Während Deutschen wohl der Ruin droht: Darum entscheidet sich nun Russland für keine CO2-Steuer

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Das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung hat sich aufgrund mehrerer Gegenstimmen vorläufig dafür entschieden, keine CO2-Steuer einzuführen. In Berlin aber arbeitet die Bundesregierung weiter an vermutlich klimafreundlichen Steuermaßnahmen. Wessen Ansatz ist lebensfähiger?

Anfang Oktober waren die Großhandelspreise für Strom in Litauen, Lettland und Estland plötzlich um bis zu 20 Prozent gefallen. Das liege daran, so das lettische Energieunternehmen Latvenergo, dass die Einfuhren aus Nordeuropa und Drittländern, also aus Russland und Weißrussland, zugenommen hätten. Insgesamt hätten die russischen Stromimporte im Baltikum im ersten Halbjahr 2019 fast drei Milliarden Kilowattstunden betragen – beinahe so viel wie im ganzen Jahr 2018, meldete das im Baltikum aktive russische Stromunternehmen „Inter RAO“.

Einen erfolgreichen Wettbewerb mit europäischen Stromerzeugern an der skandinavischen Börse Nord Pool ermöglichen den russischen Stromanbietern die unterschiedlichen Steuersysteme. Während russische Stromerzeuger keine Quoten für die CO2-Emissionen bezahlen müssen, werden die EU-Unternehmen dazu seit langem verpflichtet. Nun hat auch das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung am Montag russischen Medien zufolge auf die Einführung einer selbst in Deutschland eher umstrittenen CO2-Steuer bis dato verzichtet. Dabei würde es sich im russischen Fall um die CO2-Emissionen handeln, die die russischen Zielmesswerte überschreiten. Für die Steuer hatte im Sommer vor allem der Chef des russischen Technologiekonzerns „Rossnano“, Anatoli Tschubais, geworben. Wie lässt sich der abschlägige Beschluss erklären?

„Würde der Volkswirtschaft einen erheblichen Schaden verursachen“

Ursprünglich sollte eine CO2-Steuer Teil des von Russland unterschriebenen Pariser Abkommens werden. Aber das Energieministerium sowie das Ministerium für Industrie und Handel und der Russische Verband der Industriellen und Unternehmer waren dagegen. Das Steuermodell sei zu vereinfacht, deren wirtschaftliche Auswirkungen nicht in Betracht gezogen. Ohne Berücksichtigung der komplexen Quotenbedingungen sowie der individuellen Eigenschaften der Volkswirtschaft und ihrer Import- und Exportstruktur könne solch eine CO2-Steuer der Volkswirtschaft einen erheblichen Schaden verursachen, so die beiden Ministerien.

Der Chef des Industriellenverbandes, Alexander Schochin, schrieb seinerseits im September an die Regierung, für Paris-Verpflichtungen würden bereits „die korrekte Erfassung der CO2-Aufnahme durch die russischen Wälder“ sowie die Energieeffizienz-Programme, die bereits umgesetzt würden, ausreichen. Der Russischen Akademie der Wissenschaften zufolge birgt eine CO2-Steuer das Risiko in sich, dass Russland dadurch einen wichtigen Teil seiner Exporte verlieren könnte. Die Energiekosten würden dadurch erheblich steigen und die Attraktivität der Energie für europäische und asiatische Verbraucher würde abnehmen. Für die russischen Verbraucher würde das zu einer Stromverteuerung um elf bis 25 Prozent führen, meinte seinerseits das Institut für Naturmonopole. Jetzt soll die Frage einer CO2-Steuer erst dann von der russischen Regierung diskutiert werden, sobald ein adäquates System zur Meldung und Überwachung von Treibhausgasen in Russland eingeführt ist und falls Russland seine Emissionsziele bis dahin nicht erreicht hat.

Was bringt eine CO2-Steuer für deutsche Verbraucher?

