kollabieren, was katastrophale Folgen für die Weltwirtschaft hätte.

Auch Russland überlegt jetzt, den Erdölhandel vermehrt in nationalen Währungen anstatt in US-Dollar abzuwickeln. So sollen die Türkei und der Iran bereits Interesse an einer Zahlungsabwicklung der Ölgeschäfte in nationaler Währung bekundet haben. Diese Überlegungen sind eine logische Reaktion auf die US-Sanktionen, die zunehmend verschärft werden.

Russland muss sich darum bemühen, an den internationalen Finanzmärkten nicht in die Isolation zu geraten. Die Moskauer Börse war bereits aufgrund der US-Sanktionen gegen russische Firmen, Regierungsmitglieder und Oligarchen eingebrochen. Der Rubel verlor stark an Wert, während der US-Dollar gewann.

Dennoch ist die russische Regierung davon überzeugt, dass die Wirtschaft die US-Sanktionen bewältigen und auf den Finanzmärkten überleben kann. Man ist der Überzeugung, dass sich die Situation wieder regulieren werde. Erst 2016 hatte sich Russlands Wirtschaft von einer Rezession erholt, die durch Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise verursacht wurden.

Die Drohung der USA, das Atomabkommen mit dem Iran zu kündigen, hatte die iranische Regierung ebenfalls bewogen, die Ölgeschäfte nicht mehr in Dollar oder Euro, sondern in nationalen Währungen im bilateralen Handel abzuwickeln.

Die US-Regierung hatte bereits mit Konsequenzen gedroht, sollten die Staaten nicht mehr in Petro-Dollars handeln. Der Iran warnte die USA erneut vor eine Aufkündigung des Atomabkommens. Die USA würden den Bruch des Vertrags bereuen. Man sei besser vorbereitet, als die USA annehmen.

Watergate Redaktion 11.4.2018

http://www.watergate.tv/2018/04/12/kriegsgrund-russland-und-china-sagen-sich-vom-petro-dollar-los/

 

China kauft keine US-Staatsanleihen mehr! Schon seit Wochen!

Zero Hedge:

„We Understand The Chinese Government Has Halted Purchases Of US Treasuries“: SGH

„Despite the direct encouragement, according to Chinese sources, by US Treasury Secretary Steve Mnuchin for China to „stay put,” Beijing has apparently discontinued purchases of US Treasuries “for the past few weeks.“

 

Da stecken die USA jetzt tief im Schlamassel. China hat seit langen Jahren so getan als ob die Staatsanleihen der USA werthaltig seien und hat sie gekauft. Auf diese Weise hat China den USA geholfen die Illusion aufrecht zu erhalten daß die USA finanziell und schuldenmäßig – genau wie der gesamte Westen – nicht vollständig fertig haben.
Es sind schon wegen unwichtigerer Ereignisse Kriege geführt werden. Jetzt bleibt den USA eigentlich nur noch das was sie seit ihrer Gründung praktisch andauernd getan haben: Einen neuen Krieg zu inszenieren um abzulenken.

Egal, was die westliche Propaganda sagt, die chinesische Demokratie ist lebendig und ihr gehts gut!

André Vltchek
3. März 2018
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Ein Tsunami von «China bashing» (China-Hetze) rollt wieder heran aus Europa und Nordamerika. Sein Wasser ist dreckig und versaut. Es wird versucht, alles über das gegenwärtige chinesische System zu beschmutzen: angefangen von dessen eigenem und einzigartigen demokratischen Modell bis zu seiner Führung, und sowohl sein politisches, ökonomisches und soziales System.

Ich werde periodisch daran erinnert, dass jedes Jahr, genau vor Chinas jährlichen zwei Kongress-Sitzungen, Stimmen laut werden, die erklären, dass der Volkskongress die Rolle einer Stempel-Maschine spielt und dass Chinas Demokratie nicht wirklich das Volk repräsentiert.

Kritik am chinesischen System kommt manchmal von innerhalb des Landes, aber häufiger kommt sie aus dem Ausland. Selbst örtliche Kritiker sind gewöhnlich zutiefst von ausländischen Auffassungen beeinflusst.

China wird oft ‘analysiert’ und beurteilt genau nach westlichen Normen und Regeln und das ist chauvinistisch und erstaunlich gönnerhaft.

Mein Freund und Kollege Jeff J Brown ist ein führender Experte für China, Autor des Buches «China ist kommunistisch. Verdammt!», schrieb empört in seinem neuesten Essay «Westlicher Rassismus und Heuchelei schäumt aus den Mäulern wegen Chinas Verfassungs-Änderungen»:
«Sogenannte «China-Experten» häufen immer mehr Weltuntergangs-Szenarien an … Präsident Xi Jinping wird als megalomanischer, machthungriger Tyrann portraitiert. Seine 1.4 Milliarden Bürger sind mit allem Respekt nicht derselben Meinung.
Die ganze wesliche Charade verströmt die übelste Heuchelei und zutiefst Rassismus. Wann passierte es zuletzt, dass die Mainstreammedien (MSM) sich ereiferten, weil ein Land im Westen seine Gesetze änderte? 2001, gab es da Propaganda, als George W. Bush & Co für immer jede Ähnlichkeit der US-Verfassung mit einer Zuerkennung von bürgerlichen und menschlichen Rechten für ihre Bürger zerstörte, als eine falsche Flaggen 9/11-Knarre jedem Kongressmanne und Senator an den Kopf gehalten wurde, um das nach Orwell Manier genannte «Patrioten»-Gesetz zu unterzeichnen – buchstäblich mitten in der Nacht und ohne jede Chance, es überhaupt zu lesen? Amerikas vereinigten Medien-Huren waren dort und schrieen «Unterschreibt»! Rettet uns! Schützt uns! So ist es, wie die korrupte westliche «Demokratie» «funktioniert» ….»
Ein bekannter türkischer Professor Tugrul Keskin von der Shanghai Universität nannte den jüngsten Trend im Westen einfach und korrekt: Chinaphobie.

Seit Jahrzehnten und Jahrhunderten erlitt im Westen das chinesische Volk boshaften Rassismus und Diskriminierung. In den USA wurden chinesische Immigranten lächerlich gemacht und erniedrigt, im besten Fall, und physisch liquidiert im schlimmsten Fall. Europäische Mächte griffen China an, besetzten es, teilten es und zerstörten es, schafften es sogar, Beijing zu plündern.

