Denkwerk 20 51 Teil I

 

 

aktuelles am Frauentag

 

Denkwerk 20 51 Teil II

 

 

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DW 20 51 aktuelles – (Deutsches Reich) Teil 2/2
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Die frühen Jahre der Angela Merkel…

von Kulturstudio

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#SED – ein Körbchen voll Welpen

 

 

Liebe Zuschauer, Uwe hat sich die #SED vorgenommen, es kam ein herrlicher Clip heraus! Danke Uwe! Euer Thomas
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The Big Bang Theory [dt./OV] Jahr: 2007 Staffel: 1 Episode: 1 – Penny und die Physiker
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Hintergrund: Eigenproduktion Es handelt sich hierbei um Polit-Satire. Falls sich irgendjemand beleidigt fühlt, bitte ich um Entschuldigung! Art. 5 III Satz 1 GG, Kunst- und Wissenschaftsfreiheit

Wie sich die Zeiten doch ähneln…

von  https://t.me/lutzbachmann

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Wie sich die Zeiten doch ähneln…

… 2020 sind wir zurück in einer Diktatur – wieder hat das Proletariat nichts zu sagen und widerwärtige, gewissenlose Bonzen leben wie Maden im Speck auf Kosten des Volkes!

Die CDU macht sich wieder zum willfährigen Helfer einer kommunistischen Verbrechertruppe! Die #CDU ist also auch eine #Täterpartei!

#wirschaffendas #volksverrat #politverbrecher

Da die Mauermörderpartei (SED-DIE LINKE), und Ihre sozialistisch-kommunistischen Ideologie sich anscheinend wieder großer Beliebtheit erfreut in diesem Land, gedenke ich heute Ihrer Opfer an der Mauer!

von https://t.me/Kulturstudio

photo_2020-02-09_16-13-47 - Kopie

Da die Mauermörderpartei (SED-DIE LINKE), und Ihre sozialistisch-kommunistischen Ideologie sich anscheinend wieder großer Beliebtheit erfreut in diesem Land, gedenke ich heute Ihrer Opfer an der Mauer!
Dabei sind die vielen gefolterten und zum Tode verurteilten, psychisch kaputt gemachten und unmenschlich behandelten Menschen noch nicht mit aufgeführt…

Ida Siekmann 23.08.1902- 22.08.1961
Roland Hoff 19.03.1934- 29.08.1961
Rudolf Urban 06.06.1914- 17.09.1961
Olga Segler 31.07.1881- 26.09.1961
Bernd Lünser 11.03.1939- 04.10.1961
Udo Düllick 03.08.1936- 05.10.1961
Lothar Lehmann 28.01.1942- 26.11.1961
Georg Feldhahn 12.08.1941- 19.12.1961
Dorit Schmiel 25.04.1941- 19.02.1962
Philipp Held 02.05.1942- April 1962
Peter Böhme 17.08.1942- 18.04.1962
Horst Frank 07.05.1942- 29.04.1962
Lutz Haberlandt 29.04.1938- 27.05.1962
Axel Hannemann 27.04.45- 05.06.1962
Erna Kelm 21.07.1908- 11.06.1962
Wolfgang Glöde 01.02.1949- 11.06.1962
Siegfried Noffke 09.12.1939- 28.06.1962
Peter Fechter 14.01.1944- 17.08.1962
Ernst Mundt

