Bild manipuliert Wahl?

Warum gibt die Bild 41 Mio. kostenfreie Zeitungen heraus genau vor der Wahl? Hat die Bild-Zeitung eine Wohlfahrtsseite entdeckt? Wohl kaum.

 

Von Thorsten Wittmann

Haben Sie am Samstag auch eine Bild-Zeitung bekommen? Direkt vor der Wahl? Ich war verblüfft und dachte erst, das sei ein Fehler. Konnte die jemand anders bestellt haben? Nein … das wäre doch zu unwahrscheinlich.
Daheim fand ich die gleiche Zeitung noch einmal vor. Dann sah ich beim Überfliegen in den Augenwinkeln die Aufschrift 4 Millionen Gratis-Zeitungen.
Nicht schlecht, dachte ich. 4 Millionen! Später als ich interessehalber die Inhalte komplett durchsah, sollte ich lesen, dass es 41 Millionen (!!!!) Gratis-Exemplare sind.
Wow, 41 Millionen! Das ist echt NETT von der Bild-Zeitung. So viele Gratis-Ausgaben – ausgerechnet direkt VOR der Wahl.
Da interessieren natürlich die Inhalte. Es gab wie zu erwarten keine Diskussion über Sinnhaftigkeit des Euro und der EU, was wieder das zentrale Thema der neuen Bundesregierung sein wird, welche aber eine Systemfrage natürlich wieder im Keim ersticken wird.
Auffällig war, dass von der AfD, die ja als großer Wackelkandidat für den Bundestag galt, kaum etwas zu lesen war. Es gab nur kurze Passagen und eine kurze Auflistung wofür diese steht. Kein Portrait von Politikern und Ansätzen der Partei. Die AfD gibt es laut Bild zwar, aber das ist dann schon alles. Von den großen Parteien waren die Seiten natürlich voll.
Aber die entscheidende Frage: Warum gibt die Bild 41 Mio. (!!!) kostenfreie Zeitungen heraus genau vor der Wahl? Hat die Bild-Zeitung eine Wohlfahrtsseite entdeckt? Wohl kaum. Oder ist es ganz bewusstes Kalkül, um die Zielgruppe der Bild-Zeitung zur Wahl zu mobilisieren und wo bekannt ist, dass nichts wirklich Sinnvolles dabei herauskommen kann?
Hatten die Politik- und Finanzeliten Angst, dass kritische Parteien wie die AfD in den Bundestag kommen und wollten noch einmal künstliche Propaganda nachschieben? Hat man daher diese ‚Randpartei‘ einfach als unwichtig unerwähnt gelassen, stellt Sie doch die zentralen Fragen für die Zukunft Deutschland’s?
Oder wollte man auch die linksgeprägten Parteien stärken und eine linke Regierung begünstigen? Leser, die sich von Bild beeinflussen lassen, dürften wohl eher auf der ‚linken‘ Seite stehen, als auf der liberalen und wirtschaftsgeprägten.
Die Bild könnte das Zünglein an der Waage gewesen sein für das Ausscheiden von AfD und eventuell sogar der FDP. Man wusste ja vorher schon, dass es sehr knapp werden würde bei diesen beiden Parteien. Das war vielleicht das Kalkül der Springer-Presse für diese ‚Sonderausgabe‘.
Fazit: Die Bild könnte durch den Wahlaufruf Ihrer ‚Zielgruppe‘ eine signifikante Wahlverschiebung Richtung links bewirkt haben, und das war möglicherweise genau das Ziel. Dieses Beispiel zeigt gut, wie man alle Tipps und Tricks anwendet, um die restlichen demokratischen Grundzüge auszuhebeln.

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Ins Schwarze getroffen

Von Baal Müller

„Er ist wieder da“: Porträt unserer Mediendemokratie Foto: Bastei Lübbe

 

 

 

Er ist immer noch da. Hitler. Ein Untoter. Dabei sollte man ihn endlich mal ruhen lassen, denn zur Hitler-Langeweile kommt die Hitler-Lähmung hinzu: Eine Formulierung nationaler Interessen, die Zurückweisung maßloser Forderungen von Migrantenverbänden oder der Verzicht auf weitere Euro-Rettungs-Höllenritte fallen „wegen Hitler“ unter ein grundsätzliches „Autobahn“-Verdikt.

Neben dem Monsterhitler gibt es den Kasperhitler, von dem die Kabarettisten zehren. Wohlig lehnt man sich zurück und freut sich seiner moralischen Erhabenheit, oder man lacht schenkelklopfend über die Dummheit der Nazi-Spießer-Opas. Gut, daß wir nicht mehr so sind wie die damals!