Ich schrieb ganze Bücher (wie etwa ‘Die Lügen des Imperiums enthüllen’) und zahllose Essays, in denen ich argumentierte, dass China mit tausenden Jahren einer enormen Geschichte und Kultur, das unleugbare Recht hat, vom eigenen Volk definiert und beurteilt zu werden und nach eigenen Maßstäben.
Aber jetzt lasst uns über Demokratie reden.

Zuerst ist der Ausdruck Demokratie aus der griechischen Sprache entlehnt. Es bedeutet grob gesagt «Herrschaft des Volkes». Es legt nicht fest, dass ein wahrhaft demokratisches Land einem westlichen mehr-Parteien-Multis-Modell folgen muss oder noch genauer, einem Modell, in dem riesige Unternehmen und ‘mächtige Individuen’ politische Kampagnen finanzieren (und Kandidaten unterstützen) und de facto die Regierungen auswählen.

Im Westen und in seinen «Marionetten-Staaten» sind die meisten der einfachen Menschen verurteilt, den Interessen der Multis zu dienen und die Regierungen sind dazu da, sicherzustellen, dass sie nicht ‘die Regeln’ brechen.

China kann einfach nicht so einem Modell folgen. Das chinesische Volk kämpfte schwer um seine Unabhängigkeit in dem großen revolutionären Krieg und all dies, um ein System zu schaffen, das dem Volk dienen konnte. Nach großen Opfern erreichte das chinesische Volk dieses Ziel. Das System ist ihr eigenes, es besteht, um ihr Leben zu verbessern. Es ist nicht perfekt, weit entfernt, aber es entwickelt sich schnell in das vielleicht humanste System auf unserem Planeten.

Chinesische Unternehmen sind da, um dem Volk zu dienen, dem Land zu dienen und ihnen wird von der Regierung und von der Kommunistischen Partei gesagt, was sie zu tun haben und wie sie sich zu verhalten haben und nicht anders herum. Nochmal, es ist nicht ganz so einfach, und es gibt Probleme und Rückschläge und Korruption, aber das Land marschiert unentwegt vorwärts. Jeder, der China kennt, weiß, dass das Land sich dramatisch verbessert und nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch, sozial und kulturell.

Es gibt kein anderes Land auf Erden, das das Leben seiner einfachen Menschen zum Besseren wendet so rapide und mit solcher Entschlossenheit. Und es geschieht wegen des Systems, wegen der Führung der Kommunistischen Partei auf Grund der NPC. Manche Leute fragen mich:

«Glauben Sie, dass Chinas Demokratie oder das politische System der Parteiführung und der NPC das Leben des Volks verbessern kann?»

Ich antworte immer:

«Nicht nur kann, sie tun es; von Tag zu Tag, von Jahr zu Jahr!»
Jene, die das leugnen, kennen entweder China nicht oder es sind einfach schlechter Verlierer.
Anders als im Westen hören die chinesischen Führer sehr aufmerksam auf ihr Volk. China ist eine ‘direkte Demokratie’ und sie funktioniert ohne eine riesige Armee politischer Parteien. Ich will nicht übertreiben und sagen, dass die ‘Führung in China Angst hat vor dem Volk’, aber es respektiert es und hört ihm zu.

Das ist nichts Neues: es ist Jahrhunderte und Jahrtausende lang so gewesen, seit das «Himmlische Mandat» geboren wurde. Zu herrschen, ‘an der Spitze’ zu sein, konnte niemals für gegeben angesehen werden. Zu herrschen, das bedeutet in China auch ‘zu dienen’. Arroganz und Selbstgefälligkeit sind selten akzeptiert worden, und wenn, dann war es ein Warnsignal, dass das Land im Niedergang war.

Kürzlich habe ich in Claremont, Kanada mit einem großen US-Philosophen von Whitehead, John Cobb Jr. China diskutiert, der Jahre und Jahrzehnte mit China zu tun hatte, insbesondere in dem «Ökologischen Zivilisations» Projekt. Er sagte:

«Ich denke, dass in China viele Führer sich tatsächlich aufrichtig um das Wohl ihres Landes sorgen.

Etwas, was man kaum von der Führung im Westen sagen kann.“

Als das chinesische Volk deutliche Signale an die Spitze gab, dass es mehr ökonomische Freiheiten wolle, mehr Konsum-Güter und dass es in der Lage sein möchte, frei ins Ausland zu reisen, hat Deng Xiaoping weitreichende Reformen eingeleitet.

Die einen stimmten diesen Reformen zu, die anderen nicht. Aber es war das, was die damalige Mehrheit wirklich wollte. Die Partei und die Regierung antworteten nur auf die Forderungen des Volkes.
Xi Jinping
Jahrzehnte später hatten die Leute genug von vielen Elementen des Markt-Systems; zunehmende Ungleichheit, Umweltprobleme und negative Nebenprodukte des super-rapiden ökonomischen Wachstums. Und wieder hörte man auf das Volk. Präsident Xi Jinping legte große Betonung auf die Umwelt («Ökologische Zivilisation»), auf die große chinesische Kultur und vor allem auf die Verbesserung des Lebens des ganzen chinesischen Volkes, egal wo jemand lebt. Das starke und progressive Modell des «Sozialismus mit chinesischen Charakteristika» wurde neu erfunden, verbessert und mit neuer Entschlossenheit und Eifer angepackt.

Das Ergebnis: Bald, vielleicht schon so zeitig wie im Jahr 2020 wird es keine Flecken extremer Armut mehr geben, nirgends auf dem gesamten Territorium der Volksrepublik China. Wenn das nicht Sozialismus ist, was ist es dann eigentlich?