Ernst Mundt 02.12.1921- 04.09.1962
Anton Walzer 27.04.1902- 08.10.1962
Horst Plischke 12.07.1939- 19.11.1962
Otfried Reck 14.12.1944- 27.11.1962
Horst Kutscher 05.07.1931- 15.01.1963
Peter Kreitlow 15.01.1943- 24.01.1963
Wolf-Olaf Muszynski 01.02.47- 02. 1963
Peter Mädler 10.07.1943- 26.04.1963
Dietmar Schulz 21.10.1939- 25.11.1963
Dieter Berger 27.10.1939- 13.12.1963
Paul Schultz 02.10.1945- 25.12.1963
Walter Hayn 31.01.1939- 27.02.1964
Norbert Wolscht 27.10.1943- 28.07.1964
Rainer Gneiser 10.01.1944- 28.07.1964
Hildegard Trabant 12.06. 27- 18.08.1964
Wernhard Mispelhorn 10.11.45-20.08.64
Hans-Joachim Wolf 08.08.47- 26.11.1964
Joachim Mehr 03.04.1945- 03.12.1964
Unbekannter Flüchtling gest.19.01.1965
Christian Buttkus 21.02.44- 04.03.1965
Ulrich Krzemien 13.09.1940- 25.03.1965
Klaus Kratzel 03.03.1940- 08.08.1965
Klaus Garten 19.07.1941- 18.08.1965
Walter Kittel 21.11.1942- 18.10.1965
Heinz Cyrus 05.06.1936- 11.11.1965
Heinz Sokolowski 17.12.17- 25.11.1965
Erich Kühn 27.02.1903- 03.12.1965
Heinz Schöneberger 07.06.38- 26.12. 65
Willi Block 05.06.1934- 07.02.1966
Jörg Hartmann 27.10.1955- 14.03.1966
Willi Marzahn 03.06.1944- 19.03.1966
Eberhard Schulz 11.03.1946- 30.03.1966
Michael Kollender 19.02.45- 25.04.1966
Paul Stretz 28.02.1935- 29.04.1966
Eduard Wroblewski 03.03.33- 26.07.1966
Heinz Schmidt 26.10.1919- 29.08.1966
Andreas Senk 1960- 13.09.1966
Max Sahmland 28.03.1929- 27.01.1967
Franciszek Piesik 23.11. 42- 17.10.1967
Elke Weckeiser 31.10.1945- 18.02.1968
Dieter Weckeiser 15.02. 43- 19.02.1968
Bernd Lehmann 31.07.1949- 28.05.1968
Siegfried Krug 22.07.1939- 06.07.1968
Horst Körner 12.07.1947- 15.11.1968
Johannes Lange 17.12.1940- 09.04.1969
Klaus-Jürgen Kluge 25.07.48- 13. 9. 1969
Leo Lis 10.05.1924- 20.09.1969
Christel Wehage 15.12.1946- 10. 3. 1970
Eckhard Wehage 08.7.1948- 10.03.1970
Heinz Müller 16.05.1943- 19.06.1970
Willi Born 19.07.1950- 07.07.1970
Friedhelm Ehrlich 11.7.1950- 2. 8.1970
Gerald Thiem 06.09.1928- 07.08.1970
Christian Peter Friese 5. 1.48- 25.12.1970
Rolf-Dieter Kabelitz 23.6.51- 30.1.1971
Werner Kühl 10.02.1949- 24.07.1971
Horst Kullack 20.11.1948- 21.01.1972
Manfred Weylandt 12.7.1942- 14.2.1972
Cengaver Katranci 1964- 30.10.1972
Holger H. 1971- 22.01.1973
Volker Frommann 23.4.1944- 5.3.1973
Horst Einsiedel 08.02.1940- 15.03.1973
Siegfried Kroboth 23.4.1968- 14.5.1973
Johannes Sprenger 3.12.1905- 10.5. 74
Herbert Halli 24.11.1953 03.04.1975
Cetin Mert 11.05.1970- 11.05.1975
Herbert Kiebler 24.03.1952- 27.06.1975
Dietmar Schwietzer 21.2.58- 16.2.1977
Henri Weise 13.07.1954- Mai 1977
Dr. Johannes Muschol 31.5.49- 16.3.1981
Thomas Taubmann 22.7.55- 12.12.1981
Lothar Fritz Freie 08.2.1955- 06.06.1982
usw.

https://de.wikipedia.org/…/Liste_der_Todesopfer_an_der_Berl…

Als die SED um NAZIS geworben hat – Merkels AfD-Apartheid

von https://sciencefiles.org

Wenn man das Kasperltheater in Thüringen aus der Ferne und geschützt von an der engsten Stelle Wasser in 33 Kilometer Länge betrachtet, dann verfestigt sich nach einiger Zeit der Eindruck, dass hier erstens der zweite deutsche demokratische Versuch in einer Weise beendet wird, die man als totalitär bezeichnen muss und zweitens, dass die Menge an Heuchelei, die die politischen Akteure, die sich für die guten halten, in Erfurt an den Tag legen, ein Maß erreicht hat, das sich jenseits jeder Quantifizierung befindet.