Plötzlich ist er jedoch ganz anders „wieder da“; wir sitzen als Leser in seinem Kopf und ertappen uns dabei, wie wir beifällig nicken, wenn ein irritierend vernünftiger Adolf seine Gedanken zum heutigen Deutschland ausbreitet. Sehr einleuchtend, was er über verantwortungslose Parteipolitiker, den Kanzlerinnenwahlverein CDU, die FDP-Jünglinge, eine SPD, die es nicht mehr zu verbieten lohne, oder die Grünen, deren Ideologie ihm am ehesten zusage, mitzuteilen hat, nachdem er mitten in Berlin aus einer Art Winterschlaf erwacht ist und wieder „von vorne anfängt“. Auch die NPD kommt schlecht weg; der Erfinder dieses gar nicht so satirischen Hitler will ja nicht falsch verstanden werden.

Peinliches Porträt unserer Mediendemokratie

Insgesamt wird unsere Mediendemokratie peinlich zutreffend porträtiert: Die Bild-Zeitung ereifert sich zunächst über den geschmacklosen Komiker, arrangiert sich jedoch bald ganz gut mit ihm; einige Politiker und der Zentralrat der Juden protestieren etwas, aber seine scheinbaren Sketche werden von einer findigen Produktionsfirma hervorragend vermarktet; der Führer avanciert zum Medienstar, findet Anhänger, weil er den Nationalsozialismus offenbar so hintersinnig karikiert, und seine heutigen Fans, sympathische moderne Menschen, merken nicht, wie schnell sie ihm verfallen.

Timur Vermes, ein 1967 geborener Journalist und Ghostwriter, hat ein außerordentliches Buch vorgelegt, das auf den ersten Blick klar und einfach erscheint und doch in keine Schublade paßt. „Der Roman“ steht in dezenter roter Schrift auf dem minimalistischen Schwarzweiß-Cover mit stilisiertem Führerscheitel und dem bekannten Bärtchen, der von den vier Worten des Titels „Er ist wieder da“ gebildet wird. Nur diese Markenzeichen treten aus dem Nichts eines weißen Hintergrundes hervor, so unvermittelt, wie Hitler in ölverschmutzter Uniform wieder auftaucht.

Konfrontation mit einem ganz er selbst gebliebenen Hitler

Wie und warum letzteres geschieht, wird offengelassen; es geht nicht um eine romanhafte Narration, gar um eine Science-fiction-Geschichte von Hitlers Überleben (das man sonst in Südamerika oder der Antarktis imaginiert), sondern um die Konfrontation eines ganz er selbst gebliebenen, aber sich überraschend gut zurechtfindenden Hitler mit unserer Gegenwart.

Der übliche Zeigefinger-Moralismus des „noch fruchtbaren Schoßes“ ist Vermes fremd: Hitler und die Nazis sind gerade nicht die anderen, von denen sich jeder so unendlich weit entfernt glaubt – aber der Schauder, der einen erfassen müßte, wenn man Hitlers Erkundungen zu weiten Teilen zustimmt, stellt sich doch nicht wirklich ein. Der Autor begründet diese Verführung in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung mit dem „schleichenden Übergang von Vernunft zu Irrsinn“, der Hitler so gefährlich mache.

So recht mag man Vermes den Aufklärer 2.0, der sich von den leeren Ritualen staatlicher „Erinnerungskultur“ absetzt, aber nicht glauben, weshalb Götz Kubitschek das eigentlich Satirische nicht in der Behandlung Hitlers sieht, sondern in den „hintergründigen wie messerscharfen Bloßstellungen des lebenden politischen und medialen Personals unserer Republik“ (Sezession 52/2013). Man könnte das Buch folglich als Satire der Political Correctness lesen, wenn nur eins nicht wäre: eben die Tatsache, daß alle treffenden Bonmots, die nicht nur rechten Lesern ein zustimmendes Murmeln abnötigen, ausgerechnet von Hitler stammen.

Wenig humorvoller Ruf nach Gedankenüberwachung

So betrachtet, kann man den Roman auch umgekehrt interpretieren: als clevere Apologie der Alternativlosigkeit im Sinne der Herrschaftsphrase, „wer nicht für uns – die politische Klasse – ist, der ist kein Demokrat und letztlich irgendwie für Hitler“. Dazu paßt Vermes’ wenig humorvoller Ruf nach mehr Überwachung sogar unserer privaten Gedanken: Die Bewertung von Hitlers Denken „bleibt dem Leser überlassen, aber wer das für harmlos hält, den beobachtet hoffentlich schon der Verfassungsschutz“.

Dies könnte eine kalkulierte Verbeugung sein, aber es steht zu befürchten, daß sie ernst gemeint ist. Ungeachtet der sich wohl erst durch weitere Publikationen klärenden Intentionen des Autors macht dieses Changieren den Reiz des wunderlichen Buches aus. Man möchte es als schwarz oder weiß, politisch korrekt oder inkorrekt, Ulk oder Warnung, Hitler-Persiflage oder Kritik des heutigen Politbetriebs einsortieren, aber es entzieht sich jeder vorschnellen Zuschreibung.