All dies ist ein klarer Beweis für die chinesische Demokratie an der Arbeit. Selbst wenn es Proteste gibt, wenn die Leute Änderungen verlangen, dann schaut mal genau hin, was die Leute in ihren Händen halten: sie schwenken die kleinen roten Fähnchen der Kommunistischen Partei Chinas; definitiv nicht irgendwelche Symbole der westlichen Regime.
Was wird man erinnern von all dem in hunderten von Jahren von jetzt aus?
Zwar kann nicht geleugnet werden, dass mehrere westliche Länder ihren Bürgern wenigsten einige Freiheiten und einen passablen Lebensstandard gaben, aber der Preis wurde von den geplünderten Kontinenten bezahlt, zertreten unter den Stiefeln westlicher Kolonialisten und Neo-Kolonialisten. Dutzende Millionen nicht-weißer Menschen starben und sterben noch, um die enorme Gier und Habsucht der sogenannten westlichen Demokratien zu befriedigen. Ich habe es gesehen, unglücklicherweise allzu oft, mit eigenen Augen. Nur das Leben der europäischen und nord-amerikanischen Bürger wird respektiert und geschützt, nicht jedes Leben, das gezwungen wird, ihnen zu dienen.
China zeigte der Welt einen völlig entgegengesetzten Weg. Alles in der PRC ist mit den Händen des chinesischen Volkes geschaffen worden; mit ihren Gehirnen, ihren Muskeln und ihrem Schweiß. Es ist ein ‘sauberer’ und ehrlicher Fortschritt, nicht einer, der auf den Leichen und dem Blut von Millionen ‘anderer’ beruht.
Und das ist nicht alles. Das Geistesprodukt von Präsident Xi ‘One Belt One Road’ (OBOR – ein Gürtel, eine Straße) ist im wesentlichen dies: «Chinas Errungenschaften und Erfolge mit dem Rest der Welt zu teilen», besonders mit den sich abmühenden und unglücklichen Ländern.

China verwandelt seinen Erfolg nicht in eine Religion. Es glaubt, dass alles Positive geteilt werden sollte, dass es Fortschritt geben sollte, soziale Gerechtigkeit und Respekt vor verschiedenen Kulturen. Die ganze Welt sollte davon Nutzen haben.

Das ist wahrer Internationalismus und wahrer menschlicher Anstand und auch ein unmissverständliches Zeichen von ‘Demokratie’, allen Menschen zu dienen, in wahrhaft globalem Maßstab!

André Vltchek is a philosopher, novelist, filmmaker and investigative journalist. He covered wars and conflicts in dozens of countries. His latest books are: “Exposing Lies Of The Empire” and “Fighting Against Western Imperialism”. Discussion with Noam Chomsky: On Western Terrorism. Point of No Return is his critically acclaimed political novel. Oceania – a book on Western imperialism in the South Pacific. His provocative book about Indonesia: “Indonesia – The Archipelago of Fear”. Andre is making films for teleSUR and Press TV. After living for many years in Latin America and Oceania, Vltchek presently resides and works in East Asia and the Middle East. He can be reached through his website or his Twitter.

Wieder ein deutsches Unternehmen an China verkauft

HEIMDALL WARDA - Die das Gras wachsen hören

http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/Luxus-Moebelhersteller-Rolf-Benz-wird-chinesisch-1017704288

Der deutsche Luxusmöbel-Hersteller Rolf Benz kommt in chinesische Hände. Der bisherige Eigentümer des Polsterspezialisten, die Hüls-Gruppe aus dem Münsterland, bestätigte am Freitag den Verkauf des baden-württembergischen Tochterunternehmens aus Nagold an den chinesischen Möbelhersteller Jason Furniture.

Der „Schwarzwälder Bote“ berichtete in seiner Online-Ausgabe, zuletzt sei von der Hüls-Gruppe mit fünf Bietern verhandelt worden. Der Rolf-Benz-Vorstandsvorsitzende Jürgen Mauß sieht dem Bericht zufolge in dem Eigentümerwechsel vor allem Chancen für das Unternehmen: Rolf Benz werde internationaler, könne auf dem Asienmarkt stärker wachsen und auch sein Onlinegeschäftsmodell ausbauen.

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China schickt den Syrern substanzielle humanitäre Hilfe

Die Volksrepublik China hat Syrien gerade eine umfangreiche humanitäre Hilfe angeboten. Es handelt sich gleichzeitig um Produkte für die Bevölkerung im Land und andere für syrische Flüchtlinge im Libanon.

Peking war ein wichtiger Partner des syrischen militärisch-industriellen Komplexes während der Amtszeit von Hafez Al-Assad, einschließlich in Sachen Scud-Raketen.

Wenn sich China auch von den militärischen Operationen während der Aggression von Syrien fern gehalten hat, indem es dessen Verteidigung Russland und Iran überlassen hat, schickte es jedoch viele Ausbildner für den Gebrauch bestimmter Waffen.

Im Jahr 2013 wurde festgestellt, dass die Dschihadisten Chlorgas gegen die syrische arabische Armee benutzt hatten und dass dieses von der Firma China North Industries (Norinco) stammte. Der chinesische Nachrichtendienst hatte die Umleitung ihres Chlors durch ihre westlichen Partner entdeckt, damit sie Damaskus beschuldigen konnten, chemische Waffen zu gebrauchen.

In den vergangenen Monaten sind viele chinesische Geschäftsleute nach Damaskus gekommen, um ihre möglichen Investitionen in dem Wiederaufbau des Landes einzuschätzen.

Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article199897.html

Von Kriegern und Arbeitern

von Analitik

Die Rollen sind klar verteilt. Russland kämpft, China baut.

Militärisch hat sich China nirgendwo eingemischt. Die für Syrien angekündigten 5000 chinesischen Soldaten sind nicht eingetroffen. In chinesischen Gewässern patroullieren weiterhin US-Kriegsschiffe und mehr als Protestnoten hat China nicht aufzubieten. Zum Kontrast erinnere man sich an US-Kriegsschiffe im Schwarzen Meer – Russland hat damals deutlich gemacht, wer Herr im Meer ist. Als eine russische SU sämtliche Elektronik des US-Flaggschiffs lahmgelegt hat und einen Scheinangriff nach dem anderen flog, blieb den US-Matrosen nicht mehr, als es auf ihre Smartphones aufzunehmen und sich später in den Medien auszuheulen. Spüren Sie den Unterschied? USA in chinesischen Gewässern – Chinesen heulen, USA in russischen Gewässern – USA heulen.

Diese Woche hat Russlands General und Verteidigungsminister Schoigu eine mehrtätige Reise nach Süd-Asien beendet (zusammenfassende Berichte). In Myanmar, Laos und Vietnam traf er nicht nur Verteidigungsminister und Generäle, sondern auch Premierminister. Auf der Tagesordnung standen Rüstungsverträge und intensivierte militärische Zusammenarbeit. Eine solche Zusammenarbeit mit Myanmar bedeutet beispielsweise, dass russische Kriegsschiffe in Myanmar anlegen dürfen, wenn sie es nur ein paar Tage vorher ankündigen. Die Erlaubnis gibt es automatisch, nur bitte rechtzeitig bescheid sagen, damit Platz gemacht wird. Das gleiche Recht gilt für Myanmars Schiffe in russischen Häfen. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass Vietnam und Myanmar lange Küsten an den für China kritischen Meeren und Meerengen aufweisen. Womit geklärt wäre, wer an Chinas Südflanke künftig für Ordnung sorgen wird, wenn China es wieder einmal nicht über eine Protestnote hinaus schafft.

