Deutsche Bundesbank : Chirurgische Plünderungen

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Banker fordern Zwangsabgabe zwecks Systemerhalt

Nach den Bankiers des Internationalen Währungsfonds halten sich nun auch die
Plünderer aus der Deutschen Bundesbank nicht mehr zurück. In ihrem aktuellen
Monatsbericht vom 24. Januar 2014 fordern sie ohne Umschweife eine Vermögensabgabe
von Bürgern aus krisengeschüttelten Pleitestaaten der Europäischen Union.

Zwischen den Seiten 52 und 54 ihres Reports gewähren sie dem
um Fassung ringenden Leser tiefe Einblicke in ihr Seelenleben.

Wir beginnen zunächst mit einer simplen Beschönigung :

„Unter günstigen Bedingungen könnte mit der Netto-Vermögensabgabe einmalig Vermögen
zwischen privatem und staatlichem Sektor innerhalb des betroffenen Landes umgeschichtet
werden, sodass der staatliche Schuldenstand relativ schnell um einen signifikanten Betrag
sänke und das Vertrauen in die Tragfähigkeit der Staatsverschuldung (und deren Bedienung)
rascher wiederhergestellt würde.“

Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke. Und Rauben ist Umschichten.

Als Grundlage ihrer nahenden Raubzüge dient ihnen ein überaus verdrehtes Gedankenspiel
über den Staat und seine Schuldentreiberei: „Haftung und Kontrolle sollen insofern im
Einklang stehen, als zunächst die Steuerzahler der Mitgliedstaaten für ihre nationalen
Staatsschulden einstehen.“ Steuerzahler sollen für ihre Schulden einstehen.

Ihre Schulden? Nein. Diese Schulden gehören den Regierungen und ihren Protagonisten.

Bürger dürfen nur alle vier Jahre an die Wahlurnen tingeln und Kreuzchen neben
den siamesischen Absplitterungen der sozialistischen Einheitspartei malen.

Ein wahrhafter und sattelfester Auftrag an eine Regierung, einen Kollektivhaushalt zu
verwalten und dazu gar Schulden aufzunehmen, sieht jedoch gänzlich anders aus – ganz
abgesehen von der Frage, ob ein solcher Auftrag überhaupt notwendig erscheint.

Der Steuerzahler wird, falls notwendig per Freiheitsentzug, dazu genötigt, Steuern zu zahlen.

Er wird mit Gewalt an das staatliche System aus Schuld und Zwangsabgaben gebunden.

Aus diesem Zwang nun eine natürlich gewachsene Bindung der Bürger an die staatlichen
Schuldenberge zu fabrizieren, zeugt lediglich davon, wessen Geistes Kind die Autoren
dieses Reports sind. Die Haftung den Bürgern anzulasten ist nicht rechtens – ganz
gleich auf wie viel Gesetzespapier dies zu legalisieren versucht wird.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : EF Magazin

Deutsche Bundesbank : Sparer Enteignung bei Staatspleite

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Droht einem Staat die Zahlungsunfähigkeit, dann soll er nach Aussage der
Bundesbank nicht auf das Geld europäischer Steuerzahler oder die Zentralbank
schielen, sondern zunächst das Vermögen seiner eigenen Bürger einmalig besteuern.

Im aktuellen Monatsbericht der Deutschen Bundesbank wird erstmals die Möglichkeit
einer „einmaligen Vermögensabgabe“ bei drohender Staatsinsolvenz angesprochen.

Dem Vorbild Zypern („Blaupause Zypern“), als die dortigen Sparer bei zwei Banken im
letzten Jahr im Zuge der Staats-/Bankenpleite große Teile ihres Vermögens über 100.000
Euro verloren, könnte damit offiziell der Weg für den Rest Europas geebnet werden.

Für eine Vermögensabgabe spricht laut Bundesbank, dass „in der Ausnahmesituation einer
drohenden staatlichen Insolvenz“ eine einmalige Vermögensabgabe „günstiger abschneiden“
würde als die dann noch „relevanten Optionen“. Zudem sieht sie in der Vermögensabgabe
eine Möglichkeit zu einer womöglich gewünschten „verteilungspolitischen Ergänzung zu
den übrigen Sparanstrengungen“, die die Vermögenden verstärkt an der Anpassungslast beteiligt.

Es ist höchste Zeit, sich breit aufzustellen und einiges an Vermögen außerhalb
des Bankensystems und damit dem direkten Zugriff des gierigen Staates zu halten.

Anmerkung :

Betrachtet die 100.000 Euro nicht nur als Einlage auf dem Konto.

Auch Immobilien sind Vermögen und diese
kann man mit einer Zwangshypothek belegen.

Dafür war der Zensus ganz nützlich.

Quelle : www.mmnews.de

Weitere Quellen :

Welt : Bei Europas Bürgern sind 3853 Milliarden zu holen

Focus : Hohe Staatsschulden: Bundesbank will von Sparern Sondersteuer kassieren

Özil, Khedira und Target 2

Mesut Özil und Sami Kehdira wechselten für zusammen 29 Mio. Euro von deutschen Fußballvereinen zu Real Madrid. – Doch nicht die Spanier, sondern die Deutsche Bundesbank hat dafür bezahlt – dank Target 2. Ob die deutsche Notenbank das Geld je wieder sehen wird, steht in den Sternen – genau so wie die übrigen 700 Milliarden. Unser Geld wird im „finanziellen Bermudadreieck Target-Fiskalpakt-ESM“ solange versenkt, bis Deutschland finanziell vollständig ruiniert ist.

