Italien : Dalai Lama übt Kritik an der Massenzuwanderung

DalailamaEbenso wie die einheimische Bevölkerung sich in zunehmendem Maße über den massiven
Zustrom von illegalen Einwanderern nach Italien erregt, hat sich jetzt auch der
höchste geistliche Würdenträger Tibets anlässlich eines Besuchs in der Region Pisa
über die negativen Auswirkungen der Massenzuwanderung zu Wort gemeldet.

Der Kommentar des Dalai Lama, der vielen Gutmenschen in Italien
als politisch äußerst inkorrekt aufgestoßen sein dürft :

“Wenn es zu viele Zuwanderer gibt, muss man auch einmal
den Mut aufbringen zu sagen, dass es genug ist.”

Auf die Frage eines Journalisten über die Situation in Lampedusa erklärte
der große Verteidiger der tibetischen Freiheit und Identität wörtlich :

“Wir wissen, dass viele Immigranten vor schwierigen Situationen daheim flüchten, aber
ein gutes Herz allein reicht eben nicht aus, um sie alle unterzubringen, und man muss
daher den Mut aufbringen zu sagen, dass es mittlerweile zu viele geworden sind.

Man sollte vielmehr in den Herkunftsländern intervenieren, um dort bessere Gesellschafts-
strukturen aufzubauen. Einfach die Leute hier willkommen zu heißen reicht nicht aus, um
dieses Problem zu lösen.

Wir müssen langfristig denken, um eine wirklich effektive Lösung erzielen zu können.”

Der Europaabgeordnete der Lega Nord Mario Borghezio kommentierte diese Äußerung wie folgt :

“In der Frage der Einwanderung hat der Dalai Lama eine sehr klare Vorstellung zum Ausdruck
gebracht. Um ehrlich zu sein, ist sie für mich viel klarer als die Vorstellung von Papst
Franziskus, der sich über die Auswirkungen nicht im Klaren sein dürfte, welche eine
Invasion von Immigranten auf die Strukturen eines Landes wie Italien hat.”

Quelle : Freies Österreich