Greta und ihre CO2-freie USA-Reise: Wie die Medien die „Greta-Jünger“ für dumm verkaufen

von https://www.anti-spiegel.ru

In den letzten Tagen gab es in sozialen Netzwerken Meldungen, dass Gretas Segeltörn nach New York keineswegs CO2-frei wäre, weil dafür mehrere Langstreckenflüge nötig seien. Was ich für Unsinn gehalten habe – so blöd kann die Greta-Bewegung doch gar nicht sein – hat sich als wahr herausgestellt. Hier die Fakten.

Der Spiegel hat heute auf entsprechende Medienberichte reagiert und bestätigt: Damit Greta „CO2-frei“ nach New-York segeln kann, müssen die Crewmitlieder mindestens sechs Transatlantikflüge machen. Der Grund: Die Crew des Bootes muss ausgetauscht werden, also fliegen einige Leute von Europa nach New York und andere von New York nach Europa. Insgesamt sechs Personen, die über den Atlantik fliegen müssen. Wäre Greta mit ihrem Vater ins Flugzeug gestiegen, wären nur vier Flüge nötig gewesen und nicht sechs.

So weit, so bekloppt (sorry!). (Ich bitte um Verzeihung, ich konnte mir beim Schreiben dieses Artikels den Zynismus gleich mehrfach nicht verkneifen)

Aber noch blöder wird es, wenn man nun den Spiegel-Artikel liest, der seinen Lesern allen ernstes versucht zu erklären, das ganze wäre trotzdem CO2-neutral. Glauben Sie nicht? Ich konnte es auch nicht glauben, aber sehen Sie selbst.

Es beginnt schon mit der Einleitung zu dem Spiegel-Artikel:

„Damit Greta Thunberg in die USA segeln kann, sind laut einem Medienbericht mindestens sechs Langstreckenflüge nötig. Ihr Team gleicht allerdings seinen gesamten CO2-Ausstoß aus.“

Da fragt man sich natürlich sofort, wie das gehen soll. Aber die Antwort gibt der Spiegel auch, das Team „kompensiert“ das CO2:

„Bei der CO2-Kompensation spenden CO2-Verursacher Geld an Organisationen wie atmosfair oder myclimate. Diese Anbieter finanzieren mit den Spenden klimafreundliche Projekte, deren CO2-Einsparung sie genau bemessen können. So kann die ausgestoßene Menge an Treibhausgasen etwa durch einen Flug mit der Einsparung verrechnet werden – und wird dann als ausgeglichen bezeichnet.“

Jetzt stellen wir uns einmal vor, die Organisatoren von Gretas Weltreisen würden einfach für sechs Flüge spenden und so das CO2 „kompensieren“, während Greta aber nur vier Flüge (für Papa und sie hin und zurück) gebraucht hätte. Nach der Logik dieser Traumtänzer wäre Gretas Reise dann nicht nur CO2-neutral gewesen, sie hätte sogar eine negative CO2-Bilanz gehabt.

Genial!

Warum ist niemand auf die Idee gekommen? Weil es bei Greta nicht um CO2 geht, es geht nur um die Verdummung der Leute und um PR, also Propaganda. Und den hüpfenden, aber offensichtlich nicht denkenden „FFF“-Kids, kann man eine Segelreise als klimaneutral zu verkaufen. Wahrscheinlich hätte eine „negative“ CO2-Bilanz durch überhöhte Spenden selbst bei den Friday-Kids Misstrauen ausgelöst, denn ich vermute mal, dass sie wissen, dass man mit Geld-Spenden kein CO2 aus der Atmosphäre bekommt.

Also lügt die Greta-Bewegung die Öffentlichkeit wochenlang mit Berichten über die ach so anstrengende Segelreise an, die angeblich CO2 spart, und verschweigt die nötigen Langstreckenflüge. Tatsächlich kostet diese Reise also weit mehr CO2, als wenn Greta selbst ins Flugzeug gestiegen wäre. Und all die Kosten für zusätzliche Flugtickets und den Segeltörn selbst, hätte man spenden können! Was glauben Sie, wie viel CO2 dabei „kompensiert“ worden wäre?

Der Spiegel fügt dazu aber nur diesen Satz über die zusätzlichen Flüge hinzu:

„Wäre Thunberg mit ihrem Vater allein per Flugzeug gereist, wären es vier gewesen.“

Anstatt diesen Unsinn zu hinterfragen, wechselt der Spiegel schnell das Thema und erklärt langatmig in mehreren Absätzen, wie man mit den Spenden CO2 „kompensieren“ kann. Für wie blöd muss man seine Leser halten, wenn man solche Artikel verfasst?

Es geht den Organisatoren der Greta-Bewegung nicht um CO2, es geht nur um Publicity. Ich verstehe wirklich nicht, warum die Greta-Jünger nicht merken, wie sehr sie verar…t und benutzt werden.