 

von Rolf von Hohenhau, Bund der Steuerzahler e.V. (Bayern)

Mesut Özil ist dieser ebenso elegante wie erfolgreiche Mittelfeldspieler, der 2010 gegen eine Ablösesumme von €  15 Millionen von Werder Bremen nach Real Madrid wechselte.  Sami Khedira, ehemals beim VfB Stuttgart, folgte im gleichen Jahr zu den berühmten Madrilenen. Seine Ablösesumme betrug, so wird berichtet, € 14 Millionen. Das macht, werden Sie denken, zusammen € 29 Mio, die die Spanier bezahlt haben. Nein, Irrtum,  werter Leser!  Nicht die Spanier, sondern die Deutsche Bundesbank hat bezahlt. Die grenzüberschreitende Zahlungsverrechnung erfolgte über das System Target-2. Dazu erteilte die spanische Nationalbank der Bundesbank den Auftrag,  € 15 Mio + € 14 Mio an Werder und den VfB (bzw. deren Banken) auszuzahlen, was zweifelsfrei auch geschehen ist. Zum „Ausgleich“ erhielt die Bundesbank Papierforderungen gegen die EZB (= positive Target-2-Forderung). Auf diese simple Weise ist die Deutsche Bundesbank inzwischen um insgesamt rund € 700 Milliarden Euro von den „Südländern“ (Spanien, Griechenland, Italien usw.) gerupft worden. Das Geld dürfte weg sein und zukünftig weiteres, wenn wir uns nicht wehren! Ihr Geld, liebe Leser, denn die Bundesbank gehört letztlich den Bürgern und wenn dort unser gutes Geld gegen schwache EZB-Schuldscheine (EZB-Haftungskapital nur knapp € 11 Mrd!) ausgetauscht wird, dann sind wir direkt betroffen, ob wir es fühlen oder nicht! Im konkreten Fall haben wir selbst die  Ablösesummen € 15 + 14 Mio an die Ex-Vereine dieser Weltklassespieler gegen EZB-Schuldscheine kreditiert. Mit anderen Worten, wir haben für Özil und Khedira teuer bezahlt, damit diese nun als hervorragende Fußballer von „El Madrid“ ihren Gegnern, u.a. deutschen Clubs, die Hölle heiß machen können!

 

Wir denken, dass es ziemlich schwachsinnig ist, ein Abrechnungssystem zu unterhalten, das zu solchen Ergebnissen führt und in kürzester Zeit (wohl weitgehend uneinbringliche) Forderungen von hunderten Milliarden Euro (derzeit € 695 Milliarden!) auftürmt,  anstatt für permanenten Kontoausgleich zu sorgen. Was meinen Sie, was ist besser: 700 Euro in der Tasche oder eine Forderung von 700 Euro gegen die EZB? Man fragt sich dabei doch  unwillkürlich, wer oder was ist denn überhaupt die EZB? Kann denn die überhaupt und wenn ja, wann, die 700 € zurückzahlen? Da wir die erzwungene Target-2-Kreditierung aus verschiedenen Aspekten für kriminell halten, haben wir uns schon vor langem einer Strafanzeige von Prof. Schünemann gegen Mitglieder des Vorstandes der Bundesbank angeschlossen. Prof. Bernd Schünemann hat nun die Strafanzeige erweitert.

 

Target-2 (s.a. www.target-2.de) ist Teil des krankhaften „Rettungswahns“ von Regierung und Opposition, die unser Geld im „finanziellen Bermudadreieck Target-Fiskalpakt-ESM“ solange versenken, bis Deutschland finanziell vollständig ruiniert sein wird. Target-2 wirkt dabei als explosiver Treibsatz. Wenn auch Sie der Ansicht sind, dass solche Machenschaften unbedingt und schnellstmöglich gestoppt werden müssen  – und Sie noch nicht in der Zeichnerliste von Stop-ESM eingetragen sind –, dann

Zeichnen Sie hier

STOP Target-Fiskalpakt-ESM

 

Fast ebenso wichtig ist, dass Sie unsere Initiative Gold-Action unterstützen und auch dort dafür stimmen und fordern, dass unser Gold aus dem Ausland zurück nach Deutschland geschafft wird. Was soll der Unsinn, dass dieses seit Jahrzehnten in New York gelagert wird!  Schon aus Notfallgründen muss Reservegold zwingend im Land sein. Hier der Link direkt zur Zeichnerliste von www.gold-action.de  (dort im Menü „Mitunterzeichnen“ anklicken!).

 

Neues vom ESM-Bank-Gouverneur Schäuble:

Der “Governor” am 14.10.2012 in Singapore: „There will be no Staatsbankrott in Greece!“ Am 16.10.2012 über dem Indischen Ozean: „Wir müssen jetzt größere Schritte zur Fiskalunion machen.“ Noch vor der Landung in Abu Dhabi entweicht ihm der Flaschengeist  „Europäischer Super-Sparkommissar“ (der verabschiedete Nationalhaushalte allein prüfen und ggf. ablehnen soll) und er fordert Einschränkung von nationalen Budgetrechten und verstärkte Abgabe von  Souveränitätsrechten an die Eurokraken von Brüssel.

 

Was soll man davon halten? Also entweder bekommt dem Governor die Höhenluft und das Reisen nicht oder er hat mit dem „Super-Sparkommissar“ gezielt ein Reizthema erfunden, mit dem sich nun alle befassen, damit die eigentlichen Ziele,

 

a) die Einrichtung der Fiskalunion und

b) die Abgabe von Souveränitätsrechten (primär des deutschen   Haushaltsrechts), als nachrangig übersehen und letztlich in der öffentlichen Diskussion stillschweigend als alternativlose Ziele deutscher Europapolitik akzeptiert werden.

 

Herr Schäuble: Sie mögen die Masse der Deutschen und Ihren Journalistentross für dumm verkaufen, nicht aber die Leser von MMnews und die Zeichner von STOP-ESM!  Wir sind strikt gegen die Fiskalunion und wollen keine weiteren Souveränitätsrechte an Brüssel abgeben. Die Fiskalunion und der weitere Verlust von Souveränität bedeutet für uns deutsche Bürger nur folgendes: Weniger Rechte aber noch mehr zahlen – endlos!

 

Nein danke, Herr Schäuble! Davon haben wir inzwischen genug und wir werden Ihnen für Ihre „Europa-gegen-Deutschland-Politik“ 2013 die Rechnung präsentieren!

 

Unterstützer-/Spendenkonto/European Bull

Inzwischen wurde ein Spendenkonto (www.stop-esm.org, Menüleiste: „Spenden“) für unsere Aktionen eingerichtet. Spenden werden nur zur Auslagenfinanzierung von „Stop Target-Fiskalpakt-ESM“ verwendet, was ein unabhängiger Kontrollrat aus den Reihen der Zeichner regelmäßig überprüfen wird. Jede Spende ist hilfreich und notwendig. Wichtig aber vor allem:  Bitte verbreiten Sie unseren Aufruf wieder so weit als möglich, damit die Zeichnerzahlen erneut steigen. Dafür schon jetzt Danke! Unter den ersten 50.000 Zeichnern werden wir den bronzenen „European Bull“ der European Taxpayers Association verlosen:

 

Unsere Verbände sind seit Jahrzehnten klar proeuropäisch eingestellt. Gemeinsames Ziel ist ein fortentwickeltes freies, friedliches „Europa der Nationen“ aber nicht das gegen jede Vernunft erzwungene und vom diktatorischen ESM beherrschte „Großeuropa“  à la Merkel, Schäuble & Co. Gerade uns Deutschen sind natürlich imperiale Träume vom „Europäischen Großreich“  bestens bekannt: Sie endeten 1945 im Untergang! Solche Experimente wiederholen nur Narren, Spieler oder verblendete und selbstsüchtige Politiker.

