USA : Polizei erhält Kriegswaffen in beispiellosem Ausmaß

Tsarnaev12Laut einer am Sonntag veröffentlichten Untersuchung der New York Times wurden
amerikanische Police Departements vor allem seit dem Amtsantritt von Barack
Obama als US-Präsident in “beispiellosem” Ausmaß militarisiert.

Insbesondere überschüssige Waffen aus dem Irak und aus
Afghanistan sollen an die Einsatzkräfte geliefert worden sein.

Zehntausende Maschinengewehre, 200’000 Munitionsmagazine, Tausende Tarn- und
Nachtsichtgeräte, Schalldämpfer, gepanzerte Fahr- und Flugzeuge und Granatwerfer
befinden sich darunter, wie der NYT-Journalist Matt Apuzzo schreibt.

Seit 2006 haben die Polizeidienststellen in den Vereinigten Staaten knapp 900 gepanzerte
und bewaffnete Fahrzeuge und 533 Flugzeuge und Hubschrauber erhalten, so der Bericht weiter.

Dieser Trend zieht in den USA zunehmend die Aufmerksamkeit von Journalisten auf sich.

Da die US-Polizei nun immer mehr Kriegswaffen erhält, die etwa für den Häuserkampf
in Fallujah entworfen wurden, wird befürchtet, dass die Grenze zwischen ziviler
Polizei und Militär zunehmend verwischt wird.

Immer mehr US-Bürger protestieren gegen die Militarisierung der Polizei,
die sich laut Berichten immer seltener als Freund und Helfer, sondern wie
ein militärischer Besatzer aufführt. Gleichzeitig stellt die Obama-Regierung
immer wieder eine Verschärfung des in der Verfassung verankerten Waffenrechts
in den Raum, was zahlreiche Amerikaner als Bedrohung auffassen.

Die Militarisierung der US-Polizei wird maßgeblich vom
umstrittenen U.S. Departement of Homeland Security unterstützt.

Quelle : gegenfrage.com

Gerichtsvollzieher lässt Türkische Hochzeit platzen

Diese Taschenpfändung wird Geschichte machen: Vergangenen Samstag wollte der türkische Feschak Onur G. (35) mit seiner Herzdame Yasemin (25) Hochzeit feiern. Das Fest hatte Stil: Das „Pyramiden Hotel“ in Vösendorf (NÖ) wurde gemietet. 2000 Gäste waren geladen. Der Bräutigam dachte an vieles – nur nicht an einen verlorenen Gerichtsstreit mit einem Ex-Geschäftspartner, aus dem ein Pfändungstitel resultierte.
Onurs Pech: Der zuständige Exekutor vom Bezirksgericht Ebreichsdorf leckte sich die Lippen beim Gedanken an die üppigen Hochzeitsgeschenke – und schritt zur Tat. Allerdings war ihm wohl mulmig. Denn er forderte 30 Polizisten und zur Sicherheit auch vier Rettungswägen an.
Einsatzbericht: Chaos. 1000 geballte Fäuste, 300 verschreckte Kinder, eine tränenüberströmte Braut. Nur die Besonnenheit der Cops verhinderte eine Massenkeilerei. Beute des Exekutors: 600 Euro. Die decken gerade die Gerichtsgebühren.