„Radikale“ Parteien

30378240,pd=4,f=teaser-lSo wichtig es für den Fortbestand einer Gesellschaft ist, dass es innerhalb eines
kleinsten gemeinsamen Nenners auch sogenannte „Spinner“ und Rebellen gibt, Kritiker,
die bestehende „Werte“ und Strukturen immer wieder radikal infrage stellen und auch
den Bedeutungswandel dieser Werte erkennen und aussprechen, so wichtig sind auch
sogenannte „radikale Parteien“- sofern es es Parteien gibt – um den Kuschelkurs und
die Konsensfabrik der etablierten, sich gegenseitig Orden um den Hals hängenden und
sich lobenden „Parteien“ zu stören.

Wenn man diese Parteien dann verbieten will, um die etablierte Deutungshoheit
zu schützen und im Sinne des eigenen Machterhaltes zu konservieren, kommt es
irgendwann zu einem Stillstand und zu unerträglichem Dogmatismus.

Betrachtet man alleine die Begriffe „Demokratie“, „Toleranz“, „Rassismus“ und
„rechtsradikal“, so blieben innerhalb der letzten zwanzig Jahre lediglich die
Buchstabenfolgen, sprich die Orthografie gleich. Der Inhalt dieser Begriffe aber
unterlag einem enormen Wandel, der vielen nicht auffiel, weil er sich allmählich
und schleichend vollzog.

Es gehört mit zu den Praktiken der Herrschenden, das Denken und das gesellschaftliche
Bewusstsein auf eine Weise machterhaltend zu beeinflussen, indem man einfach die Begriffe
schleichend modifiziert und die Deutungshoheit auf alle Ewigkeit für für sich beansprucht.

Abweichendes Denken zu verbieten, ist nur die letzte Konsequenz.

Die Spannung des Diskurses innerhalb einer Demokratie speist sich aus ihren extremsten
Polen. Wer die verbieten will, vermeidet nicht nur Demokratie und Meinungspluralismus,
sondern lässt eine Gesellschaft im Sinne der herrschenden Klasse zu brüchigem Stein erstarren.

Berechtigte Kritik wird hier sehr schnell zur „Hetze“, wenn sie unangenehm
wird und die Macht der Etablierten gefährdet. Auch dieser Begriff unterlag
einem enormen Bedeutungswandel.

Was früher noch freie Meinungsäußerung war, ist heute oft „Hetze“.

von PecuniaOlet

Der Gutmensch Typ – Es wird immer schlimmer

IMG_0263-1Von „Müslis“, Gutmenschen und normalen Menschen

Wer von Ihnen hat dies nicht auch schon ´mal erlebt: Sie sitzen im Café oder in
der Kneipe, und neben ihnen geht die Diskussion los, oft über das Thema Nr. 1,
die Migranten. Es ist schwierig herauszufinden, wer auf welcher Seite steht.

Will heißen: Wer ist Gutmensch, und wer ist ein Böser? Das ginge ja noch,
wenn solche Gäste untereinander diskutierten. Die einen schimpfen über
„zuviel Ausländer, die zu uns kommen“, die anderen pochen auf die
Forderungen nach einer „Willkommenskultur“.

Na gut, jeder kann schließlich seine Meinung absondern – ob ich diese teile oder nicht.

Kritisch wird es, wenn sich jemand ungefragt in Gespräche einmischt, die man mit
Freunden führt und die sonst niemanden etwas angehen. Sie mischen sich ein, weil
sie meinen, eine besondere „Mission“ erfüllen zu müssen – ob ich sie hören will
oder nicht. Das haben Sie gewiß auch schon erlebt. Da versucht ein solcher Gutmensch
ungefragt, aber hartnäckig, mir beizubringen, was die Pflichten eines ordentlichen
Staatsbürgers sind (oder zu sein haben).

Hier ein besonders sinnfälliges Beispiel einer solchen
Begebenheit, die mir mein Freund G. aus Bonn schildert :

„Deutschland im Dez. 2015: Am letzten Dienstag war ich mittags mit meiner Frau im
Cassiusgraben in Bonn zum Mittagessen. Während wir aßen, sprachen wir u. a. über
die aktuelle Flüchtlingspolitik und eine tagesaktuelle Pressemitteilungen dazu.

Am Nachbartisch saß eine Frau („Müsli-Typ“) und hörte uns offensichtlich zu.

Meine Frau sagte gerade, sie könne nicht verstehen, daß zig-Tausende ohne
Papiere nach Deutschland einreisen könnten. Da mischte sich plötzlich die
Müsli in unser Gespräch ein und verteidigte die Flüchtlingspolitik der
Regierung („… diese armen Menschen“ usw. usw.).

Dann wurde „Müsli“ sehr direkt zu uns: „Sie sind es
nicht wert, in einem solch reichen Land zu leben“.

Das Gespräch eskalierte und wurde immer lauter, die Müsli bekam einen roten Kopf
und wurde komplett hysterisch. Es wurde lauter, und die anderen Gäste hörten zu.

Eine andere Frau am Nachbartisch stand auf, ging zur Müsli und forderte sie auf,
ihr Geschrei einzustellen, sie wolle mit Ruhe essen. Nun rastete die Müsli komplett
aus, stand auf und schrie, sie ginge zum Geschäftsführer und bestünde auf ein
Lokalverbot für uns. Und verschwand!

Wir waren beendeten unser Essen, zahlten und gingen zum Ausgang. Dort stand
die Mülsi mit rotem Kopf und rotem Hals und bearbeitet den hilflos wirkenden
Geschäftsführer dahin gehend, uns des Lokals zu verweisen.