 

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11100-oezil-khedira-und-target-2

 

 

Strafanzeige:

 

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FED verweigert Inspektion der deutschen Goldreserven

Die Deutsche Bundesbank gerät unter Druck. Der Rechnungshof fordert eine physische Bestandsprüfung der Goldreserven, die zum Großteil in den USA lagern. Doch die US-amerikanische Notenbank Federal Reserve verweigert jegliche Transparenz.

Mit mehr als 3.400 Tonnen verfügt Deutschland über die zweitgrößten Goldreserven. Nur ein Teil der unzähligen und begehrten Barren befindet sich auf Hoheitsgebiet der Bundesrepublik. Der größte Teil lagert jenseits des Atlantiks in den Kellern der US-amerikanischen Notenbank. Anfang des Jahres kritisierte der Bundesrechnungshof die Bundesbank. In einem Bericht hielten die Prüfer fest, dass die Reserven seit Jahren nicht mehr einer physischen Bestandsaufnahme unterzogen wurden. Ein Gesetzesverstoß.

 

http://www.unzensuriert.at/content/0010304-FED-verweigert-Inspektion-der-deutschen-Goldreserven

Deutsche hoffen auf Sieg der Euro-Kritiker

Die Kläger Karl Albrecht Schachtschneide, Wilhelm Nölling, Wilhelm Hankel und Bruno Bandulet: Deutsche hoffen auf ihren Sieg Foto: JF

BERLIN. Die Mehrheit der Deutschen hofft auf einen Sieg der Euro-Kritiker vor dem Bundesverfassungsgericht. Laut einer Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag der Nachrichtenagentur dpa wünschen sich demnach 54 Prozent der Befragten einen Erfolg der Klagen gegen den ESM. 25 Prozent sind dagegen der Meinung, die Verfassungsrichter sollten dem Euro-Rettungsschirm genehmigen.

Auch das Vertrauen in die Europäische Union ist angeschlagen. 53 Prozent sprachen sich dagegen aus, der EU weitere Kompetenzen zu übertragen. 27 Prozent sind dafür. Einen Austritt Griechenlands würden 42 Prozent befürworten. 30 Prozent sehen dies eher skeptisch.

Euro-Skeptiker in allen Parteien in der Mehrheit

Die meisten Euroskeptiker finden sich bei den Anhängern von FDP und Linkspartei: 70 beziehungsweise 64 Prozent von ihnen wünschen sich einen Erfolg der Euro-Kläger. Auch bei SPD, Grünen und Union haben die Euro-Skeptiker mehr Unterstützer als Gegner. Das Bundesverfassungsgericht wird am kommenden Mittwoch über die Eilanträge gegen den ESM entscheiden.

Unterdessen hat die Deutsche Bundesbank Kritik an der Entscheidung der Europäischen Zentralbank geübt, künftig ohne Limit Staatsanleihen von EU-Staaten aufzukaufen. „Die Geldpolitik läuft damit Gefahr, in das Schlepptau der Fiskalpolitik zu geraten“, warnte Bundesbankchef Jens Weidemann. Er kritisierte zudem die mangelnde Parlamentsbeteiligung. Der EZB fehle die „demokratische Legitimation“ für eine solche Umverteilung.

 

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M51ae6183700.0.html

Ab 1. Juli leben wir in anderer Republik

Gold-Experte warnt vor ESM und fordert, die Bundesbank solle endlich ihr Gold aus dem Ausland holen

Nach Ansicht des ehemaligen Chef-Volkwirtes von Barclays Capital Thorsten Polleit „büßt Papiergeld seine Funktion als Mittel zur Wertaufbewahrung mehr und mehr ein“. Der renommierte Ökonom sieht sogar das Ende des Papiergeldes kommen. In existenziellen Krisenzeiten wächst das Interesse an Gold. Die PAZ hat sich mit dem Fachbuchautor und Vorstand der Deutschen Edelmetallgesellschaft e.V., Peter Boehringer, über aktuelle Entwicklungen unterhalten.

PAZ: Sie haben vor kurzem die Initiative „Holt unser Gold heim!“ angeschoben. Welche Gefahren sehen Sie bei der Lagerung der deutschen Goldreserven im Ausland? Peter Boehringer: Ganz generell ist es sowohl unter Aspekten der Souveränität einer Nation wie auch unter durchaus denkbaren Szenarien einer künftig erforderlichen (Teil-)Deckung einer nationalen Währung post Euro seit 50 Jahren ein unmöglicher Zustand, dass das deutsche Staatsgold weitgehend im Ausland verwahrt wird. Unsere Initiative www.gold-action.de wurde aber maßgeblich dadurch veranlasst, dass die Deutsche Bundesbank mittlerweile mehr als 615 Milliarden Euro an unseres Erachtens nach uneinbringlichem Target-2-Bilanzmüll angesammelt hat. Dies bei einer inzwischen auf eine Billion Euro angestiegenen Bilanzsumme. Somit stehen mindestens 61 Prozent Bilanzschrott nur noch etwa 15 Prozent Anteil der deutschen Goldreserven gegenüber. Wir befürchten schon bei geringfügigen – und überfälligen – Abschreibungen auf die 615 Milliarden Euro eine „Verrechnung“ dieser Verluste mit den aktuell etwa 135 Milliarden Euro Goldreserven – und damit eine buchhalterische, endgültige Ausbuchung dieser 3400 Tonnen. Ziel unserer Aktion ist somit sowohl die Heimholung des Goldes als auch der öffentliche Hinweis auf diese Missstände als Voraussetzung zur Verhinderung der sonst absehbaren Ausbuchung! Schon seit der Einführung des Euros weist die Bundesbank ihre Goldbestände nur noch als „Gold und Goldforderungen“ in einer Bilanzposition aus, was für jedes Unternehmen bilanztechnisch schlicht verboten wäre, denn wie jeder Wirtschaftsprüfer weiß, sind eine Wertsache beziehungsweise eine Forderung darauf zwei völlig unterschiedliche Dinge!

