Euro-Experte: Deutschland muss aus dem Euro austreten

Griechenland quält sich zu einem neuen Sparpaket – nur um die bisherige Rettungspolitik fortzuführen.
Euro-Gegner Stefan Homburg schlägt im FOCUS-Online-Interview einen neuen Weg vor:

Deutschland soll den Euro verlassen.

Das sehr interessante Interview findet Ihr hier : Focus Online

 

Der Verrat an der D-Mark und die Folgen für Ihre Zukunft

“Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.”
(Napoleon Bonaparte)

Am letzten Wochenende wurde groß die 50 Jahre währende Versöhnung zwischen
Deutschland und Frankreich, vertreten durch Merkel und Hollande, gefeiert.
In Wirklichkeit ist es die erpresste Deutsch-Französische-Freundschaft.

Was lange als wohl gehütetes Geheimnis galt, dass Deutschland als Preis für die
Wiedervereinigung seine D-Mark aufgeben musste, wird mittlerweile dem “unwissenden
Teil der Bevölkerung” durch die Mainstream-Medien als Neuigkeit offenbart:

So berichtete beispielsweise der Spiegel, im Jahre 2010, nachdem der Euro gegen
den Willen der Bevölkerung ein fest verankertes Zahlungsmittel wurde, dass Frankreich
als Preis für die Wiedervereinigung die Aufgabe der D-Mark zur Bedingung machte.

So wurde beispielsweise die Zeitschrift CODE zensiert, mit anderen Worten verboten,
in der schon im Februar 1992 auf der Titelseite stand: Der Verlierer heißt wieder
Deutschland – Bonns Verrat an der Deutschen Mark. Hier waren bereits alle Details
zu diesem Thema veröffentlicht.

Was die öffentlichen Medien weiterhin verschweigen ist die Tatsache,
dass Helmut Kohl direkt durch den französischen Präsident Mitterand erpresst wurde.
Sein angeblich großer Freund und selbsternannter Erbauer des Hauses Europa, machte
die Wiedervereinigung davon abhängig, dass die D-Mark aufzugeben und ein Termin zur
neuen europäischen Einheitswährung festzulegen sei.

Laut bislang geheimen Dokumenten aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes,
warnte Mitterand unverblümt: Deutschland könne bald so isoliert dastehen „wie 1913“.
Gegenüber dem spanischen Ministerpräsident Gonzalez soll er bereits 1987 erklärt haben:
„In der Mark spiegelt sich die Macht der Deutschen wider.

Das ist eine sehr starke Triebkraft, weit stärker als die Reflexe der Banker und sogar
als die der Politik. Die Deutsche Mark ist gewissermaßen ihre Atomstreitmacht.“

Letztendlich gab Deutschland dem Druck nach und schwenkte auf den französischen Kurs ein.
Helmut Kohl stimmte beim Gipfel in Straßburg am 09. Dezember 1989, nur 4 Wochen nach dem
Fall der Berliner Mauer, für den Beschluss, im Dezember 1990 die Regierungskonferenz
zur Herstellung der Währungsunion einzusetzen.

In dieser Sitzung wurde festgelegt, dass die neue Währung unbedingt noch vor der
Jahrtausendwende einzuführen ist, da ansonsten die Gefahr zu groß sei, dass das
Euro-Experiment durch ständiges Aufschieben scheitern würde.

Gegen den Willen der Bevölkerung wurde von Politik und Medien eine massive
Propaganda-Maschinerie in Gang gesetzt, um dem „unmündigen Bürger“ den Euro
schmackhaft zu machen. Tatsächlich glaubte kein seriöser Experte damals wirklich
daran, der Euro könne so stabil wie die D-Mark sein.

Einige von ihnen, genau gesagt 155 Wirtschaftswissenschaftler, veröffentlichen 1998
den Aufruf „Der Euro kommt zu früh“. Die Financial Times schrieb damals, es ist schon
eine bemerkenswerte Leistung, zwei Wirtschaftsprofessoren dazu zu bringen, über
irgendetwas überein zustimmen. Das 155 wie einer sprechen, das hatte es noch nie gegeben.

Die Wirtschaftswissenschaftler sprachen damals davon, dass mit dem Euro die
Zahlungen an das Ausland steigen würden und eine europäische Währung mit einer
einheitlichen Geld- und Zinspolitik eigentlich gar nicht möglich sei.
Sollte Sie jedoch trotzdem auf Biegen und Brechen durchgesetzt werden,
würde dies zusätzliche Transferleistungen an das europäische Ausland verursachen.

Ähnlich wie damals stehen wieder 160 Wirtschaftswissenschaftler auf,
die in einem offenen Brief den Eintritt in eine Bankenunion, welche eine
gemeinsame Haftung für die Schulden der Banken des Eurosystems bedeuten würde,
kritisieren.Bei den Erfüllungsgehilfen des Bankensystems, den meisten
Parteienvertretern des Deutschen Bundestages treffen diese Warnungen
jedoch auf taube Ohren.