Hinzukommt, dass die Irrationalität einmal mehr und in vollem Umfang Einzug in Deutschland gehalten hat. Der magische Glaube an den Bösen Blick, der, wenn man ihn gesehen hat, unwillkürlich in einem vollständigen Ausfluss der Lebensenergie resultieren muss, er feiert wieder frohe Feste in Deutschland. Mehr als 100 Jahre, nachdem Max Weber die Entzauberung der Welt festgestellt hat, wird die deutsche Welt wieder mystifiziert. Für die etablierte politische Klasse, deren Mitglieder sich ja für intelligenter als der Rest der Bevölkerung halten, sind es keine Sternzeichen, die eine positive Wirkung auf ihre Belange ausüben, es sind keine heilenden Steine und auch keine Aluhüte, die sie durch die Gegend tragen, um sich vor allen möglichen negativen Einflüssen zu schützen. Nein, die Mitglieder der etablierten politischen Klasse glauben an ein ganz besonderes Agens, eines, das Jahrzehnte, nein, Jahrhunderte überdauert, ein Agens der Boshaftigkeit, des Verderbens, des Niedergangs und der Niedertracht.

Was nun verwundern muss ist, dass sich die blumenstraußwerfenden Mitglieder der LINKE, die moralisierenden Stalinisten der SPD, denen gegenüber Leonid Breschnew wie das blühende Leben wirkt oder die Anitapartheid-Kanzlerin, die von Südafrika aus eine ebensolche Politik der Apartheid gegen die AfD und deren Wähler instigiert, Boshaftigkeit, Verderben und Niedertracht nicht bei sich suchen, nicht den Eindruck haben, dass sie alle mit einem entsprechenden Agens infiziert sind, sondern der Ansicht sind, das – nennen wir es: deutsche Virus 1933-dnV, sei etwas, wovor sie, die reinen, guten und wohlmeinenden, sich schützen müssten.

Infiziert sei die AfD. Mitglieder der AfD gäben die Infektion nicht etwa im direkten Kontakt weiter, sondern durch geheime Wahl (ein ganz fieser Virus). Trifft ihre Stimmabgabe in einer Weise mit Mehrheitsverhältnissen zusammen, die LINKE und andere Linke auf der falschen Seite sieht, dann ist die Inkubation erfolgt, das Agens freigesetzt und muss unbedingt durch politische Quarantänemaßnahmen, eben jene Merkelsche Apartheid-Politik eingedämmt werden.

Wir haben uns die Frage gestellt, wie es das Virus 1933-dnV, das schon vor 1933 in Spuren zu finden gewesen zu sein scheint, aber erst 1933 zu einer flächendeckenden Epidemie wurde und seit 1945 eigentlich als ausgerottet galt, nach Erfurt in den dortigen Thüringer Landtag geschafft hat. Unsere Suche in den Quellen der Zwischenzeit, zwischen 1945 und 2020 war erfolgreich. Wir sind fündig geworden. Die Überträger des deutschen Virus von Boshaftigkeit, Verderben und Niedertracht, sie finden sich nicht wie viele fälschlich angenommen haben, bei der AfD, sie finden sich bei der LINKE:

Quelle

Damals, im Jahre 1946 anlässlich der Landtagswahlen in der Sowjetisch Besetzten Zone (nicht die Uni Marburg), genau im Oktober des nämlichen Jahres, die Erinnerung war noch frisch, da wusste man bei der SED noch, dass die NSDAP nur eine andere Variante des Sozialismus war, ein Wissen, das LINKE heute gar nicht mehr haben wollen, aber das man dummerweise nicht abstreiten kann, denn es ist nun einmal gut belegt.

https://sciencefiles.org/2020/02/09/als-die-sed-um-nazis-geworben-hat-merkels-afd-apartheid/


Denkwerk 20 18

 

Hans-Joachim Müller

Am 25.01.2020 veröffentlicht

Analyse aktuell Teil 1/2

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Wo sind bloß unsere Nazi-Opas geblieben?

Das Heerlager der Heiligen

Weg. Tod. Auf dem Friedhof.

Keine Familienfeier mehr, wo Onkel Willy, mit ein paar Schnäpsen zuviel im Bauch, von Stalingrad erzählen konnte.

So ist der Lauf der Zeit.

.

Aber was machen unsere Linken jetzt? Die Nazi-Opas waren immer ein einfaches Ziel. Die wurden nach der Devise: „Mitgefangen, mitgehangen“ einfach an den Pranger gestellt. Ob sie sich freiwillig zur Wehrmacht gemeldet hatten oder als Wehrpflichtige eingezogen wurden, machte aus Sicht der APO-Ankläger keinen Unterschied.