Bisher darf die russische Stromindustrie ihre Wettbewerbsvorteile im Baltikum genießen und die estnischen Ölschieferkraftwerke wettbewerbsunfähiger machen. In dieser Hinsicht hat Estland bereits eine strengere Verzollung des russischen Stroms auf den baltischen Märkten gefordert, solche Maßnahmen lassen aber in Brüssel auf sich warten. Die künftige Chefin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen (CDU), hatte zuvor den sogenannten Grenzsteuerausgleich vorgeschlagen, der die EU-Industrie vor „unlauterem Wettbewerb“ schützen und „die großflächige Einführung einer effektiven CO2-Abgabe“ vorantreiben soll. Die Initiative mag also zum Teil eines größeren grünes Programms der EU-Kommission werden, das eben eine Reform des Emmissionsquotenhandels vorsieht sowie eine neue Energiesteuerrichtlinie, die den EU-Klimazielen entsprechen würde. Bis 2050 müssten die CO2-Emissionen eigentlich schon bei Null liegen, es liegen allerdings noch keine genauen Berechnungen vor, wie dies passieren soll.

Der durchschnittliche Strompreis für Privathaushalte ist seit der Jahrtausendwende von 13,94 auf 30,43 Cent pro Kilowattstunde in 2019 gestiegen – in Russland lag dieser mit Stand vom Mai 2019 durchschnittlich bei 3,4 Rubel (4,8 Cent pro Kilowattstunde). Die Auswirkungen einer CO2-Steuer auf die deutsche Wirtschaft hat die Bundesregierung den Bürgern ebenso noch nicht dargelegt. Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte zuvor allerding erkannt, dass das Klimapaket zur umstrittenen Klimafreundlichkeit sozial unausgewogen ist. Laut dem Hamburger Klimaforscher Prof. Hans von Storch würde eine CO2-Steuer nicht einmal bei der Problemlösung helfen. „Denn die führt ja dazu, dass der Eppendorfer Radiologe mit seinem teuren Tesla keine Steuern mehr zahlt, die Hebamme mit ihrem Diesel aber weiter löhnen muss – dabei hat sie wenig Geld.“ Statt einer CO2-Steuer könnte sich der Ozeanologe einen Klima-Soli auf die Gehälter vorstellen, mit dem ein Fonds zur Technologieentwicklung ausgestattet werden könnte.

https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20191029325931416-deutsche-ruin-russland-keine-co2-steuer/

Krawalle in Chile: Erste Folge der CO2-Steuer?

von https://sciencefiles.org

Am Freitag den 18. Oktober ist -wenn man internationalen Medien glauben kann, Chile „explodiert“, d.h. Teilen der Bevölkerung von vor allem Santiago de Chile hat es gereicht. Die Erhöhung der Preise für die U-Bahn in der Hauptstadt und die Erhöhung der Energiepreise durch die Regierung von Chile hat zu heftigen Protesten geführt. Im Verlauf dessen, was man wohl als Aufstand bezeichnen muss, wurden in der Hauptstadt von Chile fast alle 164 U-Bahn-Stationen angegriffen, viele davon in Brand gesteckt und 41 zerstört, 18 Tote und mehrere Hundert Verletzte sind das Ergebnis der Ausschreitungen, gegen die sich Präsident Sebastian Pinera nicht anders zu helfen wusste, als einen Ausnahmezustand zu verhängen, rund 10.000 Soldaten in die Hauptstadt zu holen und die öffentlichen Plätze und Straßen zu kontrollieren.

Die Explosion ist zwischenzeitlich in friedliche Demonstrationen überführt worden und so konnte die Tagesschau am 26. Oktober von einer Demonstration aus Santiago de Chile berichten, an der rund eine Million Menschen teilgenommen hätten. Sie hätten für soziale Reformen demonstriert, so heißt es. Hintergrund der Demonstrationen, so die ARD, sei die tiefe Kluft zwischen Arm und Reich in Chile. Die Protestwelle habe sich an einer Erhöhung der U-Bahn-Tickets in Santiago de Chile entzündet und sich von dort schnell ausgeweitet.


 


Die Geschichte der heftigen Proteste und anschließenden Massendemonstrationen in Chile, die die ARD erzählen will, es ist eine Geschichte der sozialen Ungleichheit, eine Geschichte vom Milliardär Pinera und den vielen Armen, die in Chile gerade so über die Runden kommen und für die die Erhöhung der U-Bahn-Preise und der Strompreise der Tropen war, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Indes wirkt die alte Geschichte des Antagonismus zwischen Reich und Arm, die die ARD und andere Medien wieder verbreiten wollen, etwas seltsam, wenn man sich die Daten ansieht, die z.B. die Weltbank zur Verfügung stellt und die mit den Daten der OECD übereinstimmen:

Die soziale Ungleichheit in Chile ist geringer als in den meisten südamerikanischen Ländern. Mit einem GINI-Koeffizienten von 0.466 liegt Chile hinter Uruguay (0.395), Peru (0.433), Ecuador (0.447) und Argentinien (0.412), aber deutlich vor Kolumbien (0.497), Guatemala (0.483), Honduras (0.505) oder Brasilien (0.533). Erstaunlicher Weise ist die Soziale Ungleichheit in Chile etwas geringer als im sozialistischen Venezuela (0.469), so dass man kaum behaupten kann, Chile sei eines der Länder in Südamerika, in denen die „Kluft zwischen Arm und Reicht“ besonders tief sei, wie die ARD das tut.