Nebenbei hat Schoigu bekannt gegeben, dass der Vertrag über die Lieferung von S-400 Systemen an die Türkei vor kurzem besiegelt wurde. Die Türkei hat damit offiziell die militärische Schirmherrschaft gewechselt, es gibt kein Zurück mehr.

Und China? Chinas Vize-Premier ist dieser Tage in Kiew zu Besuch gewesen, um Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 7 Milliarden Dollar anzukündigen. Russland wird die Ukraine befreien, nachdem der Westen dort alles dem Erdboden gleichgemacht hat. Und China wird dann alles neu bauen. China hat das Geld und die Arbeiter und den Fleiß, um wie verrückt zu bauen. Ein westlicher Experte ahnt sogar wahrhaft Böses voraus:

“An acceptable end state for both countries would likely be a Ukraine that is under Russian political and military influence, is being rebuilt with Chinese funds, and serves as a conduit for Chinese influence to Europe, where Western influence is minimized,” Holcomb said.

Für Russland und China wäre es akzeptabel, so Holcomb, wenn Russland die politische und militärische Kontrolle über die Ukraine bekommt und China dort die Infrastruktur für einen Korridor in die EU aufbaut.

Das identische Bild in Syrien. Russland hat Syrien erkämpft, China wird es aufbauen. Eine chinesische Delegation war beim syrischen Verkehrsminister zu Besuch und hat angekündigt, in den Wiederaufbau der syrischen Infrastruktur zu investieren.

In Nordkorea wird es genauso sein. Russische Militärs waren vor einigen Wochen dort. Russland garantiert Nordkoreas Schutz, China wird in Nordkorea einen großen Investitionsmarkt vorfinden, nachdem die Wiedervereinigung eingeleitet wird.

Venezuela und Libyen sind weitere heiße Kandidaten für die arbeitsteilige Schirmherrschaft Russlands und Chinas. Das Modell funktioniert prächtig.

http://analitik.de/2018/01/28/von-kriegern-und-arbeitern/

Achtung: China baut Flüchtlingslager und bereitet sich auf einen Atomkrieg vor

Peking, China – Die staatliche chinesische Zeitung Jilin Daily, mit Sitz in einer Provinz an der Grenze zu Nordkorea und Russland, offenbarte die extreme Schärfe der Situation auf der koreanischen Halbinsel als sie laut Reuters einen Leitfaden veröffentlichte, wie man mit „gesundem Menschenverstand“ einen Atomkrieg überleben soll.

Obwohl der ganzseitige Ratgeberartikel Nordkorea nicht ausdrücklich erwähnt, war die Warnung eindeutig ein Ergebnis der zunehmenden Spannungen zwischen einem nuklear bewaffneten Nordkorea und den Vereinigten Staaten.

Die einflussreiche chinesische staatliche Global Times beschrieb den Artikel aufgrund der Situation auf der koreanischen Halbinsel als öffentliche Bekanntmachung.

„Wenn ein Krieg ausbricht, kann man nicht ausschließen, dass die koreanische Halbinsel nukleare Kontaminanten produziert, und Gegenmaßnahmen müssen ernsthaft erforscht und offen ausgesprochen werden, um die Bevölkerung darüber zu informieren. Aber zur gleichen Zeit gibt es überhaupt keinen Grund, beunruhigt zu sein“, so die Global Times .

Die Spannungen mit den USA haben dramatisch zugenommen, seit Nordkorea im September seinen sechsten Atomtest durchgeführt hatte. Vor wenigen Wochen hatte Nordkorea eine Hwasong-15 Interkontinentale Langstreckenrakete gestartet, welche die theoretische Fähigkeit demonstrierte, überall auf dem gesamten amerikanischen Festland einen Nuklearschlag durchzuführen.

Laut The Daily Caller haben Bürger in Jilin von Erschütterungen berichtet, als der Norden die Atomwaffe testete.

„Es liegt auf der Hand, dass die Provinz Jilin angesichts ihrer besonderen geografischen Lage besonders sensibel auf die Situation auf der koreanischen Halbinsel reagiert. Es ist notwendig, dass die dortigen Medien Informationen über Atomwaffen veröffentlichen“, schrieb die Global Times in einem chinesischsprachigen Leitartikel.

Der veröffentlichte Leitfaden weist darauf hin, dass Atomwaffen fünf Mittel zur Zerstörung anwenden: Lichtabstrahlung, Druckwellen, Nuklearstrahlung im Frühstadium, nukleare elektromagnetische Impulse und radioaktive Verschmutzung. Weiterhin erklärt der Artikel, dass die ersten vier zum sofortigen Tod führen.

Die Jilin Daily fordert Menschen auf, die sich zum Zeitpunkt des Explodierens einer Atombombe im Freien aufhalten, Schutz in einem Graben, Fluss oder See zu suchen und ungeschützte Hautflächen zu bedecken.

Laut einem Bericht von Reuters heißt es in den Jilin Daily-Richtlinien:

Nach einem Bericht der US-Website Defense One von Atlantic Media:

Und da haben wir es schon wieder.

Trotz der offiziellen Position „niemand ist in Panik“ sich gleichzeitig auf einen nuklearen Angriff und eine Flut von Flüchtlingen vorzubereiten, weist eher auf das Gegenteil hin.

Die chinesische Regierung hat zuvor gesagt, dass sie eine militärische Intervention ablehne, aber für den Fall, dass die USA einen Präventivschlag gegen Nordkorea starten, werde das chinesische Militär in die Verteidigung des Nordens eingreifen.

Wir sollten nicht naiv sein, denn die Welt steht womöglich am Rande einer extremen nuklearen Katastrophe.

