Wer hat den Mut, den BRD-Politikern und –Historikern auch nur noch ein Wort zu glauben?

Geschrieben von Maria Lourdes – 02/12/2013

Diese Leute sehen ihre vornehmste Aufgabe darin, die Geschichtslügen der ehemaligen Feinde mit dem Strafgesetz zu schützen!

Für den Ex-Außenminister der BRD, Joschka Fischer, waren die Dank des Versailler-Todesdiktats erbärmlich verendeten Deutschen nicht genug. Der “Mord-Plan” des Versailler-Diktats war Fischer zu “sanft, nicht konsequent genug”.

Am 4. Februar 1919 hielt der jüdische Terrorist, Massenmörder und aktive Reichszerstörer Kurt Eisner auf der Arbeiter- und Sozialistenkonferenz in Bern eine viel beachtete Rede. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt sprach er Deutschland am Weltkrieg schuldig.

Eisner:“Ich war mir nach wenigen Wochen über die Ursache, Schuld und Verantwortlichkeit dieses Krieges nicht mehr im Zweifel.”

Nach Eisners jüdisch-bolschewistischer Weltsicht war es sozusagen das Mörder-Gen des deutschen Militarismus, das für das Weltschlachten verantwortlich war.

Eisner: “Es steht heute fest, dass dieser Krieg von einer kleinen Horde wahnsinniger Militärs in Deutschland gemacht worden ist … in vollem Bewusstsein ihres Wesens.”

Nur 22 Jahre später veröffentlichte sein Rassegenosse Theodore N. Kaufman in den USA seinen Ausrottungsplan für die Deutschen (Germany Must Perish), gerade wegen dieses deutschen “Wesens”, das Eisner als “mörderisch” vor der Welt anklagte.

Dann legte Eisner noch einmal nach, dass man dieses unbeschreibliche Verbrechen, den Weltkrieg vom Zaun gebrochen zu haben, nur begreifen könne, wenn man sozusagen das deutsche Mörder-Wesen kennt.

Eisner: “Sie verstehen diesen Krieg nicht, wenn Sie nicht die ungeheure Gewissenlosigkeit militärischer Besessenheit kennen.” Dann unterstrich Eisner, dass seine jüdische Terroristenregierung in Bayern auf der Schuld Deutschlands am Weltkrieg beharrte:
“Wir beharren darauf, die Schuld Deutschlands festzustellen.”

Eine weitere Formulierung Eisners erinnert an heutige Phrasen, die den Deutschen die unmöglichsten Schuldzuweisungen wegen des
2. Weltkriegs anhängen.

Eisner: “Das Verbrechen, das die alten Machthaber begangen haben, war so über alles menschliche Maß groß.” Sind das nicht frühe “Holocaust-Schuldphrasen? 

Besonders interessant ist, dass Eisner in seiner Rede eingestand, dass das Komplott seiner Bande, offenbar von New York finanziert, schon in den Kriegsjahren äußerst aktiv war und zielgerecht auf den Zusammenbruch der deutschen Fronten hinarbeitete. Es ging Eisner und Konsorten um die Vernichtung des Deutschen Reiches. Im November hatten sie es dann geschafft, das Volk aufzuwiegeln, die Matrosen zum Meutern zu bewegen und Deutschland in den totalen Untergang zu treiben.

Eisners mit Stolz vorgetragenes Geständnis lautete: “Es war eine wirkliche Revolution, eine die Massen im tiefsten erschütternde Revolution, geistig vorbereitet seit Jahr und Tag und dann zur Tat gebracht im rechten Augenblick. … Wir sind heute das radikalste Reich der Welt.”