Aber das beste kommt erst noch, halten Sie sich fest!

Wir wissen alle, dass die größten Luftverpester Containerschiffe, Kreuzfahrtschiffe etc. sind, die mit Schweröl betrieben werden. Und was glauben Sie, wie Greta gedenkt nach Europa zurückzukommen? Der Spiegel schreibt dazu:

„Wie die Schwedin zurück nach Europa reisen wird, steht noch nicht fest. Möglicherweise werde sie auf einem Containerschiff mitfahren, hieß es.“

Noch Fragen?

Wenn es Sie interessiert, wie in Russland über Greta berichtet wird, dann können Sie das hier nachlesen. Und welchen unglaublich hohen Stellenwert Greta und die „weltweite“ „Fridays for Future“-Bewegung außerhalb Deutschlands und Westeuropas haben, das habe ich hier analysiert.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/greta-und-ihre-co2-freie-usa-reise-wie-die-medien-die-greta-juenger-fuer-dumm-verkaufen/

Notlandung bei Moskau: Warum russische Piloten in deutschen Medien nicht als „Helden“ bezeichnet werden

von https://www.anti-spiegel.ru

 

Heute hat ein Pilot einer russischen Fluggesellschaft ein Wunder vollbracht und eine vollgetankte Maschine ohne Fahrwerk in einem Maisfeld notgelandet, ohne dass sie explodiert ist und ohne dass jemand ernsthaft verletzt wurde.

Erinnern Sie sich noch an die Notwasserung eines Airbus A 320 im Hudson River in New York? Die Presse war im Januar 2009 voll davon und hat den US-Piloten als Helden gefeiert. Und das völlig zu Recht! Damals war das Flugzeug nach dem Start in einen Vogelschwarm geraten und beide Triebwerke sind ausgefallen. Dem Piloten gelang das Unmögliche: Er landete die Maschine im Gleitflug im Hudson River, ohne dass sie zerbrach und alle Insassen haben überlebt.

Eine unglaubliche Leistung und die Medien haben den Piloten völlig zu Recht als Helden gefeiert, weil er ein eigentlich unmögliches Manöver geschafft und alle Insassen des Flugzeugs gerettet hatte. Die Sache wurde sogar verfilmt.

Heute ist in Russland das Gleiche passiert und die Medien in Deutschland berichten darüber ganz anders: In diesem Fall wird nur kurz und sachlich berichtet, keinerlei emotionale Berichte über die „Heldentat“ des Piloten.

Das Flugzeug, ebenfalls eine Maschine aus der Airbus 320-Familie, allerdings das größere Modell A 321, war auf dem Weg von Moskau auf die Krim, der Flieger war vollgetankt und vollbesetzt mit Urlaubern. Unmittelbar nach dem Start, bei einer Geschwindigkeit von über 250 km/h ist das Flugzeug in einen Vogelschwarm geraten und es sind beide Triebwerke ausgefallen. Unmittelbar nach dem Start steigen Flugzeuge in einem recht steilen Winkel nach oben. Die Piloten hatten nur Sekundenbruchteile, um einen Absturz zu verhindern, die Nase des Flugzeugs zu senken und auf dem Maisfeld hinter der Startbahn zu landen.

Mit einer Geschwindigkeit von 250 km/h ist das vollgetankte Flugzeug ohne Fahrwerk weich „auf dem Bauch“ in einem Maisfeld gelandet, ohne dabei auseinanderzubrechen oder zu explodieren. Über 230 Menschen konnten das Flugzeug über die Notrutschen verlassen und nur wenige haben sich dabei leichte Schürfwunden zugezogen, lediglich eine ältere Dame ist mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nach Aussage des Chefarztes geht es ihr aber gut.

Dieser Fall zeigt mal wieder die Agenda der Medien, denn ein russischer Pilot darf anscheinend nicht als Held gefeiert werden, obwohl er es wirklich verdient hätte. Man muss die heutigen Berichte in Deutschland nur mit den Berichten aus New York von 2009 vergleichen und der Unterschied springt ins Auge. Es darf partout in den deutschen Medien keine guten Nachrichten aus oder über Russland geben.

Wer im Archiv von Spiegel-Online sucht, der findet in der Woche der Notlandung vom 15. Januar 2009 fast 20 Artikel über den „Held vom Hudson River“. Seien wir doch mal gespannt, wie viele Artikel es diese Woche über den „Held vom Moskauer Maisfeld“ im Spiegel sein werden.

Wie gesagt, um Missverständnissen vorzubeugen: Ich verstehe ein wenig von der Fliegerei und der US-Pilot hat für seine unglaubliche Leistung jedes lobende Wort mehr als verdient. Aber das gleiche gilt auch für den russischen Piloten und ein einfacher Vergleich der Berichterstattung in Deutschland zeigt, wie gerne die Medien einen US-Amerikaner für ihre deutschen Leser zu Helden aufbauen und wie sie gleichzeitig jedes positive über Russland um jeden Preis vermeiden wollen.