Es ist definitiv an der Zeit, dem Beachtung zu schenken!

http://derwaechter.net/achtung-china-baut-fluechtlingslager-und-bereitet-sich-auf-einen-atomkrieg-vor

Das erste Jahr mit Trump im dritten Weltkrieg

Wie im letzten Jahr wollen wir im Parteibuch auch in diesem Jahr zum Jahresende einen Blick auf den Zwischenstand im dritten Weltkrieg von Wall Street und ihrer zionistischen, wahhabitischen und faschistischen Kumpane zur Unterjochung des Rests der Welt werfen.

Was den meisten Menschen vom Jahr 2017 sicherlich in Erinnerung bleiben wird, ist, dass da in den USA mit Donald Trump ein neuer Präsident ins Amt kam, der sich in vielen politischen Dingen, und vor allem auch im Stil, recht deutlich von seinen Vorgängern unterscheidet. Doch im Parteibuch halten wir es im dritten Weltkrieg für die wichtigste Nachricht des Jahres 2017, dass Chinas Wirtschaft zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder mehr Fahrt aufgenommen hat. Die erfreulichen chinesischen Wirtschaftsdaten des Jahres 2017 sprechen dafür, dass China die schwierigen Umstellungen der Wirtschaft, etwa von einer export-getriebenen Produktion zu einer auf den Binnenkonsum fokussierten Produktion einschließlich der Reorganisation der Schwerindustrie, in Summe gelingen.

Was die Möchte-Gern-Weltherrscher der USA und ihre Kumpane bezüglich des chinesischen Wachstums seit Jahren in schiere Panik versetzt, lässt sich grob vereinfacht mit folgender aus den jüngsten IWF-Daten zur BIP-Entwicklung der verschiedenen Staaten erstellter Grafik ausdrücken:

Nachdem den USA 1991 die Zerschlagung der Sowjetunion gelungen war, hatten die USA zwar eine ziemliche globale Dominanz erreicht, doch damit waren die Machthaber in den USA nicht zufrieden. Die ziemliche globale Dominanz der USA war ihnen noch nicht total genug. Immer noch gab es einige widerspenstige Staaten, die sich der globalen Dominanz der USA und Israels nicht unterordneten. Das waren etwa Syrien, Iran und Irak, die der Israel gegenüber loyale damalige US-Staatssekretär für Verteidigung Paul Wolfowitz 1991 für Regime Changes im israelischen Interesse durch das US-Militär vormerkte.

Doch während die zionistischen US-Machthaber sich im letzten Vierteljahrhundert mit der Vervollkommnung ihrer Herrschaft über die Welt im Großraum um Israel durch Farbenrevolutionen, Terrorproxies und Angriffskriegen beschäftigten, entstand in China praktisch aus dem nichts eine ökonomische Herausforderung, die zwischenzeitlich drauf und dran ist, die USA selbst wirtschaftlich zu überholen. Betrachtet nach dem zu Marktpreisen berechneten Bruttoinlandsprodukt liegt China gegenwärtig noch rund 40% hinter den USA, aber dem nach Kaufkraftparität berechneten Bruttoinlandsprodukt, also dem realen Ausstoß der Wirtschaft, zufolge liegt China schon 20% vor den USA, und die chinesische Wirtschaft wächst weiter schneller als die USA, sodass damit gerechnet werden darf, dass China die USA wirtschaftlich demnächst nicht nur bezüglich des Wirtschaftsausstoßes, sondern bezüglich aller wesentlicher Wirtschaftsindikatoren überholen wird.

Bezieht in den wirtschaftlichen Vergleich der USA und Chinas auch die jeweiligen Bündnissysteme mit ein und vergleicht etwa die Wirtschaft der zum US-geführten Bündnis NATO gehörenden Staaten mit der Wirtschaft der zum von China dominierten Bündnis SCO gehörenden Staaten, so steht das US-Empire gegenwärtig noch etwas stärker als China da, doch die Tendenz geht auch bei einer solchen Betrachtung in die gleiche Richtung einer deutlichen Machtverlagerung in Richtung China. Während der wirtschaftliche Ausstoß China heute schon 20% größer als der der USA ist, so ist erst 2019 damit zu rechnen, dass der wirtschaftliche Ausstoß der SCO-Staaten größer als der der NATO-Staaten sein wird, aber ebenfalls ist zu erwarten, dass die Schere dann schnell weiter auseinandergehen wird und die von der Wirtschaftskraft Chinas profitierenden SCO-Staaten dann auch bald einen größeren Wirtschaftsausstoß als das gesamte US-Empire einschließlich seiner asiatischen Verbündeten haben werden.

Ökonomische Kennzahlen wie das nominale Bruttoinlandsprodukt oder der wirtschaftliche Ausstoß sind natürlich keineswegs die einzigen Kennzahlen von globaler politischer Macht. In ausführlichere Betrachtungen einzubeziehen wären etwa noch Indikatoren wie das Staats- und Volksvermögen, das Militär, die Technologie, der Medien- und Kulturapparat sowie andere Elemente der Soft Power und die gesellschaftliche Geschlossenheit. Viele dieser Dinge hängen indirekt allerdings durchaus wieder mit der Wirtschaftskraft zusammen, man denke da etwa nur an das Militär und die zugehörige Rüstungsindustrie, für deren Unterhalt eine starke Wirtschaft geradezu unerlässlich ist. Und ganz gleich von welcher Seite man die Dinge betrachtet, so ist es klar, dass Chinas geopolitische Macht dabei ist, die der USA einzuholen, und vermutlich auch bald zu überholen, wenn das nicht schon geschehen ist. Dieses globalwirtschaftliche Bild der US-amerikanisch-chinesischen Konkurrenz ist bei all den heißen und kalten Fronten im laufenden dritten Weltkrieg zwischen den US-gestützten israelisch-saudisch geführten Kräften, die eine totale globale US-Dominanz anstreben, und den chinesisch-gestützten russisch-iranisch geführten Kräften, die stattdessen eine multipolare Weltordnung wollen, unbedingt zu berücksichtigen, um die Motivationen und Züge der politisch-militärischen Akteure verstehen zu können.