Und der wunderbare Ex-Außenminister Joschka Fischer, der, hätte er damals gelebt, zu Eisners Kabinett gehört hätte, beklagte sich darüber, dass der Mord-Plan [1], das Diktat von Versailles, nicht “hart” genug gegen Deutschland war. Eine Million verhungerter Menschen sind Fischer nicht genug. Fischer als beispielhafter Vertreter der BRD-Geschichtslügenpolitik, erklärte “mit nationalem Masochismus – oder Sadismus? –den Vertrag von Versailles sogar für ‘zu sanft’ und ‘nicht konsequent’ genug.” [2]

Und fast alle BRD-Auftragshistoriker, die wegen des Verfolgungs-Paragraphen 130 StGB nur das schreiben dürfen, was ihnen von der Politik vorgegeben wird, vertreten, oder haben bis noch vor Kurzem diese Urlüge vertreten. “Deutschland hat den Ersten Weltkrieg angezettelt und trägt die Hauptschuld für die Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Das galt unter Historikern über Jahrzehnte als gesichert.” [3] Der BRD-Historiker Fritz Fischer formulierte für die Politik in seinem 1969 erschienen Buch “Krieg der Illusionen” die amtliche Lüge so: “Deutschland nutzte die Juli-Krise 1914, um einen Krieg vom Zaun zu brechen, der die deutsche Vorherrschaft auf dem Kontinent sichern sollte.”

Der britische Historiker Niall Ferguson sorgte 1998 mit seinem Buch The Pity of War (dt. 2001: Der falsche Krieg) für Furore, in dem er die Ursachen für den Ausbruch des Ersten Weltkriegs untersuchte. Dabei kam er zu dem Schluss, dass das Britische Empire für die Eskalation im Sommer 1914 (Kriegsschuldfrage) hauptverantwortlich sei.

“Die Deutschen lesen seit zwei Monaten mit großem Vergnügen ein neues Buch über den Ersten Weltkrieg: ‘Die Schlafwandler’. Darin stellt der australische Historiker Christopher Clark die These auf, dass das Deutsche Reich genauso viel oder wenig Schuld am Ausbruch des Krieges hatte wie Frankreich, England oder Russland. Seit Wochen steht das Buch in Deutschland auf den Bestsellerlisten, fast 100.000 Mal hat es sich bereits verkauft.” [4]

Selbst der englische Holocaust-Protagonist Richard J. Evans, Historiker in Cambridge, “sieht keinen Grund für die Annahme, dem Kaiser sei es darum gegangen, sich zum Diktator Europas aufzuschwingen – es also keinen Grund für einen ‘just war’ (gerechten Krieg) gab. …”

Noch deutlicher wird der konservative Publizist Simon Heffer: “Nur aufgrund der Einmischung Großbritanniens sei aus einem begrenzten Konflikt ein Weltkrieg geworden. Die britische Intervention habe nicht nur Millionen Tote gekostet, sondern die alte europäische Ordnung zerstört, revolutionäre Bewegungen genährt und den Wohlstand der vorhergehenden Jahrzehnte vernichtet. Man hätte neutral bleiben, über die starken Handelsbeziehungen die Partnerschaft mit Deutschland pflegen und so die meisten Katastrophen des 20. Jahrhunderts verhindern können.” [5]

Christopher Clark vernichtet in seinem Bestseller-Buch “Die Schlafwandler” die Lüge von der Hauptverantwortlichkeit des Deutschen Reichs unter dem Dauerfeuer von faksimilierten Dokumenten. Kein Zweifel besteht nach Clark an der provozierenden Rolle Frankreichs – und daran, dass Großbritannien kein eigenes Eisen im Feuer hatte, also kein legitimes Interesse, das ihm das “ius ad bellum” verliehen hätte. Großbritannien hat nicht nur nicht gesiegt, es hat auch keinen “just war” geführt – keinen gerechten Krieg, also keinen gerechtfertigten Krieg. London war auch nicht wegen der Verletzung der Souveränität Belgiens durch die Deutschen zur Intervention verpflichtet gewesen.

Clark zeichnet minutiös nach, dass es sich bei dieser Begründung um einen Kriegsvorwand gehandelt hatte.“Wir müssen die Freiheit gegen deutsche Hegemoniebestrebungen verteidigen”, war ein Propagandamärchen, so Clark. Tatsächlich war ein Durchmarsch durch Belgien auch in den Kriegsplänen Frankreichs und Englands vorgesehen, weist Clark nach.