.20191230 bild.PNGNun hat man es mit den „Umweltsau“ Omas versucht.

Ging aber in die Hose. Die heutigen Großeltern sind fast ausschließlich nach dem Kriege geboren. Die kann man nicht so leicht fertigmachen, wie die Nazi-Opas.

.

.

Aber die linke Hetze wird weiter anhalten.

20191230 FFFQuelle (später zur „Satire“ erklärt, dann entschuldigt, das übliche Schema)

.

Die Jugend soll mobilisiert werden, zur Schaffung einer besseren Welt, die Alten stehen im Wege.

Kennen wir alles. Nazi-Deutschland, die DDR…

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Die Lüge, die man braucht: Das Märchen von der überschuldeten DDR

Die Lüge, die man braucht: Das Märchen von der überschuldeten DDR

Andere Zeiten: Am Alexanderplatz im Oktober 1989
Die DDR war 1989 pleite – so hört man es bis heute von Politikern und Medien. Eine über verschiedene Zeitungen ausgetragene Debatte zwischen Zeitzeugen belegt aufs Neue, dass es sich bei dieser Behauptung um eine Lüge handelt – eine Lüge, die bis heute gebraucht wird.

von Andreas Richter

Bis heute gilt es in weiten Teilen von Politik und Medien als Binsenweisheit, dass ja die DDR am Ende ihrer Tage bankrott war. Noch im April dieses Jahres erklärte der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel wieder einmal im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Was wir nicht gewusst haben vor der Wiedervereinigung, das war, wie schlimm es um die ostdeutsche Volkswirtschaft stand und wie bankrott der Staat war.

Und im Juni beklagte die Ostdeutsche und Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Bundestag – um das Begehren der Linken nach einer Aufarbeitung der Arbeit der Treuhand abzuschmettern, es würden sich leider „zu wenige Menschen an die schonungslose Analyse des Zustands der DDR-Ökonomie von Günter Mittag erinnern“.

Nun belegen längst bekannte Zahlen, dass sowohl Theo Waigels Aussage falsch war als auch die Kanzlerin sich gleich doppelt irrte: Die von ihr angesprochene Analyse wurde seinerzeit nicht von dem als allmächtig geltenden ZK-Sekretär der SED für Wirtschaftsfragen, Günter Mittag, vorgelegt – vielmehr von Gerhard Schürer, dem Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission. Und die in dieser „Analyse“ enthaltenen Zahlen spiegeln eben nicht den tatsächlichen Stand der Verschuldung der DDR wider. Dazu später mehr.

Dass das Thema der DDR-Staatschulden noch immer ein Politikum ist, zeigte sich erst in den vergangenen Wochen an der journalistischen Behandlung dieses Themas. Im Mai 2019 fand im Salon von Rohnstock Biografien in der Schönhauser Allee in Berlin eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Das Schürer-Papier und die Schulden-Lüge: War die DDR pleite?“ statt. Es diskutierten unter anderem Walter Siegert, in den 1980er Jahren Staatssekretär im DDR-Finanzministerium, und der Historiker Jörg Roesler.

Die Berliner Zeitung berichtete über diese Veranstaltung in einem Artikel mit der Überschrift „Propagandakracher ‚Schuldenlüge‘ – DDR war moralisch bankrott, aber nicht pleite“. Darin wurde die Darstellung der Diskutanten klar unterstrichen: Das Schürer-Papier, wonach die DDR 1989 mit 49 Milliarden Valutamark verschuldet gewesen sei, hatte eben auf der anderen Seite die Aktiva der DDR nicht betrachtet und berücksichtigt. Siegert zitierte ein damaliges Papier der Bundesbank, nach dem somit von diesen sagenumwobenen 49 Milliarden Valutamark nur noch 19 Milliarden übrig blieben, die schließlich aus weiteren Guthaben der DDR in anderen Ländern eben auch noch beglichen worden seien.

Roesler erklärte, wie und warum jenes „Schürer-Papier“, mit dessen Überzeichnung der Lage die Autoren die DDR-Führung zu anstehenden Reformen drängen wollten, nach 1990 zum willkommenen „Propagandakracher“ wurde. Damit konnte schließlich der Absturz der ostdeutschen Wirtschaft 1990/91 leichterdings der SED-Führung untergeschoben werden. Reale Probleme – wie etwa die rapide gesunkenen Investitionsvolumen in Anlagen und Ausrüstungen und die mangelhafte, niedrigere Arbeitsproduktivität im Vergleich zum Westen – wurden von den Diskutanten dabei keineswegs verschwiegen.