Der vielversprechendste Versuch der US-Möchtegern-Weltherrscher, die chinesische Wirtschaft einzuhegen, und damit möglicherweise auch China selbst unter Kontrolle zu bekommen, war das mit elf weiteren Staaten über Jahre explizit als anti-chinesisches Bündnis ausgehandelte Wirtschaftsabkommen Trans-Pacific Partnership (TPP), das zu Jahresbeginn 2017 ratifizierungsreif vorlag. Doch der neue US-Präsident Trump hat die US-Mitgliedschaft gleich an seinem ersten Arbeitstag aus dem Abkommen zurückgezogen, und damit diese strategische Bedrohung Chinas auf Jahre, wenn nicht für immer, zunichte gemacht. Auch wenn die verbliebenen elf Staaten nun in der Hoffnung auf einen späteren US-Beitritt – bislang erfolglos – versuchen, das anti-chinesische Bündnis trotzdem einzugehen, so fehlt es TPP ohne der Mitgliedschaft der USA natürlich an wirtschaftlicher Durchschlagskraft, und selbst wenn es zustande kommt und die USA in einigen Jahren doch beitreten sollten, so hat China damit wertvolle Jahre gewonnen, um ungehindert weiter zu wachsen und sich auf TPP vorbereiten zu können. Angesichts des damit vorhersehbar einhergehenden regionalen Einflussgewinns von China ist es kein Wunder, dass die US-Möchtegern-Weltherrscher deshalb wütend auf Trump sind, obwohl sie den US-Rückzug aus TPP in ihrer Propaganda natürlich nicht als Grund für ihre Wut angeben, weil TPP und die damit vermutlich verbundenen weiteren Verlagerungen von Arbeitsplätzen aus den USA nach Ostasien bei US-Wählern durchaus unpopulär sind.

Die Massenmedien waren 2017 indes vornehmlich mit Korea beschäftigt, oder vielmehr dem, was nach der Gefahr eines konventionellen oder nuklearen Großkrieges zwischen der Demokratischen Volksrepublik Korea und den USA aufgrund von den USA nicht akzeptierten koreanischen Atomraketentests und großspurigen Sprüchen der jeweiligen Staatsführer Trump und Kim aussieht. Tatsächlich dürfte die Kriegsgefahr in Korea jedoch ziemlich gering sein, eben weil die DVR Korea über Nuklearwaffen verfügt. Die von der DVR Korea verinnerlichte Lehre aus den Beispielen Irak und Libyen ist ja gerade, dass sich die US-Möchtegern-Weltherrscher bloß trauen, Staaten zu überfallen, die über keine funktionierenden Abschreckungswaffen verfügen, zumal auch noch die DVR Korea auch noch mit schwerer Artillerie Feuerkontrolle über die südkoreanische Hauptstadt Seoul hat. Das einzige, was US-Präsident Trump mit seinen groben Sprüchen gegen die DVR Korea erreicht, ist, dass ihm feindlich gesonnene Medien von anderen Themen abgelenkt werden und die Bevölkerungen der Staaten der Region und auch der Welt sich von den unbesonnen erscheinenden USA abwenden, wodurch die Kohärenz des US-Empires weiter dramatisch geschwächt wird. Sollte genau das, nämich die Kohärenz des US-Empires zugunsten einer multipolaren Weltordnung zu schwächen, die Absicht von US-Präsident Trump sein, so kann man ihm bescheinigen, mit seinem unbesonnen und aggressiv erscheinenden Geschwätz ziemlich effektive Arbeit zu leisten.

Nichtsdestotrotz gab es in Ostasien 2017 auch einen heißen Krieg. Auf den Philippinen wurde nicht nur der mit inzwischen Tausenden Toten einhergehende paramilitärische Polizeieinsatz gegen Drogenbanden fortgesetzt, sondern die Streitkräfte führten in der Großstadt Marawi auch fünf Monate lang einen von westlichen Medien kaum beachteten heißen Krieg gegen der saudischen Ideologie des takfiristischen Wahhabismus anhängende Terroristen, bei dem über 1000 Menschen ums Leben kamen. Die Streitkräfte der Philippinen gewannen die Schlacht um Marawi, womit dieser zionistisch-wahhabitische Terrordruckpunkt gegen die Philippinen beseitigt wurde. Im Zuge westlicher Kritik am harten philippinischen Vorgehen gegen Drogen- und Terrorkriminalität näherten sich die lange Jahre eng mit den USA verbündeten Philippinen weiter an China an. In Myanmar lief 2017 unterdessen im Bundesstaat Rakhine eine mit massiven Fluchtbewegungen islamischer Bevölkerungsteile verbundene militärische Kampagne gegen die von saudischen Emigranten geführte Gruppe „Arakan Rohingya Salvation Army“ weiter. Auch hier ist eine wieder engere Anbindung Myanmars an China eine denkbare Folge.

Weiter westlich in Asien tobte auch im Jahr 2017 der Krieg in Afghanistan mit Nebenschauplätzen im indischen Kashmir und in West-Pakistan weiter. Der Krieg hat nach wie vor viele Fronten und fordert viele Opfer. Es gibt da einen Krieg ostafghanischer Paschtunen gegen die Unterdrückung durch den nicht-paschtunischen Westen, einen pakistanischen Proxy-Krieg gegen die von Russland unterstützte Nordallianz zur Gewinnung von stratgischer Tiefe für den Fall eines potentiellen umfassenden pakistanisch-indischen Krieges, einen von Wahhabiten und Zionisten angeheizten wahhabitisch-deobandischen Proxy-Krieg gegen von Iran unterstützte Hazara-Schiiten, einen Opiumkrieg zur profitträchtigen Versorgung der Welt mit Heroin und nicht zuletzt einen US-amerikanisch geführten Besatzungskrieg mit entsprechendem Widerstand dagegen. Im Jahr 2017 wurde endlich die Aufnahme von Pakistan und Indien in die SCO perfekt gemacht, sodass die Konflikte in Afghanistan sich potentiell regional innerhalb der SCO unter Ausschluss der Möchtegern-Weltherrscher gelöst werden können. Praktisch läuft dieser Ansatz vornehmlich darauf hinaus, dass es China gelingt, den langjährig mit den USA und Saudi Arabien verbündeten Staat Pakistan davon zu überzeugen, dass es trotz aller pakistanischen Unzufriedenheiten mit den langjährigen De-Facto-Grenzen Pakistans sinnvoll ist, von der Verfolgung einer Terrorkriegsstrategie gegen die Nachbarstaaten Indien und Afghanistan abzusehen. Die Südasienstrategie des neuen US-Präsidenten, der darin mehr US-Druck auf Pakistan zur Beendigung der Terrorunterstützung ankündigt, spielt der SCO-Strategie zur Beendigung des Kriegs in Afghanistan durchaus in die Hände. Auf dem Boden machte sich das 2017 jedoch noch nicht bemerkbar. Ob sich da nach nunmehr bald vier Jahrzehnten Krieg bald was ändert, bleibt auch zum Ende des Kriegsjahres 2017 zweifelhaft, zumal die US-Besatzung von Afghanistan wieder einmal aufgestockt und der Krieg in Afghanistan damit 2017 – jedenfalls von diesem Aspekt aus betrachtet – nochmals ausgeweitet wurde.