Wirtschaftlich betrachtet gehört Chile zu den erfolgreichsten südamerikanischen Ländern, wie die folgende Abbildung zeigt (Chile ist die dunkelblaue Linie).

blau: Chile; hellblau: Venezuela, dunkelblau: Kolumbien, rot: Argentinien, grün: Brasilien

Das GNI per Capita ist ein Maß für die durchschnittliche Kaufkraft des Bewohners eines Landes. Verrechnet man die Informationen für das GNI mit der Information, dass die soziale Ungleichheit in Chile höher ist als z.B. in Argentinien, dann kann man dennoch feststellen, dass es Chilenen im Vergleich zu anderen Südamerikanern durchschnittlich nicht schlechter geht, sie nicht ärmer sind als andere Südamerikaner.

blau: Chile; hellblau: Venezuela, dunkelblau: Kolumbien, rot: Argentinien, grün: Brasilien

Im Gegenteil, wenn die Lebenserwartung der Bevölkerung ein Indikator für Wohlstand und Lebensqualität ist, dann ist beides in Chile besonders hoch, denn Chilenen haben eine höhere Lebenserwartung als z.B. Kolumbianer, Brasilianer oder Argentinier.

Tatsächlich ist die Tatsache, dass ausgerechnet in Chile, einem der südamerikanischen Länder, die prosperieren, die Gewalt so explodiert ist, wie sie das am Freitag dem 18. Oktober und an den Folgetagen ist, erklärungsbedürftig. Was die Frage aufwirft, die in deutschen Mainstreammedien generell nicht gestellt wird: Was ist Ursache dieser Eruption der Gewalt?

Dass es nicht die Kluft zwischen Arm und Reich sein kann, wie die ARD meint, liegt auf der Hand, denn die Kluft besteht seit Jahrzehnten und ist darüber hinaus geringer als in anderen Ländern Südamerikas.

Bleiben die Erhöhung der U-Bahn-Tickets und die gleichzeitige Erhöhung der Energiepreise.


 


John Authers bringt das Unwohlsein, das sich mit der heftigen Reaktion auf diese beiden Tropfen, die das Fass zum Überlaufen gebracht zu haben scheinen, in der Washington Post sehr gut auf den Punkt:

Die Krawalle und der Vandalismus der letzten Tage, so schreibt er, die einen Ausnahmezustand, eine militärische Antwort und sogar die Aussage des Präsidenten, das Land befinde sich im Kriegszustand, zur Folge hatten, ereignen sich in einem der stablisten und ökonomisch erfolgreichsten Länder Südamerikas. Authers, der sich die Frage stellt, die wir auch stellen: „Wie ist dieser Ausbruch der Gewalt erklärbar?“ kommt zu einer sehr interessanten Feststellung:

Die Tatsache, dass die Chilenen gegen eine Erhöhung der Lebenshaltungskosten revoltiert haben, sei alarmierend, und lege den Schluss nahe, dass ähnliche Situationen in Ländern, die ökonomisch nicht so stabil seien wie Chile, ebenfalls und sehr leicht eintreten könnten. Es gibt, so schreibt er an anderer Stelle, aus vielen Ländern ausreichend Gewissheit darüber, dass Bürger gegen die Verteuerung ihrer Lebenshaltung auf die Straße gehen werden, es sich nicht bieten lassen werden, wenn z.B. Benzin- und Strompreise erhöht werden. Diejenigen, die Treibhausgas-Emissionen durch Steuern, z.B. eine CO2-Steuer reduzieren wollten, sollten sich diesen Punkt sehr genau vor Augen führen, schreibt Authers.

Nun fragt man sich, wenn man den Beitrag von Authers liest: Wo genau kommen Umweltsteuern ins Spiel? Sie scheinen im Fall von Chile herzlich deplatziert zu sein und in der Berichterstattung der Mainstreammedien über Chile kommen sie auch überhaupt nicht vor.

