Aufstand gegen Apple / Foxconn in Taiyuan (China)

Nach gewalttätigen Unruhen unter seinen Arbeitern hat der weltgrößte
Elektronik-Auftragsfertiger Foxconn am Montag eines seiner großen Werke
in China schließen müssen. In der Fabrik in Taiyuan in der Provinz Shanxi
seien am Sonntagabend handgreifliche Auseinandersetzungen unter Arbeitern
ausgebrochen, berichtete die Polizei.

An den Auseinandersetzungen sollen mehr als 2000 Arbeiter beteiligt gewesen sein;
Auslöser war nach bislang unbestätigten Berichten, dass Sicherheitsmitarbeiter
einen Arbeiter schlugen. Mehr als zehn Personen seien verletzt worden.
Polizeikräfte seien ausgerückt, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Inzwischen sei die Ordnung wieder hergestellt. Die Ursache des Streits
werde untersucht, teilte die Polizei ferner mit.

Foxconn fertigt für große Computerfirmen wie Apple, Dell, Hewlett-Packard, Sony
und andere; der Konzern beschäftigt in dem Werk in Taiyuan, das auch Teil der
Produktionskette für das neue iPhone 5 ist, 79.000 Mitarbeiter.

Foxconn war in letzter Zeit immer wieder wegen der Arbeitsbedingungen in
seinen Werken unter Beschuss geraten, besonders die Bedingungen der
iPhone-Produktion wurden unter die Lupe genommen. Zuletzt hatte es geheißen,
in der ostchinesischen Provinz Jiangsu würden Studenten gezwungen, ihr Studium
zu unterbrechen und in einer dortigen Foxconn-Fertigungsstätte das
iPhone 5 zusammenzubauen.

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