Die blutigsten Schlachtfelder im dritten Weltkrieg gab es auch 2017 wieder dort, wo die zionistisch-wahhabitische Achse am nächsten ist, nämlich in Westasien.

Auf dem vom Libanon bis zum Irak reichenden schlimmsten Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts hat sich dabei trotz immer noch zahlreicher Opfer die Lage für die Achse des Widerstandes ebenso wie für die zivile Bevölkerung wie schon 2016 auch im Jahr 2017 deutlich verbessert. Im Libanon gelang es der von Iran unterstützten Miliz Hisbollah und der libanesischen Armee, die unter Namen wie Al Kaida und ISIS operierenden wahhabitischen Takfiriterrorgruppen zu bezwingen. Gleiches gelang von Iran unterstützten Milizen und der von der US-Luftwaffe unterstützten irakischen Armee weitgehend im Irak. Bemerkenswert war dabei, dass es der irakischen Armee in einer vergleichsweise unblutigen Offensive im Jahr 2017 auch gelang, von Israel unterstützte Separatisten aus 2014 von ihnen eroberten ölreichen Regionen im Nordirak zurückzudrängen, was von den US-Streitkräften in der Region, wenn nicht diskret unterstützt, dann jedenfalls nicht entscheidend behindert wurde. In Syrien gelang es der syrischen Armee mit Unterstützung ihrer Partner 2017 praktisch das ganze bislang von der wahhabitischen Takfiri-Terrorgruppe beherrschte Gebiet westlich des Euphrat einzunehmen. Für das Jahr 2018 stehen in Syrien weitere Kämpfe an, insbesondere die zum Bezwingen der unter der Flagge der Terrorgruppe Al Kaida operierenden wahhabitischen Terrorgruppen in Westsyrien. Als strategisch schwieriger könnte jedoch das Problem der von der US-zionistischen Achse unterstützten Separatisten in Nordostsyrien erweisen, das sich nur mit türkischer Unterstützung lösen lassen dürfte. Mit türkischer Unterstützung darf dabei allerdings durchaus gerechnet werden, denn die Türkei hat den Irak 2017 tatkräftig gegen die Allianz von bislang mit der Türkei und Israel verbandelten nordirakischen Separatisten unterstützt, was neben dem türkischen Einkauf russischer Luftverteidigungswaffen durchaus als Feuerprobe für einen Seitenwechsel von NATO in Richtung SCO verstanden werden kann.

In Palästina hat „Israel“ die Palästinenser 2017 weiter unter dem öffentlichen Radar großer Massaker auf Sparflamme gekocht, alle paar Wochen ein Stückchen Land mehr besetzt und einige mehr oder weniger widerspenstige Palästinenser getötet. Jenseits der USA, deren Bevölkerung das Massakrieren von Arabern und Muslims weitgehend begrüßt, gibt es an den regelmäßigen groben israelischen Menschenrechtsverletzungen in der EU manchmal seichte Kritik, die aber natürlich nach wie vor selten in Richtung Sanktionierung von Israel geht. Auf der anderen Seite von Saudi Arabien, dem Jemen, gab es 2017 leider auch keine guten Nachrichten. Nach wie vor massakriert eine von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützte saudisch geführte Allianz die Bevölkerung des Jemen mit der Luftwaffe ohne jeden Sinn und Verstand und versucht sie mit einer Blockade auszuhungern, was bislang zu nichts als vielen Toten und einem zunehmenden Hass der Bevölkerung des Jemen auf die Bombenwerfer und Blockadeverhänger geführt hat. Abseits der Entwicklung an der levantinischen Front war die womöglich hoffnungsvollste Entwicklung in Westasien 2017, dass sich die wahhabitischen Staaten Saudi Arabien und Katar nach einer Anti-Terror-Initiative von US-Präsident Trump gründlich zerstritten haben und ihr weiteres destruktives Potential dadurch verringert wurde.

Vom Jemen aus sind es nur wenige Kilometer bis Afrika, einem Kontinent, der auch im Jahr 2017 zu einem Großteil eine riesiege Kriegszone bildete. Die durch den NATO-GCC-Überfall auf Libyen 2011 eskalierte Lage in Afrika besserte sich auch 2017 nicht oder kaum. Von Somalia aus erstreckt sich die afrikanische Kriegszone über Äthiopien, den Südsudan, den Sudan, die ägyptische Sinai-Halbinsel und die Sahara bis hin zur Atlantikküste. Und südlich der Sahara sieht es vielerorts kaum besser aus.

Die Entwicklung der Lage in Amerika mag man als gemixt betrachten. Die USA sind seit dem Wahlsieg von Donald Trump als Präsident so gespalten wie vermutlich seit dem Bürgerkrieg im 19. Jahrhundert nicht mehr, was für den Rest der Welt nicht ganz schlecht ist, weil es die Fähigkeit der USA verringert, im Rest der Welt Angriffskriege zu führen. Positiv bleibt in Amerika ansonsten zu vermerken, dass es der US-zionistischen Achse auch im Jarh 2017 trotz großer Anstrengungen und des sich aus venezuelanischer Sicht viel zu niedrigen Ölpreises nicht gelungen ist, in Venezuela einen Regime Change durchzuführen oder einen Bürgerkrieg zu starten. Dieser Abwehrerfolg Venezuelas wäre ohne die chinesische Unterstützung dafür vermutlich kaum denkbar gewesen.