PAZ: Wie ernst muss man regelmäßig wiederkehrende Gerüchte nehmen, dass in den Tresoren von „Fort Knox“ und der US-Notenbank nicht die Goldmengen lagern, die offiziell ausgewiesen werden? Boehringer: Wir haben unter Bezug sowohl auf offizielle Bundesbank-Aussagen als auch auf Quellen des wohl besten Experten zum Thema, des Wirtschaftshistorikers und Mathematikers Dimitri Speck, auf unserer Internetseite ausgewiesen, dass über 95 Prozent der deutschen 3400 Tonnen Gold im Ausland lagern. Diesen Angaben wird Bundesbank-seitig auch nicht widersprochen. Im berühmten „Fort Knox“ lagert unseres Wissens kein Gold. Dafür aber in New York sowie ein wenig auch in London und Paris. Und eben fünf Prozent in Hessen. Dieser physische Bestand ist notwendig (und sinkt stetig), weil die Bundesbank daraus ab und zu offizielle Gold-Gedenkmünzen schlagen lässt. Das ist mit einem „Ausgangsmaterial Goldforderungen“ schlecht möglich …

PAZ: Angesichts gestiegener Goldpreise gibt es wieder öfter Meldungen über vergoldete Wolfram-Barren, die auf den Märkten auftauchen. Gibt es Hinweise über die Herkunft solcher Fälschungen? Boehringer: Keine einzige dieser Meldungen war für uns verifizierbar. Persönlich glauben wir aufgrund unserer engen Kontakte mit Händlern und auch aus meiner eigenen Erfahrung mit Schmelzen, dass derzeit keine gefälschten Goldbarren (und schon gar keine Münzen) in großem, professionellem Stil an den Markt kommen. Ließe sich eine solche Meldung nur einmal erhärten, wären betroffene Schmelzen, Verkäufer und Händler sofort insolvent wegen Reputationsverlust. Vorstellbar wäre zwar, dass die Zentralbanken in ihren seit den 1950er Jahren niemals unabhängig auditierten Tresoren „Wolframware“ horten (welche nie zur Auslieferung kommt). Aber selbst dies halte ich für unwahrscheinlich: Die bekannten Mittel der Entleihungen, Leerverkäufe, buchhalterischen Mehrfachverleihungen oder schlichtweg des Minderbestands beziehungsweise des Forderungs- statt Materialbestands sind aus Sicht der Zentralbanken viel wirkungsvoller als Wolframbetrügereien.

PAZ: Sie unterstützen die Aktion „Stop ESM!“. Im Aufruf der Initiative wird davor gewarnt, dass der Haftungsfall beim Rettungsfonds ESM Deutschland und seine Bürger finanziell in die Steinzeit zurückwerfen würde. Wo liegt die Gefahr konkret? Boehringer: Der Text der Initiative www.stop-esm.org übertreibt nicht. Der ESM-Bankvertrag kann und muss als finanzielles Ermächtigungsgesetz zu Lasten der deutschen Bürger bezeichnet werden. Wir werden nach der Ratifikation in den kommenden Wochen dann ab dem 1. Juli in einer anderen Republik leben. Die Summen, über die der ESM-Gouverneursrat ohne Kontrolle oder Möglichkeit der Einrede verfügen wird, werden die vom Bundestag formal weiterhin verwalteten deutschen Steuergelder in den Schatten stellen. Der Bundestag könnte sich ab Juli faktisch abschaffen – seine finanzielle Verfügungsmasse wird – außer per Schuldenaufnahme – auf Null oder tiefer sinken, denn die kompletten Steuereinnahmen stehen rein rechnerisch dem ESM zur Verteilung zu. Der Bundestag wird am 25. Mai einem faktischen Putschgesetz zustimmen, das unwiderruflich die finanzielle Hoheit Deutschlands an eine sich selbst verwaltende, supranationale, ohne Widerspruchsmöglichkeit fast grenzenlos durch die Nationalstaaten budgetierte, nicht kontrollierbare Bank mit immunisiertem Personal (!) abgeben. Wir reden von nichts Geringerem als der Herrschaft einer künftig autark von Kontrollen und geradezu souverän handlungsfähigen, hoheitlich befugten ESM-Banker-Clique, gar noch finanziert auf Kosten derSteuerzahler vor allem in Deutschland.

PAZ: Wie hoch sehen Sie die Inflationsgefahr durch die EZB-Geldpolitik unter Mario Draghi? Boehringer: Die Notenbanken sind seit 1913 planwirtschaftliche Fremdkörper in unserem angeblich „kapitalistischen“ System. Als Herren über Geldmengen, Kreditmengen und Zinssätze haben sie es in der Hand, das Systemende sowohl deflationär als auch inflationär herbeizuführen. Da sie diesen Punkt aber im ureigenen Interesse möglichst lange hinauszögern wollen, werden sie weiterhin Zinssätze nach Bedarf manipulieren. Mittelfristig wird die Tendenz inflationär sein. Aber die deflationären Schocks dazwischen können leider heftig ausfallen. Dies über fast alle Anlageklassen – außer lebensnotwendigen Gütern, deren Preise latent inflationär bleiben werden. Das eigentliche Systemende in einigen Jahren wird wie jede Währungsreform aber deflationär ablaufen, denn dann wird der schon heute gigantische Kreditgeldmengen-Überhang unvermeidlicherweise ausgebucht.

PAZ: Kann Gold bei derartigen Finanzkrisen Schutz vor Vermögensverlust bieten? Boehringer: Gold hat den großen Vorteil, dass es sich langfristig analog zu den inflationären Geldmengenentwicklungen verhält. Aber dass es eben auch ein „Angstmetall“ ist, das sogar in existenziellen Krisenzeiten nachgefragt wird. Nominal kann der Preis in deflationären Phasen zwar einmal sinken. Aber langfristig kaum real. Gegenüber Aktien und Anleihen steigt der Preis seit 2000 ständig an. Dieser relative Wertgewinn wird in jedem Fall weiter anhalten. Und wenn erst das Vertrauen in Euro-„Rettungen“, in den Dollar und in Papiergeld generell verloren gehen sollte, sind sogar nominal keine Preisziele für Gold mehr angebbar. Gold wird dann nicht mehr in Euro, sondern nur noch in Kaufkraft gegenüber anderen Sachwerten gemessen.