Das Himmelfahrtskommando, angeführt durch Merkel und Hollande,
versuchen dem europäischen Wahlvolk vorzumachen, dass sie die Krise
fest im Griff haben. Die Zahl der Menschen, die sich nichts mehr
vor-gauck-eln und vor-merkel-n lassen, nimmt mittlerweile täglich zu.

Bei den volksschädigenden Handlungen der Selbsthilfegruppen im deutschen
Bundestag wissen sie nicht mehr, ob sie darüber jetzt oder später weinen sollen.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Maria Lourdes Blog

Gebt uns die D-Mark zurück!

Die Forderung ist kein flehentliches Bitten. Sie ist nüchterne Konsequenz
aus dem gescheiterten Euro-Währungsexperiment, ein Appell an die
verantwortungsscheuen Politiker: Gesteht dies endlich ein und erlöst ganz Europa
von der kostspieligsten politischen Fehlentscheidung der Nachkriegszeit.

Die vielfachen Gründe für das Scheitern des Euro und die Lösung der dadurch
entstandenen Probleme durch die Rückkehr der D-Mark haben fünf Wissenschaftler,
die sich seit Jahrzehnten kritisch mit den Plänen einer politisch erzwungenen
Gemeinschaftswährung befassen, in einem gleichnamigen Buch zusammengefaßt.
Sie reichen von staatsrechtlichen Besorgnissen über geo- und sicherheitspolitische
Erwägungen bis hin zu volkswirtschaftlichen und geldpolitischen Schwachstellenanalysen.

Gebt uns unsere D-Mark zurück, denn sie wurde uns widerrechtlich weggenommen!
Der dem Euro zugrundeliegende Maastricht-Vertrag stand von Anbeginn im Kreuzfeuer
der staatsrechtlichen Kritik. Nur mit strengen Auflagen ließ ihn das
Bundesverfassungsgericht passieren. Zur Beschwichtigung der deutschen Ängste,
die harte D-Mark gegen eine zu befürchtende Weichwährung eintauschen zu müssen,
wurde der Stabilitätspakt als Vertragsbestandteil angefügt.

Keine drei Jahre nach der Einführung des Euro wurde er bereits gebrochen.
Die Schuldengrenzen von maximal drei Prozent Neuverschuldung und sechzig Prozent
Schuldenstand, gemessen am jeweiligen Bruttoinlandsprodukt, wurden von kaum
einem Land mehr beachtet – selbst vom deutschen Bundestag nicht.

Noch schwerwiegender ist der Bruch des Maastricht-Vertrags hinsichtlich
der Klausel zu werten, nach der kein Land von den anderen aus seiner Schuldenmisere
finanziell herausgepaukt werden darf. Nun sind nicht nur hastige „Rettungspakte“
in dreifacher Milliardenhöhe zusammen-geschustert worden, es droht auch die
verfassungswidrige Festschreibung dauerhafter Transferzahlungen innerhalb
der Euro-Länder. Damit ist die Rechtsgrundlage für die Abschaffung
der D-Mark entfallen, also wieder her mit ihr.

Den kompletten Artikel findet Ihr hier : Junge Freiheit

Deutsche Wirtschaft bereitet sich auf den Euro-Crash vor

Notfallpläne für einen griechischen Euro-Austritt sind in deutschen Firmen gefragt wie nie. Viele ziehen vorsorglich ihr Kapital ab, manche bereiten sich sogar auf einen Zerfall der Euro-Zone vor.

In Griechenland darf zur Abwechslung mal gejubelt werden. Im Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft gelang dem Team überraschend ein Unentschieden gegen Gastgeber Polen. Sogar ein Sieg war möglich.

Die Mitfavoriten Spanien und Italien treffen Sonntag aufeinander – und beide setzen auf Sieg. Die EM 2012 erlaubt den Menschen in Europas Krisenländern, ihre wirtschaftlichen Sorgen für ein paar Wochen beiseite zu schieben. Eine hochwillkommene Ablenkung auch für Deutschland. Denn das Euro-Drama spitzt sich immer weiter zu.

Die Griechen werden womöglich nach der Parlamentswahl am kommenden Sonntag die Euro-Zone verlassen – mit unabsehbaren Folgen für den Währungsraum und die ganze Weltwirtschaft. Dass der spanische Bankensektor rechtzeitig gerettet wird, bevor sein Kollaps die Währungsunion explodieren lässt, ist möglich, aber nicht garantiert.

Und selbst wenn die akuten Probleme gelöst werden – die fundamentalen Schwierigkeiten bleiben bestehen. „So, wie es im Moment läuft, kann die Währungsunion nicht nachhaltig funktionieren“, sagte Bundesbank-Präsident Jens Weidmann „Welt Online“.

Deutsche Wirtschaft zieht Kapital aus Krisenländern ab

 

Die deutsche Wirtschaft stellt sich inzwischen auch auf ein Katastrophenszenario ein, das haben Recherchen dieser Zeitung bei Konzernen und den von ihnen engagierten Unternehmensberatungen und Großkanzleien ergeben.