Was in der Betrachtung des dritten Weltkrieges noch bleibt ist Europa. Da bleibt zunächst mal festzustellen, dass der durch westlichen False-Flag-Terrorismus vom Zaun gebrochende Krieg in der Ukraine auch 2017 kaum gebremst weiter ging. Ansonsten blieben Überraschungen, auch geradezu erwartete Überraschungen, bei den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich aus. Die größte Überraschung in Europa dürfte 2017 gewesen sein, dass es der deutschen Bundeskanzlerin Merkel nach der Bundestagswahl im September 2017 bislang nicht gelungen ist, eine neue deutsche Regierung zu formen. Das muss noch nicht viel bedeuten, könnte aber 2018 interessant werden, falls es Merkel da nicht kurzfristig gelingen sollte, sich doch noch eine Mehrheit zu verschaffen. Sollte es 2018 in Deutschland zu Neuwahlen kommen, wäre außerdem damit zu rechnen, dass die unter dem Eindruck der italienischen Wahlen im März stehen, wo weithin damit gerechnet wird, dass die EU-kritische „Fünf-Sterne-Bewegung“ da sehr gut abschneiden wird.

Damit soll es nun genug sein von der Bilanz des dritten Weltkrieges im Jahr 2017. Der fröhliche Kulturteil der Neujahrsfeierlichkeiten mag beginnen. Wer dazu einen Musiktipp möchte: wir vom Parteibuch werden uns zum Jahresende 2017 wohl noch einmal folgendes Konzert von Julia Boutros und dem sie begleitenden Orchester (aus dem Jahr 2016) gönnen.

 

 

Das Parteibuch wünscht allen Lesern ein frohes neues Jahr 2018.

https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/12/31/das-erste-jahr-mit-trump-im-dritten-weltkrieg/

+++ Spaltung Europas bereits in vollem Gange – Osteuropa wendet sich ab +++

Seit sechs Jahren schon finden zwischen den mittel- und osteuropäischen EU-Staaten und China Gipfeltreffen statt. Vergangenen Montag fand das sechste Treffen in Ungarns Hauptstadt Budapest statt. 2012 beschlossen China und die osteuropäischen EU-Staaten ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Das Handelsvolumen zwischen Osteuropa und China betrug in den vergangenen fünf Jahren immerhin 60 Milliarden Dollar und das Wachstum liegt bei einer zweistelligen Prozentzahl. Trotz der globalen Rezession. Chinas Investitionen hatten sich seitdem in den osteuropäischen Ländern verdreifacht. Eisenbahnlinien sowie die Einrichtung einer Finanzierungsinstitution sind Teil der wirtschaftlichen Projekten.

Bei dem sechsten Treffen in Budapest stellte China weitere Maßnahmen vor: Die Bankengemeinschaft zwischen Osteuropa und China sei eröffnet. Investitionskooperationsfonds in Höhe von einer Milliarde Dollar für osteuropäische Länder seien eingerichtet worden. China will zudem osteuropäische Agrarprodukte importieren. Regelmäßige Zugfahrten und Direktflüge sollen zwischen den Partnern eingeführt werden. Visum- und Zollformalitäten sollen vereinfacht werden.

Für China und Osteuropa sind die wirtschaftlichen und finanziellen Verbindungen wichtig. Die osteuropäischen Staaten grenzen an das Projekt „Neue Seidenstraße“ und werden davon profitieren. Estland, Litauen und Slowenien, die noch keine Seidenstraßen-Abkommen mit China geschlossen haben, unterzeichneten am Montag die bei dem China-Osteuropa-Gipfel getroffenen Abkommen. Dadurch werden sie an den Seidenstraßen-Projekten beteiligt.

Ungarns Ministerpräsident Orbán sagte der Presse, das bilaterale Abkommen begünstige Europa und die EU. Sigmar Gabriel und andere deutsche Europapolitiker warnten indes vor den Abkommen. Osteuropa treibe dadurch die Spaltung Europas voran; Der „Sonderweg“ gefährde die EU.

Für die Osteuropäischen Länder bedeuten die Abkommen mit China mehr Unabhängigkeit und Eigenständigkeit von der übermächtigen EU-Regierung in Brüssel. Brüssel hatte den osteuropäischen Staaten zuletzt mehrfach mit Sanktionen gedroht, sollten sie die von der EU gewünschte Politik nicht umsetzen.

China ist schon lange auf dem Weg, die heimliche Weltmacht zu werden. Ganz ohne Krieg und militärische Drohungen. Indem China weltweit investiert und aufkauft, hat es seine Machtstrukturen ganz unauffällig aufgebaut. Die goldgestützten Handelsabkommen und Währungsgeschäfte stärken zudem die chinesische Währung und machen das Land von der Weltleitwährung US-Dollar zunehmend unabhängig.

Watergate Redaktion 29.11.2017

http://www.watergate.tv/2017/11/29/spaltung-europas-bereits-in-vollem-gange-osteuropa-wendet-sich-ab/

Internet-Trend: Chinesen verspotten Merkel als naiven Gutmenschen

Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

 

Viele chinesische Internetnutzer machen sich derzeit über die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) lustig. Sie bezeichnen Merkel als „Baizuo“, als naiven Gutmenschen.

Wie die „Welt“ unter Berufung auf das China-Institut der Mercator-Stiftung Merics berichtet, muss sich Merkel momentan einigen Hohn von chinesischen Usern im Netz gefallen lassen.

Merkel – ein naiver Gutmensch

Demnach verspotten immer mehr Chinesen die deutsche Kanzlerin als „Baizuo“. Wörtlich übersetzt heißt das so viel wie „Weiße Linke“. Der Begriff stehe für „naive, gebildete Menschen“, die sich beispielsweise für Flüchtlinge, Minderheiten, Multikulti und Frieden einsetzen. „Baizuo“ ist damit so etwas wie das chinesische Pendant zu unserem „Gutmenschen“.

Arrogante Westlerin

Das „Urban Dictionary“ erklärt den eindeutig abwertenden Begriff folgendermaßen:

„Die Chinesen betrachten Baizuo als unwissende und arrogante Westler, die den Rest der Welt bemitleiden und sich für die Retter halten.“

Ein „Baizuo“ will demnach das Gefühl seiner eigenen moralischen Überlegenheit befriedigen. Außerdem ist er so sehr von „Political Correctness“ besessen, dass er im Interesse des Multikulturalismus sogar „rückständige islamische Werte“ importiert.

„Merkels Ende und Deutschlands traurige Zukunft“

Vorausgegangen war dem Ganzen ein Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua. Im Zusammenhang mit den gescheiterten Jamaika-Gesprächen berichteten die chinesischen Medien bereits von „Merkels Ende und Deutschlands trauriger Zukunft“.

http://info-direkt.eu/2017/11/24/baizuo-chinesische-user-verspotten-merkel-als-naiven-gutmenschen/