PAZ: Falls sich Anleger für Gold als Absicherung interessieren, in welcher Form? Barren, Münzen, Schmuck – oder doch lieber Goldzertifikate vom „Bankberater des Vertrauens“? Boehringer: Wir empfehlen seit Jahren die klassischen Anlagemünzen und auch Barren. Goldzertifikate sind leider fast ausnahmslos entweder gar nicht hinterlegt oder nur zu einem kleinen Prozentsatz (auch bei den sogenannten „Goldkonten“ ist dies so). Oder nicht glaubhaft oder zumindest nicht transparent. Auch auf die Möglichkeit der Auslieferung sollte man gegebenfalls unbedingt achten. Einige ETF-Emittenten erschweren diese prozessual oder über hohe Gebühren oder über enorm hohe Mindeststückelungen. Es gibt seriöse bankenunabhängige Einkaufsgemeinschaften. Wer aber auf Anonymität Wert legt, muss die Ware selbst einlagern. Schmuck ist schön zum Anschauen und hat seine Vorteile. Als Kapitalanlage wird mit Schmuck aber in aller Regel Wert vernichtet. Man muss sich entscheiden, ob man eine Handwerksleistung des Goldschmieds kaufen oder eine Kapitalanlage tätigen will.

PAZ: Staaten haben immer wieder zum Mittel des Verbotes von Gold im Privatbesitz gegriffen. Besteht diese Gefahr auch heute noch? Welche Goldformen wurden in der Vergangenheit – etwa unter Roosevelt – nicht konfisziert? Boehringer: Man kann ein Goldbesitzverbot leider auch bei uns nicht ausschließen. Wir vermuten allerdings, dass vorher noch einige andere Mittel der finanziellen Repression zur Anwendung kommen: Preismanipulation und mediales Goldbashing finden schon seit Jahren statt – das wird weitergehen. Die Mehrwertsteuer auf Gold wäre wieder denkbar, ebenso ein Handelsverbot für privat, ebenso die Einführung der Vermögenssteuer. Und vielleicht ganz am Ende tatsächlich die Konfiskation – aber das wäre die ultima ratio eines Staates im totalitären Endstadium. Roosevelt hat 1933 das private Gold abliefern lassen. Trotz hoher Strafandrohungen wird geschätzt, dass nur 30 Prozent der Amerikaner dem nachgekommen sind. Immerhin aber war der Besitz 40 Jahre lang verboten. Antike Münzen waren weitgehend ausgenommen – aber das ist ein enger und schwieriger Markt.

PAZ: Gibt es eine reelle Chance für die Rückkehr des Goldstandards? Boehringer: Der faktische Goldstandard existiert bereits seit Jahren wieder: Der Goldpreis verhält sich langfristig in etwa wie die Geldmengen – je nach verwendetem Maßstab. Die derzeit superschnell kreierten Kreditmengen bildet er allerdings noch lange nicht ab – hier ist also noch viel Potenzial, sobald dieses Geld in die Vermögensmärkte oder in die Realwirtschaft schwappt. In einem Szenario des weltweiten Verlustes des Vertrauens in jedwedes Papiergeld könnte es zu mit Gold (teil-)gedeckten Währungen kommen. Das werden die Eliten aber nur zulassen, wenn es nicht mehr anders geht, denn seit spätestens 1971 basieren 90 Prozent ihrer Macht nicht mehr auf Steuereinnahmen, sondern auf dem unglaublichen Privileg, Kreditgeld aus dem Nichts kreieren zu können.

Die Fragen stellte Norman Hanert.

 

 

http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/ab-1-juli-leben-wir-in-anderer-republik.html

 

Die Enteignung des Deutschen Volkes hat begonnen

Am Mittwoch berichtete die Nachrichtenagentur Dow Jones, dass die Deutsche Bundesbank mit einer höheren Inflationsrate rechne. Dabei soll sogar der europäische Durchschnitt deutlich übertroffen werden.

Laut der Aussage des Chefvolkswirtes der Bundesbank, Jens Ulbrich, sei mit einer Inflation von 2,5 bis 2,6 Prozent zu rechnen. Diese „moderate“ Inflation sei zu verkraften.

Schon an dieser Stelle muss man hinzufügen, dass Ulbrich hier von der „offiziellen“ Inflationsrate sprach. Diese wird durch einen Warenkorb gemessen, dessen Zusammensetzung extra so ausgewählt ist, dass die „offizielle“ Inflationsrate möglichst niedrig ausfällt. Zum Beispiel sind elektronische Geräte in diesem Korb übergewichtet – denn diese Produkte werden dank der schnellen technischen Entwicklung Jahr für Jahr deutlich billiger. So konnten die massiven Preissteigerungen bei den wirklich wichtigen Dingen des täglichen Bedarfs, wie zum Beispiel Nahrungsmitteln und Energie (Elektrizität, Öl, Benzin) effizient verschleiert werden. Die wirkliche Inflation dürfte, seitdem Europa den Euro hat, je nach Produkt eher bei 10 bis 15 Prozent liegen – pro Jahr.

Offizielle Inflationsraten sind immer gefälscht! Wenn Ulbrich nun also höhere offizielle Inflationsraten in Ordnung findet, dann bedeutet dies auch, dass die wirkliche Inflation in Zukunft noch viel höher als 10 Prozent liegen wird.

Doch auch mehrere andere Ökonomen befürworteten höhere Inflationsraten. Die perfide Begründung: Deutschland hätte in den ersten Jahren der europäischen Währungsunion mit jährlichen Inflationsraten von unter zwei Prozent nur eine sehr geringe Teuerung erlebt, während beispielsweise die südeuropäischen Länder kontinuierlich deutlich mehr importiert hätten als exportiert. Da auch die Löhne in diesen Ländern gestiegen seien, sei ihre Wettbewerbsfähigkeit immer weiter gesunken und dadurch die Leistungsbilanz immer negativer geworden – finanziert werden konnte sie schließlich nur noch durch neue Kredite. Würde nun die Inflation in Deutschland steigen, dann würde die deutsche Wettbewerbsfähigkeit auch sinken und ein Gleichgewicht hergestellt werden, so die Argumentation.

