Geschichtslügen : Verzeih mir Opa Du hast immer die Wahrheit gesagt

 

Es ist paradox,obwohl das Wissen der Welt heute nur noch einen Mausklick
entfernt ist, sind Millionen Menschen jeder Altersgruppe geistig derart
retardiert, dass sie nicht einmal wissen, dass das Wissen der Welt heute
nur noch einen Mausklick entfernt ist.

So ähnlich beschreibt auch Michael Schmidt-Salomon in seinem Buch “Keine
Macht den Doofen” die Problematik der Massenverblödung durch das Fernsehen.

Es wird beim Einschalten offenbar nicht nur der Alltag und die Langeweile
ausgeschaltet, sondern der kritische Verstand gleich mit. Wie anders ist es
sonst zu erklären, dass Sendungen als „Wissenssendung“ durchgehen, die sich
mit Fragen beschäftigen, wie: “Hat James Bond das in seinem Film wirklich
alles so hinbekommen können?

Wie anders ist zu erklären, wenn sich Sendungen „Abenteuer Wissen“ nennen,
in welchen so gut wie ausschließlich Schwach- und Unsinn präsentiert wird
und das kaum jemanden auffällt?!

Wer heute nicht mehr in der Lage ist, selbstständig zu denken und sich
seine eigene Meinung zu bilden, der wird von vorne bis hinten verarscht.

German History II – DJ Happy Vibes feat. Jazzmin

Der BRD Verwaltung den Spiegel vorgehalten – Absolut Sehenswert !

Bereits German History Teil I (VÖ 2011) war Geschichtsunterricht mit Gänsehaut
und ein überwältigender Erfolg, den es so in der deutschen Musiklandschaft noch
nicht gegeben hat.

Der Song erzählte die Epochen der deutschen Geschichte, vom Kaiserreich bis zum
Jahr 2010 mit original Zitat – Tondokumenten von Politikern und Personen der
Zeitgeschichte. Seine Machart überwältigte das Publikum und fand seinen Höhepunkt
in der Auszeichnung mit dem Europäischen Musikpreises „Soundaward“.

Eine völlig neue Musikrichtung war geboren: „Documentary Pop“. Das Youtube Video
erreichten über eine halbe Million Klicks. (gekürzte und ungekürzte Fassung)
German History I ist ein Abriss deutscher Geschichte jenseits vom Mainstream.

Die Rufe des Publikums nach einer Fortsetzung wurden über die Jahre immer massiver.

Die Zeit ist reif für German History II.

6 Jahre deutsche Geschichte (2010 – 1016) in 18 min unterzubringen, ist eine
Herausforderung. Jedoch ist auch dieser kurze zeitliche Abschnitt unwahrscheinlich
interessant und kurzweilig, zumal der Zuhörer diese Zeit am eigenem Leib miterlebt hat.

Neutral, von außen betrachtet, gehen wir mit Zitaten von Politikern und Personen
der Zeitgeschichte um, reihen sie chronologisch aneinander und erhalten ein Bild
der geschichtlichen Entwicklung in Deutschland (Eurokrise, NSA Affaire, Verteilung
des Geldes bis hin zur Flüchtlingskrise).

Es werden Fragezeichen im Kopf des Zuhörers erzeugt,
die hoffentlich zum Nachdenken anregen.

Die Ursache allen Übels

78319-004-545F8CDDDie Ursache allen Übels finden wir in dem historischen Akt des „New Deal“,
bei dem uns glauben gemacht wird, daß die Weltwirtschaftskrise durch die
weise Politik Frank D. Roosevelt´s abgeschafft wurde.

Tatsächlich wurden die Amis verpfändet an die Bankster
durch die HJR 192 (House joint resolution 192)

Das Deutsche Kaiserreich und die niedrigen Steuern

20080814_SteuerIDNummerEinfuehrungDas Deutsche Kaiserreich und die niedrigen Steuern

Jaja, der Kaiser und die niedrigen Steuern (das könnte man im Übrigen ruhig
mal belegen, statt nur behaupten, auch die exakte Zeit wäre interessant).

Wenn man das mit der heutigen Zeit vergleichen möchte, sollte man es richtig
tun und nicht versuchen billige Kausalitäten der Art: niedrige Steuern, wenige
Arbeitslose zu implizieren.