Man versucht das „Wunder vom Maisfeld“ in Deutschland sogar negativ darzustellen, wie zum Beispiel die Überschrift auf der Seite des ZDF zeigt: „Mindestens 23 Verletzte – Flugzeug landet bei Moskau im Maisfeld„. Kein Wort von einer Heldentat, dafür beginnt es mit 23 Verletzten, was dramatisch klingt. Erst im Artikel erfährt der Leser:

„Die Verletzten, darunter neun Kinder, erlitten demnach Prellungen und Hautabschürfungen. Die meisten Passagiere seien ambulant behandelt worden, nur eine 69 Jahre alte Frau sei im Krankenhaus geblieben.“

In dem Artikel kann man auch erfahren, wie schnell die Piloten reagieren und ein wirklich schwieriges Manöver durchführen mussten: Vom steilen Aufstieg ohne Treibwerke übergehen in einen kontrollierten Sinkflug und eine weiche Landung mit dem voll betankten Flugzeug hinlegen:

„Auf Bildern war zu sehen, dass der Airbus 321 in dem Maisfeld mehr als einen Kilometer von der Landebahn entfernt steht.“

Was das bedeutet, nämlich dass die Piloten bei einer Geschwindigkeit von 250 km/h pro Stunde nur wenige Kilometer weit gekommen sind und nur Sekunden zum Reagieren hatten und alles richtig gemacht haben, muss sich der Leser allerdings selbst zusammenreimen.

Während ein US-Pilot dafür (wie 2009 gesehen) von der deutschen Presse garantiert als Held gefeiert würde, schreibt das ZDF über die Leistung der russischen Piloten nur:

„Nach Angaben der Behörde konnten dank des professionellen Handelns der Piloten schwere Verletzungen verhindert werden.“

Verletzungen? Das Flugzeug hätte explodieren können, Kerosin entzündet sich recht leicht, wie andere Flugzeugunglücke immer wieder gezeigt haben.

Dass es auch anders geht, zeigt zum Beispiel die britische Daily Mail, die sich nicht zu schade ist, den russischen Piloten in der Überschrift als „Helden Pilot“ bezeichnet, der ein „entflammbares Flugzeug sicher auf dem Bauch im Kornfeld“ gelandet hat, zu feiern. In Deutschland sind solche Überschriften undenkbar, wie die Ergebnisse einer Google-Suche nach „Notlandung Russland“ schnell zeigt.

Die Piloten waren noch recht jung, der Kapitän ist 41 Jahre und hat über 3.000 Flugstunden Erfahrung, der Copilot ist nur 23 Jahre alt, hat aber schon 600 Flugstunden hinter sich. Offensichtlich verstehen sie ihr Handwerk. Videos in sozialen Netzwerken von den Passagieren gehen in Russland um, auf denen die Menschen dem jungen Mann euphorisch dafür danken, dass er ihr Leben gerettet hat.

Dieses Video zeigt die Notlandung, die ein Passagier gefilmt hat.

 

 

https://www.anti-spiegel.ru/2019/notlandung-bei-moskau-warum-russische-piloten-in-deutschen-medien-nicht-als-helden-bezeichnet-werden/

Deutsche Medien melden, Russland wolle Demonstranten das Sorgerecht entziehen

von https://www.anti-spiegel.ru

In den deutschen Medien kann man immer wieder von einem Ehepaar lesen, dem nach Teilnahme an den Demonstrationen in Moskau die Erziehungsberechtigung für ihren kleinen Sohn entzogen werden soll. Was sind die Hintergründe?

Ich habe schon am Rande über den Fall berichtet. Bei den Protesten am 3. August gab es einen Einheizer, der die nicht genehmigte Demonstration angeführt und geleitet hat. Als dann die Polizei einschritt und die Demonstration auflösen wollte, übergab ihm jemand einen Säugling und getarnt als „zufällig spazierender Vater“ entging er der Polizei. Es klingt unglaublich, dass jemand erst eine Demonstration eskaliert, es hätte ja auch gewalttätiger enden können, und dass jemand seinen Säugling da mit hin nimmt, um ihn dann den Einheizer zu als Tarnung zu übergeben. Das muss natürlich russische Propaganda sein, auf so etwas kommen normale Menschen doch nicht.

Jedoch stimmt die Sache tatsächlich. Ausgerechnet der Spiegel hat ein Video verlinkt, dass die Geschichte zeigt. Man muss kein Russisch verstehen, die Bilder sprechen für sich: Zuerst heizt der Mann die Protestler ein, man sieht sogar, dass die Familie mit dem Kleinkind ebenfalls an der Protesten teilnimmt und ganz in seiner Nähe bleibt, um ihm dann im richtigen Moment das Kleinkind zu übergeben, damit er sich unentdeckt aus dem Staub machen kann.