Während die Arbeitnehmer in Südeuropa immer mehr verdienten, stiegen die Löhne in Deutschland nur sehr schwach. Dies war und ist natürlich ein Nachteil für die Deutschen. Doch durch die oben genannte Fehlentwicklung sind nun vor allem in Südeuropa riesige Schuldenberge entstanden. Diese Schulden können von den Mittelmeerländern nicht mehr bezahlt werden. Die Schulden müssen aber irgendwie weg! Da gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man streicht die Schulden einfach – ein sogenannter Haircut. Auf europäischer Ebene würde das bei den gigantischen Schulden bedeuten, dass man wahrscheinlich Währungsreformen bräuchte. „Zurück zu den Nationalwährungen“ wäre die Devise.

Oder man macht es über die Inflation. Ein Weg, den die Politik natürlich deutlich lieber geht. Ein Weg der schleichenden Enteignung des Volkes, lange nicht so dramatisch und einschneidend wie eine Währungsreform.

Im Klartext heißt dies aber: Der deutsche Bürger soll wieder einmal zahlen. Die südeuropäischen Länder konsumierten kontinuierlich mehr, als sie sich eigentlich leisten konnten. Sie lebten über Jahre hinweg „auf Pump“. Doch als wegen der sich verschärfenden Eurokrise die Kreditgelder plötzlich nicht mehr flossen, wurde die Fehlerhaftigkeit dieses Wirtschaftsmodells sehr schnell und sehr dramatisch sicht- und spürbar.

Doch was ist das wirkliche Problem Europas? Das wirkliche Problem ist der Euro.

Der Euro war eine unglaublich dumme Idee. Eine massive Fehlkonstruktion. Eine Idee von Politikern, die von Wirtschaft rein gar nichts verstehen. Und die nun, da die Fehlkonstruktion des Euros offensichtlich wird, trotzdem und unbedingt an ihrer „tollen“ Idee festhalten wollen. Die europäischen Völker werden für die dummen Ideen dieser Politiker zahlen müssen.

Der Euro presst unterschiedlich starke Volkswirtschaften in ein gemeinsames Korsett. Ein Korsett, dass so eng geschnürt ist, dass die meisten Länder keine Luft mehr bekommen.

Für die europäische Schuldenkrise gibt es daher nur eine Lösung: nicht die Inflation muss rauf, sondern das Korsett namens Euro muss weg!

http://german.china.org.cn/business/txt/2012-05/11/content_25359179.htm

 

Target 2: Strafanzeige gegen Bundesbank

Target2: Der Bund der Steuerzahler in Bayern schließt sich einer Strafanzeige gegen die Bundesbank an. Tatverdacht: Untreue, Computerbetrug, Dreiecksbetrug, Verdacht auf Scheingeschäfte. Die Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschaftsstrafsachen in Frankfurt soll gegen Teile der Bundesbank-Vorstands ermitteln.

 

Der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. und die Taxpayers Association of Europe teilen mit, dass sie sich – wie schon die Stiftung Familienunternehmen – hiermit der Strafanzeige des renommierten Münchner Strafrechtlers Prof. Dr. Bernd Schünemann vom 11.04.2012 gegen verschiedene bis 2011 amtierende Vorstände der Deutschen Bundesbank anschließen.

Der Bundesbank wurde seitens der Steuerzahler schriftlich Gelegenheit gegeben, zu den auf über 60 Seiten detailliert vorgetragenen Gründen der Strafanzeige Stellung zu nehmen. Die Deutsche Bundesbank hat sich nicht zur Sache geäußert. Der Beitritt erfolgt demnach unmittelbar aus den Gründen der Strafanzeige selbst, sowie aus den Erkenntnissen, die unser Verband aus der intensiven Befassung mit diesem Thema gewonnen hat (siehe www.target-2.de und http://www.zis-online.com). Ferner begründet die exorbitante Ausweitung des Target2-Saldos der Bundesbank im Monat März 2012 den Verdacht weiterer Straftaten, um deren zusätzliche Ermittlung hiermit ausdrücklich gebeten wird.

 

 

1.    Seit Monaten warnt der Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. die Bundesbank vergeblich vor den unüberschaubaren Risiken der Target-2-Operationen und deren endloser Ausweitung, die im Ergebnis zu katastrophalen finanziellen Folgen für Deutschland führen können und schon jetzt dazu geführt haben, dass solide Forderungen gegen deutsche Banken durch  Forderungen gegen die völlig unterkapitalisierte EZB ersetzt wurden. Es geht inzwischen um über € 600 Milliarden Euro. Bislang waren die vorausschauenden Prognosen unseres

 

Verbandes zur weiteren negativen Entwicklung der Target-Salden stets zutreffend. Der Vorstand der Deutschen Bundesbank hat auch nach unseren Vorstellungen seine Pflicht zum Schutz fremder Vermögenswerte verletzt. Gelder der Deutschen Bundesbank sind immer auch Bürgervermögen.

 

Deren Herausreichen trotz offensichtlich unzureichender Sicherheiten im Hintergrund ist u.E. pflichtwidrig. Im Interessenskonflikt der Bundesbank als Teil des ESCB-System einerseits und als Zentralbank Deutschlands andererseits, haben die Vermögensschutzinteressen des Nationalstaates und seiner Bürger zweifelsfrei Vorrang. Europa ist (noch) nicht eine Fiskalunion, auch nicht was das ESCB-System angeht. Die EZB mag dies mit ihrer Club-Med-Mitglieder-Struktur mehrheitlich anders sehen und handhaben. Dies ändert am Sachverhalt nichts.

 

2.    Besonders auffällig sind die massiven Target-2-Operationen des Monats März 2012, die die Bundesbank mit annähernd  € 70 Milliarden Euro getroffen haben, also Monatsauszahlun-gen in Höhe von nahezu 70 % der Bundessteuern des Jahres 2011 (bzw. mehr als 10 % der gesamten jährlichen Steuereinnahmen Deutschlands!). Es ist eindeutig, dass diese Gelder aus der Geldschwemme (LTRO) der EZB über rund 529 € Milliarden vom 29.02.2012 stammen.

Wir haben diese Entwicklung vorangekündigt. Diese überschüssigen Gelder von (bis zu) € 70 Milliarden wurden offensichtlich weder in der Realwirtschaft der schwächelnden Südländer, noch zur Verbesserung der Liquiditätssituation am Euro-Geldmarkt benötigt, denn ansonsten wären sie nicht in Deutschland gelandet, dessen Bankensystem in Liquidität ertrinkt. (s.a.http://www.querschuesse.de/).