Die Kaiserzeit war die Zeit der industriellen Revolution. Mit anderen Worten: die
Mehrheit der Bevölkerung lebte noch auf dem Land und KONNTE sich selbst versorgen,
die extreme Arbeitsteilung (und damit Spezialisierung und damit Abhängigkeit von
einer Arbeitsstelle) entstand gerade erst, auch die Landflucht setzte erst allmählich
ein.

Wenn Steuern erhoben wurden, dann vorzugsweise
indirekte, da die leichter zu erheben waren.

Die meisten Dörfer hatten keine befestigte Straßenverbindung, Wasser wurde vom Brunnen
geholt, das Plumpsklo im Hof war der Standard, ein öffentliches Verkehrswesen existierte
ebensowenig wie die Anbindung an ein Elektrizitätsnetz. Der Dorflehrer wurde nicht selten
in Naturalien bezahlt, war selbst nicht sehr gebildet und unterrichtete Klassen mit bis
zu 70 Schülern. Gymnasium und Studium gab es nur für eine kleine Oberschicht.

Die Sterblichkeit war hoch, die Gesundheitsversorgung schlecht, alte Leute arbeiteten
bis sie umfielen, statt noch 30 Jahre dem Hedonismus zu fröhnen. Es gab massenweise
Nachwuchs, der auch ohne hohe Qualifikation zurechtkam (so er nicht vorzeitig dahingerafft
wurde). Öffentliche Medien gab es auch nicht.

Können wir das wiederhaben? In einer Zeit der Verstädterung, Spezialisierung und
industriellen Landwirtschaft? Der weltweiten Aufrüstung und Konkurrenz, der Vernetzung
und elektrischen Abhängigkeit? Einer Zeit der Mobilität und Bildung?

NEIN! Es sei denn wir wollen auf den Stand eines Entwicklungslandes zurückfallen und
einen Großteil unserer Bevölkerung Hunger und Krankheiten opfern. Entsprechend werden
wir auch nie wieder 4% Steuern haben! So einfach ist das.

Und dass die Steuern für die Mitte so hoch sind, liegt gerade darin begründet, dass die
Oberschicht kaum noch welche zahlt. Kapitalfreizügigkeit und Freihandel sei Dank!

Und alles natürlich mehr oder weniger legal.

Und im Übrigen von den EU-Oberen (ich sage nur Luxleaks)
nicht etwa bekämpft, sondern gedeckt und gefördert.

Womit wir bei der implizierten Verschwendung wären. Natürlich gibt es die, natürlich ist
die EU ein nutzloser hoch subventionierter Trog für Schweine. Aber dann schauen wir uns
doch bitte mal den tatsächlichen Bundeshaushalt an.

Der größte Teil geht für Arbeit und Soziales drauf, ein wesentlicher für
Aufrüstung (DANKE USA!) und der drittgrößte für den Schuldendienst bei den
viel zu gering versteuerten Reichen, die immer reicher werden ohne sich noch
irgendwas „erarbeiten“ zu müssen, auch zur katastrophalen Vermögensverteilung
gibts Statistiken die man kennen könnte.

Die Reichsbürger ..

 

Hurra, Hurra, die Reichsbürger sind wieder da. In einer Broschüre
der „Amadeu Antonio Stiftung“ werden wir vor „antidemokratischen
und menschenfeindlichen“ Reichsbürgern gewarnt.

Mein Film zeigt auf, dass die Ideologien in der Bundesregierung,
im Bundesverfassungsgericht, im Grundgesetz und im Parlamentarischen
Rat wiederzufinden sind.

Nach dem Inhalt der Broschüre wäre Prof. Carlo Schmid ein
Reichsideologe und ein rechtsradikaler Gebietsrevisionist gewesen.

Aber sehen Sie selbst !

Klage eines Reichsbürgers bei einem nicht legitimierten Gericht ?

Richterhammer und Österr. FahneEin Reichsbürger erhebt Klage bei einem Gericht, das nach eigener
Auffassung keine gesetzliche Legitimation besitzt. Trotzdem beantragt
er, das Finanzamt zu verurteilen, die Steuerbescheide ersatzlos
aufzuheben und die bereits getätigten Pfändungen allesamt aufzuheben.