Und doch: Warum wurden die Preise für U-Bahn-Tickets und Energie, also Strom, in Chile eigentlich erhöht, wo doch Ölpreise weltweit gefallen sind?

Die Antwort auf diese Frage beginnt mit einer Pressemeldung von Reuters. Sie stammt vom 26. September diesen Jahres und lautet: „Chile ist das erste südamerikanische Land, das eine CO2-Steuer einführt“. Ziel der Steuer ist vor allem der Energiesektor, dessen Leistungen dadurch verteuert werden. Am 26. September wurde Pinera, der Präsident Chiles, von der internationalen Gemeinschaft noch gefeiert. Die Maßnahme war wohl als Willkommensgruß an den Wanderzirkus der UN gedacht, der im Dezember in Santiago de Chile gastieren wird, um dort die 25. Station seiner Tournee rund um die Erde einzulegen und über die Tatsache zu jammern, dass die CO2-Emissionen, zu denen alle Delegierten ausreichend mit ihrer Anreise beigetragen haben werden, gar nicht gesenkt werden konnten.

Die Mit-Heuchelei ist die Regierung in Chile teuer zu stehen gekommen. Die Verteuerung der Energiepreise und der U-Bahn-Tickets, die man wohl als direkte Folge der neuen CO2-Steuer ansehen muss, hat Krawalle und Unruhen, einen Aufstand der Bevölkerung provoziert, in dessen Verlauf Präsident Pinera nicht nur genötigt war, die Preiserhöhungen zurückzunehmen, er hat sich auch zu einer Reihe sonstiger Maßnahmen, von der Erhöhung der Mindestrente bis zur Übernahme der Kosten teurer Behandlungen durch den Staat, genötigt gesehen.

Wie man sieht sind nicht alle Bürger so duldsam wie die Deutschen, wenn es darum geht, den staatlichen Griff in das eigene Portemonnaie zu tolerieren.

https://sciencefiles.org/2019/10/27/krawalle-in-chile-erste-folge-der-co2-steuer/

Hausjuristen des Bundestages: CO2-Steuer ist verfassungswidrig – Medien

von https://de.sputniknews.com

© AP Photo / Martin Meissner

Die Einführung einer CO2-Steuer ist laut Hausjuristen des Bundestages verfassungswidrig. Dies teilte am Donnerstag die „Wirtschaftswoche” mit.

„Eine Besteuerung einer CO2-Emission scheidet aus verfassungsrechtlichen Gründen aus”, zitiert das Portal „WirtschaftsWoche” das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages.

Der Staat dürfe nicht einfach neue Steuern erfinden, hieß es.

Es gebe demnach gerade kein Steuererfindungsrecht. Eine neue Steuer müsse sich in die bereits vorhandenen Steuerarten einfügen. Die CO2-Steuer würde unter keine der existierenden Kategorien fallen.

Die Wirtschaftspolitiker der Union legen sich in der Klimaschutzdebatte gegen die Einführung einer CO2-Steuer fest.

„Eine generelle CO2-Steuer ist klar abzulehnen”, sagte der CSU-Wirtschaftsexperte Hans Michelbach der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.

Er forderte stattdessen den Umbau der breiten Palette von bereits existierenden Steuern und Abgaben auf den Strom- und Ressourcenverbrauch.

„Es wäre sinnvoll, das gesamte Steuersystem in diesem Bereich zu reformieren statt eine Einzelmaßnahme wie eine CO2-Steuer hinzuzufügen”, sagte Michelbach. „Auf jeden Fall muss die Stromsteuer sinken. Auch die Kfz-Steuer muss umgebaut werden.”

Zuvor hatte schon der stellvertretende Fraktionschef der Unionsfraktion, Carsten Linnemann, gesagt, er rechne nicht mehr mit einer CO2-Steuer, die die SPD aber fordert.

Die Bundesregierung will am 20. September ein umfassendes Klimaschutzpaket beschließen, mit dem sichergestellt werden soll, dass Deutschland die Klimaschutzziele 2030 erreicht und 2050 klimaneutral werden wird. Michelbach betonte, dass die Ziele überhaupt nicht strittig seien. Beim Weg dorthin müsse man aber intelligentere Wege gehen.

„Angesichts der sehr emotional geführten Klimadebatte besteht die Gefahr aktionistischen Handelns. Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur die Umweltpolitiker mögliche Maßnahmen diskutieren”, sagte er mit Blick darauf, dass auch die Wirtschafts- und Finanzpolitiker nun eigene Vorschläge vorlegten.

