Kein Frieden für Deutschland : Es fragt sich nur warum

frieden

Wenn man den Begriff „Friedensvertrag Deutschland“ in eine Suchmaschine eingibt, sollte es Sie
nicht wundern, werte Leser, dass an oberster Stelle Wikipedia erscheint, mit dem Verweis auf den
Zwei-plus-Vier-Vertrag. Deutsche Massenmedien und Politikdarsteller werden nicht müde, dieses
Vertragswerk der Bevölkerung als Friedensvertrag zu verkaufen (ab Min.2:25).

Dass hier wohl ein Unterschied besteht, belegt schon die Tatsache, dass dieser Friedensvertrag
sehr wohl diskutiert, jedoch letztendlich als „nicht vorgesehen“ zu den Akten gelegt wurde.

Dies fand statt während der sogenannten Zwei-plus-Vier-Verhandlungen vor der Zusammenführung der
beiden Besatzungszonen, genannt Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik.

Der damalige Außenminister Hans Dietrich Genscher ließ verlauten: „Ein Friedensvertrag ist nicht
vorgesehen“! Die Frage ist, warum? Zunächst ist dazu festzustellen, dass die Bundesrepublik
Deutschland keine kriegsführende Partei war, sondern das Deutsche Reich, genauer das Dritte Reich.

Die Weimarer Verfassung vom 11. August 1919 enthält im Artikel 45 die Aussage:

„Kriegserklärung und Friedensschluss erfolgen durch Reichsgesetz“.

Dem kann man entnehmen, dass die Bundesrepublik Deutschland nicht befugt ist,
über Friedensverträge zu verhandeln, da das Grundgesetz die Weimarer Verfassung
überlagert, diese aber sehr wohl noch gültig ist.

Nehmen wir für einen Moment an, es wäre so wie beschrieben, ist die daraus
folgende Konsequenz nicht, dass es für die Deutschen keinen Frieden geben wird,
weil das Deutsche Reich zwar noch existiert aber handlungsunfähig ist?

Eine vollständige Wiedervereinigung fand nicht statt

Nicht etwa, weil dies nicht möglich gewesen wäre, sondern weil es verhindert wurde!

Nach unbestätigten Informationen hat Gorbatschow auf die Frage des ehemaligen
Dolmetschers Nagorny,ob im Zusammenhang bei einer Vereinigung Mitteldeutschlands mit
der BRD auch eine Angliederung der fremdverwalteten deutschen Ostgebiete in Aussicht
gekommen war, freimütig geantwortet:

„Ja, das wollte ich. Wir hatten die Universität in Moskau beauftragt, Pläne für die Wiedervereinigung
Deutschlands mit seinen polnisch besetzten Teilen auszuarbeiten. Aber bei den 2-plus-4-Verhandlungen
musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, daß Bundeskanzler Helmut Kohl und sein Außenminister
Hans-Dietrich Genscher die deutschen Ostgebiete (Ostpreußen, Pommern ,Schlesien) – gar nicht wollten.

Die Polen wären bereit gewesen, die deutschen Provinzen an Deutschland zurückzugeben.

Aber der deutsche Außenminister Genscher hat die polnische
Regierung in Warschau bekniet, an der Oder-Neiße-Linie festzuhalten.“

„Die Deutschen akzeptieren diese Grenze“, waren
seine Worte, „nur die DDR sollte angegliedert werden.”

Wie in der Bundesrepublik üblich, wurden die Deutschen nicht gefragt, nicht einmal die
Deutschen, die aus den besagten Gebieten vertrieben wurden, insofern ist diese Aussage
Genschers eine Anmaßung, die ihresgleichen sucht. Selbst wenn man die Aussage Gorbatschows
in Frage stellt, bleibt es eine Tatsache, dass die deutsche Bevölkerung in Bezug auf die
Ostgebiete belogen wurde und diese Lüge bis heute aufrecht erhalten wird!

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : buergerstimme.com