 

 

Nun ermitteln die Behörden wegen Gefährdung des Kindes und Vernachlässigung der elterlichen Fürsorgepflicht und im schlimmsten Fall kann das zum Entzug des Sorgerechts führen.

Der Einheizer heißt Sergej Fomin und die Eltern geben an, er sei ein Jugendfreund des Mannes und ein Cousin der Mutter. Fomin war zur Fahndung ausgeschrieben und hat sich mittlerweile der Polizei gestellt. In dem erwähnten Spiegel-Artikel kann man lesen:

„Moskaus Opposition ist von den Wahlen zum Stadtparlament im September ausgeschlossen worden. Das empört viele Wähler, darunter auch Artemijs Eltern Dmitrij und Olga sowie seinen Onkel Sergej Fomin, der für eine Oppositionskandidatin Unterschriften gesammelt hat. Sie demonstrieren, obwohl die Stadtregierung keine Kundgebung erlaubt hat.“

Nun ist das natürlich, wie beim Spiegel bei dem Thema üblich, alles so nicht wahr. Nicht die Opposition ist von den Wahlen ausgeschlossen, sondern drei Kandidaten der Opposition, die Details finden Sie hier. Außerdem war die Kundgebung genehmigt, allerdings an einem anderen Ort. Die Protestler haben eine der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt blockieren wollen, was die Behörden nicht angemessen fanden und daher die Demonstration auf einer anderen Hauptstraße im Zentrum Moskaus genehmigt haben.

Aber heute geht es ausnahmsweise nicht um den Spiegel. Heute geht es um die Deutsche Welle, denn die lügt im Zusammenhang mit den Protesten in Moskau derzeit schlimmer, als alle anderen.

Die Deutsche Welle in Moskau hat sich als das entlarvt, was sie ist: Als Propaganda-Sender der deutschen Regierung. Ihr russischer Ableger berichtet nicht, sondern ruft auf Twitter elbst zu den Demonstrationen auf und verschickt sogar aktuelle Lageberichte, damit die Demonstranten wissen, wo sie hingehen müssen. Die Deutsche Welle war danach aber sogar noch so dreist, in ihrer deutschen Ausgabe diese unbestreitbaren Tatsachen, die jeder auf Twitter sehen kann, zu bestreiten. Sie baut darauf, dass die Deutschen Leser ja kein Russisch verstehen.

So dachte ich wenigstens, aber tatsächlich hat sie es sogar auf Russisch bestritten. Dabei ist es völlig eindeutig, wie dieser Tweet zeigt.

Die Worte „Москва, выходи!“ bedeuten wörtlich übersetzt „Moskau geh raus!“, aber „выходи“ bedeutet auch „komm raus“ oder „geh auf die Straße“. Und dieser Tweet wurde von der Deutschen Welle am Tag der Demonstration vom 27. Juli veröffentlicht. „Moskau, geh auf die Straße!“ Was ist das, wenn kein Aufruf, zu demonstrieren?

Außerdem schreibt die Deutsche in ihrem Artikel auf Russisch, dass sie am 5. August vom russischen Außenministerium auch konkret auf diesen und andere Tweets hingewiesen worden ist, die nach russischer Ansicht eine Einmischung in innere Angelegenheiten Russlands darstellen und vor allem nicht als journalistische Tätigkeit eingestuft werden können, sondern als dezidierte Aufrufe zu ungenehmigten Protesten.

Man stelle sich zum Vergleich nur einmal vor, die russischen Staatsmedien RT-Deutsch und Sputnik würden in Deutschland zur Teilnahme an verbotenen Demonstrationen aufrufen oder dazu aufrufen, den Anweisungen der Behörden nicht Folge zu leisten. Das gäbe einen Riesenskandal! Aber warum meint der deutsche Staatssender Deutsche Welle, dazu das Recht zu haben?

Außerdem werden die deutschen Leser zu dem Thema auch noch belogen, denn am 6. August, also einen Tag nachdem die Deutsche Welle – nach Angaben ihrer russischen Sektion – bereits vom russischen Außenministerium über die Details der Vorwürfe informiert worden war, zitiert der Deutschlandfunk den Sprecher der Deutschen Welle, Christoph Jumpelt, dazu folgendermaßen:

„Es bleibt aber unklar, worauf sich das russische Außenministerium genau bezieht, weil es die Vorwürfe nicht untermauert: „Ich gehe davon aus, dass Frau Sacharowa in ihren Äußerungen sich die Freiheit genommen hat, von uns zitierte Äußerungen der Demonstrationsorganisatoren unseren Redakteuren in den Mund zu legen, als redaktionellen Inhalt. Was das natürlich so nicht ist.““

Obwohl die Deutsche Welle am 5. August auf Russisch über die Vorwürfe des russischen Außenministeriums berichtet und sie zurückweist, kann man beim Deutschlandfunk am 6. August auf Deutsch über die Stellungnahme der Deutschen Welle lesen, die bestreitet zu wissen, worauf sich das russische Außenministerium bezieht.

