Im Kessel von Stalingrad: Der Krieg am Wendepunkt

http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/tid-22719/wende-vor-70-jahren-im-kessel-von-stalingrad-der-krieg-am-wendepunkt_aid_638924.html

 

Trotz aller Hirnwäsche:

 

“…Wer die Erzählungen der Opas hörte, die vom Krieg erzählten, kann schon, entgegen der Meinung der Historiker, zu der Überzeugung kommen das Stalin einen Angriff auf Deutschland plante. Bis heute waren die Wehrmachtssoldaten doch von der Masse der Soldaten, besonders der vielen Panzer, Flugzeuge und Geschütze der roten Armee nahe der Grenze zu Polen, überrascht. Es waren zwar am Anfang veraltete Modelle, aber fast alle Panzer hatten stärkere Kanonen als die schwachen 3,7 cm Panzerkanonen der Deutschen. Viele meinten damals, wenn die Russen zuerst gekommen wären, hätte die WH die nicht aufhalten können…

 

…denn keineswegs nur Deutschland hatte den Krieg verloren, sondern ganz Europa hatte ihn am 8. Mai 1945 verloren. Denn seitdem haben sich die USA als raumfremde Großmacht in Europa stationiert und positioniert und beeinflussen auf manigfache Weise das Leben aller europäischer Staaten, und das zu ihrem und nicht zu deren Vorteil. Die Russen hingegen haben sich als raumnahe Großmacht 1989/90 immerhin aus Mitteldeutschland zurückgezogen, wohingegen die USA ohne rechtmäßige Bergündung außer dem imperialistischen Recht des Stärkeren immer noch Deutschland (und Europa) besetzt halten. Irgendwelche französischen Atom-Uboote ändern nicht das geringste daran…

 

Fakt ist, daß es ohne die englische Kriegserklärung an das Deutsche Reich und ohne die Angriffsabsicht Stalins auf Europa nie den Präventivschlag gegen die UdSSR gegeben hätte. Nur: Was mußte sich die Weltmacht Großbritannien in den lokalen deutsch-polnischen Konflikt einmischen, wir Deutschen haben ja auch nie gegen England Krieg geführt, weil diese mit den Iren oder Schotten im Zwist lebten. Weltkriege entstehen nur, wenn sich Weltmächte in lokal zu lösende Konflikte einmischen und diese dadurch zu Großkriegen aufschaukeln….

…Beide Weltkriege waren für das deutsch-russische Verhälntis sehr untypisch. Der erste Weltkrieg wurde durch serbische Separatisten und ein komplexes Bündnissystem ausgelöst – dennoch verbreiten auch heute noch zahlreiche Quellen die Lüge von der deutschen Kriegsschuld. Das Ende des 1. WK war durch die Mißachtung der Selbstbestimmung Deutschlands und Österreichs, durch die Zerschlagung des Kaiserreichs und den Betrug beim Versailler Vertrag (man hatte zuerst Wilsons 14 Punkte Programm versprochen) gekennzeichnet. Dies ermöglichte es Hitler erst an die Macht zu kommen. Nach Ende des kalten Kriegs hat Russland alle seine Streitkräfte aus Deutschland abgezogen. Die US-Besatzer sind noch immer hier, und mit ihnen auch ihre Atombomben…

Verdrängte Geschichte “Stalin … habe er einen Nichtangriffspakt mit Deutschland eher befürwortet, als gemeinsame Sache mit Großbritannien und Frankreich zu machen.” Warum erfährt man heute nichts mehr von den britisch-französischen Verhandlungen mit der SU in den Augusttagen 1939.. Etwa, weil man dorthin mit dem Schiff reiste und keine Vollmachten für einen Vertragsabschluss hatte. Eindeutig einseitige Beurteilung….

…Im Artikel wird richtig geschrieben, dass der zweite Weltkrieg eine Folge des Endes des ersten Weltkrieges war. Unerwähnt bleibt aber, dass Deutschland auch diesen ersten Weltkrieg vom Zaun gebrochen hat…”

Sofort pariert: “…Da sind Sie allerdings der Propaganda gewisser Teile von Presse und Gesellschaft auf den Leim gegangen. Längstens steht es in der seriösen(!) Geschichtsschreibung fest, daß die Mär von der Alleinschuld Deutschlands am WK1 eine glatte Lüge ist, kolportiert von links, um dem Volk einen weiteren Schuldkomplex einzureden. Für tiefere Erklärungen reicht der Platz hier nicht, aber Sie können sich anhand frei zugänglicher Quellen auch selbst und unabhängig informieren…

Wie definiert man “Präventivkrieg”? Ein Gegner, dessen gesamte militärische Präsenz “am Zaun” des Nachbarn steht, der kann kaum als unwissend und friedliebend angesehen werden. Wie lange kann eine solche Militärpräsenz aufrecht erhalten werden? Wohl kaum bis zum Sommer des Jahres 42 oder 43. Also ergibt sich schon aus sachlogischen Gründen, dass die sowjetischen Truppen nicht zum Spass an der deutsch-russichen Grenze standen. Wären die Sowjets nicht überzeugt gewesen, noch vor den Deutschen losschlagen zu können, dann hätten sie dieses Risiko nicht auf sich nehmen können, ihre Truppen so auf dem Präsentierteller zu haben. Logische FolgerungL: Stalin hat sich um cirka drei bis vier Wochen verkalkuliert….