“Groß Britannien musste die Bevölkerung moralisch mobilisieren, mit Propaganda über kindermordende Hunnen”, schreibt Clark.

“Erst Großbritanniens Kriegseintritt hat den Krieg zum Weltkrieg werden lassen, wofür seine Regierung, wie Clark zeigt, keinen legitimen Grund hatte. … Was die deutsche ‘Schuld’ betrifft …  irgend jemand musste die enormen Kosten der Materialschlachten tragen.” [6]

Dazu passt der Dokumentarfilm von Wilhelm Bittorf “Park Avenue, Pratt House, Amerikas heimliche Weltregierung” gesendet 26.11.1975- [7] wo es heißt: “Pierpont Morgen, der größte Banker aller Zeiten, liebte insbesondere die Deutschen so wenig, dass er im 1. Weltkrieg die Rüstungsfinanzierung für England auf eigene Faust organisierte, bis Amerika in den Kampf eintrat.”

“Nur die Deutschen glauben noch, sie hätten die alleinige Schuld an dem Inferno zwischen 1914 und 1918!” [8]

Wer hat den Mut, diesen deutschen Alliierten-Politikern auch nur noch ein einziges Wort zu glauben?

 Quellen: 

1) Reichsministerpräsident Philipp Scheidemann (SPD) rief am 12. Mai 1919 (39. Sitzung) den Abgeordneten zu: “Dieser Vertrag ist so unannehmbar, dass ich heute noch nicht zu glauben vermag, die Erde könne ein solches Buch ertragen ohne dass aus Millionen und aber Millionen Kehlen aus allen Ländern, ohne Unterschied der Partei, der Ruf erschallt: Weg mit diesem Mordplan!”
2) Die Welt, 14.11.2013, S. 2
3) Focus.de, 03.10.2013
4) Tagesspiegel.de, 16.11.2013
5) Die Welt, 14.11.2013, S. 2
6) Die Welt, 14.11.2013, S. 2
7) DER SPIEGEL 48/1975
8) Die Welt, 14.11.2013, S. 2
Artikelquelle: globalfire.tv

Linkverweise:

Germany Must Perish – Deutschland muß zugrunde gehen – die Deutschlandpläne Theodore N. Kaufmans. Mit der Vernichtung des ganzen deutschen Volkes sollte das diesem angeblich anhaftende Militarismus-Gen, dem die fünf letzten (mittel)europäischen Kriege, einschließlich der beiden Weltkriege, zu verdanken sein sollen, mit seinen potentiellen Trägern ein für allemal vom Erdboden verschwinden. hier weiter

Der falsche Krieg – Welche Faktoren haben 1914 den Zusammenbruch der europäischen Ordnung tatsächlich bewirkt? Wie wäre die Entwicklung verlaufen, wenn Großbritannien nicht in den Krieg eingetreten wäre? Niall Ferguson entwirft ein weitgefasstes Panorama des Krieges, verdeutlicht das komplexe Ursachengeflecht und rückt insbesondere die Kriegsschuldfrage in ein neues Licht. Auch die häufig vorgebrachte These von der “Unvermeidbarkeit” des Ersten Weltkrieges ist so nicht länger haltbar. hier weiter

‘Die Schlafwandler’ – Christopher Clark aber widerlegt mit Hunderten von Belegen und Dokumenten vor allem jene Historiker, die von der Alleinschuldthese Deutschlands bis heute überzeugt sind. Denn seit 96 Jahren wird unseren Kinder in der Schule eingehämmert, dass >wir< Deutschen die >Hauptschuldigen< für die >Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts mit 20 Millionen Toten< sind. Prof. Clark arbeitet hingegen minutiös heraus, dass nicht ein einzelner Staat als Hauptschuldiger identifiziert werden kann, sondern ein Geflecht aus verschiedenen Ursachen und Ereignissen zum Ersten Weltkrieg führte. Darin eingebunden waren viele europäische Staats- und Regierungschefs und deren Militärführungen, aber auch die Hochfinanz. hier weiter