Wir traten hinzu, und ich erzählte dem Geschäftsführer, daß sich die Müsli in unserer
politischen Alltagsgespräche eingemischt habe und hysterisch geworden wäre. Auf meine
Frage an den Geschäftsführer, ob wir noch Meinungsfreiheit in Deutschland hätten,
antwortete er irritiert mit “selbstverständlich”.

Da reagierte die Müsli wieder hysterisch: Sie wolle sich solch
ein “faschistische Gerede” von uns aber nicht anhören müssen.

Ich erwiderte, sie solle jetzt ganz vorsichtig mit ihren Äußerungen sein,
und sie disqualifiziere sich mit ihrem hysterischen Auftreten ja selbst.

Dann gingen wir.

Was wir erlebten war Denunziation in Stil der DDR mit Stasi-Metheoden.

1989 ging wohl nicht die DDR unter, sondern die BRD.

Und dazu paßt die folgende Nachricht wie die Faust aufs Auge:

Am 05.12.2015 um 12:50 schilderte J. G.,
ein AfD-Anhänger aus Bonn, folgendes Erlebnis:

“…War vorgestern auf einer SPD Veranstaltung. Dort wurde beklagt, dass bei
Diskussions-runden neben den ca. vier politisch korrekten auch noch ein
politisch inkorrekter sitzen darf. Trotz dieser Tribunale meinte die Dame,
dass die Anwesenheit eines solchen (Un-?)Menschen noch immer einer zu viel sei…”

Über was wundern wir uns eigentlich noch? Deutschland wird jeden Tag
ein wenig unkenntlicher – und wir sitzen mittendrin ohne Gegenwehr.

Oder nicht ?

Von Peter Helmes

Quelle : Journalistenwatch

Krawalle bei 1.Mai Demonstrationen

48268264-860x360Vermummter Linksextremist in Berlin / Foto: dpa

Bei linksextremen Demonstrationen in mehreren Städten ist es am 1. Mai
zu Krawallen gekommen. Der Schwerpunkt der Auseinandersetzungen
lag in Berlin, Hamburg, Dortmund und Rostock.

Ein Überblick :

Berlin : 7.000 eingesetzte Polizisten

In Berlin demonstrierten am Donnerstag knapp 19.000 Anhänger der
linken Szene in Berlin. Die Kundgebung endete vor der Bundeszentrale
der SPD. Redner warfen den Sozialdemokraten eine „menschenverachtende
Politik“ vor. Das Gebäude war in den vergangenen Monaten immer wieder
Ziel linksextremer Anschläge.

Während der Demonstration kam es immer wieder zu Stein- und Flaschenwürfen
auf die knapp 7.000 eingesetzten Polizisten. Wahlplakate der Alternative
für Deutschland entlang der Demonstrationsroute wurden abgerissen.

Die linke Tageszeitung (taz) kommentierte dies mit „Gute Arbeit“.

Wie viele Beamte verletzt wurden, ist derzeit noch unklar.

In der Walpurgisnacht wurden 15 Personen festgenommen.
Ansonsten blieb es nach Angaben der Polizei weitgehend friedlich.

Hamburg : Mindestens 18 verletzte Polizisten

In Hamburg eskalierte am Donnerstag abend die traditionell von Gewalt
überschattete linksextreme Mai-Demonstration. Nach Angaben eines Sanitäters
wurden mindestens 18 Polizisten durch vermummte Linksextremisten verletzt.

Die Sicherheitskräfte wehrten sich mit Pfefferspray, Schlagstöcken
und Wasserwerfern gegen den „massiven“ Bewurf mit Steinen.

Am Rande der Demonstration besetzten knapp 150 Anhänger der linken
Szene eine leerstehende Schule, um diese in ein Asylzentrum umzuwandeln.

Nachdem die Polizei mit Räumung drohte, verließen die Besetzer das Gebäude freiwillig.

Dortmund : Polizei freut sich über linke Demonstranten

Mehrere hundert Linksextremisten versuchten am Donnerstag, eine
Demonstration der Partei „Die Rechte“ zu verhindern. Vermummte
griffen dabei nach Polizeiangaben eine Reiterstaffel an, setzten
Mülltonnen in Brand und attackierten die Sicherheitskräfte.

Trotz der Gewalt freute sich Polizeipräsident Gregor Lange über
die „vielfältigen Formen des friedlichen Protestes gegen Rechts“.

Den rechtsextremen Demonstranten hielt er „verbale Übergriffe“ vor, die
„konsequent“ verfolgt würden. Über die Zahl der verletzten Polizisten
konnte die Polizei auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT keine Angaben machen.

Die Behörden waren im Vorfeld vor den Gerichten damit
gescheitert, die Demonstration der Partei zu verbieten.

Rostock : Sprengsätze auf S-Bahn-Gleisen

Während der Proteste gegen eine NPD-Demonstration mußte der S-Bahn-
Verkehr in Rostock weitgehend eingestellt werden, nachdem die Polizei
zwei mutmaßliche Sprengsätze auf den Schienen entdeckt hatte.

Etwa 2.000 Anhänger der linken Szene versuchten die
Demonstration der knapp 300 NPD-Anhänger zu verhindern.

Die Polizei war mit 1.500 Beamten im Einsatz.

„Die Polizeiführer der Bundespolizei, Heinrich Henrichs und der
Landespolizei, Michael Ebert, freuen sich darüber, daß der friedliche
Protest in der Hansestadt Rostock seinen Platz gefunden hat“,
teilten die Sicherheitskräfte mit.

Auch in Rostock ist die Zahl der verletzten Beamten noch unbekannt.

Quelle : Junge Freiheit