Trotz der pflichtschuldig vorauseilenden Überschrift der Berliner Zeitung, dass die DDR „moralisch bankrott“ gewesen sei, sorgte der Artikel für erheblichen Unmut. (Am Rande bemerkt, könnte man sich fragen, was denn eigentlich in der Bundesrepublik noch geschehen müsste, um von der Berliner Zeitung als ebenso „moralisch bankrott“ disqualifiziert zu werden, wo doch heute bereits aus Gewohnheit jegliche unmoralische Politik nach Innen wie Außen moralisch verbrämt wird.)

Der Theologe Richard Schröder, ein Veteran der 1989 neugegründeten Ost-SPD ohne Insiderwissen über die Bilanzen der DDR, veröffentlichte im Juli einen Gastbeitrag für Die Welt, eben Springers Welt, in welchem er die Berliner Zeitung, die er abschätzig „eine Berliner Zeitung“ nannte, für ihren Schuldenlügen-Artikel frontal anging. Diese Zeitung habe das auf der Veranstaltung Vorgetragene „ohne Überprüfung“ als erwiesene Tatsachen präsentiert. Schröder argumentierte lückenhaft und anekdotisch, um am Ende dialektisch in dem denkwürdigen Schluss zu münden:

Die Behauptung, die DDR sei 1989 nicht pleite gewesen, ist richtig, aber nicht wahr.

Die DDR habe ja ihre Kreditwürdigkeit stets nur mit Tricksereien und durch Vorspiegelung falscher Tatsachen bewahren können.

Mehr zum ThemaEvangelische Kirche: DDR-Sozialismus war im Herzen ein autoritärer und rassistischer Nationalismus

Walter Siegert schrieb auf Schröders Artikel, gemeinsam mit Klaus Blessing – wie Siegert ebenfalls früherer Staatssekretär, eine Erwiderung, deren Veröffentlichung Die Welt mit dem Kommentar ablehnte:

Wir haben keine Verwendung für den Artikel.

Diese Erwiderung wiederum erschien doch noch in der vergangenen Woche, dann eben wieder in der Berliner Zeitung. Siegert und Blessing, beide promovierte Ökonomen, zerpflückten die dilettantischen Ausführungen des Theologen zur Verschuldung der DDR. Von Tricksereien könne keine Rede sein. 1989 habe die Nettoverschuldung gegenüber dem Westen 19,9 Milliarden Valutamark betragen, was nach damaligem Kurs 12 Milliarden US-Dollar entsprach. Dies käme einer Prokopfverschuldung von 750 US-Dollar gleich. Zum anschaulichen Vergleich beziehen sich die Autoren auf die heutigen USA, die Anfang 2018 mit 8 Billionen US-Dollar verschuldet waren, was pro US-Bürger einer Schuldensumme von 24.000 Dollar entspräche.

Die Debatte um die Höhe der Verschuldung der DDR und um das „Schürer-Papier“ zeigt vor allem, wie schwer die historische Wahrheit auch 30 Jahre nach dem Geschehen zu Wort kommt, wenn ihr Verbergen und damit die Geschichtsklitterung politischen Interessen dienen. Die Ablehnung einer Gegendarstellung in Gestalt des inhaltlich schwerlich angreifbaren Artikels von Siegert und Blessing durch Die Welt spricht in diesem Zusammenhang Bände.

Das Märchen von der überschuldeten DDR wird vom Mainstream weiter dringender denn je gebraucht: Es muß bis heute dafür herhalten, die Verantwortung für die Fehlentwicklungen und Enttäuschungen im Osten ausschließlich der früheren DDR-Führung anzulasten. Gleichzeitig wird mit dem Gerede über diesen angeblichen Pleitestaat von den katastrophalen sozialen und finanziellen Entwicklungen der Gegenwart – ohne Aussicht auf eine grundlegende Wende – abgelenkt. Dass die Berliner Zeitung wenigstens in diesem Fall wagte, aus solcher Mainstream-Phalanx auszubrechen, um zur Aufklärung beizutragen, verdient wahrlich Anerkennung.

Mehr zum Thema„Westen schuldet Osten etwa 8 Billionen D-Mark“ – Interview mit Ökonom Klaus Blessing

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https://deutsch.rt.com/meinung/92548-luge-man-braucht-marchen-von-ddr/

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