Haben wir Deutschen endlich den Mut, den Lügenschleier zu zerreißen – WAHRHEIT MACHT FREI! Die erste Hälfte des letzten Jahrhunderts war geprägt von der Verwirklichung teuflischer Vernichtungspläne gegen Deutschland. Das Zusammenspiel unterschiedlichster Zentrifugalkräfte ermöglichte die Zerstörung der europäischen Mitte in zwei Etappen (1914-1918 und 1939-1945 – Zweiter dreißigjähriger Krieg), wobei es den Zerstörern und Landräubern auch noch gelang, die Opfer ihrer Aggressionen als die „Schuldigen” zu brandmarken. hier weiter

“Seit 5.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen” Eine Generalabrechnung der anderen Art. Eine Generalabrechnung der anderen Art. Hier Teil 1 lesen – Hier das  – In seinem Artikel, “Seit 5.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen” untersucht unser Kommentator “Kurzer” die Zeitgeschichtsschreibung über Hitler-Deutschland, die Hochfinanz, die Psychologie der Massen und andere Hinterlassenschaften. Er stößt dabei auf Lügen, Fälschungen und Irrtümer von namhaften deutschen und ausländischen Hitlerbiografen, Chronisten und Historikern. Zahlreiche Beispiele dokumentieren, wie nachweisbare historische […] hier weiter

Die Anti-Hitler-Koalition des zweiten Weltkrieges – Stalin/Roosevelt/Churchill und ihre Ziele. Der nachfolgende Beitrag behandelt einen ausgewählten und thematisch eingegrenzten Zeitabschnitt des 2. Dreißigjährigen Krieges in Deutschland. Beide Kriege besitzen Ähnlichkeiten was die Motive, zeitliche Abfolge und Länge betrifft, die räumlichen Ausdehnungen und die Akteure sind andere. Kriege sind und waren in der Mehrzahl Wirtschaftskriege, auch wenn die Aggressoren andere Motive vorgaben. hier weiter

Die unsichtbare Hand – Große historische Ereignisse wie Kriege, Revolutionen und Wirtschaftskrisen verändern die Weltgeschichte in einem bedeutenden Maße. Sind diese Ereignisse Launen der Geschichte und geschehen immer wieder rein zufällig? Nein, sagt der Historiker Ralph Epperson. Weder die Französische Revolution, der Erste und Zweite Weltkrieg noch der Kalte Krieg und der Untergang des Sowjetimperiums waren Unfälle der Geschichte. Es war alles genau so geplant! Geheime Mächte im Hintergrund lenken die Geschicke der Menschheit. Die großen Ereignisse der Geschichte folgen seit über 300 Jahren einem geheimen Plan – einem Master-Plan zur Erringung der Weltherrschaft. hier weiter

Hinweis: Unser Kommentarschreiber “Kurzer” steht auch für Vorträge – Von der Maas bis an die Memel, Von der Etsch bis an den Belt – zur Verfügung. Thema des Vortrages: “Seit 5.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen” Eine etwas andere Betrachtung der letzten einhundert Jahre. Der Vortrag vermittelt Ihnen eine ganz neue Wahrnehmung hinsichtlich der Welt, in der wir alle leben. Wer die Gefahr kennt, die ihm droht, kann sich darauf vorbereiten. Sollten sie Interesse haben – kontaktieren Sie mich bitte über lupocattivo@deuru.com

http://lupocattivoblog.com/2013/12/02/wer-hat-den-mut-den-brd-politikern-und-historikern-auch-nur-noch-ein-wort-zu-glauben/

Erfolgreiche Kampagne: Mehrheit der Deutschen laut Umfrage für Aufnahme zusätzlicher Armutsmigranten

 

Laut einer aktuellen Forsa-Umfrage ist eine deutliche Mehrheit der Deutschen für die Aufnahme von mehr schwarzafrikanischen Asylanten und illegalen Migranten. Dieses Ergebnis dürfte auch Folge einer seit Wochen über alle verfügbaren Medien geführten Kampagne sein, die offenbar die psychologischen Grundlagen zu gesteigerter Aufnahmebereitschaft schaffen sollte.