Aber zurück zu der Geschichte um Sergej Fomin und das Kind, dass als Tarnung missbraucht wurde. Wie wir gesehen haben, sind die Videoaufnahmen eindeutig und auch der Spiegel hat geschrieben, dass Fomin zusammen mit den Eltern der Kindes an den Protesten teilgenommen haben.

Die Deutsche Welle hingegen schreibt auf Deutsch:

„Die Staatsanwaltschaft will den jungen Eltern das Kind wegnehmen. Die Begründung: Sie hätten es während der oppositionellen Proteste am 27. Juli einer dritten Person übergeben und damit gefährdet. Die besagte „dritte Person“ ist ein Cousin der Mutter. Er hat an der Demonstration teilgenommen und das Kind tatsächlich kurz getragen. Die Eltern sagen, sie hätten ihn zufällig bei einem Spaziergang getroffen.“

Das ist, wie das Video zeigt, eindeutig gelogen, die Eltern waren auf der Demonstration in der ersten Reihe, ganz in der Nähe vom Einheizer Fomin. Für ihre russischen Leser lügt die Deutsche Welle noch detaillierter:

„Das Paar gab an, dass sie am 27. Juli einen Spaziergang im Zentrum machten. Sie wussten von dem Protest, waren mit den Forderungen der Teilnehmer auch solidarisch, aber sie waren nicht daran interessiert, sich daran zu beteiligen. Polizeiabsperrungen haben sie nicht gesehen. Beim Arbat traf die Familie Sergej Fomin, der laut Dmitry sein Jugendfreund, Pate des Kindes und Cousin seiner Frau ist. Dann gingen sie gemeinsam spazieren. Unterwegs nahm Fomin das Kind in den Arm. Das Paar betont, dass sie ihm das Kind nicht auf der Kundgebung gegeben haben.“

Schauen Sie sich das Video an und entscheiden Sie selbst, was Sie für glaubwürdig halten.

Für Samstag den 10. August sind wieder Proteste angekündigt. Moskau hat sie wieder genehmigt, sie sollen auf einer mehrspurigen Straße im Zentrum von Moskau stattfinden. Einige Organisatoren haben aber wieder dazu aufgerufen, sich nicht an die behördlichen Auflagen zu halten. Wir dürfen also auch am Samstag wieder Schlagzeilen erwarten, dass Russland angeblich Demonstrationen nicht erlaubt und mit Polizeigewalt auflöst.

https://www.anti-spiegel.ru/2019/deutsche-medien-melden-russland-wolle-demonstranten-das-sorgerecht-entziehen/

Halbwahrheiten, Zerrbilder, Klischees, Gräuelpropaganda: DER SPIEGEL schürt Pogromstimmung

Bayern ist FREI

In der Nacht vom 1. auf den 2. Juni 2019 wurde der CDU-Politiker Dr. Walter Lübcke aus nächster Nähe per Kopfschuß (Kaliber 9mm) auf der Terrrasse seines Hauses getötet.

Was unmittelbar danach geschah ist noch unklar. Um 0.30 fand Dr. Lübckes Sohn seinen sterbenden Vater. Der Sohn rief einen befreundeten Sanitäter, der später festgenommen wurde, herbei. Um 2.35 Uhr wurde im Krankenhaus von Wolfshagen Lübckes Tod festgestellt.

„Zuerst glauben die Ermittler, Hinweise auf ein Verbrechen aus persönlichen Motiven im Umfeld der Familie gefunden zu haben.“

schreibt DER SPIEGEL.

Mit der Festnahme von Stephan E. (45), der zwischen 1989 und 2009 durch rechtsextreme Äusserungen und Taten aktenkundig wurde, geht der Gaul mit den 21 (!) SPIEGEL-Autoren durch. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß es den Schreibtisch-Aktivisten mehr um Skandalisierung, Sensationen, Klischees und Voyeurismus geht. Um die Denkrichtung vorzugeben, wühlen die SPIEGEL-Journalisten in Internet-Foren und Chat-Gruppen und suhlen sich an Äußerungen der…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.094 weitere Wörter

SPD: Klöße, Rotkohl, Wein und Schulz

Höchststrafe für die SPD: Das angeschlagene Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat die stille Zeit zwischen den Jahren genutzt, um der seit Monaten taumelnden deutschen Sozialdemokratie einen erneuten Schlag zu versetzen.