Vielmehr wurden sie von der EZB möglicherweise als „zusätzliches“ Kapital ausgereicht und dienen nun im Ergebnis zur Durchführung „besonderer Finanzoperationen“. Deren Zusammenhang mit der Finanzkrise scheint sich darauf zu beschränken, dass diese als Vorwand bzw. als willkommene Gelegenheit zur „Geldakquisition“ benutzt wird (zu Traumkonditio-nen, versteht sich!). Wir hätten gerne jegliche konkrete Information oder Stellungnahme der Bundesbank  zur Kenntnis genommen, dass unsere Vermutungen unzutreffend sind. Weil wir aber bis heute nichts dazu gehört haben, unterbreiten wir unseren diesbezüglichen Verdacht der Staatsanwaltschaft mit der Bitte, auch in diese Richtung zu ermitteln.

 

3.    Es geht um den Verdacht, dass den Auszahlungen in Höhe von knapp 70 Milliarden Euro, die die Bundesbank im Monat März 2012 im Target-2-System in Deutschland vorgenommen hat (und für die sie mit der bloßen Forderung gegen die EZB aus den schon von Herrn Prof. Dr. Schünemann dargelegten Gründen keine ausreichende Kompensation erhalten hat),  zu einem erheblichen Teil keine seriösen Geschäfte der von diesen Auszahlungen profitierenden Auftraggeber in den GIIPS-Staaten und Empfänger in der Bundesrepublik Deutschland zugrunde gelegen haben, sondern allein die Absicht einer kriminellen Ausnutzung des Target-2-Mechanismus. Im Einzelnen gründet sich dieser Verdacht auf folgende Überlegungen:

 

a)   Da sich Leistungsbilanzüberschüsse der Eurozone und “normale“ Kapitalfluchtaufträge  an die Bundesbank via Target-2 pro Monat vermutlich insgesamt im niedrigen einstelligen  Milliardenbereich bewegen dürften,  liegt es auf der Hand, dass  die  massiven Target-2-Operationen vom März 2012 in einem Bereich von rund € 50 – 60 Milliarden wohl ganz anderen Zwecken dienen als der bislang zur Begründung bemühten „Kapitalflucht“. Weit wahrscheinlicher handelt es sich dabei (zumindest anteilig!) im großen Stil um spekulative Finanzoperationen. Wir haben deshalb den Verdacht, dass die Bundesbank in Kombination der massiven EZB-LTRO-Kreditvergaben, der abgesenkten Sicherheiten und des aberwitzigen Target-2-Buchungsmechanismus zum Werkzeug und Handlanger ihrer eigenen Plünderung geworden ist. Eine groteske Situation! Es ist u. E. zwingende Aufgabe der Bundesbank,  den Hintergrund der Zahlungsaufträge und der Auftraggeber sowie die weitere Verwendung der Gelder in einer Gesamtschau unter genauer Beobachtung zu halten, um Durchstechereien und Schiebereien im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich zu unterbinden.

 

Nach unserer Auffassung bilden Target-2 zusammen mit dem ESM und Finanzpakt eine Art „Bermuda-Finanz-Dreieck“, in dem systematisch und mit geradezu atemberaubender Geschwindigkeit sämtliche Vermögenswerte Deutschlands und seiner Bürger verschwinden,  weshalb  wir die Aktion www.stop-esm.org ins Leben gerufen haben, die auch Target-2 umfasst. Die Target-2-Operationen der Bundesbank haben schon längst jedes kaufmännisch vernünftige Maß um hunderte Milliarden überschritten und  müssen sofort gestoppt werden: Entweder einseitig oder durch entsprechenden Druck auf die NZBs der schwachen Euroländer, die in diese rücksichtlose Plünderung involviert sind.

 

b)   Dabei weisen wir auf folgendes hin: Deutschland ist mit rund 27 % Teil des ESCB-Systems (European Central Bank System). Reicht die EZB Kredite aus, so haftet dafür über die Bundesbank im Endeffekt die Gesamtheit der deutschen Bürger. Gesetzt den Fall, die EZB reicht in die Europeripherie ungerechtfertigt Kredite aus, die für die vorgeblichen Zwecke überhaupt nicht benötigt werden, und deren Auszahlung durch die Bundesbank wird anschließend durch einen Cross-Border-Auftrag via Target-2 erzwungen, dann entsteht bei der Bundesbank eben in Höhe dieser Kredite ein positiver T2Saldo gegen die EZB, der im Falle des Zusammenbruchs der EZB oder des ESCB zu einem Totalausfall führen würde. In der Praxis liefe das auf folgendes hinaus:

Im Verbund einer LTRO-Maßnahme wird Kredit teilweise „künstlich“ geschaffen. Dabei ist die vorwiegende Absicht der Kreditnehmer, diesen  Kredit – der im Hintergrund nur schwach oder gar nicht besichert ist – aus der Bundesbank herauszubrechen und zur Auszahlung zu bringen. Alles zu Lasten der Bundesbank und der deutschen Bürger. Anschließend wandert dann die so gewonnene Liquidität als „Kredit ohne Wiederkehr“ aus Deutschland in die weite Welt hinaus. Ein Beispiel, wie das beim Kleinbetrag von DM 400.000.000 (DM 400 Millionen) einwandfrei funktioniert hat, dürfte einigen Bankern noch in unangenehmer Erinnerung sein (Sparkasse Halle: Peter F. Müller in „Die Zeit“, 1995, „Kredit ohne Wiederkehr“).

 

Wenn dann der „Kreditnehmer“ ggf. durch gezielten Bankrott  ganz ausfällt oder zu Lasten der EZB „rekapitalisiert“ werden muss, trifft  dies den deutschen Bürger mit zumindest 27 % (Höchstgrenze 100 %). Dass hohe deutsche Regierungsstellen bei Geschäften mit smarten „Investoren“  das ein und andere Mal den Kürzeren ziehen, zeigt auch das unfassbare Verkaufsdesaster der Bundesdruckerei. Diese wurde durch das Finanzministerium an die „renommierten Finanzinvestoren“ Alan Patricof und Ronald Cohen bzw. deren Firma APAX „verkauft“.  Die Firma war kurze Zeit später ausgesaugt und pleite, und da der Kaufpreis im Wesentlichen nicht bezahlt worden war, entstanden dem deutschen Steuerzahler Verluste von hunderten von Millionen, wenn nicht gar über einer Milliarde.