„Warum ist dieses Buch immer noch auf der Eins?“

Wahrscheinlich tat sich deshalb das etablierte Feuilleton so schwer mit ihm und nicht allein wegen der verdrucksten Ängstlichkeit der Rezensenten, bloß nicht den richtigen Ton zu verfehlen, da es ja um Hitler geht und jeder Fehltritt den Job und das schmale Zeilenhonorar kosten kann. Über 400.000 Exemplare haben sich dennoch seit Herbst verkauft, bislang in 27 Sprachen wurde das Buch übersetzt, auch das Hörbuch, gelesen von Christoph Maria Herbst, ist ein Bestseller – und das alles ohne aufwendige Pressekampagne und begleitet von dem Unwillen des Feuilletons.

Der Spiegel kommentierte Vermes’ Spitzenplatz auch auf der Hörbuch-Bestsellerliste verärgert: „Hitlers Stimme, Deutschlands Geheimnis: Warum ist dieses Buch immer noch auf der Eins?“ Nun, offenbar traf dieses Roman-debüt ins Schwarze, indem es uns für sinnige 19,33 Euro einen freundlich-überzeugenden Hitler vorführt und mit unserer verschämten Dreiviertelzustimmung um so ratloser zurückläßt.

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JF-Buchtipp: Timur Vermes: Er ist wieder da. Der Roman. Eichborn Verlag, Köln 2012, gebunden, 396 Seiten, 19,33 Euro

 

 

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M56874b87fbe.0.html

BND kontrolliert Emails

BND überprüfte fast 2,9 Millionen E-Mails, SMS und andere Telekommunikationsverkehre wegen des Verdachts auf Terrorismus, illegalen Waffenhandel oder Menschenhandel. – Wer das Wort „Bombe“ in einer Mail verwendet landet beim BND.

 

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat im Jahr 2011 fast 2,9 Millionen E-Mails, SMS und andere Telekommunikationsverkehre wegen des Verdachts auf Terrorismus, illegalen Waffenhandel oder Menschenhandel überprüft. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf einen Bericht des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages.

Danach wurden 327.557 E-Mails wegen Terrorismusverdachts gescannt, weil sie verdächtige Begriffe wie z.B. „Bombe“ enthielten. 2,545 Millionen E-Mails und Telekommunikationsverkehre wurden wegen möglicher Zusammenhänge mit illegalem Waffenhandel überprüft. In 436 Fällen ging es um den Verdacht der illegalen Schleusung und des Menschenhandels. Trotz der intensiven Prüfung stieß der BND nur in 290 aller überprüften Fälle auf nachrichtendienstlich relevantes Material.

 

http://www.mmnews.de/index.php/etc/12587-bnd-kontrolliert-email

Daniel S. unter Polizeischutz beerdigt

KIRCHWEYHE. Der von Türken erschlagene Daniel S. mußte unter Polizeischutz beerdigt werden. Freunde des mutmaßlichen Haupttäters Cihan A. hatten bereits die mit Blumen und Kerzen geschmückte Gedenkstätte am Tatort geschändet und damit gedroht, auch auf der Trauerfeier für den 25 Jahre alten Deutschen zu erscheinen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde Daniel S. im engen Familien- und Freundeskreis beerdigt.

Während die Familie trauert, wird Cihan A. in sozialen Netzwerken bejubelt. Mädchen brüsten sich mit ihrer Freundschaft und zeigen Fotos, auf denen sie mit dem zwanzig Jahre alten Türken posieren. „Falsche Freunde: Werden dich stehen lassen, wenn die Menge das tut. Wahre Freunde: Werden der kompletten Menge in den Arsch treten, die dich stehen gelassen hat“, zitiert das Blatt aus einem Kommentar auf Facebook.

„Ein Bastard Nazi weniger in weyhe, das ist ja suppii“

Daniel S. wurde am 10. März bei dem Versuch, einen türkischen Mob zu besänftigen, niedergeschlagen und tödlich verletzt. Neben Cihan A. wird gegen drei weitere Türken ermittelt. Bereits unmittelbar nach der Tat wurde das Opfer auf Internetseiten verhöhnt. „Ein Bastard Nazi weniger in weyhe, das ist ja suppii“, schrieb beispielsweise ein Ali E. auf Facebook.