„Ratschläge für einen Euro-Exit Griechenlands oder andere Verschärfungen der Krise sind extrem gefragt derzeit“, berichtet Linklaters-Partner Andreas Steck. Linklaters hat derzeit allein in Deutschland rund 20 Anwälte auf dieses Thema angesetzt.

„Manche Unternehmen versuchen, ihre flüssigen Mittel aus den Krisenländern so weit wie möglich abzuziehen, um der Gefahr zu entgehen, dass die Guthaben nach einem Euro-Austritt plötzlich etwa in Drachme umgewandelt werden“, sagt Steck.

„Gerade nachdem die ersten Warenversicherer begonnen haben, Exporte nach Griechenland nicht mehr zu versichern, ist die Verunsicherung noch einmal gestiegen“, berichtet Max Falckenberg, ein Partner von Roland Berger Strategy Consultants. „Es ist wie bei einem Unternehmen, das kurz vor der Insolvenz steht: Man ist extrem vorsichtig mit Verträgen jeder Art und versucht, die Risiken zu minimieren, wo es geht.“

Firmen holen Notfallpläne aus Schublade

 

Zu Beginn der Euro-Krise, vor mehr als zwei Jahren, haben sich viele deutsche Unternehmen noch damit begnügt, Notfallpläne zu erstellen – um sie dann in die Schublade zu legen. Inzwischen sind Firmen hierzulande dazu übergegangen auszumisten.

Die meisten Unternehmen warten nicht darauf, dass es weiter eskaliert“, sagt Thomas Poppensieker, der in Deutschland für McKinsey die Beratung im Bereich Risikomanagement verantwortet. „Die schauen sich längst an, wie exponiert sie gegenüber einzelnen Ländern wie Spanien sind und wie exponiert die einzelnen Geschäftspartner dort sind.“

Dafür ist es auch höchste Zeit, glaubt Maximilian von Rom, ein Partner der Kanzlei Gleiss Lutz: „Wenn die Krise eskaliert, und ein Unternehmen muss erst seine Verträge aus dem Keller holen, dann hat es wertvolle Zeit verloren.“

Inzwischen steht nicht allein Griechenland im Fokus. „Auch mit Blick auf andere Euro-Zonen-Mitglieder wie Spanien und Italien versuchen Unternehmen ihre Risiken zu minimieren“, sagt Daniel Stelter, ein Partner der Boston Consulting Group (BCG).

Ein süddeutscher Großkonzern bestätigte „Welt Online“ hinter vorgehaltener Hand, dass die Finanzabteilung in der Zentrale täglich kontrolliert, wie sich die Kontosalden der spanischen Tochtergesellschaft entwickeln; Geld, das nicht zwingend in Spanien gebraucht wird, wird abgezogen.

Verlorenes Euro-Geschäft andernorts kompensieren

 

„Die Vorsichtsmaßnahmen der Unternehmen bestehen beispielsweise darin, dass man südeuropäischen Geschäftspartnern kürzere Zahlungsziele setzt“, ergänzt Ilja Nothnagel, Außenwirtschaftsexperte des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Zu den Unternehmen, die nach eigenem Bekunden so vorgehen, zählt Adidas.

Ein besonderes Problem stellt die Informationstechnologie dar. Niemand kann sagen, ob Buchungssysteme weiter verlässlich ihre Arbeit tun würden, wenn an die Stelle des Euro eine ganze Reihe von anderen Währungen treten würde, sagt Michael Kliger, ein Handelsexperte des Beratungsunternehmens Accenture. Er berichtet von einem großen deutschen Handelsunternehmen, das schon darauf vorbereitet ist – und „inzwischen so weit ist, dass es in kürzester Zeit wieder mit einer Vielzahl von Währungen in Europa arbeiten könnte“.

Und schließlich sind da noch ganz andere Fragen: Wie lassen sich im Fall des Falles Kosten einsparen, wie neue Märkte gewinnen? „In vielen deutschen Unternehmen besteht die Reaktion auf die erneute Verschärfung der Euro-Krise vor allem darin, dass man sich überlegt, wie sich das verlorengegangene Geschäft in den Krisenländern außerhalb der Euro-Zone kompensieren lässt“, sagt Anton Börner, Präsident des Groß- und Außenhandelsverbands BGA.

Wie Börner hält es Harald Völker, Finanzvorstand des Maschinen- und Anlagenbauers Trumpf, für denkbar, dass Europas Wirtschaft „insgesamt in schweres Fahrwasser gerät“. Darauf, so der Manager, „wollen und werden wir vorbereitet sein“.

Und so hat Völker durchgerechnet, ab welcher Schwelle neue Sparprogramme nötig sind und Kapazitäten abgebaut werden müssen. Noch ist es nicht so weit. Aber die Aufträge der Branche aus der Euro-Zone lagen zuletzt schon um 17 Prozent unter Vorjahresniveau. Ein Ende des Abwärtstrends ist nicht abzusehen.

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