In einem nur von Eingeweihten als Fake News im Postillon– und Relotius-Stil zu erkennenden Text behauptet das Hamburger Blatt, die sich seit rund einem Jahr straff erneuernde frühere „Arbeiterpartei“ (Willy Brandt) wolle im anstehenden Europa-Wahlkampf auf Anfang des Jahres auf Altenteil geschobenen früheren Parteichef Martin Schulz als Wahlkampf-Lokomotive setzen. Der „glühende Europäer“ (Spiegel) habe das  selbst in einem Interview erklärt. Seine Rolle werde eine „wichtige“ sein, wird der vermeintliche Schulz zitiert. Der in Rekordzeit vom „Gottkanzler“ (Spiegel) zur Witzfigur abgestürzte 63-jährige Polit-Renter habe zudem „offizielle Auftritte im Wahlkampf“ angekündigt, bei denen er für seine Partei „kämpfen“ wolle.

Schulzens Trackrekord spricht für seinen Einsatz: Als Knazlerkandidat war es ihm gelungen, der SPD jeden fünften Wähler abspenstigf zu machen. Bereits wenige Minuten nach der Veröffentlichung, die sich ohne jede Prüfung auf ein vom Redaktionsnetzwerk Deutschland geführtes Gespräch berief, meldeten sich besorgte Stimmen in der SPD. Damit sei die Europawahl, für die die SPD mit der derzeit noch amtierenden Justizministerin Katarina Barley ohnehin nur eine Notkandidatin hatte aufstellen können, „gelaufen“ unkte ein besorgter Sozialdemokrat. Selbst die als seriös und SPD-nah geltenden Kieler Nachrichten ätzten über die Weihenstellung für den neuen Schulzzug: „Einige Zeit sah es so aus, als habe die SPD keine Aufgaben mehr für ihren früheren Vorsitzenden“, doch nun sei Schulz wieder da und er bringe auch gleich „Ideen“ mit, „auf welche Themen die SPD setzen muss“.

Eine Drohung, denn einen Teil seines Angriffsplan verriet Schulz schon vorab. Die SPD werde unter seiner Führung die Werte von Toleranz, Freiheit und Solidarität hochhalten. „Darin liegt eine große Chance“, glaubt Schulz. Auch mit dem Thema Europa werde er wieder wie gewohnt punkten. „Nach dem Brexit muss Deutschland als proeuropäischer Partner vorangehen.“

Zwar ist in den bisher bekanntgewordenen Plänen des ehemaligen Präsidenten des Europäischen Parlaments nicht mehr die Rede davon, die EU innerhalb der nächsten sieben Jahre abzuschaffen und an ihrer Stelle ein Kerneuropa aus den Staaten errichten, die bereit sind, als „Vereinigte Staaten von Europa“ mit einem, so nennt es Schulz, „gemeinsamen Verfassungsvertrag“ zu handeln. Doch eine Internetsteuer für große US-Konzerne wie Apple, Facebook, Google und Amazon soll ein Türchen öffnen, um unwillige Partnerländer aus der Gemeinschaft drängen zu können.

Wenn ein von Finanzminister Olaf Scholz bei der OECD vorgelegtes Konzept für eine weltweite Internetsteuer wegen des Widerstandes internetsteuerfeindlicher Staaten nicht durchsetzbar sei, „dann müssen wir es auf europäischer im Notfall gemeinsam mit Frankreich durchsetzen“, sagte Schulz. Zeige sich dann, dass es auch im europäischen Rahmen „einzelne Verweigerer“ gebe, dürfe dieses neue, „zentrale Projekt“ (Schulz) daran nicht scheitern.

Lieber mit ein paar willigen Ländern vorangehen und sei es um den Preis der Einheit der Wertegemeinschaft als in der Frage der von den meisten EU-Bürgerinnen und Bürgern als wichtigstes Problem der Gegenwart neben der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit bezeichneten Frage zu scheitern.

Das Momentum ist derzeit klar auf Seiten der Sozialdemokratie: Die Kanzlerin schweigt seit Tagen, dafür gelang der Parteizentrale mit der Ankündigung des Starts sogenannter „SPD-Gesetze“ zum 1. Januar ein echter Coup. „Zu Gans passt besonders gut: Klöße, Rotkohl, Wein – und ein fundiertes Gespräch darüber, wie unsere am 1.1.2019 in Kraft tretenden Gesetze das Leben der Menschen verbessern“, hatte der Parteivorstand getwittert und auf „mehr Geld im Portemonnaie, mehr Investitionen in Bildung, mehr bezahlbarer Wohnraum, Schutz und Sicherheit für Beschäftigte“ und einen „Neustart für eine stabile Rente“ verwiesen, die bewiesen: „Mit der SPD wird das Leben besser.“

http://www.politplatschquatsch.com/2018/12/spd-kloe-rotkohl-wein-und-schulz.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+politplatschquatsch%2FSkVU+%28politplatschquatsch%29

„Der Spiegel“, Heft 40/1994

Das Heerlager der Heiligen

Es ist knapp 23 Jahre her, da durfte der heute verfemte Prof. Ernst Nolte dem „Spiegel“ noch ein Interview geben (Spiegel Heft 40/1994, 3.10.1994).