Der Sachverhalt

Der Mann, Bürger des Deutschen Reiches, ist der Meinung, dass
die Steuergesetze der Bundesrepublik Deutschland ungültig seien.

Die Bundesrepublik Deutschland besitze keine staatliche Legitimation.
Das beklagte Finanzamt handle daher bei der Festsetzung von Steuern
gegenüber dem Kläger ohne Rechtsgrundlage.

Auch das vom Kläger angerufene Gericht besitze keine Legitimation.
Gerichtliche Schreiben wurden vom Kläger mit diversen Kommentaren
bestempelt und im Original an das Gericht zurückgesandt.

Kurz und bündig entschied das Gericht

Die Klage ist mangels Rechtsschutzbedürfnis unzulässig, da kein
nachvollziehbarer Grund erkennbar ist, zu welchem Zweck der Kläger
Rechtsschutz von einem Gericht erlangen will, das nach seiner eigenen
Überzeugung rechtlich nicht existiert bzw. zur Entscheidung über
seinen Antrag gesetzlich nicht legitimiert ist.

Die als Anfechtungsklage erhobene Klage ist
mangels hinreichend konkreter Bezeichnung unzulässig.

Gericht:
Finanzgericht Kassel, Urteil vom 09.10.2013 – 4 K 1406/13

Quelle : Rechtsindex

Papi, was sind eigentlich Steuern ?

steuern_DW_Wirtsch_1287527p„Papi, was sind eigentlich Steuern?“

„Steuern sind das, wofür Menschen, die nicht reich, aber
fleißig sind, den Großteil ihres Lebens arbeiten müssen.“

„War das schon immer so?“

„Nein, im Deutschen Kaiserreich zahlte man so gut wie keine Steuern. Lediglich die
Reichen zahlten ab einem Einkommen von 100 000 Mark jährlich maximal vier Prozent
Steuern. Und dieses Einkommen war für damalige Verhältnisse sehr hoch.“

„Weshalb zahlt man dann heute so viel Steuern?“

„Weil wir heute bereits Steuern dafür zahlen,
dass wir Steuern zahlen dürfen müssen.“

„Häh?“

„Wir müssen für das Geld, mit dem wir die Steuern zu entrichten haben, bereits Geld
bezahlen, selbst wenn wir es ausschließlich durch unsere Arbeit verdient haben.

Dieses Geld wird daher und noch aus anderen Gründen immer mehr, so dass wir immer
mehr zu zahlen haben. Das ist stark vereinfacht ausgedrückt in etwa so, wie wenn
Du in der Schule mit jemandem einen Apfel für eine Birne tauschst, für die Du aber
in Zukunft eine monatliche Miete zu bezahlen hast, auch wenn sie längst aufgegessen
wurde. Und was noch hinzu kommt: Es werden ständig neue Steuern aus fadenscheinigen
Gründen eingeführt, die nie wieder abgeschafft werden – selbst wenn es diese
Gründe schon lange nicht mehr gibt.“

„Und wie führt der Staat diese Steuern dann ein? Werden die Bürger da nicht sauer?“

„Das wird zunächst über Presse und Fernsehen vorbereitet. Man lässt die eine Partei
über die Notwendigkeit einer neuen oder Erhöhung einer bestehenden Steuer diskutieren,
während die andere Partei dies mit gespielter Empörung ablehnt.

Dann sind die Bürger bereits vorbereitet, dass da irgend
was in Gange sein könnte und nicht mehr so überrascht.

Anschließend wartet man eine Weile, lässt es wieder durch die Medien gehen,
und in Diskussionen jene zu Wort kommen, die diese Steuer als vernünftig und in
irgendeiner Form nützlich und solidarisch darstellen, so dass es bei manchen Bürgern
den Eindruck erweckt: Wenn ich diese Steuer zahle, dann tue ich auch was für die
Umwelt, für die Gesundheit, das Gemeinwohl.. und so weiter.