 

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M57e20322a19.0.html

Berlin: 2 Polizeihubschrauber Absturz

Polizeihubschrauber am Berliner Olympiastadion abgestürzt. Offenbar waren die beiden Helikopter während der Landung bei Schneegestöber miteinander kollidiert. Die Bundespolizei übte am Olympiastadion den Einsatz gegen Hooligans bei einem Fußballspiel.
In der Nähe des Olympiastadions in Berlin sind am Donnerstag zwei Polizeihubschrauber zusammengestoßen. Wie die „Bild-Zeitung“ berichtet, soll der Pilot eines Helikopters ums Leben gekommen sein. Zudem seien drei weitere Personen verletzt worden. Die beiden Hubschrauber waren im Rahmen einer Großübung der Bundespolizei im Einsatz. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Offenbar waren die beiden Helikopter während der Landung bei Schneegestöber miteinander kollidiert. Die Bundespolizei übte am Olympiastadion den Einsatz gegen Hooligans bei einem Fußballspiel.

 

 

http://www.mmnews.de/index.php/etc/12473-berlin-2-polizeihubschrauber-absturz

Dschungelcamp 2013 – Lügenshow

Dschungelcamp: Die kleinen Lügen der Stars – So nutzt RTL das aus. Wie alt ist Claudia Deckert? Fragen, die die Welt bewegen. Auch 2013 schauen wieder Millionen „Schungelcamp“ – Skandal als Programm. Schlachten für die Quote.

 

von Sean Quentin

(TNN) Es ist Samstag Abend und Claudelle Deckert tritt an zur Dschungel-Prüfung. Unter Stress und Zeitdruck soll sie Name, Alter und Beruf auf einer Tastatur schreiben und sie schreibt „38“ – ihr wahres Alter.

Die BILD-Zeitung bezeichnet sie daraufhin als „dreiste Lügnerin“, weil sie zu einem früheren Zeitpunkt gesagt hatte, sie sei erst 36 Jahre alt. Sie hat sich also – aus welchen Gründen auch immer – zwei Jahre jünger gemacht. Ihr richtiger Name sei zudem auch nicht Claudelle, sondern Claudia, wie die BILD-Zeitung auf Nachfrage beim Einwohnermeldeamt erfahren haben will, was so offenbar gar nicht stimmt.

 

Einwohnermeldeamt hat keine Auskunft erteilt

Auf Nachfrage beim Düsseldorfer Einwohnermeldeamt teilt man uns mit, dass die Behörden – bei einfacher Meldeauskunft – grundsätzlich keine Auskunft über das Alter der betreffenden Personen geben. Mitgeteilt wird nur der Name und die Anschrift und im Fall der „BILD“-Zeitung bestünde auch kein Recht zur „erweiterten Auskunft“, die erhalten nur Behörden und Institutionen und das auch nur mit Nachweis eines entsprechenden Interesses, „wozu das Dschungelcamp ganz sicher nicht zählt“, so ein Sprecher der Stadt.

Hat die BILD-Zeitung gelogen, als sie mitteilte, dass Claudia „laut Einwohnermeldeamt“ 1974 geboren ist? Hat die Bild-Zeitung tatsächlich beim Einwohnermeldeamt nachgefragt und sich dort bezüglich der Personendaten von Claudia Deckert erkundigt?

Wohl kaum! Viel näher liegt die Vermutung, dass RTL und/oder die Produktionsfirma die BILD-Zeitung erst darauf hingewiesen hat, dass Claudelle in Wahrheit schon 38 ist und die Frage ist, warum der Sender so etwas tut und warum gerade jetzt?

 

Name und Alter muss dem Produzenten bekannt gewesen sein

Wer beim Dschungelcamp mitmachen will, muss vorher einen Vertrag unterschreiben und einen Ausweis vorlegen und da dürfte das korrekte Alter der Claudia Deckert drin gestanden haben. Auch muss dem Produzenten Name und Geburtsdatum in korrekter Weise schon vor Abflug in Deutschland bekannt gewesen sein, denn ohne dieser Angaben wäre Frau Deckert gar nicht ins Flugzeug gelangt. Das Ticket für den Flug bucht vornehmlich der Produzent und ein Flug unter falschem Namen scheidet wohl schon deshalb aus, weil am Check-In Schalter Ticket und Ausweis kontrolliert werden. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der Produzent und/oder der Sender von Beginn an wussten, dass Claudelle Deckert in Wahrheit Claudia heisst und sie auch nicht 36 sondern schon 38 Jahre alt ist. Dennoch aber wird es nun – während die Show läuft – als große Enthüllung – und „dreiste Lüge“ präsentiert.

 

Korrekte Personendaten bei Wikipedia

Laut Eintrag bei Wikipedia ist Claudia Deckert am 25. Januar 1974 in Düsseldorf geboren und von Beruf Schauspielerin und als solche auch befugt, einen Künstlernamen zu tragen. Claudelle ist also Claudia und das ist ein Skandal? Sie hat geflunkert, mit dem Alter, aber das tun andere auch, in dieser Branche wohl auch keine Seltenheit. Den Produzenten – und damit auch dem Vertragspartner dürften die korrekten Details bekannt gewesen sein trotzdem präsentieren die Macher der Show sich als ahnungslos und überrascht.