Zuvor war berichtet worden, dass sich Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier gegen die CO2-Steuerpläne des SPD-geführten Bundesumweltministeriums gestellt hatte. Als Regierung müsse man mehr beim Klimaschutz tun. Mit diesem Vorschlag schaffe man das aber nicht: Er belaste viele, ohne den CO2-Ausstoß nachhaltig zu reduzieren, äußerte der CDU-Politiker gegenüber der „Bild am Sonntag”.

ai/rtr/dpa

https://de.sputniknews.com/politik/20190808325583749-hausjuristen-bundestag-co2-steuer-verfassungswidrig/

1.000 Euro mehr pro Jahr: CO2-Steuer soll individuelle Mobilität einschränken | ET im Fokus

 

Epoch Times Deutsch

Am 19.07.2019 veröffentlicht

Es ist das erklärte Ziel der CO2-Steuer, den Individualverkehr und damit das Recht auf freie Bewegung einzuschränken, sagt der Automobilclub Deutschland. 1.000 Euro pro Jahr pro Autofahrer sind jedoch nur der Anfang – auch Unternehmer, Handwerker und Landwirte werden ihre höheren Kosten auf den Preis umlegen.

Mehr dazu: https://www.epochtimes.de/wirtschaft/…

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#CO2-Steuer #umweltpolitik #klimawandel

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(c) 2019 Epoch Times

Akif Pirinçci: Hurra, endlich kommt die Flüchtl… ähm, CO²-Steuer

Man mag noch so viele Jahre auf dem Buckel haben, trotzdem staunt man
immer wieder, daß die Mehrheit der Menschen nicht bis drei zählen kann,
obwohl einem sowas bereits zu Beginn der Grundschule beigebracht wird.

Damit meine ich, daß wir Menschen weit, weit mehr als Tiere die
Konsequenzen unserer Entscheidungen, aus denen dann konkrete
Handlungen hervorgehen, Pi mal Daumen abschätzen, eine Folgerichtig
in unserem Tun erkennen können, bevor real etwas passiert ist.

Absonderlicherweise scheint der gesunde, insbesondere jedoch deutsche
Menschenverstand diesbezüglich zu kollabieren, wenn es um naive, um
nicht zu sagen völlig schwachsinnige Legenden geht, die von
Arbeitsscheuen mit einem Geschwätzwissenschafts-Diplom ersonnen worden
sind und mit der Geste der Menschheits- und Weltrettung daherkommen
und Kohle vom Volumen mancher Staatsbudgets verschlingen.

Da kann man plötzlich nicht mehr eins und eins zusammenzählen
und die Konsequenzen für die Zukunft vorausberechnen.

Als überwiegend im Jahre 2015 über zwei Millionen muslimische und
afrikanische Analphabeten ins Land eindrangen, gerieten fast alle
Deutschen in einen Begeisterungstaumel als hätte jeder Einzelne
von ihnen den Lotto-Jackpot geknackt.

Von Journalisten bis Konzernlenkern, von erstmenstruierenden Blondchen
auf Willkommens-Bahnhöfen bis gelangweilten Pensionärinnen und von der
Latte-Macchiato-Schickeria in den Metropolen bis Alm-Öhi-Bürgermeistern
gerieten alle außer sich vor Freude in Anbetracht der legal, illegal,
scheißegal aus dem Zug steigenden jungen Männer aus Scheißhaus-Ländern,
deren Wirtschaftskompetenzen aus Sich-gegenseitig-den-Schädel-einschlagen
und Die-Alte-dick-machen und deren Verkehrsinfrastruktur aus
dumm wie 10 Meter Feldweg bestehen.

Man sprach im orgiastischen Glück einer erstklassig gefickten Mumu
von einem aufdämmernden zweiten Wirtschaftswunder durch Abdullah &
Co selbst dann noch, als sich langsam abzeichnete, daß fast alle
dieser neuen Spermienkonkurrenten deutscher Männer noch nie eine
Schule von innen gesehen hatten und nicht wenige unter ihnen
ihr originäres Talent des Vergewaltigens und Mordens zu entfalten
begannen.

Irgendwie glich die damalige Euphorie jener, als die amerikanische
Regierung in 80ern des neunzehnten Jahrhunderts die Besiedlung des
Westens durch Schenkung von Land an Pioniere forcierte, nur mit dem
vernachlässigbaren Unterschied, daß auf die Siedler damals kein
Sozialamt im Grand Canyon und anstatt Grüne Rothäute warteten.