Die Kampagne stützt sich im Wesentlichen auf die Unterstellung einer kollektiven Schuld für den Tod solcher Migranten, wozu der Begriff “Lampedusa” als Chiffre etabliert wurde. Botschaft der Kampagne ist es, daß die Ablehnung solcher Zuwanderung gleichbedeutend mit der Unterstützung von Massenmord ist, während alle anständigen Menschen für die “Öffnung” Deutschlands seien.

Die Kampagne lief bereits vor dem jüngsten Schiffsunglück und setzte schon früher auf die Inszenierung von Elend und die Unterstellung einer deutschen Schuld daran. So kampieren Illegale und Asylanten seit Monaten auf Plätzen in Berlin, anstatt die ihnen zur Verfügung gestellten Unterkünfte zu nutzen, die meistens einen höheren Standard aufweisen als der, der deutschen Grundwehrdienstleistenden bis vor kurzem gewährt wurde. Weil der Hinweis darauf aber keine Schuldgefühle erzeugt, mit denen man die deutsche Öffentlichkeit manipulieren könnte, werden in den Zeltlagern auf öffentlichen Plätzen unwürdige Lebensbedingungen  inszeniert und mit einem Vorwurf an die Deutschen verbunden.

Deutsche sprechen auf die Unterstellung kollektiver Schuld psychologisch auch bei anderen Themen so gut an, daß sich auf diesem Weg fast jede politische Forderung gegen sie durchsetzen läßt. Thilo Sarrazin wies auf dieses Vorgehen u.a. am Beispiel von erfolgreichen Versuchen internationaler Banken und hochverschuldeter europäischer Regierungen hin, die mit dem Verweis auf deutsche Schuld ihre Ansprüche auf die Vermögen der Deutschen durchsetzen konnten.

http://ernstfall.org/2013/10/18/erfolgreiche-kampagne-mehrheit-der-deutschen-laut-umfrage-fur-aufnahme-von-mehr-fluchtlingen/

Medinat Weimar, Für einen jüdischen Staat in Thüringen

 

Medinat Weimar, Für einen jüdischen Staat in Thüringen

1 >Medinat Weimar setzt sich für die Etablierung eines jüdischen Staates in Thüringen ein. Die Hauptstadt soll Weimar sein.

2 >Medinat Weimar löst folgende Probleme: Ob jüdisches Trauma, deutsche Schuld, Nahostkonflikt, ostdeutsche Depression oder andere Weltprobleme – Medinat Weimar löst alle Lösung auf einmal.

3 >Medinat Weimar nutzt den autonomen Status der Kunst ebenso wie die Mittel der politischen Kampagne und des politischen Aktivismus, um deutsche Bürgerinnen und Bürger, die Europäische Union, die jüdischen Gemeinden dieser Welt sowie die internationale Gemeinschaft zu überzeugen, die Gründung dieses Staates zu unterstützen.

4 >Medinat Weimar definiert die Zuschreibung „jüdisch” nicht durch Blut oder Abstammung, sondern kulturell-religiös: durch ähnliche Überzeugungen und Kultur, gemeinsame Geschichte und Einheit im Glauben. Jüdinnen und Juden europäischen Ursprungs, Jüdinnen und Juden nicht-europäischen Ursprungs, palästinensische Araber und Araberinnen (Muslime und Christen gleichsam) und alle anderen Gruppen, die von den Handlungen des Staates Israel betroffen sind, sind aufgefordert ein gemeinsames Schicksal zu teilen.

5 >Medinat Weimar lädt Menschen jeglichen Hintergrunds und jeglicher Nationalität ein und ermuntert sie, aktive Mitglieder der Bewegung zu werden und daran teilzunehmen, die Vision von Medinat Weimar voran zu treiben.