Der „Spiegel“ rückte zum Gespräch sicherheitshalber gleich mit 3 Mann an, Rudolf Augstein, Fritjof Meyer und Peter Zolling.

Man hatte zwar die 3-fache Angriffsüberlegenheit (Clausewitz läßt grüßen), konnte man den guten Prof. Nolte aber nicht überrumpeln.

.

Trotz der Polemik in der Fragestellung erkennt man immerhin eine gewisse Detailkenntnis der Redakteure, bei Sascha Lobo und Co. im heutigen „Spiegel“ undenkbar.

Fritjof Meyer wurde zur Zeit seiner Pensionierung beim „Spiegel“ übrigens selbst ein Halbverfemter, nachdem er in einem Aufsatz 2002 die Opferzahlen in Auschwitz heruntergerechnet hatte.

.

Das Interview wirkt für mich wie aus der Kaiserzeit, undenkbar, daß es heute nochmals stattfände, so sehr haben die Linken in den letzten 23 Jahren das Meinungsspektrum verengt.

So ist man jedenfalls keine Kulturnation mehr.

Und gähnende Langeweile stellt…

Ursprünglichen Post anzeigen 15 weitere Wörter

Der Spiegel im Auftrag der USA – Permanente Propaganda gegen Russland

 

Die Bildtitel der US-amerikanischen von CIA-gegründeten deutschen
Hetz-Zeitschrift „Der Spiegel“ im Zeitraum 1949-2014.

Phänomenale Lügen – “Spiegel” phantasiert über einen Boom in Deutschland

Im verzweifelten Versuch, die Bundesdeutschen über die tatsächliche wirtschaftliche Lage Deutschlansds hinweg zu täuschen, faselt der Spiegel etwas von einem “heimlichen Boom” und “Überhitzungserscheinungen”, hier:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/henrik-mueller-ueber-zweifel-an-bip-statistik-und-einen-heimlichen-boom-a-945642.html#js-article-comments-box-pager .

 

Da hilft die Sammlung von Statistischen Daten im Blog “Querschüsse”, hier:

http://www.querschuesse.de/deutschland-phanomenaler-boom/

um auf solche Meinungsmache nicht hereinzufallen.

Hier eine Anzahl von statistischen Daten, die deutlich machen: Die deutsche Wirtschaft steckt in einer Stagnation:

“Das ausstehende Kreditvolumen des Privatsektors (private Haushalte und nichtfinanzielle Unternehmen der Realwirtschaft) bei den deutschen MFIs, in Prozent zum Vorjahresmonat, seit September 1998 bis November 2013 im Chart. Im November 2013 sank das ausstehende Kreditvolumen um -4,7% bzw. um -123,4 Mrd. Euro zum Vorjahresmonat, auf 2,5024 Billionen Euro.”

Und jetzt die Einzelhandels-Umsätze:

„Die Entwicklung der saisonbereinigten realen Einzelhandelsumsätze seit Januar 1955 bis November 2013 (Index 2010=100) im Chart. Bis Dezember 1990 für die alten Bundesländer, ab Januar 1991 für ganz Deutschland. Seit über zwei Jahrzehnten geht es nicht mehr aufwärts, während in der alten Bundesrepublik die realen Einzelhandelsumsätze über Jahrzehnte dynamisch anstiegen, ist im wiedervereinigten Deutschland und als Mitglied der Eurozone bestenfalls pure Stagnation angesagt.“

Nun die Pkw-Neuzulassungen:

„Die Entwicklung der PKW-Neuzulassungen seit Januar 1963 bis Dezember 2013 im Chart. Im Gesamtjahr 2013 sanken die PKW-Neuzulassungen um -4,2% zum Vorjahr, auf 2,952431 Millionen PKW. Das Jahr 2013 war das schwächste Jahr bei den PKW-Neuzulassungen seit 1989! Auch bei den PKW-Neuzulassungen ist Deutschland seit über 2 Jahrzehnten kein Wachstumsmarkt mehr.“

Und das Gastgewerbe:

„Wie schwach die Entwicklung bereits in den letzten Jahren verlief, verdeutlicht der Langfristchart. Zum saisonbereinigten Hoch im August 1994 mit 156,2 Indexpunkten brach der reale Umsatz im Gastgewerbe bis November 2013 um -35,1% ein!“

Das Mehrwertsteuer-Aufkommen:

„Die Entwicklung des preisbereinigten Binnen-Umsatzsteuer-aufkommens (Mehrwertsteuer), um den offiziellen VPI bereinigt 2010=100, seit Januar 1999 bis November 2013 im Chart. Seit Jahren tut sich bei den Staatseinnahmen aus der Mehrwertsteuer wenig, was tendenziell für eine schwächliche Binnennachfrage steht. In den ersten 11 Monaten 2013 stieg das reale Umsatzssteueraufkommen um +1,96% zum Vorjahreszeitraum, zuletzt im November 2013 ging es um -1,53% zum Vorjahresmonat abwärts.“

Jetzt die Beschäftigtenzahl:

„Die Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Vollzeit in Deutschland seit 1992 bis 2012 im Chart und die letzten Daten für Monat Oktober 2013. Zuletzt im Oktober 2013 waren 22,228900 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Vollzeit (…). Im Jahr 1992 waren es noch 25,807 Millionen(…).“

Und die geleisteten Arbeitsstunden:

„Die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen ist kein Burner, denn nur um +0,16% zum Vorjahr stieg die Gesamtzahl aller geleisteten Arbeitsstunden auf 58,068 Mrd. Arbeitsstunden, aber selbst 1970, nur in der alten Bundesrepublik waren es bereits 52,285 Mrd. Arbeitsstunden und 1991 in Gesamtdeutschland 60,082 Mrd. geleisteteten Arbeitsstunden.“

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Deutschland:

Die Entwicklung der Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Vollzeit in Deutschland seit 1992 bis 2012 im Chart und die letzten Daten für Monat Oktober 2013. Zuletzt im Oktober 2013 waren 22,228900 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in Vollzeit (…). Im Jahr 1992 waren es noch 25,807 Millionen (…).

Nun die Reallöhne:

„Die Entwicklung der Reallöhne als Index (Nominallöhne/VerbraucherPreisindex 2010=100) seit Q1 1991 bis Q3 2013 laut der Datenreihe von Destatis im Chart. In Q3 2013 sank der Reallohnindex um -0,3% zum Vorjahresquartal auf 96,5 Indexpunkte, nach 103,6 Indexpunkten im Vorquartal und nach 96,8 Indexpunkten im Vorjahresquartal.“

Und so geht es weiter im Artikel, mit weiteren Statistiken, die entweder klare Rückgänge, Stagnation oder vernachlässigbares Mini-Wachstum aufweisen.

Die einzigen, die in Deutschland beachtliche Wachstumsraten vorweisen können, sind die Grosskonzerne und Banken und Superreichen. Das sind wohl die einzigen, die für den „Spiegel“ zählen.

 

http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1955

Kohl packt aus

Helmut Kohl ist angeblich bis 1998 Kanzler geblieben, weil er daran zweifelte, dass sein potentieller Nachfolger Wolfgang Schäuble die Einführung des Euro durchsetzen würde. Andere Spitzenpolitiker bezeichnete er als „korrupt“, „verlogen“ oder „antisemitisch“.

 

Helmut Kohl ist nach eigener Darstellung bis 1998 Kanzler geblieben, weil er daran zweifelte, dass sein potentieller Nachfolger Wolfgang Schäuble die Einführung des umstrittenen Euro durchsetzen würde: „Das hätte der nicht gepackt.“ Schäuble habe es an „Potenz“ gemangelt, schreibt der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Dabei hatte Kohl nach eigener Aussage ursprünglich Schäuble als Nachfolger vorgesehen. Allerdings sei er in der schwarz-gelben Koalition „damit weitgehend allein“ gewesen. Er habe es deshalb für möglich gehalten, dass Schäuble in einer geheimen Abstimmung nicht genug Stimmen für die Kanzlermehrheit bekommen würde. Vor den Bundestagswahlen 1998 hatten viele in der CDU erwartet, dass Kohl abtreten und Platz für Schäuble machen würde.

 

Die Äußerungen Kohls stammen aus einem Interview, das ein Doktorand 2002 mit ihm führte und aufzeichnete. In dem Interview äußerte sich Kohl abfällig über zahlreiche an- dere Spitzenpolitiker. Er bezeichnete den Ex-Präsidenten Richard von Weizsäcker als einen „der größten Anpasser in der Geschichte der Republik“ und die Liberale Hildegard Hamm-Brücher als „schreckliche Dame aus München, die wie eine Halbwilde durch die Gegend geifert“. Der Grünen-Politiker Joschka Fischer sei „zutiefst antisemitisch“, der langjährige CDU-Schatzmeister Walther Leisler Kiep „korrupt“ und der Ex-Minister Burkhard Hirsch (FDP) „hinterhältig, verlogen und scheinheilig“.

 

 

http://www.mmnews.de/index.php/politik/12606-kohl-packt-aus