Die Legende des vor Krieg und Not geflohenen Exoten,
der nix anderes im Sinn hat, als uns mit seinem Grips
und Fleiß zu bereichern, lebte fort.

Und tut es irgendwie heute noch.

Den kompletten Artikel findet ihr hier : PI NEWS

Galeeren statt Frachter

$_72Kürzlich hat der Europa-Grüne Michael Cramer gefordert, daß die
Güterbeförderung in Berlin mit Lastfahrrädern bewerkstelligt werden soll.

Hoffentlich gibt es genug Kulis in Berlin!

„Ich heiße Michael Cramer und bin seit 1979 ohne Auto mobil.“ verkündet
er auf seiner Webseite. „Bei meiner Arbeit im Verkehrsausschuss des
Europäischen Parlaments ist für mich klar:

Ohne eine Wende in der Verkehrspolitik ist der Klimawandel nicht zu stoppen. Der Verkehr
ist die am schnellsten wachsende Quelle für Treibhausgas-Emissionen. (…) Wir brauchen
“Soft Mobility”, d.h. wir müssen die Art, wie wir uns fortbewegen, radikal verändern und
die Benutzung von umweltschädlichen Verkehrsarten so weit wie möglich einschränken.“

Lieber Herr Cramer, hier noch eine Idee für Sie: Man könnte Containerschiffe und Öltanker
mit Galeerensklaven antreiben. Sie könnten die Trommel für den Rhythmus schlagen oder die
Peitsche schwingen. Ein Schiffsmotor für ein Containerschiff mit einer Verdrängung von
40.000 dwt leistet etwa 25.000 kW.

Die Leistung eines trainierten Menschen beträgt etwas weniger als ein kW.

Man müßte also 25.000 Leutchen auf einem Containerschiff beschäftigen. Auf 100 Schiffen
könnte man alle Arbeitslosen der Bundesrepublik unterbringen. Allerdings nur theoretisch.

Ein Containerschiff der oben dargestellten Klasse ist etwa 200 m lang. In drangvoller
Enge könnte man 2.000 Ruderer unterbringen, wenn man an jeden Riemen 5 bis 6 Leute
setzt. Man müßte also hinsichtlich der Zuladung und der Geschwindigkeit große Kompromisse
eingehen. Aber die Grünen wollen ja sowieso entschleunigen. Vielleicht gibt es im Arsenal
von Venedig noch eine Galeere, die man nachbauen kann.

Wikipedia schreibt über Galeeren: Zwei bis fünf Ruderer bedienten je einen Riemen. Je
weiter der Ruderer vom Drehpunkt des Riemens entfernt saß, desto größer war der Weg, den
er bei jedem Schlag zurücklegen musste. Während derjenige, der direkt an der Bordwand saß,
nur den Oberkörper zu bewegen brauchte, musste der Ruderer, der zur Schiffsmitte hin saß,
bei jedem Schlag aufstehen und einen Schritt vor und zurück machen.

Entsprechend wurden die Ruderer eingesetzt: die Älteren und Schwächeren
nach außen zur Bordwand, die Stärkeren nach innen zur Schiffsmitte hin.

Die Sterblichkeit unter den Ruderern war sehr hoch. War das Schiff unterwegs, schliefen
alle an Deck, auch die Offiziere. Die Galeerensklaven und -sträflinge schliefen angekettet
auf ihren Bänken. Auch die sanitären Verhältnisse waren entsprechend – solange gerudert
wurde,konnte niemand von den Ruderern seinen Platz verlassen.

Gerudert wurde manchmal bis zu 10 Stunden.

Eine Galeere roch man deshalb schon von weitem.

Die mittlere Überlebensdauer der Ruderer betrug in Friedenszeiten 5 Jahre.

Deshalb herrschte immer Mangel an Ruderern.

Ein mittleres Containerschiff verbraucht für 5.000 € Schiffsdiesel pro Tag. Wenn man
diese Kosten spart und für 2.000 Ruderer aufwendet, dann reicht das für eine kärgliche
Verpflegung – pro Kopf 2,50 € am Tag. So war das früher in der Seefahrt, Herr Cramer…

Schade, daß man mit Muskelkraft nicht fliegen kann.

Höchstens rausfliegen aus dem Verkehrsausschuß…

Quelle : Prabels Blog