 

Schlachten für die Quote

Viele werden nur zuschauen, um zu sehen, wie Claudia reagiert, wenn sie erfährt, wie sie in den Medien dargestellt wird und es dürfte kein Zufall gewesen sein, dass Deckert ausgerechnet in eine Dschungelprüfung gerufen wird, in der sie unter Stress und Zeitnot Name und Alter angeben muss. Nicht viel Zeit zum nachdenken und schon war´s passiert. Hatte man gehofft oder vielleicht sogar berechnet, dass dies geschehen wird? Wie reagiert ein Mensch unter Stress, wenn er die Wahrheit sagen soll?

Claudelle schrieb ihr wahres Alter – 38 und die Moderatoren taten erstaunt, obwohl es gut möglich ist, dass auch sie die Wahrheit längst kannten. Warum also die gespielte Überraschung? Diente alles nur der Provokation? Kommt man nur ins Camp, wenn man irgend etwas zu verbergen hat? Sind das die Kriterien zur Auswahl der Kandidaten dieser Show?

 

Skandal als Programm

Das scheint überhaupt das Auswahlkriterium zu sein. Ein Saubermann, bei dem es nichts zu enthüllen gibt, hat kaum Chancen mit dabei zu sein. Ein C-Promi mit Geheimnissen schon eher. Denn die kann man noch bloß stellen und mit Ende der Show demütigen und jemand hat mal gesagt: „Schon wenn Du gefragt wirst – ins Camp zu gehen – hast Du ein Problem!“.

Nach 7 Staffeln menschenfressender Dschungel-Show dürfte die Antwort deshalb auch klar auf der Hand liegen. Busenfreund „Bild“-Zeitung jedenfalls hat das mit Bravur bestätigt. Unter dem Titel: „Die Dschungelcamp-Kandidaten im Lügen-Check“ präsentierte BILD am 22.01. eine ganze Liste von vermeintlichen Fehltritten im Leben der Kandidaten, darunter auch die Alterslüge von Claudelle Deckert und die Liste wäre keine Liste, hätte es sie nicht gegeben.

Man kann deshalb guten Gewissens davon ausgehen, dass sie gezielt und nur zu diesem Zweck eingeladen wurde, um ihr – zunächst – Loyalität vorzugaukeln, ihr dann aber das Messer in den Rücken zu stoßen und wer hat so etwas schon verdient?

An Heimtücke ist diese Sendung nun wirklich nicht zu überbieten.

www.telenewsnet.com

“Steuerplus” (Mehr-Plünderung) Schäuble kassiert durch Strompreiserhöhung 3,4 Milliarden Euro

Für die Verbraucher werden die massiven Strompreiserhöhungen teuer – der Staat dagegen profitiert indirekt davon. Laut “Bild”-Zeitung wird der Fiskus zusätzlich 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer einnehmen. Die CDU-Mittelstandsvereinigung fordert, den Bürgern das Geld zu erstatten.

Berlin – Der Staat kassiert mit der Strompreiserhöhung im kommenden Jahr rund 3,4 Milliarden Euro zusätzliche Mehrwertsteuer. Das berichtet die “Bild-Zeitung” unter Berufung auf eine Berechnung von Günter Reisner, Energieexperte der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU.

Demnach zahlen die rund 41 Millionen deutschen Haushalte 2013 mit der durchschnittlichen Preiserhöhung von 13 Prozent knapp 17,8 Milliarden Euro mehr für Strom. Darauf werden 3,4 Milliarden Euro Mehrwertsteuer fällig. Den Berechnungen liegen dem Bericht zufolge ein Gesamtjahresverbrauch in Deutschland von 607 Milliarden Kilowattstunden und ein Preis von 26 Cent pro Kilowattstunde zugrunde. Zudem ist die Befreiung der stromintensiven Industrie unter anderen von der EEG-Umlage und den Netzentgelten mit zehn Prozent am Gesamtverbrauch berücksichtigt.

Reisner schlägt vor, die zusätzliche Mehrwertsteuer den Verbrauchern zu erstatten. “Um die Bürger bei der Energiewende mitzunehmen, sollte man die Zusatzeinnahmen an die Haushalte zurückgeben”, sagte Reisner der “Bild”-Zeitung. Pro Haushalt wären das 82 Euro.

cte/Reuters

Quelle: Spiegel-online vom 17.12.2012 (Überschrift verändert -staseve-)

Anmerkung der Redaktion:

Der Usurpator Bundesrepublik auf deutschem Boden ohne Staatsgebiet, rein verwaltend, kassiert alle Bewohner (Artikel 25 GG) und die freien Bürger gleichermaßen ab, indem er die Spielregeln beim Strom mit einer illegalen Umsatzsteuer erhebt. Durch die sogenannte Energiewende verteuert die BRiD den Strom für den Verbraucher erheblich, gleichzeigig wird die Großindustrie davon befreit (Schweigegeld in winwin-Situation – in anderen Ländern wird sowas Korruption oder Bestechung genannt) und bei diesem Schwindel sogar noch 3,4 Mrd sogenannte Mehrwertsteuer mehr einnimmt.