6 >Medinat Weimar kann eine wichtige Rolle sowohl im Kampf gegen primären Antisemitismus, sekundären Schuldabwehr-Antisemitismus und problematische Auswüchse des Philosemitismus spielen, sowie einen Beitrag leisten, ethnischen Selbsthass und andauernde Konflikt zwischen jüdischen, arabischen und muslimischen Gruppen zu heilen.

7 >Medinat Weimar stellt keinen Ersatz für den derzeitigen Staat Israel dar, sondern ist ein anderer jüdischer Staat: ein Staat mit dem Anspruch eine Vision zu leben, die vom „Licht der Nationen” geprägt ist und eine neue kulturelle wie spirituelle Renaissance zur Blüte bringt. Außerdem schafft dieser neue Staat einen friedlichen Ort, der dem Versagen des Zionismus, der jüdischen Bevölkerung eine „normale” und sichere Heimstatt aufzubauen, Rechnung trägt.

8 >Medinat Weimar glaubt daran, dass Menschen nicht nur das Recht auf Selbstbestimmung bekommen sollen, sondern auch das Recht auf Veränderung dieser Selbstbestimmung erstreiten wollen.

9 >Medinat Weimar liegt quer zu allen ideologischen, kulturellen und religiösen Schützengräben des israelischen wie deutschen Diskurses.

10 >Medinat Weimar glaubt, dass Thüringen einerseits aufgrund seiner historisch-kulturellen Position als Ort klassischer deutscher Kultur, seiner Rolle in der Geschichte des Antisemitismus und des deutschen Nationalismus, des Vermächtnisses des jüdischen Lebens und der jüdischen Kultur und andererseits aufgrund seiner aktuellen Probleme als Bundesland mit schrumpfender Bevölkerung und einer schwachen Wirtschaft der optimale Ort für einen neuen jüdischen Staat ist. Ein jüdischer Staat in Thüringen wird nicht nur eine Lösung für die Probleme der jüdischen Welt, sondern auch einen ökonomischen und kulturellen Aufschwung für Thüringen mit seinen Problemen als neues ostdeutsches Bundesland anbieten.

11 >Medinat Weimar bietet eine saubere antifaschistische Antwort auf viele Probleme, denen sich der Staat Thüringen als neues ostdeutsches Bundesland stellen muss und wird der Entwicklung des Landes zum Vorteil gereichen und all seinen Bewohnerinnen und Bewohnern nützen. Ein jüdischer Staat in Thüringen ist keine Strafe, sondern eine Auszeichnung. Im Austausch für Thüringen bieten wir allen Deutschen die Möglichkeit zur Wiedergutmachung und zur Befreiung von den Geistern ihrer Vergangenheit an.

12 >Medinat Weimar wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie steht es um die Widersprüche der aktuellen Renaissance nationaler Projekte im Kontext ökonomischer Globalisierung und globaler Migrationsbewegungen? Wie lässt sich der Gegensatz einer Wiederentdeckung der Religion als politisch-kulturellem Identifikationsmittel bei gleichzeitiger Globalisierung des areligiösen Kapitals thematisieren?

13 >Medinat Weimar ist keine praxisorientierte Bewegung, sondern ein Versuch, Anregungen zu liefern und provokante Fragen zu stellen, die die Widersprüche antisemitischer, neoliberaler, nationalistischer und zionistischer Argumente offenbaren und ihre inneren Logik und Absurdität aufzeigen.

Wir reichen allen Menschen in Thüringen und auch dem zukünftigen souveränen jüdischen Volk, welches sich in Thüringen ansiedeln wird, unsere Hand mit einem Angebot auf Frieden, gute Nachbarschaft, gegenseitige Hilfe und Mitarbeit in unserer Bewegung. Medinat Weimar ist darauf vorbereitet, seinen Part in den gemeinsamen Bemühungen zum Vorteil für die gesamte Region beizusteuern.

* In Anlehnung an die 13 Prinzipien des Jüdischen Glaubens von Maimonides

 

http://medinatweimar.org/deutsch/