In der letzten Phase schließlich nimmt man ein wenig von der ursprünglichen Forderung
zurück, die absichtlich etwas höher angesetzt war, so dass der Bürger den Eindruck
erhält, es handele sich um einen Kompromiss und man komme ihm entgegen.

So nimmt man dann zusätzlich noch etwas Dampf raus. Bisweilen sagt man
auch, dass diese Steuer nur zeitlich befristet wäre oder nennt sie anders.

Man gibt ihr falls möglich ohnehin stets einen wohlklingenden Namen, dass der Bürger
am besten noch glaubt, er bekäme sogar noch was geschenkt. Ist dann das Gesetz für
diese Steuer verabschiedet, wird sie nie, nie wieder abgeschafft, höchstens umbenannt.

Mit einem anderen Trick konnte man die Renten besteuern: Selbstverständlich
rein zufällig klagte ein Beamter, dass seine Pension besteuert wird, während
die Renten der Arbeitnehmer nicht besteuert werden.

Da sagte der Richter. Oh, ja, wie recht der doch hat! Gerechtigkeit muss sein – und
bestimmte, dass auch die viel niedrigeren Renten der Arbeitnehmer von da an besteuert
werden mussten. So arbeitet der Staat – und für diese Arbeit zahlen wir Steuern!

Griechische Altschulden

100_6863-644x320Bis 1941 bis 1945 hatte Griechenland dem Deutschen Reich 476 Millionen RM geliehen.
Das 5-Mark-Stück des Reichs hatte ein Gewicht von 13,889 g 900er Silber, was 0,402
Unzen Feingewicht entspricht. Der heutige Silberpreis des 5-Markstücks beträgt 5,93 €
oder 1,19 € pro RM. Es wurden also 476 x 1,19 = 565 Mio € geliehen.

Wenn man für die 70 Jahre seit 1945 4 % Zinsen rechnet ist
eine gewaltige deutsche Schuld von 8,8 Mrd. € aufgelaufen.

Nun muß man jedoch in die Jahre um 1830 zurückblicken. Für den frisch
gegründeten griechischen Staat hatte der aus Bayern importierte König
Otto der I. 60 Millionen Francs als Anleihe zusammengebettelt.

Zu 4 % Zinsen.

Das Geld versickerte in Griechenland natürlich spurlos.

Das 40-Franc-Goldstück hatte 1830 unter Charles dem X. ein Gewicht von
12,90322 g 900er Gold, also 0,3734 Unzen Feingold. Zum heutigen Kurs
von 1095 € pro Unze sind das 10,22 € pro Franc.

Insgesamt wurden nach 1830 also 60 Millionen Franc x 10,22 € = 613 Mio € an
oder nach Griechenland gepumpt. Bei einem Zinssatz von 4 % und einer Leihdauer
von 184 Jahren ist eine Schuld von 834.824.000.000 € aufgelaufen.

Das ist eben die Tücke des Zinseszinses: Lange Laufzeiten von Krediten sind ruinös.

Zieht man jetzt die deutsche Anleihe bei der griechischen Nationalbank von den
griechischen Schulden ab, so hat Griechenland noch 834,8 Mrd – 8,8 Mrd. = 826 Mrd. €
an verschiedene europäische Staaten zu zahlen. Finanzminister Varoufakis sollte
nicht säumen und gleich anfangen das Geld aus seinen griechischen Oligarchen
erbarmungslos rauszuquetschen.

Nun können sich freilich auch noch andere Gläubiger an Griechenland wenden:

Das Sassanidenreich, die Seldschuken, Türken, Vandalen, Bulgaren und
Venetianer haben Schäden durch griechische Feldzüge und Enteignungen erlitten.

Ganz zu schweigen von den Trojanern.

Im Jahr 533 hatten die Griechen das Vandalenreich vernichtet. Sollte dabei ein
Schaden von nur einem Cent entstanden sein, könnten Tunesien und Algerien bei
4 Prozent Zinsen eine Entschädigungsforderung in 24stelliger Höhe aufmachen.

Garnicht dran zu denken, wenn die Stadt Syrakus Reparationen
für den Peloponnesischen Krieg 413 vor Christus fordern würde.

Da kann nur noch Mario Draghi mit negativen Zinsen helfen.

Quelle : Dr.-Ing. Wolfgang Prabel