Die einzige Weltmacht , Amerikas Strategie der Vorherrschaft

 

Diese Dokumentation berichtet zum einen über Zbigniew Brzezinski,
ein polnisch-amerikanischen Politikwissenschaftler, Regierungsberater,
Bilderberger und Mitglied des Komitees der 300.

Der Mitbegründer der Trilateralen Komission und CFR-Mitglied schrieb
1997 sein Buch „The Grand Chessboard – Die einzige Weltmacht,
Amerikas Strategie der Vorherrschaft“.

Desweiteren wird auf sein Buch eingegangen und die Kernaussage,
nämlich die langfristigen, geostrategischen Überlegungen bzw.
Planungen der USA (Stand 1997) beleuchtet.

Das Kapitel:

„Eurasisches Schachbrett“ offenbart, dass nach Brzezinski’s Ansicht Deutschland
und Frankreich in Europa die wichtigsten geostrategischen Akteure sind.

Desweiteren wird deutlich, weshalb gerade die Ukraine
derzeit Schauplatz eines Krieges und Umbruches ist und
als ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt gilt.

In den geostrategischen Überlegungen geht es vor
allem um eins: Ressourcen und letztendlich um Macht.

Der Staatsstreich der Konzerne

Chris Hedges spricht von „geopferte Zonen“ in den USA, die einer schrankenlosen ökonomischen und ökologischen
Ausbeutung unterworfen werden: ehemalige Industriestädte wie Camden in New Jersey, das heute zu den ärmsten
und gewalttätigsten Städten des Landes gehört, oder die Kohleminen von West Virginia, wo Landschaft und Gemeinden
gleichermaßen verwüstet werden. Die liberalen Institutionen, darunter die Demokratische Partei seit Clinton,
hätten die Interessen der Bevölkerung verraten und an Unternehmensinteressen verkauft.

Weitere Revolten wie die Occupy-Bewegung seien zu erwarten.

Zugleich seien die USA von einer Kultur der Gewalt geprägt. Das Gefängnissystem der USA mit 2,2 Millionen Inhaftierten
die meisten davon Afroamerikaner – sei seit der Clinton Ära massiv ausgebaut worden und diene dazu, die potentiell
rebellische Klasse der Afroamerikaner zu brechen. Die Native Americans seien heute noch immer marginalisiert,
mit  Lebenserwartungen von zum Teil nur 48 Jahren.

Die Beschneidung der Bürgerrechte unter Präsident Obama sei noch extremer als unter George W. Bush, so Hedges.
Mit der Ausweitung der Drohnenangriffe und den „Kill Lists“ des Präsidenten könnten nun auch US-Bürger ohne
Gerichtsverfahren getötet werden. Das Spionagegesetz werde benutzt, um unbequeme Whistleblower, die auf Missstände
aufmerksam machen, aus dem Verkehr zu ziehen, wie zuletzt den ehemaligen CIA-Mitarbeiter Kiriakou, der zu 30 Monaten
Haft vereurteilt wurde, weil er Kriegsverbrechen offenlegte. Unter dem „National Defense Authorization Act“ können
Bürger ohne Gerichtsverfahren unbefristet gefangen gehalten werden. Nicht zuletzt weil dieses Gesetz auch
Journalisten betrifft, hat Hedges die Obama-Regierung verklagt – und in erster Instanz Recht bekommen.

Die vollständige Sendung findet Ihr hier : http://www.kontext-tv.de/node/323