 

http://staseve.wordpress.com/2012/12/17/steuerplus-mehr-plunderung-schauble-kassiert-durch-strompreiserhohung-34-milliarden-euro/

Steinbrück korrupt?

Ex-Finanzminister Peer Steinbrück hat von 2009 bis heute neben seinen Bezügen als Abgeordneter des Deutschen Bundestages insgesamt 1,25 Millionen Euro für Vorträge vor Firmen und Interessengruppen als Vergütung eingenommen.

 

von Rolf Ehlers

Vor der Presse erklärte Steinbrück am heutigen Morgen die zwischenzeitlich bereits veröffentlichten Angaben seiner Wirtschaftsprüfer, dass er von 2009 bis heute neben seinen Bezügen als Abgeordneter des Deutschen Bundestages insgesamt brutto 1,25 Millionen Euro für Vorträge vor Firmen und Interessengruppen als Vergütung eingenommen hätte. Im Durchschnitt seien ihm je Vortrag gut 14.000,00 €  eingenommen. Steinbrück war nach dem Motto der Vorwärtsverteidigung angetreten. Er gab sich sehr bestimmt, reagierte aber weitgehend regelrecht pampig:

  1. Ein Reporter hielt Steinbrück vor, dass die Masse der potenziellen SPD-Wähler im Jahr nicht so viel verdiene, wie er für einen einzigen Vortrag kassiere. Die anschließende Frage des Reporters, ob er glaube, dass die Wähler so hohe Nebeneinkünfte eines vom Volke gewählten und für seine Arbeit doch ordentlich bezahlten Abgeordneten wohl für gut hielten, verbat er sich nachdrücklich. Es sei doch völlig gleich, welcher Partei man angehöre, ob der SPD oder der CDU, wenn man etwas anzubieten habe, was offenbar verlangt wird. Wo es einen Bedarf gäbe, dürfe man ihm auch nachkommen.

 

  1. In zwei Fällen, das ergab der Bericht der Wirtschaftsprüfer, war Steinbrück seiner Abgeordnetenpflicht nicht nachgekommen, die hohen Einkünfte für Vorträge beim Bundestagspräsidenten zu melden. Auf die Frage, ob er diese bewusst unterschlagen oder nur „vergessen“ hätte, sagte er nur, dass er diese beiden Fälle wohl „nur verschwitzt“ gehabt hätte.

 

3.     Ein Reporter fragte zu einer Mahnung des Bundestagspräsidenten Lammert ihm gegenüber nach, seinen Präsenzpflichten im Deutschen Bundestag besser nachzukommen. Die Bild-Zeitung hatte danach von Lammert erfahren, dass er in einem Fall Steinbrück auf eine Kollision zwischen einem verpflichtenden Sitzungstermin des Deutschen Bundestages und einem von ihm angekündigten Vortragstermin angesprochen gehabt hätte. Steinbrück erklärte, dass er sich an einen solchen Vorfall überhaupt nicht erinnern könnte. Damit ließ er es aber nicht bewenden, sondern rügte Lammert, dass dieser über einen solchen Vorgang überhaupt öffentlich gesprochen hätte. Im Gegenzug könne er dann mit dem Bundestagspräsidenten „über so was nicht mehr sprechen.“ www.n-tv.de

 

Bei den beiden Vorträgen, die zu nennen Steinbrück einfach nur „verschwitzt“ haben will, ging es um die Finanzmarktregulierung. Seine Meinung dazu zu hören, ließ sich in einem Fall die Südwestbank in Stuttgart, eine kleine Filial- und Privatbank, viel Geld kosten, zum anderen die Düsseldorfer Kerkhoff Consulting aus Düsseldorf. Der Schwerpunkt der Arbeit dieser Beratungsfirma liegt bei der Einkaufsberatung. Ihr Hauptklientel sind der Mittelstand, einige Konzerne und die öffentliche Hand(!). www.kerkhoff-consulting.de

 

Für jeden in Wirtschaft und Finanz tätigen Unternehmer wäre es natürlich sehr wertvoll, endlich einen nachvollziehbaren Sinn in den Finanzmarktregelungen erkennen zu können, die die Bundesregierung in den schweren Jahren nach der Wende und seit Eintritt der Finanzkrise getroffen hat. Steinbrück als einer der hauptverantwortlichen für das Desaster kann da vielleicht Auskunft erteilen. Aber welche kleine Bank und erst recht welche Beratungsfirma würde für die Auskünfte, die Steinbrück geben könnte, denn wirklich so viel Geld ausgeben. Schließlich hat er ja all seine Informationen und Schlussfolgerungen ja auch überall veröffentlicht. Muss da denn nicht der Gedanke aufkommen, dass solche Auftraggeber sich eher erhoffen, mit ihren Anliegen an die Politik später besser gehört zu werden, wenn sie jetzt einem Kandidaten für das Kanzleramt die Gelegenheit geben,  sich durch die Wiederholung seiner Thesen in einem kurzen Vortrag ein gutes Honorar zu verdienen?  Steinbrück hat vorgeblich keine Antenne für solche Empfindungen. Er denkt sich, dass er damit durchkommt, wenn er sich pampig gibt und schlicht „den Ball abwehrt“.

