Der kleine Ablasshandel zwischendurch ..

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Sie planen eine kleine Urlaubsreise und wollen noch schnell Ihr Gewissen
erleichtern? Oder hat Sie Ihr zuständiger Umwelt-Blockwart auf dem Kieker
und will Sie in Ihrer Nachbarschaft als Umweltsünder anschwärzen, weil Ihre
nächste Geschäftsreise nach New York vom örtlichen WWF-Aktivisten nicht
schriftlich abgesegnet wurde?

Dann habe ich jetzt was für Sie. Das seit Jahrhunderten bewährte Mittel hilft
jetzt auch bei Umweltsünden jeder Art. Egal ob Sie eine Kreuzfahrt auf dem
Amazonas planen oder nur Onkel Heinz in Wanne- Eickel besuchen wollen.

Die kleine Ablassspende zwischendurch sorgt für Ihr reines Umweltgewissen.

Da ich über diesen Artikel nicht „Vorsicht Satire“ geschrieben habe, gehen Sie
bitte davon aus, dass es sich bei dem hier beschriebenen „Geschäftsmodell“ um
eine tatsächlich existierende professionelle Abzockseite im Internet handelt.

Besser als an diesem Beispiel kann man den wahren Zweck der
bei uns installierten Klimareligion wirklich nicht mehr beschreiben.

Während der Ablasshandel für die „großen Sünder“ per CO2 Zertifikat bereits vor
vielen Jahren vom Staat initiiert und reguliert wurde, nehmen sich jetzt
verschiedene Umweltgruppen und gewerbsmäßige Abzocker auch die „kleinen Sünder“ vor.

Ich bin bei meiner Recherche auf eine Internetseite gestoßen,
deren pure Existenz mir schon die Sprache verschlagen hat.

Die Rede ist von https://www.atmosfair.de/

Bei Atmosfair.de können Sie Ihre ganz persönliche, unheimlich klimafreundliche Reise
buchen. Sie können online durch die Eingabe einiger weniger Reisedetails prüfen, wie
viel vom unheimlich giftigen CO2 für Sie bei dieser Reise „ausgestoßen“ wird.

Der Rechner des Anbieters errechnet dann nach Ihren Angaben die Menge des
„schädlichen Giftes“ und gibt auf Knopfdruck an, wie viel Geld in Euro Sie
abdrücken müssen, um sich von diesem Umweltfrefel freizukaufen.

Ihr gutes Gewissen sollte Ihnen schon mal ein paar Euro wert sein.

Was die katholische Kirche über Jahrhunderte als erfolgreiches Geschäftsmodell
praktizierte, scheint auch für die Kirche der ökoaktiven Klimajünger bestens
geeignet, unsere Geldbörsen weit zu öffnen, versprechen Sie doch nicht weniger,
als die Rettung der Welt. Mich erinnert dieser ganze Firlefanz um die angebliche
Erderwärmung stark an das allgegenwärtige Fegefeuer, das die Kirche früher den
Gläubigen vorhersagte, wenn sie keinen Ablass leisten.

Einsteins Theorie von der unendlichen Dummheit der Menschen und der Unendlichkeit
des Universums, bei der er sich jedoch nicht ganz so sicher war wie bei der
menschlichen Dummheit, scheint hiermit wieder einmal erfolgreich bewiesen zu sein.

Glaube versetzt bekanntlich Berge und wenn er das mal nicht tut,
öffnet er wenigstens die Geldbörsen der Menschen für die Priester
der medial mit Nachdruck gepriesenen Ersatzreligion.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Deutschland Pranger

EU CO2 Wahn absurd

EU-Kommission will Ausstoß von Kohlendioxid drastisch verteuern. Bis 2020 soll der Preis, den Energieerzeuger und Industriebetriebe für jede Tonne Kohlendioxid zu entrichten haben, die bei der Produktion ausgestoßen wird, auf 40 Euro steigen. – Damit würgt die EU-Junta die Industrieproduktion besonders in Deutschland ab.

 

Für Europas Unternehmen soll es künftig deutlich teurer werden, „klimaschädliche“ Gase auszustoßen und dadurch angeblich die Umwelt zu schädigen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Mittwochausgabe. Bis 2020 soll der Preis, den Energieerzeuger und Industriebetriebe für jede Tonne Kohlendioxid zu entrichten haben, die bei der Produktion ausgestoßen wird, auf 40 Euro steigen; er liegt derzeit bei sechs Euro.
Um das zu erreichen, will die Europäische Kommission den Handel mit Emissionsrechten reformieren und diesen Mittwoch einen ersten Vorschlag vorlegen. Der 2005 eingeführte Emissionshandel soll sicherstellen, dass die Europäer ihre internationalen Klimaziele erreichen. Bis 2020 will die EU den Ausstoß von Kohlendioxid verglichen mit 1990 um 20 Prozent senken. Klimakommissarin Connie Hedegaard wird die 27 europäischen Länder und das Europaparlament auffordern, ihr weitreichende Eingriffe in den Emissionshandelsmarkt zu erlauben. Von 2013 an will sie  die Zertifikate, die Unternehmen zum Ausstoß einer bestimmten Menge CO2 berechtigen, stark verknappen.
Dadurch stiege deren Preis, was Energieversorger, Stahlwerke und Zementhersteller motivieren soll, in klimafreundliche Technologien zu investieren. Denn so würden sie die Kosten für Zertifikate sparen. Der niedrige Zertifikate-Preis hat das Herzstück europäischer Klimapolitik wirkungslos gemacht. Im Emissionshandelssystem der EU müssen Unternehmen aus der Stromerzeugung und einigen Industriebranchen für jede Tonne Kohlendioxid, die sie ausstoßen, ein Zertifikat vorlegen. Diese Zertifikate wurden bisher überwiegend kostenfrei zugeteilt, und zwar auf der Basis des Ausstoßes früherer Jahre. Firmen, die effizient produzieren und weniger Zertifikate benötigen, sollten diese gewinnbringend verkaufen können. Wegen Ausnahmeregelungen, die vor allem osteuropäische Länder und die Schwerindustrie erzwungen haben, sind aber so viele Zertifikate im Markt, dass keiner zukaufen muss. Hedegaards Reform sah ursprünglich wesentlich ambitionierter aus.
Einige Länder stellten sich jedoch quer, um ihre Firmen zu schützen, darunter Polen, Rumänien, Finnland, Luxemburg, Italien, Spanien und Österreich. So ist Luxemburg offiziell Sitz von Arcelor-Mittal, jenem Stahlkonzern, der am meisten von der Schwäche des Handelssystems profitierte. Der Konzern verfügt wegen der Ausnahmegenehmigungen über 123 Millionen Zertifikate; das ist mehr, als den Niederlanden insgesamt zur Verfügung steht. Im Europaparlament stößt der Vorschlag auf Zustimmung.
„Der Emissionshandel hat sein Ziel nicht erfüllt“, sagte Jo Leinen, Mitglied des Umweltausschusses. Es sei höchste Zeit, die Fehler zu reparieren. Der konservative Umweltexperte Peter Liese erklärte, der Vorschlag sei ein erster Schritt, dem bald weitere folgen müssten. Liese plädiert unter anderem dafür, das Klimaziel bis 2020 auf 25 Prozent anzuheben. Eine „große Lösung“ fordert auch die Umweltorganisation Greenpeace. „Die Euro-Krise zeigt, was passiert, wenn wir zu wenig tun und das zu langsam“, sagte Joris den Blanken, Direktor des EU-Klimaprogramms. Beim Klimaschutz dürfe nicht derselbe Fehler gemacht werden.