Selbst die Russen haben heute zugegeben, das Hitler einem sowjetischen Angriff um ca 2-3 Wochen zuvorgekommen ist. In Ostpreußen ist die Wehrmacht praktisch in den sowjetischen Aufmarsch geplatzt und hat die Armee völlig überrascht. Die riesigen Gefangenenzahlen zu Beginn des Ostfeldzuges sind nicht der Überraschung geschuldet, sondern der Tatsache, daß die Sowjets noch nicht voll ausgerüstet waren….

Geschichte wird immer vom Sieger geschrieben Die ganze Wahrheit kennt niemand – nicht einmal Militärhistoriker. Wer weiß schon wirklich alles ganz genau ? Wieviele Dokumente wurden vernichtet oder werden immer noch unter Verschluß gehalten ? Eines sei dennoch angemerkt : Die Legendenbildung von Stalingrad bröckelt so langsam. Stalingrad war keinesfalls der ominöse Wendepunkt des gesamten WK2. Eine vollkommene Überbewertung…

…  Tatsache ist aber auch, dass Stalin bereits Pläne hatte Europa zu überrollen. Hitler ist im nur zuvorgekommen. Soviel zum “Überfall” auf Russland…”

Wichtig! – Hut ab vor dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk!

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Diesmal “sollten” Sie sich dieses Dokument nicht anhören, Sie müssen es einfach tun! Ausgerechnet die viel gescholtenen öffentlich-rechtlichen Medien legen eine Dokumentation vor, die ihresgleichen sucht. Schonungslos offen, analytisch und direkt wird die aktuelle Situation beschrieben: “Der ökonomische Putsch. Oder: was hinter den Finanzkrisen steckt.” – Lassen Sie sich das nicht entgehen! Ungeschminkte Wahrheiten, gesammelt und verbreitet von den öffentlich-rechtlichen Medien!

Wer es bis zum Ende schafft, erfährt auch noch, wie genau das, was gerade in Europa abläuft, damals in Argentinien passiert ist. Vor allem aber, wie das südamerikanische Land aus dieser Mausefalle heraus gekommen ist – heute eine ganz praktische Handlungsanleitung für die Völker Europas.

Die ganze Sendung gibt es hier!

Nur zwei kleine Zitate aus dieser fabelhaften und mutigen Dokumentation, für die wir den öffentlich-rechtlichen Medien an dieser Stelle unsere nachdrückliche Hochachtung aussprechen!

“Wir haben seit einigen Jahren das Schlagwort Postdemokratie, die Steuerung des politischen Systems durch den Finanzmarkt und damit die Abschaffung von, die faktische Abschaffung von Demokratie. Das ist ja schon damals diagnostiziert worden und man sieht wie es sich eigentlich in gesteigerter Form wiederholt. Und man sieht auch schon, wie sozusagen die Regierungen von den Finanzakteuren vor sich hergetrieben werden. Und immer wieder treffen wir die Parole, die ich inzwischen fast nicht mehr hören mag, «das ist alternativlos», und damit peitscht man es durch. Und offenbar begreift in unseren Herrschaftskonglomeraten in Deutschland und Europa niemand, dass das an die Fundamente unserer parlamentarischen Demokratie rührt, so wie wir sie aus dem totalen also Zusammenbruch und Untergang eigentlich ja in den 50er Jahren aufgebaut haben.”
(Der Münchner Juraprofessor und Experte für Wirtschaftskriminalität Bernd
Schünemann.)

Doku-Text
“Keine Krise der Demokratie also, sondern die Abschaffung der Demokratie, das ist das erste Zwischenergebnis der Finanzkrise 2011/2012, dem zweiten Kapitel der Schuldenkrise der Banken, die 2007 begann. Die Macht übernommen haben Akteure aus der Finanzwelt, die an dieser wie an vorhergehenden Krisen Milliarden verdienen. Sie nutzen die Krisen, um den neoliberalen Umbau unserer Gesellschaften zu forcieren und lassen den Bevölkerungen über die Politiker verkünden, sie müssten sparen, da gäbe es keine Alternative. Denn sie müssen immer wieder gerettet werden mit Milliardensummen, die Banken, heute dieselben,
wie vor vier Jahren.”

Lesen Sie dazu auch:
* Schuldenkrise? – Sind Sie jetzt endlich wach?
* Wer ist schuld an der Krise?
* “Papi, werde ich später überhaupt Geld verdienen können?”
* Wir haben über unsere Verhältnisse gelebt
* Von Schulden und Eseln
* Interview mit Uhupardo

https://uhupardo.wordpress.com/2012/08/31/wichtig-hut-ab-vor-dem-offentlich-rechtlichen-rundfunk/

Spreelichter: Verbot als Nothammer gegen Demokratiekritiker

Internetseiten bleiben weiß, Wohnungen leer. »Demokratie hat ihren Preis« und Grünen-Chef Volker Beck twittert elf Uhr vom »Sieg« und das heute »ein guter Tag für die Demokratie in Deutschland und Europa« sei. Zur selben Zeit verlassen 260 Polizisten in Zivil und Uniform die 27 Wohnungen, die sie soeben in Südbrandenburg durchsucht haben. Dietmar Woidke feiert ebenfalls einen Sieg der »freiheitlich-demokratischen Grundordnung« und das siebte Verbot von »rechtsradikalen« Gruppen in Brandenburg in 17 Jahren – ein achtes konnte damals nicht vollstreckt werden.

Hier geht es weiter: http://www.verdictum.info/?p=305