 

Vorsorglich droht Steinbrück seinen Kritikern unter den Abgeordneten. Er beschwert sich, dass insbesondere Abgeordnete aus Regierungskreisen versucht hätten, ihm einen Stein vor den Kopf zu werfen und kündigt an, dass er daraus einen Bumerang machen werde, der die Urheber selbst treffen würde.

 

Die ersten schwächlichen Reaktionen der etablierten Medien auf Steinbrücks Auftritt zeigen, dass in unserer Ellenbogengesellschaft das Motto „Frechheit siegt“ immer Aussicht auf Erfolg hat. Nur so konnte sich Steinbrück, den tatsächlich niemand mochte oder mag, mit der Rückendeckung durch Schmidt, Kissinger und die versammelte Macht der Bilderberger gegen seine Mitbewerber um das Kanzleramt durchsetzen. Im Wettstreit mit der von den Medien laufend noch weit dreister in den Himmel gehobenen Machtpolitikerin Merkel zu obsiegen, ist mehr als zweifelhaft.

 

Derweil hat der Bundestag gegen den leichten Protest der Opposition das lädierte Thema Nebentätigkeit der Abgeordneten mit einem Pflästerchen beklebt. Zur Verbesserung der Transparenz gelten jetzt 3 statt 10 Einnahmestufen für einzelne Nebentätigkeiten. Die einzige ehrliche und angemessene Lösung, grundsätzlich Nebentätigkeiten der Abgeordneten zu verbieten, steht aber gar nicht zur Diskussion. Schließlich fühlen sich die Abgeordneten ja nicht als Arbeitnehmer oder fühlen sich überhaupt zu einer Arbeitsleistung verpflichtet. Sie gerieren sich als Herren ihrer selbst.

 

Daher kommt ein Mann wie Steinbrück auch nicht auf die Idee, eine Mahnung des Bundestagspräsidenten persönlich ernst zu nehmen, seiner Sitzungspflicht nachzukommen, und darum denkt er sich auch nichts dabei, die geschuldete Mitteilung beachtlicher Einnahmen einfach zu „verschwitzen.“ Das ist kein rechtschaffenes Verhalten. Es geht zwar nicht darum, dass Steinbrück nach der heutigen Rechtslage von den Honoraren etwas weggenommen werden könnte. Das Gesetz, das ohnehin den Abgeordneten unerhört weite Freiheiten lässt, selbst in seinen geringen Anforderungen so läppisch beiseite zu tun, offenbart eine ganz besondere Selbstherrlichkeit dieses Kandidaten.

 

http://www.mmnews.de/index.php/politik/11187-steinbrueck-korrupt-1

Alexanderplatz-Mord: Mutmaßlicher Haupttäter will sich stellen

Der Hauptverdächtige im Fall der tödlichen Prügelattacke auf dem Berliner Alexanderplatz will sich offenbar der Polizei stellen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hält sich der 19 Jahre alte Schläger Onur U. derzeit in der Türkei auf. Der Amateurboxer mit deutschem und türkischem Paß gestand gegenüber dem Blatt, daß er an der Tat vor zwei Wochen beteiligt gewesen war, allerdings nicht als Haupttäter:

„Ja, ich war dabei, aber ich habe nur den anderen geschlagen. Mit den Fäusten! Von dem, der am Boden lag, habe ich nichts mitbekommen. Ich würde nie einen treten, der am Boden liegt. Das ist eine Frage der Ehre für mich.“ Daß er nun von den anderen Beteiligten als Hauptverantwortlicher angegeben werde, erklärte Onur U. damit, diese hätten sich abgesprochen, um ihn zu belasten und von ihrer Schuld abzulenken.

Onur O.: „Ich bin nicht geflohen“

Auch widersprach der Schläger, er habe sich in die Türkei abgesetzt. „Es stimmt nicht. Ich bin nicht geflohen. Mein Vater hatte hier einen Termin wegen eines Grundstücks. Ich wollte ihn nicht allein fahren lassen“, erläuterte Onur U. Er wolle in der kommenden Woche nach Deutschland zurückkehren und sich hier den Behörden stellen.