 

c)  Ungern würden wir eines Tages kommentieren müssen, dass die Bundesbank – trotz ausdrücklicher Warnung – im zwei- oder gar dreistelligen Milliardenbereich vorsätzlich schädigenden Target-2-Finanzoperationen aufgesessen ist.

 

 

Schon vor dem höchst nebulösen Hintergrund der inzwischen in geradezu phantastischer Höhe bei der Bundesbank eingehenden T2-Auszahlungsaufträge ist die sofortige Beendigung der Target-2-Operationen dringendst geboten, wie wir dies seit langem fordern. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Stellungnahmen „zu Jens Weidmann vom 20.03.2012“ und „zu BMF vom 10.04.2012“ unter www.target-2.de .

 

4.     Der vorstehende ausgeführte, in der Strafanzeige von Prof. Dr: Schünemann noch nicht behandelte Tatverdacht besteht zunächst gegen Unbekannt, nämlich gegen diejenigen noch zu ermittelnden Auftraggeber in den GIIPS-Staaten und Empfänger in der BRD, die mit Hilfe bloßer Scheingeschäfte über den Target-2-Buchungsautomatismus die Auszahlung durch die Bundesbank im Inland und damit deren Schädigung bewirkt haben.

 

a)   Der hierdurch erfüllte Straftatbestand ist zumindest (nämlich bei einer vollständig automatisierten Transaktion) derjenige des Computerbetruges (§ 263a StGB 3. Alternative); in den meisten Fällen dürfte ein Dreiecksbetrug durch Täuschung der ausländischen Notenbank gegeben sein, die nach der Struktur des Target-2-Systems im Lager der Bundesbank steht und durch Auslösung des Mechanismus über deren Vermögen verfügen kann.

 

b)   Daneben kommt auch eine Untreue (§ 266 StGB) derjenigen Amtswalter der Bundesbank in Betracht, die nach unserer Vermutung mit einer Kontrolle der Target-Transaktionen betraut sind, ohne trotz der im März 2012 mit normalen seriösen Geschäften nicht mehr erklärlichen „Explosion“ des Targetsaldos eine Unterbrechung des Automatismus vorzunehmen.  Unseres Erachtens können die diesbezüglichen Kontrollpflichten ungefähr mit den Pflichten eines Finanzbeamten verglichen werden, der bei einer Vorsteuerziehung im grenzüberschreitenden Verkehr auf exorbitante Auszahlungsanforderungen stößt und diese bedenkenlos erfüllt, obwohl der Verdacht von Scheingeschäften besteht.

 

c)  Auch wenn wir naturgemäß zurzeit keine weiteren Einzelheiten kennen, ist u. E. der Begriff des Anfangsverdachts gem. § 152 II StPO erfüllt, weil angesichts der „Explosion“ des Targetsaldos nach kriminalistischer Erfahrung mit Scheingeschäften in Milliardenhöhe zu rechnen ist. Allermindestens ist die Staatsanwaltschaft u. E. verpflichtet,  Vorermittlungen durch Vernehmung der zuständigen Amtswalter der Bundesbank durchzuführen, die vermutlich die hohe Wahrscheinlichkeit der Existenz von Scheingeschäften im Target-2-System in Milliardenhöhe ergeben werden.

www.stop-esm.org

Letzte Deckung der Souveränität

Deutschland liegt im Auge eines Taifuns. Im Zentrum dieser großen Tropenstürme herrscht gespenstische Windstille, während im weiteren Radius bereits der vernichtende Orkan wütet. Der Taifun der Euro-Krise läßt rund um Deutschland Regierungen wanken, die von der Wut der Bürger über irrwitzige Sparprogramme und galoppierende Arbeitslosenzahlen weggefegt werden.

In Deutschland bleiben die sich am Horizont auftürmenden Gefahren des Euro-Debakels für den Normalbürger abstrakt und erschließen sich nur Experten. Noch sind die Arbeitslosenzahlen auf einem historischen Tief, boomt das Baugewerbe und sind die Bücher der Exportwirtschaft gefüllt. Noch.

Goldpreis als Barometer des Vertrauens in die Währungen

Es gibt ein Barometer, das den Verfall des Vertrauens in die Währungen gnadenlos anzeigt: den Preis des Goldes. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Kurs des Edelmetalls mehr als vervierfacht. Mit der Aufgabe der Goldbindung des Dollars und der Aufkündigung des Bretton-Woods-Systems im Jahr 1973 wurde der Startschuß zu einer märchenhaften Papiergeldvermehrung gegeben, die Geburtsstunde für jene mit virtuell geschaffenem Geld aufgepumpten „Blasen“, die im Zuge der Weltfinanzkrise zu platzen begannen.

Trotz der Aufgabe der Goldbindung halten alle Nationalbanken der Welt große Goldvorräte vor, um noch einen Rest realen Gegenwerts für ihre Währungen zu erhalten. Die Deutsche Bundesbank verfügt nach eigenen Angaben immerhin über einen Goldbestand von 3.400 Tonnen im aktuellen Wert von 140 Milliarden Euro.

Jetzt sind Bürgerinitiativen aktiv geworden und skandalisieren zu Recht den Umstand, daß lediglich fünf Prozent dieses Goldes in den sicheren nationalen Tresoren der Bundesbank in Frankfurt lagern – 66 Prozent des Goldes liegen jedoch in Amerika, 21 Prozent in London, acht Prozent in Paris, also auf dem Gebiet der ehemaligen westalliierten Siegermächte.

Die deutsche Geldpolitik darf sich nicht erpreßbar machen

Für Deutschland ist dieses Gold ein letzter Anker seiner Souveränität. Damit verbunden ist die potentielle Kraft, zu einer eigenen Währung zurückzukehren, wenn der Euro zusammenbricht, was immer wahrscheinlicher wird. Zumal Deutschland derzeit gezwungen wird, erhebliche Teile der Hoheit über seinen Haushalt und die Steuergelder seiner Bürger an einen intransparenten Brüsseler Apparat abzutreten, um eine dauerhafte Fiskal- und Transferunion in die Wege zu leiten.

Wie auch immer die nächsten Schritte der deutschen Währungspolitik aussehen werden: Die deutschen Goldreserven müssen umgehend einer aktuellen Inventur unterzogen und von der Bundesbank nach Frankfurt geholt werden. Die deutsche Geldpolitik darf sich nicht dadurch erpreßbar machen, daß diese prestigeträchtigen Reserven unserem Zugriff entzogen sind. Anders überstehen wir diesen Sturm nicht.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57af593d731.0.html