Der Tod des 19 Jahre alten Fachabiturienten Jonny K. hatte vor zwei Wochen deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Der Sohn eines Deutschen und einer Thailänderin war nachts auf dem Berliner Alexanderplatz von einer Gruppe türkischstämmiger junger Männer völlig grundlos totgeprügelt und -getreten worden.

 

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5dc7aca304e.0.html

Fußball EM 2012 – Innenminister schämt sich

Unser Innenminister Hans-Peter Friedrich, der oberfränkische Protestant, der für die BILD-Zeitung als Mann der leisen Töne gilt, schämt sich für deutsche Fussballfans, die in der Ukraine bei einem deutschen Fußballsieg „Sieg, Sieg“ gerufen haben sollen; „ausgerechnet in der im Zweiten Weltkrieg von Deutschen besetzten Ukraine“.

Damit es klar ist: ein Deutscher darf in Polen das Wort „Stahlhelm“ nicht in den Mund nehmen, in der Ukraine nicht das Wort „Sieg“. Oder überhaupt?

Wie ist es mit Frankreich, Dänemark, Norwegen, Holland usw.  Nie mehr „Sieg“ rufen dort?

Wie ist es mit Worten wie „Front“, „Angriff“ usw. in Fußballkommentaren in fremden Ländern?

Vorsicht vor der Wendung z.B. der Sturm sollte „Gas geben“ …. gefährlich, gefährlich!

Die Sprachzensur im vor- und nacheilenden Schuld- und Betroffenheitskult hat ja schon weird Formen angenommen. Und wer meint, „Autobahn“ könnte nicht mehr übertroffen werden, sieht sich getäuscht, es geht noch mehr. Demnächst darf der deutsche Fan in einschlägigen Ländern und überhaupt im Fußballstadion auch nicht mehr „Deutschland, Deutschland“ rufen. Denn Deutschland war irgendwann mal da und dort „einmarschiert“ und „Deutschland, Deutschland“ kann leicht assoziiert werden mit „über alles“.

Auf die angeblich rassistische Hetze gegen Mesut Özil im Internet hat der Innenminister mit „scharfen Worten“ reagiert. Er äußerte den Verdacht, dass es noch mehr solcher Hetze gibt. Und: „Der Fall Özil zeigt nur die Spitze des Eisbergs.“ Die Verwahrlosung der Umgangsformen im Internet sei „erschreckend“.

Da sind zwei Dinge zu betrachten: die „rassistische Hetze“ und die „Verwahrlosung der Umgangsformen im Internet“.

Ich bin mir bewusst, dass alles was ich hier dazu schreibe unter beide Verdikte fallen wird.

Özil ist deutscher Staatsangehöriger und Mitglied der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Dass er sich wirklich als Deutscher betrachtet, hat er noch nicht bekannt und ist nicht zu erkennen. Der verkniffene Mund beim Abspielen bzw. Singen der deutschen Nationalhymne drückt anderes aus. Sein türkischer Kollege Hamit Altintop warf ihm vor, sich für das „Business“ entschieden zu haben, weil er als Deutscher “mehr Lobby, einen höheren Marktwert haben und mehr Geld verdienen würde”. Özils Entscheidung hätte seiner Meinung nach „nichts mit Integration zu tun“.

Nicht über die „Verwahrlosung der Umgangsformen im Internet“ macht sich Friedrich wirklich Sorgen, sondern über den Umstand der Meinungsfreiheit und des freien Informationsaustauschs im Internet; in der Tradition seiner Vorgänger Schily und Schäuble. Das ist die Hauptsache, welche die Gegenwartspolitiker fürchten: die immer wieder Substanz annehmende Gedankenfreiheit. Unter dem Attribut der inneren Sicherheit und dem Kampf gegen den Terror soll dieses Medium, die Meinungs- und Gedankenfreiheit beschnitten bzw. total überwacht werden. Um von der schleichenden Aushöhlung der individuellen und kollektiven Freiheiten abzulenken, wurde z.B. medienwirksam der Salafisten-Popanz aufgebaut, um von den eigentlichen Problemen in diesem unserem Lande abzulenken. Abzulenken von den wahren Absichten im Sinne eines latenten  Staatsstreiches – legt man demokratische Maßstäbe an.

Heute ist zu lesen:

„Immer wenn ich ins Stadion gehe, verliert meine Mannschaft“, sagte der CSU-Politiker der „Märkischen Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). Als Beispiel nannte er die Niederlage des FC Bayern München im Champions-League-Finale und das Viertelfinal-Aus der deutschen Frauen bei der WM gegen Japan.

Da sollte sich der oberfränkische Protestant Hans-Peter Friedrich im „nationalen Interesse“ nicht nur jetzt, sondern überhaupt wieder nach Hof oder in den Frankenwald zurückziehen.

 

 

http://altmod.de/?p=1535